Reblog(s): Niki de Saint Phalle

Po Yayoi Kusamie i Leonor Fini MUSI się tu znaleźć jeszcze jedna moja ulubiona, niezwykła artystka – Niki de Saint Phalle. Ale ponieważ Monika Wrzosek-Müller i ja pisałyśmy już tu o niej, postanowiłam, że po prostu zrebloguję te nasze wpisy. Ja pisałam po polsku, Monika po niemiecku.

Nach Yayoi Kusama und Leonor Fini MUSS ich hier noch ein Beitrag über Niki de Saint Phalle veröffentlichen, noch eine aussergewöhnliche weibliche Künstlerin, die ich sehr mag. Da jedoch Monika Wrzosek-Müller und ich schon hier Beiträge über sie publizierten, rebloggiere ich sie. Monika schrieb auf Deutsch, ich auf Polnisch.

Monika Wrzosek-Müller, Die kleine große Welt 20 (24.10.2015)

Der Tarot Garten der Niki de Saint Phalle

Sie wollte eigentlich von dem Skulpturengarten in der Toskana berichten, von dem Weg dahin, von ihrer Enttäuschung – und dann nach einem Gespräch mit einer Freundin hielt sie inne, schaute tiefer und fand viele Gesichter des Gartens, die sie vorher nicht gesehen hatte.

Den Garten wollte sie natürlich sehen, er war schon eine Berühmtheit und in der westlichen Welt so etwas, wie ein Muss, wenn man in der Gegend war. Sie kurvten und wendeten, um den Weg zu finden, ziemlich lange; die bescheidenen Hinweisschilder waren rar. Sie kamen von der falschen Seite, nicht von dem wunderschönen Städtchen Capalbio, das oben auf einem Hügel thronte und es mit seinen mittelalterlichen Mauern mit Monterregioni aufnehmen konnte, oder vielleicht sogar noch reizvoller war, mit dem Blick aufs breite, weite Meer. Aber sie kamen an und hatten, stellte sich heraus, wenig Zeit; der Garten wurde schon um 18.00 Uhr geschlossen, es war September.

Immer wieder hatte sie sich nach ihrer Ankunft im Westen konfrontiert gesehen mit dem westlichen Feminismus, mit dem sie nicht viel anzufangen wusste und den sie am Anfang in der BRD mit einem ziemlich schlampigen Stil der Kleidung assoziiert hatte, mit Stricken in den Hörsälen der Universitäten und dem Fehlen von Frauen in den oberen Chefetagen, vielleicht auch mit der Zeitschrift „Emma“ und der Person Alice Schwarzer. Für ihre Generation aus Polen, die der Töchter von Müttern, die alles schmissen: den Job, die Versorgung des Haushalts, Klavierspielen und eine gewisse Intellektualität, wenn die Zeit dafür reichte, waren die Kämpfe der Frauen hier anfänglich irgendwie lächerlich und auf jeden Fall unverständlich. Allmählich ging ihr auf, dass in der Welt des Geldes die Sachen sich anders gestalteten, und irgendwann etwas später, auf einer Konferenz im südenglischen Harrogate, bei einem Panel über Frauen in der polnischen Opposition, verstand sie, dass ihre Mutter zwar alles bewältigt hatte sich aber ihres Werts keineswegs bewusst gewesen war, und eigentlich auch keine Feministin. Den „kleinen“ Unterschied zwischen den Feministinnen und den überlasteten, chronisch kranken und überarbeiteten Frauen in ihren vielfältigen Berufen in den sozialistischen Ländern lernte sie erst allmählich.

An das alles dachte sie nicht, als sie durch den Garten an der Grenze zwischen Toskana und Latium ging; das kam erst später nach dem Gespräch mit Andrea. Danach hat sie sich über die Künstlerin, Niki de Saint Phalle informiert, über ihr Leben und den Fluch, der sie verfolgte, und den Segen der Kunst, der ihr erlaubt hatte, so zu leben, wie sie wollte, Kunst als Lebensprinzip zu kultivieren. Vor allem berührt hatte sie die Schönheit der Künstlerin, die aus den Fotos von ihr sprach: das feine filigrane Gesicht und die schlanke Figur, die Schönheit, die im Wiederspruch stand zu den von ihr dargestellten groben, fleischigen, rundlichen und manchmal fast vulgären Frauenfiguren. Ihre „Nanas“ waren für viele Frauen in der alten BRD ein Inbegriff des Feminismus; die bunten Gestalten sah sie einmal auf einer Reise nach Hannover, auch in Bonn, auch die riesige, viele Meter lange Figur von Hon vor dem Moderna Museet in Stockholm.

Doch da in der Toskana, an dem schönen Abend, erschienen ihr die Figuren zu grell, zu bunt, zu aggressiv und demonstrativ, ganz anders als die Umgebung; der Hinweis der Künstlerin auf die Verbindung und Inspiration bei Gaudi und Hundertwasser fand sie nicht gerecht, weil die beiden tief mit den Städten verbunden waren, für die oder wo sie ihre Werke schufen. Sowohl der Park Güell in Barcelona als auch das Elektrizitätswerk in Wien waren jeweils für den Standort errichtet, nicht austauschbar, verwurzelt und einmalig. Den Tarot Garten konnte sie sich dagegen in der Gegend um Berlin auch gut vorstellen; würden die Menschen nicht auch dahin strömten, um sich die wunderbar farbigen, bunten, fröhlichen Figuren anzuschauen? Das Argument, dass diese sich mit der männlichen Welt der italienischen Provinz auseinandersetzten, nahm sie nicht ab. Sie existierten für sich, im Kreis der 22 Figuren der Tarot Karten, das große Arkanum des Spiels, mit einigen Tiergestalten, Wohnensembles dazu. Zwar waren wie immer ihre Geschlechtsteile gut sichtbar und überdimensional, aber das war der Stil der Künstlerin.

Nun war sie aber drin und ging hinter Familien mit vielen Kindern her, die vor Freude und Erregung bei so viel Farbe, Spiegel und Spiegelung quietschten. Sie spielten mit den Tieren, ließen sich fotografieren, drauf, drunter und daneben. Überhaupt war der Garten für selfies wie geschaffen, animierte, die Posen der Figuren einzunehmen, sich zur Schau zu stellen. Sie bewunderte die unheimliche Arbeit, die feine und genaue Ausführung, die Fantasie der Künstlerin. Es war zugegeben schwerste Arbeit, die riesigen Figuren zu schaffen, zuerst aus einem Geflecht von Eisengittern, dann mit Beton zu bespritzen; erst danach kamen die Keramikfliesenarbeiten oder die Bemalung. Die oft verwendeten Spiegelscherben funkelten und spiegelten das Licht der untergehenden Sonne wunderbar, die Farben waren frisch und kräftig, lebendig, wie gerade aufgetragen. Je nach dem Licht der auf- und untergehenden Sonne konnte man unheimliche Fotografien machen, mit Farben, die aus einer ganz anderen Welt waren; wahrscheinlich, dachte sie, musste man sich da etwas länger aufhalten, um den Charme und die Seele des Gartens zu ergründen und ihm zu erliegen. Die Künstlerin selbst verstand den Garten als einen meditativen Ort und zum Tarot-Spiel sagte sie sehr klug einmal: „Das Leben ist wie ein Kartenspiel, wir werden geboren, ohne die Regeln zu kennen, aber jeder von uns muss mit dem Blatt spielen, das er bekommt.“

Zu Hause in Berlin stellte sie herrlich gelbe Sonnenblumen in eine prachtvolle Vase einer schweizerischen Künstlerin, der Mutter einer Freundin, die in Massa Marittima lebt und dort ihre wunderschönen Keramikarbeiten herstellt – eine einmalige Vase, die mit kleinen sich spiegelnden, gelblich-goldenen und burgunder-rostroten Mosaiksteinchen ausgekleidet ist.

Ewa Maria Slaska, Kot i ptak z cmentarza Montparnasse (26.01.2019)

Kilka lat temu byłam na cmentarzu Montparnasse (zobacz wpis Pisarze i cmentarze), odwiedziłam groby Sartre’a, Simone de Beauvoir, Ionesco i Cortazara.

Cortazar – najukochańszy, absurdalny, kultowy… Naszukałam się jego grobu jak głupia. W końcu machnęłam ręką na porównywanie rzeczywistości z planem. Wiedziałam, że jest w lewo od grobu Ionesco i tak długo chodziłam między grobami, aż znalazłam.

A mimo to nie znalazłam ani grobu z kotem, ani z ptakiem. O obu dowiedziałam się przez przypadek, szukając informacji, dlaczego pewna rzeźba Niki de Saint Phalle nazywa się Nana de Berlin?

Setki stron internetowych uporczywie powtarzały jedno zdanie – że ta mała Nana (ma niewiele ponad 30 cm wysokości), zwana również La baigneuse, została przez artystkę zaprojektowana w roku 1973 i wykonana w Niemczech w 500 egzemplarzach. Dopiero zadając pytanie na stronie internetowej artystki, dowiedziałam się, że wydawcą nakładu był oddział słynnego berlińskiego wydawnictwa Propyleje (Propyläen), a dokładniej jego dział zwany Refaktur. Berlińską Nanę wciąż można gdzieś od kogoś kupić, a jej cena waha się pomiędzy osiem a trzydzieści tysięcy euro, nie kupujcie więc kota w worku.



Zastanawiam się, jak to było możliwe, że choć, jak mi się wydaje, zdeptałam cały ten cmentarz od muru do muru, nie zauważyłam dwóch nagrobków wykonanych przez jedną z moich ulubionych i z daleka rozpoznawalnych artystek. Jest to tym dziwniejsze, że jeden z tych nagrobków to duży, kolorowy kot…
Le Chat Ricardo z roku 1989, to poliestrowa rzeźba na grobie Ricardo Menona (1952–1989), rzeźbiarza i malarza, asystenta artystki podczas budowy Ogrodu Tarota. Ricardo, który zmarł w wieku 37 lat na aids, był jednym z wielu przyjaciół Niki de Saint Phalle chorych na tę w owym czasie nieuleczalną chorobę. Dzisiaj, 30 lat później, ludzie chorzy na aids mają szansę przeżyć wiele lat, pod warunkiem, że systematycznie przyjmują leki spowalniające. Rzeźba kota została przez artystkę podpisana: Nie jestem kotem, jestem Ricardo. Również drugi grób na cmentarzu Montparnasse, ozdobiony rzeźbą artystki, to grób jej przyjaciela i asystenta, Jean-Jacquesa Goetzmana, który umarł na aids.
Niki de Saint Phalle była znana ze wsparcia, jakiego udzielała chorym, a także instytucjom, które walczyły o ich godne życie. W roku 1987 opublikowała książkę AIDS: You Can’t Catch It Holding Hands, która została wydana po angielsku, francusku, niemiecku, włosku i japońsku. Wszyscy znamy ten tytuł, to znane hasło: Nie nabawisz się aids, trzymając się za ręce.
Jean-Jacques Goetzman był przyjacielem Philipa Matthew, syna artystki. Umarł w roku 1998, a Niki de Saint Phalle wykonała dla niego rzeźbę zatytułowaną Oiseau pour Jean-Jacques (ptak dla Jana Jakuba).

Wielce Szanowny Św. Tomaszu

Pewno wiesz, jak wielki wpływ wywarłeś na stosunek katolików do zwierząt i reszty pozaludzkiego stworzenia twierdząc, że natura jest po to, aby służyć człowiekowi; zwierzęta są nierozumne, a więc nie mają duszy nieśmiertelnej tylko zmysłową; że człowiek może je wykorzystywać, i, wprawdzie nie powinien krzywdzić, ale to tylko dlatego, że to niedobrze odbija się to na nim samym. Minęło ponad 750 lat, a Ty mówisz do nas nadal, z obowiązującego obecnie Katechizmu Kościoła Katolickiego. W nauce miałbyś największy ze wszystkich autorski impact factor. Szacunek!

Sprawa naszego stosunku do zwierząt mieści się w części Katechizmu omawiającej przykazanie 7, w odniesieniu do „poszanowania osób i ich dóbr”; są więc zwierzęta nadal, tak jak chciałeś, naszym dobrem i własnością. Trochę się dziwimy, gdyż w wielu miejscach Pisma Świętego czytamy, że należą do Boga — i w opisie stworzenia, i choćby tutaj, u Psalmisty: “Nie przyjmę cielców z twego domu ani kozłów ze stad twoich. Bo moje są wszystkie leśne zwierzęta, stada na górach i woły. Znam wszystkie ptaki powietrzne, a polna zwierzyna jest moja.”  (Ps 50, 10-15). A także tutaj: „Do Pana, Boga twojego, należą niebiosa najwyższe, ziemia i wszystko, co jest na niej” (Pwt 10, 14). 

Miejsca i sytuacji zwierząt w najnowszym wydaniu Katechizmu z 1992 roku nie zmienił, Tomaszu, nawet czuwający nad jego zawartością wybitny teolog naszych czasów — kardynał Józef Ratzinger. Choć potem, już jako Papież mówił, że: „[…] gdziekolwiek Słowo Stwórcy było właściwie rozumiane, gdziekolwiek życie było przeżywane z odkupieńczym Stwórcą, ludzie starali się ratować stworzenie, a nie je niszczyć. […] całe Stworzenie jęczy w bólach rodzenia z powodu niewoli, której zostało poddane, oczekując objawienia się synów Bożych: poczuje się wyzwolone, gdy stworzenia, mężczyźni i kobiety, którzy są dziećmi Bożymi, będą je traktować zgodnie z Bożą perspektywą. Wierzę, że właśnie to możemy dzisiaj ustalić, jako rzeczywistość.” Od prac nad Katechizmem minęło wiele lat; może wtedy nie poświęcił tej sprawie dość uwagi, a może jeszcze nie wiedział w pełni, co robi ze zwierzętami współczesny człowiek? Potem mówił przecież, że: „[…] produkcja przemysłowa – […] ta degradacja żywych istot, zamienionych w towar, rzeczywiście wydaje mi się sprzeczna ze stosunkiem człowieka do zwierzęcia, jaki przewija się w Biblii”.

Katechizm wymaga wprawdzie od nas, katolików, „poszanowania integralności stworzenia”, ale nie bardzo rozumiemy, co to słowo „integralność” ma znaczyć, skoro zaraz potem mówi za Tobą, Tomaszu, że zwierzęta „są z natury przeznaczone dla dobra wspólnego ludzkości”, a granice panowania człowieka nad stworzonym światem „określa troska o jakość życia bliźniego, także przyszłych pokoleń”. Integralność to według nas „nienaruszalność”, „spójność”. Jaka to integralność stworzenia, skoro można ją naruszać, i to tylko dla dobra człowieka? Co znaczy dziś „jakość życia bliźniego”?

Kilkaset lat po Tobie, rozumiemy coraz wyraźniej, że jesteśmy tylko częścią stworzonego świata — choć fakt, że częścią bardzo szczególną. Nie jesteśmy jednak ponad nim. Wiemy też, od podobnych do Ciebie wielkich uczonych, których rozumność jest darem Ducha Świętego, że my, ludzie, należymy do świata ożywionej natury, z którego według niepojętego planu Boga wyewoluowaliśmy. I to nie tylko nasze ciało, ale i umysł — a też, jak ostatnio zaczynamy rozumieć, zdolność empatii, moralnej refleksji, samoświadomość. Już minie niedługo 10 lat, jak uczeni z ważnego ośrodka nauki w Cambridge wydali deklarację o istnieniu świadomości u zwierząt, potwierdzając podobieństwo emocjonalnych i świadomych stanów wśród ptaków, ssaków, głowonogów i człowieka. 


św. Tomasz z Akwinu (zm. 1274) obraz Juana de Peñalosy (1579-1633)

Oczywiście, nie mogłeś o tym wiedzieć w XIII wieku, czytając opisy zwierząt w Fizjologu, w Liber de natura rerum Tomasza z Cantimpré, czy w De animalibus swojego wspaniałego nauczyciela Alberta Wielkiego. Może też przeglądałeś jakieś bestiariusze? Na obrazie Juana de Peñalosa widzę, że miałeś psa. Ale z pewnością, kiedy tworzyłeś swoje wielkie Dzieło mogło brakować Ci czasu, abyś mógł go lepiej poznać, zrozumieć.

Nie tylko teoria ewolucji, ale cała ogromna już dzisiaj wiedza o rozumności zwierząt — o ich psychice, o tym, jak się komunikują, że wiele z nich żyje społecznie, czyli kieruje się pewnymi zasadami i że nie są one tylko instynktem — nie była Ci dostępna. Żałuj. Za to Ciebie zachwycała hierarchia bytów Arystotelesa, myśl Świętego Augustyna.  Rozumiemy, nadal są w naszej opinii gigantami. 

Dziwi nas jednak, że postawiłeś zwierzęta poza moralnością człowieka, uznając właśnie rozumność jako kryterium. Czy nie było, Tomaszu, w Twoich czasach ludzi nierozumnych, umysłowo niepełnosprawnych, chorych na demencję, upośledzonych, ale i małych dzieci? Byli, i z całą pewnością podobnie jak zwierzęta nie rozeznawali swoich powinności, ani nie odpowiadali za swoje czyny — jeżeli to przyjmiemy za warunek zachowań moralnych. Czy ich nierozumność oznaczała, że można było się wobec nich zachowywać nieetycznie? Czy można było za Twoich czasów takich ludzi krzywdzić, zamknąć w klatkach, piłować im zęby, podcinać ścięgna, aby się nie ruszały, krępować, upokarzać, trzymać w ciemnościach, żywcem gotować, ćwiartować? Tego i teraz nie wolno robić człowiekowi, ale tych i innych okrucieństw doświadczają miliardy zwierząt. I my, Tomaszu, wprawdzie już wiemy, że są  r o z u m n e   i   c z u j ą, ale wciąż na to pozwalamy. Twierdziłeś, że rozumność jest tak naprawdę emanacją duszy. Cóż, nasza wiedza i wieki doświadczeń nie pozwalają nam zbyt łatwo wyrokować, co to jest dusza, jakie ma właściwości i jaki byt ją posiada. Im więcej się wie o świecie materialnym, tym trudniej o kategoryczność w sprawach metafizycznych.

W toku dziejów wymyśliliśmy natomiast, że to nie poziom rozumności żywych istot decyduje o tym, jak się wobec nich mamy zachowywać, ale to, czy można je skrzywdzić, zadać ból. A o bólu i jego rozmaitych rodzajach wiemy już tyle, że byś nie uwierzył! Wiemy też na pewno, że zwierzęta go czują.  

Ale, jeszcze o tej wyższości człowieka. Czy nie dał Ci, Tomaszu, do myślenia Kohelet, kiedy mówił: „…to samo tchnienie ożywia ludzi i zwierzęta. Człowiek więc nie przewyższa zwierzęcia, lecz wszystko jest marnością. Wszystko zmierza do tego samego miejsca: wszystko powstało z prochu i wszystko do prochu znów wraca. Skąd wiadomo, czy tchnienie istot ludzkich wznosi się do góry, a tchnienie zwierząt schodzi na dół, do ziemi?” (Koh 3, 19-21). Są i inne słowa, które mówią o podobnej kondycji ludzi i zwierząt, na przykład: „Ludzie i zwierzęta, bydło i trzoda, niech nic nie jedzą, niech się nie pasą i wody nie piją. Niech się obloką w wory i niech żarliwie wołają do Boga.” (Jon 7b-8a) Ciekawi nas, dlaczego uznałeś, że zwierzęta są gorsze, że bez reszty umierają? Skąd miałeś pewność, Tomaszu, że wymyślone, wyewoluowane przez Boga z takim „artyzmem” zwierzęta nie mają z Nim jakiejś komunikacji, nie dostąpią zbawienia, skoro Jezus wszystko pojednał ze sobą, a i Święty Jan w swojej wizji wszystko, co istnieje na ziemi i w niebie, widział wokół Tronu Baranka? (Ap 5,13). Ale tu muszę Cię pocieszyć. Nawet współcześnie niektórzy wybitni myśliciele mają podobną do Twojej pewność. Niestety, to się potem utrwala w potocznej percepcji i owocuje w niedobrych czynach ludzi.

Musisz wiedzieć, Tomaszu, że jednak niektórzy, wprawdzie wciąż nieliczni, współcześni nam teologowie, ale też nasz obecny papież Franciszek, podważają pogląd, jakobyśmy mogli robić ze zwierzętami, co chcemy. Wielu innych jednak próbuje ośmieszyć próby prawnej ochrony zwierząt, uzasadniane także wiarą, budując obronne mury. 

Nie, nie uważamy, że zwierzęta są podmiotem zachowań moralnych, ani że są w stanie budować z człowiekiem wspólnotę etyczną. Wystarczy, że będą przedmiotem naszej etyczności i solidarności. I nie jest też tak ważne, czy i jaką mają duszę, jaką dokładnie samoświadomość. Wystarczy nasza  świadomość, że cierpią przez człowieka, żeby stanąć w ich obronie. Wszystkich. Otwarcie i konkretnie. 

Niestety, Tomaszu, nasz Katechizm wciąż mówi Twoimi słowami: o służebności niemających duszy nieśmiertelnej zwierząt, i, jak to bywa ze słowami, tworzą one rzeczywistość, usprawiedliwiają. Zmieniło się wszystko: sytuacja zwierząt, nasza wiedza o nich, nasza duchowość, a Twoje słowa, zamrożone w doktrynie Kościoła, trwają. 

Wybacz, Tomaszu — z całym szacunkiem dla Twojego intelektu — przyszła pora, aby wyjąć moralność katolików w odniesieniu do zwierząt z teologicznej zamrażarki. Ogrzać współczuciem.
Z pewnością się nie obrazisz. 

Czekam z niecierpliwością na odpowiedź, a wraz ze mną wielka liczba, zwłaszcza młodych, szukających Boga ludzi.

Z wyrazami szacunku,

Barbara Niedźwiedzka z Grupy Kongresowej „Troska o stworzenie”

Szejk Dubaju

Zapytano założyciela Dubaju, Szejka Raszida, jak widzi przyszłość swojego kraju, a on odpowiedział:

– Mój dziadek jeździł na wielbłądzie, mój ojciec tak samo, ja jeżdżę mercedesem, mój syn land roverem, mój wnuk też będzie jeździł land roverem, ale mój prawnuk prawdopodobnie znowu pojedzie na wielbłądzie…

– Dlaczego?

– Jest kilka odwiecznych zasad, które rządzą wszystkim w życiu. Wiadomo, że trudne czasy kształtują silnych ludzi, silni mężczyźni tworzą dobre czasy, dobre czasy rodzą słabych, a słabi tworzą ciężkie czasy. Wielu nie zrozumie, ale dobrobyt w naszym kraju produkuje pasożyty, a nie bojowników życia…

***

Mądra myśl, która mnie od dawna zaprząta. Wreszcie pewnego czerwcowego poranka postanawiam przyjrzeć się bliżej temu zdjęciu i tej rozmowie.

I jakże prawdziwe okazuje się to przemyślenie.

Szejk Raschid bin Said Al Maktum (1912-1990) nie był wprawdzie jak podaje autor powyższej opowieści założycielem Dubaju, tylko ósmym jego władcą, słynnym myśliwym, którego specjalnością były polowania z sokołami. Wydawałoby się więc, że jest przykładem bajkowego wręcz władcy orientalnego, ale to właśnie on rozpoznał wyzwanie nowoczesności, to on zainicjował i umożliwił gospodarczy rozwój Dubaju i jest politycznym ojcem zarówno Zjednoczonych Emiratów Arabskich, jak i wspaniałego miasta, jakim stał się Dubai w ciągu sześciu ostatnich dziesięcioleci.

Szejk miał czterech synów, z których pierwszy już nie żyje, a trzeci rządzi obecnie Dubajem i jest wiceprzewodniczącym Zjednoczonych Emiratów.

To ten syn, jeden z synów, o których Rashid powiedział, że oni też będą jeździć land roverami. To ci, którzy żyją w dobrych czasach i są słabymi ludźmi.

Muhammad bin Raszid Al Maktum, urodzony w roku 1949, studiował w Cambridge, jest patronem fantastycznego projektu budowy najwyższego budynku na świecie – Burj Khalifa. Jest znanym dobroczyńcą i patronem wielu akcji kulturalnych. Ma sześć żon i 24 dzieci. Jedna z jego żon uciekła od niego z dziećmi, dwie córki też próbowały uciec, zostały złapane, zmuszone do powrotu do Dubaju i uwięzione w rodzinnym więzieniu.

Zza zasłon skrywających orientalną baśń o potędze i nieprzebranych bogactwach wyziera wykrzywiona maska okrutnika, prześladowcy kobiet i dzieci, człowieka odpowiedzialnego za uprowadzenia, tortury i śmierć członków swojej rodziny. W marcu 2021 roku szejk został przez sąd w Londynie zaocznie skazany, ale wypiera się wszystkiego i zapewne nigdy nie dosięgnie go sprawiedliwość.

Taka historia.

Rio Reiser

Ewa Maria Slaska


Am Samstag 12. Juni 2021 dh. gestern sollte Heinrichplatz in Kreuzberg in Rio Reiser Platz umgenannt werden. “Ganz Berlin” hat sich für den “Tag und Stund” auf dem Heinrichplatz verabredet, um dabei zu sein.

Die Umbenennung des Heinrichplatzes in Berlin-Kreuzberg in Rio-Reiser-Platz ist jedoch vor ein paar Tagen kurzfristig abgesagt. Wegen der Beschwerden aus der Nachbarschaft. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg bestätigte, dass noch die juristische Klärung abgewartet werden müsse. Die Protestler, die Punk Musiker, sind selber fans von Rio Reiser, sie betrachten jedoch die Platz-Umbenennung als erster Schritt Richtung Gentrifizierung und behaupten gar, der Musiker wäre selber an ihrer Seite.

Vielleicht haben sie gar recht. Eins ist sicher, ihm selber wäre die ganze Sache Wurscht.

Rio Reiser: Ein Leben für die Musik

Mit Ton Steine Scherben hat Rio Reiser in den 70ern die Republik aufgerüttelt – mit seinem Solo-Debüt “König von Deutschland” landete er in den 80ern einen Hit. Er lebte für die Musik – ein schnelles, wildes Leben.

von Simone Glöckler (Radio NDR)

Ralph Christian Möbius, so der bürgerliche Name von Rio Reiser, wird am 9. Januar 1950 in Berlin als jüngstes von drei Kindern geboren. Mit seinen Eltern zieht er oft um, wächst unter anderem in Mannheim, Stuttgart und Nürnberg auf. Die Musik packt ihn früh: Klein-Möbius sieht 1961 den Film “Ben Hur” und ist von der Filmmusik begeistert. Er beginnt am Klavier die Melodien des Komponisten Miklós Rósza nach Gehör nachzuspielen. Als er die Beatles 1963 zum ersten Mal im Radio hört, ist er fasziniert. Mit 14 Jahren ist er “tödlicher Fan” der Jungs aus Liverpool und ihrer neuen Art der Musik. Für ihn steht fest: Er selbst will nichts anderes als Musik machen und Songs schreiben. Mehrere Instrumente bringt er sich selbst bei.

Schule und Lehre geschmissen

Während sich der Sohn lieber mit Musik als mit Schule beschäftigt, muss die Familie wieder umziehen: nach Nieder-Roden nahe Frankfurt. In der hessischen Kleinstadt wird Ralph von einem Freund in “Rio” umgetauft und nennt sich fortan auch selbst so. Die Schule schmeißt er schließlich, ebenso eine Fotografenlehre – um sich ganz der Musik zu widmen. 12 Bilder Rio Reiser – der “König von Deutschland”

Hymne einer Generation: “Macht kaputt, was euch kaputt macht”

Im Januar 1966 lernt Rio den gleichaltrigen Gitarristen Ralph Peter Steitz kennen und wird von ihm als Sänger seiner Band engagiert. Aus dieser Begegnung wird eine lebenslange Freundschaft. Ein Jahr später folgt Rio seinen Brüdern nach Berlin und gründet mit ihnen später die Theatergruppe Hoffmanns Comic Theater. Rio ist Hauskomponist. Eines der Lieder aus dieser Zeit – “Macht kaputt, was euch kaputt macht” – wird später zur Hymne einer Generation. Obwohl er sich dem Theater verbunden fühlt, bleibt es sein Traum, eine Band auf die Beine zu stellen und deutsche Rockmusik zu machen.

Sommer 1970: Geburtsstunde der Band Ton Steine Scherben

Die Band Ton Steine Scherben räumt mit kompromisslosem Rock ordentlich ab.

Mit seinem Freund Steitz, dem Bassisten Kai Sichtermann und dem Schlagzeuger Wolfgang Seidel gründet Rio im Sommer 1970 die Band Ton Steine Scherben. Die Jungs treten im September beim “Love and Peace”-Festival auf der Ostseeinsel Fehmarn zum ersten Mal auf – und werden schlagartig bekannt. Bei der legendären Veranstaltung gibt Jimi Hendrix sein letztes Konzert. Für die neue anarchische Band um Rio beginnt der Aufstieg.

“Keine Macht für niemand”

Die erste Schallplatte “Warum geht es mir so dreckig” wird produziert und veröffentlicht. Es folgt 1972 die zweite LP mit dem Titel “Keine Macht für niemand” – und spätestens nach dieser Veröffentlichung kennt die Musiker, die sich ins Herz der linken Szene gespielt haben, fast jeder in Deutschland. Ihre Lieder sind in einer Zeit, in der die Terror-Organisation Rote Armee Fraktion von sich reden macht, der gewaltfreie Gegenpol. Sie sprechen vor allem den Jugendlichen aus der Seele.

Aufs Land nach Schleswig-Holstein

Das Rio-Reiser-Haus in Fresenhagen – hierhin zieht Reiser sich mit Musikerkollegen Mitte der 70er-Jahre zurück.

Um den Einflüssen der kommerziellen Musikbranche zu entgehen, gründen die Musiker von Ton Steine Scherben das Plattenlabel David Volksmund Produktion und veröffentlichen darüber ihre Alben. Privat zieht Rio mit Freunden und Band 1975 von Berlin nach Fresenhagen in Schleswig-Holstein, wo sie sich ein altes Bauernhaus kaufen. Im eigens eingerichteten Tonstudio schreibt und komponiert er mit seinen Kollegen verschiedene Theaterstücke und Filmmusik.

Aus Ralph Möbius wird Rio Reiser

Deutsche Texte und klare Worte für die linke Sache: Mit seiner Band Ton Steine Scherben und später auch als Solo-Musiker krempelte Rio Reiser den deutschen Rock in den 70ern und 80ern um.

Ein Film ist es auch, der Möbius in Reiser verwandelt: Für die Rolle des Johnny West im gleichnamigen Fernsehfilm möchte Rio Möbius seinen “zu sehr nach Arztroman” klingenden Nachnamen ablegen. Den neuen Namen entnimmt er dem Roman “Anton Reiser” von Karl Philipp Moritz. Für sein darstellendes Spiel erhält Rio Reiser 1977 den Bundesfilmpreis in Gold. Es folgen mehrere Filmrollen. Mit Ton Steine Scherben bringt er zwei weitere Alben heraus: “Wenn die Nacht am tiefsten” und “IV”, auch bekannt als “Die Schwarze”.

Rio Reiser arbeitet nicht nur für seine Band, er textet und komponiert auch Lieder für andere Musiker und gibt Ende 1983 ein erstes Solo-Konzert. Auf Kampnagel in Hamburg sitzt Reiser allein am Flügel und singt Stücke von Marlene Dietrich, den Rolling Stones und eigene Kompositionen. Zwei Jahre später, 1985, trennen sich Ton Steine Scherben und Reiser beginnt seine Solo-Karriere.

Ein missverstandener König

Mit “König von Deutschland” landet Rio Reiser einen Riesenhit.

Das Jahr 1986 wird für ihn das musikalisch erfolgreichste seiner Solo-Karriere. Mit Liedern wie “Alles Lüge” und “Junimond” von seiner ersten Veröffentlichung “Rio I.” katapultiert er sich in die deutschen Charts. Sein erfolgreichster Song dieses Albums, “König von Deutschland”, wird von da an mit ihm in Verbindung stehen: Der von der Presse neu ernannte “Volkssänger” landet damit seinen größten Hit.

Ein Jahr später tritt Rio Reiser der Anti-AKW-Bewegung bei und lässt seinen Song “Alles Lüge” für die Grünen als Wahlkampflied zu. Der rastlose Künstler veröffentlicht zwei weitere Solo-Alben. Diese können kommerziell nicht an den Erfolg der ersten Platte anknüpfen, doch Reiser arbeitet unermüdlich weiter. Er komponiert wieder Filmmusik, unter anderem auch für einen “Tatort”, übernimmt kleinere Rollen in Fernsehfilmen und schreibt für die Stadt Unna 1989 eine Oper.

“König von Deutschland” als Wahlkampf-Song der PDS

Um kurz darauf seinem Unmut über die Art und Weise der Wiedervereinigung Ausdruck zu verleihen, tritt der Sänger 1990 in die PDS ein, da er sich schon “immer für Außenseiter eingesetzt habe”, und erlaubt der Partei, seinen “König von Deutschland” für den Wahlkampf zu benutzen. Für einige Zeit ist das Stück unbeliebt und wird von Radiosendern boykottiert. Der Sänger kann sich aber auch ohne Radio Gehör verschaffen. Es folgen weitere Konzerte mit seinen Freunden und ehemaligen Kollegen aus der Zeit der Ton Steine Scherben, alleine am Flügel in der “Mitternachtsshow” des Hamburger Schmidt Theaters oder als Gast in diversen Talk-Shows.

Gesundheitliche Probleme – Der König tritt ab

In den 90er-Jahren geht es Rio Reiser gesundheitlich nicht gut – trotzdem macht er weiter.

Sein unermüdlicher Arbeitseinsatz für die Musik und vermehrter Alkoholkonsum machen sich ab 1992 bemerkbar. Trotz beginnender körperlicher Schwäche veröffentlicht Rio Reiser weitere Platten. Als 1995 seine sechste und letzte erscheint, schreibt ein Musikjournalist des Magazins “Rolling Stone”: “Niemand in Deutschland schreibt so wahre, aufrichtig-radikale und nachzuempfindende Texte wie dieser melancholische Spielmann.” Dem letzten Album entstammt auch wieder ein “Tatort”-Song zur Folge “Im Herzen Eiszeit”, in der Reiser in einer Hauptrolle zu sehen ist.

Reiser stirbt mit 46 Jahren

Im Mai 1996 begibt sich der Musiker gegen ärztlichen Rat noch einmal auf Deutschland-Tour, doch die muss er abbrechen. Körperlich total ausgelaugt, kehrt er nach Fresenhagen zurück und stirbt dort am 20. August 1996 an Kreislaufversagen und inneren Blutungen. Unzählige trauernde Fans nehmen gemeinsam mit Musikerkollegen am 1. September 1996 im Berliner “Tempodrom” beim “Konzert der Freunde” Abschied.

Der Einfluss Reisers auf die heutige Musikwelt zeigt sich unter anderem in den erfolgreichen Interpretationen der Lieder durch Jan Plewka. Der Frontmann der Hamburger Band Selig ist immer wieder mit seinem Rio-Reiser-Programm unterwegs, “weil Rio Visionen bis über seinen Tod hinaus hatte. Seine Texte, Melodien und Utopien für Menschlichkeit und Gerechtigkeit werden diese Welt überleben.” Plewka trägt sie weiter. Zum 70. Geburtstag würdigt auch das Berliner Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg den ehemaligen Hausbesetzer. Der Heinrichplatz wird demnächst in Rio-Reiser-Platz umbenannt.

Nun ja, er wird zuerst nicht umbenannt. Obwohl er schon umbenannt wurde. Junimond ist nun aber ein Junimond:

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Interview auf Deutsch:

Andrzej Grajewski rozmawia z profesorem Robertem Trabą o polsko-niemieckich podręcznikach do nauki historii

Andrzej Grajewski: Szefowa berlińskiego oddziału Instytutu Pileckiego Hanna Radziejowska zwróciła niedawno uwagę, że w ośmiu przeczytanych przez nią niemieckich podręcznikach do historii nie było słowa o terrorze i zbrodniach na polskiej inteligencji i ludności cywilnej, o powstaniu warszawskim, Polskim Państwie Podziemnym i rządzie na emigracji. Czy ten opis odpowiada prawdzie?

Prof. Robert Traba: Dziwi mnie, że zaczynamy rozmowę od wypowiedzi o faktach powszechnie znanych, pomijamy zaś milczeniem zamknięcie historycznego projektu pierwszego wspólnego polsko-niemieckiego podręcznika do nauczania historii. O mankamentach niemieckich podręczników publicznie mówiłem wielokrotnie, korzystając m.in. z analizy treści blisko 40 spośród nich. Wskazywaliśmy na brakujące w nich elementy opisu niemieckiej okupacji, eksterminacji polskich elit czy funkcjonowania Polskiego Państwa Podziemnego.

Wydarzeniem na skalę międzynarodową jest fakt, że wysiłkiem dwóch rządów przygotowywany był wspólny podręcznik. Zastanawiam się, dlaczego dzień po zakończeniu tego projektu PAP – główne medium informacyjne – wysyła do opinii publicznej wiadomość, że w sprawach podręcznikowych nic się nie zmieniło. Jakby komuś chodziło o sabotowanie naszej pracy, wykonanej, podkreślam, na zlecenie polskiego rządu.

Mówimy o podręczniku „Europa. Nasza historia/Europa – Unsere Geschichte”. W jakich okolicznościach powstał?

To wielki, realizowany od 12 lat projekt, którym kierowały ze strony państwa polskiego trzy ministerstwa oraz powołana do nadzoru merytorycznego Wspólna Polsko-Niemiecka Komisja Podręcznikowa. Żaden z kolejnych rządów tego projektu nie przerwał, zapewniając biorącym w nim udział ekspertom pełną wolność i niezależność. Dodam, że w 2012 r. opracowaliśmy „Zalecenia”, które w sposób zasadniczy zmieniają sposób opowiadania dziejów Polski i Niemiec. Wszystkie zostały zrealizowane w tym wspólnym, wspieranym przez oba rządy podręczniku.

Jaki jest status tego podręcznika?

Został zatwierdzony do użytku przez konferencję ministrów oświaty Niemiec. Nie ma federalnego ministerstwa oświaty, gdyż to kompetencja poszczególnych landów. Podręcznik został uznany w 15 landach, poza Bawarią, która stwierdziła, że za mało jest w nim elementów bawarskich. Pozostawię to bez komentarza. Ponieważ IV tom został zamknięty dopiero w czerwcu br., w Polsce trwa proces recenzyjny wszystkich czterech tomów, aby dopuścić go oficjalnie do nauki historii w polskich szkołach. Osobiście wierzę w pozytywne jego zakończenie. Mam nadzieję, że władze w obu krajach wesprą jego używanie. Akceptację dokonaną przez nauczycieli będziemy mogli ocenić dopiero za rok, kiedy będzie miał szansę jako całość wejść do użytku w szkołach. Żaden nauczyciel nie podejmie się używania podręcznika, jeśli nie ma kompletu, a ten stan osiągnęliśmy dopiero teraz.

Dalej: https://www.gosc.pl/doc/6655132

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Robert Traba, historyk i politolog. Od roku 2007 do grudnia br. był współprzewodniczącym Wspólnej Polsko-Niemieckiej Komisji Podręcznikowej. W latach 2006–2018 kierował Centrum Badań Historycznych PAN w Berlinie. Obecnie profesor w Instytucie Studiów Politycznych PAN w Warszawie.

Wspólna Polsko-Niemiecka Komisja Podręcznikowa

Kommentarz profesora Michaela Müllera

Europa – unsere Geschichte. Ein Schulbuch für Deutsche, Polen und Europäer

Das in deutsch-polnischer Zusammenarbeit gerade fertiggestellte vierbändige Unterrichtswerk zur europäischen Geschichte ist das weltweit zweite in transnationaler Kooperation erarbeitete Schulbuch – und (hoffentlich!) das erste, das in der schulischen Unterrichtspraxis auch wirklich breit genutzt werden wird, in Polen, in Deutschland, vielleicht auch anderswo in Europa.

Das Projekt hat wiederum seine eigene Geschichte. Es geht zurück auf die langjährige Arbeit der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission der Historiker und Geographen. Im Blick auf deren Erfahrungen und Kompetenzen haben die Außenminister Polens und Deutschlands unserer Kommission 2007 den Auftrag erteilt, ein gemeinsames Schulbuch für Geschichte zu erarbeiten. Das geschah dann in mehreren Stufen. Bis 2012 untersuchten Expert*innengruppen, welche Anforderungen ein solches Schulbuch in beiden Ländern je erfüllen mussten, und sie erarbeiteten genaue Empfehlungen für die inhaltliche und didaktische Gestaltung. 2012 wurden aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung zwei Verlage mit der Realisierung beauftragt – der deutsche Verlag Eduversum und der bekannte polnische Schulbuchverlag WSiP (Wydawnictwo Szkolne i Pedagogiczne). Dann begann die Arbeit der deutsch-polnischen Autor*innenteams, unterstützt vom Expertenrat unserer Kommission. So wurden zwischen 2016 und 2020 sukzessive die vier Bände fertiggestellt.

Unsere Ziele werden in der Ansprache an die Schülerinnen und Schüler auf der Auftaktseite zu Bd. 1 erklärt. Es geht darum, dass junge Menschen „die europäische Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln“ kennen lernen, Wichtiges über die Geschichte auch unserer Nachbarn erfahren – und dadurch eben ein Verständnis dafür entwickeln, dass die europäischen Gesellschaften sehr unterschiedliche historische Erfahrungen gemacht haben, diese Erfahrungen zugleich aber immer eng miteinander verflochten waren.

Geschichte ist nicht einfach ein Archiv gesicherten Wissens über die Vergangenheit, schon garnicht etwas, was man in einer authoritativen, „objektiven“ Erzählung über Europa darstellen könnte. Es gibt Tatsachen (Ereignisse, Strkturen, Wandlungsprozesse), die genau zu rekonstruieren und zu dokumentieren die Aufgabe der Historiker*innen ist; sie sind dabei dem Prinzip der Objektivität und Wahrhaftigkeit verpflichtet. Eine ganz andere Sache ist jedoch, wie einzelne europäische Gesellschaften/Nationen, einzelne regionale, kulturelle und soziale Gruppen, ja auch einzelne Menschen die „große“ Geschichte je erfahren haben bzw. sich daran erinnern.

Jene „große“ Geschichte stellte und stellt sich den Menschen in Europa in Erfahrung und Erinnerung auf sehr unterschiedliche Weise dar. Es macht zum Beispiel einen gewaltigen Unterschied aus, ob man den deutschen Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen Polen im Jahr 1939 aus der Perspektive der Tausende zählenden Opfer unter der polnischen Zivilbevölkerung und deren Nachkommen wahrnimmt oder aus der der damals noch kaum vom Krieg betroffenen deutschen Bevölkerung. Ebenso macht es aber einen gewaltigen Unterschied aus, ob man die Erfahrungen von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in den Jahren 1944/45 aus der Perspektive der betroffenen Deutschen oder aus der der polnischen Nachkriegsgesellschaft sieht. Dass Nationen, besondere Gruppen und auch Einzelne unterschiedliche historische Erinnerungen haben, ist legitim und sozusagen natürlich. Ebenso natürlich ist, dass sich an die jeweiligen kollektiven Erinnerungen sehr unterschiedliche Deutungen der Vergangenheit knüpfen – wenn auch nicht alle dieser Deutungen „legitim“ erscheinen mögen oder zumindest kontrovers sind.

Lernen über Geschichte muss in jedem Fall aber auf selbständiger, kritischer Urteilsbildung beruhen. Dem entspricht das Angebot verschiedener didaktischer Bausteine in dem Schulbuch. Neben der konventionellen Fakteninformation (Ereignisse, Strukturen, Begriffserklärungen) werden unter dem Stichwort „Blickwinkel“ unterschiedliche Deutungen der Vergangenheit miteinander konfrontiert. Sogenannte Methodenseiten geben Anleitung zum kritischen Umgang mit Quellen und Sekundärinformationen. Unter der Rubrik „Vergangenheit in der Gegenwart“ wird auf Spuren der Geschichte in unserer heutigen Lebenswelt aufmerksam gemacht und zu deren kritischer Wahrnehmung angeregt.

Die Initiator*innen und Verfasser*innen des vierbändigen Schulbuchs wünschen sich sich, dass es einen Beitrag zur Entwicklung einer Kultur der dialogischen Erinnerung in Europa leisten kann. Damit es dazu kommen kann, braucht es aber – wie Robert Traba (polnischer Ko-Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission bzw. der Projektgruppe Schulbuch) zurecht angemerkt hat – nicht nur wechselseitige Empathie, sondern auch die Bereitschaft, die „Polyphonie der nationalen Erinnerungskulturen“ als „dialogbereichernd“ anzuerkennen.

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Michael G. Müller, Professor für Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle, ehemaliger Ko-Vorsitzender der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission und Ko-Vorsitzender des Expertenrats für die Projektgruppe Deutsch-Polnisches Schulbuch

Reblog. Czas czereśni. Czas wiśni.

Ewa Maria Slaska

Hanami, czereśnie, wiśnie i chodzenie po mieście

W tym roku nie obchodziliśmy w Berlinie Hanami, japońskiego święta kwitnącej wiśni, ale w kilku miejscach w mieście można po prostu oszaleć, tak właśnie jest lub było różowo i pięknie. Zresztą u mnie za oknem też rośnie wielkie stare drzewo, o którym ja twierdzę, że to wiśnia, a przyjaciel, ogrodnik-amator, że czereśnia. Ale czy to ważne…

Część z tych wiśni posadzili nam (czyli Berlinowi) Japończycy, np. nad Teltowkanal, gdzie jest aleja tysiąca kwitnących drzew. To bardzo piękne zajęcie na weekend majowy – spacer pod baldachimem kwitnących drzew. A właśnie kwitną. Właściwie to mieliśmy obchodzić Hanami już przed dwoma tygodniami, ale zimna była wiosna w tym roku i kwitną dopiero teraz.
Jeśli chcecie tam pojechać, najlepiej wsiąść w autobus 184 przed dworcem Südkreuz (autobus jedzie do Lichterfelde Ost) i dojechać prawie do końca, do przystanku Schwelmer Str. Przejść na drugą stronę ulicy i kilka metrów do przodu (dalej w kierunku jazdy) i już zobaczycie… Można też pojechać autobusem M85 z Hauptbahnhof do końca i dojść jeden przystanek na piechotę.

Piękny jest czas, kiedy kwitną wiśnie. Pisałam już o tym wiele lat temu, i już raz reblogowałam. Teraz rebloguję to po raz drugi. W roku 2013 napisałam.

To, że dziś właśnie posłuchamy Czasu wiśni zawdzięczam(y) facebookowej grupie założonej przez Anatola Borowika: “Fani Bułata Okudżawy… łączcie się!” Grupa przypomina nie tylko Okudżawę, ale również i inne piękne utwory muzyczne i poetyckie. Czas wiśni, przypomniany przez Marynę Bersz Szturo Over, bez problemów znalazłam na youtubie po francusku i po niemiecku, z trudem, i tylko dzięki temu, że piosenka w wersji oryginalnej pojawia się w japońskim filmie Szkarłatny pilot w reżyserii Hayao Miyazaki, znalazłam angielską wersję tekstu. Polskiej nie ma. Ani w wersji muzycznej, ani słownej, co dziwne i ciekawe, bo Le temps de Cerises to jeden z najczęściej coverowanych utworów na świecie. Zrobiłam więc tłumaczenie sama…

Le temps de Cerises

Le Temps des cerises est une chanson de 1866, paroles de Jean-Baptiste Clément, musique d’Antoine Renard. Interprétation: Yves Montand.
Cette chanson est si fortement associée à la Commune de Paris que, dans les esprits, elle fut écrite pour elle. Pourtant elle fut écrite sous Napoléon III avant même la guerre de 1870.

Tak, ta zwykła prosta francuska piosenka o miłości, ludowy przebój o tym, że kocham, choć czas czereśni i miłości jest krótki i przemija, ja jednak kocham i nawet jeśli te czereśnie i ta miłość minęły, wiem, że kiedyś powróci następna miłość… Ta ludowa piosenka nabrała specjalnego znaczenia podczas rewolucji Komunardów w 1870 roku. Jak to opowiada podczas koncertu wieczny wojownik Wolf Bierman, którego interpretację przypominam poniżej, był to pierwszy w Europie moment, w którym to lud powiedział, czego chce. Komuna przegrała, ale komunardzi i ich zwolennicy wierzyli, że walka się nie skończyła, że będziemy walczyć i kiedyś zwyciężymy. I wtedy właśnie piosenka o miłości i czereśniach stała się symbolem tej wiary w zwycięstwo. Nie zmieniono w niej ani jednego słowa, to tylko śpiewający wiedzieli, że śpiewają o czymś innym.

Dopisek 1: Rok 2017. Dziś, po czterech latach po opublikowaniu pierwszej wersji tego wpisu, w czerwcu 2017, dedykuję tę piękną piosenkę o lecie, czereśniach, miłości i zwycięstwie, nam wszystkim, Polakom, którzy wierzą (i wiedzą), że skoro pokonaliśmy zaborców, Hitlera i komuchów, to przetrwamy i szaleństwo Kaczyńskiego.

Dopisek 2: Rok 2021. Po następnych czterech latach od tamtego reblogu nie jestem już taka pewna, że pokonamy Kaczyńskiego. Do niedawna myśleliśmy, że jeśli tak będzie, to zrobią to kobiety. Teraz po rozpadzie lewicy na tę sprzedajną, liberalną i tę wierną pryncypiom, okazało się, że kobiety też się obrzucają wyzwiskami i kłócą, co oczywiście przypomina tę słynną scenę z Żywota Briana:
– Kto jest naszym największym wrogiem?, pyta retorycznie dowódca Narodowego Frontu Judei.
– Noooo, Rzymianie, odpowiadają niepewnie działacze.
– Nie, zaprzecza przywódca. Naszym głównym wrogiem jest oczywiście Ruch Wolnej Galilei.

Le temps de Cerises

Quand nous chanterons, le temps des cerises
Et gai rossignol et merle moqueur
Seront tous en fête.
Les belles auront la folie en tête
Et les amoureux du soleil au coeur
Quand nous chanterons, le temps des cerises
Sifflera bien mieux le merle moqueur.

Mais il est bien court le temps des cerises
Où l’on s’en va deux cueillir en rêvant
Des pendants d’oreilles,
Cerises d’amour aux robes pareilles
Tombant sous la feuille en gouttes de sang.
Mais il est bien court le temps des cerises
Pendant de corail qu’on cueille en rêvant.

Quand vous en serez au temps des cerises
Si vous avez peur des chagrins d’amour
Evitez les belles!
Moi qui ne crains pas les peines cruelles
Je ne vivrai point sans souffrir un jour.
Quand vous en serez au temps des cerises
Vous aurez aussi des peines d’amour.

J’aimerai toujours le temps des cerises
C’est de ce temps là que je garde au coeur
Une plaie ouverte.
Et Dame Fortune en m’étant offerte
Ne pourra jamais fermer ma douleur,
J’aimerai toujours le temps des cerises
Et le souvenir que je garde au coeur.

Couplet ajouté pendant la guerre de 1871

Quand il reviendra le temps des cerises
Pendores idiots magistrats moqueurs
Seront tous en fête.
Les bourgeois auront la folie en tête
A l’ombre seront poètes chanteurs.
Mais quand reviendra le temps des cerises
Siffleront bien haut chassepots vengeurs.

Time of cherries

When we sing of the time of cherries,
gay nightingales and mocking blackbirds will celebrate,
pretty girls will have folly in their heads,
and lovers, sunshine in their hearts.
When we sing of the time of cherries,
the mocking blackbird will sing better.

But it is very short, the time of cherries,
where some go to gather earrings in a dream,
cherries of love in similar gowns
falling beneath the leaves like drops of blood.
But it is very short, the time of cherries,
coral pendants which one gathers in a dream.

When you are in the time of cherries,
if you fear the sorrows of love, avoid the pretty girls.
I, who do not fear the cruel distress,
I will never live a day without suffering.
When you are in the time of cherries,
you will also have the distresses of love.

I will always love the time of cherries,
it’s from those times that I hold in my heart an open wound,
and the offerings of lady luck
can never soothe my suffering.
I will always love the time of cherries,
and the memory I hold in my heart

***

Czas czereśni

Gdy śpiewamy o czasie wiśni a z nami
słowiki, i kosy i drozdy
śpiewają – w głowie
dziewczyny szaleństwo mają
a kochankowie słońce w sercu
Gdy śpiewamy o czasie wiśni a z nami
kosy i drozdy lepiej śpiewają

Ale tak krótko trwa czas wiśni ten czas
gdy zbieramy we śnie wiśnie
i czereśnie w podobnych sukienkach
spadające z gałęzi jak krople krwi
Ale tak krótko trwa czas wiśni ten czas
gdy koralowe korale zbieramy we śnie

Jeśli lękasz się bólu omijaj we śnie
dziewczyny, wiśnie i czereśnie,
Lecz ja, ja nie lękam się goryczy
bo każdy mój dzień nosi jej smak
Gdy żyjesz w czasie wiśni, strzeż się
bo miłość może ci poranić serce.

Jednak zawsze będę kochał czas wiśni,
choć z tamtych czasów krwawy pozostał ślad.
A to co dzisiaj daje miłość
Nie ukoi tego, czego wtedy było brak.
Jednak zawsze będę kochał czas wiśni,
i nosił pamięć o nim w sercu i w snach.

Tłumaczenie: Ewa Maria Slaska

Masha and Marcel Proust

Masha Pryven

Between going and staying

2020

Between going and staying
the day wavers,
in love with its own transparency.
The circular afternoon is now a bay
where the world in stillness rocks.
All is visible and all elusive,
all is near and can’t be touched.
Paper, book, pencil, glass,
rest in the shade of their names.
Time throbbing in my temples repeats
the same unchanging syllable of blood.
The light turns the indifferent wall
into a ghostly theater of reflections.
I find myself in the middle of an eye,
watching myself in its blank stare.
The moment scatters. Motionless,
I stay and go: I am a pause. 

by Octavio Paz
(translated by Eliot Weinberger)

Masha Pryven used that poem instead of a description of a photographs series by the group exhibition “One Swallow Does Not Make a Summer”, which was on display October 22-25, 2020 at the GlogauAir Gallery, Berlin.
That series was titled “Between going and staying” and was about the ephemeral distance between now and then, about the melancholic nature of time and remembrance of things past. All photos were shot in 2020 in Brittany (Bretagne), where the author visited places one find in the book by Marcel Proust In Search of Lost Time.

Ewa Maria Slaska, administrator:

  1. You can buy the pictures. Just write a comment and don’t forget to write your mail.
    I have that one with an armchair. It is an authentic Proust’s armchair in a house of Aunt Leonie in Combray (Illier)
  2. Till 23rd of Mai you can visit an Antiquariat in Immanuelkirchstraße 6, 10405 Berlin, for an exhibition with another photos by Masha

Reblog o przyjaźni

Jacek Slaski w audycji standPUNKTwidzenia

Cosmo - Radio po polsku 

Emigrując, tracimy przyjaźnie

Na ten temat napisano mnóstwo powieści i nakręcono tysiące filmów. Miliony wierszy, piosenek i ballad opiewają tę wyjątkową więź, jaka łączy przyjaciół, uczucie, które tak naprawdę dopiero czyni nas ludźmi. Czasami myślę, że przyjaźń jest nawet wyższym uczuciem niż miłość, bo chce mniej, a może dać więcej. Nie ma w niej tylu oczekiwań, jest trwalsza, często bardziej szczera i nie krzywdzi tak, jak może skrzywdzić miłość.

Z drugiej strony przyjaźń może być wszystkim. Może być głęboka, pełna sympatii i zaufania, intrygująca i inspirująca lub błaha, małostkowa i fałszywa. Temat wielki. Dlatego pomyślmy tutaj nie o przyjaźni we wszystkich jej aspektach, lecz o przyjaźni i emigracji. I o tym, jaki wpływ na relacje z przyjaciółmi ma opuszczenie kraju.

Wpływ emigracji na przyjaźń w dużej mierze uzależniony jest od tego, w jakim wieku opuściło się kraj. Wyjechałem jako ośmiolatek, a jednak do dzisiaj pamiętam przyjaciół, których straciłem. Kolegów i koleżanki z podwórka, z klasy czy dzieci przyjaciół moich rodziców. Gdańsk i Berlin Zachodni dzieli 500 kilometrów. Marna telekomunikacja i rzeczywistość lat osiemdziesiątych zrobiły swoje, został mi jeden kolega z tamtego okresu. I tyle.

Ludzie, którzy wyjeżdżają z kraju już jako osoby dorosłe, mają pewnie trochę inaczej. Jednak również u rodziców i ich znajomych, przedstawicieli emigracji okresu Solidarności, obserwuje takie same zanikanie krajowych przyjaźni. I tak sobie myślę, że to chyba obojętne, czy się wyjeżdżało jako dziecko w czasach stanu wojennego, czy jako osoba w czasach Skype’a i Whatsapp’a. Przyjaźń i emigracja po prostu do siebie nie pasują.

Wydaje mi się, że emigracja to właśnie utrata przyjaźni. Ojczyzna to w dużej mierze konkretni ludzie. W momencie wyjazdu czas, który jesteśmy w stanie poświęcić naszemu otoczeniu znika. I to nagle. Co prawda wracamy regularnie, ale już tylko w pośpiechu, na parę dni i z konkretnych powodów. Bo dzieci mają wakacje, bo Wielkanoc czy Wigilia, bo ślub czy pogrzeb.

Uwagę skupiamy wtedy na najbliższych, głównie na rodzinie. Dla przyjaciół zostają krótkie chwile, wplecione w szybki rytm spraw, które trzeba załatwić, ludzi, których trzeba odwiedzić, kaw i piw, które trzeba wypić. Czas goni, a pieczętuje go data powrotu do własnego życia, tego prawdziwego.

Naturalnie na emigracji powstają nowe przyjaźnie z tubylcami, z innymi emigrantami, z ludźmi z innych krajów. I te nowe przyjaźnie wypierają stare, to one stają się ważne, czasem już jedyne. Z tymi ludźmi tworzymy naszą codzienność, z nimi spotykamy się nie od święta, a tak po prostu, wpadamy na nich na ulicy, widzimy się na godzinkę. Z tymi nowymi przyjaciółmi dzielimy doświadczenia, a nie opowiadamy o tym, co się zdarzyło przez ostatni rok. Nagle żyjemy inaczej niż nasi starzy przyjaciele, w innych realiach politycznych, kulturowych i ekonomicznych. Inny język, inne tematy, inne problemy stają się naszym nowym życiem. Ta wspólna sfera doświadczeń, którą się niegdyś dzieliło z przyjacielem, którą można było z nim przedyskutować, ponarzekać czy się pośmiać, przestaje istnieć.

Emigracja to utrata korzeni w kraju. Dotyczy to w mniejszej mierze powiązań z krewnymi, a właśnie relacji z przyjaciółmi. To one cierpią najbardziej, są bardziej wrażliwe. Te relacje wymagają więcej pracy i więcej troski. Z obu stron granicy.

***

Jacek Slaski – dziennikarz, publicysta, urodzony w Gdańsku w 1976 r. Do Niemiec przyjechał z rodzicami, którzy uzyskali tu azyl polityczny.
Od 1985 r. mieszka w Berlinie. Studiował etnologię i muzykologię europejską na Uniwersytecie Humboldtów. Pracuje jako dziennikarz w magazynie tip Berlin. Jego teksty ukazywały się m.in w Berliner Zeitung, Spex, Rolling Stone, Zitty, Galore. W latach 2003–2012 był współoperatorem przestrzeni artystycznej Zero Project na Kreuzbergu.

Japan’s Love-Hate Relationship With Cats (reblog)

Suggested by Konrad

Zak Davisson in Smithonian

Japan loves cats. A quick glance at anything related to Japanese pop culture will show you this: Hello Kitty. Cat cafes. Wearable electronic cat ears that respond to your emotional state. Massively popular comics like What’s Michael? and A Man and His Cat. The popular tourist destination Gotokuji, a temple in the Setagaya ward of Tokyo that claims to be the original home of the ubiquitous Maneki Neko, the “Lucky Cat.” The famous cat shrine Nyan Nyan Ji in Kyoto that has an actual cat monk with several kitty acolytes.

Cats are everywhere in Japan. While it is easy to see they are well-loved, Japan also fears cats. The country has a long, often terrifying history of folklore involving monstrous supernatural cats. Japan’s magic catlore is wide and deep—range from the fanciful, magical shapeshifters (bakeneko) to the horrendous demonic corpse-eaters (kasha). That’s where I come in.

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Edo period Bakeneko (Wikimedia)

I began researching Japan’s catlore while working on the comic book Wayward from Image comics. Written by Canadian Jim Zub with art by Japan-based American penciler Steve Cummings and American colorist Tamra Bonvillain, Wayward was a classic story of shifting societal beliefs that tackled the age-old question of whether man creates gods or gods create man. It pitted Japan’s folkloric yokai against rising young powers that would supplant them. One of our main characters was Ayane, a magical cat girl of the type known as a neko musume. Ayane was built of cats who come together in a mystical merger to create a living cat avatar.

As a Japan consultant, my job on Wayward was to create supplemental articles to complement the stories. This meant I researched and wrote about things as varied as Japan’s police system, the fierce demons called oni, and the fires that ravaged Tokyo between 1600 and 1868. And, of course, magic cats. I researched Japan’s catlore to incorporate in Ayane’s character. Normally, my work was one-and-done: As soon as I finished with one topic, I moved onto the next. But cats, well… I guess you could say they sunk their claws into me—and they haven’t let go yet.

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Sawaki Sushi Nekomata (Wikimedia)

Studying folklore means following trails as far as you can go with the understanding that you’ll never reach your destination. The further back you peel the layers of time, the mistier things become. You leave what you can prove and enter that nebulous realm of “best guess.”

Take the fact that cats exist in Japan at all. No one knows exactly when and how they got there. The “best guess” is that they traveled down the silk road from Egypt to China and Korea, and then across the water. They came either as ratters guarding precious Buddhist sutras written on vellum, or as expensive gifts traded between emperors to curry favor. Most likely both of these things happened at different times.

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Bakenko prostitutes (Wikimedia)

But for our first confirmed record of a cat in Japan—where we can confidently set a stake in the timeline and say “Yes! This is unquestionably a cat!”—we must turn the dusty pages of an ancient diary.

On March 11, 889 CE, 17-year-old Emperor Uda wrote:

On the 6th Day of the 2nd Month of the First Year of the Kampo era. Taking a moment of my free time, I wish to express my joy of the cat. It arrived by boat as a gift to the late Emperor, received from the hands of Minamoto no Kuwashi.

The color of the fur is peerless. None could find the words to describe it, although one said it was reminiscent of the deepest ink. It has an air about it, similar to Kanno. Its length is 5 sun, and its height is 6 sun. I affixed a bow about its neck, but it did not remain for long.

In rebellion, it narrows its eyes and extends its needles. It shows its back.

When it lies down, it curls in a circle like a coin. You cannot see its feet. It’s as if it were circular Bi disk. When it stands, its cry expresses profound loneliness, like a black dragon floating above the clouds.

By nature, it likes to stalk birds. It lowers its head and works its tail. It can extend its spine to raise its height by at least 2 sun. Its color allows it to disappear at night. I am convinced it is superior to all other cats.

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Bakeneko party (Public Domain)

As you can see, be they emperor or peasant, cat owners have changed little over the millennia. I will tell anyone who will listen that my cat (the monstrous beauty of a Maine coon called Shere Khan with whom I coexist in constant balance between pure love and open warfare) is superior to all other cats.

While cats were initially traded as priceless objects in Japan, unlike gold or gems or rare silks, these treasures were capable of doing something other valuables could not—multiplying. Cats made more cats. Over the centuries, cats bred and spread until by the 12th century they were common all over the island.

That was when they began to transform.

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Toriyama Sekein Kasha (Public Domain)

Japan has long held a folk belief that when things live too long, they manifest magical powers. There are many old stories explaining why this is true of foxes, tanuki, snakes, and even chairs. However, cats seem to be somewhat unique in the myriad powers they can manifest—and their multitude of forms. Perhaps this is because they are not indigenous to Japan. Whereas Japanese society evolved alongside foxes and tanukis, cats possess that aura of coming from outside the known world. Combine that with cats’ natural mysterious nature, their ability to stretch to seemingly unnatural proportions, how they can walk without a sound, and their glowing eyes that change shape in the night, and it’s the perfect recipe for a magical animal.

The first known appearance of a supernatural cat in Japan arrived in the 12th century. According to reports, a massive, man-eating, two-tailed cat dubbed the nekomata stalked the woods of what is now the Nara prefecture. The former capital of Japan, Nara was surrounded by mountains and forests. Hunters and woodsman regularly entered these forests around the city for trade. They knew the common dangers; but this brute monster was far beyond what they expected to encounter. According to local newspapers of the time, several died in the jaws of the nekomata. Massive and powerful, they were more like two-tailed tigers than the pampered pets of Emperor Uda. In fact, the nekomata may have actually been a tiger. There’s speculation today that the nekomata legends sprang from an escaped tiger brought over from China, possibly as part of a menagerie, or it was some other animal ravaged by rabies.

Maneki neko.jpg
Maneki neko (Wikimedia)

With the close of the 12th century, stories of the nekomata and supernatural felines went quiet for several centuries. Then came the arrival of the Edo period, when Japan’s magical cat population truly exploded.

Beginning around 1600, the country experienced a flowering of art and culture. Kabuki theater. Sushi. Ukiyoe wood block artists. Geisha. The first printing presses in Japan. All of these Edo period phenomena led to a flourishing industry of reading material for all classes—in many ways, a forerunner of manga. And as writers and artists soon found out, the country was hungry for tales of magic and Japanese monsters called yokai. Any work of art or theatrical play tinged with supernatural elements became a sure-fire hit.

In this golden age, a new species of supernatural cat appeared—the shape-changing bakeneko. As Japan urbanized, cat and human populations grew together. Now, cats were everywhere; not only as house pets and ratters but as roving strays feasting off the scraps from the new inventions of street sushi and ramen stands. And with them stories followed of cats able to transform into human shape. Japanese houses were mostly lit by fish oil lamps. Cats love to lap the oil, and at night, in the glowing lamplight, they cast huge shadows on the walls, seemingly morphing into massive creatures standing on their hind legs as they stretched. According to lore, cats who lived preternaturally long evolved into these bakeneko, killed their owners and took their place.

Not all bakeneko were lethal, however. Around 1781, rumors began to spread that some of the courtesans of the walled pleasure districts in the capital city of Edo were not human at all, but rather transformed bakeneko. The idea that passing through the doors of the Yoshiwara meant a dalliance with the supernatural held a delicious thrill to it. Eventually, these stories expanded beyond the courtesans to encompass an entire hidden cat world, including kabuki actors, artists, comedians, and other demimonde. When these cats left their homes at night, they donned kimonos, pulled out sake and shamisen, and basically held wild parties before slinking back home at dawn.

These stories proved irresistible to artists who produced illustrations featuring a wild world of cats dancing and drinking late into the evening hours. The cats were depicted as anthropomorphic human-cat hybrids (although the bakeneko were capable of shapeshifting into fully human forms, too). They smoked pipes. Played dice. And got up to all kinds of trouble that every hard-working farmer wished they could indulge in. Artists also created works replicating cat versions of popular celebrities from the world of the pleasure quarters.

While bakeneko are the most numerous and popular of Japan’s magical cat population—and certainly the most artistically appealing—magical cats also lurked in darker corners.

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Onsen Cats Utagawa Kunitoshi (1884) (Public Domain)

Take the kasha, a demon from hell that feasts on corpses. Like the nekomata and bakeneko, the kasha were once normal house cats. But, as the story goes, the scent of dead bodies filled them with such an overwhelming desire to feast that they transformed into flaming devils. With their necromantic powers they were said to be able to manipulate corpses like puppets, making them rise up and dance. The kasha story still remains part of the culture in terms of funeral services. In Japan, it is customary after the death of a loved one to hold a wake where the body is brought home and the family gather. To this day, cats are put out of the room where the wake is held.

Some cat creatures, like the neko musume, were thought to be cat-human hybrids. They were said to be born from a cat’s curse on makers of the traditional instrument called the shamisen, which use drums stretched from the hides of cats. A shamisen maker who got too greedy might be cursed with a neko musume daughter as revenge. Instead of a beloved human daughter, they would find themselves with a cat in human form who was incapable of human speech, ate rats, and scratched their claws.

Perhaps the most persistent of the Edo period supernatural cats is the maneki neko, known in English by the sobriquet “Lucky Cat.” While truly a creature of commerce, this ubiquitous waving feline has folkloric origins—two of them, in fact. Gotokuji temple tells of a fortuitous cat that saved a samurai lord from a lightning strike during a terrible storm. The lord gave his patronage to the temple, which still exists today and happily sells thousands of replica cats to eager tourists. The other origin is of a poor old woman whose cat came to her in a dream and told her to sculpt a cat out of clay to sell at market. The woman marketed both her cat and her story, selling more and more cat statues until she retired rich and happy. These same cat statues are still sold worldwide today as the Maneki Neko. Obviously, both origin stories can’t be true, but that doesn’t stop the sales from rolling in. It’s not unusual at all to trace back a folkloric story and to find someone trying to make a buck on the other end. As the earlier artists discovered with their bakeneko prints, cats have always been good for sales.

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Bakeneko kabuki actors (Public Domain)

The more you dig into Japan’s catlore the more you’ll find, from the gotoko neko, an old nekomata that mysteriously stokes fires at night or turns the heaters up in households in order to stay warm, to the cat islands of Tashirojima where cats outnumber people by more than five to one, to the endangered yamapikaryaa, said to survive only on the remote Iriomote islands. Most of these are born from the Edo period, however many are expanded folklore and real-world locations. Japan’s catlore continues to spread and I have no doubt that new supernatural forms are being born even now.

For me, Japan’s catlore has been nothing short of catnip. The more I learned the more I wanted to know. After I finished my Wayward research, I kept diving deeper and deeper until I had piles of translated folk stories and historical texts on Japan’s cats. I had no plans to do anything with it; it was a personal obsession. Finally, though, my publisher noticed, and said, Hey, I think we know what your next book is going to be about. Thus Kaibyō: The Supernatural Cats of Japan was born, a book I never intended to write, and yet to this day, remains the most popular thing I’ve ever written. Even after it published in 2017, I knew my journey into Japan’s catlore was hardly finished; I don’t think it ever will be.

I think Shere Khan approves.

Zack Davisson is a writer, translator and folklorist. He is the author of Kaibyō: The Supernatural Cats of Japan.

Reblog: La Mancha ist weit und leer

Vielen Dank an Tibor Jagielski, der diesen Text gefunden hat

faz.net

Paul Ingendaay

Fluchten in die Phantasie: Wo sind denn hier die Riesen?

Ich schwebe über die weite Landschaft hinweg, viel langsamer als ein Auto, aber schneller als die Bauern, die ich vor vielen Jahren zu Fuß auf den Landstraßen dahinlaufen sah, als hätten sie mir mit dem alltäglichsten Bild – zwei Leute unterwegs – ein Gefühl für diese völlig verlassene Gegend in der kargen Mitte Spaniens vermitteln wollen. Ich schwebe in mittlerer Höhe, spüre die heiße Sommerluft, die mich angenehm fächelt, weil sie pulvertrocken ist, schwebe gleichsam ohne eigenen Körper, während Augen, Nase und Haut hellwach sind und jede Einzelheit meiner Reise registrieren. Wer ich bin, ist jetzt egal; allein das Wo zählt. Und das Wohin. Ich fliege.

Der Name der Landschaft unter mir ist uralt: La Mancha. Vermutlich kommt er aus dem Arabischen, genauer weiß man es nicht. Eine Theorie vermutet hinter dem Namen eine „Erde ohne Wasser“. Im Spanischen heißt „la mancha“ Fleck, Klecks oder Tupfer, und von oben versuche ich mir vorzustellen, was das Bild der Landschaft mit der Bezeichnung zu tun hat, aber es gelingt mir nicht. Ich bin eine Ansammlung von Sinnen, ein menschliches Aufnahmegerät, nur ohne Lämpchen und Elektronik. Was mich nach vorn zieht, ist der Name aus einem Buch: El Toboso. Es gibt in der Mancha ein Dorf, das so heißt, aber auch das ist jetzt egal, ich nehme den Namen als reinen Klang, lasse mich auf ihm weitertragen wie auf einem Kissen, während die Augen sich an die beiden Farben gewöhnen, die mich umgeben: das Gelb der Weizenfelder und die Bläue des Himmels. Von Flecken kann keine Rede sein; es sind zwei große Farbmeere, und der warme Wind trägt mich mitten hindurch.

Wie der Kopf an seine Phantasien kommt, ist schwer zu beschreiben. Viel leichter zu finden ist der Rückweg, der Pfad also, auf dem sich die Phantasien wieder mit dem strukturierten Denken verbinden. Das Schweben, das ich mir seit vielen Jahren mit erstaunlicher Intensität vorstelle, wenn ich an die kastilische Landschaft im Sommer denke – kein Meer, kein Strand, nein, nur diese immense Weite, wie leergefegt von Menschen, Tieren, Häusern –, verdankt sich mit Sicherheit dem „Don Quijote“, dem meistübersetzten Roman der Menschheit.

Staubige Straßen, die nur im Kopf existieren

Das ist das Paradox meines Fluges: Obwohl viele dieses Buch gelesen haben und auf der ganzen Welt Leute darüber sprechen und schreiben, bin ich immer ganz allein auf meiner Reise. Die weite Ebene: leer. Die Dörfer: entvölkert. In der Sommerluft, die ich durchfliege, sehe ich kaum einen Vogel. Nach Don Quijote und Sancho Panza, die laut Cervantes’ Roman vor gut vierhundert Jahren über diese Straßen gezogen sind und viele Mitreisende hatten, halte ich gar nicht erst Ausschau. Irgendwie habe ich das sonderbare Gefühl, auch ich sei nur eine literarische Figur, die ein anderer ersonnen hat.

Vielleicht schildern Romane ja keine Landschaften, sondern deuten sie an, beschwören sie herauf, setzen den Klang der Sprache ein, damit wir Leser uns in die Lüfte erheben und mit unserer Vorstellungskraft den Rest erledigen. Dann hätte Cervantes uns eine leere Leinwand hingestellt, die wir mit unseren eigenen Bildern von Spanien füllen. „Man sieht sie vor sich“, steht bei Flaubert, „diese spanischen Wege, die doch nirgendwo beschrieben werden!“ Sie werden wirklich nicht beschrieben, die staubigen Straßen, die ich auf meinem Flug von oben sehe, nur die Kneipen, in denen der Ritter und sein Knappe einkehren und wo sie immer wieder Prügel beziehen. Nicht einmal die weißen Windmühlen, für welche die Mancha so berühmt ist, werden in diesem Roman genau geschildert; ihre Flügel sind für den alten Narren ja Riesen!

Ende des neunzehnten Jahrhunderts nahm die Verwandlungsmacht der Phantasie im spanischen Geistesleben geradezu verrückte Züge an. Denn die ernsthaftesten Köpfe ihrer Zeit, die Autoren der sogenannten „Generation von 1898“, entdeckten „Don Quijote“ neu und erhoben meine Flugzone, die ausgestorbene Weite der Mancha, zum Kern des wahren Spaniens. Einfach so. Sie führten sich auf, als hätte Don Quijote wirklich gelebt. Dabei ging es wohl nur darum, dass die Herren Schriftsteller die politische Gegenwart als öde empfanden – Spanien hatte gerade mit Kuba und den Philippinen seine letzten Kolonien verloren und versank im Katzenjammer europäischer Drittklassigkeit. Da hoben diese Intellektuellen ab in die dünne Luft des Idealismus und der nationalen Verklärung.

Die Literaten wurden so bekloppt wie der edle Ritter

Dass sie damit in gewisser Weise ihrer literarischen Lieblingsfigur nacheiferten, also auch ein bisschen bekloppt wurden, ist in diesem Zusammenhang nicht nur als Witz zu verstehen. Denn ein Wörterbuch des achtzehnten Jahrhunderts definierte den Ritter von der traurigen Gestalt als „Mann, der sich mit lächerlichem Ernst für das einsetzt, was ihn nichts angeht“. Als im Jahr 1905 der dreihundertste Jahrestag des Erscheinens des ersten Teils von Cervantes’ Roman begangen wurde, schrieben gleich mehrere dieser Schriftsteller Bücher darüber. Eines von ihnen, „La ruta de Don Quijote“ von Azorín, wollte gerade in der Armut und Rückständigkeit der abgelegenen Dörfer etwas besonders Sublimes sehen. Was die armen Manchegos zwischen Toledo, Cuenca und Albacete, die vor der Zeit gealterten, ganz in Schwarz gehüllten Frauen und verlausten Jungen davon hielten, ist nicht überliefert. So sind meine Gleitflüge durch Spaniens Mitte gewissermaßen philosophisch geadelt, und aus Spinnerei wird, nur weil sie ihrerseits geschichtlich geworden ist, nationale Metaphysik.

Während ich fliege, versuche ich übrigens, an gar nichts zu denken; ich gucke nur, der Nacken ist wie ein Kreisel, ich spüre die warme Luft auf dem Pelz und so weiter. Neulich aber, während ich wieder einmal über den endlosen Weizenfeldern dahinsegelte, dachte ich an zwei moderne, vielerorts verehrte Spanier, die aus der Mancha stammen: Pedro Almodóvar und Andrés Iniesta. Und plötzlich standen mir wieder die schönsten Szenen aus ihren unsterblichen Werken vor Augen. Da hatte aber schon der sanfte Landeanflug auf das Dorf El Toboso begonnen, einen der magischen Orte in Cervantes’ Roman. Sicher setzte ich im Ortskern auf, gleich am Käseladen, und ordnete die Kleidung, die während des Fluges verrutscht war. Ich ging um die Ecke und lief ein paar Schritte, bis ich vor der Bar „Rocinante“ stand. Und dann? Ach! Von drinnen hörte ich Musik, Gläserklirren und die Stimmen sehr vieler Leute.


  ist Europa-Korrespondent des Feuilletons in Berlin, der Text wurde am 21.02.2021 verłffentlicht.