Herstory

Kino Regenbogenfabrik / Sa 15.12.18 um 15.00 Uhr

Die Frauen der Revolte

Feministische Aktionen gegen Bevölkerungspolitik
Ein Rückblick in die 80er Jahre
Ein Film

2000-2003, 46 Min, Dokumentarfilm von der Filmgruppe Frauengeschichte(n) im Film

Im Anschluss Gespräch mit den Filmemacherinnen

In den 80er Jahren beschäftigten sich Frauengruppen in vielen Ländern mit dem Thema Bevölkerungspolitik. In der Dokumentation erzählen Aktivistinnen aus Deutschland von Debatten und Aktionen zum Thema Geburtenkontrolle. Sie berichten von der Entstehung humangenetischer Beratungsstellen, über Gen- und Reproduktionstechnologie und letztlich über Selbstbestimmung von Frauen über ihre Körper und feministische Kritik an Bevölkerungspolitik und Gentechnologie.


Frauen bildet Banden – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

2018, 80 Min, Dokumentarfilm vom Frauenlesben Filmkollektiv Las Otras

Im Anschluss Gespräch mit den Filmemacherinnen

Die „Rote Zora“ war in den 70er und 80er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD. Ihre Aktivitäten richteten sich gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologie als Teil der Bevölkerungspolitik und internationalen Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft.

In der linken Geschichtsschreibung in Deutschland weitestgehend ausgeblendet, greifen heute junge Frauen auf ihre Texte und Geschichte zurück.

Es ist auch den wissenschaftlichen Forschungen der in Großbritannien arbeitenden Katharina Karcher zu verdanken, dass wir heute wieder mehr über diese Gruppe erfahren können. Der Film trägt dazu bei, eine Lücke in der bundesdeutschen Geschichtsschreibung zu linkem Widerstand zu füllen. Erzählungen von Zeitzeuginnen, Interviews mit Katharina Karcher und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden.

Fiszbach / Rathaus / Kreuzberg / Görlitzer Park

Kommet heute / Przybywajcie / Just come today

Wiesław Stefan Fiszbach

Die Menschen von Görlitzer Park

Malerei, Fotografie, Zeichnung

Eine Veranstaltung vom Städtepartner Stettin e.V.

Freitag, 14. Dezember 2018 von 18:00 bis 20:00

Rathaus Kreuzberg, Yorkstr 4-11, 10965 Berlin, II Etage

Wiesław Stefan Fiszbach ist ein polnischer Maler, der seit der 80. in Berlin lebt. Vor ein paar Jahren begann er, die Menschen zu porträtieren, die man im Görlitzer Park trifft – Spaziergänger, Dealer, Junkies, Obdachlosen. Der Blick des Künstlers sieht sie an, sie werden nicht beurteilt und nicht bemitleidet. Sie sind, wer sie sind. Das sind wir, die Zuschauer, die uns darüber Gedanken machen sollen.
Die Ausstellung ist vom Mo 10. Dez bis Fr 4. Januar an den Werktagen von 7:00 bis 19:00 im Rathaus Kreuzberg zu sehen.

Ein kleiner Umtrunk mit dem Künstler haben wir für Freitag
14. Dezember ab 18 Uhr vorgesehen.

Bringt das Geld mit, man kann die Kunstwerke auch kaufen!
Und Weihnachten steht vor der Tür!

Reblog: St. Karol Kubicki und die FU

Annika Leister

Stanislaw Karol Kubicki prägte Berlin in der Nachkriegszeit wie kaum ein anderer: Der Mediziner gründete mit Kommiltonen vor 70 Jahren die Freie Universität und später die Berlinische Galerie. “Das bot sich einfach an.”

Annika Leister von der Berliner Zeitung schreibt über Professor Kubicki und wünscht sich im hohen Alter Kubickis Gelassenheit.

Der Text ist sehr gut, informativ und doch voller Gelassenheit, ernsthaft aber doch humorvoll. Die Frau hat den Nerv getroffen.
Und aber nun… Jaaaa…

Der Name Kubicki ist hier immer wieder präsent, das letzte Mal vor zwei Monaten listete ich hier alle Beiträge auf, die auf diesem Blog über den Maler und Dichter Stanisław Kubicki (1889-1942), seine Ehefrau, Malerin und Lehrerin Margarete Kubicka, geb. Schuster (1891–1984) und auch über und von deren Sohn, jetzt schon emeritierten Professor der Neurophysiologie, St. Karol Kubicki (Pseud. Peter Mantis) veröffentlicht wurden.

Sehen Sie selber.

Es tat wirklich weh, dass Frau Leister in ihren schönen Artikel, die Eltern des Professors kaum erwähnt, und es doch schafft, über beide etwas falsch zu schreiben. Der Stanisław Kubicki, der Vater des Professors, stammte aus einer polnischen adligen Familie und war ein Maler und nicht ein Musiker! Und Margarete Kubicka, war vor allem eine Künstlerin und erst dann eine Lehrerin, auch wer eine sehr begnadete. Die Bilder der beiden Künstlern sind unter anderen in der Berlinischen Galerie zu sehen, über die Frau Leister so viel schreibt.

Schade! Es hätte gereicht, bei Wikipedia zu schauen.

Nun aber der Text selber…

Kämpfer für die Freiheit

Stanislaw Karol Kubicki sitzt versunken in einem Ledersessel in seinem Wohnzimmer, eine dicke Strickjacke um seine Schultern. Um ihn herum finden sich, dicht an dicht, Zeugnisse seines beeindruckenden Lebens. An jeder Wand Regale, die vielen Hundert Bücher darin sind abgegriffen, die Einbände sind abgewetzt und haben Knicke. Sie handeln von der Nazi-Zeit oder von archäologischen Ausgrabungen in Mexiko, von seltenen Vögeln und expressionistischer Malerei. Einige davon hat Kubicki selbst geschrieben. Immer wieder gibt es Leerstellen im Regal. Kubicki stellt sein Wissen nicht aus. Er nutzt seine Bibliothek täglich. Internet, ein Handy oder eine Email-Adresse hat er nicht.

Vor den Büchern stehen, ohne jedes Kalkül gemixt, kostbare Marmorbüsten und Kinderbilder, auf denen Kubickis Enkel Löwen und Schmetterlinge gemalt haben. Obwohl dem 92-Jährigen das Gehen inzwischen schwer fällt, ebenso wie das Hören, steigt er regelmäßig auf einen wackeligen Sessel, um die Bücher im obersten Fach zu erreichen. „Aber nur, wenn meine Frau nicht hinguckt“, sagt er und lächelt schelmisch. „Sonst gibt es Ärger.“

Stanislaw Karol Kubicki, von seiner Frau wird er nur Karol genannt, hat in seinen 92 Lebensjahren Berlin geprägt wie wenige andere. Er war der erste Anästhesist der Stadt, eine Koryphäe auf seinem Spezialgebiet in der Neurophysiologie, gründete nach dem Krieg einen Berliner Kunstverein und die Berlinische Galerie. Sein größtes Projekt aber ist bis heute die Freie Universität, die erst auf Drängen und dank des Engagements von Studenten wie Kubicki entstand. Am 4. Dezember 1948 war das, vor genau 70 Jahren. Zur Feier an diesem Dienstag wird auch Kubicki in Dahlem erscheinen.

Er sei damals tief enttäuscht von der einzigen anderen Universität der Stadt gewesen, erzählt Kubicki. Die Berliner Universität Unter den Linden, die 1949 in „Humboldt-Universität“ umbenannt wurde, lag im Ostsektor der Stadt. Nach der Wiederaufnahme des Lehrbetriebs 1946 schlug sich die Politik des SED-Regimes bald in den Hörsälen nieder. Manche Gruppen – Arbeiter- und Bauernkinder zum Beispiel – wurden bei der Immatrikulation bevorzugt, andere hatten deshalb kaum Chancen, angenommen zu werden. Immer wieder wurden regimekritische Studenten exmatrikuliert, verhaftet, zu Zwangsarbeit verurteilt und sogar exekutiert.

Unerträglich waren die Verfolgungen aus Gesinnungsgründen für jemanden wie Kubicki, der damals Anfang 20 und für Medizin eingeschrieben war. Er hatte schon ein Semester unter den Nationalsozialisten studiert und deren Methoden und Einflussnahme auf den Lehrbetrieb zutiefst verabscheut. „Und dann war der Krieg vorbei, die Nazis entmachtet – und die neue Uni tut genau dasselbe!“ Kubicki schüttelt noch heute fassungslos den Kopf, richtet sich in seinem Sessel auf. „Das fehlte noch!“

Kubicki hat keine Lust, zuzusehen, wie sich Geschichte wiederholt. Er schließt sich mit Kommilitonen zusammen, die denken wie er, darunter viele Halbjuden. Der harte Kern des Widerstandes trifft sich oft in seinem kleinen Haus im Neuköllner Stadtteil Britz. Dasselbe Haus, in dem Kubicki noch immer lebt, seit 92 Jahren. Hier kamen die Studenten auf die Idee, eine eigene Universität zu gründen, im Westen der Stadt, unter der Obhut der Amerikaner. Der Name „Freie Universität“ habe von Anfang an festgestanden, sagt Kubicki. Denn genau das sollte sie vor allem anderen sein: ein Ort, an dem freies Denken und Lernen möglich sein sollte, ohne politische Restriktionen, ohne Denkverbote und Strafen. „Als Mahnmal gegen die Ost-Uni“, sagt Kubicki.

Die Studenten suchen Kontakt zu den Amerikanern. Die Besatzungsmacht ist von der Idee einer Uni im Westsektor schnell zu begeistern. Jeder Schritt muss mit ihnen abgesprochen werden, Änderungen verlangen sie kaum. Kubicki ist für die Bewerbungen und die Aufnahme der ersten Studenten zuständig. Die Uni im Osten verlangt Antwort auf Dutzende Fragen, um die Studenten zu durchleuchten, ein „Riesen-Fragebogen“ sei das damals gewesen, sagt Kubicki. Er macht es anders: Von den Bewerbern an der Freien Universität will er nur Name, Alter, vorangegangene Studienerfahrungen wissen – und ob sie Mitglied in NSDAP oder SED waren. Letztere sind die einzigen harten Ausschlusskriterien. Sieben einfache Fragen, die Antworten passen locker auf ein DIN-A4-Blatt. „Jeder sollte studieren können, der wollte“, sagt Kubicki.

Die Amerikaner segnen den Plan ab und stellen die ersten Gebäude in der Boltzmannstraße in Dahlem zur Verfügung. Die Studenten karren Möbel herbei, richten ein provisorisches Sekretariat ein. Circa 2 000 Bewerber melden sich zum ersten Semester, erzählt Kubicki, ebenso wie die ersten Professoren. Die meisten seien aus dem Osten gekommen. „Die hatten die Nase voll, genau wie wir.“ Im Westen habe die FU in den ersten Jahren hingegen keinen guten Ruf gehabt, habe als „aufständische Studenten-Uni“ gegolten. Schließlich ist es deutschlandweit ein Novum, dass Studenten so maßgeblich den Ton angeben.

Kubicki ist der erste Student, der sich an der neuen Universität einschreiben darf. Matrikelnummer 1. Eine historische Eintragung, in dunkelblauer Tinte, heute ist das Papier darunter vergilbt. Entschieden hat das der Zufall: Helmut Coper, Kubickis Kommilitone und ebenfalls Mitgründer der FU, wollte eigentlich auch an erster Stelle stehen. Kubicki und er warfen eine Münze. Das Glück war auf Kubickis Seite. „Ich behaupte gerne: Das hat Coper mir nie verziehen“, sagt er. Heute ist der Münzwurf Legende in der Geschichte der Freien Universität, verewigt in Büchern und auf der Uni-Homepage.

Auch an der FU studiert Kubicki Medizin. Wegen der „Pinkepinke“, behauptet er, reibt Daumen und Zeigefinger aneinander und lacht. Parallel will er, dessen Vater Musiker und Schriftsteller war, auch Kunstwissenschaft belegen. Doch der Vortrag des Professors in der Einführungsveranstaltung ist dröge. Also wechselt er einfach einen Saal weiter, wo Friedrich Wilhelm Goethert gerade eine Veranstaltung in Archäologie gibt. Goethert sei ein fantastischer Lehrer gewesen, sagt Kubicki, seine Stimme tief und eindrucksvoll, sein Vortrag immer mitreißend. An seiner Seite bereist Kubicki später Europa.

Doch auch in seinem Hauptfach, der Medizin, kommt er herum. Er konzentriert sich auf die Elektroenzephalographie, eine damals neue Methode, die Aktivität des Gehirns zu messen. In der Zeit vor der Erfindung der Computertomographie ist es die erste Möglichkeit, „den Menschen in den Kopf zu gucken“, wie Kubicki es formuliert. „Auch wenn in manchen Köpfen nicht besonders viel los war.“ Er reist zu Ärztekongressen weltweit, hält Vorträge. Das laut Kubicki „stinklangweilige“ Thema transportiert er lebendig, bunt, witzig. 1969 wird er als Professor an die FU berufen – und bleibt es, bis er mit 65 Jahren in Rente geht.

An so manche Zeit nach seinem Studium erinnert sich Kubicki heute nur noch schwer. Seine Frau Petra Kubicki sitzt mit im Wohnzimmer. Wenn er in seinen Erzählungen mal den Faden verliert, blickt er zu ihr und fragt: „Mensch, was wollte ich denn noch mal sagen?“ „Das weiß ich doch nicht!“, sagt die 76-Jährige dann lachend. „Warum denn nicht?“, erwidert er. „Du weißt doch sonst immer, was ich sagen will!“

Die beiden waren früher schon mal zusammen, Petra Kubicki hat bei ihm studiert. Sie trennten sich, bekamen Kinder mit anderen Partnern, fanden sich wieder und heirateten spät. Eigentlich habe sie in Kubickis kleines Haus ziehen wollen, erzählt sie. Das aber sei so voll gewesen, gefüllt mit Erinnerungen aus neun Jahrzehnten, dass sie sagte: Da ist kein Platz für meine eigenen Sachen. Kurzerhand kaufte sie ein Häuschen gleich gegenüber. Aus Kubickis Fenster kann man es sehen.

Fast vollständig verblasst ist bei Kubicki die Erinnerung an die prägende Zeit um 1968, als die Freie Universität Zentrum der Studentenproteste war. Rudi Dutschke, Benno Ohnesorg, Gudrun Ensslin, Otto Schily – sie alle waren Studenten der FU. Für viele von ihnen herrschte auch in so manchem Fachbereich an der noch jungen, von Studenten gegründeten FU bereits der „tausendjährige Muff unter den Talaren“. Die Revolution wollten sie an den Universitäten starten – und einige linksextreme Gruppen waren bereit, Gewalt anzuwenden. Andersdenkende Professoren wurden an Vorlesungen gehindert, eingeschlossen, manche auch mit Schlägen und Tritten aus dem Saal getrieben. Kubicki gründete damals die „Notgemeinschaft für eine freie Universität“ mit, die gegen den Extremismus protestierte. Zu sehr erinnerten die Übergriffe an die totalitären Methoden unter Nazi- und SED-Regime – nur dass er nun von den Studenten selbst ausging. Heute regt Kubicki das nicht mehr auf. „Ach, die“, sagt er nur über die 68er. „Studentenpalaver. Die waren praktisch ja zu nichts zu gebrauchen.“

Auch Kubicki redet gern. Noch lieber aber hat er schon immer Fakten geschaffen. In den 70ern sorgt er mit einem Artikel für die Gründung der Berlinischen Galerie, nur eines von vielen Kunstprojekten, die er in der Stadt anleiert. „Ich habe mir damals einfach angeguckt, was in Berlin alles gefehlt hat“, sagt er, als sei das alles nichts.

Die 68er? „Studentenpalaver“

Ob er nicht stolz sei auf sein beeindruckendes Leben? Auf die einzigartige Art, mit der er Berlin geprägt hat, für Hunderttausende Studenten und Kunstliebhaber? Wenigstens ein kleines bisschen? Kubicki verweist auf seine Eltern, vor allem auf seine Mutter, „eine beeindruckende Frau, eine aufrechte Demokratin, eine Revolutionärin, ohne Revoluzzerin“ zu sein. Sie setzte sich für die Entnazifizierung in Schulen im Westen ein. Sie habe ihn maßgeblich geprägt. Sich selbst kreidet Kubicki keine Verdienste an. „Es passierte damals so viel“, sagt er schulterzuckend. „Die Amerikaner waren bereit, Ideen zu unterstützen. Da musste man gründen. Das bot sich einfach an.“

Auf die Freie Universität sei er aber auch heute noch stolz. Sie habe sich gut entwickelt, biete inzwischen Fächer an, von denen er selbst gar keine Ahnung habe. „Eine richtige Elite-Uni“ sei die FU geworden, sagt er – und man weiß nicht genau, ob das jetzt Lob oder Tadel aus dem Mund eines Mannes ist, der immer dafür einstand, dass jeder sich beweisen dürfen sollte.

Wichtiger als sein vergangenes Leben, an das die Erinnerungen langsam schwinden, wichtiger als alle Einrichtungen, die er gegründet hat, ist ihm heute die Familie. Seine Frau, die sechs Kinder, sechs Enkel und eine Urenkelin. Der Hund seiner Frau, Fenja, schlecke die Jüngste gerne ab, die juchze dann und lache. „Das sollten sie mal sehen“, sagt Kubicki. „Es gibt nichts Besseres.“


Archäologe, Mediziner, Kunstliebhaber: Karol Kubicki ist inzwischen 92 Jahre alt.
Foto: Bernd Wannenmacher

Worldwide Reading for Freedom of the Press and in Memory of Jamal Khashoggi

Dear Friends! Please read it tomorrow!

Dear Madam or Sir,

Below please find our call for a Worldwide Reading on December 10, 2018, signed, among others, by Nobel laureates Elfriede Jelinek, Herta Müller, Wole Soyinka, Mario Vargas Llosa, as well as Manal al-Sharif, Margarete Atwood, Bernard Henri Levy, Roberto Saviano, Eva Menasse, David Van Reybrouck and the President of PEN International, Jennifer Clement. The list of over 100 authors who support the call can be found below.

With kind regards,

Ulrich Schreiber
Festival Director
international literature festival berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

unten stehend finden Sie unseren Aufruf für eine weltweite Lesung am 10.12.2018, den u. a. die Literaturnobelpreisträger*innen Elfriede Jelinek, Herta Müller, Wole Soyinka, Mario Vargas Llosa sowie Manal al-Sharif, Margarete Atwood, Bernard Henri Levy, Roberto Saviano, Eva Menasse, David Van Reybrouck und die Präsidentin von PEN International, Jennifer Clement, unterzeichnet haben. Die Liste der über 100 Autor*innen, die den Aufruf unterstützen, finden Sie unten.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Schreiber
Festivaldirektor
internationales literaturfestival berlin

Worldwide Reading for Freedom of the Press and in Memory of Jamal Khashoggi on the 70th Anniversary of the Declaration of Human Rights, December 10, 2018

On December 10, 1948, 70 years ago, the Universal Declaration of Human Rights was announced by the United Nations General Assembly at the Palais de Chaillot in Paris. On this anniversary, the international literature festival berlin (ilb) calls upon individuals, institutions, universities, schools, and media who value freedom of the press and human rights to organize and participate in a worldwide reading in memory of the murdered Saudi journalist Jamal Khashoggi.

The last time Khashoggi was seen alive was when he entered the Saudi consulate in Istanbul on October 2. After nearly three weeks of silence, Saudi Arabia admitted that he died there during a fight with Saudi officials. However, the evidence – such as the deployment of a fifteen-member team of security officers including a forensic scientist – indicates that the murder of Khashoggi was planned well in advance or, at the very least, accepted. The involvement of the highest levels of the Saudi Arabian government, including the crown prince, Mohammed bin Salman, is very likely, since such an action against a prominent critic of the regime would hardly be undertaken without the approval of the royal family. Until now, Saudi Arabia has not offered any clues about the location of Khashoggi’s body. The initiators of the worldwide reading demand the complete and transparent truth about the events that transpired. The responsible parties must be held accountable.

In the last text written by the 59-year-old (he would have celebrated his sixtieth birthday on October 13, 2018) Saudi journalist, which the Washington Post published two weeks after his disappearance, Khashoggi emphatically calls for freedom of expression in the Arab world. His firm stance has now cost the journalist his life.

This murder is the climax of a series of oft-unsolved murders of male and female journalists in recent years, as seen by recent cases in Mexico, Bulgaria, Malta, and Slovakia. Freedom of the press and freedom of expression, the indispensability of which Khashoggi emphasized with regard to the Arab world, is under threat everywhere, including in Europe. Consequently, journalists and political dissidents, even those in exile, are no longer safe, as this case blatantly shows. Jamal Khashoggi is simply the most prominent victim thus far. Many murders against journalists do not even reach the attention of the world public. We also remember that in Turkey, too, freedom of the press is extremely restricted. Over 150 journalists and authors are imprisoned, with some serving lifelong sentences.

At the same time, this incident has already led to serious consequences for international politics and the global economy. Numerous leading managers and economic policy makers will no longer participate in the large Future Investment Initiative scheduled to take place in Riyadh at the end of October. Therefore, this incident clearly shows that the protection of freedom of the press and freedom of expression and the fight against the murder of journalists and extrajudicial state killings are not about some kind of unrealistic idealism in terms of human rights, but rather that we are all affected by these crimes – culturally, politically, and economically.

If this incident, the most stunning murder of a journalist in recent years, does not lead to consequences – what then? Who will be the next murdered journalist, activist, or dissident, and in which country? Even after the partial confession by the Saudis, this incident may not be swept under the rug. Remembering Khashoggi on the anniversary of the Declaration of Human Rights is intended to make this emphatically clear.

With all this in mind, on December 10, we call upon you to participate in the worldwide reading of texts by Jamal Khashoggi and – depending on the specific national context – other murdered, missing, and imprisoned journalists. Please send information about the reading in your location to worldwidereading@literaturfestival.com so that we may publicize the events on our websites  http://www.worldwide-reading.com and  www.literaturfestival.com.

Ulrich Schreiber
Festival Director, international literature festival berlin

Our film “What Matters”, which presents a reading of the 30 articles of human rights with Vivienne Westwood, Nina Hoss, Can Dündar, Patti Smith, Simon Rattle, Ai Weiwei, Elfriede Jelinek, David Grossman, and others, is now available online with subtitles in 9 languages (Arabic, Chinese, English, French, Russian, Hindi, Turkish, Spanish and German) – we especially recommend screening the film in schools, universities, and cultural institutions:
http://literaturfestival.com/festival-en/projekte-en/what-matters-en?set_language=en

For the reading, we recommend texts by Khashoggi, such as these from the Washington Post:
https://www.washingtonpost.com/opinions/global-opinions/jamal-khashoggi-what-the-arab-world-needs-most-is-free-expression/2018/10/17/adfc8c44-d21d-11e8-8c22-fa2ef74bd6d6_story.html?utm_term=.f4a73f975eeb
Arabic:
http://blogs.aljazeera.net/blogs/2018/10/18/جمال-خاشقجي-أمس-ما-يحتاجه-العالم-العربي-هو-حرية-التعبير

See also Khassogis speech in Aril, this year:
https://www.nytimes.com/2018/10/22/opinion/khashoggi-mbs-arab-democracy.html

خاشقجي
في الذكرى السبعين للإعلان العالمي لحقوق الإنسان بتاريخ 10 ديسمبر 2018

في العاشر من ديسمبر عام 1948 صدر الإعلان العالمي لحقوق الإنسان من الجمعية العامة للأمم المتحدة في باريس. بهذه المناسبة يدعو مهرجان الأدب الدولي في برلين كل من تهمّهم حرية الصحافة وحقوق الإنسان من أفراد ومؤسسات وجامعات ومدارس ووسائل إعلام لتنظيم قراءات عالمية أو المشاركة فيها في ذكرى الصحفي السعودي المقتول جمال خاشقجي.
شوهد الأخير حياً للمرة الأخيرة في 2 أكتوبر، عندما دخل القنصلية السعودية في اسطنبول. وقد اعترفت السعودية بعد ثلاثة أسابيع من اختفائه أن خاشقجي مات من جراء “اشتباك” حصل بينه وبين موظفين سعوديين. إلا أن الأدلة، منها إرسال طاقم أمني سعودي الى القنصلية في ذات النهار، بينهم طبيب شرعي، تشير إلى أن اغتيال خاشقجي كان مخططاً له أو مقبولاً على الأقل لدى القيادة السعودية، مع العلم أن تورُّط أعلى المسؤولين في السعودية في الجريمة، بما في ذلك ولي العهد محمد بن سلمان، أمر وارد جداً. كما أن السعودية لم تشر بأية عبارة إلى مكان وجود جثة المقتول. يطالب المبادرون للقراءة العالمية بالكشف الكامل والشفاف عن حيثيات هذه الجريمة وبمحاسبة المسؤولين عنها.
لقد طالب جمال خاشقجي الذي كان سيدخل الـ60 سنة من عمره في 13 أكتوبر 2018 في مقاله الأخير في صحيفة واشنطن بوست، والتي نشرتها الصحيفة بعد أسبوعين من اختفائه، بضرورة حرية الرأي في العالم العربي، ودفع ثمن هذا الموقف حياته.
قتل جمال خاشقجي هو الأخير في سلسلة اغتيالات بحق صحفيين وصحفيات في الآونة الأخيرة، منها جرائم حدثت في المكسيك وبلغاريا ومالطا وسلوفاكيا، ولم يُكشف عن جميع حيثياتها. مما يوضح أن حرية الرأي والصحافة التي طالب بها خاشقجي للعالم العربي مهددة في كل مكان، وأيضاً في أوروبا، وأن أي شخص معارض ليس في أمان، حتى لو تواجد في المنفى. قضية جمال خاشقجي قضية بارزة، إلا أن الكثير من حالات القتل ضد الصحفيين لا تصل أخبارها إلى عناوين الصحف العالمية. يضاً في أوروبا

انعكست هذه القضية على السياسة والتجارة الدولية، فالكثير من رؤساء الشركات والسياسيين الاقتصاديين ألغوا مشاركتهم في مؤتمر استثماري كبير في الرياض في نهاية شهر أكتوبر، مما يُثبت أن حماية حرية الصحافة والرأي ومقاومة قتل الصحفيين على أيدي الدول ليست مجرد مثالية ساذجة، بل أنها قضية تهمّنا جميعاً من الناحية الثقافية والسياسية والاقتصادية.
أما إذا كانت قضية خاشقجي بصفتها أفدح حالة اغتيال بحق صحفي في السنوات الأخيرة لا تؤدي الى عواقب، فمن سيكون مصيره نفس مصير جمال خاشقجي من الصحفيين والناشطين والمعارضين، وفي أية دولة؟  حماية الصحفيين والناشطين تعني حماية الجميع. لا يجوز أن يُستر على هذه القضية حتى بعد شبه الاعتراف الذي جاءت به السعودية. نود أن نشير إلى ذلك بإلحاح بمناسبة ذكرى الإعلان العالمي لحقوق الإنسان، عندما نذكّر بمصير جمال خاشقجي في الوقت نفسه.
كما نذكّر أيضاً بأن حرية الصحافة مقيدة الى حد بعيد في تركيا أيضاً، حيث يقبع في سجونها أكثر من 150 صحفياً وكاتباً، وقد صدرت بحق بعضهم أحكام تصل إلى السجن مدى الحياة.
على هذه الخلفية ندعو للمشاركة في القراءات العالمية لنصوص جمال خاشقجي في العاشر من ديسمبر، أو قراءة نصوص غيره من الصحفيين المقتولين أو المختفين أو المسجونين، بحسب سياق كل بلد. مع الرجاء أن ترسلوا لنا معلومات عن هذه الفعاليات في أماكنكم إلى العنوان worldwidereading@literaturfestival.com ، حتى نشير إليها في صفحاتنا الالكترونية www.worldwide-reading.com و www.literaturfestival.com.

أولريش شرايبر
رئيس مهرجان الأدب الدولي في برلين

فيلمنا بعنوان “What Matters” والذي يحتوي على قراءة بنود حقوق الإنسان الثلاثين بمشاركة العديد من الفنانين والممثلين والصحفيين العالميين متوفر على الانترنت بترجمات مكتوبة بتسع لغات (عربي، صيني، إنجليزي، فرنسي، روسي، هندي، إسباني، ألماني). ننصح بعرض الفيلم خاصةً في المدارس والجامعات والمراحكز الثقافية:
http://literaturfestival.com/festival-en/projekte-en/what-matters-en?set_language=en

كما ننصح بقراءة النصوص التالية لجمال خاشقجي علناً:
https://www.washingtonpost.com/opinions/global-opinions/jamal-khashoggi-what-the-arab-world-needs-most-is-free-expression/2018/10/17/adfc8c44-d21d-11e8-8c22-fa2ef74bd6d6_story.html?utm_term=.f4a73f975eeb

See also Khassogis speech in Aril, this year:
https://www.nytimes.com/2018/10/22/opinion/khashoggi-mbs-arab-democracy.html
http://blogs.aljazeera.net/blogs/2018/10/18/جمال-خاشقجي-أمس-ما-يحتاجه-العالم-العربي-هو-حرية-التعبير

Weltweite Lesung für Pressefreiheit und in Erinnerung an Jamal Khashoggi am 70. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte, am 10. Dezember 2018

Am 10. Dezember 1948, vor 70 Jahren, wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündet. Anlässlich dieses Jahrestages ruft das internationale literaturfestival berlin (ilb) Menschen, Institutionen, Universitäten, Schulen und Medien, denen Pressefreiheit und Menschenrechte wichtig sind, zur Organisation und Teilnahme an einer weltweiten Lesung in Gedenken an den getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi auf.Zum letzten Mal wurde Khashoggi lebend gesehen, als er am 2. Oktober das saudische Generalkonsulat in Istanbul betrat. Nach fast dreiwöchigem Schweigen haben die saudischen Machthaber eingeräumt, dass er dort während eines Streits mit Beamten ums Leben gekommen ist. Die Indizien, etwa die Entsendung eines fünfzehnköpfigen Teams von Sicherheitsbeamten inklusive eines Forensikers, deuten jedoch darauf hin, dass die Ermordung Khashoggis von langer Hand geplant oder zumindest billigend in Kauf genommen wurde. Die Verwicklung höchster Regierungsstellen bis hin zum Kronprinzen Mohammed bin Salman in Saudi-Arabien ist sehr wahrscheinlich, da eine solche Aktion gegen einen prominenten Regimekritiker wohl kaum ohne die Billigung des Königshauses hätte durchgeführt werden können. Über den Verbleib von Khashoggis Leichnam ist Saudi-Arabien bis jetzt jeden Hinweis schuldig geblieben. Die Initiatoren der Weltweiten Lesung fordern die vollständige und transparente Aufklärung des Falls. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.Im letzten Text, den der 59 Jahre alt gewordene (am 13.10.2018 hätte er seinen sechzigsten Geburtstag gefeiert) saudische Journalist geschrieben hat und den die Washington Post zwei Wochen nach seinem Verschwinden publiziert hat, fordert Khashoggi mit großem Nachdruck die Meinungsfreiheit in der arabischen Welt ein. Für seine klare Haltung hat der Journalist nun mit seinem Leben bezahlt.Dieser Fall ist der Höhepunkt einer Reihe von oftmals unaufgeklärten Morden an Journalistinnen und Journalisten in den letzten Jahren, wie die jüngsten Beispiele in Mexiko, Bulgarien, Malta und der Slowakei gezeigt haben. Die Presse- und Meinungsfreiheit, deren Unerlässlichkeit Khashoggi mit Blick auf die arabische Welt betont hat, ist überall bedroht, auch mitten in Europa. Folglich sind Journalistinnen, Journalisten und politische Oppositionelle selbst im Exil längst nicht mehr geschützt, wie dieser Fall auf eklatante Weise zeigt. Jamal Khashoggi ist nur das bislang prominenteste Opfer. Viele Journalistenmorde rücken gar nicht mehr ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Wir erinnern daran, dass auch in der Türkei die Pressefreiheit extrem eingeschränkt ist. Über 150 Journalisten und Autoren sind inhaftiert, einige erhielten lebenslange Haftstrafen.Zugleich hat dieser Fall bereits jetzt schwerwiegende Folgen für die internationale Politik und Wirtschaft. Zahlreiche führende Manager und Wirtschaftspolitiker werden nicht an der großen, Ende Oktober geplanten Future Investment Initiative in Riad teilnehmen. Der Fall zeigt damit exemplarisch, dass es sich bei dem Schutz von Presse- und Meinungsfreiheit, beim Kampf gegen Journalistenmorde und extralegale Tötungen staatlicherseits nicht um einen weltfremden menschenrechtlichen Idealismus handelt, sondern dass wir alle von diesen Verbrechen betroffen sind – kulturell, politisch, wirtschaftlich.

Wenn der Fall, als der spektakulärste von allen Journalistenmorden der letzten Jahre, nicht zu Konsequenzen führt – was dann? Wer wird der nächste ermordete Journalist, Aktivist, Oppositionelle sein, und in welchem Land? Der Schutz von Journalisten und Aktivisten ist der Schutz aller Menschen. Der Fall darf auch nach dem Teilgeständnis der Saudis nicht unter den Tisch gekehrt werden. Die Erinnerung an Khashoggi anlässlich des Jahrestages der Deklaration der Menschenrechte soll dies mit Nachdruck deutlich machen.

Vor diesem Hintergrund rufen wir am 10. Dezember zur Teilnahme an der Weltweiten Lesung von Texten Jamal Khashoggis und – je nach länderspezifischem Kontext – anderer ermordeter, verschwundener und inhaftierter Journalisten auf. Bitte senden Sie Informationen über die Lesung an Ihrem Ort an worldwidereading@literaturfestival.com, damit wir die Veranstaltungen auf unseren Websites www.literaturfestival.com und www.worldwide-reading.com  kommunizieren können.

Ulrich Schreiber
Festivaldirektor, internationales literaturfestival berlin

Unser Film „What Matters“ ist nun mit Untertiteln in neun Sprachen (Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Hindi, Spanisch und Deutsch) online verfügbar – wir empfehlen die Präsentation vor allem in Schulen, Universitäten und kulturellen Einrichtungen: http://literaturfestival.com/festival-en/projekte-en/what-matters-en?set_language=en

Wir empfehlen zur Lesung Texte Khashoggis, wie diesen aus der Washington Post:
https://www.washingtonpost.com/opinions/global-opinions/jamal-khashoggi-what-the-arab-world-needs-most-is-free-expression/2018/10/17/adfc8c44-d21d-11e8-8c22-fa2ef74bd6d6_story.html?utm_term=.f4a73f975eeb
Arabisch:
http://blogs.aljazeera.net/blogs/2018/10/18/جمال-خاشقجي-أمس-ما-يحتاجه-العالم-العربي-هو-حرية-التعبير

Eine Rede Khassoggis vom April diesen Jahres:  https://www.nytimes.com/2018/10/22/opinion/khashoggi-mbs-arab-democracy.html

Sowie:
https://www.washingtonpost.com/opinions/global-opinions/jamal-khashoggi-chose-to-tell-the-truth-its-part-of-the-reason-hes-beloved/2018/10/07/4847f1d6-ca70-11e8-a3e6-44daa3d35ede_story.html?utm_term=.b0474b26edb5

Porträt von Khashoggi aus der NZZ: https://www.nzz.ch/international/khashoggi-ein-saudi-der-nicht-schweigen-konnte-ld.1428431

Signers:

Héctor Abad, Colombia
Basma Abdel Aziz, Egypt
Anna Aguilar-Amat, Spain
Manal al-Sharif, Saudi Arabia
Scott Anderson, USA
Kerri Arsenault, USA
Vladimir Arsenijević, Serbia
Margaret Atwood, Canada
Hanan Awwad, Palestine
Zsófia Bán, Hungary
Doreen Baingana, Uganda
Maria Cecilia Barbetta, Argentina/ Germany
Priya Basil, UK/ Germany
Zoë Beck, Germany
Charles Bernstein, USA
Manfred Bissinger, Germany
Hans Christoph Buch, Germany
Brian Castro, Australia
Evans Chan, China/ USA
Bernice Chauly, Malaysia
Amir Hassan Cheheltan, Iran
Christos Chryssopoulos, Greece
Jennifer Clement, Mexico/ USA
Bora Ćosić, Serbia/ Germany
Mark Z. Danielewski, USA
Emmanuel Delloye, France
Migmar Dhakyel, Germany
Ariel Dorfman,  Chile
Reimer Eilers, Germany
Hannele Eskola, Finland
Stella Gaitano, South Sudan
V.V. (Sugi) Ganeshananthan, Sri Lanka/ USA
Paul Gilroy, UK
Namita Gokhale, India
Elvira M. Gross, Austria
Christian Grote, Germany
Miriam Haidle, Germany
Milton Hatoum, Brazil
Alban Nikolai Herbst, Germany
Iman Humaydan, Lebanon
Elfriede Jelinek, Austria
Pierre Joris, Luxembourg/ USA
Christoph Jürgensen, Germany
Archil Kikodze, Georgia
Vjačeslav G. Kuprijanov, Russia
Andrei Kurkov, Ukraine
Stan Lafleur, Germany
Louis Jensen, Denmark
Christoph Leisten, Germany
Bernard Henri Lévy, France
Joris Lieve, Belgium
Mario Vargas Llosa, Peru/ Spain
Jonas Lüscher, Germany/ Switzerland
Nikola Madzirov, Republic of Macedonia
Sindiwe Magona, Southafrica
Vasyl Makhno, Ukraine
Zakes Mda, South Africa
Claus Martin, Germany
March for Science e.V.
Lorenzo Marsili, Italy
John Mateer, Southafrica/ Australia
Eva Menasse, Austria/ Germany
Maaza Mengiste, Ethiopia/ USA
Amanda Michalopoulou, Greece
Fanny Moreno, Colombia
Davide Morosinotto, Italy
Ibrahim Nasrallah, Jordan
Ralf Nestmeyer, Germany
Norman Ohler, Germany
Laksmi Pamuntjak, Indonesia
Elisabeth Plessen, Germany
Francine Prose, USA
Laura Restrepo, Colombia
David Van Reybrouck, Netherlands
Daniel Roeder, Germany
Meg Rosoff, USA/ UK
Jaroslav Rudis, Czech Republic
Alberto Ruy-Sanchez, Mexico
Philippe Sands, UK
Sapphire, USA
Allen Say, Japan/ USA
Roberto Saviano, Italy   Wolfram Schrettl, Germany
Gereon Sievernich, Germany
Eduardo Sguiglia, Argentina
Samuel Shimon, Iraq/ UK
Tajima Shinji, Japan
Ostap Slyvynsky, Ukraine
Maria Sommer, Germany
Wole Soyinka, Nigeria
Gerhard Stadelmaier, Germany
Heino Stöver, Germany
Rick Stroud, UK
Murat Suner, Turkey/ Germany
George Szirtes, UK
Janne Teller, Denmark
Stefan Thome, Germany
Imre Török, Hungary/ Germany
Mario Vargas Llosa, Peru/ Spain
Joachim Walther, Germany
Dima Wannous, Syria
Steve Wasserman, USA
Peter Wawerzinek, Germany
Stefan Weidner, Germany
Suse Weisse, Germany
Levin Westermann, Switzerland
Herbert Wiesner, Germany
Viktor Yerofeyev, Russia
Abraham Zere, Eritrea
Jenni Zylka, Germany

Wracajcie, skąd przyszliście

Zakładam, że cała Polska widziała w ostatnią środę ten film. Film zaczął się w Berlinie
i my też tam byłyśmy – Dorota Kot i ja.
Marcin, którego widzimy już na starcie, śpiewał i grał na gitarze po naszej wspólnie przygotowanej afgańsko-polskiej kolacji. Był nawet element szczczeciński – Robert Poryzała wymyślił wegański paprykarz szczeciński.

Chiny i wojna o hegemonię

Ewa Maria Slaska

Nihil novi, ale nic z tego nie wynika

Michał Talma-Sutt podrzucił mi taki oto tekst z Gazety wyborczej. Autor Grzegorz Sroczyński. Ogromny tytuł:

Światu zostało pięć lat do wojny? “Amerykanie nie oddadzą roli światowego lidera bez walki”

Chodzi o Chiny. Amerykanie nie oddadzą Chinom władzy nad światem. Czytam i myślę, ach no tak, sprawdziło się.

Bo oto, drodzy Państwo, napisałam o tym wszystkim równo 10 lat temu w blogu “Chińczycy”. To była moja pierwsza próba jako blogerki i administratorki. Blogu nikt nie czytał, albo ja nie umiałam odkryć metody, jak się sprawdza, ilu się ma czytelników i jak się zwiększa ich liczbę. Ale stworzyłam, napisałam lub zreblogowałam kilkadziesiąt wpisów i blog do dziś wisi w sieci. Proszę. TU. Udowadniając, że nie wystarczy wiedzieć, co będzie. Trzeba jeszcze umieć przekonać świat, że się wie, a ja nie umiałam.

Kółko się obróciło o 10 lat i wróciliśmy w miejsce, gdzie zaczyna nas martwić nadchodząca jednobiegunowa dominacja Chin. Autor artykułu w GW bez przerwy podkreśla, że przegapiliśmy, przespaliśmy, nie zauważyliśmy.

No proszę: A ja nie! Zresztą nie ja jedna, oczywiście. Jeden z wpisów na blogu “Chinesen” był zatytułowany “Solidarisch gegen die Chinesen” i pokazywał takie oto zdjęcie:

Sprawdzam swoją mądrość sprzed 10 lat i przyglądam się blogowi “Chinesen”. Pierwszy wpis, 20 czerwca 2008, głupi potwornie, ale oddaje cesarzowi co cesarskie (a Polakom co polskie). Tym niemniej już następne wpisy cechuje jasność widzenia tego, co nadejdzie, która nie potrzebuje żadnych wielkich instrumentów intelektualnych i opiera się na zasadzie – wystarczy czytać gazety. Czy dziś, po 10 latach, możemy powiedzieć, że wystarczy czytać Facebooka – nie wiem. Na razie, o dziwo, wolałabym się nie rozpraszać na tematy uboczne. Choć jeden może jednak muszę. Widziałam ostatnio Piękny umysł, film Rona Howarda o Johnie Nashu, genialnym matematyku i schizofreniku. Podczas napadów choroby John analizuje świat wg gazet.

Czerwiec 2008. Właśnie zwijamy się jak robaki pod butem kryzysu, który zapoczątkowała firma Lehman w USA. Moi przyjaciele przypominają mi film The Big Short Adama McKaya, w którym bezwzględny finansista pcha całą swoją firmę do kryzysu, a jest aż czterech ludzi, pracowników czy klientów firmy, młodych geniuszy, którzy już wiedzą, że to wszystko trzaśnie. Jeden się wycofuje, trzech podejmuje odpowiednie decyzje i wychodzą z kryzysu jako milionerzy. Cóż, trzeba umieć.

Kryzys nastąpił, rządy w Stanach i w Europie, zgrzytając zębami, bo sprzeniewierza się to świętym zasadom liberalizmu gospodarczego, dotacjami państwowymi uratowali upadający świat finansjery. Wiedząc przecież w głębi ducha, że zrobili to li tylko po to, by ratować swoje tyłki na tę, może jeszcze na następną kadencję, odsuwając moment, gdy to wszystko trzaśnie.

Ale jest oczywiste, że to wszystko kiedyś trzaśnie.

Jest oczywiście kilka scenariuszy tego, co się wtedy stanie. Jeden, rodem z filmów i literatury, wygląda mniej więcej tak: klimatyzowane pałace finansistów wyłaniają się jak wyspy na morzu, a wokół rozciągają się spalone ziemie, wojna, głód, zgliszcza i nie pochowane trupy. Jeśli jest jakaś nadzieja, to w oddali pojawi się zielona górska łąka, zaświeci słońce, zaśpiewa ptaszę, zakwitnie kwiecie. Będziemy przechadzać się w cieniu kwitnących wiśni i cieszyć się majem.

Chińczycy ujrzeli to całkiem inaczej.
Opowiadam na blogu małą historyjkę o jedwabnej chińskiej fladze.  Podsumowałam tę historyjkę następującym wnioskiem: “Jeśli opowiastka jest prawdziwa, oznacza, że Chińczycy się przygotowują. Jeśli jest zmyślona, to my się przygotowujemy.” No ale się nie przygotowaliśmy. Już następne trzy wpisy (czerwiec 2008 roku!) pokazują, że przygotowują się Chińczycy. Instytut Konfucjusza w Niemczech podczas inauguracji we Frankfurcie ogłasza, że zamierza nauczyć chińskiego 100 milionów ludzi.

To informacja z jesieni 2007 roku. I od tego czasu, ilu z nich się nauczyło? Ja znam jedną dziewczynę. Jeśli każdy z nas zna jedną…

Dodajmy, że Chiny dobrze płacą tym, którzy chcą się uczyć. Otrzymują stypendia, sponsorowane wyjazdy.
W internecie nie znajduję danych, czy Instytut Konfucjusza przez minione 10 lat osiągnął swój cel. Ilu ludzi poza Chinami mówi po chińsku? Ilu się właśnie nauczyło lub uczy? Telefon w Instytucie Konfucjusza w Berlinie nie odpowiada. Zresztą, co mieli by mi odpowiedzieć?

Pozostaje jeszcze pytanie – po co? W gazecie Die Zeit Alexander Schwabe rozmawia z panią Xu Lin, przewodniczącą Instytutu.
Xu Lin: Wysyłamy w świat naszych nauczycieli i wolontariuszy, aby doszło do możliwie wielu spotkań. Gdy ludzie lepiej poznają chińską kulturę i tradycję, będą mogli stworzyć sobie własny obraz tego, jakie są Chiny.

Cóż, urzędnicy nie umieją chyba inaczej, nauczono ich, jak używać banałów i jaką skuteczną są bronią. Zwolennicy spiskowej wizji świata widzą to jednak inaczej – gdy Chiny podbiją świat, będą potrzebowały w każdym kraju osób, które obejmą niższe stanowiska kierownicze i pomogą okupantowi zarządzać podbitym światem. Te 100 milionów ludzi to materiał na kolaborantów.

Jak to mawiała moja poznańska gospodyni, od której wynajmowałam studencką stancję: Kupujmy grzebień. Wszawe czasy idą.

 

Katarzyna Kozyra. Again in Berlin

today heute dziś

Lindenstr. 35, 10969 Berlin
open Tue to Sat, from 11am to 6pm

Katarzyna Kozyra, A Dream of Linnaeus’ Daughter, 2018

We are happy to invite you for the opening of our new exhibition:

Katarzyna Kozyra | A Dream of Linnaeus’ Daughter

Friday, 23 November 2018, from 6 to 9 pm (the artist will be present)
The exhibition will run between 24 November, 2018 and 16 February, 2019.

“Biology and evolutionary theory over the past two centuries have simultaneously produced modern organisms as objects of knowledge and reduced the line between humans and animals…”
The quote from the now classic A Cyborg Manifesto (1985) by biologist and feminist Donna Haraway can easily become the motto of Katarzyna Kozyra’s upcoming exhibition at ŻAK | BRANICKA Gallery.

The show features two photographic series presented alongside the artist’s latest video work, from which the exhibition title originates. A Dream of Linnaeus’ Daughter was shot in Uppsala, in the gardens of Carl Linnaeus, famous Swedish botanist living in the 18th century who invented the classification system of organisms and the theory of sexual reproduction of plants, whose nomenclature derived from human sexual anatomy sparked universal outrage at the time. In her work, Kozyra acts as Elisabeth Christina von Linné, one of Linnaeus’ five daughters, an exceptionally talented figure forgotten by history, who could never take up studies, but still followed the steps of her father and became a botanist. In Kozyra’s interpretation, Elisabeth conducts a choir singing Ludwig van Beethoven’s famous Ode to Joy but… with the voices of such animals as a dog, donkey, cow, horse, goat and monkey. The creatures moo and squeal the anthem of the European Union while standing on typical pallets that symbolise Noah’s Ark. What an irony of fate: in Kozyra’s piece the daughter of the founder of an organism classification system based on difference builds a new world order that levels all differences, deeming all creatures equal.

The problematic of Kozyra’s work sits in the philosophical tradition of Donna Haraway, mentioned at the beginning, who describes a new society of the future that sees the blurring of borders between the sexes, species (humans and animals), biology and technology (organism and machine), between the physical and the non-physical. In a similar vein, from the beginning of her career Kozyra’s works have explored the boundaries between being a man and a woman, life and death, youth and old age, between the possible and the impossible. The latest projects that liken humans to animals – and vice versa: animals to humans – result therefore from the artist’s prior investigations. In a video and a photographic series created at the Schwarzenberg Palace in Vienna, Kozyra plays the role of Lou Salomé – an intellectual and a femme fatal, friend of Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud and Reiner Maria Rilke. In Kozyra’s interpretation, Nietzsche and Rilke are subjected to training as two dogs led on a leash by Salomé, again played by Kozyra, who walks them through the palace halls and takes them out to the gardens. The series Lou Salomé was created in 2005, but has never been displayed publicly in its entirety.

Kozyra follows Haraway’s path in proposing a new symbiosis between humans and animals. She approaches this topic from the perspective of radical feminism, as did Haraway, whose last manifesto The Companion Species Manifesto: Dogs, People, and Significant Otherness, devoted to human-canine relations, openly states that writing about dogs is for her a form of feminist theory. Also for Kozyra the notions of Culture and Nature are not necessarily a binary opposition. In photographs from the series Homo Quadrupeds (2018) naked men are led on a leash by burqa-clad women who tame their instincts. This is a reference to the legend of unicorn, in which only a virgin could tame the wild animal. While the women meet during the walk, the dogs sniff each other and seek to dominate. It is no longer only a matter of freeing women from male domination, as in the performance Aus der Mappe der Hündigkeit (From the Portfolio of Doggishness, 1968) by VALIE EXPORT and Peter Weibel, in which Weibel obediently waddled at the artist’s side. Kozyra expands the feminist approach with a political aspect: the dogs in her work, played by Arabs and Americans, are aggressive and ready to jump down each other’s throats any minute. Kozyra might therefore have more in common with Oleg Kulik, who attacks the establishment in his performances as a dog (literally!), but also dreams of a non-anthropocentric, ecological society and fights for democracy.

Kozyra expanded the borders of humanity to include other species already in her earliest works, such as the Polaroid series Karaski in Beef (1992) comprising images of a beautiful young nude male lying amid a halved carcass of beef. For a fuller picture, let us also evoke her diploma piece Pyramid of Animals (1993), inspired by the fairytale Town Musicians of Bremen by the Brothers Grimm, which consisted of stuffed animals: horse, dog, cat and rooster, accompanied by a horse slaughter film footage. At the time of its making, the piece stirred up an unprecedented scandal in the media, which turned it into the most famous artwork of the last quarter of the century and a symbol of critical art. Notably, Kozyra was creating that piece by herself, balancing on the border between life and death while struggling with cancer.

Insofar as her early works called for human morality with regard to animals, Kozyra now shows that the human being is an animal species, or in other words, a sociological chimera – doomed to co-exist with other creatures – which Haraway may have had on her mind while writing her Cyborg Manifesto. In order to survive, like every other species, they must therefore adapt to external condition: create a new society.



PS po polsku i po części żartobliwie:
O Linneuszu było już TU, a przez chwilę również TU (cierpliwości) i TU.

Bełżec zaczęli budować w listopadzie

Już w marcu tego roku przez trzy dni Wielkiego Tygodnia cytowałam tu fragmenty powieści Stasiuka. Dziś w dzień Wszystkich Świętych wracam jeszcze raz do tej książki.

Andrzej Stasiuk, Wschód

A teraz ten zimowy chłód w listopadzie. Grodzką wychodzę na zamek, by patrzeć z góry na ciemną wyrwę w środku miasta. Na resztki ognia, na kebab, na czarny wiatr i na niewidzialne igły lodu razem z tym wiatrem gdzieś od Dorohuska. Od Sobiboru wiatr i od Bełżca. Po to się zjeżdża do miasta Lublin – by patrzeć na Sobibór i na Bełżec i wietrzyć jak pies pod wiatr. Wąchać powietrze. Bełżec zaczęli budować w listopadzie. We Wszystkich Świętych zaczęli. Proboszcz wyznaczał robotników. Niemcy kazali i proboszcz wyznaczał razem z Wójtem. Wiedzieli tylko, że budowa, ale nie wiedzieli czego. Globocnik w białej willi przy Bocznej Lubomelskiej stukał palcem w mapę: tu, tu i tu ma być zbudowane. Bełżec zaczęty we Wszystkich Świętych. Do połowy grudnia stały już baraki rozbieralni i komór. „Obok tego baraku budowaliśmy trzeci barak, o wymiarach dwanaście metrów długości, a osiem metrów szerokości. Barak ten był podzielony na trzy części drewnianą ścianą, wobec czego każda część miała po cztery metry szerokości, osiem długości. Wysokość tych części była dwa metry. Wewnątrz ściany tego baraku zrobione były w ten sposób, że zbijaliśmy deski, a próżnię między nimi zapełnialiśmy piaskiem. Sciany wewnątrz baraku były Objfe papą, nadto podłogi i ściany do wysokości metra dziesięciu centymetrów obite blachą cynkową”. Zupełnie jakby budowalo się dom. Stukot młolków, Wizg pił, zapach żywicy W jesiennym powietrzu. Ludzie idą na cmentarz palić ognie. „Każda część tegoż baraku w północnej swej części miała drzwi o wymiarach metr osiemdziesiąt wysokości i metr dziesięć szerokości. Drzwi te, jak również drzwi od korytarza, były szczelnie obite gumą. Wszystkie drzwi w tym baraku otwierały się na zewnątrz. Drzwi były bardzo silnie zbudowane z trzech calowych brusów i zabezpieczone przed wyważeniem od wewnątrz baraku drewnianą zasuwą, którą wciskało się w dwa żelazne haki, gspecjalnie w tym celu zamontowane”. W listopadzie, jak budowa domu i żywiczny zapach trocin. Żeby zdążyć ze schronieniem przed mrozami. Pierwszy raz byłem tam w zimie. Na wszystkim leżał mokry śnieg. W Tomaszowie Lubelskim kupiłem sobie kawę na stacji benzynowej przy siedemnastce już na samym wylocie. Wypiłem ją przez te osiem kilometrów. Minąłem osiemset sześćdziesiątkę piątkę wiodącą do domu i przejechałem tory kolejowe. Skręciłem w lewo na parking. Wysiadłemi od razu zobaczyłem ten czerwono-czarny napis: „Środki czystości import z Niemiec”. Był wymalowany pędzlem, może sprejem na piętrowym budynku z wielkim ceglanym kominem. Zaraz za płotem obozu. Chodziłem z pół godziny i zgarniałem mokry śnieg z napisów po polsku i hebrajsku. Odnajdowałem miejsca, w których byłem: Dukla, Złoczów, Rymanów, Delatyn. Po polsku i po hebrajsku. Ale trzeba było zgarniać śnieg z kamiennych płyt, by odsłonić litery. Cały czas z tym napisem za plecami, że higiena z Niemiec.

Więc co? Mówimy „Lublin”, a myślimy „Bełżec”? (…) Że to się tak splata, że potem nie rozplączesz? Że trzeba by rozciąć, ale wtedy nic nie zostanie, wszystko wycieknie jak krew z żywego ciała? Ciemność i jasność? Wątek i osnowa? Niewinność dzieciństwa i przeklenstwo doświadczenia? Po to tu przyjechałeś? Miałeś po prostu opisać miasto, a się wikłasz i widzisz Bełżec zamiast kaplicy na zamku na przykład, czyli glorii i chwały niegdysiejszej? Widzę jedno i drugie, i trzecie. Kupiłem bilet i poszedłem. Wszyscy szli, cała kolejka, a w środku ciasnawo. Odczekałem, aż trochę się już naoglądało i wyszło. No więc ciasnota i niebo, i świętość z tym światłem gdzieś u samego szczytu. Jak za tamtych czasów, gdy święte i niebieskie napierało ze wszystkich stron. Świat był wielki i groźny i się można było skryć w bożej opatrzności, zawinąć w bożą łaskę, otulić w ten złocisty płaszcz nadprzyrodzoności, która tutaj, w kaplicy, stawała się ciepła i miękka jak jedwab na Słońcu. Żeby groza diabelskiego świata nie miała dostępu. Groza materii strasznej i rozległej aż po Chabarowsk i Właclywostok, po krawędź ziemi, za którą jest ogniste piekło, gdzie diabli palą ludzkie ciała. (…)

Wyszedłem z przegrzanego wnętrza. Czekała już wiejska wycieczka starszych ludzi. Wchodzili jak do prawdziwego kościoła. Może chcieli nawet przyklękać, tak jak ja chciałem zakręcić się i ulecieć. Pochodziłem trochę po salach. Było to, co wszędzie: ubrania, obrazy, stare karabiny, skorupy. W ciemnej sali mieli wystawę o ludowych strachach. Diabły i czarownice świeciły na czerwono. A w największej wisiały obrazy. Usiadłem na chwilę przez Matejką: Przyjęcie Żydów do Polski. Jak to u Matejki – kłąb, wir ludzi i materiałów. Kolory, draperie, załamania, fałdy, opony i opończe. Bardzo bławatny to był malarz, bardzo bławamy. Żydzi wyglądają jak Cyganie na starych rycinach. Trudno powiedzieć, czy obdarci,czy malowniczy. Tworzą rozgestykulowaną, dziką gromadę. Stoją, klęczą, półleżą, wznoszą ręce do nieba i nie wiadomo, czy chcą do tej naszej Polski, czy raczej rwą sobie włosy z głowy. Władysław Herman patrzy na nich w zadumie i jakby sceptycznie. Wpuścić? Nie wpuścić? Jakaś dwuznaczność jest po jednej i po drugiej stronie. No ale jednak wpuścił, a Żydzi weszli.

Wyszedłem przed bramę królewskiego zamku. Był środek jasnego dnia. Solidarności, Tysiąclecia płynęła rzeka aut. Na placu Targowym, na dworcu roił się tłum. Ale ludzie, samochody, smutne kramy, taryfiarze, autobusy, łyse chłopaki stojące na przystankach, czekające na swoją Bychawę, Piaski i Źółkiewkę, to wszystko ślizgało się po powierzchni, po czarnej tafli jak ze ślepego szkła, pod którym ziała otchłań. Żyli,chodzili, sprzedawali, ale jakby na niby. Ponieważ życie nigdy tu nie powróciło. I nie była to wina taksówkarzy ani łysych chłopaków. Po prostu mieli zbyt mało siły, by przemoc pustkę piekieł. Nikt nie miał dość siły. Tego samego dnia, który był zimny, ale jasny, poszedłem w górę Lubartowskiej. Na rogu Unickiej, przy dawnej jesziwie, zawróciłem i zacząłem iść w dół. Prawa strona. Zaglądałem w podwórka. Tam było jak wtedy o świcie, gdy przyjechałem pierwszy raz. Grzyb, wilgoć, szary mur, piwnica, coś gniło, pleśniało bez światła. Komórki, próchno przybudówek, strupiały, wieczny zmierzch. Wyglądało jak niczyje. Jakby wtedy, tamtą wiosną czterdziestego drugiego, straciło oddech i przez dziesięciolecia się dusiło. Siniało. Rozkładało się. Nie było na to siły. Więc szedłem i zaglądałem. Spadziste podwórka. Okienka w cudze życie. Blade dzieci. Psy samopas. Skuleni w kapturach tym swoim szybkim, czujnym krokiem. Brama za bramą. Bury fotoplastykon. Żadnej pamięci poza niejasnym wspomnieniem, że było coś innego. Że to ani już cudze, ani jeszcze własne. I nie wiadomo, czy kiedykolwiek będzie. Bo jak można wziąć coś, co zastało spalone i rozwiane. Zostają resztki, domy przesiąknięte śmiercią, rzeczy przesiąknięte tłustym dymem. Życie w tym ledwo się może tlić. Jak płomień bez tlenu.

Na Lubartowskiej, na dworcu, spacerując z wózkami po błoniu u stóp zamku, biegając w dresach. Czy to się tak bardzo różni od noszenia ubrań po nich? Wsuwać ręce w rękawy, wsuwać ciało w miejsce ich ciał w przestrzeni. Gdzie jest granica między szabrem, koniecznością a oczywístością? Nie do rozstrzygnięcia. Cudze, niczyje, moje. „A co? Miało tak leżeć? A co? Miało tak stać?” Więc weszliśmy w ich życie, nie dzieląc ich losu, bo któż by chciał albo śmiał. Żyjemy na zgliszczach, mamy zwęgloną, martwą pamięć. Pustą. Więc Lubartowskąw dół i potem znów na dworzec. W kółko. Żeby patrzeć na ludzi, którzy wypełniają tę przestrzeń nie do wypełnienia. Są zziębníęci i cisi. Stoją oddzielnie. Młodzi czasem razem. Nie piszę o Żydach. Piszę o nas. O tych, którzy zostali. O tym, że wypełniliśmy przestrzeń, z której zniknęli. Że swoim życiem próbujemy wypełnić miejsce po ich życiu. O moich rodzicach na przykład, którzy mogli przybyć ze wsi do wielkiego miasta, ponieważ w tym mieście zwolniło się miejsce. I mogłem się tam urodzić, by potem pielęgnować naiwną wschodnią nostalgię, zanim pojąłem, że Wschód to też grób. Że im dalej w tamtą stronę, tym mniejsze jest nasze znaczenie, tym łatwiej się nas pozbyć i zamienić w proch albo lód. To kwestia przestrzeni, której jest tu nadmiar. „Wschód należy do ss”, powiedział Himmler i wysłał Globocnika, który w białej willi przy Bocznej Lubomelskiej stukał palcem w mapę i mówił: „Zbudujemy tu, tu i tu”. Ponieważ trzeba było zrobić miejsce, bo do nich miał należeć Wschód. Bo o Wschód nikt się nie upormni. Bo Wschód był zawsze wysypiskiem ciał. I można było je palić, aż tłuszcz osiadał na szybach domów pięć kilometrów dalej. Lecz nikt nie śmiał się upomnieć, tylko kobiety bez słowa myły okna. Tak było w Bełżcu od jesieni czterdziestego drugiego do wiosny czterdziestego trzeciego. Ponieważ trzeba było zrobić miejsce, bo Wschód miał należeć do nich. Ale miejsce zostało dla nas, a nie dla ss. Weszliśmy do cudzych domów i w szafach rozkładaliśmy nasze rzeczy. Mówiliśmy: „To są niczyje domy, niczyje szafy” i układaliśmy nasze rzeczy. Patrzyliśmy przez cudze okna, myśląc, że to jest nasz widok. Nie mieliśmy pojęcia, co skrywa. A skrywał miliony cudzych spojrzeń, które zostały zwęglone i niewidzialny popiół spadł na nasze dni.

No to co w końcu z tą kraina, której bramą był i jest Lublin? Co tam takiego było, że ciągnęło? jaka obietnica? Pustki? Z tym krajobrazem, w który cywilizacja wsiąka jak woda w piasek? Bo co? Miałeś nadzieję, że w końcu znajdziesz się sam i staniesz naprzeciw przedwiecznego jak pierwszy człowiek? Tak? Wyruszając przez Lublin, dalej i dalej na sam skraj ziem? (…) Zostałbym dłużej, ale wyjeżdżałem. Wilgotnawo tam było, ciemnawo, listopadowo. Pachniało węglowym dymem. W każdej bramie urzędował adwokat. Miasto pieniaczy sądowych, można by pomyśleć. Ale potem się dopatrzyłem, że zaraz obok dwie prokuratury oraz urząd skarbowy, więc po prostu obrona konieczna. No więc adwokactwo, mieszczaństwo i ten szary cień kamieni. Trochę jak w Peszcie, ale takie mniejsze, przykoślawione, niższe. Literacko to ulica Krokodyli. Widać Galicję rozcieńczoną Kongresówką, wszystko zanurzone w tym wiecznym zmierzchu listopada, w tym nieco bezbarwnym półśnie strefy rozpostartej między jesienią a przedwiośniem. Pogranicze kultur, języków, religii i pogody. Z okna miałem piękny widok na blaszane dachy i plątaninę staroświeckich anten telewizyjnych. No ale trzeba było się zbierać. Wyjeżdżałem przed świtem. Ruszały pierwsze auto- busy. Jak zwykle chciałem bocznymi. Chciałem bez przeszkód patrzeć, jak wstaje dzień, jak z mroku wynurza się kraj. Najpierw na Bełżyce, potem na Kraśnik. W głąb ojczyzny. W głąb jej ciemnego ciała. I potem, gdy kształty dnieją, w tę szarawość, w te wysmużone dale, na które ktoś ponalepiał domy, płoty, ludzkie
rzeczy, całą tę historię istnienia w listopadzie płaską jak wycinanka. Iak wylepianka. Bełżyce, Kraśnik, Zaklików, gdzie już zaczynało się podkarpackie, ale wolałem myśleć, że to wciąż lubelskie. Nie miałem nic przeciwko. Nie miałem nic przeciwko, żeby Lublin został stolicą całego kraju. Ale nie tak jak w czterdziestym czwartym, tylko naprawdę. Bardziej przypominał Polskę niż Warszawa. Z tymi jej wieżowcami z importu i fontannami, które miały na wieki zetrzeć hańbę prowincjonalizmu, nie dającą jej spać po nocach. Lublin był lepszy. Niczego nie udawał. Lodowaty wiatr ze wschodu o dziesiątej wieczór wymiatał ulice z ludzi. Tylko w sobotę Krakowskim szła młodzież. Nikogo starszego. Szli skuleni i mówili głośno. Klęli i mieli pospolite głosy. Dziewczyny tak samo jak faceci. Przyjechali ze swoich miasteczek i próbowali wypełnić niewypełnialną pustkę tego miasta. Dlatego Lublin bardziej przypominał Polskę z jej nieciągłością, przerwami w zabudowie, z jej zwielokrotnioną, nieoczywistą tożsamością. Na Wyszyńskiego pod czwórką widziałem czarny szyld: „Flagi narodowe, kościelne, unijne”. Więc Lublin walczył. Próbował pozszywać to, co się rozłaziło w palcach. Lublin był bohaterski i pozbawiony ostentacji. I handlował na lodowatym asfalcie w ciemnej dolinie czasu i głosami młodych próbował wypełnić śmiertelną ciszę. Tak myślałem, zostawiając miasto za sobą. Wyobrażałem sobie, że powracam do niego w maju, o zielonym zmierzchu,w gasnącym świetle, w powietrzu pachnącym dzieciństwem, gdy zapadający mrok był obietnicą cudu i tajemnicy. Że powracam do Lublina niczym w jnajdalsze dni, gdy dana nam była łaska niewinności. Tak jak do tamtej wsi nad Bugiem, gdzie w blasku poranka, w wiejskiej izbie wirował złocisty pył. Wjechałem w to Podkarpackie i od razu zaczął się lód. Czterdzieści na godzinę i naprawdę nie dało się więcej. Ci, co próbowali, stali teraz z nosami w rowach i czekali na traktor. To tu, to tam. Wyprzedziła mnie straż na sygnale. Patrzyłem za nimi z podziwem. Była może ósma. Szary, poranny lud stał na przystankach. Faceci palili. Miałem zamknięte okna, ale czułem ten zapach w zimnym, szklistym powietrzu poranka. Tak, było po ósmej, bo w Radiu Maryja leciały godzinki. Ilekroć rano jadę gdzieś poprzez kraj, to słucham i śpiewam na cały głos:

Zacznijcie, wargi nasze, chwalić pannę świętą,
Zacznijcie opiewać cześć jej niepojętą,
Przybądź nam, Miłościwa Pani, ku pomocy,
A wyrwij nas z potężnych nieprzyjaciół mocy.

Śpiewam, by przywołać pamięć swoich babek i dziadków. Tak robiłem i teraz, na tej gołoledzi. Przpominałem sobie ich twarze. Były podobne do tych na przystankach. Ich domy były podobne do tych przy drodze. Zwyczajne, bez ostentacji, kiedy spuściło się z nich wzrok, po prostu przepadały. Ale zapamiętałem z dzieciństwa tę dziwną przemianę, tajemne przeistoczenie, gdy o poranku z ust dziadków zaczynały płynąć słowa pieśni. Zazwyczaj mówili ludową prozą, a raptem, nieoczekiwanie spływał na nich dar poezji. Ich twarze jaśniały, a wzrok sięgał poza codzienność, wysoko, daleko, gdzie okrucieństwo życia nie miało dostępu.

Tyś krzak Mojżeszów boskim ogniem gorejąca,
Tyś różdżka Aronowa śliczny kwiat rodząca,
Bramo rajska zamkniona, różo Gedeona,
Tyś niezwyciężonego plastr miodu Samsona.

Dlatego gdy jadę przez kraj, rano, daleko od domu, zawsze tego słucham. Wyobrażam sobie swoich dziadków kiedyś i tych wszystkich ludzi o szarej godzinie poranka, teraz, w domach, które mijam, wsłuchanych w pieśń, która zdaje się nie mieć końca. W murowanych, starych z drewna, z krzywymi kalenicami, pod eternitem, w nowszych, jak z jakiegoś obcego, odległego snu, z wygonami, zagonami, polami zaraz za ścianą, z tymi wstęgami roli albo już ugoru ciągnącymi się hen pod las, pod zagajnik, po tutejszy horyzont wyniebieszczony, wysiwiały od mgły. Wyobrażam sobie, jak siedzą przy swoich radiach i kołyszą się lekko w tył, w przód, a ich usta bezwiednie podążają za modlitwą. W tył i w przód. W głąb czasu, poza jego wyobrażalne granice nad Jeziora Gorzkie, nad Morze Trzcin, na pustynię Szur, na pustynię Sin, w cień Horebu i dalej aż na górę Nebo, z której otwierał się widok na Kanaan. W tył i w przód, szepcząc, powtarzając, śpiewając o Mojżeszu, Aronie, Gedeonie w polowie listopada minionego roku w Woli Rzeczyckiej, w Musikowie, Bąkowie, Chłopskiej Woli i w Podborku. Śpiewałem razem z nimi. W Stalowej Woli skończyła się gołoledź.

Reblog: Najładniejsze dekoracje halloweenowe w Nowym Jorku

Z blogu:

Little Town Shoes

zapiski o życiu w Nowym Jorku

Filmik nagrała i blog prowadzi Magdalena Muszyńska, która tak pisze o sobie:

O mnie

Przeniosłam się do Nowego Jorku osiem lat temu. Jak większość osób, które mieszkają tutaj jestem zakochana w tym mieście. Czasami trudno uwierzyć dlaczego, bo głośno, bo brudno, bo drogo:) Ale Nowy Jork jest niezwykłym miejscem. Energia, koloryt i tempo tego miasta uzależnia. Jest też jednym z tych niewielu miejs, gdzie każdy, bez względu kim jest i skąd pochodzi, może tu być sobą.

Obecnie pracuję w firmie social media w Soho, Trzy lata temu zostawiłam pracę w Agencji, a moja pasja czyli “opowiadanie o Nowym Jorku”, stała się moją pracą. Zdałam egzamin na przewodnika po NYC i oprowadzam po moim ukochanym mieście.

Jeżeli planujesz wyjazd do Nowego Jorku i szukasz prywatnego przewodnika i pomocy w organizacji wyjazdu tu znajdziesz więcej informacji.

Obecnie jako jedyny polskojęzyczny przewodnik otrzymałam „złotą gwiazdę” od miasta jako dowód uznania wiedzy o NJ.

W marcu została opublikowana moja książka “Z Nowym Jorkiem na NY”, która jest na pierwszym miejscu pod względem sprzedazy w Empiku w kategorii turystyka i przewodniki w 2016 roku.

Moj blog o Nowym Jorku, a życiu w Ameryce, o życiu na emigracji. To trochę subiektywny przewodnik po Nowym Jorku, to trochę zbiór notek o codziennym życiu w Nowym Jorku, to trochę „insiderskich” porad, od kogoś kto tu już kilka lat mieszka.

Moje opowiadania, nowojorskie historie i zdjęcia zostały pokazane między innymi w TVN, Radio Zet, Radio ZET Chilli, Magazynie Gazety Wyborczej, Elle Polska, Twoj Styl, wp.pl. i wielu innych publikacjach prasowych.

Mieszkam na Brooklynie z mężem, psem i dwoma kotami.

Do zobaczenia w Nowym Jorku!

Magda

Travel Channel & LittleTownShoes