Dzień kobiet 2022 – Lucy i Erna

Tibor Jagielski

Lucy i dolina
–  Duch doliny jest nieśmiertelny – powiedziała Lucy do swoich uczennic i uczniów zgromadzonych pewnego słonecznego poranka na dziedzińcu jej chatki – a jej imię brzmi kobiecość.
– Podczas gdy góry wspinaja się nieustannie – kontynuowała  wielka mistrzyni – tak, aby ostatecznie runąć,
 to dolina trwa wiecznie i jest kolebką nieba i ziemi.
– Korzystajcie z niej – uśmiechnęła się Lucy – jak moje kaczki ze stawu, a będzie ona zawsze waszą najlepszą służebnicą.

Lucy i strumień
– Nie istnieje nic bardziej miękkiego niż woda – powiedziała Lucy pewnego dnia do zgromadzonych  uczennic i uczniów – lecz nic nie jest w stanie dorównać jej w pokonywaniu twardości, i wskazała na przebiegający nieopodal strumień.
– Tak jak gibkość pokonuje sztywność, tak słabość góruje nad siłą,
 a niosąc grzechy tego świata, przejmuje nad nim władzę.

Erna i polowanie

erna (2001 – 2022)
skoczyła do krainy wiecznych łowów
cześć jej pamięci!
tibor

R.i.P., Erna

***
Od Adminki: chciałabym tu przypomnieć piękny wpis sprzed kilku lat, poświęcony mojej kotce, Schyzi, która też odeszła, dożywszy jak Erna pięknego kociego wieku 21 lat: https://ewamaria.blog/2016/02/25/schyzia/

Wir(r) und der Krieg

Wie immer, wenn etwas Wichtiges passiert, versuche ich auf dem Blog den Schritt mit der Zeit zu halten. Und wie immer, das wichtigste scheint mir, was Ihr, meine Leser, darüber denkt. Es waren schon Elżbieta Kargol, Joasia Rubinroth und Michał Talma-Sutt mit ihren Gedanken hier. Heute präsentiere ich zwei weitere Reaktionen von Euch – ein Foto von Krzysztof Pukański und einen Brief, den ich per Mail von Christine Ziegler bekommen habe. Ihr seid alle gebeten, Eure Gedanken mit uns zu teilen.

Eure Administratorin

Krzysztof Pukański

Die Franziskanerkloster-Ruine in Berlin Mitte. Das Foto hat Krzysztof Pukański 2014 gemacht. Als wir am Wochenende seine Bilder sortiert haben, schaute er es an und sagte nur ein Wort: Ukraine.

Christine Ziegler

Liebe Ewa,

das ist nun unser Balanceakt, den wir zur Zeit vollbringen müssen. Das eigene Leben nicht verlieren, uns darauf konzentrieren. Und gleichzeitig nicht aus den Augen verlieren, wie nun die Welt sich ganz neu formiert.

Es ist Krieg und ich begehr, nicht schuld daran zu sein. Das war schon ein Stoßseufzer im 30-jährigen Krieg und in der Beziehung hat sich nichts geändert bis hin zu uns. Denn natürlich sind wir Menschen miteinander verwoben und was wir dem Menschen gegenüber antun, tun wir uns selber an.

Meine Freundin Moni wohnt nicht weit von Ramstein, sie kann den Krieg hören. Sie erzählt von ihren Söhnen, Wehrdienstverweigerern, die jetzt überlegen, wo sie wohl schießen lernen können, um ihre Familien verteidigen zu können. Was natürlich bei einem nuklearen Angriff Quatsch ist, wie sie resümmiert. Es gehe wohl mehr darum, sich nicht hilflos zu fühlen. Ja, da gehe ich ganz mit ihr, es geht im Moment darum, sich nicht hilflos zu fühlen. Fatalerweise suggeriert schießen können einen Ausstieg aus der Hilflosigkeit. Wenn wir in all der Misere vielleicht ein Quentchen Glück haben, dann bringt uns dieser abartige Konflikt vielleicht doch bei den erneuerbaren Energien voran. Aber wer weiß, vielleicht auch nur dreckiges LNG (Liquefied Natural Gas, verflüssigtes Erdgas – Weiteres dazu HIER – Anm. der Administratorin).

Und jetzt werfen sie bei ihren Reden im Bundestag mit unglaublichen Summen um sich und wollen der Bundeswehr alles vorn und hinten reinschieben, geht’s noch? Das wird schwer hier rational gegenzuhalten.

Wenn nix mehr geht, noch was zum Schmunzeln:

Das ist die Serie, in der Wolodymyr Selenskyj den ukrainischen Präsidenten gespielt hat. Ach, die kennst du sicher sowieso. Ihm wurde ja oft sein Dasein als Commedian negativ angekreidet, aber verflixt, Reagan war auch vorher Schauspieler…

Ach, sagt ein Freund, der grad in Afrika ist, hätte er doch vorher angeschaut, was aus dem Schauspieler Reagan geworden ist.

Auf jeden Fall ist das Thema Inszenierung wieder vollkommen virulent. Da ist dann allerdings Putins Inszenierung hoffnungslos oldschool. Doch dann wird Krieg nicht allein mit Öffentlichkeitsarbeit gewonnen, Wirtschaftskraft und Rüstung und schlichte Mehrheiten sind dann doch ausschlaggebend.

Wie finden wir den Pfad, auf dem wir weiter unser Leben leben können, uns gegenseitig stärken können, ohne dem jeweils aktuellen Darth Vader anheimzufallen. Krieg ist unerbittlich und lässt ein sowohl als auch schlecht zu. Entweder bist du für mich oder gegen mich. Dabei ist die Weisheit von Karl Kraus weiterhin hochaktuell: “Krieg – das ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht.”

Die Sonne scheint zum Glück auch heute und inzwischen werden nicht nur HartzIV-Empfänger:innen dazu aufgefordert, einen Pullover mehr anzuziehen und mit der Bahn zu fahren ;-))

Rede ich wirr?

Liebe Grüße

Christine

Ewa Maria Slaska

Nein, liebe Christine, Du redest nicht wirr.

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Aus Polen:

Eduard Koller

The most beautiful photo I’ve seen today: Polish moms left strollers at the train station, for Ukrainian moms who may need them when they arrive in Poland with kids. 🇵🇱🇺🇦

За вашу і за нашу свободу! / Za wolność naszą i waszą

Dziś / today / heute…

Für Eure und für unsere Freiheit!
Stimmen zum Krieg in der Ukraine – live
Sonntag, 6. März 2022
14.00 bis 17.00 Uhr
Bebelplatz, Berlin
Ukrainian, English, and Russian version below
Wir können nicht länger warten. Seit dem frühen Morgen des 24. Februar 2022 führt Putin Krieg gegen die unabhängige Ukraine und ihre Bevölkerung. Soldaten und Panzer dringen ins Land vor. Putin lässt Städte mit Raketen und Bomben beschießen. Die Etappen seiner Kriegsführung sind aus der Geschichte bekannt: Belagerung, Zerstörung, Vernichtung. Wir kennen sie von Grosny und Aleppo.
Putins Angriff auf die Ukraine ist der Angriff auf ein Land, das geschichtlich, sprachlich, kulturell ein Europa im Kleinen ist. Selbstverständlich zweisprachig und multikonfessionell. Kiew, Odesa, Lemberg, Charkiw sind europäische Metropolen, die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts, zuerst die des Stalinismus, dann die der deutschen Herrschaft überlebt haben. Nun sind der Krieg und der Terror in die Ukraine zurückgekehrt.
Die Wahrheit über diesen Krieg wird trotz Zensur und Propaganda auch in Russland ankommen. Die Bilder von den Bombeneinschlägen im Zentrum von Charkiw, von den Rauchwolken über den Wohnvierteln von Kiew, von den Toten und von den Millionen auf der Flucht.
Ob in Warschau, Paris, Sarajevo oder Berlin: Wir dürfen nicht schweigen. Wir müssen den Angegriffenen in Worten und Taten beistehen. Es ist Krieg, zwei Flugstunden von Berlin entfernt. Wir müssen die Urheber der Kriegsverbrechen benennen. Wir dürfen den vor Gewalt und Krieg Fliehenden nicht unsere Hilfe verweigern. Und wenn wir uns machtlos und sprachlos fühlen, müssen wir den Stimmen der anderen zuhören.Lasst uns unsere Sympathie und Solidarität mit dem Volk der Ukraine demonstrieren. Hören wir ihren Stimmen zu. Lassen Sie uns in Worte fassen, was wir im Augenblick der Not empfinden und über die Grenzen hinweg miteinander in Kontakt treten: analog und digital, mit Wort und Musik, im offenen Raum, im Zentrum Berlins.

Im Kampf für Eure und für unsere Freiheit!


Ablaufplan Kundgebung Bebelplatz, Berlin, 14.00 bis 17.00 Uhr

Begrüßung durch die Moderatoren Gesine Dornblüth & Thomas Roth

Life und Zuschaltungen:

I. Musik: Yuriy Gurzhy
1.1.. Karl Schlögel
1.2. Kateryna Mishchenko
1.3. Jurko Prochasko
1.4. Martin Pollack
1.5. Dany Cohn-Bendit
1.6. Marieluise Beck

II Volny Chor aus Belarus
2 1. Svetlana Aleksievič
2.2. Irina Bondas
2.3. Juri Andruchowytsch
2.4. NN zum Thema Krieg und Umwelt
2.5. Andrij Lubka

III Musik: Yuriy Gurzhy
3.1. Timothy Garten Ash
3.2. Video: Das Grauen des Krieges. Aus Černigov
3.3. Christian Tomuschat
3.4. Mario Vargas Llosa
3.5. Wolf Biermann
3.6. Rüdiger von Fritsch: Aufruf an die Diplomaten

IV: Musik: Yuriy Gurzhy
4.1. Katja Petrowskaja
4.2. Olga Tokarczuk
4.3. Ai Weiwei
4.4. Navid Kermani
4.5. Oleksandra Bienert
4.6. Gerd Koenen
4.7. Auszug Rede von Volodymyr Zelens’kyj
V Nationalhymne der Ukraine. Volny Chor

Verantwortlich i.S. des Pressegesetzes und Organisation: Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V., Berlin

Live-Stream
За вашу і за нашу свободу!

До війни в Україні – live
Неділя, 6 березня 2022 р.
з 14:00 до 17:00
Бебельплац, Берлін

Ми більше не можемо чекати. З ранку 24 лютого 2022 року Путін воює з незалежною Україною та її народом. Солдати і танки просуваються в країну. Українські міста обстріляні  ракетами та бомбами. Етапи  війни Путіна відомі з історії: облога, руйнування, знищення. Ми знаємо це із ітосрї Грозного та Алеппо.
Напад Путіна на Україну – це напад на країну, яка історично, лінгвістично, культурно є мініатюрною Європою, звісно, двомовною та багатоконфесійною. Київ, Одеса, Львів, Харків – це європейські метрополії, які пережили всі катастрофи ХХ століття, спочатку сталінізм, а потім  німецьку окупацію. Тепер війна і терор повернулися в Україну.
Незважаючи на цензуру та пропаганду, правда про цю війну дійде і до Росії. Зображення вибухів у центрі Харкова, клубів диму над житловими кварталами Києва, загиблих і мільйонів людей, які тікають від насильства.
У Варшаві, Парижі, Сараєво чи Берліні: ми не повинні мовчати. Ми повинні підтримати словом і ділом тих, на кого нападають. Війна йде   лише за це дві години перельоту з Берліна. Ми повинні назвати винних у цих військових злочинах. Ми не повинні відмовляти в нашій допомозі тим, хто тікає від насильства та війни. Ми, люди з усіх верств суспільства, старі люди, які ще пам’ятають світову війну, і молоді люди, які можуть сподіватися, що вони уникнуть війни.
Давайте продемонструємо наше співчуття та солідарність з народом України. Прислухайтеся до їхніх голосів і передайте словами те, що ми відчуваємо у цей момент. Давайте спілкуватися один з одним через кордони: онлайн чи офлайн, за допомогою слів і музики, на відкритому просторі, в центрі Берліна. У боротьбі за вашу і за нашу свободу!Карл Шльогель, Герд Кьенен, Клаус Леггеві, Катаріна Раабе, Манфред Саппер, Ульріх Шрайбер, Вольфганг Клоц.

За вашу і за нашу свободу!
For your and for our freedom!

Voices on the War in Ukraine – live

Sunday, 6 March 2022
2:00 p.m. to 5:00 p.m.
Bebelplatz, Berlin

We cannot wait any longer. Since the early morning of 24 February 2022, Putin has been waging war against the independent country of Ukraine and its people. Soldiers and tanks are invading the country. Putin targets cities with missiles and bombs. The stages of his warfare are known from history: siege, destruction, annihilation. We know them from Grozny and Aleppo.
Putin’s attack on Ukraine is the attack on a country that is historically, linguistically, and culturally a Europe in miniature. Naturally, it is bilingual and multi-confessional. Kiev, Odessa, Lviv, and Kharkiv are European metropolises that have survived all the catastrophes of the 20th century, first that of Stalinism, then that of German rule. Now war and terror have returned to Ukraine. Despite censorship and propaganda, the truth about this war will also reach Russia. The images of the bombings in the center of Kharkiv, of the clouds of smoke over the residential districts of Kiev, of the dead and of the millions on the run.
Be it in Warsaw, Paris, Sarajevo or Berlin: we must not remain silent. We must stand by the attacked in words and deeds. It is a war, two hours’ flight from Berlin. We must name the perpetrators of war crimes. We must not refuse our help to those fleeing violence and war. And when we feel powerless and speechless, we must listen to the voices of others.

Let us demonstrate our sympathy and solidarity with the people of Ukraine. Let us listen to their voices. Let us put into words what we feel in the moment of need and connect with each other across borders: analog and digital, with words and music, in the open space, in the center of Berlin.

In the fight for your freedom and for ours!
За вашу и нашу свободу!
Голоса о войне в Украине — live

Воскресенье, 6 марта 2022 года
с 13:00 до 17:00
Бебельплац, Берлин

Мы не можем больше ждать. С раннего утра 24 февраля 2022 года Путин ведет войну против независимой Украины и ее народа. Солдаты и танки продвигаются вглубь страны. Путин обстреливает города ракетами и бомбами. Этапы его военных действий известны: oсада, разрушение, уничтожение. Мы знаем их по Грозному и Алеппо.
Нападение Путина на Украину – это нападение на страну, которая исторически, лингвистически, культурно представляет собой Европу в миниатюре. Само собой разумеется, – двуязычную и мультиконфессиональную. Киев, Одесса, Львов, Харьков – европейские метрополии, которые пережили все катастрофы 20-го века: сначала сталинизм, затем немецко-фашистское господство. Теперь война и террор вернулись в Украину.

Правда об этой войне дойдет и до России несмотря на цензуру и пропаганду. Кадры взрывов в центре Харькова, клубы дыма над жилыми кварталами Киева, погибшие и миллионы бегущих.Будь то Варшава, Париж, Сараево или Берлин: мы не должны молчать. Мы должны поддержать подвергшихся агрессии словами и делами. Это не война где-то далеко, а на расстоянии двух часов полета от Берлина. Мы должны назвать виновных в военных преступлениях. Мы не не имеем права отказывать в помощи тем, кто спасается от насилия и войны. И когда мы чувствуем себя бессильными и безмолвными, мы должны прислушаться к голосам других.

Давайте же продемонстрируем нашу симпатию и солидарность с народом Украины. Давайте прислушаемся к его голосу. Давайте выразим словами то, что мы чувствуем в трудную минуту, и соединимся друг с другом через границы: аналоговые и цифровые, с помощью слов и музыки, на открытом пространстве, в центре Берлина.

В борьбе за вашу и нашу свободу!
internationales literaturfestival berlin
Chausseestr. 5
10115 Berlin
Tel. +49 (0) 30 – 27 87 86 65
Fax +49 (0) 30 – 27 87 86 85
bauer.eli@web.de
22. internationales literaturfestival berlin | 7.–17. September 2022
#ilb22 #ilb
www.literaturfestival.com
www.litfestodessa.com
www.worldwide-reading.com

       
***
Und hier noch ein link zu einem Interview von Arkadiusz Łuba mit dem ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch: Andruchowytsch: “Die EU wird von Putin sowieso angegriffen” – Deutsche Redaktion – polskieradio.pl

Errare humanum est…

Michał Talma-Sutt

oder Stalins posthumes Kichern und der Kaiser ist nackt

English: https://www.linkedin.com/pulse/errare-humanum-est-michal-talma-sutt/

Polski: https://www.linkedin.com/pulse/errare-humanum-est-michal-talma-sutt-1f/

Und bald sogar blank. Die im Laufe der Jahre angehäuften Devisenreserven (etwa 640 Milliarden Dollar) könnten schneller verpuffen als gedacht, nachdem die Sanktionen des Westens auch auf die russische Zentralbank ausgedehnt wurden. Schneller sogar als der Morgennebel, von dem Putin in seiner ersten Ansprache an die Nation am 21.02.2022 so poetisch sprach, als er die führende Rolle der Kommunistischen Partei in der zusammenbrechenden UdSSR spurlos verschwinden sah.

Die beiden Reden Putins finden Sie hier. Die erste, nach der Russland die Unabhängigkeit der beiden sogenannten Volksrepubliken in Donbass anerkannte, und die zweite vom 24.02.2021, nach der die Welt, die wir bisher kannten, aufhörte zu existieren. Denn obwohl sie im Großen und Ganzen eine Ansammlung von Unsinn, Lügen und Manipulationen sind, haben sie doch eine historische Bedeutung bekommen. Das ist eine Sache, die Putin gelungen ist: Er schreibt Geschichte. Unrühmlich, aber immerhin.

Allerdings sind ihm viele Dinge nicht gelungen. Oder doch, aber im Gegenteil, je nachdem, von welcher Seite man es betrachtet. Nun, errare humanum est, et Putin erravisse, wie es scheint.

Erstens hat er scheinbar die Schriften von Sun Tzu (544 v. Chr. – 469 v. Chr.), dem legendären chinesischen General und Denker, über die Kunst des Krieges nicht sorgfältig gelesen. “Wenn es in einer Armee Unordnung gibt und kein Vertrauen zwischen Offizieren und Soldaten in ihren Reihen, werden die Führer der Nachbarländer erfolgreich sein.” “Wenn man weder mit der Stärke des Gegners rechnet noch seine eigene Stärke kennt, kann man sich der Niederlage sicher sein.” Für diejenigen, die die Berichte über die Kämpfe in der Ukraine verfolgt haben, mögen die beiden obigen Zitate irgendwie passend klingen, vielleicht sogar prophetisch, hoffentlich.

Seit einigen Tagen liest und hört man von einer mehrere Kilometer langen Kolonne von Kampf- und Transportfahrzeugen der russischen Armee in der Nähe von Kiew. Wie jemand zu Recht schrieb, entpuppt sie sich einfach als ein gigantischer Stau (und aus strategischer Sicht als ein nicht sehr mobiles Ziel). Sun Tzu sagte, es sei gefährlich, lange an einem Ort zu bleiben. Die letzten drei der fünf Umstände, die seiner Meinung nach für den Sieg wichtig sind, lauten:

“Derjenige wird gewinnen, dessen Soldaten durch den Willen zum Sieg geeint sind.”

“Derjenige wird gewinnen, der besonnen ist.”

“Derjenige, dessen Generäle vorbereitet sind, wird gewinnen.”

Heute, und während ich diese Zeilen schreibe, geht der siebte Tag des Krieges langsam vorüber, kann man sagen, dass diese Umstände für die Erben der Roten Armee nicht gerade günstig sind.

Man kann nur “Slava Ukraini” hinzufügen. Ohne jedoch einen Moment zu vergessen, dass dieser Krieg, der Putins Krieg ist, eine große Tragödie bleibt, für unzählige Menschen, für die Familien, die ihre Angehörigen, Eltern, Kinder, Geschwister verlieren.

“Ich will nicht, dass sie mich umbringen, ich will nur, dass es schnell vorbei ist” – das Bild eines weinenden Mädchens, 8 oder 9 Jahre alt, das in einem Keller sitzt, bleibt im Gedächtnis haften. Solche und andere Bilder, und leider wird es wahrscheinlich noch viel mehr geben, sollten wir versuchen, massenhaft in das kontrollierte Internet in Russland zu schmuggeln.

Appellieren wir an das russische Volk: Wollt ihr euch wirklich mit dieser Regierung identifizieren? Wenn Sie die Ukrainer als Ihre brüderliche Nation betrachten, und ich glaube, die meisten von Ihnen denken so, wie können Sie dann akzeptieren, was geschieht? Überwinden Sie Ihre Angst, gehen Sie auf die Straße, protestieren Sie gegen diesen Krieg!!!

Putin lügt Euch an, dies ist keine friedliche Militäroperation!

Es stimmt nicht, dass in der Ukraine eine Nazi-Junta herrscht. Er ist selbst ein nationalistischer Faschist. Putin ist derjenige, der Euch, liebe Russen, als Geiseln genommen hat. Er ist der Diktator, lasst ihn nicht machen, was er macht, es ist Zeit “Putin Niet!” zu sagen. Nur ihr allein könnt ihn aufhalten!

Hätte die Tragödie, die sich jetzt in der Ukraine abspielt, verhindert werden können? Wäre es möglich gewesen, Putin früher zu stoppen, sodass er es gar nicht erst wagen würde, ein anderes Land in Europa anzugreifen? Und das nicht zum ersten Mal, aber nie in diesem Ausmaß. Soweit ich weiß, gehört Georgien eher zu Europa als zu Asien, und die Krim ist offiziell immer noch ukrainisches Gebiet.

Natürlich war es möglich. Garri Kasparow, der Schachgroßmeister und übrigens Putins Gegenkandidat bei den Präsidentschaftswahlen 2008, warnte schon vor 7 Jahren in seinem Buch “Warum wir Putin stoppen müssen” vor dem, was heute passieren würde. Aber so wie Putin Sun Tzu nicht gelesen hat (oder er hat gelesen, nun wahrscheinlich nicht verstanden, wenn doch, dann verkehrt herum), haben die westlichen Politiker Kasparow offenbar gar nicht gelesen.

Aber heute möchte ich nicht über Fragen wie “was wäre, wenn?” diskutieren. Ob es möglich gewesen wäre, oder noch besser, wie es möglich gewesen wäre, hat kürzlich in einem hervorragenden und sehr bitteren Artikel Mykola Rjabtschuk, ukrainischer Politikwissenschaftler, Schriftsteller und Journalist, teilweise beantwortet.

Für solche was-wenn Gedanken ist es jedoch zu spät, denn wie ich bereits erwähnt habe, hat die Welt, wie wir sie kannten, am 24.02.2022 aufgehört zu existieren, auch wenn sich vielleicht nicht jeder dessen bewusst ist. Natürlich nicht im physischen Sinne, obwohl nahezu offene Drohungen und das Schwenken nuklearer Säbel (wie war das mit den Säbeln, Herr Schröder? Behaupten Sie immer noch, dass es die Ukrainer sind, die sie schwenken?) können solche Ängste hervorrufen, durchaus. Vor dem russischen Einmarsch in der Ukraine zeigte die Weltuntergangsuhr 100 Sekunden vor 12 Uhr, und ich fürchte, der Zeiger könnte jetzt noch näher an 12 heranrücken.

Aber keine Panik, das ist nicht meine Absicht, auch wenn Putin das sicher gerne hätte. Umso mehr sollten wir nicht darauf hereinfallen. Außerdem glaube ich nicht, dass die Prozeduren für einen nuklearen Angriff in Russland auf so etwas wie einen elektronischen Autoschlüssel hinauslaufen würden, den Putin für den Fall der Fälle immer in seiner Hosentasche hat. Aber lass uns diese Weltuntergangthematik beenden. Wenn wir nicht mehr sagen sollen, dass die Welt, wie wir sie kannten, aufgehört hat zu existieren, dann hat sie sich zumindest auf den Kopf gestellt, oder sagen wir, plötzlich um 180 Grad gedreht.

Das ist genau das Ding, das Putin gelungen bzw. nicht gelungen ist, je nachdem, wie man es sieht. Exakt, beim politischen Pokerspiel hat er sich schlicht selbst überboten. Aber machen wir uns keine Illusionen. Wäre dies eine Szene aus einem klassischen Western, wäre er der Typ, der erst alle Mitspieler und dann den Barkeeper erschießt, und dann die Bar verlässt. In der nächsten Einstellung sehen wir ein Fahndungsplakat mit seinem Gesicht. Angeblich wird in Den Haag bereits ein solches Plakat vorbereitet.

Mal abgesehen davon, dass Putin zu hören ungefähr so ist, als würde man Hitlers Reden mit einer Zeitmaschine live hören. In der Tat kann man, wenn man sucht, viele Ähnlichkeiten in der Rhetorik finden. Es ist schockierend und archaisch, was er da redet; in den Zwanziger des 21. Jahrhunderts, hundert Jahre nach dem Beginn der politischen Karriere des Nazi-Diktators.

Putins Geschwafel, sein Revisionismus, seine Verzerrung und Mythologisierung der Geschichte sind wirklich bizarr. Putin sieht das moderne Russland als Erbe der UdSSR und sogar des Zarenreichs. Das ist so, als würde Bundeskanzler Scholz heute verkünden, Deutschland eine Fortsetzung des Dritten Reiches sei und Österreich die Schaffung eines gemeinsamen Staates vorschlagen. Russland kann jedoch kaum mit einem Bearbock-Lawrow-Pakt rechnen. Aber wenn man dieser Logik folgt, was für eine Chance für Berlusconi, in die Politik zurückzukehren. Man muss nur erklären, dass Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Ägypten und die Türkei zu Italien gehören, als dem historischen Erben des Römischen Reiches, natürlich mit ihm als Kaiser. Aber was ist mit den Griechen? Nun, sie können zumindest verlangen, dass alle Olympischen Spiele von nun an immer in Athen stattfinden müssen. Erdogan wird sich auf die bulgarischen und rumänischen Territorien stürzen. Johnson wird Indien eine Rückkehr zum Vereinigten Königreich Großbritannien anbieten. Außerdem ist es vielleicht eine echt gute Idee, den Chinesen Afrika abzujagen?

In Putins Stimme klingen übrigens die quasi philosophischen Träumereien von Alexander Dugin an, welcher etwas wie der Rasputin des Kremls ist. Er wünscht sich eine polyzentrische Welt, nicht eine monozentrische. Er meint, dies sei nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion geschehen. In einem Interview für Xportal TV, einem polnischen Portal, das aus seinen neofaschistischen Sympathien keinen Hehl macht, kann man das hören. Herr Dugin, es war genau ein solches polyzentrisches System, das zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führte. Dieser wiederum führte zum Zweiter Weltkrieg, aus welchem ein bipolares System der Kräfte resultierte: kapitalistischer und demokratischer Westen – kommunistischer Osten. Natürlich mag der Zusammenbruch des kommunistischen Blocks den Eindruck erweckt haben, dass eine monozentrische Welt entstanden ist. Vorausgesetzt, man erkennt die EU als einen Vasallenstaat der USA an, was natürlich Unsinn ist. Und man vergisst China.

Was können wir in Putins Reden noch hören? Zunächst einmal fragen wir uns irgendwann: Über welches verdammte Land spricht er? Vor allem, wenn wir Tiraden über Korruption, das Fehlen unabhängiger Gerichte, die Verfolgung von Presse und politischen Gegnern oder über die Diskriminierung der eigenen Bevölkerung, über die Oligarchen, die den Staat bestehlen, hören. Zweifellos handelt es sich dabei um Geschichten über ein Land, das Putin in- und auswendig kennt. Nämlich sein eigenes.

Auch Stalin taucht auf. Putin beklagt nicht, wie viel Elend dieser Tyrann nicht nur über das ukrainische Volk, sondern vor allem über die Russen selbst gebracht hat. Nein, Putin hegt einen Groll gegen Stalin. Darüber, dass er es versäumt hat, seinen Regierungsstil zu formalisieren, die Verfassung nicht geändert und damit die völlig zentralistische Herrschaft der einheitlichen (und somit unteilbaren) UdSSR in ihrer damaligen Form sanktioniert hat. Putin sagte, dies sei ein riesiger Fehler, vielmehr ein gigantischer Fehler. Ein unverzeihlicher Fehler. Niemand habe in Russland an die Zukunft gedacht, beklagt Putin, wie immer, fügt er bitter hinzu. Das ist ihre Schuld. Hätten Stalin oder seine Nachfolger das offiziell in Gesetzen, in der Verfassung und in verschiedenen Paragrafen niedergeschrieben, hätten wir kein Problem gehabt. Keine Ukrainer, Weißrussen oder Georgier hätten unsere historischen Territorien verlassen. Sie hätten kein Recht, dies zu tun.

Natürlich können die baltischen Staaten sehr berechtigte Sorgen haben; auch sie waren Sowjetrepubliken.

Der Tag, an dem Sie diesen Artikel lesen, ist der 69. Todestag Stalins, der aus dem Grabe heraus kichert. Es ist auch der 10. Tag des Putin-Krieges. Natürlich müssen wir hoffen, dass Stalins Kichern am 70. Jahrestag nicht in ein lautes Lachen übergeht.

Aber eines ist sicher: Putin hat einen Fehler gemacht, und zwar einen sehr großen. Er hat sich völlig verrechnet.

So entpuppt sich Wolodymyr Zelenski als hervorragender Politiker und Putin als schlechter Schauspieler. Der heldenhafte Präsident der Ukraine erhält weltweite Unterstützung und wird zu einem echten Staatsmann, während niemand Putin glaubt. Niemand, außer natürlich die Russen, die von der Propaganda verdummt wurden und von denen wir hoffen, dass es in Zukunft immer weniger gibt.

Schließlich reicht es aus, sich ein Foto von Zelenski mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern anzusehen. Lächelnd, glücklich, eine ganz normale Familie. Und jetzt rufen wir uns all die Bilder von Putin in Erinnerung: mit nacktem Oberkörper, auf einem Pferd, mit einer Schrotflinte, als Judo-Meister, als Eishockeyspieler, kurz gesagt, als starker Mann, als Macho ganz sicher. Wen mögen Sie mehr?

Und woanders? Die polnische Regierung liebt plötzlich die Flüchtlinge, obwohl es vor nicht allzu langer Zeit an der Grenze zu Belarus noch ganz anders aussah. Ja, aber das sind jetzt keine dreckigen Araber. Natürlich ist die Unterstützung für Frauen und Kinder (die Männer kehren zurück, um zu kämpfen) aus der Ukraine groß und aufrichtig. Die Polen verstehen sehr gut, wie sich die Ukrainer fühlen müssen.

In Deutschland sagte Bundeskanzler Scholz noch kürzlich, Nord Stream 2 sei ein rein privatwirtschaftliches Projekt. Es stellt sich heraus, dass dies nicht der Fall ist, und es kann gut sein, dass er bald sagen wird, dass Nord Stream 1 ebenfalls stillgelegt wird. Außerdem wird Deutschland doch 2 % für die Verteidigung ausgeben, sogar einen Sonderfonds von 100 Milliarden für die Armee geschaffen. Sie haben jetzt nicht nur die Granaten in die Helme für die Ukrainer gepackt, sondern auch noch moderne tragbare Stinger-Systeme dazu geschickt. Mit anderen Worten: ein völliger Bruch mit dem Prinzip, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu schicken. Der deutsche Finanzminister und Vorsitzende der FDP, einer Partei, die immerhin neoliberalen Ideen huldigt, sagt, dies sei nicht die Zeit für business as usual. Der ehemalige Grünen-Chef, Minister und Vizekanzler Robert Habeck sagt, dass wir die Kohle länger nutzen müssen. Und Annalena Baerbock wird plötzlich von allen geliebt, obwohl ihr viele noch vor Kurzem jede Kompetenz als Außenministerin abgesprochen haben.

Ja, die Welt steht auf dem Kopf. Aber es gibt auch Hoffnung. Natürlich ist Putin nicht ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Er kann noch viel Böses schaffen. Aber seine Fehleinschätzung könnte sich letztlich für die Welt zum Guten wenden. Wäre die Welt ohne Putin nicht ein besserer und vor allem sicherer Ort? Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten.

Genauso wie die Russen selbst Putin loswerden müssen, das kann niemand für sie tun. 141 der 181 Staaten in der UN-Vollversammlung haben für die Resolution zur Verurteilung der russischen Aggression gestimmt, während es nur 5 Gegenstimmen und 35 Stimmenthaltungen gab. Vielleicht wird ihnen dadurch klar, dass an Putins Aussage, das Recht und die Wahrheit seien auf der Seite Russlands, etwas nicht stimmt. Und wenn das der Fall sein sollte, warum werden dann russische Sportler von fast allen Wettbewerben ausgeschlossen?

Ikea hat jüngst die Schließung aller seiner Einkaufszentren in Russland angekündigt, und die Liste der Firmen, Banken und Unternehmen, die Russland verlassen, wird immer länger. Bald werden die Russen also keine Ikea-Möbel, Klamotten von HM, iPhones, MacBooks, westliche Autos und die Motorradgang der Nachtwölfe keine Harleys mehr kaufen können. Dann bleibt ihnen nur noch der Wodka zu trinken, den sie in Hülle und Fülle haben werden, weil der Westen nicht mehr davon importieren will. Aber das sollte natürlich nicht ihre Hauptmotivation sein, mit Putins verbrecherischem Regime zu brechen. Die Popularität des russischen Diktators wird dadurch jedoch sicherlich nicht steigen, besonders bei den jüngeren Generationen, und wer weiß, ob nicht auch bei den Nachtwölfen, denn für sie ist ein Mann ohne Harley wie ein Kerl ohne Eiern.

Putin selbst hat eine rote Linie überschritten, eine Linie, an der es kein Zurück mehr gibt, absolut kein. Er hat sich in die Reihe der unrühmlichen Figuren der Geschichte eingeordnet. Für Russland wird es keine Rückkehr zum System Putin geben. Das gilt auch für alle Akteure in diesem Regime, wie Lawrow und andere. Je eher die Russen das begreifen, desto besser für ihr Land. Sie haben aber einen Politiker, der Russland in ein modernes und angesehenes Land verwandeln könnte, das für die Welt wichtig ist, mit einer fantastischen Kultur, voller Farben. Sein Name ist Navalny, und er sitzt im Gefängnis. Aber wissen Sie was? Mandela saß auch im Gefängnis.

Berlin, 2-4.03.2022

Haseła

Kochan* Czytelnic*,

zostawiam ten wpis z racji historycznej – bo był i dawał różnym ludziom dużo radości, gdy rozwiązywali polską wersję wordle, czyli haseła.

Niestety w myśl zasady “mój adwokat jest lepszy niż Twój” ta bezpłatna wersja przyjemnej rozrywki (bezpłatna, a więc autor nie zarabiał na niej kroci, nie sprzedawał jej, nie oferował wraz z reklamami) została zakazana ze skutkiem natychmiastowym.

Globalizacja.

Nie wiem, czy jesteśmy w stanie się bronić.

Berlin, kwiecień 2024

***

Wiem, mamy na głowie poważne sprawy i nie wiadomo, co będzie, nawet za 10 minut. Ale może, póki co, poświęćmy ten piątek na sprawy przyjemne.

Otóż…

Adam wymyślił polską wersję Wordle i nazwał ją Haseła. I nie próbujcie mi powiedzieć, że nie wiecie, co to jest wordle, bo się baaardzo zdziwię. Musieliście widzieć u znajomych na Facebooku albo Tweeterze takie obrazeczki.





To jest właśnie Wordle. Angielskie zasady są tu: https://www.nytimes.com/games/wordle/index.html

To nowa pasja dosłownie wszystkich. Tak jak kolorowanki, albo robienie spinaczem bransoletek z zaplecionych małych gumek. To były manie, które stosunkowo szybko mijały. Niewątpliwie królem takich zmieniających się pasji jest od lat Sudoku. No więc – zapomnijcie o Sudoku i wcale nie musicie znać angielskiego, żeby grać w wordle, bo Adam przygotował grę po polsku. Dziękujemy 🙂

Adam Slaski

Informacje o grze

Haseła to klon gry Wordle. Źródła dostępne są tutaj. W oryginalną wersję zagrasz tutaj.

Lista haseł została skompilowana w oparciu o słownik SJP.PL i korpus NKJP.

A tu (wreszcie) link do gry: https://adamslaski.github.io/haseła/

I gramy!

Jak? Można tak: https://adamslaski.github.io/how-to-play-hasela/

Ale nie trzeba się stosować do tych zasad. Ja gram po swojemu i całkiem dobrze mi idzie. Tylko uwaga, ja się uzależniłam. Dzień bez haseła to bardzo marny dzień.

Dla uzależnionych na zakończenie świetna nowina: w Wordle jest codziennie jedna gra! A w Hasełach – do woli! Można grać i grać.

Putin

Reblog ku pokrzepieniu serc

Putin jest rzeczywiście kurewsko skuteczny, wzór zarządzania przez cele. Od momentu rozpoczęcia inwazji na Ukrainę udało mu się zrealizować następujące:

✅ zjednoczyć Ukrainę
✅ dozbroić Ukrainę sprzętem z Zachodu
✅ zjednoczyć Zachód do stopnia niespotykanego od końca II Wojny Światowej
✅ wzmocnić wschodnią flankę NATO
✅ zrobić komika mężem stanu i bohaterem Europy
✅ wyrzucić Rosję praktycznie ze wszystkich rozgrywek sportowych
✅ zatopić własną giełdę
✅ zamknąć Nord Stream 2
✅ zbliżyć Ukrainę do członkostwa w UE
✅ sprawić, że Dudę chwali (słusznie) cały świat, czyniąc go jednym z najważniejszy partnerów Zelenskiego
✅ wyrzucić własny kraj z systemu Swift
✅ zamrozić konta swoje i swoich ziomów Olejgarków
✅ sprawić, że Szwajcaria porzuca neutralność, a Szwecja i Finlandia myślą o wstąpieniu do NATO
✅ sprawić, że Niemcy zmienili swoją politykę obronną i stosunek do Rosji o 180 stopni
✅ sprawić, że w TVP i TVN24 leci to samo

Miszcz. Normalnie miszcz!

Przypowieść

Krzysztof Pukański

Przypowieść mało biblijna

Kiedyś bóg przyszedł do człowieka. Był piękny wiosenny poranek, stwarzanie rzeczy chwilowo mu się znudziło, nowe wspaniałe światy się opatrzyły, nie miał też pomysłu na kolejne prawa fizyki. Ale miał dobry humor. I powiedział:
– Możesz mnie prosić o co chcesz, a dziś to ode mnie dostaniesz. Chcesz mądrości? Dam ci mądrość taką, że najgłębsze tajemnice świata pojmiesz. Chcesz bogactw? Dam ci bogactwa! Więcej złota i diamentów, niż zdołają przepuścić twoje wnuki w dwudziestu pokoleniach. Chcesz sławy? Dam Ci taką sławę, że do końca ludzkiego istnienia nikt o tobie nie zapomni.
Tylko pamiętaj: raz otrzymanego daru nie można zwrócić. Nie możesz przyjść do mnie jutro i powiedzieć, że nie chcesz już mądrości. Że wolisz bogactwa, albo sławę, albo jeszcze coś innego. Dlatego zastanów się dobrze. Masz czas do wieczora.
I poszedł.
Człowiek przez cały boży dzień zachodził w głowę i zastanawiał się co wybrać:
Mądrość prowadzi tylko do samotności. Jeśli jesteś najmądrzejszy, to nikt cię rozumie, z nikim nie możesz sensownie porozmawiać, nikomu się zwierzyć, nie masz przyjaciół. No, kiła!
Bogactwo zaś, to ciągła podejrzliwość, że twoi przyjaciele, rodzina są przy tobie i hołubią cię tylko dlatego, że liczą na twoją hojność. Czyli znowu jesteś sam.
Nieśmiertelność? Ojojojoj! To są dopiero szczyty samotności! Po śmierci wszystkich kumpli i znajomych, po odprowadzeniu na cmentarz własnych dzieci, co wtedy robić? Patrzeć na coraz bardziej obce kolejne pokolenia wnuków, dla których jesteś już tylko zramolałym dziwadłem?
Chodzącym truchłem. Dziękuję, postoję.
Więc może sława? Ale sława to blichtr. Tysiące ludzi było sławnych, ale niewielu z tą sławą szczęśliwych…
I tu człowiekowi zaświeciły się chytre oczka: Szczęście! Szczęście to jest to!
I zaczął kombinować: nikt mi tego nie odbierze, będę to miał na zawsze, będę zawsze zadowolony, uśmiechnięty, będzie mi dobrze. O nic nie będę się musiał troszczyć. Ani martwić. Zero zgryzot, problemów, zero nie-szczęść…
Człowiek myślał i myślał, i jakby by nie obrócił tematu, zawsze wychodziło mu, że SZCZĘŚCIE to najlepszy, najwłaściwszy wybór.
Słońce stało jeszcze wysoko na niebie, a on nie mógł już doczekać wieczora. Kiedy wreszcie zaszło, bóg przywołał go do siebie:
– Cóż więc wybrałeś?
A na to Człowiek:
– Chcę być szczęśliwy! Cokolwiek robię, w jakiejkolwiek sytuacji życiowej jestem, jakiekolwiek decyzje podejmuję, chcę być z tym szczęśliwy.
I bóg wysłuchał, pokiwał z wyrozumieniem głową, pomyślał chwilę. A potem odebrał człowiekowi rozum.

Tak jakoś

Teresa Rudolf

Na skrzydłach

Przyleciała jak ptak
ta melodia znikąd,
trzepotała moim 
sercem jak skrzydłami.

Z zamkniętymi oczyma
patrzę na jej we mnie 
taniec cichy, na palcach
bez żadnych obrotów…

I odleciała niepostrzeżenie,
pomalowawszy mój dzień, 
na przezroczyście, ledwo
postrzegalnie, kryształowo…
…tak jakoś.

Wiem

Pomyślała, 
a kiedyś, kiedy mi już
nic nie zostanie,

wiem, gdzie w sobie 
grzebać kijkiem 
w ogniska popiołach.

A kiedyś, kiedy już
nic mnie nie ogrzeje,
wiem, gdzie znajdę,

w sobie płomień,
i wybuchnie on
życia wzruszeniem,

…wiem, 
wiem, wiem,
ale… nie powiem.

Życie, mój film

Ach wspomnienia,
film to cofany często
do swego początku.

Bez żadnej logiki,
sceny wylatujące
z niego niekiedy

wzruszają, szokują,
cieszą, bolą, drażnią
zawstydzają paląc,

raz lekkie jak motyle,
a raz jak stare granaty, 
wybuchają z potrącenia.

Lub oglądany od tyłu, 
w celowym porządku,
klatka, po klatce,

czasem denerwuje 
swym kiczem, urodą 
pieści, pustką zasmuca.

I nagle scena po scenie 
wskakuje znów w swój 
poprzedni porządek,

dając czas i miejsce,
aktualnym kadrom… 
…mojej codzienności.

Mucha Kierkegaarda 5

Oko trę
czyli ciąg dalszy wpisu o Animalsach (i komunikacji międzypokoleniowej)

Ewa Maria Slaska

W poprzednim wpisie udowodniłam, że przedstawiciele pokolenia Z mają rację, gdy sprawdzają wszystko, co do nich mówimy. Bo my, nawet jak myślimy, że wiemy lepiej, bo przy tym byliśmy, a oni się mieli urodzić dopiero za pół wieku, to jednak okazuje się, że sprawdzając nas w Sieci, Zetowcy wiedzą lepiej, jak było. My mamy dziury w pamięci, pamiętamy niedokładnie, o wielu rzeczach zapomnieliśmy, wiele dokleiliśmy, część została przez nas zracjonalizowana, czasem bo chcemy coś ukryć, eksponując coś innego, ale czasem po to, by chaotycznym fragmentom życia nadać pozór ładu. I wtedy rajstopy, które mi przywiózł z zagranicy ojciec, mini spódniczki, które dostałam od ciotki w Londynie i koncert Animalsów, choć dzieli je kilka lat, sklejają się, tworząc spójny obraz młodej dziewczyny, nadążającej za epoką. A ja nie nadążałam za epoką i miałam z tego powodu mnóstwo kompleksów.

(Nota bene, teraz też nie nadążam.)

Jednocześnie jednak we wpisie o Animalsach udowodniłam coś dokładnie przeciwnego. Przedstawiciele pokolenia Z nie mają racji, gdy myślą, że skoro sprawdzają wszystko, co do nich mówimy, to wiedzą lepiej. Bo jednak nie wiedzą. Bo jednak to my byliśmy na koncercie Animalsów w Hali Stoczni Gdańskiej a nie oni. Hali Stoczni już nie ma, Stoczni też już nie ma. O tym, jak było, piszą w Sieci ludzie młodsi od nas. Piszą to, co im się wydaje, ale sprzedają to jak to, jak było. Np, że znaliśmy angielski. Nie znaliśmy. Albo, że byliśmy super ubrani – nie byliśmy.

Mimo to przegrywamy. Czasem słusznie, czasem niesłusznie, ale zawsze. Jesteś z innego pokolenia, więc nie wiesz.

Rozmowy z osobami z pokolenia Z przypominają mi grę w pokera. Ja coś mówię, a Słuchacz mówi “Sprawdzam”.

Jedną z najgorszych porażek, jakich doświadczyłam w tym pokerze, była sprawa wierszyka, który na swój użytek nazywam oko trę.

Wierszyk ten pojawia się od czasu do czasu w sieci, po czym znika, aż ktoś sobie o nim znowu przypomni. Gdy kiedyś chciałam go pokazać Zetowcowi, nie mogłam go znaleźć, po czym zapomnieliśmy o sprawie na wiele miesięcy. Ostatnio ktoś go znowu przypomniał na Facebooku, niewiele myśląc, skopiowałam go, wysłałam do rozmówcy i napisałam króciutkie wyjaśnienie, że szukałam, że dawno, że znalazłam, że śmieszne.

My, ludzie starej daty, jesteśmy beznadziejni, brak nam jakiegokolwiek poczucia, że WSZYSTKO PODLEGA KONTROLI! WSZYSTKO I OD RAZU! Wobec tego nawet nie przyszło mi do głowy, żeby wysyłając taki żarcik, sprawdzić go i filologicznie, i w zakresie autorstwa.

Gdybym sama stwierdziła, że żarcik jest nieprawdziwy, NIE powinna bym była była go wysyłać.

Nie skontrolowałam prawdziwości tego żartu, wysłałam bezmyślnie i jeszcze próbowałam się stawiać, że wiem, że zawsze, że pamiętam… Zgodnie z zasadą Never Give Up długo się opierałam, posługując się jako główną bronią pytaniem, dlaczego to, co Zetowcy znajdują w sieci jest bardziej miarodajne, niż to, co znajdzie tamże osoba Starej Daty? I jak myślicie dlaczego? Bo oni mają rację!

No i stało się, usłyszałam słowo: “Sprawdzam”.

Co gorsza, jak zostałam sprawdzona, to przegrałam. Wierszyka nie napisał Tuwim tylko niejaki Jaworski, a Tuwim to tylko zacytował w książce o żartach językowych – Pegaz dęba na stronie 300. To porażka numer jeden. Porażka numer dwa – a tak, bo jest jeszcze porażka numer dwa: wiersz w wersji francuskiej nic nie znaczy, a napisany jest tylko po części po francusku, a po części za pomocą różnych francuskopodobnych neologizmów.

Mea culpa.

Przypomniałam sobie początki pobytu w Niemczech. Byłam wówczas dość często zapraszana do różnych instytucji niemieckich, gdzie wygłaszałam wykłady na temat sytuacji Polek. Mur jeszcze stał w najlepsze, opowiadałam historie zza Muru, co do których można było może podejrzewać, że są zmyślone. Pewnie świadomie nikt tego nie zakładał, ale podświadomość nieodmiennie skłaniała dyskutantów (Niemki i Niemców) do wygłoszenia w dyskusji po wykładzie pewnego statementu. Brzmiał on: “pani Slaska ma rację”. Zawsze oddychałam wtedy z ulgą, no bo cóż ja bym, biedactwo, zrobiła, gdyby zgłosił się jakiś dyskutant i powiedział: “pani Slaska nie ma racji”. Niemiec z Niemiec potwierdzał swoim autorytetem, że Polka z Polski opowiedziała prawdę o tym, jak się żyje Polkom w Polsce.

Niestety te piękne czasy się skończyły. Z reguły nie ma koło mnie nikogo, kto potwierdzi, że ja, Osoba Starej Daty, wiem, co mówię o Czasach Starej Daty. A autorytet Internetu zawsze staje po stronie Oponenta.

No cóż. Amicus Plato sed magis amica Veritas. A co to znaczy, możecie sprawdzić TU. Musiałam przyznać, że Sieć mnie pobiła.

W sprawie Animalsów mnie pobiła (nie znałam nawet daty koncertów) i w sprawie Tuwima (bo to naprawdę nie on).

Była jeszcze trzecia próba, a opowiem o niej za tydzień.