Der Weber und Schriftsteller, Hugo Lubliner

Ewa Maria Slaska:

2018 wurde mein (auto)biographischer Roman Die Lubliner auf Polnisch herausgegeben. Es war eine, leicht beletrisierte, Familiengeschichte. 20 Jahre habe ich mich auf diese Aufgabe vorbereitet. Danach noch sieben Jahre recherchierte ich. Ich dachte, ich habe damals alles gefunden, was man über die Familie finden konnte, auch manche Lubliner in den Verinigten Staaten, die zur Familie nicht gehören, nur den gleichen Namen besitzen. Lubliner, der aus Lublin.

Im letzten Jahr aber schrieb Ela Kargol das Wort “Lubliner” in Internet ein und fand sofort einen deutschen Schriftsteller (und Weber) aus Berlin, einen gewissen Hugo Lubliner, von dem ich nie gehört habe.

Nun ja, was kann ich jetzt sagen: Bravo Ela!

Zu meiner Erleichterung fand ich später, dass der Wikipedia-Eintrag über Hugo Lubliner, von Ulrich Goerdten, einen pensionierten Bibliothekar in Berlin, erst November 2020 verfasst wurde.

Wikipedia:

Lubliner, Hugo (Pseudonym Hugo Bürger), Bühnendichter, Romanschriftsteller
* 22.4.1846 Breslau, † 19.12.1911 Berlin. (israelitisch)

Sein Vater war Kaufmann in Breslau. Die Familie zog nach dessen Tode 1858 nach Berlin, wo Hugo die Realschule besuchte und anschließend eine kaufmännische Lehre durchlief. Er war von 1865 bis 1873 Leiter einer Weberei.

1865 wurde sein erstes Lustspiel aufgeführt. Ein paar Jahre später entschied er sich für den Schriftstellerberuf und schrieb seit 1873 ständig Lustspiele, die im Königlichen Schauspielhaus in Berlin sowie am Burgtheater in Wien und anderen Theatern aufgeführt wurden. Seine Stücke waren bei den Theatern beliebt und beim Publikum erfolgreich.

Lubliner schrieb auch Romane, in denen das Großstadtleben seiner Zeit geschildert wurde. 1892 gründete er die Zeitung Der Abend, die jedoch keinen geschäftlichen Erfolg hatte. Für den Österreichischen Lloyd redigierte er unter seinem Pseudonym Hugo Bürger vier, 1901 und 1902 erschienene, Reisehandbücher.

Lubliners Grab befindet sich in Berlin auf dem Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee.

Die Liste seiner Werke ist sehr lang und das Wort “Auswahl” lässt vermuten, dass sie länger hätte sein können:

  • Nur nicht romantisch! Dramatischer Scherz in einem Akt. Michaelson, Berlin 1864.
  • Der Frauenadvokat. Marschner & Stephan, Berlin 1876
  • Die Frau ohne Geist. Lustspiel in 4 Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1879.
  • Der Jourfix. Lustspiel in vier Akten. Berlin 1881.
  • Die Modelle des Sheridan. Lustspiel in vier Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1875
  • Die Adoptirten. Schauspiel in vier Acten. Bloch, Berlin 1876.
  • Die Florentiner. Trauerspiel in 5 Aufzügen. Marschner & Stephan, Berlin 1876.
  • Eine Fessel. Schauspiel in vier Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1877.
  • Gabriele. Schauspiel in vier Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1877.
  • Auf der Brautfahrt. Lustspiel in vier Akten. Entsch, Berlin 1880.
  • Forschungsresultate. Lustspiel in 1 Act. Sittenfeld, Berlin 1880.
  • Gold und Eisen. Schauspiel in 4 Akten. Marschner & Stephan, Berlin 1881.
  • Aus der Großstadt. Schauspiel in 4 Akten. Bloch, Berlin 1883.
  • Die Mitbürger. Lustspiel in 4 Akten. Bloch, Berlin 1884.
  • Gräfin Lambach. Schauspiel in vier Akten. Bloch, Berlin 1886.
  • Die armen Reichen. Lustspiel in 4 Aufzügen. Entsch, Berlin 1886.
  • Die Gläubiger des Glücks. (Berlin im Kaiserreich I.) Roman. Schottländer, Breslau 1886.
  • Die Frau von neunzehn Jahren. (Berlin im Kaiserreich II.) Roman. Schottländer, Breslau 1887.
  • Wenn der Sommer kommt. Lustspiel in 3 Akten. Bernstein, Berlin 1887.
  • Der Name. Schauspiel in 4 Akten. Bloch, Berlin 1889.
  • Im Spiegel. Schauspiel. Bloch, Berlin 1890.
  • Der kommende Tag. Schauspiel in vier Aufzügen. Lehmann, Berlin 1891.
  • Der Riegnitzer Bote. Schauspiel in 4 Akten. Entsch, Berlin 1894.
  • Das neue Stück. Lustspiel in 4 Akten. Entsch, Berlin 1894.
  • An der Riviera. Schottländer, Breslau 1896.
  • Die junge Frau Arneck. Lustspiel in 4 Akten. Entsch, Berlin 1896.
  • Andere Luft. Schwank in 3 Akten. Entsch, Berlin 1897.
  • Nacht und Morgen. Schauspiel in 5 Aufzügen. Boll, Berlin 1897.
  • Der Zoller. Historie in 5 Aufzügen. Boll, Berlin 1897.
  • Das fünfte Rad. Lustspiel in 3 Aufzügen. Bloch, Berlin 1899.
  • Splitter und Balken. Lustspiel in 4 Aufzügen. Bloch, Berlin 1899.
  • Roman eines anständigen Mädchens. Hillger, Berlin 1899.
  • Die lieben Feinde. Lustspiel in 3 Aufzügen. Bloch, Berlin 1901.
  • Redaktion: Der Österreichische Lloyd und sein Verkehrsgebiet. Offizielles Reisehandbuch der Dampfschiffahrtsgesellschaft. Rudolf M. Rohrer, Wien 1901 u. 1902 (4 Bände)
  • Der blaue Montag. Lustspiel in 3 Aufzügen. Bloch, Berlin 1903.
  • Frau Schubels Tochter. Roman. Schottländer, Breslau 1905.
  • Die glückliche Hand. Lustspiel in drei Aufzügen. Bloch, Berlin 1911.

Ein Buch von Hugo Lubliner habe ich gerade in einer Berliner Bibliothek gefunden. Es ist jedoch, wie man sieht, nicht entleihbar. Man kann es nur im Lesesaal lesen und dafür fehlt mir momentan sowohl Zeit als auch Muse. Irgendwann Mal lese ich es… 🙂

***

Am Ende erlaube ich mir noch einen Ausflug ins Reich der Ethymologie. Hugo Lubliner war ein Weber und ein Autor, und dies ist eine sehr logische Zusammensetzung der Berufe. Der Weber erstellt die Textilien, der Autor - Texte. Es ist kein Wortspiel; so ist in der Tat das Wort Text entstanden - vom Stoffe webern. Bei dem Text-Herstellen gibt es noch andere Begriffe aus dem Wortschatz eines Webern. Zum Beispiel ist es sehr wichtig, dass sich durch den ganzen Text konsequent der rote Faden hindurchzieht, so wie sich im gewebten Tuch am Rande der rote Faden durchzieht. Auch die Dichtung und der Dichter sind mit dem Webern eng verwand. Der Dichter baut die Worte eng zusammen, dichtet sie, so wie der Weber mit einem Dichtkamm die Schussfäden eng zusammen... na ja, eben dichtet. In polnischer Sprache gibt es wiederum im Text Kett- und Schussfaden, also Hauptstrang der Narration und die sich drum herum webende Fäden der Nebengeschichten. Also der Schriftsteller und der Weber sollen immer eng miteinander kommunizieren. 

Frauenblick: Krieg

Monika Wrzosek-Müller

Die Ungerechtigkeit der Welt, der westlichen Welt, war mir immer klar und ein Dorn im Auge, doch jetzt sticht sie mit einer Schärfe und Dringlichkeit, dass ich, sollte ich es nicht aussprechen, krank würde. Auch wir werden durch den Krieg auf eine Seite, auf eine Möglichkeit festgelegt, was sich für die Zukunft wahrscheinlich verheerend auswirken kann.

Wir erleben einen Krieg – einen Angriffskrieg, den es in unserem Jahrhundert nicht mehr geben sollte. Es sind völlig archaische Methoden der Kommunikation, durch Druck und Gewalt auf das eigene Recht zu pochen und es einzufordern. Ich war während des ersten Kriegsmonats in Warschau; habe erlebt, wie die Polen sich zusammengerissen haben, um den Kriegsflüchtlingen zu helfen, wie sie den Krieg verurteilt haben, ihn verfolgt und immer wieder dazu Stellung genommen haben. Der Westen vergisst, dass doch noch Menschen mit Kriegserfahrungen aus dem Jahr 1939 leben und dass für sie ein déjà vue entsteht, dass von Deutschland mehr verlangt wird, eben wegen dieser Kriegserinnerung, aber auch wegen ihrer Nähe zu Russland und zu Putin, dass sie selbst für die Abhängigkeiten von Gas, Öl und Kohle verantwortlich sind. Versprechungen, Bekundungen und Mitleid helfen nicht viel, es müssen Taten folgen, ganz entschiedene und schnelle.

Unter den ukrainischen Frauen, die ich in der Wohnung in Warschau aufgenommen habe, war eine junge Frau mit einem Kleinkind, die mir als die Tochter der Freundin des Bruders meiner Mieterin vorgestellt wurde. Nach zwei Tagen stellte sich heraus: sie mit dem Baby und einen kleinen Jungen haben die anderen auf dem Bahnhof in Lemberg gefunden; die drei wussten nicht wohin, hatten seit ein paar Tagen nichts gegessen, lebten auf dem Bahnhof. Der kleine neunjährige Junge hatte seine Eltern, seine Mutter verloren, oder sie haben ihn so losgeschickt, damit er überlebt, das wussten sie nicht. Auf jeden Fall waren sie plötzlich bei mir, in der Wohnung meiner Mutter, mit den anderen drei Frauen und zwei Jungen. Zum Glück haben sie eine andere Bleibe gefunden, alle drei; so haben die anderen fünf Leute in der kleinen Dreizimmerwohnung genug Platz zum Leben.

Da wurde gesagt: in Polen gäbe es Flüchtlinge zweiter Klasse, ich habe nur gedacht, Gott sei Dank, wir haben noch Platz frei, wir können die aufnehmen. Und ja, sie sind mir willkommen, weil sie das erleben, was Polen immer wieder fürchten muss, und weil sie wirklich Frauen mit Kindern sind, und alles passiert so nah und ich will mich nicht hinter der Heuchelei der Menschenliebe für alle auf der ganzen Welt verstecken und die eigentlich gar nicht so wirklich hierher wollen. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man etwas macht, was einem am Herzen liegt und brennt, oder man mehr oder weniger die eigene Überlegenheit über die arme Welt vorführt und den guten Onkel spielt, ohne die Menschen im Geringsten zu verstehen und eigentlich verstehen zu wollen. Ich habe die Aussagen: „Die werden nie arbeiten können, so wie wir das tun, ihre Ausbildung ist nicht annähernd unserer gleich…“ zu überhören versucht, denn ich bin selbst auch davon betroffen. Meine Ausbildung wurde für nicht würdig in Deutschland befunden, ich bekam den Grad “Magister pl“ zuerkannt und hatte damit keinerlei Recht, an Schulen etc. zu unterrichten. Gerade die Flüchtlinge spüren, ob sie wirklich willkommen sind, ob man für ihre Sache steht. Deswegen gehen auch viele Ukrainer lieber nach Polen als anderswohin in der EU und am liebsten gehen sie sowieso in ihr Land zurück.

In Polen hat die Sache noch einen Aspekt, den man wahrscheinlich nicht vergessen sollte. Die Ukrainer sind für den polnischen Wohlstand mitverantwortlich, haben ihn mit ihren Händen mit erarbeitet. So wird jetzt ein Teil der Schuld bei ihnen abgetragen, beglichen. Polen hat immerhin innerhalb dieser drei Wochen 2,2 Millionen Menschen aufgenommen, ohne zu klagen, ohne sich aufzuspielen, dass es Verteilung geben müsse, dass die anderen nicht wollten; da war die Not dieser Menschen und das war das wichtigste. Manchmal muss man über den eigenen Schatten springen, sich mutig zeigen und riskieren, sonst gehen unsere Werte, das, was man jahrelang versucht hat aufzubauen, verloren. Vertrauen, Glaubwürdigkeit gewinnt man langsam und es wäre schade oder ist schade, sie so schnell zu verspielen.

Wenus wschody i zachody

Tibor Jagielski

13 IV 2017

” IS kann nur militärisch bekämpft werden”
(martin kobler, ambasador niemiecki w egipcie 2003 -2006, iraku 2006 – 2007)

14 IV 2017

sie schreit und schlägt mit den händen auf den lenkrad
” ich lag dir zu den füßen!”
” und ich habe dich auf die beine wieder erhoben” – antworte ich ruhig und wasche die innenseite der vorderscheibe ab

17 IV 2017

von GROFAZ zum GROVAZ


21 IV 2017

nie ma innej rady – vis pacem para bellum;


28 IV 2017

rituelle waschungen – schafiten akzeptieran auch stehendes wasser;
hanafiten – nur fließendes wasser ist akzeptabel;

dar  al – harb – haus des krieges

haduna – waffenstillstand

schahid – märtyrer


5 V 2017

er ruft und lacht: ” du surensohn!”

14 V 2017
 
718 n,e. – pierwszy meczet w konstantynopolu (dla niewolników i handlarzy);

torschi

je 4 auberinen, karotten, gurken
8 knoblauchzehen
halbes kopf weißkohl
1 pfund perlzwiebeln

– kleinschneiden

je 2 esslöffel salz und zucker
je 1  teelöffel paprika (scharf), kurkuma, kreuzkümmel, kardamon

– dazugeben

je 1 bund petersilie,bohnenkraut, basilikum, minze, koriander

–  kleinschneiden und dazugeben

 mit einem liter essig und notwendigen menge gekochtes wasser gut bedecken
und mit einem stein  zugedrückt
4 wochen stehen lassen

– fertig;


15 V

Jetzt sind LAF (Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten) und LAGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales)
unter einem Dach und diese Herberge heisst  ICC – der größte Flüchtligslager Deutschlands.

Und so ist die Situation wieder ernst – aber nicht ernsthaft genug.

17 IV

die schlange scheint endlos zu sein;
– was machen die da, unter dem dach? – fragt mich der rabbiner 
und schaut ensetzt auf den pulk der asylbewerber,
die sich, den schatten suchend in eine dicke menschentraube verwandelt hat.
– na, die sonne- antworte ich – sonst fangen sie umzufallen, die frauen sind gut geschuetzt, tragen kopftuecher,
aber die meisten, vorwiegend jungen maenner tragen ja keine kopfbedeckung.

21 IV

ich versuche mein altes gedicht ins deutsche zu übersetzen, aber die musen stehen mir nicht bei:

Stepowa wiosna

Wiatr strząsa śnieg z gałęzi sosen,
A słońce muska wygłodzoną twarz.
Wreszcie powraca jedna z moich wiosen
I kropelkami spada z sopli czas.

Gdybym zaklinał, jedno okamgnienie,
Klucz dzikich gęsi prący w nieba błękit,
To wiem, że tylko jest marzeniem,
Iż pozostanie i nie odejdzie więcej.

Krym, IV 1992

(c.d.n.)











Kafka in Berlin

Ewa Maria Slaska (nach dem Buch von Rainer Stach)

Am 12. August 1912 kommt nach Prag Felice Bauer. Sie ist Cousine von Max Brods Schwager, Max Friedmann. Sie wohnt im Hotel Blauer Stern. Am 13. August besucht Kafka seinen Freund und lernt Felice kennen. Sie plaudern sehr intensiv und schon an diesem ersten Tag verabreden sie sich, dass sie gemeinsam nach Palästina fahren wollen.

Am nächsten Tag reist Felice weiter nach Budapest. Felice stammt aus Breslau, ihre Familie wohnt aber schon in Berlin, in der Immanuelkirchstraße 29. Sie stammt aus kleinbürgerlichen jüdischen Verhältnissen und war bei der Carl Lindström AG beschäftigt, die u. a. Grammophone und sogenannte Parlographen herstellte, und stieg dort von der Stenotypistin zur leitenden Angestellten auf.

Am 20. September schreibt Kafka auf der Schreibmaschine im Büro den ersten Brief an Felice. Sehr freundlich-unverbindliche Antwort kommt eine Woche später in Prag an. Felice teilt mit, dass ihre Eltern ihr nicht erlauben werden, nach Palästina zu fahren.

Es muß eine Liebe auf ersten Blick gewesen sein. Nur acht Tage später, in der Nacht vom 22. zum 23. September 1912 schreibt er die Erzählung Das Urteil in nur acht Stunden. Und erfindet sich als Schriftsteller vellkommen neu.

Sie schreiben einander viele Briefe, obwohl Kafka viele nicht abschickt. Am 23. Oktober gesteht er ihr, dass die Hälfte seines Lebens aus Warten auf ihr Brief besteht. Ein paar Tage später schreibt er ihr einen “riesen Brief” von 30 Seiten.

Seit dem 5. November versprechen sie sich, täglich zu schreiben. Aber schnell ändern sie den Rhythmus und sollen sich einmal der Woche schreiben. Seine Produktion an Liebesbriefen wird sich bis zu drei täglich aufsteigern.

Er ist 29 Jahre alt, Felice schätzt ihn aber viel jünger an, höchstens 25, vielleicht gar 18. Diese Bemerkung mag er nicht. Möchte zu Felice nach Berlin fahren, sie wünscht es nicht. Ab einem Brief vom 13. November dutzen sie sich. Er ist sensibel und depressiv. Wenn ihre Briefe nicht kommen, schickt er Telegramme. Hegt Gedanken an einem Selbstmord. Er schreibt die Verwandlung. Am 24. November schickt er ihr eine Liebeserklärung. Ende November schicken sie sich ihre Fotos. Sie liebt ihn auch. Es stecke “Großes” in ihm. Schreibt Der Verschollene.

Am Ende des Jahres schreibt er ihr: Wir gehören unbedingt zusammen. Sie fragt sich, ob er lachen kann. Er leidet an Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit.

Sie schrieben einander insgesamt rund dreihundert Briefe, trafen sich insgesamt nur sechs Mal.

Am 22. März 1913 kommt Kafka das erste Mal nach Berlin und bezieht wie später jedesmal ein Zimmer im Hotel Askanischer Hof. Das Hotel auf Kurfürstendamm war in der wilhelminischen Epoche und in den ersten Jahren der Weimarer Republik sehr bekannt; es wurde 1878 eingerichtet und 1923 geschlossen.

Franz und Felice, falls sie sich mal treffen, gehen gern spazieren. In Grunewald, in Tiergarten. Bevor Franz wieder nach Berlin kommt, fragt er, ob er Felice überhaupt alleine shen würde?

1913 zieht die Familie Bauer in eine Wohnung in Wilmersdorfer Str. 73 ein, in Berlin Charlottenburg. Er gesteht, heiraten zu wollen.

Im Juni 1914 kam es zur offiziellen Verlobung in Berlin – doch schon sechs Wochen darauf – zur Entlobung. Er zegt sich vollkommen unwillig und unfähig, ein verheirateter Mensch zu sein.

Sie trennen sich jedoch nicht. Mehr noch, während gemeinsamen Aufenthalts in Marienbad im Juli 1916, verloben sie sich noch einmal; diesmal verharren sie dabei fast ein Jahr. Nach dem Ausbruch von Kafkas Tuberkulose im Sommer 1917 wird ihre Verlobung jedoch wieder gelöst.

Seitdem kommt er jahrelang überhaupt nicht nach Berlin. Erst am 23. September 1923 kommt er und bezieht sein Zimmer in Steglitz, Miquelstr. 8 bei Moritz Hermann. Auch diesmal zieht ihn eine Frau in die Hauptstadt – Dora Diamant, geb. 1898, eine polnische Jüdin (aus orthodoxer Familie), politische Aktivistin und Schauspielerin. Sie war seine letzte Lebensgefährtin. Er lernte sie im Ostseeheilbad Graal-Müritz kennen. Sie ist, schreibt er, vom wunderbaren Wesen. Kafka und Diamant schmieden Heiratspläne, die zunächst am Widerstand von Diamants Vater und schließlich an Kafkas Gesundheitszustand scheiterten. Man geht viel Spazieren, Botanischer Garten liegt ganz nah; das Haus selbst ist ruhig gelegen. Meine Gasse, schreibt Kafka, ist etwa die letzte halb städtische, hinter ihr löst sich das Land in Garten und Villen auf.

In Steglitz ist sehr ruhig. Er geht selten aus seiem Stadteil raus. War nur etwa drei mal auf dem Potsdamer Platz. Leben beide, er und Dora, vom Geld, das ihm die Mutter zuschickt (1000 Kronen im Monat). Es ist aber nicht Elternshilfe, sondern überweisung der Kafkas Krankenrente.
In Berlin herrscht Inflation.

Ich frage mich, ob die beiden Vegetarier sind? Es ist mir nicht ganz klar. Kafka schon sehr krank und schwach. Ab November 1923 besuchen Dora und Franz die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums im heutigen Leo-Becks-Haus. Berlin beginnt teuer zu sein. Es kommen mehrere Esspakete von den Eltern. Im Kafkas Zimmer ist bitterlich kalt, man muss direkt am Ofen sitzen. Am 15. November zieht Kafka in eine neue Wohnung um, ebenfalls in Steglitz: Grunewaldstr. 13 (bei Seifert). Die neue Wohnung, schreibt er, ist ausserordentlich schön. Hat zwei Zimmer, Zentralheizung, elektrisches Licht und Telefon.

Es sind Zwanziger. Berlins Boheme blüht, das Leben ist jedoch schwierig. Franz schreibt an seine Schwester und bittet um Zusenden von… Butter, “da die Berliner Butter nicht essbar ist”. Butter wird am 3. Oktober ankommen. Später wird sie Franz um Eier bitten. Sie verspricht nach Berlin zu kommen, sonst möchte Kafka niemandem aus Prag in Berlin empfangen. Er möchte sein neues Leben vor “Prag” schützen. Aber… eventuell seine Wäsche zum Waschen alle sechs Wochen nach Prag schicken.

24. Dezember 1923. Kafka fiebert sehr, man wird den Arzt holen müssen. Sein Honorar ist so hoch, dass Dora darüber verhandeln muss. Es ist sehr kalt in Berlin.

Februar 1924. Ein neuer Umzug, in Berlin-Zehlendorf, Heidestr. 25-26 (Heute Busseallee 7-9). Die Krankheit verschlechtet sich.

Geldsituation aber verbesert sich, weil er einen Verlagsvertrag unterzeichnet für Herausgabe drei seiner Erzählungen, darunter Ein Hungerkünstler.

Am 17. März 1924 reist er aus Berlin nach Prag aus. Wird hier schon nie mehr zurück kommen. Die Diagnose ist klar: Kehlkopftuberkulose. Danach wird noch Herzschwäche diagnostiziert.

Nachdem sich Kafka im April 1924 schwerkrank in ein kleines privates Sanatorium im Dorf Kierling bei Klosterneuburg zurückgezogen hatte, wurde er dort von Dora bis zu seinem Tod am 3. Juni 1924 gepflegt.

Herzlähmung.

Die Frau unterwegs

Monika Wrzosek-Müller

Lublin – Tamara Łempicka

Der Ausflug nach Lublin, hauptsächlich zu der Ausstellung, war schön, lehrreich und interessant. Schon die Schnellstraße S 17, auf der wir gefahren sind, erfüllte alle europäischen Standards, mehr noch, war besser als die meisten „Superstrade“ in Italien, gepflegt auch rundherum und kostenlos. Ich habe die Gegend um Lublin und Nałęczów als Kind öfters gesehen, auch von Kazimierz Dolny aus und auch später; sie hat sich so sehr entwickelt, verändert, es wurden prächtige Häuser gebaut, vielfältige Obstplantagen angelegt. Klar, das ist auch der Teil Polens, der die besten Lössböden hat; trotzdem hat mich das Ausmaß des Fortschritts und der Entwicklung überrascht. Für meine Begriffe hat sich da viel mehr verändert als in unserer Uckermark in Brandenburg.

Unterwegs achteten wir auf die vorbeifahrenden Lastwagen; es fuhren nur einige wenige mit weißrussischen Kennzeichen, die meisten hatten ukrainische, russische haben wir überhaupt keine gesehen. Es gab aber viele ukrainischen Personenwagen in beiden Richtungen.

Lublin begrüßte uns mit herrlichem Wetter, mit einer sehr aufgeräumten, renovierten Altstadt, mit vielen Touristen, erstaunlich vielen auch ukrainischen Touristen, die mit ihren Autos da waren; sie machten nicht den Eindruck von Flüchtlingen. Einige von ihnen, vor allem Frauen, begleiteten uns in die Ausstellung weiter, sie filmten alles und sahen sich die Exponate erstaunlich eingehend und interessiert an. Ich fragte mich schon sowieso, warum Lublin, dann vielleicht auch ukrainische Wurzeln bei Tamara Lempicka, doch das Einzige was ich finden konnte, waren eher russische Verbindungen und Verwandtschaften ihres Vaters. Das Lubliner Schloss, das mich bei früheren Besuchen immer an eine aus Pappmaschee aufgestellte Kulisse erinnert und eher abgeschreckt hatte, war sehr sorgfältig restauriert. Im Innenhof sind der Turm und die Kapelle zu besichtigen (Überreste der alten Burg). Nichts deutete auf den Krieg hin, der doch nicht weit, fast um die Ecke weitertobt.

Also der Titel der Ausstellung „Die Frau unterwegs“ passt vielleicht am besten zu dieser doch sehr faszinierenden Frau. Sie hat in ihrem Leben meistens, so scheint mir, das gemacht, was sie wollte, und vor nichts hatte sie Angst, natürlich half ihr das Talent. Das Interesse an ihr und ihrem Werk – ich erinnere mich an eine Ausstellung in Mailand, 2006 im Palazzo Reale, wo sie Tamara de Lempicki genannt wurde; die Mailänder Ausstellung habe ich nicht gesehen, wohl aber die Plakate, die in der ganzen Stadt aushingen, und die langen Schlangen vor dem Eingang – beruht vielleicht auch auf ihrer Art der Selbstinszenierung, auf ihrem Habitus einer Diva, die wohl auch eine gute Künstlerin war; eine coole, schöne Frau, das spielte sie alles sehr gekonnt aus, auch ihre Herkunft, auch ihren Namen. Sie positionierte sich irgendwo zwischen Peggy Guggenheim und den vielen Filmdiven des damaligen Hollywood und ihr Bild trug zum Teil bestimmt zu dem Erfolg bei, den sie in den dreißiger und vierziger Jahren hatte.

Geboren wurde Tamara Rozalia Gurwik-Górska laut einiger Quellen in Warschau am 16. Mai 1898, doch manche sprechen von Moskau und einem zwei Jahren späteren Geburtsdatum. Ihre Eltern gehörten einer Elite an, die in Warschau, Moskau und St. Petersburg zu Hause war, doch immer wieder auch länger in anderen Teilen des Europas weilte, so in der Schweiz, in Italien und in Paris. Ihr Vater wird als reicher russischer Jude, Kaufmann oder Industrieller, beschrieben; er starb bald nach ihrer Geburt. Die Mutter stammte aus einer wohlhabenden polnisch-katholischen Familie, die zahlreiche Beziehungen zu berühmten Künstlern wie Ignacy Paderewski oder Artur Rubinstein pflegte. Sie wuchs eher bei den Großeltern und in Internaten auf. Irgendwann übersiedelte sie dann nach St. Petersburg, wohnte bei ihrer Tante und deren Mann, der Familie Stifter, in einer luxuriösen Residenz. Beim ersten Ball, den sie als ganz junge Frau besuchen durfte, lernte sie ihren späteren Mann Thadé Lempicki kennen. Die beiden heirateten schnell und Tamara wurde bald auch Mutter einer Tochter – Kizette, die sie später oft porträtieren wird. Leider ändert sich die Situation in Petersburg für sie schnell zum Schlechten, die Verwandten emigrierten nach Dänemark. Tadeusz wurde im Winter 1918 verhaftet und in ein Gefängnis gesteckt; Tamara nutzte ihre Bekanntschaft zum schwedischen Konsul und beschaffte falsche Dokumente auch für ihren Mann, sie reisten erst einmal nach Kopenhagen, dann nach Warschau und bald schon nach Paris. Nach einigen dort unter schwierigen Umständen verbrachten Monaten half ihr die Familie, ihre Schwester Adrianna Górska überredete sie zum Studium an der Académie Ranson. Seitdem scheint das Leben für Tamara wieder buntere Farben angenommen zu haben. Durch Vermittlung der Schwester stellte sie ihre Bilder aus; sie wurden von der Kritik warm und positiv aufgenommen. Bald kam es auch zur ersten Reise nach Italien, auf die viele weitere folgen sollten. Sie lernte einflussreiche, künstlerisch interessierte Italiener kennen, flirtete mit einigen von ihnen und wurde in der italienischen Szene bekannt und als Künstlerin anerkannt. Die schon vorher angespannten Beziehungen zu ihrem Mann verschlechterten sich, so dass sie 1928 auseinandergingen. Tadeusz heiratete bald seine neue Liebe, Tamara lernte den ungarischen Baron Raoul Kuffner kennen. In diesen Jahren entstanden Bilder wie „Mein Porträt“ oder auch „Die Frau im grünen Bugatti“, das die Titelseite einer Zeitschrift zierte. Es wurde zum Symbol einer freien, selbstbestimmten Frau und auch eine Ikone des art déco. 1934 heiratete sie zum zweiten Mal, den Baron, zog nach Wien und Budapest, besuchte mehrmals Italien, reiste auch tiefer in den Süden, es zog sie nach Afrika und in den Nahen Osten. Sie suchte die Wärme und das Leben, das ihr eigenes ihr nicht ausreichend gab. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, verließen die Kuffners Europa, sie fuhren nach Amerika. Sie malte dort die Damen der Gesellschaft, er floh als Jude vor dem Naziterror. In Amerika wurden sie jedoch nicht an einem Ort sesshaft, sie besichtigten, wohnten in New York, San Francisco, Los Angeles, Miami aber auch auf Cuba. Auch ihre Töchter kamen nach Amerika. Erst ab 1949 kehrte Tamara mehrmals nach Europa, Italien, Paris zurück. Nach dem Tod ihres Mannes 1962 zog sie zu ihrer Tochter Kizette, die in Huston wohnte. Doch lange hielt sie an einem Ort und wahrscheinlich mit der Familie nicht aus und zog nach Cuernavaca in Mexico, in die Stadt des ewigen Frühlings. 1980 stirbt sie auch dort und ihre Asche wurde am Vulkan Popocatépetl verstreut.

Ihr Leben hat sie an verschiedene Orte geführt, sie blieb nie länger irgendwo, war getrieben von ihren eigenen Ansprüchen oder vom Schicksal? Trotzdem führte sie ein gesellschaftlich sehr erfüllendes Leben; so kam sie auch an ihre Aufträge, meistens durch Mundpropaganda. Sie malt des Öfteren Damen der höheren Gesellschaft, damit verdiente sie genug Geld, um für sich, aber auch für ihre Familie zu sorgen. Vor allem die Bilder mit den klaren, eindeutigen Farben, die mit Schatten und Licht spielten, blieben ihr Markenzeichen, das madonnenhafte Blau, das klare Hoffnungsgrün. Irgendwann war sie eine der bestbezahlten Künstlerinnen der Welt. Schwer wog bestimmt, dass ihre Versuche in anderen Stilrichtungen nie erfolgreich waren. Sie wandte sich auch anderen Themen zu, versuchte Landschaften, Stillleben zu malen; an ihre glorreichen Erfolge der art déco-Zeit konnte sie aber nicht mehr anknüpfen.

Für mich bleibt sie die Ikone einer Zeit, in der das Gefühl der Schönheit mit der Einfachheit zusammenging, in der alles: die Architektur, die Inneneinrichtung, die Gegenstände, alles den Wunsch äußerte, das Schöne zu kultivieren und zu prämieren. Die Ausstellung bringt das eben auch zusammen, zeigt die Einrichtung ihres Appartements und Ateliers in Paris, auch Gegenstände, die sie benutzt hatte, werden ausgestellt. So ergibt sich nicht nur durch ihre Gemälde ein Bild der ganzen Person, nur so kann man sich ihr annähern und sie besser verstehen.

Don Kichot na poddaszu

Przepiękną tę historię, pierwszy rozdział berlińskiej powieści Leberecht Hühnchen znalazł i umieścił na Facebooku Mars Wawrzyn dziękuję!

Heinrich Seidel, „Życiosław Kurczak” [Leberecht Hühnchen], 1883 – rozdział I

Deutsch (das ganze Buch) HIER

Dowiedziałem się przypadkiem, że mój dobry przyjaciel i kolega ze studiów Życiosław Kurczak już od jakiegoś czasu zamieszkuje w Berlinie i zajmuje stanowisko w jednej z dużych fabryk mechanicznych przed Bramą Oranienburską. Jak to pewnie zwykle bywa, nasza ożywiona początkowo korespondencja stopniowo przygasła i wreszcie całkiem straciliśmy się z oczu; ostatnim znakiem życia od niego była wiadomość o małżeństwie, które zawarte zostało przed około siedmiu laty w małym miasteczku w Westfalii. Jego nazwisko ściśle wiązało się ze wspomnieniem radosnych czasów studenckich i od razu postanowiłem go odszukać, by kapitalnego człowieka ponownie zobaczyć i odświeżyć wspomnienie dawnych dobrych czasów.

Życiosław Kurczak należał do tych uprzywilejowanych, którym dobra wróżka włożyła do kołyski najlepszy prezent — sztukę bycia szczęśliwym; posiadał dar czerpania słodyczy z każdego kwiatu, nawet z zatrutego. Nie pamiętam, bym widział go markotnym dłużej niż pięć minut, potem wypełniający go niepokonany słoneczny blask znowu jaśniał i umiał nawet najtrudniejszą sprawę zobaczyć przez różowe okulary. W Hanowerze, gdzie studiowaliśmy na politechnice, otrzymywał nader skromne wsparcie z domu i zarabiał na konieczne wydatki udzielaniem licho opłacanych korepetycji; nie opuszczał przy tym jednak żadnego spotkania studenckiego i — co było dla mnie najtrudniejsze do pojęcia — prawie zawsze miał pieniądze, tak że mógł drugiemu coś pożyczyć. Któregoś niedzielnego wieczora znalazłem się w tym, muszę wyznać, nierzadkim położeniu, że wszystkie me źródła wsparcia wyschły, podczas gdy weksel miał nadejść dopiero za kilka dni. Po starannym przetrząśnięciu wszystkich kieszeni i wyciągnięciu wszystkich szuflad zgromadziłem zaledwie trzydzieści fenigów i z tym majątkiem, samotnie pobrzękującym mi w kieszeni, włóczyłem się po ulicach, gorączkowo zastanawiając się nad najkorzystniejszym sposobem utopienia tego kapitału. Te rozmyślania przerwał Kurczak, który nagle stanął przede mną z najszczęśliwszą miną na świecie i zapytał, czy nie mógłbym pożyczyć mu trzech talarów. Ponieważ o to samo chciałem zapytać jego, nie mogłem powstrzymać się od śmiechu i wyjaśniłem, w czym rzecz.

Wspaniale — rzekł. – A więc masz jeszcze trzydzieści fenigów? Kiedy dodamy jedno z drugim, nic też nie przybędzie. Ja właśnie wszystko oddałem naszemu krajanowi Braunowi, który musiał dorzucić się do dużego interesu i oczywiście koniecznie potrzebował pieniędzy. A więc masz jeszcze trzydzieści fenigów? Za to wesoło spędzimy sobie wieczór!

Popatrzyłem na niego zdumiony.

— Daj mi no tylko pieniądze — rzekł — chcę iść na zakupy — w domu też mam różne rzeczy — to będzie lukullusowa, powiadam, lukullusowa uczta.

Ruszyliśmy wąskimi uliczkami w kierunku przedmieścia, gdzie mieszkał. Po drodze zniknął w małym, skromnym sklepiku, który można było poznać po parze skrzyżowanych wapiennych fajeczek, kilku zakurzonych paczkach cykorii i tytoniu, pojemnikach z pastą do butów i garnkach z musztardą, a po chwili wyłonił się stamtąd z dwiema torbami.

Życiosław Kurczak mieszkał na poddaszu śmiesznie małego i niskiego domku, położonego w równie miniaturowym ogrodzie. W pokoju dziennym było akurat tyle miejsca, żeby dwóch bezpretensjonalnych mężczyzn mogło rozprostować nogi, a obok znajdował się pokoik ze skosem, niemal w całości zajmowany przez jego łóżko, tak że kiedy Kurczak siedząc na łóżku chciał założył buty, musiał otwierać drzwi. W klitce tej było jednak coś przytulnego; przeszło na nią coś z pogodnego usposobienia jej mieszkańca.

— Przede wszystkim ogrzej się – rzekł Kurczak — i siadaj na sofie, znajdź sobie jednak dolinkę. Sofa jest nieco górzysta i ważne jest, by usiąść w dolinie.

Rozdmuchał ogień w wolnostojącym żelaznym piecyku, który pod względem wielkości miał się tak mniej więcej do zwykłego pieca jak jamnik do nowofundlanda, i z zadowoleniem przyglądał się rozgorzałemu płomykowi. Piec ten był przedmiotem jego ciągłego zachwytu.

— Nie rozumiem – powiedział — co ludzie mają przeciwko żelaznym piecykom. Za kwadrans mamy tu ciepło. A to, że trzeba ognia pilnować i go podtrzymywać, to jest najprzyjemniejsze zajęcie, jakie znam. A kiedy za oknem trzaskające mrozy, on ślicznie się prezentuje, kiedy taki czerwony i buńczuczny stoi sobie w kącie i na przekór zimnu się rozżarza.

Następnie chwycił mały pordzewiały blaszany garnek, napełnił go wodą i postawił na piecu. Potem nakrył do stołu. W niedużej drewnianej szafce znajdowały się sprzęty kuchenne. Były to dwie filiżanki, jedna wąska wysoka, z błękitną niezapominajką i niezbyt pasującą podstawką, druga całkiem szeroka płaska, której brakowało uchwytu. Dalej ujawniła się mała krzywa maselniczka, blaszana puszka z herbatą i okrągła papierowa tutka, niegdyś mieszcząca kołnierzyki do koszuli, dzisiaj awansowana do rangi cukiernicy. Najkosztowniejszym elementem był jednak wykonany z brązowej ceramiki mały okrągły imbryk do herbaty, z którym obchodził się wyjątkowo ostrożnie, jakby był rodzinną pamiątką i szczególną świętością. Trzy talerze i dwa noże, na tyle do siebie niepodobne, na ile to jest możliwe pośród noży stołowych, widelec z dwoma zaledwie zębami i z fatalną skłonnością do gubienia rączki oraz dwie powyginane łyżeczki ze sztucznego srebra dopełniały zestawu.

Ustawiwszy z pewną zręcznością wszystkie te przedmioty, powiódł po nich pełnym zadowolenia łagodnym spojrzeniem i rzekł: — Cały mój dobytek. Jest to już jednak przecież niewielki wstęp do gospodarności.

Tymczasem woda zawrzała i Kurczak wyciągnął z większej torby pięć jajek, które następnie z wielką zręcznością i przy pomocy swego zegarka kieszonkowego jął gotować. Nastawiwszy następnie świeżą wodę na herbatę i wydobywszy wielki bochen chleba, usadowił się z wyrazem najwyższego zadowolenia na twarzy w sąsiedniej dolince sofy i rozpoczęła się wieczerza.

Zjadłszy jedno jajko, mój przyjaciel ujął drugie i spojrzał na nie refleksyjnie. — Patrz, takie jajko – rzekł — a zawiera całą kurę, musi być tylko wysiedziane. A gdy podrośnie, ta znowu składa jajka, z których znowu będą kury i tak dalej, pokolenie za pokoleniem, niezliczone zastępy zaludniające ziemię. Teraz biorę to jajko i z jednym kęsem wszystkie znikają. Oto, co nazywam ucztą!

Tak ucztowaliśmy i popijaliśmy przy tym herbatę. Ponieważ pięć przez dwa nie idzie, zostało jedno małe, osobliwe żółte jajko, które postanowiliśmy podzielić. — Zdarza się – rzekł mój przyjaciel, zręcznie opukując jajko ostrzem noża, by je rozpołowić — zdarza się, że pośród zwykłych jajek zaplącze się nader rzadki egzemplarz. Bażanty składają takie małe żółte i wierzę istotnie, że to jajko bażancie; miałem kiedyś jedno w kolekcji i wyglądało dokładnie tak samo.

Wydobył swoją połówkę ze skorupki i z namysłem spożył. Potem oparł się wygodnie i z półprzymkniętymi oczami i uśmiechem gastronomicznego błogostanu wyszeptał: — Bażant! Lukullusowa!

Po jedzeniu objawiła się fatalna okoliczność. Mieliśmy wprawdzie tytoń, bo zakupiona wcześniej przez Kurczaka wąska niebieska torebka zawierała tego wybornego ziela za dziesięć fenigów, mój przyjaciel posiadał wszakże tylko jedną wadliwą fajkę, której ustnik zgryziony był do ostatniej główki, a cybuch, będąc o wiele za mały względem kolanka, miał ten niezapomniany zwyczaj, że nagle wybuchał i na nogawki spodni spadał wtedy deszcz iskier.

— Tę trudność łatwo rozwiążemy – oświadczył Kurczak – mam tu Don Kiszota (tytuł ten obok Biblii i kilku prac naukowych stanowił całość jego biblioteki) – jeden pali, drugi czyta, rozdział za rozdziałem. Ty jako gość otrzymujesz fajkę jako pierwszy, więc wszystko jest w porządku.

Potem, gdy ja nabijałem fajkę, a on z namysłem siorbał resztkę herbaty, przyszła mu do głowy nowa myśl.

— To dość niesamowite, gdy się pomyśli, że po to, bym ja mógł w spokoju siorbać herbatę, a ty palić fajkę, pracowity Chińczyk w odległym kraju sadzi sadzonki, a Murzyn pracuje w tropikalnym słońcu. Do tego wielkie parowce w sztormie i szkwale przedzierają się dla nas przez oceany, a karawany ciągną przez rozpalone pustynie. Dumny król handlu-milioner, co w pałacu w Hamburgu mieszka i nad brzegiem Łaby książęcą posiada rezydencję, musi część swojej troski nam poświęcać i podczas gdy jemu zmiany koniunktury nie pozwalają spać po nocach, my leżymy sobie wygodnie wyciągnięci i marzymy o pięknych sprawach, pozwalając jemu zadręczać się tym, byśmy my mogli nabyć herbatę i tytoń. Smakuje mi podwójnie, gdy o tym myślę.

Ach, nie brał pod uwagę, że większość tej herbaty mogła wyrosnąć na rodzimej wierzbie nad brzegiem leniwie płynącego potoku, a tytoń w najlepszym razie pochodził z Marchii Wkrzańskiej, jeżeli nie został wyhodowany na polach Meklemburgii z tej samej rzepy, z której powstał cukier, co osłodził nam herbatę.

Następnie zagłębiliśmy się ponownie w starym wiecznym Don Kiszocie i tak wieczór ów wesoło i spokojnie dobiegł końca.

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Heinrich Seidel (1842-1906) był niezwykłą osobowością, inżynierem, pisarzem i poetą: https://en.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Seidel albo tu – po niemiecku.

Was kannst du mir, Herr, geben?

Was wirst du machen, Herr, wenn ich sterbe? (Foto: Konrad Kozaczek)

Ela Kargol und Ewa Maria Slaska, die sowohl den Blog ewamaria.blog als auch eine informelle Gruppe dreier Freudinnen vertreten (die eine Freundin – Krystyna Koziewicz – fuhr gerade zur Reha) möchten zu Ehren des 41. Geburtstags der Regenbogenfabrik ihre Zeit, ihre Gedanken und ihre Spaziergänge darstellen zu den Themen Pandemie, Lockdown, Krankheit, Verlust und Krieg.

Und trotz all dieser schweren Lasten zeigen, dass frau (versuchen) kann, ihren Optimismus, ihre Autoironie und, ja, auch Humor zu bewahren.

Es kommen Texte, Fotos, Plaudereien, Musik und Gedichte. Hier ein Gedicht:

Ela Kargol, Frühling in meinem Garten

Der Frühling in meinem Garten ein bisschen unbeholfen,
als ob es ihm verboten wäre, das Haus zu verlassen.
Nun, Knospen sind da und Gras vom letzten Jahr,
ein paar Gänseblümchen auf dem blassen Rasen.
Nur die Veilchen wollen sich vielleicht beeilen,
sie duften, sie violetten…
Die Eiche noch im Winterrock, nicht angezogen,
könnte doch noch keinen Lenzkleid kaufen,
zieht ihren Mantel nicht aus
klammert sich an den Zaun
streckt sich gelangeweilt aus.

Was blühen soll, wird blühen, aber bei dem Nachbarn
Bei uns fraßen Mäuse alles, worauf es ihnen pfiff.
Oder legten sich einen Vorrat an
Für unsichere Zeiten
Diese Unsicherheit
Auch im Frühling,
weiß nicht, was sie tun soll,
sie liest die Leitlinien nicht.

Die Bienen wählen bald ihre Queen
setzen ihr eine goldene Krone auf.
Nun, die Königin sieht mit einer Krone gut aus.
Andere werden sie gerne ausziehen,
Abdanken, zurückweisen,
sie verlassen das Königreich,
…keinen Frühling wollend.
Hinter einem Vorhang schauen sie nach,
ob die Sonne schon scheint, der Apfelbaum blüht,
oder der Flieder.