Johanna, Melina und das Patent

Liebe Ewa,

so eine schöne Nachricht können wir heute verkünden! Es ist soweit! 

Ein unfassbares Hurra. Unsere Serie in 8 Teilen ist fertig! DAS PATENT! 

Zweieinhalb Jahre haben wir das Erfinden erforscht und entdeckt. Wir haben Jahrhunderte durchreist und über Innovation nach Innovation gestaunt. Wir haben Laboratorien durchforstet und das Gehirn untersucht. Auf Entdeckungsreise zu den Erfindungen dieser Welt waren wir. Immer auf der Suche: wie geht es, dieses ominöse Erfinden?

AB DEM 10.10. IM RADIO UND ONLINE! 

Shut down (4)

Tibor Jagielski

elektroniczne safari

trolle to nie lwice (jak się skromnie nazywają)
tylko szakale
atakują
(w ich mniemaniu)
najsłabszych

podczas gdy lwice z góry zastanawiają się jaką ofiarę dopaść
to szakale walą na oślep w stado
wychodząc ze słusznego założenia,
że starych, chorych i cielaków zawsze dość,
a jak ktoś z watahy skręci sobie kark, to tym lepiej, bo będzie więcej do pożarcia

podczas gdy lwy gardzą
to szakale delektują się padliną

nie oznacza to, że są leniwe
o nie
potrafią czekać

zawsze rusza trek
mielizna się znajdzie

droga znana

t.j. IX 21

elektronisches safari

trolle sind keine löwinen
(obwohl sie sich so wähnen)
sondern schakale
sie greifen die an
(die ihrer meinung nach)
die schwächsten sind

während die löwinen sich genau überlegen
welches opfer sie schnappen
schlagen die szakale blind in die herde
zu recht wissend dass die alten, kranken und fohlen
ihnen nicht entkommen werden
und wenn manches sich dabei den genick bricht umso besser
die meute hat danach mehr zu fressen

während die löwinen den aas zu meiden versuchen
schmeckt es den schackalen ausgezeichnet

es bedutet nicht, dass sie faul sind
o nein
die schackale können warten

der trek zieht immer wieder
am furth

weg ist bekannt

t.j. 2021/09

rzucone do sieci,
albo taka była wola nieba, z nią się zawsze zgadzać trzeba

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nie wiem, czy ktoś w roku 2010 nie wierzył w zwycięstwo partii pis, przynajmniej ja nie,
ja się takiego rozwoju sytuacji obawiałem;
katastrofa smoleńska była wtedy lokalnie, tak jak pandemia cov-19 dzisiaj globalnie,
wodą na młyn zwolenników teorii spiskowych („a nie mówiłam/em!”);
a krótko potem dochodzi do majdanu w kijowie, który kończy się aneksją krymu przez moskwę,
czy ktoś w to nie wierzył?
ja nie, ja się tego obawiałem;
a i dzisiaj nie wierzę w polexit, nie, ja się tego obawiam

22 IX 2021

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Auf Amrum

(Augenzeugenbericht)

Anfang August alarmierten anfliegende Austernfischer* Amrumer Areal.

Amrumbewohner, aber auch Amerikatouristen, achteten angespannt auf außergewöhnlichen Aufruhr am Abendhimmel.

Ach!“ – ächtzte ängstliche Apothekenangestellte Annabell Aalglatt – „Austernfischer am Abend! Abscheulich! Alle abschießen!!“

Aber allgemeiner Aufstand anständiger Anwohner animierte Austernfischerliebhaber, arge Agitation abzulehnen.

Auf abendrotgetünchten Austernbänken aßen Austernfischer ausgezeichnete Amrumaustern.

VIII 06

* 1 793 Aexemplare

Austernfischer/ ostrygojad zwyczajny

Zum Tod von Mikis Theodorakis

Mikis Theodorakis (* 29. Juli 1925, † 2. September 2021]) war ein griechischer Komponist, Schriftsteller und Politiker. In seiner Heimat wird er als Volksheld verehrt. Theodorakis war einer der bekanntesten griechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Besonders seine Filmmusiken zu Alexis Sorbas (mit Sirtaki), Z und Serpico sowie die Vertonung des Canto General nach Versen von Pablo Neruda machten ihn weltweit bekannt. Zu seinem mehr als 1000 Werke umfassenden Schaffen zählen symphonische Kompositionen und eine Vielzahl von Liedern. Darüber hinaus wurde er durch sein politisches Engagement bekannt.

Während des Zweiten Weltkriegs war er Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und kämpfte beim anschließenden Griechischen Bürgerkrieg auf Seiten der Linken, weshalb er später in einem Lager interniert und schwer gefoltert wurde. Gegen die Militärdiktatur ging er in den Widerstand und wurde festgenommen und erneut schwer gefoltert; er durfte auf internationalen Druck ausreisen und lebte bis 1974 im Pariser Exil. In den frühen 60er und in den 80er Jahren wurde Theodorakis als linker Politiker in das griechische Parlament gewählt. 1989 half er, eine große Koalition zwischen Konservativen, Sozialisten und Linken zu bilden: Erstmals seit dem Griechischen Bürgerkrieg wurden Kommunisten wieder an der Macht beteiligt. Er wurde 1990 Minister ohne Geschäftsbereich beim Premierminister in der Regierung von Konstantinos Mitsotakis. In dieser Funktion setzte er sich gegen Drogen und Terrorismus, für Kultur und Erziehung sowie für verbesserte Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei ein. Auch als er sich von der Tagespolitik zurückgezogen hatte, äußerte er sich zur aktuellen Politik: zum Kosovo-Krieg, für Palästina, gegen den Krieg im Irak.

In den Jahren der Militärdiktatur von 1967 bis 1974 galt er als Symbol des Widerstandes

Zum Tod von Mikis Theodorakis hat Brigitte ihre persönliche Erinnerung geschrieben.

Brigitte von Ungern-Sternberg

Theodorakis hat ein hohes Alter erreicht, dennoch hinterlässt sein Tod eine Leerstelle.

Ein glückliches Ereignis war das Konzert 1974 nach dem Ende der Diktatur in Griechenland.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne… dann kommt der Alltag und auch das mühsame Geschäft der Aufarbeitung wie nach dem Mauerfall, der Menschenkette in den baltischen Ländern und ähnlichen ‚Wenden‘. So auch in Griechenland.

Theodorakis ist aus der kommunistischen Partei ausgetreten, ein Sozialist ist er immer geblieben. Für seine Standhaftigkeit hat er einen hohen Preis gezahlt, jetzt ist er ein fester Bestandteil des Kulturerbes weit über Griechenland hinaus.

Maria Farantouri, berühmte Interpretin der Lieder von Theodorakis, hat in den 70-er Jahren live Lieder von Theodorakis gesungen im Programm der ‚Festlichen Tage‘ am Fuß des Kreuzbergs, eine wundervolle Stimme, die den ganzen Viktoriapark einhüllte. Ich habe ihr sehr beglückt zugehört.

Frauenblick. Warthe.

Diesmal, statt Stadtspaziergänge, eine magische Fahrt in Brandenburg

Monika Wrzosek-Müller

Warthe, mein Refugium, Einsiedelei und Domizil

Es war ein Dorf, ein Dorf gelegen zwischen uralten Wäldern, Seen, Wiesen und Feldern. Die Hügel wellten sich über den langen Wasserläufen, die hohen Gräser und Getreideähren wiegten sich im Wind. Alles schien in Bewegung und doch in absoluter Ruhe, die nur von Vogelrufen unterbrochen wurde; da waren die Kraniche, die paarweise stolzierten und oft entsetzlich schrien, auch der Kuckuck tickte wie eine Uhr, zählte die Jahre, die uns blieben, oder die Kinder, die geboren werden sollten, oder noch etwas anderes, einsam spazierten die Störche. Manchmal waren die Vogelkonzerte derart laut, dass man ins Häuschen flüchten musste, um sich unterhalten zu können. Doch die Stille täuschte, denn nachts kamen die Biber und bevölkerten die Seeufer scharenweise, die Wälder um die Ufer der Seen; sie suchten nach geeigneten Bäumen, nagten an dicken Stämmen und fällten einen nach dem anderen. Niemand konnte ihre manchmal verheerende Arbeit stoppen; die Erlen und Espen waren erledigt, jetzt kamen auch Buchen dran, nur die Eichen waren ihnen zu hart, oder schmeckten nicht. Es kamen auch Mäuse und manchmal Waschbären und der Volksmund sprach vom Wolf, der sich immer näher an die menschliche Siedlungen heranwagte, den aber niemand richtig gesehen hatte, nur wage Fotos von ihm existierten. Auch Rehe und Wildschweine sah man immer wieder, oder ihre Spuren; von den Hochsitzen an den Feld- oder Waldrändern konnte man sie gut beobachten, auch abschießen, denn Jägerkunst war allgemein verbreitet. Auf den verschlungenen Pfaden konnte man auch Schlangen sichten, sie sonnten sich an den warmen Plätzen und verschwanden geräuschlos, sobald man näherkam. Zum vollständigen Bild gehörten auch Kühe oder besser Rinder; nicht die schwarz-weißen Milchkühe, die wir aus unserer Kindheit kannten, sondern hochgezüchtete, fleischbewusste, hellbeige Tiere, die auf den Wiesen herumstolzierten oder lagen, mit unzähligen Kälbern.

Ein Dorf, auf halbem Weg zwischen dem sehr schönem alten Städtchen Templin und dem riesigen Schloss Boitzenburg gelegen. Der Weg führte immer wieder in die eine oder andere Richtung, an diesen beiden Punkten musste man vorbei. Sie markierten, bestimmten auch das Leben unmittelbar; weiter weg waren Prenzlau, Zehdenick, Lychen oder Feldberg… Immer lange Abschnitte der Landschaft mit Seen, Wäldern, Feldern, Wiesen dazwischen. In Templin hatte man eingekauft, früher vor der Pandemie die Naturtherme besucht, auch manchmal eine Eisdiele oder ein Café aufgesucht. Nach Boitzenburg fuhr man zum Kuchenessen, oder um um das Schloss oder um die Klosterruine zu wandern, immer gab es einen Rundweg; man startete und ging immer weiter, bis man irgendwann zurück am Start war.

Es war und ist ein Straßendorf, langgestreckt, auf beiden Seiten der graden Straße stehen die eher kleinen Häuser, ohne andere Planung, mit einer Kirche, einer Bäckerei, einer Kneipe. Die Häuser sind noch nicht vollständig mit Berlinern bevölkert, doch in der Kneipe versammelten sich oft die Zugezogenen und die Berliner Radler. Die Bäckerei versorgt auch mit Tageszeitungen; ein für sie wichtiges Geheimnis lüfteten sie erst nach drei Jahren Ansässigkeit: es gibt auch Jäger, die sehr gutes Wildfleisch verkaufen, sowie Bauern, die Eier an die Städter direkt abgeben; da lernte man, was ein Grünling ist und wie wirklich gutes Fleisch schmeckt. Umgeben war das Dorf mit mehreren Siedlungen, Wohnstätten mit ein paar einzelnen Häusern, mitten in der Landschaft gelegen: Luisenfelde, Metzelthin, Egarsee, Stabeshöhe, Bröddin. Am großen Warthesee gibt es viele Bungalows und Ferienanlagen, noch aus DDR-Zeiten, mit jeweils separaten Zugängen, Stegen zum See. Überhaupt war und ist der Tourismus doch eine gewisse Einnahmequelle für die Bevölkerung. Noch drei kleinere Seen liegen um das Dorf herum: kleiner Warthesee, Ratenowsee, Poviestsee; es wurde darauf gerudert und geangelt; es gibt auch einen Anglerverein im Dorf, wo man sich die Erlaubnis fürs Angeln holen konnte.

Das Dorf liegt in einem Gebiet, das vor sehr langer Zeit von verschiedenen Stämmen, sowohl germanischen als auch slawischen, bewohnt war, dann später auch Teil des Heiligen Römischen Reiches wurde, als Markgrafschaft Nordmark, schon früh im 12. Jahrhundert bildete die Region einen kleinen Teil der Mark Brandenburg. Das Dorf wurde zum ersten Mal 1295 in Dokumenten erwähnt, es gehörte zu einem Territorium, das vom Kloster Marienpforte verwaltet wurde. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts ging es in den Besitz der Familie von Arnim über, die auf Schloss Boitzenburg lebte und große Ländereien in der Umgebung besaß.

Nach der Wende kam, ein paar Kilometer von Warthe entfernt, Daisy Gräfin von Arnim, die Apfelgräfin, auf das Gut in Lichtenhain zurück und baute das alte Verwalterhaus aus. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel, mit einem Café im Garten und Apfelspezialitäten, einem Hofladen mit vielen Apfelprodukten und Mosterei, in der man eigene Äpfel zu Saft verarbeiten lassen kann. Die Wege um das Gutshaus sind mit Apfelbäumen gesäumt und sehen in fast jeder Jahreszeit wunderschön aus.

Die erste Kirche in Warthe wurde höchstwahrscheinlich auf dem Priesterberg errichtet, ungefähr an derselben Stelle wurde später, in den 1840er Jahren, ein Glockenstuhl errichtet, (im Dreißigjährigen Krieg war das Dorf stark verwüstet worden); rundherum existiert ein kleiner Friedhof. Die neue Kirche, (leider ohne Turm) wurde 1825 erbaut, besitzt schöne bunte Glasfenster und eine große Orgel. Neben der Kirche, am Dorfplatz, wurden anlässlich des Sieges im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 vier Eichen gepflanzt, drei davon stehen als uralte, große Bäume immer noch und sind Namensgeber für die Kneipe nebenan. Auf dem Dorfplatz neben den Bäumen, der Kirche, der Kneipe steht noch ein Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Warther Soldaten und etwas weiter weg auf einer Blumenwiese befindet sich ein altes kleines Häuschen, die ehemalige Dorfschmiede, die 1995 in eine Heimatstube mit einem kleinen Museum und einer Bibliothek ausgebaut wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße steht verlassen die ehemalige Dorfschule (1998 geschlossen) und wartet auf einen Investor; sie könnte in eine schöne Pension umgebaut werden. Die Freiwillige Feuerwehr war schon in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts gegründet worden; das Spritzenhaus befindet sich näher am Großen Warthesee und der Dorfbadestelle. Wenn man sich die Statistikzahlen der Bewohner anschaut, bemerkt man, dass die Bevölkerungszahl immer mehr schrumpfte; eine große Auswanderung in die USA gab es schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, doch von den 1875 verzeichneten 619 Einwohnern sind bis heute (2006) 319 übrig geblieben.

Noch eine Tatsache ist erwähnenswert: bis 1945 war Warthe mit einer Bahnstrecke Templin-Fährkrug – Fürstenwerder verbunden, das alte Bahnhofsgebäude steht immer noch, doch der Bahndamm wurde zu einem Fahrradweg umgebaut und erfreut sich großer Beliebtheit. Von öffentlichen Verkehrsmitteln kursiert nur ein Bus nach Templin oder Boitzenburg, doch die Mehrheit der Bewohner bevorzugt das eigene Auto.

Verwaltungstechnisch gehört Warthe seit 1993 dem Landkreis Uckermark zu und seit 2001 zur Gemeinde Boitzenburger Land.

Am schönsten war die Gegend für sie im Herbst; die Laubbäume färbten sich langsam vom satten Grün über mehrere Abstufungen von Gelb über Rot bis zum Braun, bis die Blätter dann langsam, Ende November, ganz verschwanden, was neue Ausblicke ermöglichte. In Sonnenlicht leuchteten die Blätter manchmal golden und die Spinnweben zogen ihre Fäden an den Disteln und hohen Gräsern. Leichte Nebelschwaden zogen über die Feuchtgebiete und Täler, auch manchmal über den See; Pilze konnte man bei etwas Regen und Glück in Unmengen finden; das Land war zum Verlieben still und naturecht.

Shut down 3 (central park)

Tibor Jagielski

– na początku jest wszystko proste jak dwa razy dwa, ale im głębiej w las tym więcej drzew – powiedział z wielkim namaszczeniem  antoni hrabia monte wiadomo i przesunął paciorek w różańcu z rubinu na brylant.
 – na przykład taki suwak logarytmiczny… – tutaj polski potomek nelsona mandeli popatrzył głęboko w oczy profesora theodore kruszynko z technical university of mickiewicz, alabama, który poczuł się nagle bardzo dziwnie, zamigotał  i zaczął rozluźniać krawat. 
– …albo ajfon, tabula smaragdina dzisiejszych czasów – pomachał aparatem przed, blednącym powoli, nosem polonusa hrabia
 – czy to  tylko diabelskie wynalazki!? a prawda jest…- wykrzyknął i podniósł wzrok w kierunku nieba
-…tylko tam, gdzie  matka boska jasnogórska! niech pan powie, kochany panie inżynierze, niech pan przyzna, czy udało się panu dodzwonić do boga, albo przynajmniej do świętego antoniego?
– dodzwonić? do świętego?! antoniego??? – zapytał  kompletnie skonfundowany inżynier i wyjął z butonierki batystową chusteczkę, aby otrzeć zroszone potem czoło.
– ha, ha! – zaśmiał się, wpuszczony nieopatrznie do kawalerki profesora  hrabia, przesunął palce z brylantu na opal i rozsiadł się wygodnie na jedynym fotelu, który stał obok  przywiązanego do ściany łóżka.
– niezbadane są wyroki boże!
– wooody! – zasapał kruszynko i wyrwał jedwabny krawat z kameleonami, które zmieniały barwy w zależności od otoczenia w jakim się znalazły, tym razem był to, po kolorze cytrynowym kolor ciemnoczerwony, podobnie jak nabrzmiała twarz hrabiego antoniego, który wznosił się nad profesorem theodore kruszynko, niczym gigantyczny nietoperz nad robaczkiem świętojańskim;
jedno było pewne – na ucieczkę było  za późno.

Help! Sie wollen mein Gutes!


parę godzin później
rano miał kruszynko strasznego kaca – moralniaka i postanowił zadzwonić do matki, czego już od lat nie robił;
a na stole leżał cyrograf; miesięcznie 99,90 zielonych, ważne 24 miesiące.

od czasu wczesnej śmierci ojca ich stosunki uległy ochłodzeniu, a gdy rok po pogrzebie wyszła ponownie za mąż – zlodowaciały.
ona poświęciła się nowemu małżonkowi, a profesor kruszynko – karierze naukowej, z której nic nie wyszło;
nagle zobaczył znowu ojca na dzień przed śmiercią; w rozległym łożu na środku przestronnego pokoju leżał on, prawie wyschnięty, filigranowo alabastrowy, w szlafroku i ulubionej wełnianej czapce i patrzył ze zdziwieniem na otaczający go tłum z księdzem na czele, a na jego obliczu malowało się pytanie: co ja tu robię?
kruszynko pamiętał, że się rozpłakał, a prawie wszyscy patrzyli na niego wrogo i w strasznym milczeniu – jak tak można?
i tylko głowa ojca uniosła się nad poduszką i wyszeptała
– synku mój!
ale to nie śmierć, bo (trzymał go potem, w tej ważnej chwili, sam w ramionach) tylko pogrzeb i hiobowe wieści z nowego jorku były dla niego  szokiem.
do mieszkania nieopodal central parku włamano się brutalnie, kradnąc i niszcząc prawie cały dobytek, w tym księgozbiór ojca (a policja miała od początku całą sprawę  w dupie i do kicia wsadzono na koniec jakiegoś włóczykija, który z przestępstwem nie miał nic wspólnego, poza kapeluszem, który znalazł przed rozbitym oknem kancelarii)
zorientował się, DOPIERO WTEDY, że wraz z ojcem umiera jego świat i on sam…
– cholera! -chwycił ajfon i nacisnął  przycisk MOTHER.

c.d. n.

***

wellengang – ein totenlied

zwei schwester ertrinken im meer
wo kam der wellengang her?
die wellen waren hoch wie ein haus
und schnapp weg war die maus

unendlich traurig am ballermannstrand
verschwinden wir in nebel
wie zeichen im sand

unendlich traurig am ballermannstrand
verschwinden wir in nebel
wie zeichen im sand

im september  den dritten
im jahre zweitausend zwanzig
plus eins

Unser Buch

Im August dieses Jahres sind 61 Jahre vergangen seitdem man die Berliner Mauer errichtet hat.
28 Jahre später, am 9. November fiel sie.

Polinnen über die Berliner Mauer

Im Dezember 2020 haben Freunde von polnischer Aktivistin und Autorin, Joanna Trümner (1958-2020) beschlossen, ihr Andenken mit der Herausgabe eines Buches mit ihren Texten über die Berliner Mauer zu ehren.

Elżbieta Kargol und Joanna Trümner, zwei Autorinnen, die schon lange für diesen Blog (ewamaria.blog) schrieben, beschlossen schon 2019, mehrere Texte unter dem Titel »Vor 30 Jahren fiel die Mauer« zum Blog zu bringen.

Sie bereiteten diese Beiträge seit Mitte 2019 vor als ihr gemeinsames Werk, obwohl zuerst war es öfter so, dass Joanna Texte schrieb und Ela Fotos machte. Als Joanna erkrankte, übernahm sie das Schreiben der weiteren Texte. Kurz vor der Fertigstellung des Buches vervollständigte die Publikation Krystyna Koziewicz.

Die Texte und somit das Buch sind (eigentlich selbstverständlich) auf Polnisch entstanden – es waren doch alle Polinnen, diese Frauen, die sich das ganze ausgedacht und beschrieben haben. Auch die Gruppe, die sich zusammen getan hat, um das Buch herauszugeben, war lediglich weiblich.

Im Januar 2020, als das Buch auf Polnisch fertig war, organisierte Ewa Maria Slaska, eine polnische Bloggerin und Redakteurin des Buches, eine Spendenaktion über die Plattform GoFundMe. Die Ergebnisse dieser Aktion übertrafen alle Erwartungen. Es hat sich soviel Geld angesammelt, dass man Entscheidung getroffen hat, all die Texte ins Deutsche übersetzen zu lassen, um das Buch auch auf Deutsch herauszugeben. Die Übersetzung übernahmen zwei weitere Polinnen – Dorota Cygan und Elżbieta Jagiełło. Diese einmalige Frauenriege wurde erst an der Finale durch einen Mann noch, einen Dichter und Grafiker, K. Łamarz unterstützt, der den Satz und Layout vorbereitet und diesen wunderbaren Umschlag entworfen hat, mit dem Bild von Rainer Fetting, »Van Gogh und Mauer« (1978, Akryl auf Leinen, mit freundlicher Erlaubnis des Künstlers).

Wir laden ein! Zapraszamy!

PS. 1. Zbigniew Milewicz und ich (Ewa Maria Slaska) haben an diesem Abend auch Texte über New York gelesen, Fragmente eines anderen Buchprojekts.

PS. 2 Auf dem Bild: Rainer Fetting, »Van Gogh und Mauer« (1978, Akryl auf Leinen, mit freundlicher Erlaubnis des Künstlers)

Zróbmy to zatem sami

Christine Ziegler

Dann machen wir’s halt selbst – 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin

Herzliche Einladung zur Eröffnung am
Do., 28.08.2021 | 19 Uhr

Mit: Casa Kuà, HeileHaus, Kinderbauernhof am Mauerplatz, Regenbogenfabrik, Schokofabrik

Eröffnung Donnerstag, 26. August, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 27. August bis 12. Dezember 2021

Öffnungszeiten: Di-Do 12 – 18 Uhr / Fr – So 10 – 20 Uhr

www.dann-machen-wir-es-selbst.org

Bitte beachten Sie die aktuellen Covid-19 Regelungen.

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95a
10999 Berlin
fhxb-museum.de

In selbstverwalteten Initiativen drücken wir unsere Wünsche und Hoffnungen auf eine Stadt für alle aus. Fünf selbstorganisierte Projekte blicken zurück auf ihre bewegte, manchmal auch noch sehr junge, Geschichte, auf interne Konflikte und die gesellschaftlichen Kämpfe, in denen sie sich positionieren. Mit “Dann machen wir’s halt selbst” fragen wir in Form einer Ausstellung, wie in dieser ökonomisch unter Druck geratenen Stadt selbstorganisierte Räume politische Möglichkeiten offenhalten.

Projektgruppe “Dann machen wir’s halt selbst”: Heike Böziger, Barbara Bohl, Anke Peterssen, Hermann Schlegel, Andy Wolff, Christine Ziegler
Kuratiert von: Inga Zimprich
Websitegestaltung: Judith Fehlau
Ausmalbilder von: Burcu Türker
Ausstellungsdesign: Inga Zimprich

“Dann machen wir’s halt selbst” wird unterstützt von Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

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We’ll do it ourselves, then

– 40 years of self-organised spaces in Berlin

With: Casa Kuà, HeileHaus, Kinderbauernhof am Mauerplatz, Regenbogenfabrik, Schokofabrik

Opening: 26 August, 7pm
Exhibition duration: 27 August – 12 December 2021
Opening hours: Tue – Thu, 12 – 6pm / Fri – Sun, 10 – 8pm

www.dann-machen-wir-es-selbst.org

Please note the current Covid-19 regulations.

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95a
10999 Berlin
fhxb-museum.de

In taking part in self-organised projects, we express our wishes and our hopes for a city belonging to all. Here five self-managed projects look back on their eventful, sometimes still very young, histories, on internal conflicts, and on the social struggles in which they position themselves. With “We’ll do it ourselves, then” we ask, in the form of an exhibition, how self-organised spaces keep political possibilities alive in a city under huge economic pressure.

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Zróbmy to zatem sami

– 40 lat samorządnych przestrzeni w Berlinie

Pięć projektów: Casa Kuà, HeileHaus, Kinderbauernhof am Mauerplatz, Regenbogenfabrik, Schokofabrik

Otwarcie: 26 sierpnia o godzinie 19
Czas ekspozycji: 27 sierpnia – 12 grudnia 2021
Godziny zwiedzania: Wt – Czw, 12 – 18 / Pią – Nie, 10 – 20

www.dann-machen-wir-es-selbst.org

Prosimy o przestrzeganie aktualnie obowiązujących przepisów Covid-19.

FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95a
10999 Berlin
fhxb-museum.de

Biorąc udział w samorządnych projektach, dawaliśmy wyraz naszym potrzebom i nadziejom, że nasze miasto należy do wszystkich. Pięć takich samozarządzających się projektów ocenia swoją pełną wydarzeń historię, niekiedy całkiem niedawną, w której pomiędzy konfliktem wewnątrz grupy, a walką o realizację celów społecznych, kształtuje się ich osobowość. Poprzez wystawę “Zróbmy to zatem sami” próbujemy zastanowić się nad pytaniem, jak samorządne zarządzanie przestrzenią może wspierać politykę komunalną w mieście w czasach silnych nacisków ekonomicznych.

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Eine Schlossgeschichte

Brigitte von Ungern-Sternberg

Es ist fertig!

Das Berliner Stadtschloss/Humboldtforum!

Man kann durch die Innenhöfe spazieren und den Stilmix aus Barock und moderner Architektur in Augenschein nehmen. Einige Ausstellungsräume gibt es schon, vor allem mit Berliner Stadtgeschichte. Dort kommen auch Kinder auf ihre Kosten. Vermutlich muss man sich anmelden, um diese Ausstellungen besuchen zu können.

Zum Standort des Stadtschlosses gibt es eine lange Geschichte. Zunächst wollten die Berliner Bürger 1448 den Bau eines Schlosses verhindern. Die Doppelstadt Berlin/Cölln hatte zeitweilig den Status einer Hansestadt und wollte partout nicht die Residenz eines Kurfürsten werden. Deshalb öffneten ‚Wutbürger’ ein Wehr an der Spree und fluteten den Bauplatz, ein Versuch, die Bauarbeiten unmöglich zu machen. Den erhofften Beistand anderer Hansestädte in Brandenburg gab es nicht. Die Berliner konnten sich auf die Dauer gegen den Bauherren, den Kurfürst Friedrich II (genannt ‚Eisenzahn‘), nicht wehren und mussten sich fügen.

Das erste Schloss war ein Renaissancebau, das ersetzt wurde durch den barocken Bau von Adreas Schlüter.

Dieser barocke Nachfolgebau wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengt und ein Palast der Republik errichtet für einen neuen Staat, die DDR. Nach der Wiedervereinigung verschwand mit der DDR auch der Palast. Auch das war nicht unumstritten – aber die Befürworter eines kompletten Nachbaus des ‚alten‘ Schlosses von Andreas Schlüter haben gewonnen. Jetzt gibt es im Profil des Stadtpanoramas die neue Kuppel des Stadtschlosses, gekrönt von einem Kreuz – auch dieses ging nicht ohne Diskussion ab. Das Kreuz ist noch nicht zu sehen auf dem Foto mit dem Schloss, das noch im Bau war.

Chodzenie po mieście. Spaziergänge in einer Stadt.

Ela Kargol

Stettin, Stadt an der Oder und fast am Meer.

Stadt, die segelt, wenn der richtige Wind weht. Und heute weht der Wind vom Meer her.

Das ideale Wetter für die Segler.

Aber die Yachten liegen vor Anker an den Stettiner Kais noch bis Montag und zeigen sich den Betrachtern von ihrer besten Seite. Auch andere Attraktionen locken überall in der Stadt. Noch bis Sonntag dauern die Meerestage in Stettin.

Die Züge Berlin – Szczecin fahren wieder.

Szczecin ist immer einer Reise wert!

Wenn jemand mehr Ruhe braucht und auch andere Eindrücke, würde ich “Stettiner Venedig” oder die Besichtigung der Lentz-Villa empfehlen und auch die wunderbare Ausstellung im Nationalmuseum Stettin mit dem (irreführenden Titel) Stettin / Szczecin – eine Geschichte.

Szczecin, miasto nad Odrą (i prawie nad morzem).

Gdy wieje odpowiedni wiatr, miasto żegluje. A dziś wieje wiatr od morza.

Wspaniała pogoda na żagle.

Ale do poniedziałku jachty będą jeszcze stały przy nabrzeżu, pokazując się widzom od najpiękniejszej strony. W mieście w ogóle mnóstwo atrakcji. Jeszcze do niedzieli będą trwały Dni Morza w Szczecinie.

Pociągi na trasie Berlin – Szczecin znowu kursują.

Szczecin jest zawsze wart podróży!

Gdy ktoś woli ciszę, znajdzie ją na pewno w “Szczecińskiej Wenecji” albo odwiedzając świeżo odrestaurowaną willę Lentz. Można też polecić wspaniałą wystawę (choć o mylącym tytule) w Muzeum Narodowym: Stettin / Szczecin – jedna historia.

shut down

... oder wie ensteht ein gedicht
… albo jak powstaje wiersz

pierwszy shutdown  2018/01/02  tagesschicht 6:00 bis 18:00 ICC, berlin

Tibor Jagielski

aus notizbuch, 15 Januar 2020

letzter arbeitstag; ich fahre zum domizil dienstsachen und schlüßel abzugeben
verabschiede mich von frau p.
den ganzen mobbingstrupp schenke ich keinen blick, aber es tut weh,
nach so vielen monaten ackerei für ein äppel und ein ei

weiterhin fühle ich mich wie vor dem kopf gestossen
über den jordan musst du schon allein und lässt die ganze meute hinter dir
hoffentlich nicht der einziger trost jenseits
sisiphos versus hiob oder atlas

same tragedie
nawet herakles po powrocie do domu
otrzymuje w darze od dejaniry koszule
koszule!

na polach  elizejskich
szary popiół spada z nieba
jak śnieg
na tłumy
wędrujace po monotonnej szarej równinie

syzyf to pestka
kompleks edypa?
nieznany
elektra?
bajka na dobranoc

tylko macierzanka
rośnie razem z nami
jak milczenie starego telefonu
nikt nie wykręci już jego tarczy

tylko macierzanka
różanopalca pozdrawia nas o świcie
i pozwala
na oddech

shut down

zmarł duński satyryk westergard
cześć jego pamięci

kurt marti, wiersz dla muchy

poniewczasie
(pada śnieg)
w ciszy nocnego pokoju
budzi  się mucha
niebiesko pobłyskując
w żółtym świetle
lampy z ryżowego papieru
pobrzękuje tu i tam tu i tam
przed regałem z książkami
no i co
(słyszę pytanie)
chcesz nam  w związku z tym powiedzieć?
nic nic
zapisuję to
dla muchy

z tomu wierszy:
miłość przychodzi na piechotę

Kurt Marti, gedicht für eine fliege

unzeitig
(draußen fällt Schnee)
ist in der stille
des nächtlichen zimmers
eine fliege erwacht blau schimmernd
im gelben licht
einer reispapierlampe
surrt sie aufab aufab
vor bücherregalen ja und
(so höre ich fragen)
was willst du uns damit sagen?
nichts nichts:
ich schreibe das auf
für die fliege

Kurt Marti, Die Liebe geht zu Fuß
Ausgewählte Gedichte. Nagel & Kimche, Zürich 2018

intro:
 sobota, 22 kwietnia 1933
“wczoraj zadzwonił benn, był na premierze “schlagetera” johst’a na osobiste zaproszenie komisarza rust’a,
a potem na spotkaniu przy piwie; na przedstawieniu byli stehr, emil strauß, schäfer, blunck, kolbenhayer, schaffner, peter dorfler,
czyli nie brakowało tam zdolnych, ale kluczem wyboru była polityka, a nie talent;
benn odczuł uzurpację i wrogość. uważa, że nas nie tylko wyeliminują, ale i fizycznie zniszczą”
oskar loerke “dzienniki”
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wpadam do pracy na kwadrans przed zmiana, a razem ze mną fadi,co nie jest dla niego normalne
(zawsze się spóźniał, od kiedy go znam, przynajmniej sekundę)
– co jest grane? – pytam
– kismet, zamykają budę, a nas wyrzucają – mówi
– ale ja mam grafikę na cały styczeń! – odpowiadam
– zapomnij, idziemy na bruk, albo na stadion, filzen* – śmieje się
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*) filzen – rewizja osobista
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list od kazia, pierwszy znak życia od niego po trzydziestu latach (sic);
pisze, że bardzo namiętnie mnie wspomina i proponuje spotkanie;


c.d.n.