W tym szczególnym miesiącu – listopadzie mamy czas na refleksję i zadumę, to czas na odświeżenie pamięci o bliskich, znajomych i nieznajomych, których nie ma wśród nas. Zapalając znicze zastanawiamy się nad ulotnością ludzkiego życia, które – jak mówi Seneka -” jest tylko podróżą do śmierci…” Od tej gorzkiej prawdy nikt z nas nie ucieknie.
Pamięć o zmarłych jest pełna milczenia i wspomnień. Dla nas Polaków na emigracji czas szczególnej refleksji i pamięci tych, którzy odeszli od nas na zawsze. Byliśmy z nimi, niektórzy zaprzyjaźnieni pozostawiając po sobie trwały ślad w pamięci. Liczne zdjęcia utrwalone w albumie Stefana Dybowskiego zaświadczają o ich współistnieniu. Co roku odwiedzamy groby naszych bliskich, znajomych, także znanych Polaków i tych pochowanych w zbiorowych mogiłach. Miesiąc listopad przybliża pamięć o nich, myślimy, piszemy, wspominamy i choć nie każdy tworzy wielkie dzieła, to każdy tworzy historię.
Człowiek żyje tak długo, jak długo żyje pamięć o NIM, dlatego chcemy wspólnie odświeżyć pamięć o nich podczas spotkania w Sprachcafé Polnisch na które serdecznie zapraszamy.
Przynieście ze sobą zdjęcia tych, którzy odeszli i świeczki.
Zapraszamy!
DE
Freitag, 18. November 2022 um 19 Uhr
November der Erinnerungen
In diesem besonderen Monat – November – nehmen wir uns öfter Zeit zum Nachdenken und zur Besinnung. Es ist Zeit, um die Erinnerung an geliebte Menschen, Freunde und Fremde, die nicht unter uns sind, wieder lebendig zu machen. Wenn wir die Kerzen anzünden, denken wir über die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens nach, das, wie Seneca sagt, “nur eine Reise in den Tod ist…” Dieser bitteren Wahrheit kann keiner von uns entkommen.
Das Gedenken an die Toten ist von Stille und Erinnerung geprägt. Für uns Exilpolen ist es eine Zeit des besonderen Nachdenkens und des Gedenkens an diejenigen, die für immer von uns gegangen sind. Wir waren mit ihnen zusammen, sie waren Freunde, sie haben eine bleibende Spur in unserer Erinnerung hinterlassen. Zahlreiche Fotos, die in Stefan Dybowskis Album aufgenommen wurden, zeigen schon diejenigen, die gegangen sind.. Jedes Jahr besuchen wir die Gräber unserer Verwandten, Freunde, aber auch berühmter Polen und Gräber deren, die in Massengräbern bestat wurden. Der Monat November bringt uns die Erinnerung an sie näher, wir denken, schreiben, erinnern uns, und obwohl nicht jeder große Werke schafft, schafft jeder Geschichte.
Ein Mensch lebt so lange, wie sein Gedächtnis lebt. Deshalb wollen wir gemeinsam das Gedächtnis auffrischen bei einem Treffen im SprachCafé Polnisch, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Bringt Fotos von euren Verstorbenen und Kerzen mit.
Das gemeinsame Thema der Ausstellung ist das Land, das Territorium und der Raum, wo sich das Politische, Soziale und Private abspielt. In meiner Arbeit Sehe Was Ich Sehe zeige ich die Fotos der Ukrainer:innen, die mir ihre Handybilder seit dem Anfang des Krieges anfingen zu schicken und die ich bis heute sammle. Ich behandele diese Fotos als ein zeitgenössisches Fotoarchiv und als eine Form der Kriegsfotografie ohne Objektivierung und Fremdbestimmung. Einerseits begleitete mich die Frage: Wer darf den Krieg zeigen? Andererseits – die Erkenntnis: der Blick der Menschen, die diesen Krieg erleben, ist radikal. Man muss sehen, was sie sehen.
Ukraine, Mai, 2022 / (c) Sergij Grychenyuk_Masha Pryven
I am kindly inviting you to our exhibition Stadt Land Fluss (old children’s game: Categories). The theme of land and territory is what the four photo series have in common.
In my work See What I See I am showing photos of Ukrainians who at the beginning of the war started sending me their photos taken with phones and which I later started collecting. I am treating these photos as a contemporary photo archive and as a form of war photography without objectification.
Eröffnung: 27. Oktober, ab 17 Uhr Wo: GlogauAir Gallery, Glogauer Str. 16, Kreuzberg
Hier noch persönlicher Text von Masha Pryven zur Ausstellung Stadt Land Fluss
SEHE WAS ICH SEHE
Am 24. Februar 2022 wurde die Ukraine erneut angegriffen. Sofort bildeten wir ein sporadisches, diffuses, globales Netzwerk aus Ukrainer:innen, um humanitäre und militärische Hilfe zu leisten. Im Zuge dessen fingen die Menschen auf der Flucht an, mir ihre Handybilder zu schicken, die ich mit der Zeit begann, gezielt zu sammeln.
Ich behandele diese Fotos als ein zeitgenössisches Fotoarchiv und als eine Form der Kriegsfotografie ohne Objektivierung und Fremdbestimmung. Einerseits begleitete mich die Frage: Wer darf den Krieg zeigen? Andererseits — die Erkenntnis: der Blick der Menschen, die diesen Krieg erleben, ist radikal. Man muss sehen, was sie sehen.
Die Telegram-Nachrichten, die diese Fotos begleiten, sind die schriftlichen Zeugenberichte dieses Krieges. *** Fotobücher machen Sonja Deppisch im Gespräch mit den Fotografinnen Karin Kutter und Masha Pryven sowie der Verlegerin Regelindis Westphal. Bei Kaffee und Kuchen
Ten wernisaż miał się odbyć najpierw gdzie indziej, w galerii sztuki, w której pracuje Beata. Szef jej to obiecał, ale w nieskończoność przesuwał terminy, więc miejsce znalazła sobie sobie sama. Okolice Romanplaz w Monachium mają swój klimat, piwnica też, więc jest zadowolona. Dla jej pryncypała nie byłby to żaden interes, w końcu chce sprzedawać swoje obrazy, a nie jej. Obiecał, że wystawa odbędzie się 22 października, więc jest, tylko na Wotanstrasse.
ArtystkaAutor
Przychodzą tylko zaproszeni goście, mnie zawiadomiła przez swój WhatsApp, więc sprawdzam, kogo znam. Paru gości z widzenia, ale Basię Grabowską i Ryszarda, jej męża, osobiście. Gdybym był złośliwy, ale przecież nie jestem, to bym napisał, że jak zły szeląg. W końcu była moją konkurentką, kiedy przed laty organizowałem imprezy taneczne dla monachijskiej Polonii. Oj działo się wtedy, działo. Dzisiaj nie skaczemy sobie jednak do gardziołek, tylko sączymy w nie różne nektary, którymi częstuje Beata, troskliwie pytamy o zdrowie, wnuków. Pełna kultura.
Niektóre obrazy znam, artystka prezentowała je już na swojej pierwszej wystawie, o której pisałem tu bodaj pięć lat temu, ale są też nowe. Może więcej w nich metafizyki, na przykład w Mężu i żonie, czy Kielichu miłości. Przyciąga uwagę Ziarno, wymownie chrześcijańskie, jest trochę świeżych abstrakcji, zainspirowanych brutalnością wojny na Ukrainie. Szkoda jednak, że to tylko jednodniowa wystawa, ale miłośnicy sztuki mogą nawiązać kontakt z artystką przez internet. Beata Modzelewska ma w sieci swój profil, BMKunst.
Regie: Krzysztof Stasierowski Text: Cezary Rossa Arrangements: Paweł Stankiewicz Übersetzung: Andreas Visser
Agnieszka Babicz – Schauspielerin, Sängerin und Produzentin. Sie studierte an der Schauspielschule am Musiktheater Gdynia, die sie mit Auszeichnung absolvierte. Dort spielte sie u.a. Fantine in „Les Misérables“, Fiona in „Shrek“ und Lorraine in „Dracula”. Viel Anerkennung brachte ihr die Darstellung der Anita in „West Side Story“ an der Stettiner Oper und die Arbeit am Stadttheater Gdynia ein, wo sie 2008 den Publikumspreis für die Rolle der Witwe in „Zorba“ erhielt. Ein breites Publikum kennt Agnieszka Babicz dank ihrer Auftritte in populären TV-Serien: „Na wspólnej“ und „Na dobre i na złe“. In den Filmen von Andrzej Kostenko „Lokatorzy“ und Janusz Kondratiuk „Faceci do wzięcia“ bewies sie ihr Talent. Am 24. Oktober zeigt die Künstlerin ein neues Solostück „Wiera“ Ein musikalisches Monodrama der Schauspielerin Agnieszka Babicz aus der Dreistadt. Es basiert auf der Biografie und den Liedern aus dem Repertoire von Wiera Gran. Die große, bereits vergessene Künstlerin, polnische Sängerin jüdischer Herkunft, Kabarettistin und Filmschauspielerin, die während des Krieges im Warschauer Ghetto sang und nach dem Krieg durch den Vorwurf der Kollaboration mit den Deutschen verfolgt wurde und Opfer einer damaligen Hetzkampagne wurde. Sie war das einzige Mitglied ihrer Familie, das die Besatzungszeit überlebte. Für den Rest ihres Lebens wehrte sie sich gegen Anschuldigungen, sie habe mit der Gestapo kollaboriert, um das Ghetto verlassen zu können. Trotz ihrer Erklärungen und gewonnener Prozesse wurde sie von Menschen, die den Anschuldigungen Glauben schenkten, ausgegrenzt. Sie wollte sich sehr von diesen Verleumdungen befreien – einer der Gründe, warum sie das Buch „Staffellauf der Verleumder – Autobiographie einer Sängerin“ schrieb (1980), auf dem der Text des Monodramas basiert.
Vorstellung in polnischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Die Inszenierung wird gezeigt im Rahmen des Projektes: HERBSTschläge – neue deutsch-polnische Solostücke in Berlin. Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Im Internet fand ich dieses schöne Foto! Ein Engel der modernen Welt – jung, schön, geheimnisvoll.Und dazu noch dieses Wort: UTOPIA.Magische Versprechung.
Teodor Currentzis
Teodor Currentzis wird in der Saison 2022/23 vier Konzerte leiten, zwei davon im Rahmen des Projekts Utopia
Teodor Currentzis wurde in Griechenland geboren und wuchs in Athen auf. Er studierte am St. Petersburger Konservatorium bei Ilya Musin und gilt heute als Ikone der modernen Musik und des Theaters. Seit vier Jahren steht er an der Spitze des SWR Symphonieorchesters. In der Saison 2022/23 ist der fesselnde Freigeist vier Mal zu Gast in der Berliner Philharmonie. Neben der Position als Chefdirigent des 2016 neu fusionierten Orchesters und der Gründung des unabhängigen Orchesters und Chors „musicAeterna“ startet Teodor Currentzis im Herbst ein weiteres Projekt: „Utopia“ ist ein internationales Orchester, das einige der besten Musiker aus aller Welt vereint. Vor einigen Jahren entstand die Idee, Solisten und Konzertmeister aus verschiedenen Orchestern in einem Ensemble zusammenzubringen. Utopia ist daher kein Orchester im üblichen Sinne des Wortes, sondern eine einzigartige kreative Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die sich der Suche nach dem besten Klang und dem wahren Geist des Musikwerkes verschrieben haben. Currentzis ist der künstlerische Leiter des Ensembles: „Wir betreten ein eher experimentell geprägtes Feld. Das erste Opfer von Globalisierung ist die Intimität, deren Spannung, Einigkeit und Hingabe man am ehesten in der Musik eines Solisten oder einem kleinen Ensemble findet. Wir streben danach, diese Kammeratmosphäre und Vertrautheit zu verkörpern, nun aber auf der Ebene eines großen Symphonieorchesters. Wir verzichten auf das Bekannte und wagen einen Sprung ins Neue. Die Idee ist utopisch, natürlich. Unsere Träume können nur dann wahr werden, wenn wir das Verbot des Unmöglichen aufheben. Utopia ist etwas Unmögliches, aber genau das fasziniert uns so: das Unmögliche zu schaffen.
Dienstag, 11. Oktober 2022 20 Uhr, Philharmonie
Strawinsky „L’oiseau de feu“ („Der Feuervogel“) Fassung von 1945 Ravel „Daphnis et Chloé“ – Suite Nr. 2 Ravel „La Valse“
***
Dienstag, 13. Juni 2023 20 Uhr, Philharmonie Mahler Symphonie Nr. 3 d-moll
Früh am 11. Oktober prüfe ich nach. Es gibt noch Karten. Die kosten zwischen 50 und 100 Euro. Viel. Ich schreibe eine Mail an die Konzertagentur Adler, die die Utopia-Konzerte veranstaltet: Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin eine Journalistin, Schriftstellerin und Bloggerin. Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Utopie. Daher wollte ich fragen, ob ich für den heutigen Konzert (Currentzis, Utopie, Ravel) eine Pressekarte bekommen könnte? Mit freundlichen Grüßen
Mit freundlichen Grüßen Konzert-Direktion Hans Adler
Hmmm… Wenn sie nicht alle Karten verkauften, hätten sie eigentlich keine Kosten getragen, dass sie mir eine Pressekarte zur Verfügung stellten. Daher hat es Sinn, so spät nachzufragen. Aber… Na ja,Utopia, so ein schönes Wort, ein Ort ohne Ort, ein magisches Nirgendwo, wo sich höhe Geister treffen. Die müssen sich nicht um 50 Euro sorgen.
Andrzej Dragan jest profesorem fizyki teoretycznej i laureatem kilkudziesięciu nagród za działalność naukową oraz fotograficzną, filmową i muzyczną. Jako nastolatek działał w grupach crackerskich, obecnie wstrząsa światem nauki. W 2020 roku wraz z profesorem Arturem Ekertem opublikował pracę Kwantowa zasada względności, która może okazać się największym przełomem w rozumieniu teorii kwantowej od czasów Einsteina.
Andrzej Dragan (ur. 16 maja1978) – polski fizyk teoretyk i artysta: fotograf, kompozytor oraz twórca filmowy, a także popularyzator nauki. Doktor habilitowany fizyki, profesor uczelni na Wydziale Fizyki Uniwersytetu Warszawskiego (FUW) i profesor wizytujący na Narodowym Uniwersytecie Singapuru (NUS). Zdobywca wielu nagród krajowych i międzynarodowych. Jako fizyk zajmował się m.in. informacją kwantową w wersji relatywistycznej, habilitując się właśnie na ten temat. Jako fotograf stworzył własny styl portretu.
Studiował na Wydziale Fizyki Uniwersytetu Warszawskiego. 9 stycznia 2006 roku uzyskał tamże stopień doktora nauk fizycznych na podstawie pracy pt. Komunikacja przy użyciu pojedynczych fotonów poprzez niedoskonałe kanały kwantowe. 15 grudnia 2014 roku habilitował się tamże na podstawie pracy pt. Relatywistyczna informacja kwantowa. Pracował w Imperial College London oraz w University of Nottingham. Został profesorem wizytującym na Narodowym Uniwersytecie Singapuru. W Instytucie Fizyki Teoretycznej Uniwersytetu Warszawskiego kierował grupą badawczą, która zajmowała się relatywistycznymi aspektami zjawisk kwantowych.
Twórczość Fizyka Napisał 50 prac z zakresu optyki kwantowej, relatywistycznej teorii informacji kwantowej, teorii względności, kwantowej teorii pola w zakrzywionych czasoprzestrzeniach oraz dwie książki: • podręcznik teorii względności pt. Unusually Special Relativity wydany w 2021 roku przez World Scientific Publishing; • w 2019 roku nakładem wydawnictwa Fabuła Fraza ukazała się jego książka popularnonaukowa poświęcona m.in. fizyce kwantowej pt. Kwantechizm, czyli klatka na ludzi. Popularyzował fizykę także przez artykuły i publiczne wykłady, np. dla FUW i konferencji TEDx w Poznaniu. Udzielał też wywiadów internetowemu Radiu Naukowemu i polskim youtuberom. Fotografia Fotografować zaczął w 2003 roku. Wypracował własną technikę cyfrowej obróbki fotograficznej, nazywaną efektem Dragana. Obróbka ta polega na stosowaniu, oprócz prostej manipulacji kolorem i filtrowania tonalnego, kombinacji charakterystycznego oświetlenia modela oraz ręcznej edycji zdjęcia przy użyciu zestawu specjalnych pędzli, sztucznie korygujących oryginalne oświetlenie. Publikował swoje zdjęcia na okładkach kilkudziesięciu czasopism i książek w wielu krajach świata. Dragan znany jest z szokujących, prowokacyjnych i kontrowersyjnych sesji fotograficznych. Wykonał m.in. serię portretów anorektycznej modelki i portret poranionego mężczyzny w koronie cierniowej (obydwie sesje z 2006 r.) Znany jest również jako autor zdjęć do kampanii reklamowych takich marek jak Energizer, Playstation, XBox, Play czy Converse. Jest też zdobywcą tytułu Fotograf Rok 2007 brytyjskiego czasopisma Digital Camera. Muzyka i film W latach 90 komponował, pod ksywą „Dreamer”, muzykę na komputerach Amiga. Andrzej Dragan stworzył także: • nagradzane krótkometrażowe filmy artystyczne, inspirowane teoriami fizycznymi, • krótkie filmy i reklamy m.in. dla HBO oraz Netflixa, • teledyski, m.in. dla Behemotha, Quebonafide i Hani Rani.
Po wykładzie będzie okazja do rozmów przy lampce wina i preclach.
Życzymy dużo przyjemności. Rada Programowa UTP
Meine Damen und Herren, liebe Freunde,
wir laden Sie zu einem Vortrag in den Hörsaal der Humboldt-Universität, Unter der Linden 6 ein. Am 14. Oktober 2022 um 18.00 Uhr in Raum 3038. Mit Simultanübersetzung ins Deutsche. Das Leitthema dieses Semesters wird Der Neue Humanismus sein. Dr. habil. Andrzej Dragan widmet seinen Vortrag dem Thema: Wissenschaft ist Antihumanismus.
Moderation: Brygida Helbig-Mischewski.
Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zu Gesprächen bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss
Andrzej Dragan hat in Warschau, Oxford, Amsterdam sowie Lissabon Physik studiert. Seine Abschlussarbeit wurde 2001 als beste Master Thesis von Polen ausgezeichnet. 2001 und 2002 erhielt er ein Stipendium der Europäischen Wissenschaftsstiftung. 2005 promovierte er mit einer Arbeit über Quantenmechanik. Danach erhielt er die Stelle eines wissenschaftlichen Assistenten im Bereich der „Quantenoptik und Atomphysik“ am Institut für Theoretische Physik der Universität Warschau. Im akademischen Jahr 2008 war er Research Fellow am Imperial College London. Seit 2010 ist er Dozent an der University of Nottingham. Im gleichen Jahr erhielt er ein zweijähriges Stipendium vom polnischen Bildungsministerium für hervorragende junge Wissenschaftler.
Dragans veröffentlichte Fotografien sind ausnahmslos Porträts. Die Sitzungen mit den Modellen dauern nur kurz, er sagt dazu: „Ich mag es nicht, zu fotografieren.“ Der Nachbearbeitung einer Fotografie hingegen widmet er bis zu einem Monat. Seine Bilder werden mit flämischer Malerei verglichen. Das von ihm eingesetzte Licht erzeuge sowohl Nüchternheit als auch Düsterkeit, wodurch die Details Kraft und Klarheit gewännen. Die verwendeten Farben wirkten rein. Er vermeidet es, seine Modelle in einer Bewegung einzufangen. Seine Bilder überarbeitet er mit Photoshop, u. a. zur Montage verschiedener Aufnahmen in ein Bild. Dragan äußert zu seiner Arbeitsweise, diese sei dem Malen ähnlich, nur dass er einen digitalen Pinsel nutze. Er füge keine neuen Elemente hinzu, sondern arbeite bereits Vorhandenes heraus und betone es. Dragan arbeitet als Werbefotograf, wie z. B. für Converse, Fairy, Pilsner Urquell, Avon und Playstation. Er verwendet digitale Spiegelreflexkameras und Objektive von Canon, wie die Canon 10D.
Werke
Physik Er hat 50 Arbeiten über Quantenoptik, relativistische Quanteninformationstheorie, Relativitätstheorie, Quantenfeldtheorie in gekrümmter Raumzeit sowie zwei Bücher geschrieben: – ein Lehrbuch zur Relativitätstheorie mit dem Titel Unusually Special Relativity, das 2021 bei World Scientific Publishing veröffentlicht wurde; – 2019 erschien sein populärwissenschaftliches Buch, das unter anderem Quantenphysik gewidmet ist, mit dem Titel Quantenchismus oder der Menschenkäfig beim Verlag Fabula Fraza. Er popularisierte Physik auch durch Artikel und öffentliche Vorträge, z. B. für den FUW (Fachbereich Physik der Universität Warschau) und die TEDx-Konferenz in Poznań. Außerdem gab er auch Interviews, u a. dem Internet-Sender Wissenschaft und polnischen Youtubern.
Fotografie Er begann 2003 zu fotografieren und entwickelte seine eigene Technik der digitalen Fotobearbeitung, den so genannten Dragan-Effekt. Bei dieser Bearbeitung wird neben einfacher Farbmanipulation und Tonwertfilterung eine Kombination aus charakteristischer Beleuchtung des Modells und manueller Bearbeitung des Fotos mit einem Satz spezieller Pinsel verwendet, um die ursprüngliche Beleuchtung künstlich zu korrigieren.
Der Fotograf hat seine Fotos auf den Titelseiten von Dutzenden von Zeitschriften und Büchern in vielen Ländern der Welt veröffentlicht.
Dragan ist bekannt für seine schockierenden, provokanten und kontroversen Fotoshootings. Unter anderem hat er eine Serie von Porträts eines magersüchtigen Models und ein Porträt eines verletzten Mannes mit Dornenkrone angefertigt (beide Sessions aus dem Jahr 2006). Er ist auch als Autor von Fotos für Werbekampagnen von Marken wie Energizer, Playstation, XBox, Play und Converse bekannt. Außerdem gewann er den Titel Fotograf des Jahres 2007 der britischen Zeitschrift Digital Camera.
Musik und Film In den 90er Jahren komponierte er unter dem Spitznamen ‚Dreamer‘ Musik mit Amiga-Computern. Andrzej Dragan schuf auch: – preisgekrönte, von Physiktheorien inspirierte Kurzfilme, – Kurzfilme und Werbespots u. a. für HBO und Netflix, – Musikvideos, z. B. für Behemoth, Quebonafide und Hani Rani.Moderation: Dr. habil. Brygida Helbig
brought to you by @dziewuchy_berlin / part of @draussenstadt
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Kochane Dziewuchy i Dziewuchowie,
nadszedł czas, żeby uhonorować nasze Siostry*, które wspólnie z nami walczą o prawa kobiet i LGBT w Berlinie i ponad granicami.
Już teraz zanotujcie w kalendarzach – 28.9. – Dzień Bezpiecznej Aborcji. Tym razem nie robimy klasycznego demo, ale coś innego – przyznajemy dziewuchowe nagrody, będzie też koncert i performance.
SAFE ABORTION DAY 28.9.2022
Die Zeit ist gekommen, dass wir unsere Schwestern* (Siostry) ehren. Im Jahr 2022 werden zum ersten Mal die Dziewuchy-Berlin-Preise für gute deutsch-polnische Schwesternschaft und feministische Zusammenarbeit vergeben. In Februar haben Dziewuchy Berlin einen Vertrag über Gute Schwesternschaft und Feministische Zusammenarbeit geschrieben der die Grundlage für der Siostry* Preis. Bei den Preisen handelt es sich um originelle handgezeichnete künstlerische Zeichnungen und selbstgemachtes Dziewuchy Getränk für alle Nominierten. Es sind keine finanziellen Preise vorgesehen. Aufgrund des Krieges in der Ukraine haben wir die Ausschreibung bis zum 12.6.2022 verlängert. Die Preisverleihung findet am 28. September 2022 statt, dem Internationalen Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs. Jedes Jahr veranstalten Dziewuchy Berlin an diesem Tag Demonstrationen, aber dieses Jahr wird es eine ehrende und ermächtigende Veranstaltung sein, um Schwesternschaft und Zusammenarbeit für Frauen- und LGBT-Rechte aufzubauen.
Im Programm:
Siostry*Preisverleihung / Przyznanie nagród
Performance: Jemek Jemowit performt “Self-Possession Ritual” von Jex Blackmore
Dziś, 23 września 2022 o godz. 20 organizujemy spotkanie kończące projekt “Irena Bobowska, zapomniana bohaterka. Brakująca połowa historii”. Naszymi gośćmi są organizatorzy, współpracownicy i osoby biorące udział w projekcie. * O projekcie opowiedzą Anna Krenz i Ela Kargol Wiersze Ireny Bobowskiej po polsku i po niemiecku przeczyta Karen Kandzia Filmowe impresje – Jasha Seibel Zdjęcia – Maciej Soja Muzyka live Wystawa
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Zrobimy sobie wspólne zdjęcie
Było nas w sumie ponad 40 osób, w tym 16 panelistek, 4 muzyków, 5 tłumaczek, 2 techników, 1 performerka, 1 filmowiec i 2 fotograf*ki, 1 praktykantka.
Byliśmy, jak to zawsze pisała Ania Krenz, w ciągu jednego miesiąca w 4 miejscach, odbyły się 4 zupełnie różne dyskusje i koncerty, 4 performance – każdy inny.
To jest nasze piąte miejsce – dziś po raz pierwszy zobaczymy performance w całości.
Polin – to żydowski wyraz, oznaczający: tu odpoczniesz. Przyjdź, napijemy się wina, porozmawiamy. Tu i dziś odpoczniesz.
Fehlende Hälfte der Geschichte. Irena Bobowska, die vergessene Heldin. DISKUSSIONEN / PERFORMANCE / AUSSTELLUNG / KONZERTE4 Orte / 4 Termine / 4 Themen / 8 Gedichte Die Veranstaltungsreihe „Fehlende Hälfte der Geschichte“ ist ein Versuch, die polnisch-deutsche Geschichte zu vervollständigen, indem es an Frauen erinnert – vergessene Heldinnen, die aus den Seiten der Geschichte gelöscht wurden, polnische Frauen, die vor 100 Jahre gemeinsam mit Frauen in Deutschland um ihre Rechte gekämpft haben, die später die Opfer des Krieges waren, aber auch für die Freiheit gekämpft haben. Viele von ihnen haben in Berlin gehandelt oder sind dort ermordet. In dem Projekt wollen wir an die Polinnen in Berlin erinnern, die von dem Verbrecher-Regime verfolgt, gefoltert, umgebracht und danach noch in die Vergessenheit gebannt wurden. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine hat die Geschichte eine völlig neue Dimension, die sehr relevant und aktuell ist. Brakująca część historii. Irena Bobowska, zapomniana bohaterka.
DYSKUSJE / PERFORMANCE / WYSTAWA / KONCERTY4 Miejsca / 4 Terminy / 4 Tematy / 8 Wierszy Projekt “Brakująca część historii” jest próbą uzupełnienia polsko-niemieckiej historii poprzez przypomnienie kobiet – zapomnianych bohaterek wymazanych z kart historii, Polek, które 100 lat temu walczyły o swoje prawa razem z kobietami w Niemczech, które później stały się ofiarami wojny, ale również walczyły o wolność. Wiele z nich działało w Berlinie lub zostało tu zamordowanych. W tym projekcie chcemy przypomnieć o polskich kobietach w Berlinie, które były prześladowane, torturowane i zabijane przez zbrodniczy reżim, a następnie wymazane z kart historii. W kontekście wojny na Ukrainie temat ten zyskuje zupełnie nowy i aktualny wymiar.
Erinnerung Erinnerungskultur, Erinnerungspolitik, Denkmäler, Frauen. Unsere Mütter, Großmütter, Tanten, Urgroßmütter. Kriegerinnen, Opfer. Wissenschaftlerinnen, Arbeiterinnen, Künstlerinnen, Hausfrauen. Anonyme Heldinnen. Was kann getan werden, um ihnen eine Stimme zu geben, um ihre Erinnerung in der kollektiven Kultur wiederherzustellen, insbesondere im Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen?
Schirmherrschaft Herr Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Berlin Treptow-Köpenick
Grüßwort: Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Berlin Treptow-Köpenick
Rede: Katharina Struber, Bildhauerin, zusammen mit Architekt Klaus Gruber Gestalterin der Begräbnisstätte und Erinnerungsort Friedhof Altglienicke
Rede: Klaus Leutner, Forscher, Autor, Initiator des Erinnerungsorts Friedhof Altglienicke
Rede: Wacława Małecka und Mitgliederinnen des Vereins der Freunde der Dabrówka-Schule, Poznań
Performance: Karen Kandzia
Anna Krenz bei der Veranstaltung in der Nikodemus Kirche am 15.09.2022; Foto: Krzysztof Rottermund
Diskussion mit: Franziska Bruder / Lagergemeinschaft Ravensbrück Freundeskreis e.V. dr Iwona Dadej / Instytut Historii PAN Klaudyna Droske / Leiterin der Geschäftsstelle der Polonia Nora Hogrefe / Leiterin der Koordinierungsstelle Historische Stadtmarkierungen im Verein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin Anja Witzel / Referentin der Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Liebe Besucher*innen, laut Informationspflicht nach Art. 14 DSGVO weisen wir darauf hin, dass während dieser Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen angefertigt werden. Diese verwerten wir für Zwecke der Berichterstattung und der Öffentlichkeitsarbeit. Dazu werden die Aufnahmen in diversen lokalen und sozialen Medien, wie z.B. Internetauftritt (www.dziewuchyberlin) und unseren Facebook-Seiten veröffentlicht. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Foto- und Videodaten von Ihnen ist Art. 6 Abs. 1 (f) DS-GVO, da ein berechtigtes Interesse daran besteht, die Öffentlichkeit über die Aktivitäten des Dziewuchy Berlin zu informieren und unsere Gruppenaktivitäten zu dokumentieren. Empfänger dieser Daten sind somit intern die mit Öffentlichkeitsarbeit betrauten Mitglieder*innen unserer Gruppe und extern die regionale Presse sowie Redaktionen und Redaktionssysteme von Printmedien, Onlinemedien und international operierende Social Media-Anbieter. Datenschutzrechtlich Verantwortlicher ist die Gruppe Dziewuchy Berlin.