Frauenblick: Im Sumpf

Monika Wrzosek-Müller

Die Coronazeit, die Quarantäne hat uns auf die neuen Fernsehmöglichkeiten aufmerksam gemacht, vor allem in Prag, wo wir von öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten nur ARD in unserem Appartement empfangen konnten. So lernten wir Netflix kennen, manchmal auch schätzen, und schauten uns einige Produktionen an, die sonst wahrscheinlich an uns vorbeigegangen wären.

Unter den unendlich langen, in vielen Staffeln und Folgen (ja, man lernte das entsprechende Vokabular dazu kennen) und immer wieder neu gedrehten Filmen stach für mich eine kurze und spannende polnische Serie (mit nur 5 Folgen) heraus. Zugegeben, zuerst haben mich vor allem die Namen auf dem Abspann neugierig gemacht – lauter Söhne bekannter polnischen Film- und Theaterleute: Jan Holoubek, der Sohn vom Gustav Holoubek, und Magda Zawadzka (an die beiden kann sich meine Generation wunderbar erinnern), Kasper Bajon, Sohn von Filip Bajon; als Hauptdarsteller Andrzej Seweryn. Es handelt sich um eine polnische Produktion für Netflix, gedreht 2018, in Deutschland zu sehen erst ab 2020: Rojst, Witaj w polskim bagnie, [Im Sumpf] unter der Regie von Jan Holoubek.

Auch wenn ich sagen würde: der polnische Sumpf war damals vielleicht nicht so sumpfig, ist die Produktion durchaus gelungen. Man fühlt sich richtig in die frühen 80er Jahre versetzt, mit ihrer Tristesse, Hoffnungslosigkeit und Hässlichkeit; fast kam mir der Gedanke, ob es denn wirklich so schrecklich um uns herum war oder ob es um eine gewollte Überhöhung für filmische Zwecke ging, und dann gab ich mir die Antwort selbst; meine fast krankhafte Liebe und Aufmerksamkeit für das Schöne, für die Schönheit stammt wahrscheinlich daher. Im Film spielen brutale menschlichen Beziehungen, wo der Sinn für Wahrheit und moralische Normen und Menschlichkeit längst verschwunden ist (wo war denn die viel beschworene polnische katholische Kirche?) eine große Rolle. Die Natur um die Kleinstadt in Schlesien, wo die Handlung spielt, ist auch morastig und undurchdringlich, zwar nicht sumpfig (wäre noch besser), doch auf jeden Fall geheimnisvoll. Es waren die Jahre der Dunkelheit, des Kriegszustandes, in denen viele Leute aus dem Land emigrierten, fortgingen. Das alles wird fast bis ins Surreale gesteigert, dazu kommt eine Handlung, die sich für einen Krimi vielleicht zu langsam und unspektakulär entwickelt, aber die mit Fetzen der Erzählung aus der Vergangenheit, aus den direkten Nachkriegsjahren durchsetzt ist und dadurch noch geheimnisvoller wirkt. Die Geschichte von den vertriebenen Deutschen, die in einer Nacht und Nebel-Aktion aus den Häusern geholt wurden, in einen Wald, in ein Lager gezwängt und da ihrem Schicksal überlassen, litten, ist vielleicht auch zugespitzt, doch sie macht neugierig. Darüber herrscht natürlich im Film, wie tatsächlich auch in der Nachkriegswirklichkeit, großes Schweigen, nur die Namen, im Film in die Rinde der Bäume eingeritzt, mit den Jahren fast unsichtbar geworden, zeugen von den Ereignissen und das Leuchten über den Feuchtgebieten, im Wald, sendet ihre Botschaften.

Noch mal von vorne: die Handlung spielt in einer kleinen Stadt, irgendwo in Schlesien, Anfang der 80er Jahre. Im Wald nahe dem Städtchen werden ein Sportfunktionär für Jugendliche und eine Prostituierte tot aufgefunden. Die Ermittlungen dauern nicht lange und die Polizei nimmt einen Verdächtigen fest, den Mann der Prostituierten, der, mit dubiosen Methoden verhört, die Tat gesteht, so dass die Miliz den Fall ad acta legen kann. Man nimmt den angeblichen Täter fest und liefert in die geschlossene Psychiatrie ein. Doch zwei Journalisten der lokalen Zeitung, die darüber berichten wollen, stoßen auf Ungereimtheiten und neue Verdachtsmomente; wie es der Zufall will, kommt ein junger Praktikant aus Kraków, dessen Vater ein bekannter politischer Apparatschik ist, bei der Lokalzeitung zum Einsatz. Er wird von einem älteren, profilierten Kollegen betreut. Die beiden ermitteln gegen die Anweisung des Chefredakteurs in dem Fall weiter. Letztlich beschäftigt sich damit nur noch der junge, unerfahrene und naive Journalist auf eigene Faust und stößt auf einen Sumpf von Verflechtungen, Verwicklungen und bedrohlichen Situationen. Es sterben noch zwei Jugendliche und ein Metzger wird aufgehängt, der Fall endet mit einer richtig sumpfigen Lösung, die ich hier nicht verraten will.

Es ist aber nicht die kriminalistische Handlung, die für die Story den Ausschlag gibt. Es ist die Szenerie, die dunklen Bilder, die oft so düster sind, als ob sie durch einen Grauschleier gedreht worden seien; auch die Musik untermalt die dunklen Momente. Sogar die jugendliche Liebe muss diesem fatalistischen und hoffnungslosen Hauptstrang geopfert werden, sie fügt sich in die Reihe der Katastrophen, die auf dem Bildschirm passieren. Einzig der junge Journalist aus Kraków und seine schwangere Frau kommen unversehrt, wenn auch mitgenommen, aus der Geschichte heraus; sie sind der einzige Lichtblick, die einzigen Hoffnungsträger in der Geschichte. In dem ganzen Film scheint niemals Sonne über die Landschaft, es ist finster, düster aber stimmungsvoll und, wie ich am Anfang gesagt habe, wahrscheinlich so, wie es am Anfang der 80er Jahre in Polen wirklich war.

Ich kann die Serie guten Gewissens empfehlen, nicht nur polnischen Zuschauern.

Don Quijote… Don Qui… jote (Barataria)

Elem und German Klimow
Spiegel 19.08.1991

Ein russischer Don Quijote

Gefunden von Arkadiusz Łuba. Danke!

Der Regisseur Elem Klimow hat gemeinsam mit seinem Bruder German ein Drehbuch über Michail Bulgakows berühmten Roman „Der Meister und Margarita“ geschrieben. Für den SPIEGEL porträtieren die Brüder den Schriftsteller und russischen Volkshelden, der gegenwärtig auch in Deutschland eine Renaissance erlebt.

Kaum zu glauben, daß in diesem Jahr ein volles Jahrhundert vergangen ist, seit Michail Afanassijewitsch Bulgakow geboren wurde: In seiner Heimat noch immer einer der meistgelesenen und beliebtesten Schriftsteller. Woran liegt es, daß seine Werke, die in den zwanziger und dreißiger Jahren geschrieben wurden, auch heute noch so zeitgenössisch und aktuell sind? Wie konnte es geschehen, daß all das, was er voraussah, eintraf – was erst wir, die Menschen einer nachfolgenden Generation, bestätigen können? Unzweifelhaft ist Bulgakow mehr als nur ein hochbegabter Schriftsteller. Er ist ein Phänomen.

Bulgakows Aufstieg und Sturz waren einzigartig und dramatisch. Nach seinem strahlenden Auftauchen am Literaturhorizont, nach einer unglaublichen Popularität in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre, trat in seinem Leben 1929 eine Katastrophe ein. Gedungene Kritiker erklärten Bulgakow zum Feind des Systems. Dann wurde sein Name ganz aus dem Verkehr gezogen. Der Schriftsteller war noch am Leben, aber er war lebendig begraben.

Erst 1962, 22 Jahre nach dem Tod Bulgakows, erscheint die Moliere-Biographie, die er schon 1933 geschrieben hat. Erzählungen, Theaterstücke und der Roman “Die weiße Garde” folgen. Der Bekanntheitsgrad Bulgakows steigt ständig und erreicht seinen Höhepunkt, als die Zeitschrift Moskwa Ende 1966 den Roman “Der Meister und Margarita” zu drucken beginnt. Die Publikation wirkt als Sensation. Schon am Erscheinungstag sind die beiden Moskwa-Nummern, in denen der Roman abgedruckt ist, ausverkauft. Bald sind sie eine bibliographische Rarität und gehen von Hand zu Hand. Man liest buchstäblich Löcher hinein.
Das phantastische Sujet, wie Satan persönlich inmitten seiner unglaublich farbenprächtigen Truppe in Moskau eintrifft, begeistert die Leser. Ebenso die Phantasmagorie der sowjetischen Lebensweise, deren “Besonderheit” bis auf den heutigen Tag kein Mensch, der seine fünf Sinne beisammen hat, begreifen oder erklären kann. Die sogenannten antiken Kapitel mit ihrer großen Überzeugungskraft und der sehr eigenwilligen Beschreibung, wie Pilatus Jesus Christus verhört, und die Hinrichtung am Kreuz. Und natürlich die beklemmend traurig stimmende Liebesgeschichte zwischen dem Meister und Margarita.
Man rühmt Bulgakows Sprache, genießt seinen glänzenden Humor, ist von der Handlung gefesselt: Urplötzlich wurde das ganze Land wie von einer Epidemie von dem ergriffen, woran Bulgakow während der letzten zehn Jahre seines Lebens gearbeitet hatte, als viele ihn schon nicht mehr unter den Lebenden wähnten. So erfüllte sich der prophetische Satz, den eine der Figuren seines Werkes sagt: “Manuskripte brennen nicht.”
Schnell wurden die Romane, Erzählungen und Theaterstücke Bulgakows in viele Weltsprachen übersetzt, sein Ruhm drang über die Grenzen der Sowjetunion hinaus. Gabriel GarcIa Marquez nannte den Roman “Der Meister und Margarita” sein Lieblingsbuch und erklärte ihn zur bedeutendsten Erscheinung in der Literatur des 20. Jahrhunderts.
Mitten in Moskau, an den “Patriarschije Prudy”, dort, wo die Handlung des Romans “Der Meister und Margarita” spielt, finden seit zwei Jahren grandios inszenierte Bulgakow-Feste in allen erdenklichen Kostümierungen statt. Dann versammeln sich an jenem Ort so viele Leute, daß buchstäblich “keine Stecknadel zu Boden fallen kann”: So wird nur ein echter Volksschriftsteller verehrt.
Zum erstaunlichsten Zeugnis für die Liebe des ganzen Volkes zu diesem Schriftsteller ist aber vielleicht das Haus am “Sadowoje Kolzo” geworden, und zwar das Treppenhaus im Hof, dort, wo in der Wohnung Nummer 50, in einem der Zimmer, Bulgakow zu Beginn der zwanziger Jahre lebte und darbte und wo er in seiner Phantasie Voland (Satan) und seine verrückte Truppe ansiedelte.
Das Treppenhaus verwandelte sich in einen Klub eigener Art. Dann fingen die Hausbewohner an, sich zur Wehr zu setzen. Sie überstrichen die Wandmalereien mit Ölfarbe, aber vergebens, denn in kurzer Zeit begann alles wieder von neuem. Auf den Wänden des Treppenhauses ging es wieder lebhaft zu, Zeichnungen und Aufschriften erschienen nacheinander.
Nach einer gewissen Zeit drangen sie dann sogar nach außen und erschienen auf den Wänden des Hauses. Charakteristische Aufschriften lauteten: “Voland, hilf Gorbatschow, er kommt nicht klar”, “Die sowjetischen Kater (Zuhälter) sind die fortschrittlichsten: Sie sind für die Perestroika”, “Haltet die Erde an, ich will aussteigen”. Aus den Adressen konnte man ungefähr die gesamte Geographie des Landes lernen.
Auf Bitten der geplagten Einwohner wurde am Eingang des Portals ein Milizkordon postiert, aber der Kordon wurde durchbrochen, die Wände und jetzt auch die Fenster wurden unerbittlich bemalt und beschrieben. So wurde das Treppenhaus auf Eigeninitiative in ein Volksmuseum umgewandelt. Durch Bemühungen der Künstlerverbände und vieler Enthusiasten kämpft man jetzt dafür, daß das gesamte Haus, in dem noch viele andere bekannte Maler, Dichter, Schriftsteller lebten und arbeiteten, in ein Kulturzentrum mit Museen, Bibliotheken, Theatern und Cafes umgewandelt wird. Wenn wir uns durchsetzen, entsteht auf der Karte Moskaus ein neuer Begriff: “Das Bulgakow-Haus”.
Der Schriftsteller wurde am 15. Mai 1891 in Kiew in einer Familie von Geistlichen geboren. Sein Vater war Dozent, später Professor an der Geistlichen Akademie. Der junge Michail Afanassijewitsch plagt im Gymnasium die Mitschüler und Lehrer mit Satiren und Epigrammen. Seine Begeisterung für die Literatur nimmt er jedoch selbst noch nicht ernst. Er wird Arzt und amputiert 1916 an der Front Beine von Verwundeten. Nach der Revolution arbeitet er als Landarzt, fühlt sich aber immer stärker zur Literatur hingezogen.
Die ersten fünf Stücke, die er im Norden des Kaukasus verfaßt, vernichtet der Autor anschließend unbarmherzig selbst. Schließlich zieht er 1921 nach Moskau und sucht sich Wohnung und Arbeit. Er verdingt sich als Zeitungsjournalist, Conferencier, Schauspieler, wird Feuilletonist bei der Zeitung der Eisenbahner, Gudok. Er schreibt immer sicherer, zeitweilig glänzend und sehr leicht.
Als Meister der Mystifikationen und des spontan inszenierten Spiels ist Bulgakow die Seele seines Freundeskreises. Gleichzeitig hält er immer Distanz, wird niemals familiär. In seinen Feuilletons macht er sich über die naive, fade Lebensweise, über den plebejischen Stil des sowjetischen Lebens lustig. Bulgakow setzt sich auch äußerlich davon ab: Ungeachtet der ewigen Geldknappheit erregt er allgemein Erstaunen mit seiner weißgestärkten Hemdbrust, dem tadellos gebügelten Anzug, dem makellosen Scheitel und dem Monokel an der Schnur.
Gar nicht zu reden von den betont aristokratischen Manieren. So verteidigte er seine Selbstachtung gerade in den Jahren, als die Achtung vor dem einzelnen immer mehr verlorenging. Niemand hätte damals wohl erraten, daß dieser glänzende Herr die Nächte hindurch selbstvergessen schwer arbeitete. Alles, was er schrieb, war eine Herausforderung an das, was um ihn herum vorging, es war eine Warnung vor drohenden Nöten und den Folgen jener sozialen Experimente, die die Bolschewiken an dem Lande vornahmen.
Bei den phantastischen Novellen Bulgakows muß man an Swift, an E. T. A. Hoffmann und natürlich an Gogol denken, den Bulgakow als seinen Lehrer bezeichnete. In der 1925 entstandenen Novelle “Hundeherz” ironisiert der Schriftsteller den Satz aus der Revolutionshymne, der “Internationale”: “Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger, alles zu werden, strömt zuhauf!” und erzählt, wie ein genialer Mediziner, Professor Preobraschenski, einen Hofhund in einen Menschen verwandelt, indem er ihm ein menschliches Gehirn einpflanzt.
Mit tödlichem Humor wird gezeigt, was aus diesem Experiment geworden ist. In der Vorstellung des Lesers entsteht jener schreckliche Sozialtypus, der mit nichts zu vergleichen ist und den unsere heutige Umgangssprache kurz als “Sowok” (in lateinischer Übersetzung “homo sovieticus”) bezeichnet.
Schon im Titel eine Herausforderung ist der Roman “Die weiße Garde”, denn dies ist ein Roman über den weißen Offiziersstand, der durch die Revolution dem Untergang preisgegeben ist. Mit Liebe wird die pro-monarchische Familie Turbin beschrieben, mit nostalgischem Schmerz erzählt, wie eine ganze Schicht der aristokratischen Kultur im Dunkel der Zeiten versinkt.
Alsbald interessiert sich das berühmteste sowjetische Theater, das “Moskauer Künstlertheater”, für “Die weiße Garde”, aber das Stück “Die Tage der Geschwister Turbin” (nach Motiven der “Weißen Garde”) läßt die Zensur nicht passieren; alles steht auf der Kippe. Erst das Ultimatum des großen Regisseurs Stanislawski, daß er sein Theater andernfalls schließen werde, ermöglicht schließlich die Inszenierung.
Die Premiere ist ein Triumph, und dieser Triumph wird dann fast tausendmal wiederholt. So wird Bulgakow 1926 berühmt. Das Publikum vergöttert ihn, und während die Parteikritik über das Stück herfällt, schwebt paradoxerweise der rettende Schatten des großen Führers über der Bühne.
Es ist bekannt, daß Stalin nach den Protokollen des Künstlertheaters das Stück “Die Tage der Geschwister Turbin” nicht weniger als 15mal gesehen hat. Wir scheinen hier vor einem unlösbaren Rätsel zu stehen: Hat etwa der Theaterfreund Stalin über den Politiker Stalin gesiegt? Es gibt aber noch eine andere Erklärung: Im Gespräch mit Künstlern soll Stalin ausgerufen haben: “Ja, Bulgakow geht richtig ran! Der bürstet gegen den Strich!”
Der Tyrann schätzte die “Gebildeten” nicht. Sie schreien und schreien, sagte er sich wohl, aber wenn man sie unter Druck setzt, dann geben sie Pfötchen. Häufig wählte er selbst das Opfer aus, das an der Reihe war, geschickt hetzte er den ganzen Apparat des ideologischen Terrors darauf, darunter auch die Kritik und die Redakteure. Bei Bulgakow sah Stalin plötzlich eine rückhaltlose Gradlinigkeit und Unnachgiebigkeit, das großartige Gefühl der eigenen Würde.
Aber “achtete” etwa Stalin den starken Gegner, ließ er ihn aus Edelmut am Leben, wie man annehmen könnte? Zweifel sind angebracht. Es besteht Grund zu der Annahme, daß er sich entschied, den Verwegenen auf die Probe zu stellen.
Bereits 1929 sind alle Stücke Bulgakows aus den Spielplänen der Theater verschwunden, und Bulgakow hat jegliche Hoffnung verloren, etwas gedruckt oder überhaupt noch Arbeit bekommen zu können. Am 28. März 1930 schreibt er einen Brief an Stalin. Sein Ton ist scharf und direkt. “Mit einem verlogenen Brief, in dem ich mich selbst beschmutze und dazu noch einen naiven politischen Bückling mache, würde es mir wohl kaum gelingen, mich vor der Regierung der UdSSR in einem günstigen Licht darzustellen. Den Versuch, ein kommunistisches Stück zu schreiben, habe ich erst gar nicht unternommen, da ich genau weiß, daß ich ein solches Stück nicht zustande bringe.
“Ich bitte zu berücksichtigen, daß ein Schreibverbot für mich gleichbedeutend ist mit einer Beerdigung bei lebendigem Leibe… Ich bitte die Regierung der UdSSR, mich innerhalb einer bestimmten Frist ausreisen zu lassen.” Falls man ihm dies abschlage, bitte er darum, als Regisseur, Statist oder wenigstens als Bühnenarbeiter beschäftigt zu werden.
Die Antwort trifft am 18. April 1930 ein, es ist der berühmte Telefonanruf Stalins. In dem Gespräch mit Bulgakow schlägt er ihm vor, sich beim Künstlertheater zu bewerben, wo er tatsächlich alsbald als Regieassistent angenommen wird.
Viele sahen darin ein unerhörtes Wohlwollen des großen Führers, hatte er doch Bulgakow wegen seines Briefes nicht vernichtet.
Im Leben Bulgakows ändert sich nichts außer der geringfügigen Bezahlung am Künstlertheater, wo er als Regieassistent und Schauspieler in kleinen Rollen arbeitet, dann zum Bolschoi-Theater geht, wo er Opernlibretti verfaßt. Nochmals schreibt er an Stalin und bezeichnet sich als den “einzigen literarischen Wolf” auf dem Feld der russischen Literatur.
“Man hat mir geraten, das Fell zu färben, das ist ein dummer Ratschlag. Man mag den Wolf färben, man mag ihn scheren, er wird doch nicht einem Pudel ähnlich.”
Auf diesen Brief erhält Bulgakow keine Antwort mehr. Gerade zu dieser Zeit erkrankt er an einer Neurasthenie mit Anfällen unbewußter Angst, mit Furcht vor der Dunkelheit. Während eines solchen Anfalls verbrennt er den Entwurf eines Romans über den Teufel. Aber der Plan ist in dem Schriftsteller schon fest verwurzelt, und nach kurzer Zeit beginnt er von neuem. In dem Roman taucht jetzt auch das Thema Liebe auf, und deshalb gibt er ihm schließlich den endgültigen Titel “Der Meister und Margarita”.
Ohne seine Frau Jelena Sergejewna, die er 1929 kennenlernt, hätte er seinen einsamen Kampf kaum so lange durchgestanden. Sie bringt es fertig, daß in den schlimmsten Hungerjahren ihr Haus für die Freunde immer gastfrei und offen ist. In den Tagen der tödlichen Krankheit, als er schon fast blind ist, diktiert Bulgakow seiner Frau die letzten Seiten seines Werkes, er korrigiert es wieder und wieder.
“Auf dem Sterbebett sagte er”, so erinnert sich Jelena Sergejewna: “Vielleicht ist es so richtig . . . was hätte ich noch nach dem ,Meister’ schreiben können?” In diesem Roman wird er sich seines Schicksals bewußt, so als betrachte er sich von außen, er rechnet mit dem Leben ab, mit den Feinden, und er tut es leicht, elegant, fröhlich.
Für Stalins 60. Geburtstag im Dezember 1939 soll Bulgakow ein den Führer verherrlichendes Theaterstück schreiben. Er weigert sich lange, gibt aber schließlich dem Druck nach und liefert das Stück “Batum” über Stalins revolutionäre Jugend ab.
Aber unverhofft wird eine ablehnende Äußerung Stalins bekannt; offensichtlich wünscht er nicht, die Aufmerksamkeit auf seine Jugend zu lenken, die er in einem Priesterseminar verbracht hat. Vielleicht befriedigt ihn allein die Tatsache, daß der ungehorsame Bulgakow das Stück über ihn geschrieben hat.
Das ist eine öffentliche Ohrfeige. Buchstäblich am Tag nach der negativen Nachricht beginnt er, das Augenlicht zu verlieren, er trägt eine schwarze Brille und verläßt überhaupt nicht mehr das Haus. Die in ihm schlummernde Krankheit (Nierensklerose) beginnt, sich dramatisch zu verschlimmern, und Bulgakow stellt sich als Arzt selbst die Diagnose. Er begreift, was ihm bevorsteht: Lähmung und ein langsames, qualvolles Sterben.
Der Roman, dem er die letzten Jahre gewidmet hat, muß beendet werden. Mit Mühe und Not diktiert er seiner Frau die letzten Seiten: “Oh, ihr Götter! Wie traurig ist die abendliche Erde! Wie geheimnisvoll brauen die Dünste über den Mooren! Wer durch diese Dünste irrte, wer vor dem Tode litt, wer über diese Erde hinwegflog, beladen mit überschwerer Bürde, der weiß das. Der Müde weiß es. Ohne Bedauern verläßt er die Nebel der Erde, ihre Sümpfe und Flüsse, und gibt sich leichten Herzens dem Tod in die Hände, wissend, daß nur er ihm Frieden schenkt.”
Schon als der Roman “Der Meister und Margarita” 1966 erstmals veröffentlicht wurde, dachten viele unserer Kollegen an seine Verfilmung; man stritt darüber, wer dazu in der Lage ist, wem diese Ehre gebührt. Andrej Tarkowski hatte den “Meister” in seine Pläne einbezogen, auch Federico Fellini dachte darüber nach. Die besten sowjetischen und internationalen Regisseure zerbrachen sich den Kopf darüber, wie die zauberhafte Magie der Werke Bulgakows auf der Leinwand in sichtbare Bilder umzusetzen ist.
Die mystische Einbildungskraft des Schriftstellers überstieg bei weitem die technischen Möglichkeiten des Kinos. Wie sollte man zum Beispiel eine über die Erde fliegende Frau aufnehmen, die wünschte, unsichtbar zu werden; wie sollte man einen großen, sprechenden, trinkenden und rauchenden schwarzen Kater darstellen?
Außerdem gab es drei völlig verschiedene Ebenen in dem Roman (die realistische, phantastische und religiöse), die von dem zukünftigen Regisseur ganz unterschiedliche Talente erfordern, die nur selten zusammentreffen.
Aber dennoch ließen sich die Filmleute auf die Herausforderung ein. In der UdSSR wurde der Impuls jedoch ziemlich schnell erstickt. Einer der damaligen Funktionäre, der für das Kino zuständig war, sagte sogar, solange die Sowjetmacht im Lande herrsche, werde dieser Roman nicht verfilmt.
Ausländische Versuche, den Roman zu verfilmen, mißlangen: Der Inhalt des Buches ging dabei verloren, und die Bemühungen, den phantastischen Teil des Themas darzustellen, scheiterten total. Auch die geringe Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse des sowjetischen Lebens in den dreißiger Jahren trug nicht zum Erfolg bei.
Hinzu kommt: Eine ganze Armee von Apologeten hat jede Zeile dieses Buches für absolut genial erklärt, das heißt für unberührbar. Kann man aber Kunst hervorbringen, wenn man auf den Knien liegt? Diese Frage hat Bulgakow selbst beantwortet, der die “Toten Seelen” des von ihm vergötterten Gogol recht frei inszenierte. Wir haben den gleichen Weg eingeschlagen. Als Überschrift zu dem Kinoprojekt “Der Meister und Margarita” könnte man schreiben: “Freie Phantasien über das Thema eines beliebigen Romans.”
Für das Abfassen des Drehbuchs haben wir fast zwei Jahre gebraucht. Wir wollten alles lesen, was der Autor auch gelesen hat, als er an diesem Werk arbeitete. Wir wollten sein ganzes Leben noch einmal durchleben, und für diese reiche Erfahrung sind wir sehr dankbar – unabhängig davon, ob unser Filmprojekt verwirklicht wird (es ist ziemlich unwahrscheinlich, schwierig und teuer).
Der Schriftsteller starb einen schweren Tod. Halb im Fieberwahn flüsterte er seine letzten Worte: “Don Quijote . . . Don Qui . . . jote”.
Don Quijote war Michail Bulgakows Lieblingsheld der Literatur. Uns scheint, auch er erinnerte an diesen Hidalgo. Nur die Mühlen waren zu seiner Zeit keine Windmühlen mehr.


HIER dieser Artikel als PDF dh. auch mit Bildern.

Der Text ist schon fast 30 Jahre alt, ich versuchte daher etwas über den Regisseur und seinen Bruder zu erfahren und nachzuprüfen, ob es den hier besprochenen Film gibt.

Elem Germanowitsch Klimow war ein studierter Flugingenieur und erst dann studierte er bis 1963 Filmregie. Bereits sein Diplomfilm Herzlich willkommen oder Unbefugten ist der Eintritt verboten erregte 1964 Aufsehen: Die in einem Pionierlager spielende Satire wurde zunächst kurz verboten, dann aber freigegeben und zu einem Publikumserfolg. Klimows international bekannteste Filme sind Agonia (1974/1981) über Rasputin und Komm und sieh (1985), eine düstere Parabel aus dem Zweiten Weltkrieg. Klimow war seit 1965 mit der Regisseurin und Drehbuchautorin Larissa Schepitko verheiratet, die 1979 während der Dreharbeiten zu ihrem Film Abschied von Matjora bei einem Autounfall ums Leben kam. Der Film wurde 1982 von Klimow vollendet.

German Klimow (geb. 1941) ist Drehbuchautor, der öftermal mit seinem älteren Bruder an dessen Filme gearbeitet hat. Man erwähnt aber weder bei einem Bruder, noch bei dem anderem den Film Meister und Margarita. 1994 wurde zwar von Yuri Kara ein gleichnamiger Film gedreht, beide Klimow Bruder werden aber nirgendwo erwähnt. Der Film selbst hat übrigens eine Geschichte, die an Terry Gilliams Film The Man, who killed Don Kichote erinnert. Mehr HIER.

Alte und neue Amerika oder Amerika als Utopiemuster

Brigitte von Ungern-Sternberg

Slubfurt, die Hauptstadt von Nova Amerika (Nowa Ameryka)
Am 29. Februar habe ich in einer kleinen Galerie im Graefekiez Michael Kurzwellys Vortrag zu seiner ’sozialen Plastik’ in Slubfurt und Umgebung gehört.
Slubfurt? Was soll das sein? Es ist ein ‚realer Ort‘, der Name ist eine Schöpfung aus Slubice und Frankfurt und besagt, dass diese kleine Region zwischen den beiden Städten links und rechts der Oder  weder polnisch noch deutsch ist …  eine schöne Utopie! Diese  aber bleibt kein Traum, sondern wird konkret verwirklicht und das in einer östlichen Gegend, von der man hört und liest, dass sich des öfteren Nazis und Antifas feindlich konfrontieren und Asylsuchende und Migranten sehen müssen, wo sie bleiben.
Ich war sehr beeindruckt.
Im Video führt Kurzwelly anschaulich aus, wie man sich das vorzustellen hat, wer die Mitspieler in diesem real existierenden Territorium mit Nationalfahne, Währung, Regierung sind, das sich in der Grenzregion entlang der Oder ausweitet zu ’Nowa Amerika’.

Ewa Maria Slaska

Amerika als ein Utopie-Projekt

The Church of John F. Kennedy, Roman von Thomas Meinecke (Suhrkamp, 1997)

Der Verleger schrieb zu diesem merkwürdigen postmodernen Buch:

Auf der Suche nach den transatlantischen Luftwurzeln der europäi­schen – und vor allem auch: der deutschen – Kultur in Amerika bewahrheitet sich dem Reisenden Wenzel Assmann die These, daß die USA zwar imstande sind, die ganze Welt über den Einheitskamm ihres »Way of Life« zu scheren, dass sie nach innen jedoch eine bis heute äußerst heterogene Kulturlandschaft voller weißer Flecken und schwarzer Löcher aufweisen. Jene Kadenzen, die von den einzelnen ethnischen Gruppierungen der Salatschüssel U.S.A. auf die europäische Nationalstaatlichkeit, der sie einst entflohen sind, angestimmt werden, erscheinen dabei als nach wie vor utopischer Vielklang, der in krassem Gegensatz zu den engstirnigen Bestrebungen des während seines sogenannten Einigungsprozesses in lärmende National- und wütende Kleinstaaterei zerfallenden Europas steht.

Zugegeben, der obige Text scheint einfach geschrieben zu werden im Vergleich mit dem Roman, den er beschreibt. Ellenlange Sätze von Meinecke sind verschnörkelt, modern baroque und zum Teil vollkommen unverständlich. Dafür aber ist die Materie des Meineckes Buches unheimlich unbekannt und daher auch sehr interessant. Es ist Frühling 1990. In Deutschland wird alles durch die Vereinigung gewendet bzw durch die Wende vereinigt.  Wenzel Assman, einem jungen deutschen privat Forschern, gefällt das, was in seiner Heimat passiert, überhaupt nicht. Er ist einer an die Utopie glaubender Kommunist und glaubt zu wissen, dass die utopischen Gedanken, mit denen man sich an die Vereingung ranmachte, wie etwa die blühenden Landschaften von Helmut Kohl, von dem Kapitalismus locker verschluckt werden. Er flieht nach Amerika und hat es überhaupt nicht vor, zurück zu kommen. In Amerika sammelt Assman Informationen über die Deutschen ebendort, seine Studienreisen finanziert er mit Hilfe Deutscher Telefonbücher, die er in kleinen immer noch sehr deutschen Ortschaften in den Südstaaten zu kostenpflichtigen Durchblättern und Kopieren anbietet. Wenn er aber den Süden Richtung New York verlässt und über die blühende Landschaften der protestantischen Utopie Pennsylwania fährt, nutzen ihn seine Telefonbücher nicht mehr. Die Amische, in dessen Land er sich gerade bei dem beginnenden Winter begibt, sind an ihre europäischen Wurzel nicht interessiert. Sie haben auf dem alten Kontinent Verfolgungen erlitten, müssten fliehen und um ihr Leben bangen, dies unterstützt keine Nostalgie nach die alten guten Zeiten daheim.  Sie machten sich nach Übersee, um endlich so zu leben, wie es ihnen ihre strenge protestantische Religion oktroyiert hat. Dort gründeten sie Pennsylvanien, einen Paradies auf der Erde

Dieser Bundesstaat im Osten der Vereinigten Staaten von Amerika wurde von William Penn (1644 – 1718), einen wohlhabenden und einflussreichen Engländer, gegründet. Er war Theologe, Jurist und erfolgreicher Verwalter seiner zahlreichen Güter. Noch in England gesellte er sich der Sekte der Quaker und erarbeitete ein Modell für eine neue quakersche Siedlung in Nordamerika. Nach dem Tod von Penns Vater, berühmten Admiral, Sir William Penn, beglich König Karl II. im Jahre 1681 eine größere Geldschuld, indem er Penn Junior ein riesiges Gebiet in der nordamerikanischen Wildnis vermachte und ihn zum dortigen Gouverneur ernannte. Das neue Land wurde zuerst „Sylvania“ (Waldland) und dann Pennsylvania als Ehrung für Penn-Papa genannt. Noch im gleichen Jahr, 1681, gründete Penn die Hauptstadt Philadelphia, die damit zu den ältesten Städten der USA zählt.

Und jetzt endlich zum Buch! Zum Buch! Seite 196 und drei weitere.

Der Nachmittag begann bereits diesig zu werden, am Horizont tauchten weitere Schneefall verheißenden Wolken auf, Wenzel hatte bestimmt noch siebzig Meilen durch Pennsylvania vor sich, bis er endlich im gelobten Land der geheimnisvollen Amischen einrollen würde. Links eine Abzweigung nach East Berlin, dann eine nach Weigelstown, rechts ging es nach Hanover und dem Lake Marburg, dazwischen New Oxford, York, ein weiteres Manchester und, schließlich, Lancaster. Wo es dort links nach Mannheim abging, hielt er sich rechts, um wenige Meilen weiter südlich in den Highway 340 einzubiegen. Windige, überdachte Pferdewagen, deren dreieckig fluoreszierende Heckmarkierungen in Assmanns Scheinwerferkegeln aufleuchteten, trabten vor dem zerbeulten Chevrolet her, beachtliche Ackergaul-Gespanne zogen, zu beiden Seiten der Landstrasse, diverses, vorsintflutlich anmutendes Bauerngerät in die stattlichen Scheunen, und hinter den Fenstern der großen, weißgestrichenen Gutshäuser wurden die ersten Kerzen angezündet. Wenzel hielt den Atem an und war tatsächlich etwas erleichtert, als ihm, auf der verschneiten Gegenfahrbahn, eine Kolonne benzinbetriebener Kraftfahrzeuge begegnete, welche ihrerseits, wie Assmann, hinter einem Pferdebuggy klebte. Halleluja, dachte Wenzel, und schlug mit der flachen Hand auf das Lenkrad. Er war nunmehr ein paar Autostunden von New York City entfernt, wenn er sich hierbei nicht gerade um einen weißen Flecken der Karte handelte, so doch, ganz offensichtlich, auf ein weiteres schwarzes Loch in American Dream gestoßen!

Wenzel Assmann beschlos eine Reihe von Tagen im Landkreis der sogennanten utopischen Gemeinden zu verbringen, und bog zwischen den Dörfern Bird-in-Hand und Intercourse, auf deutsch hieß das Geschlechtsverkehr, in die südliche Harvest Straße Richtung Orchard View Motel ein.
Das hübsche Gasthaus wurde von einer Familie abgefallener Amischer betrieben; das hieß, sie waren lediglich noch die reguläre Mennoniten, durften mit der Welt verhandeln, zum Beispiel Gastgewerbe treiben und sogar schwarzlackierten Autos fahren, vorausgesetzt, dass sie an diesen auch alle Chromteile, Zeugen irdischer Eitelkeit, schwarz einfärbten. Ein solchermasse komplett schwarz geschwärzter Chevy Impala parkte dann auch im Hof des Orchard View Motel; dem gewöhnlichen Kinogänger wäre er wie Killer-Limousine aus einem Carpenter’schen Siebziger-Jahre Film vorgekommen, allein der Eingeweihte wußte von dem schicken Design tiefdemütiges Täufertum altdeutscher Zunge auszumachen. Gut nacht! Motelbesitzer Stauffer schlurfte in sein Haus zurück: wahrscheinlich legte er sich schon um acht zu Bett. Assmann dagegen machte sich putzmunter daran, sein Auto auszupacken. Neben ihm logierte ein älteres Ehepaar aus Manhattan, das seine eigenen, lange zurückliegende Hochzeitsreise, vom deutschen Pennsylvanien bis zu den beinahe kosmisch rauschenden Niagara-Fällen, noch einmal über die Weihnachtstage nachvollzog. Zwar waren die beiden extra ins abgelegene Orchard View Motel gegangen, aber daß dessen menonnitischer Besitzer absichtlich keine Fernsehgeräte in die Zimmer gestellt hatte, hielten sie doch für übertrieben und kaum erträglich. Zweiter Themenschwerpunkt der New Yorker, wann immer Assman einen neuen Karton Bücher in sein Zimmer schleppte: Die USA würden von Rechtsanwälten regiert und also ruiniert; auch diese durchaus einleuchtende Verschwörungstheorie hatte Assmann schon des öfteren gehört. Ihm war nun aber weder nach einer leichten Seifenoper noch nach gravierendenr Rechtsprechung zumute, also wunschte er den Yankees einen schönen Abend, holte, bei Stauffer war schon alles dunkel, seine Yuengling-Sechserpackung aus dem Kofferraum und schloß sich in der frommen Stubbe ein. Auf dem Kopfkissen des voluminösen Federbett, wie aus einem Wilhelm-Busch-Bogen, dachte Assmann, lag ein winziges Brustbild des täuferischen Theologen Menno Simons inklusiver rückwärtiger Kurzbiografie; der Mann war 1496 in Witmarsum geboren worden sowie Anfang 1561 bei Bad Oldesloe gestorben; und auf dem Nachtschrank lag, Wenzel hochwillkommen, ein buntes Büchlein mit dem vielversprechenden Titel 20 Most Asked Questions, verlegt in Lancaster im Jahre 1979 nach des Herren Geburt.

Naturgemäß drehten sich alle zwanzig Fragen um die verschiedenen Täufer Gruppen, welche sich in pennsylvania, Dutch Country, Dutch immer für Deutsch, niedergelassen hatten; mit unüberhörbar begünstiegender Betonung der Mennoniten-Sekte, in welche Stauffer gewissermaßen zurückgestoßen worden war. Da aber die Amischen mit der Wißbegirige weitgehend mit mennonitischen Abhandlungen über deren fundementalistischen Glaubensbrüder vorliebnahmen. Frage Nummer Eins hielt sich den auch gleich mit dem Unterschied zwischen Amischen und Mennoniten auf; wobei die ersteren, von denen sich einige Gruppen auch Mennoniter alter Verfassung nannten, als schrullig-archaische Ausgabe der letzten durchgingen. Wo der Mennonit in die Carpenter-Chaise stieg, schwang sich der Amische auf den harten Kutschbock, wo dieser den Lichtschalter drückte, machte jener eine Kerze an, wo Menno Simons’ Anhänger in ihrem kargen, pseudoprotestantischen Kirchenschiff beteten, blieb die Gefolgschaft Jacob Ammans gleich im Bauernstübchen, und so weiter. So etwas läßt sich merken, dachte Assmann und blätterte weiter. Punkt zwei: Zuerst mit Luther und Zwingli gegen die korrupten, alten Katholen, dann die wiedertäuferische Abspaltung in Deutschland, Holland und der Schweiz; anarchistische Anabaptisen-Kommunen kämpfen einen apokalyptischen Dreifrontenkrieg gegen Staat, Katholizismus und Reformation zugleich. Verdachtsmomente der Kriegskommunisten, nach denen Luther die Wucherer in erster Linie aus antisemitischen Beweggründen verurteilt hatte, erhärten sich; Assmann kannte diese geschichten aus seiner eigenen Anarchistenzeit. Frage Drei; Jawohl, die Amischen und Mennoniten sind Christen wie Sie, liebr Motelbesucher, oder wie Dirk Willems, der dem Büttel, welcher ihm nachsetzte und dabei durch die dünne Eisdecke des Dorftümpels gebrochen war, das Leben rettete und daraufhin trotzdem festgenommen sowie 1569 auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

Märtyrer, notierte Assmann, spielen offenbar eine zentrale Rolle in den utopischen Kommunen.

Nun ja…

Don Kichot udomowiony

Nazbierało się po domu donkichotowych drobiazgów i trzeba je udostępnić publiczności.

Będą filmy (no, nie przesadzajmy – filmiki) i muzyka, której posłuchamy oglądając filmiki. Ale najpierw jeszcze Mrożek, Sławomir z książeczki wydanej 30 lat temu, a zatytułowanej najprościej jak można: Rysunki (Oficyna Literacka, Kraków 1990). Rysunki odkrył i przysłał Wiadomo Kto czyli Arkadiusz Łuba.

Don Kichot po polsku. Obok Hamlet, ale zostawiłam ich obu, to w końcu bracia, i duch ich łączy, i epoka ta sama. Warto o tym pomyśleć, że czas złota, walki, odkryć geograficznych, podbojów i królów, wydał też takich jak oni, niedopasowanych fantastów. W średniowieczu, jeśli udało im się uniknąć wypraw blisko i daleko i nie poginęli w krucjatach, zostawali trubadurami na dworach opuszczonych przez mężów-rycerzy pięknych dam, którym śpiewali o miłości. Dlatego po niemiecku nazwano ich Minnesänger, ci co opiewają miłość, Minne. Podobno zresztą byli stale na haju, tak jak zapewne cała ludność Europy, bo wszyscy jedli zboże zatrute sporyszem, z którego (jak wiemy) można uzyskać LSD.
W renesansie, kiedy zaczynał się już prawdziwy podbój świata, a nie jakieś średniowieczne wyprawy łupieżcze, Minnesängerzy zniknęli, ale świat nie może tylko produkować i ujarzmiać, świat potrzebuje również tych, co myślą, marzą i miłują. Tak pojawili się neurotycy i już nie zniknęli. Póki wy (my?) zajmujecie się czynieniem sobie ziemi poddaną, oni (my?), oddając się szaleństwu, sprawiają, że sztuczny świat sztucznych ludzi w ogóle jest zdolny do istnienia. Bo może nie wiecie o tym, ale jak to kiedyś w wierszu, dawno temu, napisał Leszek Szaruga: jeśli nie będzie poetów, nie będziecie umieli nawet wywieźć śmieci. Dziś, po 30 latach, wiemy że tak jest, za mało zwracaliśmy (zwracaliście) uwagi na szaleńców i nawet nie umiemy wywieźć śmieci.

 


KLICK (Tu jest cała płyta w streamingu)

Meditaciones Sobre el Quijote
na gitarze gra Giuliano Belotti
muzyka Francisco Fleta Polo, Erik Marchelie, Peter Toth. 

14. Sancho Panza na wyspie Barataria, komp. Fleta Polo


Filmiki nakręcili Konrad i Anton, używając aplikacji StopMotion z WhatsAppa. Obiektu, będącego ewidentnie Don Kichotem, dostarczył Wiadomo Kto.

Berlinale i inne filmy

Ewa Maria Slaska

Agnieszce Łaszczuk z podziękowaniem

W Berlinie zaczęło się Berlinale (TU program). Ludzie biegają zaaferowani pomiędzy kasami, a znajomymi, którzy może mogliby pożyczyć wejściówkę (choć to chyba ostatnio strasznie się zrobiło trudne) lub mają bilety do odstąpienia. Czasem można się  przy okazji załapać na jakieś spotkanie wieczorne z udziałem osobistości, których jednak ani nie dotkniesz, ani nawet nie obejrzysz z bliska. Bo zwykły człowiek, z wejściówką lub bez, dociera tylko do poziomu sali, gdzie na stołach ustawiono zakąski i napitki, a kelnerzy uwijają się, rozdając wino i zbierając kieliszki. VIPy natomiast (taki Jeremy Iron na przykład) przebywają w ogrodzonym wybiegu dla lwów, na podwyższeniu. Siedzą przy stołach, kelnerzy zgięci w pół, z lewą ręką na plecach, nalewają trunki z butelek owiniętych w wykrochmalone serwety. Jeśli my dostajemy pomidorki i szynkę, to na stołach, jak sądzę, królują dewolaje i świeże szparagi, a jak u nas łosoś i truskawki, to u nich zapewne kawior i polędwica z wołków Kobo. W mieście pojawiają się dokładne rozpiski, kiedy i gdzie można “upolować” jakąś sławę, ale informacje są celowo niedokładne, trzeba godzinami stać na dworze, a potem co – pstrykniesz zdjęcie ponad głowami tłumu i przez czerwony kordon, a głównym motywem będą łyse głowy, czapki z pomponem i wyciągnięte do góry ręce z komórką. Skarżył mi się ostatnio jakiś operator telewizyjny, że już w ogóle nie można filmować publiczności. Ochrona danych osobistych?, zapytałam. Nie, odpowiedział, komórki. Trzymane w górze, wiadomo, ale też te na podołku, a nad nimi pochylone głowy, bo nie ma już żadnej okazji, kiedy nie sprawdza się wiadomości. Co przypomniało mi oczywiście pewien mem, jaki obiegł internet jakiś czas temu. Nie znalazłam, ale na potrzeby tego postu odtworzyłam go. Na górnym zdjęciu Wałęsa swobodnie gawędzi z Królową (angielską oczywiście). Oboje się uśmiechają, choć nikt nie wie, jak się ze sobą porozumiewali. Na drugim, ćwierć wieku później, Królowa z kamienną twarzą siedzi wyprostowana jak kij, a z tyłu za nią, w drugim rzędzie, Morawiecki. Zasłoniłam mu napis na piersiach, bo nie znalazłam tego zdjęcia w innej wersji, tylko ze słowem na k, które tu przecież wcale a wcale nie jest potrzebne, bo Morawiecki jaki jest, każdy widzi.

Czym to się człowiek nie pociesza w trudnych czasach.
Jednak mój filmowy luty to wcale nie Berlinale, lecz filmy o wojnie. Bo obejrzałam w lutym pięć filmów o II wojnie.

Gdy Hitler ukradł różowego króliczka, film nakręcony na podstawie wspomnień Judith Kerr, córki słynnego przedwojennego dziennikarza niemieckiego, żydowskiego pochodzenia. Hitler dochodzi do władzy, Kerrowie uciekają, wojna wybucha, gdy kończy się film, ach nie, oczywiście na odwrót – film kończy się w momencie wybuchu wojny. Piękny, wzruszający film, pokazujący wojnę z perspektywy dziesięcioletniego wrażliwego dziecka. Podobną perspektywę przyjmuje Jo Jo rabbit, amerykański film satyryczny w reżyserii Nowozelandczyka, Taika Waititi. Tu też głównym bohaterem jest dziesięcioletnie dziecko – chłopiec, który się zaprzyjaźnia z wyimaginowanym Hitlerem.

Mam dziesięcioletniego wnuka i Bogu dziękuję, że on i jego rówieśnicy, że pokolenie ich rodziców, ba, że my, pokolenie dziadków, nie musieliśmy przeżywać tego, co te dzieci. Strach, głód, bieda, poniewierka.  Ile szczęścia nam przypadło! Przecież wystarczyło się urodzić o kilka lat wcześniej, albo i teraz, ale tysiąc kilometrów dalej, na wschód, na południe. Cztery tysiące kilometrów na południe od nas dzieci w Aleppo zmarzają w obozach dla uchodźców. To się dzieje na naszych oczach. Gdy wojna, tamta wojna wybuchła, nasi rodzice byli w tym właśnie wieku, mieli pięć, dziesięć, dwanaście lat. I świat też na to patrzył, jak ginęli w bombardowanych miastach, łapankach, kacetach, gułagach i wagonach bydlęcych.

I wreszcie ostatnio przez trzy dni pod rząd oglądałam słynny niemiecki serial telewizyjny sprzed kilku lat – Nasze matki, nasi ojcowie. Tak się złożyło, że dopiero teraz, miałam okazję go obejrzeć. Ten film został potwornie skrytykowany przez polską prawicę spod znaku PiS, za fałszywe przedstawienie Polaków. Obejrzałam i nie dopatrzyłam się niczego, o czym byśmy nie wiedzieli. Oskarżono ludzi z AK, że byli antysemitami. A nie byli? Nie wszyscy oczywiście, ale przecież byli. Oskarżono ich o to, że byli brutalni. A nie byli? To była wojna.

To dobry film, a nasz problem z nim leży zupełnie gdzieś indziej, ale o tym za chwilę.

Pięć filmów pokazujących filmę oczami Niemców, bo nawet jeśli Żydów, to Niemców. Uderza prywatność tej wojny. W tle dzieją się wielkie zdarzenia, pojawiają się informacje radiowe. Niemcy rozpętują wojnę, lub ją przegrywają, w Afryce, na Sycylii, w Rosji, w Berlinie. Amerykanie lądują w Normandii, w Naszych matkach… bracia Winter walczą w Rosji i pod Kurskiem biorą udział w największej bitwie pancernej w historii, bitwie, którą wygrała Armia Czerwona, co przesądziło o losach wojny i świata. Ale mimo to wojna pokazywana w latach 2010/2020 jest przede wszystkim sprawą prywatną. Już same tytuły formułują tę perspektywę: Różowy króliczek, Jojo króliczek, nasze matki, dzieci i ich rodzice. Tak chyba jest, że po 80 latach od wybuchu wojny, nie chcemy już chyba oglądać bitew, tylko życie.

To wszystko są filmy o Niemcach w czasie wojny. JoJo Rabbit to satyra, nie można się pośmiać, bo tragiczna, ale nie trzeba jej brać poważnie. Poza tym hitlerowcy mówią po angielsku, czyli z góry wiadomo, że to wszystko nieprawda.
Różowy króliczek z kolei jest filmem dla Polaków łatwym do samoidentyfikacji, bo pokazuje świat z perspektywy ofiary. A tylko tak chcemy widzieć wojnę – jako ofiary lub bohaterowie. I tylko takie chcemy znać perspektywy opowiadania o wojnie. Nie jesteśmy przyzwyczajeni do prywatnej perspektywy niemieckiej, jak to się dzieje w Naszych matkach… Tu właśnie czai się niebezpieczeństwo, z jakim polski widz sobie nie radzi, i może to właśnie ono tak naprawdę wywołało ataki ze strony prawicy. Pięcioro bohaterów filmu to młodzi ludzie, nasze córki, nasi synowie. Nie mamy wyjścia, utożsamiamy się z nimi. W pierwszym odcinku nie jest to trudne, bo są młodzi, ładni i niewinni. Ale utożsamiamy się z nimi również potem, wtedy, gdy przestali już być naiwni i niewinni, bo wojna ich wszystkich zmieniła, bo już dopuścili się zdrad, już się zaprzedali, już stali się okrutni. Gdy bracia Winter z oddziałem atakują sowiecką stację nadawczą, perspektywa filmowa jest “nasza”, “nasz” oddział atakuje Złego, który czai się na poddaszu. Wszystkie filmy naszego dzieciństwa tak były kręcone i z takiej perspektywy poznawaliśmy zło. Takie były w owym czasie wszystkie westerny. Dobrzy atakują Złego, ten się broni, ale Dobrzy zawsze w końcu wygrywają. Rio Bravo z Johnem Waynem i Ricky Nelsonem. Gdy oglądam scenę napadu niemieckiego na stację sowiecką, oglądam Rio Bravo, moja podświadomość chce więc, żeby im się udało. Chcę, żeby udało się Niemcom! Jest tak, bo tak się przyzwyczaiłam i jest tak, bo przywiązałam się do młodszego Wintera jeszcze wtedy, gdy nie chciał tej wojny i nie umiem usunąć tej sympatii, gdy stał się już okrutnym wykonawcą zadań wojennych. I to jest, moim zdaniem, największa groza tego filmu. Udało mu się. Tak, udało mu się. Ja, Polka, oglądając ten film utożsamiam się z wrogiem! Przyjmuję jego rolę. Widzę w Niemcu człowieka, a nie zbrodniarza.
No cóż, za moich czasów mówiło się, że film “zmusza do myślenia”. Nasze matki, nasi ojcowie zmuszają nas do pójścia znacznie dalej, do zejścia do piwnic naszego polskiego ja, do głębokiego przeanalizowania tego, co się tam kryje. Bo zawsze dotąd myślałam, że moje reakcje na takie filmy wynikały z “naszyzmu”, nasi walczyli, nasi cierpieli, nasi wygrywali. A dopiero teraz widzę, że może to wszystko, cały ten “naszyzm”, to bzdura, bo to co się liczy, to… miłość. Bo nie umiem zobaczyć w tych młodych Niemcach zbrodniarzy, nawet wtedy, gdy widzę, jak popełniają zbrodnię, a widzę w nich tylko nasze dzieci. Nasze córki, naszych synów…

I nic na to nie mogę poradzić.

Błędne mapy (nie ma Baratarii)

Wiadomo Komu w podziękowaniu za wieczór filmowy i film

Ewa Maria Slaska

Obejrzałam film Błędne mapy w reżyserii Szymona Uliasza na podstawie scenariusza Magdaleny Barbaruk, kulturoznawczyni, zajmującej się współczesnym trwaniem dziedzictwa Cervantesa
i nowymi obliczami donkichotyzmu. Film został wyprodukowany już kilka lat temu, po hiszpańsku i po polsku, w ramach projektu badawczego realizowanego dla Narodowego Centrum Nauki. Niestety mimo iż film był sponsorowany przez NCN, a od czasu jego produkcji minęło już siedem lat, nadal nie ma go na youtubie, w cda i na zalukaj.

Szkoda. Opowiem więc wam o tym filmie.

Autorzy wyszli od pierwszego zdania powieści: W pewnym miejscu w La Manchy, którego nazwy nie chcę pamiętać… „W pewnym miejscu”, czyli właściwie gdzie? Od dawna wiele miejscowości w tym regionie Hiszpanii pretenduje do miana „tego miejsca”. Twórcy filmu postanowili to wyjaśnić.

Film jest esejem antropologiczno-kulturoznawczym. Jego twórcy wędrują po La Manchy w poszukiwaniu Don Kichota, próbując powtórzyć słynną podróż literacką zrealizowaną w trzechsetlecie powieści Cervantesa (1905) przez Azorína, którą nazywa się “starą trasą Don Kichota”. Polacy wędrują już jednak po “nowej trasie”. Spotkane przez ekipę filmową postaci, obserwowane wydarzenia (np. Madryt podczas strajku śmieciarzy) stają się okazją do zaktualizowania wzorca podróży sprzed stu lat. Za stolicę nowej trasy, która powstała z okazji czterechsetlecia powieści (2005), uznać można prowincję Ciudad Real, gdzie do 2012 roku zapowiadano utworzenie „Królestwa Don Kichota” i zbudowano lotnisko „Don Kichota”. La Mancha z miejsca tranzytowego miała stać się regionem docelowym setek tysięcy turystów. W obliczu idei budowy gigantycznego parku tematycznego, opartego na figurze błędnego rycerza, spór o to, gdzie leży prawdziwe un lugar de la Mancha nabrał nowego sensu. Podróż stała się również refleksją nad przemianami krajobrazu La Manchy – nie ma już bowiem krajobrazu, który widział Cervantes i po którym wędrował jego bohater. Więc już z góry wiadomo, że nie da się wędrować po śladach Don Kichota. Podobnie jak tak naprawdę nie ma Baratarii, bo baratarystyczna wędrówka prowadzi przez obszary psychologii. Stąd specjaliści w dziedzinie marketingu wymyślili hiszpański narodowy Disneyland  – Królestwo Don Kichota i Park Rozrywki.
***
Ale mimo to wciąż ktoś szuka miejsc, które zdaniem Cervantesa odwiedzili Don Kichot i jego giermek. Kilka lat temu na trasę ruszyli Aron Moses i jego ojciec. Zaczęli za Madrytem. Przeszli tysiąc kilometrów. (Kto zna niemiecki może zajrzeć TU.)
Ale i oni nie dotarli do Baratarii. I… w swej relacji nie zamieścili żadnej mapy 🙂

Mapę znajdę dopiero na oficjalnej stronie rządowej, promującej Hiszpanię.
Trasa obejmuje następujące etapy:

Dzień 1. Alcala de Henares (miejsce urodzin Cervantesa)
Dzień 2. Madryd
Dzień 3. Esquivias – Toledo
Dzień 4. Consuegra – Alcazar de San Juan
Dzień 5. Campo de Criptana – El Toboso
Dzień 6. Argamasilla de Alba – Ossa de Montiel – Villa Nueva de los Infantes
Dzień 7. Ciudad Real – Almagro

Tata i syn Mosesowie zaczynają od wędrówki przez mesetę, bezdrzewną równinę Hiszpanii, świetnie znaną każdemu, kto kiedyś szedł trasą francuską do Santiago de Compostela. Nie tłumaczę opisu ich wędrówki, jest za długi, ale postaram się w skrócie opowiedzieć o ich trasie.

Już z daleka widzimy Toledo, kościoły i domy na wysokiej skale nad Tagiem. Cervantes uważał, że Toledo jest najpiękniejszym miastem hiszpańskim. Być może dlatego cała historia Don Kichota zaczyna się właśnie tu, na targu w Toledo, gdzie narrator kupuje od pewnego młodzieniaszka zapisane po arabsku szpargały, które okazują się ni mniej ni więcej, tylko historią Don Kichota napisaną przez niejakiego Sidi Haméta Benengelíego. Narrator jest więc zaledwie tłumaczem.
Na południe od Toledo Mosesowie powędrują przez la Manczę. To arbskie słowo al-Mansha, które oznacza “suchy kraj”. Latem jest to rzeczywiście archaiczny suchy kraj, podzielony na czerwone i brunatne  kwadraty pól. Na wzgórzu w Consuegra fotografują jedenaście wiatraków, które są prawdziwym cudem techniki, jaki Arabowie zostawili w spadku Hiszpanom. Podobnie jednak jak nie wiadomo, w jakim miasteczku w la Manczy zaczyna się opowieść o Don Kichocie i skąd obaj, on i jego giermek, pochodzą, tak nie wiadomo też, które zachowane jeszcze z czasów Cervantesa wiatraki, stały się wyimaginowanymii wrogami błędnego rycerza. Może właśnie te? Nieważne, ważne że już na zawsze weszły do historii kultury, stając się symbolem wszystkiego, z czym kiedykolwiek przyszło walczyć idealistom.

Wiele scen powieści rozgrywa się w oberżach i zajazdach – w La Manchy niemal w każdym miasteczku można więc zobaczyć blaszane sylwetki Rycerza o Smętnym Obliczu i jego giermka. Tak też jest w Puerto Lápice. Wg powieści tu właśnie, w “Venta de Don Quijote”, Don Kichot został przez złośliwego oberżystę pasowany na rycerza, stoczywszy jednak najpier zaciekłą walkę z bukłakami czerwonego wina.

Wzorem Don Kichota i Sancho Pansy Mosesowie często gęsto śpią na świeżym powietrzu, czasem jednak korzystają z gościny w pensjonatach. Pewnego dnia docierają do Villanueva de los Infantes, małego miasteczka, pełnego domów z czasów reneansu i baroku, jednogo z tych, skąd pochodzić miał błędny rycerz. W Ruidera, gdzie kilkanaście jezior rozciąga się jedno za drugim schodzą do podziemnego labiryntu jaskiń, w którym zbłąkali się też 400 lat temu nasi bohaterowie. Don Kichot wierzył, że znalazł tam kryształowy pałac i spotkał bohaterów legend o Królu Arturze.

W Argamasilla de Alba, w podziemnym więzieniu miał spędzić jakiś czas nie tyle nasz chudy szaleniec, ile sam autor opowieści o nim. Podobno wtedy właśnie zaczął pisać tę historię. Mieszkańcy wioski i pracownicy muzeum wierzą bez zastrzeżeń, że tak właśnie było. Podobno nie ma na to żadnych dowodów. No i co? Idźcie do muzeum, zobaczcie stół, krzesło, kamienną ławę przykrytą matą słomianą, obejrzyjcie, jak przez małe okienko wpadają promnienie słońca i oświetlają stół. Jeszcze macie wątpliwości, że to tu? Doprawdy jesteście niepoprawnymi realistami, jak owi historycy, przykuci do skały dokumentu i dowodu, a całkowicie pozbawieni fantazji.

El Toboso, miasto Dulcynei, wędrowcy uważają z jedno z najpiękniejszych miasteczek La Manczy. W El Toboso mieszkała przed ponad 400 laty Ana Zorca de Morales, z którą Cervantes przeżył podobno gorącą hiszpańską miłostkę. Jej dom to kolejne muzeum na trasie: “Museo Casa Dulcinea”, a parę ulic dalej można jeszcze odwiedzić “Biblioteca Cervantina” – zbiór dzieł sztuki, wydawnictw, karykatur oraz ponad 300 wydań książkowych w 50 językach, w tym po galijsku, arabsku, chińsku, persku, hebrajsku i esperanto. W księdze gości znajdują się podpisy znamienitych osobistości, króla Juana Carlosa, Margaret Thatcher, Ronalda Reagana, Richarda von Weizsäckera i Paula von Hindenburg. Franco, Mussolini i Hitler też się tu wpisali.

Pewnego popołudnia wędrowców zaskakuje burza. Całkowicie przemoknięci spotykają na drodze Frederica, starego wieśniaka z krzywym wąsem, w połatanym kaszkiecie na głowie. Frederico oferuje im nocleg w starej szopie, a potem przynosi im dzban wina i kolację – pieczonego kurczaka z kartoflami. Burza się skończyła, przez ciemne chmury prześwituje wieczorne słońce.

W zamku Belmonte Don Kichot stoczył pojedynek z rycerzem luster, a trasa prowadzi Mosesów dalej, przez pola wyschniętych słoneczników i porośnięte sosnami wzgórza do casas colgadas, wiszących domów w Cuenca. Dalej przez góry i wąwozy docierają do Ocana i Aranjuezu. To miasto letnich rezydencji hiszpańskich królów, malowniczo rozsianych nad brzegiem Tagu. Ani Ocany ani Aranjuezu nie ma na oficjalnej propozycji trasy Don Kichota. Ale co tam, każda trasa i tak doprowadzi wędrowca do  Madrytu i na Plaza de Espana, gdzie stoi wspaniały pomnik Cervantesa i jego błędnych bohaterów.

Tu się zaczyna albo tu się kończy każda wędrówka po błędnych trasach błędnych rycerzy.

PS. Gdy szukałam w internecie wspomnianego na początku filmu, ze zdumieniem stwierdziłam, że istnieje w sieci cała subkultura błędnych map – błędnych celowo i przez przypadek.

Worldwide Screening

Worldwide Screening on 75th International Day of Remembrance of the Victims of the Holocaust

We called for participation in the worldwide screening of “Shoah” by Claude Lanzmann. This can take place privately in a small circle, in a school, in a cinema, in a cultural institution or through a TV channel.

In the 9½-hour film “Shoah” both, surviving victims and perpetrators of the systematic extermination of Jews by the German Reich, have a chance to speak. Lanzmann worked on the film for eleven years, from 1974–1985. The Berlinale awarded the director the Honorary Golden Bear for his life’s work in 2013. His film is regarded as an »epochal masterpiece of memory studies«.

January 27, International Day of Remembrance of the Victims of the Holocaust, was introduced by the United Nations in 2005 to commemorate the Holocaust and the liberation of the Auschwitz-Birkenau concentration camp on January 27, 1945. The Auschwitz-Birkenau concentration camp was the largest German extermination camp during National Socialism. About 1.1 million people were murdered there. A total of over 5.6 million people fell victim to the Holocaust.

Until January 20th we will collect information about the screening you have organized. Please send us an to worldwidescreening@literaturfestival.com so that we can communicate the events on our website www.worldwidereading.com.

Here you find a list of participants. There will be screenings in Austria, Canada, Chile, France, Germany, Great Britain, Greece, Italy, Nigeria, Spain, USA.

Worldwide Screening am 75. Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust

Das internationale literaturfestival berlin [ilb] rief Personen, Schulen, Universitäten, Medien und kulturelle Institutionen zu einer weltweiten Filmvorführung von »Shoah« von Claude Lanzmann am 27. Januar 2020 auf. Damit knüpft das ilb an die Serie der weltweiten Lesungen an, die es seit 2006 zu verschiedenen Themen, vor allem auf die Menschenrechte bezogen, organisiert hat.

In dem 9½-stündigen Film kommen überlebende Opfer wie Täter der systematisch betriebenen Vernichtung der Juden durch das Deutsche Reich zu Wort. Lanzmann arbeitete an dem Film elf Jahre, 1974-1985. Die Berlinale verlieh dem Regisseur 2013 den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk.

Der 27. Januar, Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, wurde 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt, um dem Holocaust und der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 zu gedenken. Bei dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau handelte es sich um das größte deutsche Vernichtungslager während des Nationalsozialismus. Etwa 1,1 Millionen Menschen wurden hier ermordet. Insgesamt fielen über 5,6 Millionen Menschen dem Holocaust zum Opfer.

Bis zum 20.1. nehmen wir gern noch Veranstaltungshinweise an. Bitte schicken Sie uns eine Nachricht über Ihre Veranstaltung an worldwidescreening@literaturfestival.com. Auf unserer Website www.worldwidereading.com werden wir diese Informationen einstellen.

Eine aktuelle Veranstaltungsübersicht finden Sie hier. Es wird Veranstaltungen in Chile, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kanada, Nigeria, Österreich, Spanien und USA geben.

Trailer #ilb19
With this video we commemorate a great festival in 2019 and look forward to the 20th ilb in Septembre 2020.

https://www.literaturfestival.com/%2B%2Bresource%2B%2Bcollective.flowplayer/flowplayer.swf

Mit diesem Video blicken wir zurück auf ein großartiges Festival in 2019 und schauen vorfreudig auf das 20. Jubiläum des ilb im September 2020.

internationales literaturfestival berlin
Chausseestr. 5
10115 Berlin
Fon +49 (0) 30 – 27 87 86 65
Fax +49 (0) 30 – 27 87 86 85
presse@literaturfestival.com

www.litfestodessa.com
www.worldwide-reading.com
www.comics-berlin.de
http://www.wordalliance.org
20. internationales literaturfestival berlin | 9-19. September 2020
#ilb20 #ilb2020


In Berlin gibt es Vorführungen sowohl heute als auch morgen:

Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sonntag, 26.01.2020
10.00 – 21.00 Uhr
Eintritt frei, Anmeldung unter
https://calendar.boell.de/de/civi_register/139583
https://calendar.boell.de/de/event/claude-lanzmann-shoah

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
Berlin
27.01.2020
10 Uhr
https://www.adk.de/de/programm/index.htm

Brotfabrik Berlin
Caligariplatz 1
13086 Berlin
27.01.2020
13 Uhr
Eintritt pro Teil: 5 EUR. Alle vier Teile: 15 EUR
https://www.brotfabrik-berlin.de

KulturMarktHalle
Hanns-Eisler-Str. 93
10409 Berlin
26.01., 12.00 Uhr (mit vier kleinen Pausen)
www.kulturmarkthalle-berlin.de

Container
Am Weidendamm 3
10117 Berlin-Mitte (Nähe Bahnhof Friedrichstraße, der Eingang wird ausgeschildert)
Sonntag, 26.01.2020, ab 13 Uhr in drei Etappen  (3,5h, 3h, 3h – jeweils eine Stunde Pause zwischen den Teilen)
Alle Mitschauenden werden gebeten, Essen und Getränke mitzubringen, damit in den Pausen zusammen gegessen werden kann
Interessierte werden gebeten ihr Kommen kurz per Mail an
verfolgt-verschwiegen-vergessen@riseup.net anzukündigen

Janusz-Korczak-Bibliothek
Berliner Straße 120
13187 Berlin
26. Januar, 10.00 – 19.30 Uhr
http://stadtbibliothek-pankow.berlin.de

SANDALIA – Un’isola a Berlino
Schillerstraße 106, 10625 Berlin-Charlottenburg
Montag, 27. Januar 2020, 11.00 Uhr – 21.00 Uhr
Eintritt frei
www.sandalia.org

 

Drzewa (i gender)

O drzewach nazbierało mi się ostatnio tyle różnych informacji, że pewnie zaniedługo staną się niekończącym się tematem tego blogu jak koty czy Don Kichoty.

Jak zwykle – powędruję sobie między drzewa i rozpoczynając peregrynację, nie wiem jeszcze, dokąd mnie ta wędrówka zaprowadzi

Łukasz Łuczaj na łamach Przekroju

Pionierska płeć

Czy wiecie, że twardość drewna można ocenić po tym, jakiego rodzaju jest jego nazwa? Najtwardsze drzewa mają zawsze nazwę męską: cis, grab, dąb, jesion, jawor, klon, buk itd. Drzewa pionierskie, zasiewające się na opuszczonych polach, lekkonasienne i o miękkim drewnie są rodzaju żeńskiego, np. olcha, wierzba, iwa, osika, topola. Żeńskie są także brzoza, jodła i sosna.

Brzoza jest też pionierska, ale drewno ma średniej twardości. Jodła już pionierska nie jest, sosna trochę tak – oba gatunki mają drewno niezbyt twarde, raczej lekkie.

Ta dosyć mocna reguła nie sprawdza się już przy nazwach drzew gatunków obcych. Na przykład akacja (robinia) ma drewno twarde, a nazwę rodzaju żeńskiego.

Drewno, drzewo, las

Norweg Lars Mytting jest nie tylko autorem kilku powieści, wpisujących się w znakomitą nowoczesną tradycję literatury skandynawskiej, lecz jest też autorem publikacji popularno-naukowej o… cięciu i składowaniu drewna.

Nikt z nas, zwykłych ludzi, nie wyobraża sobie, co w książce, która nie jest podręcznikiem dla technologów drewna,  można by napisać o cięciu i składowaniu drewna na sposób skandynawski. Ale można i zapewniam was, że jest to niezwykle wręcz ciekawe.

Mytting wcale jednak nie jest technologiem drewna, nie jest też leśnikiem, botanikiem, cieślą czy stolarzem. Jest dziennikarzem, trochę niespokojnym duchem, zajmuje go wszystko, najbardziej może… muzyka. A jednak jego książka o cięciu drzew (po polsku Porąb i spal) sprzedała się w Norwegii 500 tysięcy razy i stała się jednym z największych sukcesów na norweskim rynku książkowym.

Jeden z recenzentów napisał, że jest to biblia, pieśń pochwalna, podręcznik, poezja, a przede wszystkim najczystsza radość.

Polscy recenzenci podkreślają, że jest to właściwie książka dla mężczyzn. Dlatego proszę koleżanki czytelniczki, by się tu odezwały i powiedziały, czy znają tę książkę, a jak tak, to co o niej sądzą?

Płyń z tonącymi to z kolei (zapewne) książka dla kobiet, bo jest tam wprawdzie prawdziwy mężczyzna, tajemnicza historia i niezwykła pasja, niebezpieczny żywioł, odludne miejsca, wojna, chciwość i nienawiść, ale są też dwie a może nawet trzy historie miłosne.

I są też, a może – przede wszystkim, drzewa, niezwykłe, tajemnicze, niebezpieczne i kosztowne. Oraz, co bardzo niezwykłe, miłość do… ziemniaków. Nie przesadzam – miłość. Już tu o tym dwa dni temu pisałam.

Przyznaję, że dawno nie czytałam tak fascynującej książki i, jak zawsze w takich wypadkach, czekam na moment, kiedy już nie wszystko będę wyraziście pamiętała, bo wtedy będę ją mogła przeczytać po raz kolejny.

O tym, że niemiecki leśnik, Peter Wohlleben, napisał niezwykłą książkę o drzewach i lesie, słyszałam już od dawna, ale jakoś stale się z nią mijałam. I nawet nie wiem, dlaczego.

Las jest dla mnie czymś tajemniczym, niezwykłym i niezwykle ważnym. Moja ukochana cioteczna babcia, Karusia, mówiła, że są ludzie gór i ludzie morza, a ona jest człowiekiem lasu. Myślę, że pod jej wpływem też stałam się człowiekiem lasu. Gdy to piszę, widzę te niezliczone lasy, przez które zdarzało mi się w życiu wędrować. W Polsce i w Nepalu, w Hiszpanii, Niemczech, Irlandii, Austrii, Włoszech, Grecji, Anglii, Portugalii, Francji i Stanach Zjednoczonych.

I kolejne lasy magiczne, literackie, wyobrażone, książkowe, filmowe, jak las w Labiryncie fauna albo w Hobbicie.

 

 

 

 

Wohlleben konstruuje w swej książce teorię o tym, że drzewa nie tylko żyją (to w końcu wszyscy wiemy) i czują (to też już wielu z nas wie), ale że tworzą skomplikowany i skuteczny system społeczny. W lesie Wohllebena drzewa porozumiewają się za pomocą korzeni i… grzybów. Na końcu każdego korzenia mieści się… mózg. Drzewa opiekują się starymi pobratymcami, wspierają chorych i pomagają im wrócić do życia i zdrowia, otaczają opieką dzieci.

Teraz wg książki nakręcono film, w którym pojawia się również Puszcza Białowieska, Adam Wajrak i… Pałac Kultury, i to jest bardzo przyjemne, szkoda więc, że w stosunku do filmu, jaki nasza własna wyobraźnia tworzy podczas lektury tej fantastycznej książki, film jest w gruncie rzeczy przede wszystkim jej dość płytką, a za to nachalną reklamą.

Przypomniał mi się głupi dowcip. Stoją obok siebie dwie kozy, jedna żuje taśmę filmową.
– Co to za film? – pyta druga koza.
Don Kichot – odpowiada pierwsza. – Ale książka była lepsza.

The Witcher znaczy Wiedźmin

Wszyscy wiemy – od dziś Netflix będzie pokazywał serial The Witcher wg słynnego cyklu powieści Andrzeja Sapkowskiego. Firma uruchomiła ogromną machinę reklamową, przynajmniej w Berlinie, ale zapewne wszędzie. W każdym razie w Berlinie Martin Januszewski znalazł figury z serialu przed słynnym Bikini Haus w centrum miasta, tuż naprzeciwko Europa Center. A ja codziennie przesiadam się na stacji, która kilka dni temu zapowiadała serial wielką naklejką na posadzce, ale do dziś zdążyła obkleić ogromnymi zdjęciami wszystkie przejścia, schody, bilboardy i kolumny.

To świetne. A pytanie, jakie się nam wszystkim musi nasuwać brzmi: czy to nowa Gra o Tron?

Lublinerzy i Lublinerowie

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czyli projekt Andrzeja Titkowa

Kiedyś wydałam książkę o rodzinie.

Kiedyś Andrzej Titkow zrealizował taki film, który po polsku nazywa się Lublinerzy.

Film Titkowa dotyczy mieszkańców Lublina. Moja książka to historia rodziny, która wzięła nazwisko od od tego miasta, ale to co ja jako kronikarka wiem, już się z tym miastem nie łączy. Dalekie ślady prowadzą do Galicji, do Krakowa, rodzina przeniosła się do Warszawy, a po wojnie rodzinne drogi rozeszły się po świecie, a my zawędrowaliśmy do Łodzi, Gdańska, Berlina, Ottawy i Florencji.


Teraz koleżanka tłumaczy książkę na niemiecki (pieniądze by się przydały, oczywiście, ale to nie o takie sumy tu teraz chodzi), a Andrzej Titkow chce zrobić film, a pieniędzy po prostu nie ma i prosi o nie w sieci. W apelu jest zdjęcie, jak Andrzej siedzi na schodach. Nie widać kapelusza, pewnie jest z drugiej strony. Postanowiłam, że usiądę sobie obok niego i też będę prosić na ten film. Dajcie, dobrzy ludzie, my naprawdę robimy te książki i filmy nie tylko dla siebie, ale dla Was, przede wszystkim dla Was!


Lublinerzy/ LUBLINERS
Jestem poetą, reżyserem, scenarzystą i producentem. W branży filmowej pracuję prawie pół wieku. Jestem autorem osiemdziesięciu filmów dokumentalnych, filmów fabularnych, spektakli teatralnych i telewizyjnych. Filmy o tematyce żydowskiej są obecne w mojej twórczości od wielu lat. Pełnometrażowy dokument „Lublinerzy” to jeden z nich. Pracuję nad nim od kilku lat. Pomysł filmu zrodził się podczas Lubliner Reunion, zorganizowanego przez Ośrodek “Brama Grodzka-Teatr NN, który odbył się w dniach 3-7 lipca 2017 roku. Uczestniczyłem w tym niezwykłym wydarzeniu i prowadziłem jego dokumentację.

W filmie „LUBLINERZY” chcę przedstawić historię kilku żydowskich rodzin na szerszym, społeczno-politycznym tle historii międzywojennej Polski. Chcę pokazać możliwie wszystkie aspekty tego życia, niczego nie pomijając, ani nie zatajając. Polska była przez wieki krajem wielokulturowym, a życie społeczności żydowskiej było nierozerwalnie związane z polską historią. Korzenie bohaterów tego filmu są ściśle związane z Lublinem i choć los rozrzucił ich po całym świecie, tysiące niewidzialnych nici wiążą ich wciąż z tym miastem. W tym filmie chcę pokazać problem Zagłady od strony psychologicznej i jednostkowej, poprzez bardzo osobiste, często intymne, opowieści filmowych protagonistów. Każda z tych historii jest inna, lecz wszystkie są jednakowo poruszające i niosą humanistyczne przesłanie. Chcę w tym filmie pokazać nie tylko niewyobrażalne cierpienie związane z żydowskim losem podczas Zagłady, ale także zaakcentować ludzką wolę przetrwania, która potrafi przezwyciężyć śmierć.

Ten dokument jest projektem bardzo wyjątkowym i trudnym ze względu na sam temat, jak również z powodu  ilości protagonistów i miejsc zdjęciowych oraz wielu innych elementów. Pewne środki finansowe zostały już pozyskane dzięki szczodrości Prezydenta Lublina, pan Krzysztofa Żuka, jednak jest to kwota niewystarczająca do rozpoczęcia produkcji. W tej sytuacji zmuszony jestem do poszukiwania jeszcze innych zródeł finansowania i, z tego powodu, zwracam się również do Państwa. Ten niezwykle ważny i potrzebny film ma szansę powstać jedynie dzięki Waszej wspaniałomyślnej pomocy. Wszyscy darczyńcy zostaną wymienieni w napisach końcowych filmu, dostaną płytę dvd z filmem oraz zostaną zaproszeni na uroczystą premierę, która zaplanowana jest na grudzień 2020 roku.

My name is Andrzej Titkow. I am a poet, film director, a producer and a scriptwriter with a long experience. I am the author of 80 documentaries and several TV feature films including a drama serial, a cinema feature, a few stage drama performances and TV spectacles. I am also an author of three Volumes of Verse. Throughout my career, the Jewish themes were constantly present in my artistic activity.

My latest project, a full-length documentary entitled “Lubliners” focuses on the history of several Jewish families in Diaspora. For centuries, Poland was a multicultural country, and the life of the Jewish community is inextricably linked to Polish history. The roots of my protagonists are closely related to Lublin. Although, their fate has spread them all over the world, thousands of invisible threads still tie them with this city. The idea to make such a documentary came up in my mind during Lubliner Reunion, which took place from 3 to 7 July 2017.

This documentary may provide an opportunity to unveil the truth hidden in the deepest part of the history. The testimony of protagonists bring valid and yet universal message. I am deeply convinced that this testimony will be able to preserve, reaching the subsequent generations. In my documentary, I would like to present Shoah through the stories of my protagonists. Each of them is different, yet they are all equally complex and moving. My goal is to present not only the enormity of the suffering bounded to the Jewish fate, but also to emphasize the great will to survive, which transcends death.

“LUBLINERS”  is very demanding project, which requires  a full commitment due to a number of protagonists, locations and other elements. I would like to mention that the some financial means were already provided by the President of Lublin. This amount of money was a great support, thanks to which I was able to finish the development stage. Nevertheless, this sum is not sufficient to start production and therefore I am asking for help. The amount acquired through this fundraising will allow me to start shooting in various places around the world. Your generous help is the only way to obtain the goal of creating valid and worthwhile film. I would like to assure that all the donators are going to be mentioned in the film credits. I also provide them a DVD copy of the documentary. Finally, all the benefactors are going to be invited for the official film premiere in Lublin in December 2020.