Was kannst du mir, Herr, geben?

Was wirst du machen, Herr, wenn ich sterbe? (Foto: Konrad Kozaczek)

Ela Kargol und Ewa Maria Slaska, die sowohl den Blog ewamaria.blog als auch eine informelle Gruppe dreier Freudinnen vertreten (die eine Freundin – Krystyna Koziewicz – fuhr gerade zur Reha) möchten zu Ehren des 41. Geburtstags der Regenbogenfabrik ihre Zeit, ihre Gedanken und ihre Spaziergänge darstellen zu den Themen Pandemie, Lockdown, Krankheit, Verlust und Krieg.

Und trotz all dieser schweren Lasten zeigen, dass frau (versuchen) kann, ihren Optimismus, ihre Autoironie und, ja, auch Humor zu bewahren.

Es kommen Texte, Fotos, Plaudereien, Musik und Gedichte. Hier ein Gedicht:

Ela Kargol, Frühling in meinem Garten

Der Frühling in meinem Garten ein bisschen unbeholfen,
als ob es ihm verboten wäre, das Haus zu verlassen.
Nun, Knospen sind da und Gras vom letzten Jahr,
ein paar Gänseblümchen auf dem blassen Rasen.
Nur die Veilchen wollen sich vielleicht beeilen,
sie duften, sie violetten…
Die Eiche noch im Winterrock, nicht angezogen,
könnte doch noch keinen Lenzkleid kaufen,
zieht ihren Mantel nicht aus
klammert sich an den Zaun
streckt sich gelangeweilt aus.

Was blühen soll, wird blühen, aber bei dem Nachbarn
Bei uns fraßen Mäuse alles, worauf es ihnen pfiff.
Oder legten sich einen Vorrat an
Für unsichere Zeiten
Diese Unsicherheit
Auch im Frühling,
weiß nicht, was sie tun soll,
sie liest die Leitlinien nicht.

Die Bienen wählen bald ihre Queen
setzen ihr eine goldene Krone auf.
Nun, die Königin sieht mit einer Krone gut aus.
Andere werden sie gerne ausziehen,
Abdanken, zurückweisen,
sie verlassen das Königreich,
…keinen Frühling wollend.
Hinter einem Vorhang schauen sie nach,
ob die Sonne schon scheint, der Apfelbaum blüht,
oder der Flieder.

Two texts about Finnland

Jarosław Suchoples

Ukraine is fighting. People prepare themselves for street-to-street fighting with the aggressor. The Ukrainians make Molotov cocktails.

What is this and why such a name? The prescription is really simple: take a glass bottle, fill it with petrol or, better, with gasoline (2/3) and old machine oil (1/3). Put a piece of a rag at the top. Throw it on a tank or any other military vehicle of the enemy. Oh, do not forget to put in flame the rag before you throw the bottle.

The first Molotov cocktails were produced in Finland during the Winter War in 1939. The Finns invented them because of the scarcity of their anti-tank weapons. The Soviet Foreign Minister Molotov claimed that Soviet airplanes were involved in humanitarian operations over Finland throwing baskets with bread to the poor population of Finland waiting for liberation by the Red Army. Therefore, the Finns immediately, with a specific dark sense of humor, invented the name for their new anti-tank weapon. It is primitive but can be deadly dangerous, especially during street-to-street fighting in cities. Tanks (even these most modern), unprotected by infantry, are very easy targets.

Molotov cocktail 1939-1940, Finland

Molotov cocktail (with some homemade grenades) 1944 Warsaw uprising, Poland

Molotov cocktails 2022, Ukraine

Appendix from the culture:

An ultra pathetic poem from Poland by Władysław Broniewski (trans. chrolka) and a pragmatic and humorous song from Finland (with Finnish, Ukrainian and English subtitles). Both refer to 1939. Try to replace geographic names (Poland with Ukraine and Helsinki with Kiev). It works quite well.

Shoot them dead
When they come to burn your home,
where you live – Poland,
when they throw their thunderbolt
when they fall in combat
and against your doors they thud
with wooden barrels stained with blood,
you, awaken late at night
quit your bed.

Stand and fight!
Shoot them dead!
Since this country’s bill of wrongs
foreign hand cannot repeal,
drain red blood from breasts and songs,
end your homeland’s long ordeal.

What if Poland’s prison bread
stings the tongue with bitter taste?
Put a bullet in their heads
for attacking what’s not theirs.
Blazemaster of word and heart,
Now a poem is a trench
erase the sadness from your art,
and shout, and order, and command:
“shoot them dead!”
Shoot them dead!
and even if it’s our last day,
remember what Cambronne* once said.
We will say these words again.

* Today, General Cambronne would probably say: Fuck you, Russian warship.

https://youtu.be/8Fy80vO0MV8 **

** Bobrikoff, the Russian General-Governor, promoter of the unsuccessful Russification in Finland in 1899-1905.He was assassinated by the Finnish patriot Eugen Schaumann in 1904

Frauenblick auf den Krieg

Monika Wrzosek-Müller

Vom Krieg in der Ukraine in dem Piłsudski-Museum

Seit einigen Tagen dauert ein absurder, unmenschlicher und brutaler Krieg in der Ukraine. Lange standen die russischen Einheiten entlang der Grenze und viele (mich eingeschlossen) dachten, es wird bei dem Theater und den Drohungen bleiben. Putin würde seine Tiraden ausspucken und die Welt würde ihn zurechtweisen. Die amerikanischen Informationen, nach denen die Invasion in zwei Tagen, dann in vier, dann am nächsten Wochenende beginnen sollte, tat ich als Übertreibung ab. Doch ich wurde eines Besseren belehrt, er hat das Unvorstellbare doch in die Tat umgesetzt und wir schauen zu. Das macht einen so mutlos, ratlos und auch wütend. Inzwischen dauert der Krieg drei Wochen, nach Polen sind über eine Million Menschen geflüchtet, hauptsächlich Frauen und Kinder; drei von ihnen mit vier Kindern beherberge ich in der Wohnung meiner Mutter. Die Polen helfen musterhaft, mit großer Empathie und Wärme, vieles ist sehr gut organisiert, aber wie lange und wie viele Menschen werden sie aushalten können. Auf der anderen Seite wird ununterbrochen geredet, dabei erreicht man eher wenig; wir haben diesen Verrückten zu lange machen lassen, die Augen zugemacht und seine Unmenschlichkeit nicht sehen wollen, zu mächtig waren die Konzerne, die Industrie; Gas, Öl, Stahl, floss günstig aus Russland … alles Faktoren, die mehr zählten als die Moral. Jetzt rächt sich das, alle haben Angst und wissen nicht, wie man diesen Knoten lösen könnte. Die fahrende Lokomotive der Vernichtung ist nur schwer zu stoppen, auch wenn die Ukrainer wirklich unheimlichen Mut, strategische Intelligenz und Kampfbereitschaft zeigen.

Eigentlich sollte der Anfang dieses Textes mit der spontanen Spendenhilfe für die Ukrainer, die ich zufällig im Piłsudski-Museum am Anfang der Invasion miterlebt habe, eine Überleitung zu einem Text über das Museum bilden. Inzwischen bin ich in die Geschehnisse tief verwickelt und weiß nicht recht, ob eine Information über das Museum in diesen Zeiten sinnvoll ist, auch wenn die historischen Parallelen in diesen dramatischen Zeiten stärker sichtbar sind; viele Polen haben das Gefühl eines déja vue: was muss noch Schlimmeres passieren, damit man wirklich jegliche Verbindung nach Russland abbricht, den Geldfluss ganz unterbindet. Vielleicht bietet die Beschäftigung mit dem Museum etwas Ablenkung von der ständigen Flut der Informationen und Bilder über diesen schrecklichen, wirklich makabren und unvorstellbaren Krieg, die wir hier in Warschau bekommen.

Also: das Museum, das am 14. August 2020 eröffnet wurde, liegt in dem kleinen Örtchen Sulejówek, früher nicht zu Warschau gehörend, dort, wo Piłsudski sich im Alter zurückgezogen hatte; es nimmt ein Terrain von ca. 4 Ha ein. Es existiert noch sein Wohnhaus, die Villa Milusin, das man auch besichtigen kann, dazu zwei weitere alte Gebäude – ein hölzernes Sommerhaus, die Villa Bzów [Villa Flieder], typisch für diese Gegend, und ein Quartier für Piłsudskis militärische Leibgarde. Auf dem großen Terrain inmitten von Kiefernwald wurde dann ein Kubus, das Gebäude des Museums, errichtet. Es harmoniert mit der Natur rundherum, ist aber ein sehr moderner, großer Betonbau nach den Plänen des Piłsudski-Enkels Krzysztof Jaraczewski und Radosław Kacprzak. Der Bau passt sich gut an die Umgebung an, ist nicht zu hoch, die meisten Ausstellungsräume befinden sich unter der Erde. Vor dem Eingang gibt es eine Skulptur: Piłsudski als Vater mit seinen Töchtern, sitzend auf einer Bank. Die ständige Ausstellung trägt den Titel: Dla Rzeczpospolitej. Józef Piłsudski 1867-1935 w Muzeum Józefa Piłsudskiego w Sulejówku. [Für die Republik. Józef Piłsudski 1867-1935 im Museum Józef Piłsudski in Sulejówek].

Beim Betreten des Museums hat man schon etwas das Gefühl, ein Mausoleum, ein Grab des Tutenchamun zu betreten, eine breite Marmortreppe führt zwei Stockwerke tief unter die Erde, doch man wird dann sehr gut durch die sorgfältig und breit angelegten Ausstellungräume geleitet, erfährt viel nicht nur über die Person Piłsudskis, sondern auch über die Geschichte der Zwischenkriegszeit, des damals gerade erst wiedererstandenen polnischen Staats. Dadurch gewinnt das Museum an Wichtigkeit und Bedeutung; es ist eine Ausstellung über die Jahre der Zweiten Polnischen Republik, über die Euphorie der Freiheit, der Unabhängigkeit und der Selbstbestimmung, die mit der Person Józef Piłsudskis verbunden war. Die Ausstellung ist sehr durchdacht und hat mehrere Darstellungsebenen. Der erste deutlich sichtbare Faden führt durch die Biographie Piłsudskis, Kindheit und Schule, Elternhaus etc… Der Besucher durchschreitet durch sechs chronologisch angeordnete Räume das Leben Pilsudskis: „Ziuk“ (der Kosename), „Wiktor“, der Kommandant, der Naczelnik [der Vorsteher], der Marszałek [der Marschall], der sechste Raum heißt „Symbol“ und betrifft mehr Piłsudskis Vermächtnis für Polen. Parallel dazu werden Ereignisse aus Europa, manchmal der Welt an historischen Achsen stichwortartig dargestellt, für mich eine wunderbare Lehrstunde in Geschichte. Natürlich nehmen auch Ereignisse in Polen und den Nachbarländern, die Bezüge und Zusammenhänge zwischen ihnen einen wichtigen Anteil an der Ausstellung teil.

Vom unteren Teil, bis 1918, gelangt man über eine Art von Rampe nach oben, an riesigen Leinwänden oder Bildschirmen vorbei, auf denen Ausschnitte der historischen Ereignisse aus der Zeit gezeigt werden, der Kampf um die Unabhängigkeit und Souveränität Polens. Auf dem Zwischengeschoss wird dann Piłsudskis Tätigkeit im freien Polen gezeigt. Alles wird durch Räume mit dem Thema Symbol durchschnitten, was zum Nachdenken und zum Herstellen geschichtlicher Parallelen anregen soll. Damit hatte ich dann auch mehr Schwierigkeiten; es ist auch nicht mehr so eindeutig positiv und erbauend, was in der Zeit passierte.

Als ich die Ausstellung zum ersten Mal gesehen hatte, deutlich vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine, war ich doch etwas vom Ausmaß der Stilisierung des großen Staatsmanns, um nicht zu sagen Führers, überrascht und von den eher geringen Anstrengungen, das zu relativieren. Jetzt haben sogar solche Schlagworte wie: „Nie oddamy Wilna, nie oddamy Lwowa“ [Wir geben Vilnius nicht preis, wir geben Lviv nicht preis“] einen anderen Klang und Charakter. Mögen wir diese Krise sobald wie möglich bewältigen.

Wojna. Myśli na marginesie

Ewa Maria Slaska

1. Kwiaty

Moja ciotka, Helena Balicka-Kozłowska, była w czasie wojny młodą dziewczyną. Czynnie działała w konspiracji, w komórce ratowania Żydów, mieszkających w getcie. Przechodziła na teren getta przez sądy na Lesznie, spotykała się z osobą, którą potem ktoś inny miał wyprowadzić z getta i robiła jej zdjęcie, potrzebne do sfałszowanych papierów.

W książce Po obu stronach muru opisała taką wyprawę do getta w czerwcu, w okresie gdy kwitło mnóstwo kwiatów. Zerwała w ogrodzie kilka piwonii i tak poszła na spotkanie, chyba zresztą akurat z Hanką Sawicką, jedną z tych osób, które uratowała. Getto było już morzem szarych domów, zamieszkałych przez tysiące i setki tysięcy ludzi o szarych twarzach, ludzi, ubranych w szare płaszcze, garnitury, sukienki. Tymczasem Helena z pękiem pachnących, świeżych, różowych kwiatów idzie przez getto.

2. Żeby nie było wojny

Był 24 października 1956 roku. Miałam 7 lat. Pewnego wieczora dorośli, jak co dzień, słuchali wiadomości. Nie wiem dlaczego, ale zamiast spać, stałam w ciemnym korytarzu, ukryta między płaszczami i słuchałam. Spiker powiedział, że wojsko sowieckie wkroczyło do Budapesztu. Dzisiaj wiem, że to oznacza, iż rodzice i ich gość słuchali Wolnej Europy. Ktoś wyłączył radio i powiedział, że tym razem na pewno będzie wojna. Zamarłam. Mógłbyś chyba uciec do Anderszów do Szwecji, powiedział do ojca jego gość, a ojciec odpowiedział, że nawet nie bierze tego pod uwagę, bo jest Irena i my dwie, czyli mama, moja siostra i ja.
Całe życie bałam się wojny, całe życie wiedziałam, że kiedyś znowu będzie, całe moje siedmioletnie życie słyszałam, że jest to nieuniknione, że wojna znowu nadejdzie.

A teraz była.

Po cichu poszłam do pokoju, w którym spałyśmy obie z siostrą. Pomyślałam, że może powinnam się pomodlić, żeby wojny nie było. Uklękłam przy łóżku i odmówiłam Ojcze nasz i Zdrowaś Mario. Tak modlą się dzieci. Nie formułują, o co się modlą, odmawiają pacierz. Tym razem jednak moja modlitwa przemieniła się w prośbę, żeby nie było wojny, żeby nie było wojny. Powtarzałam to i nie mogłam przestać o to prosić. Bałam się, że jak przestanę, to wojna jednak wybuchnie. Prosiłam więc i prosiłam, było mi zimno, głowa mi opadała, na łóżko, zmuszałam się do trwania na klęczkach i powtarzania, żeby nie było wojny, żeby nie było wojny, żeby nie było wojny…

Wytrzymałam do 6 rano, bo wiem, że wczołgałam się pod kołdrę, gdy usłyszałam, że ojciec wstał do pracy.

Nie wiem, czy ta modlitwa była skuteczna. W Budapeszcie zginęli ludzie, tego dnia, gdy się modliłam, zginęło sto osób.

Ale jednak wojny nie było.

3. Myślał, że ma armię

Wolontariusze pomagający uciekinierom nie mają prawa o nic ich pytać, ani skąd są, ani co przeżyli, ani kogo stracili? Nie pytają o wiek, płeć, identyfikację i religię. Nie pytają o nic, co nie wiąże się bezpośrednio z tym, jak mogą im teraz pomóc. Ale słuchają uważnie, tego, co ludzie do nich mówią. A ludzie czasem mówią, a czasem milczą, i trzeba to akceptować. Tym niemniej ostatnio to oni nam mówią, żebyśmy się nie martwili, bo Ukraina wygra tę wojnę.

On myślał, że ma armię, że ma sprzęt, broń i ludzi, a nie ma nic.

Slava Ukrainie!
Gierojom slava!

Wojna. Garnek.

Ela Kargol

Garnek.
Mógłby mieć drugie dno, ale nie ma. Jest garnkiem do ugotowania zupy, jest wielkim garnkiem.
Większym od dużych garnków. Można się w nim przeglądać, jak w lustrze, ale odbicie jest mocno zniekształcone.
Gdy wiozłam go rowerem do domu, dźwięczał swoim wypolerowanym metalem, obijając się trochę o kierownicę i rowerowe koło. Musiałam przystawać na chwilę, gdy dźwięk stawał się donośniejszy, a szklana pokrywka niebezpiecznie zsuwała się raz na jedną raz na drugą stronę. Nie chciałam go skrzywdzić, zdeformować. Już sam w sobie, bez zawartości jest dostojny i ciężki, zajmuje sobą pół stołu, pół płyty kuchennej. Rozpycha się.
Tak jakby w tej podróży rowerowej powiększył się, o jeszcze raz tyle.
Jaką zupę będę gotować, wiedziałam od razu. Z mielonego, pomidorów z puszki, ziemniaków, papryki, marchwi, różnych ziół i przypraw do smaku.
Musiałam jednak pewne składniki ugotować w mniejszych garnkach, też dużych, potem poprzekładać, wymieszać, dosypać oregano i szałwię, posolić, popieprzyć.
Może przesadziłam z ilością, ale jak słyszę o tysiącach, setkach tysięcy, już niedługo milionach tych, którzy w podróży są kilka dni, na pewno zmęczeni i głodni, to żaden garnek nie jest za duży.
Ugotować było dość łatwo. Jednak przewieźć było trudniej. Nie posiadam samochodu, daję sobie radę z przewożeniem różnych rzeczy rowerem, kiedyś wózkiem dziecięcym. Wózek sąsiadów, na który liczyłam, znalazł się już u rodziny, która przed wojną uciekła.
Córka przyszła mi z pomocą, ogłaszając w mediach społecznościowych, że mama, czyli ja, szuka wózka do transportu zupy dla potrzebujących.
Garnek jedenak pojechał teslą, nowiutką, tak nową, jak on sam. Garnek połyskiwal, mimo już pewnych śladów zupy. Tesla i właściciel też zostali naznaczeni.
Garnek spełnił swoje zadanie. Na pewno mogłam prościej, po prostu przelać pieniądze, jak powiedziała córka. Ale może trzeba poczuć ten trud.

Kilka dni przed gotowaniem zupy w garnku, wracaliśmy pociągiem z Poznania do Berlina. Wojna już trwała. Wszystkie pociągi pełne podróżnych. Miejsca zajęte, nie tylko te siedzące. Poukładalismy się jakoś w Warsie, skurczyliśmy, posunęliśmy, ile można. Tylko pijany rodak zajmował cały stolik, zrobił przerwę w piciu, przysnął. W Rzepinie dosiadło do pociągu, wydawać by się mogło jeszcze dwa razy tyle podróżnych. Dużo dzieci, zmęczonych, płaczących, marudzących.
Rodak się obudził, rozejrzał wokół i krzyknął po niemiecku Bier für alle. Szybko się zreflektował, że nikt go nie słucha, a płacz dzieci stawał się coraz bardziej przejmujący. Rodak zaczął działać. Przedostał się do bufetu w Warsie, wykupił wszystkie słodycze. Podchodził do każdego dziecka, przedstawiał się, bełkocząc, częstował słodyczami, zagajał rozmowę. Nasze dzieci też dostały po batoniku. Zrobiło się serdecznie, bo to pan Rodak okazał największe serce i zrozumienie, wiedział jak pomóc, nie pytając nikogo o nic.

Joanna Trümner, moja przyjaciółka odeszła z tego świata jesienią 2020. Odwiedzam często miejsce,
gdzie pochowano urnę z jej prochami. Rozmawiamy ze sobą, w zasadzie ja rozmawiam, opowiadam teraźniejszość, a teraźniejszość to wojna.

No, Asiu,
jak tam u ciebie, w niebie?
Dziś niebo takie niebieskie, jak z flagi Ukrainy.
Wiesz, wojna jest na świecie.
Blisko.
Bardzo się boimy.
Więcej niż innych wojen, które były daleko.
Za jakimś krajem, morzem, jakąś górą i rzeką.
A ta jest na wyciągnięcie ręki,
na dotyk dziecka, strach matki, tułacze udręki.
U Ciebie tak spokojnie.
Choć nie, ptaki głośne, ciszę mącą, wiatr szumi, gałąź trąca.
Chciałam Ci tylko powiedzieć, jak jest.
Jak będzie, tego nie wiem.
Żonkile u ciebie zakwitły,
stokrotki posadziłam.
Róża puszcza pędy.
Liście zagrabiłam.
A ty na zdjęciu wciąż taka sama,
uśmiechnięta i młoda.
Nie zestarzejesz się z nami.
Szkoda.
Garnek wrócił pusty. Czeka na ciepłą zupę, nie tylko on czeka.

Rasputin, Putin i rasputica

Dziękuję Tiborowi Jagielskiemu za poinformowanie mnie, co to jest rasputica.

3 marca napisał: to nie koktajle molotowa tylko “rasputica” powstrzymuje kolumny putinowskich pojazdów pancernych

Na moje pytanie: Co to jest rasputica?

odpowiedział 4 marca: okres roztopów wiosennych, które nastąpiły w tym roku wcześniej niż zwykle;

a 6 marca dodał: niestety przerwa w rasputicy, idzie zimny wyż znad uralu i pojazdy pancerne będą mogły lepiej wejść do akcji.

Wikipedia załączyła ilustracje:

Aleksiej Sawrasow, Roztopy (1894)

Rasputica (z ros. распу́тица, ukr. бездоріжжя ’bezdroża’) – okres w roku, podczas którego drogi gruntowe w Rosji, na Białorusi i na Ukrainie stają się nieprzejezdne lub bardzo trudno przejezdne.

Rasputica jest spowodowana intensywnymi opadami deszczu lub wiosennymi roztopami. Wyróżnia się jej dwa rodzaje: jesienną i wiosenną. „Rasputica jesienna spowodowana jest intensywnymi opadami deszczu i kończy się z pierwszymi mrozami, kiedy wilgotna ziemia zamarza do głębokości jednego metra. Podczas roztopów następuje rasputica wiosenna, groźniejsza z powodu wody uwięzionej w glebie w postaci lodu”. Jesienią rozpoczyna się ona zazwyczaj w połowie października i trwa do końca pierwszej połowy listopada.

Rasputica od wieków znacząco wpływa na szybkość poruszania się oddziałów wojskowych. Odegrała ona kluczową rolę w pokonaniu inwazji mongolskiej, zatrzymała wyprawę Napoleona Bonaparte na Moskwę – szczególnie jesienna, która w znacznym stopniu spowolniła odwrót Wielkiej Armii, wpłynęła na postępy Niemiec podczas II wojny światowej – zahamowała posuwanie się Wehrmachtu i zablokowała niemieckie szlaki logistyczne.

Wehrmacht nie był przygotowany na takie warunki pogodowe, niemieckie czołgi i ciężarówki grzęzły w błocie, podczas gdy pojazdy sowieckie były dostosowane świetnie dostosowane – czołgi posiadały szerokie gąsienice.

Wozy konne Wehrmachtu

***

Putin, Rasputin, rasputica – wszystkie trzy wyrazy mają ten sam rdzeń: put’ – droga. Nigdy o tym przedtem nie pomyślałam, że Putin i Rasputin w jednym stoją domu. Albo raczej – jedną idą drogą.

O ile rasputica nie pojawia się w googlu razem z oboma samozwańczymi okrutnymi carami Rosji, o tyle tych dwóch, bez zwracania jednak uwagi na podobieństwo nazwisk, dziennikarze czasem łączą ze sobą. Podobno zresztą Rasputin to nie tyle rasputnik, człowiek na bezdrożu, ile rozpustnik, być może w znaczeniu “ten, który zszedł z (dobrej) drogi”.

Amerykanin, Douglas Smith, autor książki o Rasputinie, twierdzi, że Rasputin, Stalin i Putin reprezentują tę samą linię w historii Rosjii – samotnego, nawiedzonego dyktatora.

Autor sugeruje nawet, że kult, jaki młodzi ludzie w Rosji mają dla Nawalnego, jest niebezpieczny, bo ustawia przywódcę w długim szeregu samotnych charyzmatycznych zbawców narodu. Tych, którzy obiecują przywrócić Rosji dumę, godność i wielkość. Poprowadzić ją na dobrą drogę.

Dwa wiersze wojenne

Mieczysław Węglewicz

***

Drzemie Bóg zmęczony
gdzieś w koronach drzew
a w tych drzewach wiatr mu nuci
ukraiński śpiew

Od Czerwonej Połoniny do Czarnego Morza
gore ziemia Ukrainy
w rzekach łzy i pożar
Dnieprem, Prutem, Czeremuszem płyną łzy i krew
Bóg jest z nami
choć zmęczony
śpi
w koronach drzew
Ale uwierz Nasza Ziemio
my jak klucz żurawi
powrócimy Wolni, wiosną
nikt Cię nie zostawi
Uwierz wolna Ukraino
nie cofniemy słowa
Zbudujemy nasze domy
jeszcze raz od nowa

Tułacze

Jadą i idą,
Nie śpią i płaczą
Na plecach niosą
dolę tułaczą
I smutek w oczach
czarny,
ogromny
Lęk polnej sarny
w sercach bezdomnych
Jadą i idą
Nie śpią i płaczą
Na plecach niosą
dolę tułaczą

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Anne Schmidt

Foto Anne Schmidt

13 Tage nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine fuhr ich mit 2 Töpfen heißer Linsensuppe zum Berliner Hauptbahnhof, wo sich hunderte von ukrainischen Flüchtlingen vor einer einzigen Essensausgabe drängten.
Ich hatte am Abend vorher in der Berliner Abendschau davon gehört, dass es im Bahnhof keine Möglichkeit gäbe etwas zu kochen. Also brachte ich eine vegetarische und eine Suppe mit Fleisch in noch warmem Zustand mit Hilfe der Freiwilligen unter das hungrige Volk.
Die Töpfe ließ ich gleich da, in der Hoffnung, sie könnten dem spendablen Hotel von der anderen Straßenseite von Nutzen sein.
Nach einem Slalomlauf durch Taschen, Koffer und Rucksäcke mitsamt darauf kauernden Menschen gelangte ich ins Freie am Washington-Platz unter einem azurblauen Himmel.
Der alles beherrschande Cube spiegelte Gebäude, Menschen und Bäume wider, unter ihnen ein kleines Bäumchen mit dichtem braunen Laub. Da ein kleiner Zaun dieses Bäumchen umgibt, war mir sofort klar, dass es das Bäumchen sein muss, dass 2014 angedenk der Opfer vom Maidan, vom damaligen ukrainischen Botschafter in Deutschland und dem ehemaligen deutschen Botschafter in der Ukraine gepflanzt worden war.
Bei näherer Betrachtung sah ich ein Schild an dem Bäumchen, auf dem des größten ukrainischen Dichters gedacht wird.
Mir ist sein Name entfallen, aber er ist es sicherlich wert, bei dem nächsten Ausflug ins Regierungsviertel dieses umzänte Bäumchen am Spreeufer gegenüber vom Cube aufzusuchen und den gelb-blauen Bändern an seinen Ästen noch die eigenen hizuzufügen.

***

Autorin hat ihre Angaben ein paar Tage später ergänzt: Es ist Taras Szewczenko Baum. Taras Hryhorowytsch Schewtschenko (ukrainisch Тарас Григорович Шевченко, wiss. Transliteration Taras Hryhorovyč Ševčenko; * 25. Februar / 9. März 1814; † 26. Februar / 10. März 1861) war Maler und der bedeutendste ukrainische Lyriker. War so wichtig wie in Deutschland Goethe und in Polen – Mickiewicz.

Der bittere Donnerstag

Joasia Rubinroth

Po polsku

SWEET THURSDAY

SŁODKI CZWARTEK

DER SÜSSE DONNERSTAG

Weiterhin bitter.

Weil: so süß und nach Regenbogen hat der Kaffee geschmeckt auf dem Balkon in Odessa, letzten August.

Vor 17 Wochen noch ein Erlebnis:

Im Restaurant mit Krankenhausbetten, im Garten mit Villa, im ehemaligen Sanatorium…

… die weiße Pavlova: die so heißt, weil die Schlagsahne im Idealfall aussieht wie das Tütü von Anna Pavlova, wenn es im Pas de deux schwebt.

Heute hingegen vielleicht die Rettung:

Die ukrainische Spezialität: der Speck SALO.

Es gibt ihn auch mit Schokolade. Von anderen Nationen auch ungesündestes Essen der Welt genannt, von der Popsängerin Ruslana bevorzugt.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/3825221.stm

Bis vor zwei Wochen noch in Odessa auf dem Markt zu kaufen gewesen.

Auch zum Verkauf standen: Nackthunde.

Heute? Nacktes Grauen statt Nackthunde.

Eigentlich sollte es um Zuckertüten in Petersburger Hängung gehen.

Statt dessen eine Erinnerung an eines der schönsten Museen der Welt…

… dessen Petersburger Hängung abgehängt im Keller vor den Bomben Schutz sucht.

Humor, durch alte ernste, gewichtige Meister neben modernen Grafiken.

Heute Kellerluft und Artillerie-Beschuss statt Kenner-Blicke und Museums-Selfies.

Heute Sturmgewehr in die Hand, statt Höschen aus und Tanz mit Matisse.

Matisse in der Sonne, auf dem Weg zur Bar am Luxusstrand, wo die Botox-Frauen ihre Silicon-Brüste spazieren führten.

Heute? Kugelsichere Weste statt Botox und Molotov-Cocktails statt Sex on the Beach und Bier am Strand.

Vor 17 Wochen feierte die Ukraine seine Unabhängigkeit.

Damals schon bitter, mit Kampfmitteln zu feiern.

Eigentlich sollte es um SUCHT nach ZUCKER gehen.

Abhängigkeit, genannt auch SUCHT bezeichnet das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es können die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und die sozialen Chancen eines Individuums beeinträchtigt werden. (Zitat Internet)

Heutiger Mittelpunkt: Putins Imperialismus, die Besessenheit nach dem Zarenreich.

Es sollte um Süßes gehen, es ist abscheulich .

Wir(r) und der Krieg

Wie immer, wenn etwas Wichtiges passiert, versuche ich auf dem Blog den Schritt mit der Zeit zu halten. Und wie immer, das wichtigste scheint mir, was Ihr, meine Leser, darüber denkt. Es waren schon Elżbieta Kargol, Joasia Rubinroth und Michał Talma-Sutt mit ihren Gedanken hier. Heute präsentiere ich zwei weitere Reaktionen von Euch – ein Foto von Krzysztof Pukański und einen Brief, den ich per Mail von Christine Ziegler bekommen habe. Ihr seid alle gebeten, Eure Gedanken mit uns zu teilen.

Eure Administratorin

Krzysztof Pukański

Die Franziskanerkloster-Ruine in Berlin Mitte. Das Foto hat Krzysztof Pukański 2014 gemacht. Als wir am Wochenende seine Bilder sortiert haben, schaute er es an und sagte nur ein Wort: Ukraine.

Christine Ziegler

Liebe Ewa,

das ist nun unser Balanceakt, den wir zur Zeit vollbringen müssen. Das eigene Leben nicht verlieren, uns darauf konzentrieren. Und gleichzeitig nicht aus den Augen verlieren, wie nun die Welt sich ganz neu formiert.

Es ist Krieg und ich begehr, nicht schuld daran zu sein. Das war schon ein Stoßseufzer im 30-jährigen Krieg und in der Beziehung hat sich nichts geändert bis hin zu uns. Denn natürlich sind wir Menschen miteinander verwoben und was wir dem Menschen gegenüber antun, tun wir uns selber an.

Meine Freundin Moni wohnt nicht weit von Ramstein, sie kann den Krieg hören. Sie erzählt von ihren Söhnen, Wehrdienstverweigerern, die jetzt überlegen, wo sie wohl schießen lernen können, um ihre Familien verteidigen zu können. Was natürlich bei einem nuklearen Angriff Quatsch ist, wie sie resümmiert. Es gehe wohl mehr darum, sich nicht hilflos zu fühlen. Ja, da gehe ich ganz mit ihr, es geht im Moment darum, sich nicht hilflos zu fühlen. Fatalerweise suggeriert schießen können einen Ausstieg aus der Hilflosigkeit. Wenn wir in all der Misere vielleicht ein Quentchen Glück haben, dann bringt uns dieser abartige Konflikt vielleicht doch bei den erneuerbaren Energien voran. Aber wer weiß, vielleicht auch nur dreckiges LNG (Liquefied Natural Gas, verflüssigtes Erdgas – Weiteres dazu HIER – Anm. der Administratorin).

Und jetzt werfen sie bei ihren Reden im Bundestag mit unglaublichen Summen um sich und wollen der Bundeswehr alles vorn und hinten reinschieben, geht’s noch? Das wird schwer hier rational gegenzuhalten.

Wenn nix mehr geht, noch was zum Schmunzeln:

Das ist die Serie, in der Wolodymyr Selenskyj den ukrainischen Präsidenten gespielt hat. Ach, die kennst du sicher sowieso. Ihm wurde ja oft sein Dasein als Commedian negativ angekreidet, aber verflixt, Reagan war auch vorher Schauspieler…

Ach, sagt ein Freund, der grad in Afrika ist, hätte er doch vorher angeschaut, was aus dem Schauspieler Reagan geworden ist.

Auf jeden Fall ist das Thema Inszenierung wieder vollkommen virulent. Da ist dann allerdings Putins Inszenierung hoffnungslos oldschool. Doch dann wird Krieg nicht allein mit Öffentlichkeitsarbeit gewonnen, Wirtschaftskraft und Rüstung und schlichte Mehrheiten sind dann doch ausschlaggebend.

Wie finden wir den Pfad, auf dem wir weiter unser Leben leben können, uns gegenseitig stärken können, ohne dem jeweils aktuellen Darth Vader anheimzufallen. Krieg ist unerbittlich und lässt ein sowohl als auch schlecht zu. Entweder bist du für mich oder gegen mich. Dabei ist die Weisheit von Karl Kraus weiterhin hochaktuell: “Krieg – das ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht.”

Die Sonne scheint zum Glück auch heute und inzwischen werden nicht nur HartzIV-Empfänger:innen dazu aufgefordert, einen Pullover mehr anzuziehen und mit der Bahn zu fahren ;-))

Rede ich wirr?

Liebe Grüße

Christine

Ewa Maria Slaska

Nein, liebe Christine, Du redest nicht wirr.

***

Aus Polen:

Eduard Koller

The most beautiful photo I’ve seen today: Polish moms left strollers at the train station, for Ukrainian moms who may need them when they arrive in Poland with kids. 🇵🇱🇺🇦

За вашу і за нашу свободу! / Za wolność naszą i waszą

Dziś / today / heute…

Für Eure und für unsere Freiheit!
Stimmen zum Krieg in der Ukraine – live
Sonntag, 6. März 2022
14.00 bis 17.00 Uhr
Bebelplatz, Berlin
Ukrainian, English, and Russian version below
Wir können nicht länger warten. Seit dem frühen Morgen des 24. Februar 2022 führt Putin Krieg gegen die unabhängige Ukraine und ihre Bevölkerung. Soldaten und Panzer dringen ins Land vor. Putin lässt Städte mit Raketen und Bomben beschießen. Die Etappen seiner Kriegsführung sind aus der Geschichte bekannt: Belagerung, Zerstörung, Vernichtung. Wir kennen sie von Grosny und Aleppo.
Putins Angriff auf die Ukraine ist der Angriff auf ein Land, das geschichtlich, sprachlich, kulturell ein Europa im Kleinen ist. Selbstverständlich zweisprachig und multikonfessionell. Kiew, Odesa, Lemberg, Charkiw sind europäische Metropolen, die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts, zuerst die des Stalinismus, dann die der deutschen Herrschaft überlebt haben. Nun sind der Krieg und der Terror in die Ukraine zurückgekehrt.
Die Wahrheit über diesen Krieg wird trotz Zensur und Propaganda auch in Russland ankommen. Die Bilder von den Bombeneinschlägen im Zentrum von Charkiw, von den Rauchwolken über den Wohnvierteln von Kiew, von den Toten und von den Millionen auf der Flucht.
Ob in Warschau, Paris, Sarajevo oder Berlin: Wir dürfen nicht schweigen. Wir müssen den Angegriffenen in Worten und Taten beistehen. Es ist Krieg, zwei Flugstunden von Berlin entfernt. Wir müssen die Urheber der Kriegsverbrechen benennen. Wir dürfen den vor Gewalt und Krieg Fliehenden nicht unsere Hilfe verweigern. Und wenn wir uns machtlos und sprachlos fühlen, müssen wir den Stimmen der anderen zuhören.Lasst uns unsere Sympathie und Solidarität mit dem Volk der Ukraine demonstrieren. Hören wir ihren Stimmen zu. Lassen Sie uns in Worte fassen, was wir im Augenblick der Not empfinden und über die Grenzen hinweg miteinander in Kontakt treten: analog und digital, mit Wort und Musik, im offenen Raum, im Zentrum Berlins.

Im Kampf für Eure und für unsere Freiheit!


Ablaufplan Kundgebung Bebelplatz, Berlin, 14.00 bis 17.00 Uhr

Begrüßung durch die Moderatoren Gesine Dornblüth & Thomas Roth

Life und Zuschaltungen:

I. Musik: Yuriy Gurzhy
1.1.. Karl Schlögel
1.2. Kateryna Mishchenko
1.3. Jurko Prochasko
1.4. Martin Pollack
1.5. Dany Cohn-Bendit
1.6. Marieluise Beck

II Volny Chor aus Belarus
2 1. Svetlana Aleksievič
2.2. Irina Bondas
2.3. Juri Andruchowytsch
2.4. NN zum Thema Krieg und Umwelt
2.5. Andrij Lubka

III Musik: Yuriy Gurzhy
3.1. Timothy Garten Ash
3.2. Video: Das Grauen des Krieges. Aus Černigov
3.3. Christian Tomuschat
3.4. Mario Vargas Llosa
3.5. Wolf Biermann
3.6. Rüdiger von Fritsch: Aufruf an die Diplomaten

IV: Musik: Yuriy Gurzhy
4.1. Katja Petrowskaja
4.2. Olga Tokarczuk
4.3. Ai Weiwei
4.4. Navid Kermani
4.5. Oleksandra Bienert
4.6. Gerd Koenen
4.7. Auszug Rede von Volodymyr Zelens’kyj
V Nationalhymne der Ukraine. Volny Chor

Verantwortlich i.S. des Pressegesetzes und Organisation: Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V., Berlin

Live-Stream
За вашу і за нашу свободу!

До війни в Україні – live
Неділя, 6 березня 2022 р.
з 14:00 до 17:00
Бебельплац, Берлін

Ми більше не можемо чекати. З ранку 24 лютого 2022 року Путін воює з незалежною Україною та її народом. Солдати і танки просуваються в країну. Українські міста обстріляні  ракетами та бомбами. Етапи  війни Путіна відомі з історії: облога, руйнування, знищення. Ми знаємо це із ітосрї Грозного та Алеппо.
Напад Путіна на Україну – це напад на країну, яка історично, лінгвістично, культурно є мініатюрною Європою, звісно, двомовною та багатоконфесійною. Київ, Одеса, Львів, Харків – це європейські метрополії, які пережили всі катастрофи ХХ століття, спочатку сталінізм, а потім  німецьку окупацію. Тепер війна і терор повернулися в Україну.
Незважаючи на цензуру та пропаганду, правда про цю війну дійде і до Росії. Зображення вибухів у центрі Харкова, клубів диму над житловими кварталами Києва, загиблих і мільйонів людей, які тікають від насильства.
У Варшаві, Парижі, Сараєво чи Берліні: ми не повинні мовчати. Ми повинні підтримати словом і ділом тих, на кого нападають. Війна йде   лише за це дві години перельоту з Берліна. Ми повинні назвати винних у цих військових злочинах. Ми не повинні відмовляти в нашій допомозі тим, хто тікає від насильства та війни. Ми, люди з усіх верств суспільства, старі люди, які ще пам’ятають світову війну, і молоді люди, які можуть сподіватися, що вони уникнуть війни.
Давайте продемонструємо наше співчуття та солідарність з народом України. Прислухайтеся до їхніх голосів і передайте словами те, що ми відчуваємо у цей момент. Давайте спілкуватися один з одним через кордони: онлайн чи офлайн, за допомогою слів і музики, на відкритому просторі, в центрі Берліна. У боротьбі за вашу і за нашу свободу!Карл Шльогель, Герд Кьенен, Клаус Леггеві, Катаріна Раабе, Манфред Саппер, Ульріх Шрайбер, Вольфганг Клоц.

За вашу і за нашу свободу!
For your and for our freedom!

Voices on the War in Ukraine – live

Sunday, 6 March 2022
2:00 p.m. to 5:00 p.m.
Bebelplatz, Berlin

We cannot wait any longer. Since the early morning of 24 February 2022, Putin has been waging war against the independent country of Ukraine and its people. Soldiers and tanks are invading the country. Putin targets cities with missiles and bombs. The stages of his warfare are known from history: siege, destruction, annihilation. We know them from Grozny and Aleppo.
Putin’s attack on Ukraine is the attack on a country that is historically, linguistically, and culturally a Europe in miniature. Naturally, it is bilingual and multi-confessional. Kiev, Odessa, Lviv, and Kharkiv are European metropolises that have survived all the catastrophes of the 20th century, first that of Stalinism, then that of German rule. Now war and terror have returned to Ukraine. Despite censorship and propaganda, the truth about this war will also reach Russia. The images of the bombings in the center of Kharkiv, of the clouds of smoke over the residential districts of Kiev, of the dead and of the millions on the run.
Be it in Warsaw, Paris, Sarajevo or Berlin: we must not remain silent. We must stand by the attacked in words and deeds. It is a war, two hours’ flight from Berlin. We must name the perpetrators of war crimes. We must not refuse our help to those fleeing violence and war. And when we feel powerless and speechless, we must listen to the voices of others.

Let us demonstrate our sympathy and solidarity with the people of Ukraine. Let us listen to their voices. Let us put into words what we feel in the moment of need and connect with each other across borders: analog and digital, with words and music, in the open space, in the center of Berlin.

In the fight for your freedom and for ours!
За вашу и нашу свободу!
Голоса о войне в Украине — live

Воскресенье, 6 марта 2022 года
с 13:00 до 17:00
Бебельплац, Берлин

Мы не можем больше ждать. С раннего утра 24 февраля 2022 года Путин ведет войну против независимой Украины и ее народа. Солдаты и танки продвигаются вглубь страны. Путин обстреливает города ракетами и бомбами. Этапы его военных действий известны: oсада, разрушение, уничтожение. Мы знаем их по Грозному и Алеппо.
Нападение Путина на Украину – это нападение на страну, которая исторически, лингвистически, культурно представляет собой Европу в миниатюре. Само собой разумеется, – двуязычную и мультиконфессиональную. Киев, Одесса, Львов, Харьков – европейские метрополии, которые пережили все катастрофы 20-го века: сначала сталинизм, затем немецко-фашистское господство. Теперь война и террор вернулись в Украину.

Правда об этой войне дойдет и до России несмотря на цензуру и пропаганду. Кадры взрывов в центре Харькова, клубы дыма над жилыми кварталами Киева, погибшие и миллионы бегущих.Будь то Варшава, Париж, Сараево или Берлин: мы не должны молчать. Мы должны поддержать подвергшихся агрессии словами и делами. Это не война где-то далеко, а на расстоянии двух часов полета от Берлина. Мы должны назвать виновных в военных преступлениях. Мы не не имеем права отказывать в помощи тем, кто спасается от насилия и войны. И когда мы чувствуем себя бессильными и безмолвными, мы должны прислушаться к голосам других.

Давайте же продемонстрируем нашу симпатию и солидарность с народом Украины. Давайте прислушаемся к его голосу. Давайте выразим словами то, что мы чувствуем в трудную минуту, и соединимся друг с другом через границы: аналоговые и цифровые, с помощью слов и музыки, на открытом пространстве, в центре Берлина.

В борьбе за вашу и нашу свободу!
internationales literaturfestival berlin
Chausseestr. 5
10115 Berlin
Tel. +49 (0) 30 – 27 87 86 65
Fax +49 (0) 30 – 27 87 86 85
bauer.eli@web.de
22. internationales literaturfestival berlin | 7.–17. September 2022
#ilb22 #ilb
www.literaturfestival.com
www.litfestodessa.com
www.worldwide-reading.com

       
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Und hier noch ein link zu einem Interview von Arkadiusz Łuba mit dem ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch: Andruchowytsch: “Die EU wird von Putin sowieso angegriffen” – Deutsche Redaktion – polskieradio.pl