Eine kleine Seite auf dem Tempelhofer Damm

Ihr wisst es schon, wieder eine Seite aus einem Buch auf der Strasse gefunden:

Seite 95 und 96

TIPPS EINES DICHTERS ZUM WIEDEREINSCHLAFEN

Schwieriger als Einschlafen ist da Wiedereinschlafen, wenn man erst einmal schlaflos liegt. Alles läuft, nach Jean Paul, auf die Kunst hinaus, sich selber Langeweile zu machen.

DER ERSTE RAT ist, langsam zu zählen. “Diese Beobachtung höchstmöglicher Faultierlangsamkeit ist wohl Kardinalregel aller Einschäfermittel überhaupt.”

DER ZWEITE TIP: Hören des Hörens, d.h. sich in Gedanken ein Lieblingslied oder eine Trauermusik vorsingen.

EIN WEITERER TRICK: Sich etwas nach einem bestimmten Muster vorsagen. Z.B.: Wenn die Wolken fliegen, wenn die Nebel fliehen, wenn die Bäume blühen, etc. Wichtig dabei: “Darauf lass ich aufs Wenn kein So folgen, sondern nichts, nämlich Entschlafen…”

WER AUS EINEM TRAUM erwacht und nicht wieder einschlafen kann, soll versuchen sich wieder in den Traum zu versenken, ihn also zu wiederholen suchen.Jean Paul verspricht: “Bald wird die Welle des neuen Traumes wieder anfallen und dich in ihr Meer fortspüllen und eintauchen. Der Traum sucht den Traum. lm großen Schatten der Nacht spielt jeder Schatten mit uns Sterblichen und hält uns für seinesgleichen.”

AKTIVE IMAGINATION hilft: “Hefte dein inneres Nachtauge lange auf einen optischen Gegenstand, z. B. auf eine Morgenaue, auf einen Berggipfel, es wird sich schließen.”

EIN ANDERER WEG braucht Übung: “Man schaut nämlich bloß unverrückt in den leeren schwarzen Raum hinein, der sich vor den zugeschlossnen Augen ausstreckt. Nach einigen Minuten, wenn nicht Sekunden, wird sich das Schwarze färben und erleuchten und so den Chaos-Stoff zu den bunten Traum- und Empfindungsbildern liefern, welche in den Schlaf hinüberführen.”

Der Text passt genau zu meiner jetzigen Schlafsituation. Ich habe keine Probleme einzuschlafen, bin aber nach ein paar Stunden, manchmal gar Minuten, wieder wach und scheinbar ausgeschlafen. Ich weiß, ich weiß, jeder hat heutzutage solche Probleme, aber vielleicht nicht jeder eine interessante Buchseite genau zu diesem Thema auf der Strasse findet. Ich schon. Ich tu es immer wieder.

Bis dahin war ich imstande, das Buch zu finden, dessen Seiten ich gefunden habe. Diesmal verhielt es sich anders. Keine Ahnung, was für ein Büchlein von 10 Mal 15 cm es ist, aber den Aufsatz Jean Pauls zum Thema “Einschlafen” finde ich sofort. Ach, Jean Paul, ” Jean Paul zur Welt, der wundervollste aller deutschen Klassiker”. Gute Lektüre und gute Nacht:

Jean Paul (1763-1825)
Die Kunst, einzuschlafen

Aus der Zeitung für die elegante Welt

Jean Paul Friedrich Richter, Gemälde von Heinrich Pfenninger, 1798, Gleimhaus Halberstadt

Für die jetzigen langen Nächte und für die elegante Welt zugleich, die sie noch länger macht, ist eine Kunst, einzuschlafen, vielleicht erwünscht, ja für jeden, der nur einigermaßen ausgebildet ist. Es gibt jetzo wenige Personen von Stand und Jahren, die, das Glück ihrer höhern Feinde ausgenommen, irgendein anderes so sehr beneideten als das einer Haselmaus oder auch eines nordischen Bären, dessen Nachtschlummer bekanntlich gerade so lange als seine Nordnacht währt, nämlich fünf Monate. Unsere Zeit bildet uns in Kleidern und Sitten immer mehr den wärmern Zonen an und zu, und folglich auch darin, daß man wenig und nur in Morgen- und Mittagstunden schläft; so daß wir uns von den Negern, welche die Nacht kurzweilig vertanzen, in nichts unterscheiden als in der Länge unserer Weile und unserer Nacht. Hoch oben wird immer mehr die eigne Menschheit – nicht wie von Alexander aus dem Schlafe – umgekehrt aus dem Mangel desselben erraten. Gibt es nicht in allen Residenzen Jünglinge von Welt und Geburt, welche (besonders wenn die Gläubiger erwachen) gern so lange schliefen, bis sie stürben, oder doch bis ihre Väter? Und was hilfts manchem jungen Menschen, daß er Franklins Wink, nachts zum bessern Schlafe die Betten zu wechseln, so gut er weiß, befolgt? Aus dem Gegengift wird in die Länge ein Gift.

Kurz, wer jetzo noch am festesten schläft – die Glücklichen in den Wachstuben auf der Pritsche ausgenommen –, ist einer oder der andere Homer und die sogenannten zehn törichten Jungfrauen, welche in der Bibel den Bräutigam verschlafen.

Wenn ich gleichwohl mehre geistige Mittel, einzuschlafen, freigebig anbiete, noch dazu in einem kurzen Aufsatze – nicht in langen dicken Bänden – : so sind sie in der Tat nicht jenen Wüstlingen gegönnt und geschrieben, welche – durch lauter maîtres de plaisirs zu esclaves de plaisirs gemacht – in der Nachtzeit, in welche sonst die alte Jurisprudenz die Folter verlegte, bloß darum die ihrige ausstehen, weil sie sonst ihre Freuden und Nachtviolen darin pflückten. Sie mögen wachen und leiden, diese Sabbatschänder des täglichen Sabbats der Natur.

Gibt es hingegen einen Minister, der an einem Volke – oder einen Autor, der an einem Werke arbeitet, und beide so feurig, daß sie ebensoviel Schlaf verlieren als versüßen – oder irgendeinen weiblichen Kopf, der das Näh- und Fang-Gewebe seiner oder fremder Zukunft – so wie die Spinnen die ihrigen gern um Betten und immer in der Nacht abweben – ebenso im Finstern ausspinnt, und der folglich kein Auge zutut – oder gibt es irgendeinen andern von Idee zu Idee fortgetriebenen Kopf- z.B. meinen eignen, den bisher der Gedanke, die Kunst, einzuschlafen, für die Zeitung für die elegante Welt zu bearbeiten, an der Kunst selber hinderte – : so sei allen diesen so geplagten und geschätzten Köpfen mit Vergnügen der Schatz von Mitteln, einzuschlafen, mitgeteilt, worunter so manche oft nichts helfen dem einen, doch aber dem andern und den übrigen.

Nicht Einschlafen, sondern Wiedereinschlafen ist schwer. Nach dem ersten schlummernden Ermatten fährt der obige Staatmann wieder auf, und irgendeine Finanz-Idee, die ihm zufliegt, hält er, sich abarbeitend, fest, wie der Habicht eine in der Nacht erpackte Taube bis an den Morgen in den Fängen aufbewahrt; dasselbe gilt ganz vom Bücherschreiber, dessen Innres im Bette, wie nachts ein Fischmarkt in Seestädten, von Schuppen phosphoresziert und nachglänzt, bis es so licht in ihm wird, daß er alle Gegenstände in seinen Gehirnkammern unterscheiden kann und an seinem Tagwerke wieder zu schreiben anfängt unter der Bettdecke. Dies ist ungemein verdrießlich, besonders wenn man keine Mittel dagegen weiß.

Ich weiß und gebe sie aber; sämtlich laufen sie in der Kunst zusammen, sich selber Langweile zu machen, eine Kunst, die bei gedachten logischen Köpfen auf die unlogische Kunst, nicht zu denken, hinauskommt.

Wir wollen indes einen weitern Anlauf zur Sache nehmen. Es wird allgemein von Philosophen und Festungkommandanten angenommen, daß ein Mensch, z.B. eine Schildwache, imstande sei, schläfrig und wach zu bleiben. Ja ein Philosoph kann sich zu Bette legen, Augen und Ohren verschließen und doch die Wette ausbieten und gewinnen, die ganze Nacht zu verwachen bloß durch ein geistiges Mittel, durch Denken; – folglich setzt diese Willkür die andere voraus, einzuschlafen, sobald man das Mittel der Wette nicht anwendet, wie wir abends ja an ganzen Völkern sehen, wenn sie zu Bette gehn.

Der Schlaf ist, wie ich im Hesperus bewiesen, das stärkende Ausruhen nicht sowohl des ganzen Körpers oder der Muskeln u.s.w. als des Denkorgans, des Gehirns, daher durch lange Entziehung desselben nichts am Körper erkrankt als das Gehirn, nämlich zum Wahnwitz. Wird es bei dem Tiere durch kein Empfinden, beim Menschen durch kein Denken mehr gereizt, so zittert dieses willkürliche Bewegorgan endlich aus. Sobald der Mensch sagt: ich will keine einzige Vorstellung, die mir aufstößt, mehr verfolgen, sondern kommen und laufen lassen, was will: so fällt er in Schlaf; nachdem vorher noch einzelne Bilder ohne Band und Reihe, wie aus einer Bilderuhr, vor ihm aufgesprungen waren, bloße Nachzuckungen des gereizten Denkorgans, denen der Muskelfasern eines getöteten Tieres ähnlich. Das Erwachen dagegen beginnt das gestärkte und nun reizende Organ, wie das Einschlafen der nachlassende Geist.

Die göttliche Herrschaft des Menschen über sein inneres Tier- und Pflanzenreich wird zu wenig anerkannt und eingeübt, zumal von Frauen; ohne jene schleppt uns die Kette des ersten besten Einfalls fort. »Tritt aber nicht«, kann eine Frau sagen, »das Leichenbild meines Schmerzes überall ungerufen mitten im Frühling und im Garten desselben wie ein Geist aus der Luft, bald hier, bald da, und kann ich der Geistererscheinung wehren?«

Wende das Auge von ihr, sag’ ich, so verschwindet sie und kommt zwar wieder, aber immer kleiner; siehst du sie hingegen lange an, so vergrößert sie sich und überdeckt dir Himmel und Erde. – Nicht die Entstehung, sondern die Fortsetzung unserer Ideen unterscheidet das Wachen vom Traume; im Wachen erziehen wir den Fündling eines ersten Gedankens oder lassen ihn liegen; im Traume erzieht der Fündling die Mutter und zügelt sie an seinem Laufzaume.

Um zum nahen Einschlafen wieder zu kommen, so bekenn’ ich indes, daß jenes gewaltsame Abbestellen und Einstellen alles Denkens ohne philosophische Übung wohl wenigen gelingen wird; nur der Philosoph kann sagen: ich will jetzt bloß mein Gehirn walten lassen ohne Ich. Dieses Vermögen, nicht zu denken, kann also nicht überall bei der eleganten und denkenden Welt vorausgesetzt werden. Die Juden haben unter ihren hundert Danksagungen an jedem Tage auch eine bei dem Krähen des Hahns, worin sie Gott preisen, daß er den Menschen hohl erschaffen, desgleichen löcherig. Jeder elegante Welt-Mensch wird bis zu einem gewissen Grade – bis zum Kopfe – in das Dankgebet einfallen, weil er in der Tat keine Lücken in der Welt lieber auszufüllen sucht als seine eignen.

Allein nicht jeder hat abends das Glück, hohl zu sein und also, da die Leerheit des Magens nicht halb so sehr als die des Kopfes das Einschlafen begünstigt, letztes zu erringen. Es müssen folglich brauchbarere Anleitungen, den Kopf wie einen Barometer luftleer zu machen, damit darin das zarte elektrische Licht der Träume in seinem Äther schimmere, von mir angegeben werden.

Wenn alle Einschlafmittel, nach den vorigen Absätzen, d.h. Grundsätzen, in solchen bestehen müssen, die den Geist vom Gehirne scheiden und dieses seiner eignen Schwere überlassen: so muß man, da doch die wenigsten Menschen verstehen, nicht zu denken, solche Mittel wählen, die zwar etwas, aber immer dasselbe Etwas zu denken zwingen.

Da ich wohl ein guter Einschläfer und Schläfer, aber einer der mittelmäßigsten Wiedereinschläfer bin: so geben mir meine Nacht- und Bett-Lukubrationen vielleicht ein Recht, über die Selbeinschläferkunst hier der Welt nach eignen Diktaten zu lesen.

Ich müßte von mir selber sprechen und mich über mich ausbreiten, wenn ich die Leser an mein Bette führen wollte, um sie von diesem Heidenvorhof aus weiter zu geleiten zum Katheder.

Nur dies kann ich vielleicht sagen, daß ich ganz andere Anstalten als die meisten Leser treffe, um nicht aufzuwachen. Wenn z.B. so mancher Leser bei dem Einschlafen eine Hand aus Unvorsicht auf die Stirn oder an den Leib oder nur ein Bein aufs andere legt: so kann das geringste, dem Schlafe gewöhnliche Zucken der vier Glieder sämtlichen Rumpf aufwecken und aufkratzen; – und dann ist die Nacht ruiniert, und er mag zusehen. Dagegen man sehe mich im Bett! – Nie berühre doch jemand im Schlaf ein lebendiges Wesen, welches ja er selber ist. Der kleinlichern Vorsichtregeln gedenk’ ich gar nicht, z.B. gegen den Hund, der auf der Stubendiele mit dem Ellenbogen hämmert oder auf einem wankenden Stuhl mit zwei Stuhlbeinen auf- und abklappert, wenn er sich kratzt. Und doch leidet der unvorsichtige Leser so viel im Bette als ich, weil wir beide nie schärfer denken und reicher empfinden als in der Nacht, diese Mutter der Götter und mithin Großmutter der Musen; und ginge am Morgen nicht der Körper mit Nachwehen herum, es gäbe kein besseres Braut- und Kindbett geistiger Sonntaggeburten als das Bette, ordentlich als wenn die Schlaffedern zu Schreibfedern auswüchsen.

Eh’ ich endlich meine elf Mittel, einzuschlafen, folgen lasse, merk’ ich ganz kurz an, daß sie sämtlich nichts helfen; – denn man strengt sich sehr dabei an, und mich hat jedes Schlaf genug gekostet; – aber dies gilt nur für das erstemal. – Eben hat mir mein scharfsinniger Freund E. noch ein zwölftes entdeckt, nämlich gar nicht einschlafen zu wollen.

Aber seitdem, d.h. seit anderthalb Jahrzehenden, hab’ ich noch drei neue Selberwiegen im Bette zur Welt gebracht, so daß es künftig eines jeden eigne Schuld bleibt, wenn er, mit meinen vierzehn Handgriffen zum Einwiegen seines Kopfs in Händen, gleichwohl seine Augen noch so offen behält wie ein Hase, der indessen darüber gar nicht zu tadeln ist, da ers eben im Schlafe tut.

Nach langem Überlegen, wie ich meine drei neuen Schlafmittel in dieser dritten Auflage unter die elf alten einschalten könnte mit Beibehaltung alles Spaßes der frühern Rangordnung, fand ichs endlich als zweckdienlichst, sofort nach dem neunten Einschlafmittel die drei neuen einzuschieben und darauf mit den alten bis zum vierzehnten ordentlich fortzufahren; anders wüßt’ ich nicht einzuflechten ohne namhaften Verlust meiner und der Leser.

1) Das erste Mittel, das schon Leibniz als ein gutes vorschlug, ist Zählen. Denn die ganze Philosophie, ja die Mathematik hat keine abstrakte Größe, die uns so wenig interessiert als die Zahl; wer nichts zählt als Zahlen, hat nichts Neues und nichts Altes, indessen doch eine geistige Tätigkeit, obwohl die leichte der Gewohnheit, so wie ein Virtuose ohne große geistige Anstrengung nach dem Generalbasse phantasiert, den er doch mit großer erlernte. Buxton, der eine Zahl von 39 Ziffern im Kopfe mit ihr selber multiplizierte, sank nach tiefen Rechnungen in tiefen Schlaf. Die Alten hatten an den Bettstellen das Bildnis Merkurs, dieses Rechners und Kaufmanus, und taten an ihn das letzte Gebet. Es läßt sich wetten, daß niemand leichter einschläft als ein Mathematiker, so wie niemand schlechter als ein Verse- und Staatmann.

Allein dieses Leibnizische Zählen wird an schwachen Schläfern unsers Jahrhunderts nur mittelmäßige Wunder tun, wenn man entweder schnell oder über hundert (wodurch es schwerer wird) oder mit einiger Aufmerksamkeit zählt. Ebenso muß man, wie höhere Rechenkammern, nichts darnach fragen, daß man sich verzählt. Unglaublichen Vorschub tut aber dem Schlafe ein kleiner, meines Wissens noch unbekannter Handgriff, nämlich der, daß man im Kopfe die Zahlen, welche andere Schläfer schon fertig ausgeschrieben anschauen, selber erst groß und langsam hinschreibt, auf was man will. Verfasser dieses nahm dazu häufig eine lange Wetter- oder auch Stöhrstange und zeichnete, indem er sie am kurzen Hebelarme hielt, mit dem langen oben an das Zifferblatt einer Turmuhr (indes ist Schnee ebensogut) die gedachten Zahlen an, so lang und so dick, daß er sie unten lesen konnte. Diese so unendlich einförmige Langsamkeit der Operation ist eben ihr punctum saliens oder Hüpfpunkt und schläfert so sehr ein; und was das Lächerliche dabei anlangt, so geht wohl jeder im Bette darüber hinweg. Einem solchen Langsam- und Stangenschreiber rate man aber unsere arabischen Ziffern ab, deren jede einen neuen Zickzack fodert, sondern er schreibe römische an seinen Turm (wie alle Turmuhrblätter haben), welche bis 99 nichts machen als lauter herrliche, recht herpassende Linien, nämlich gerade. – Will ein Einschläfer Turm und Stange nicht: so kann man ihm raten, recht lange Zahlen, und zwar wie Trochäen auszusprechende, sich vorzuzählen, z.B. einundzwanzig Billionen Seelen Zahl, zweiundzwanzig Billionen Seelen Zahl u.s.w.; nur aber kann man einem Einschläfer nicht genug einschärfen, das Zählen äußerst langsam und schläfrig zu verrichten. Indes diese Beobachtung höchstmöglicher Faultierlangsamkeit ist wohl Kardinalregel aller Einschläfermittel überhaupt.

2) Töne, sagt Bako, schläfern mehr ein als ungegliederte Schälle. Auch Töne zählen und werden gezählt. Da aber hier nicht von fremden, sondern von Selbentladungen – das Einschläfern ist der einzige schöne Selbermord – die Rede ist: so gehören nur Töne her, die man in sich selber hört und macht. Es gibt kein süßres Wiegenlied als dieses innere Hören des Hörens. Wer nicht musikalisch phantasieren kann, der höre sich wenigstens irgendein Lieblinglied oder eine Trauermusik in seinem Kopfe ab; der Schlaf wird kommen und vielleicht den Traum mitbringen, dessen Saiten in keiner Luft mehr zittern, sondern im Äther.

3) Vom zweiten Mittel ist das dritte nicht sehr verschieden, sich nämlich in gleichem Silben-Dreschen leere Schilderungen langsam innen vorzusagen, wie ich z.B. mir: wenn die Wolken fliegen, wenn die Nebel fliehen, wenn die Bäume blühen etc. Darauf lass’ ich aufs Wenn kein So folgen, sondern nichts, nämlich Entschlafen; denn die kleinste Rücksicht auf Sinn oder Zusammenhang oder Silbenzahl würde, wie ein Nachtwächter-Gesang, alles wieder einreißen, was das poetische Selberwiegenlied aufgebaut. Da aber nicht jeder Talent zum Dichten hat – zumal so spät im Bette – : so kommen ja dem Nicht-Dichter zu Tausenden Bett-Lieder mit diesem poetischen faulen Trommelbaß entgegen, wovon er nur eines auswendig zu lernen braucht, um für alle Nächte damit sein Glück zu machen. Unschätzbar ist hier unser Schatz von Sonetten, an denen wie an Raupen-Puppen nichts sich lebendig regt als das Hinterteil, der Reim; man schätzet es nur noch nicht genug, wie sicher das Reim-Glockenspiel uns in einen kürzern Schlaf einläute, als der längste ist. – Ich würde hiezu auch auswendig gelernte Abendsegen vorschlagen, da sich durch sie wahrscheinlich sonst Tausende eingewiegt, wenn ich nicht besorgte, daß sie ungewohnten Betern, z.B. Hofleuten, durch den Reiz der Neuheit mehr Schaden und Wachen brächten als Nutzen.

4) Ein gutes Mittel, einzuschlafen nicht sowohl als wieder einzuschlafen, ist, falls man aus einem Traum erwacht, sich in diesen mit den schläfrigen Augen, indem man ihm unaufhörlich nachschaut, wieder einzusenken; bald wird die Welle eines neuen Traumes wieder anfallen und dich in ihr Meer fortspülen und eintauchen. Der Traum sucht den Traum. Im großen Schatten der Nacht spielt jeder Schatten mit uns Sterblichen und hält uns für seinesgleichen.

5) Hefte dein inneres Nachtauge lange auf einen optischen Gegenstand, z.B. auf eine Morgenaue, auf einen Berggipfel, es wird sich schließen. Überhaupt sind Landschaften – weil sie unserm innern Menschen, der mehr Augen hat als Ohren, leicht zu erschaffen werden, und weil sie uns in keine mit Menschen bevölkerte und erweckende Zukunft ziehen – die beste Schaukel und Wiege des unruhigen Geistes.

6) Das sechste Mittel half mir mehre Nachmitternächte durch, aber es fodert Übung; man schaut nämlich bloß unverrückt in den leeren schwarzen Raum hinein, der sich vor den zugeschloßnen Augen ausstreckt. Nach einigen Minuten, wenn nicht Sekunden, wird sich das Schwarze färben und erleuchten und so den Chaos-Stoff zu den bunten Traum- oder Empfindbildern liefern, welche in den Schlaf hinüberführen.

7) Wer seine Augen schließen will, mache an seinem innern Januskopfe zuerst das Paar, das nach der Zukunft blicket, zu; das zweite, nach der Vorzeit gerichtet, lasse er immer offen. Am Tage vor einer Reise oder Haupttat schläft man so schwer als am Tage nachher so leicht; die Zukunft ergreift uns (so wie den Traum) mehr als die Gegenwart und Vergangenheit. Im Hause eines Toten, aber nicht eines Sterbenden kann man schlafen. Daß Kato in der Nacht vor seinem Entleiben schlief – wie die Seidenraupe vor der Einpuppung –, ja sogar schnarchte, ist schwerer, als was er nachher tat. Daß Papst Klemens XIIII. am Morgen vor seiner Krönung geschlafen, merkt die Weltgeschichte mit Recht an; denn am Abende darauf, da er auf dem Stuhle saß, war es ganz leicht; auf dem Wege zum Throne und auf dessen Stufen wird überall weniger geschlafen und das Auge zugemacht als oben in den weichsten Betten der Ehren und lits de justice. Euere Vergangenheit könnt ihr daher – zu große Tiefen und Höhen darin ausgenommen – mit Vorteil vor dem Einschlafen durchlaufen; aber nicht an den kleinsten Plan und Brief und Aufsatz des nächsten Morgens denken.

8) Für manche geübte gewandte Geister im Kopfe mag das wildeste Springen von Gegen- zu Gegenstand – aber ohne Vergleichungzweck –, mit welchem der Verfasser sich sonst einschläferte, von einiger Brauchbarkeit sein. Eigentlich ist dieses Springenlassen nichts anders, wenn es gut sein will, als das obige Gehenlassen des Gehirns; der Geist läßt das Organ auszucken in Bildern.

9) Seelenlehrer und deren Seelenschüler schläfern sich ein – falls sie wollen –, wenn sie geradezu jede Gedankenreihe ganz vorn abbrechen, die neue wieder und so fort, indem sie sich fragen bei jedem Mächtigen, was sie ausdenken und vollenden möchten »Kann ich denn nicht morgen eine Stunde länger wach liegen und meine Kopfarbeit auf dem Kopfkissen verrichten? Und warum denn nicht?« – Wer aber so wenig Denkkraft hat, daß er sie damit nicht einmal hemmen kann, wo er will, der höre hier wieder ein Ausmittel; nämlich er horche sich innen zu, wie ihm ohne sein Schaffen ein Substantivum nach dem andern zutönt und zufliegt, z.B. mir gestern: »Kaiser – Rotmantel – Purpurschnecke – Stadtrecht – Donnersteine – Hunde – Blutscheu – atque – panis – piscis – crinis – Karol magnus – Partebona – et so weiter.«

10) Niemand merkte noch scharf genug darauf, daß er zwei der besten Säemaschinen der Schlummerkörner an seinem eignen Kopfe herumtrage, nämlich seine beiden Gehörgänge, nach außenhin Ohren genannt. Höchstens nahm vielleicht einer und der andere wahr, daß ihm Einschläferndes zufließe durch die Gehörgänge in Hofkirchen, in Redesälen akademischer Mitglieder, in Freimäurerlogen und in Theaterlogen, wiewohl er am hellen Tage wenig Gebrauch davon zu machen wußte; aber ich darf wohl mich als den Erfinder ansehen, welcher die eignen Gehörwerkzeuge, auch ohne alle Unterstützung fremder Sprachwerkzeuge und folglich in der Einsamkeit der Nacht und der Bettstelle, als die besten Schlaftrunkzubringer zuerst beobachtet hat. Wie nämlich Mäzen sich durch Wasserfälle einschläferte, oder wie in den achtziger Jahren der Wunderdoktor Schlippach in der Schweiz ein besonderes Schlafzimmer hatte, worin alle Kranke entschliefen an den um dasselbe niederrauschenden Strömen: so tragen wir alle ja ähnliche Wasserfälle in uns, ich meine die Pulsadern Springbrunnen und Blutadern-Wasserfälle, welche unaufhörlich dicht neben unsern Ohrnerven rauschen, und die jeder – sogar am Tage mit einiger Aufmerksamkeit nach Innen, aber noch lauter in der Nacht auf dem Kopfkissen – vernehmen kann. Nun auf dieses innere Rauschen richte ein Beflißner des Wiedereinschlafens recht bestimmt sein Seelenohr; – und er wird mir danken, wenn er erwacht, und es rühmen, daß er durch mich früher eingeschlafen. Noch trefflicher wirkt dieses zehnte Mittel ein, wenn man ihm noch das sechste als ein adjuvans beimischt, was ich in meiner nächtlichen Praxis selten vergesse.

11) Das eilfte Einschlafmittel ist irgendeine Historie, die man sich metrisch in den freiesten Silbenmaßen vorerzählt. Gewöhnlich nehm’ ich des biblischen Josephs Geschichte dazu und halte damit gut sieben, ja bis zwölf Nächte Haus; ich weiß jedoch jedesmal – was mich wundert, ich mir aber nächstens völlig erklären werde –, wo ich im Erzählen stehen geblieben. Dabei hat der Schlaflustige nun zum Glück auf Numerus – der ohnehin schon als Zahl im ersten Schlafmittel – oder auf Wohlklang der im zweiten unter den Tönen vorkommt – nicht die geringste Rücksicht zu nehmen nötig, ebensowenig als auf falsches Verkürzen oder Verlängern der Füße – da nur das Aufziehen und Ausstrecken der leiblichen von Wichtigkeit ist –; kurz der Schlaflustige pfeife auf dem Haberstroh sein Haberrohr, wie er nur mag, und zwar je falscher, je besser; ja wenn er sogar mit allen möglichen unpoetischen Freiheiten jetziger Versübersetzer und Vers- und Sonettenschmiede sich handhabt: so wird er immer noch finden, daß man dichtend leichter hundert Menschen einschläfert als einen einzigen, nämlich sich. Um desto mehr ahme er die gedachten Dichter nach, damit er Schönheiten, die im Bett nur Anstöße wären, möglichst vermeide. So sing’ ich wenigstens meine epische Josephiade ab und fange sie jambisch an »Der träum’r’sche Joseph kame einst zu seinen Brüdern, erzählte voller Stolze ihnen seine folg’nden Träume« etc. – so daß ich mich um kein Rezensieren kümmere, sondern mich frage »Stecken denn der Doktor Merkel aus Riga und der Hofrat Müllner aus Weißenfels mit dir unter einer Decke und liegen mit ihren Schlafmützen neben deinem Kopfe rechts und links auf einem Kopfkissen? – Mithin, so dichte nur zu!«

12) Kein gemeines Einschlafmittel – sondern vielmehr ein neues und das zwölfte – ist Buchstabieren unendlich langgestreckter Wörter, wie sie die Kanzleien des Reichstags, des Bundtags, die wienerischen sämtlich, ja die meisten deutschen als höhere bureaux des longitudes uns hinlänglich zulangen und schenken. Einen solchen Kanzlei-Molossus-Koloß nun erstlich sich langsam vorzubuchstabieren – ja zweitens vorher sich ihn gliederweise hinzuschreiben, wäre wohl das Höchste, was ein Schlaflustiger von sich fodern könnte zum Denkpausieren, wenn ich es nicht drittens darüber hinaus zu treiben wüßte durch meinen neuern Kunstgriff, daß ich, ob ich gleich das innere Aussprechen des unabsehlichen Lang-Wortes durch Zerstücken in Silben noch mehr verlängere und diese Silben wieder durch Hinschreiben von neuem auseinanderziehe, mich doch nicht damit begnüge, sondern, wie gesagt, drittens gleich anfangs jeden Buchstaben[248] einer Buchstabiersilbe selber vornehme und ihn geduldig fertig mache und deswegen, anstatt wie ein Schriftgießer zu eilen, der einen schon in die Patrize oder Schriftbunze eingeschnittenen Buchstaben in der kupfernen Matrize einschlagend ausprägt, vielmehr meinen Buchstaben, es sei Spaßes halber z.B. das O im Worte Österreichisches, Punkt nach Punkt oder punktatim durch gelbe Messingnägelköpfe ausfertige, die ich, wie man sonst gepflegt, so lange hintereinander auf einen Kutschenschlag einschlage, bis das O als Zirkel dasteht und ich zum E übergehen müßte – wohin es aber eben nie kommt, weil ich über dem O als Zyklus und Zirkel, den ich mit meinen Nägelköpfen, wie ich will, erweitere, längst in Schlaf gefallen bin, – von welchem schon jetzo ich und wohl die Leser selber durch das bloße langweilige Darstellen auf dem Papier angefallen werden. Nein, kein Argus behielt von allen seinen Augen nicht zwei im Bette offen, zumal da er die Flöte zum Einschläfern selber bläst.

13) Das dreizehnte Seelen- und Bett-Laudanum kann jeder gebrauchen, er habe so viele Ideen, als er will, oder so wenige oder gar keine. Ich schäme mich, es aber anzugeben, da es in nichts Geistigerem besteht als darin, daß man die fünf Finger, einen nach dem andern, langsam auf oder unter dem Deckbette auf- und niederbewegt und fortfährt und daran so lange denkt, bis man, ohne daran zu denken, an kein Aufheben oder Achtgeben mehr denkt, sondern schnarcht. Es ist erbärmlich, daß unser Geist so oft der Mitbelehnte des Leibes ist und besonders hier das Faustrecht der toten Hand und deren Fingersetzung hat, und daß sein geistiger oder geistlicher Arm in der Armröhre des weltlichen steckt. Schlafdurstige, also Schlaftrunkene, z.B. Soldaten, Postillione, schlummern im Reiten und Marschieren halb ein, bloß weil gleiche Bewegungen des Körpers dieselben langweilig-geistigen, die das Gehirn wenig mehr reizen, in sich schließen. Läßt man aber den schlafenden Postillion die Pferde abspannen, einziehen, abschirren und füttern: so wird und bleibt der Mann ganz wach; bloß weil seine (körperlichen und geistigen) Bewegungen jetzt immer etwas anderes anzufangen und abzusetzen haben. Der Grund ist: die Einförmigkeit fehlt. Wenn man in Tangotaboo (nach Forster) die Großen dadurch einschläfert, daß man lange und linde auf ihrem Leibe trommelt: so ist der Grund gar nicht von diesem vorletzten Mittel verschieden. Denn das

14) ist das letzte. Da die Kunst, einzuschlafen, nichts ist als die Kunst, sich selber auf die angenehmste Weise Langweile zu machen – denn im Bette oder Leibe findet man doch keinen andern Gesellschafter als sich –, so taugt alles dazu, was nicht aufhört und ohne Absätze wiederkehrt. Der eine stellt sich auf einen Stern und wirft aus einem Korbe voll Blumen eine nach der andern in den Weltabgrund, um ihn (hofft er) zu füllen; er entschläft aber vorher. Ein anderer stellt sich an eine Kirchentüre und zählt und sieht die Menge ohne Ende, die herauszieht. Ein dritter, z.B. ich selber, reitet um die Erde, eigentlich auf der Wolkenbergstraße des Dunstkreises, auf der wahren, um uns hängenden Bergkette von Riesengebirgen, und reitet (indem er unaufhörlich selber das Roß bewegt) von Wolke zu Wolke und zu Pol-Scheinen und Nebelfeldern, und dann schwimmt er durch langes Blau und durch Äquator-Güsse, und endlich sprengt er zum andern Pole wieder zu uns herauf. – Ein vierter Schlaflustiger setzt irgendeinen Genius bis an den halben Leib in eine lichte Wolke und will ihn mit Rosen rund umlegen und überdecken, die aber alle in die weiche Wolke untersinken; der Mann läßt indes nicht ab und umblümet weiter – in die Runde – und immer fort – und die Blumen weichen – und der Genius ragt – wahrhaftig ich schliefe hier, hielte mich nicht das Schreiben munter, unter demselben selber ein. So wird uns nun der Schlaf- dieses schöne Stilleben des Lebens- von allem zugeführt, was einförmig so fortgeht. So schlafen Menschen über dem Leben selber ein, wenn es kaum acht oder neun Jahrzehende gedauert hat. So könnte sogar dieser muntere Aufsatz den Lesern die Kunst, einzuschlafen, mitteilen, wenn er ganz und gar nicht aufhörte.

Quelle:
Jean Paul: Werke. Band 6, München 1959–1963, S. 238-251.
http://www.zeno.org/nid/20005129567

Barataria 110 Lucky Luke

Etwas passend zum April April…

Ewa Maria Slaska

Zwei Einkaufsbeutel und ein Gedanke


Eine brachte ich aus Amerika, eine ist von hier, und es ist nicht so, wie man sich denken kann: Es war Don Quijote, den ich in Barnes&Noble, berühmter amerikanischen Buchhandlungs-Kette, in Ramsey, NJ, bekommen habe. A poor lonesome cowboy fand ich in Berlin. So ist es eben im Globalen Dorf.

Seit langem glaube ich, Lucky Luke ist eine moderne Version des verrückten spanischen Ritters.

Wikipedia schreibt darüber:

Lucky Luke ist die Titelfigur einer seit 1946 erscheinenden belgischen Comic-Serie des Zeichners Morris. Die Geschichten handeln von den Abenteuern des einsamen Cowboys, der im Wilden Westen, hauptsächlich in Texas, für Recht und Ordnung sorgt. Dabei hat er  mit diversen berühmten oder berüchtigten Wildwest-Legenden, Indianerstämmen, der Kavallerie, verfeindeten Clans, schwierigen Siedlern, hitzköpfigen Dampfschiffern und vier dummdreisten Banditen zu tun. Am Ende der meisten seiner Abenteuer reitet Lucky Luke auf seinem treuen Pferd Jolly Jumper dem Sonnenuntergang entgegen und singt sein Lied I’m a poor lonesome cowboy and a long way from home.

  • Lucky Luke verkörpert den einsamen, rast- und heimatlosen Helden, der Verbrecher jagt, Armen und Benachteiligten hilft und immer auf der Seite des Gesetzes steht. Seine größte Begabung ist es, den Colt „schneller als sein eigener Schatten“ ziehen zu können. Ansonsten ist er eher wortkarg und macht kein Aufhebens um seine Heldentaten. Die Kopfgelder stiftet er für wohltätige Zwecke und nach seinen Taten verschwindet er schnell und unauffällig.
    Er hat geraucht und man sah ihn immer mit eine Kippe im Mund, raucht aber nicht mehr und allmählich tötet auch nicht mehr.
  • Viele Abenteuer Lucky Lukes greifen historische Begebenheiten oder Figuren auf, natürlich ohne diese allzu dokumentarisch wiederzugeben. Allgemein sind die Geschichten zumeist zwischen 1860 und 1890 angesiedelt.

Jolly-Jumper-Figur in einem Freizeitpark in Ankara (es sieht wie Rosinante aus, oder?)

  • Jolly Jumper ist das Pferd Lucky Lukes und war von Anfang an dessen treuester Begleiter. Jolly besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten und rettet seinen Herrn oft aus schwierigen Situationen. Er kann allein einkaufen gehen, sich beschlagen lassen und eigenhändig Wäsche aus dem Waschsalon holen, nimmt am liebsten „keinen Kaffee in den Zucker“, kann Schach spielen, Schlösser aufbrechen, Knoten öffnen, auf Bäume klettern, senkrechte Felswände erklimmen (samt Reiter), auf dem Hochseil gehen, schneller als sein Schatten laufen und sich selbst satteln. Seit der Geschichte Sur la piste des Dalton (dt.: Den Daltons auf der Spur) nimmt der Leser auch an Jolly Jumpers Gedanken teil, da dort auch erstmals ein „sprechender“ Hund auftauchte. Die oft zickigen Kommentare des Schimmels zu den Geschehnissen sind berüchtigt. Wenn Jolly Jumper zwischendurch nicht gebraucht wird, geht er am liebsten angeln.

Wenn man wirklich will, bekommt man auch das, was man will, obwohl… es ist nicht immer genau das, was man suchte. Aber immerhin, eine Geschichte, die sehr an Terry Gilliams “The Man, who killed Don Quixote” ähnelt. Luke rettet einen Mann vor dem Galgen, der glaubt, Don Quichote zu sein. Der arme Verwirrte trifft auf die Frau seiner Träume, die schöne Barsängerin Milkie Daffodil. Er setzt alles daran, Milkie zu erobern. Luke wiederum ist bemüht, den Möchtegern-Don Quichote wieder zur Besinnung zu bringen.

Odeszła…

Nie mam siły pisać. Kopiuję z internetu. Ja sama w ciągu ostatnich czterech dni Jej życia spędziłam z Nią w szpitalu bardzo wiele godzin. Również po śmierci byłyśmy z nią w tak zwanym pokoju ciszy w szpitalu – Mirka Kozak, Gudrun Koch, Iwona Dadej i ja, rozmawiałyśmy o Niej, czytałyśmy Jej wiersze i modlitwy, piłyśmy z Nią herbatę. Jednak nie od razu wpadłam na to, że trzeba przecież zawiadomić przyjaciół i że najlepiej będzie, jeśli użyję w tym celu Facebooka.

Ewa Maria Slaska

Kochani, smutna wiadomość.
Dziś, 26 marca 2019 roku, o godzinie 13.45 odeszła na zawsze znana berlińska tłumaczka, Maria Gast-Ciechomska czyli Maryla lub Marlena.
Jeszcze kilka tygodni temu, podczas niemieckiej premiery filmu “Siłaczki” w Regenbogenfabrik i potem, podczas projekcji filmu w kinie “Lichtblick”, mogliśmy po raz kolejny zachwycić się jej kunsztem translatorskim. To bowiem ona znakomicie przetłumaczyła ścieżkę dźwiękową filmu. Maryla od zawsze angażowała się w sprawy kobiet i wydaje mi się znamienne, że ostatnia jej wielka praca też była związana z tą tematyką.
RiP

Anna Krenz, Dziewuchy Berlin, Ryss e.V.

Berlińsko, feministycznie, smutno

26 marca 2019 roku odeszła Maria Gast-Ciechomska, 62, autorka, tłumaczka, działaczka i feministka.
Była współzałożycielką Polskiego Stowarzyszenia Feministycznego i inicjatywy Ruch Przeciw Kryminalizacji Aborcji.

Napisała książkę “Od matriarchatu do feminizmu”.
** o książce:
“Feminizm nie jest ruchem płciowym, lecz raczej świadomościowym, bo męskość i kobiecość to wielkości tyleż płciowe co ideologiczne i symboliczne. Książka ujmuje temat bardzo ogólnie, dając zaledwie zarys problematyki. Dotyczy ona historii kobiet i myśli feministycznej, sytuacji kobiet w świecie współczesnym, miejsca, jakie wyznaczają kobietom najpopularniejsze religie i ideologie, a także głównych nurtów i obszarów zainteresowań współczesnego feminizmu.”
***
W czasie stanu wojennego była internowana w obozie dla kobiet w Gołdapi – była najmłodszą więźniarką stanu wojennego. Później wyjechała do Berlina, gdzie nadal działała na rzecz kobiet i relacji polsko-niemieckich, między innymi w Polsko-Niemieckim Towarzystwie Literackim WIR i w Inicjatywie Kobiecej Berlin-Warszawa.

Jeszcze na premierę filmu “Siłaczki”, którą organizowałyśmy 7 marca 2019, już ciężko chora, po części w szpitalu, przygotowała wspaniałe tłumaczenie dialogów do filmu.

Jej wspomnienia na temat Berlina, upadku muru, Solidarności i Polski – na blogu Ewa Maria Slaska

ewamaria2013texts.files.wordpress.com

Christine Ziegler, Kulturprogramm Regenbogenfabrik

Ich denke an sie voller bewunderung! 2005. Wir waren zusammen in Poznań.

Anna Kuzio, WIR e.V.

Dorota Danielewicz, Autorin

Była skromna, odważna, niezłomna, zdolna. Niezwykła kobieta. Wielka szkoda, że tak wcześnie odeszła…

Jakub Szadaj, kuzyn

Najpierw na messengerze:

No cóż, Marlena już nam książki o swoim ciekawym życiu nie napisze, pozostaje nam własna pamięć (póki co).

Potem na FB:

Dziś w Berlinie odeszła moja siostra cioteczna Maria Ciechomska zwana Marlenką. Wnuczka ostatniego sołtysa Mokotowa, germanistka i świetna tłumaczka, działaczka antykomunistyczna, członkini Solidarności Mazowsze, działaczka ROPCiO, internowana w Gołdapi. Miała 62 lata. Bardzo mi będzie Jej brakowało.

Sławomira Walczewska
Bardzo smutna wiadomość, to wielka strata. Maryla zawsze tyle robiła dla innych, więcej, niż dla siebie. Była najmłodszą więźniarką stanu wojennego, internowaną w obozie kobiecym w Gołdapi. Od połowy lat 80 współtworzyła w ruch feministyczny w Polsce.

***
Maryla Ciechomska, zawsze po stronie wolności i godności. Jako działaczka opozycji Solidarnościowej i najmłodsza więźniarka obozu dla internowanych w Gołdapi. Jako współtwórczyni nowego, feministycznego ruchu kobiecego i autorka pionierskiej książki “Od matriarchatu do feminizmu”. Skromna, uśmiechnięta, nieugięta – taka była.

https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F100000626704314%2Fvideos%2F2353221211375413%2F&show_text=0&width=560

Maria Szewczyk, Klub Polsko-Niemiecki

Maryla Ciechomska prowadziła kilkakrotnie w Klubie Polsko-Niemieckim już w latach 90 spotkania na temat Ruchu Feministycznego w Polsce. Będzie brakowało jej ciepłego uśmiechu i dyskretnego, ściszonego sposobu bycia, nawet jeśli mówiła o najtrudniejszych sprawach.

Marta Dzido, reżyserka
Bardzo smutna wiadomość. Wczoraj zmarła Maria Gast-Ciechomska, w stanie wojennym internowana w ośrodku w Gołdapi, germanistka, tłumaczka, autorka książki “Od matriarchatu do feminizmu”. Mieliśmy przyjemność poznać Marię trzy lata temu w Berlinie przy okazji rozpowszechniania filmu Solidarność według kobiet w Niemczech. A jeszcze niedawno współpracowaliśmy przy opracowaniu ścieżki dźwiękowej filmu Siłaczki, którą Maria Gast – Ciechomska wspaniale przetłumaczyła na język niemiecki.


Krzysztof Okoński, Uniwersytet Kazimierza Wielkiego w Bydgoszczy

Pani Ewa Maria Slaska,
bardzo mi przykro. Pani Gast-Ciechomska była razem z Panią na naszej bydgoskiej konferencji o murze berlińskim: http://www.mur-polskie-konteksty.ukw.edu.pl/…/pages/53.htm

***

***

***

Na stronie UNIKATU:

AGNIESZKA OSIECKA                                             Pożegnanie z poetką

Gdy zniknie z gazet szpalt
twój ostatni rym,
a twój srebrny alt
rozpłynie się jak dym,
tam w obłoku hen
nie zapominaj nas,
niech ci się wieczny sen
rozjaśnia raz po raz.

Czasem zanuć sobie o nas od niechcenia,
do widzenia, do widzenia, do widzenia,
my po kilku długich zimach i jesieniach
zasiądziemy obok ciebie – do widzenia.
Charakteru i figury tam nie zmieniaj,
do widzenia, do widzenia, do widzenia.
Zostajemy tu na ziemi jak sieroty,
czasem przefruń tuż nad nami jako motyl.

Gdy zniknie z naszych klap
twój ostatni włos,
sforę nowych bab
przyniesie hojny los,
tam na obłoku hen
surowo nie sądź nas,
niech ci się wieczny sen
rozjaśnia raz po raz…

Czasem zanuć sobie o nas od niechcenia –
do widzenia, do widzenia, do widzenia,
my po siedmiu przedpokojach, siedmiu sieniach
zasiądziemy obok ciebie – do widzenia.
Pozostaniesz w naszych sercach i marzeniach,
do widzenia, do widzenia, do widzenia.
My jesteśmy tu na ziemi naprzeciwko,
zamów dla nas tam na górze małe piwko.

Alicja Czańka: Wieczne odpoczywanie racz dać Jej Panie… Niech Miłosierny ukoi ból Najbliższych i przyjaciół. Pamiętam ją jako kobietę, która zawsze poruszała wszystkim wokół siebie i zaskakiwała projektami oraz determinacją.

Kazimierz Bocian: Głębokie wyrazy współczucia dla Was wszystkich. Wspaniałych ludzi jak Maryla nie zapomina się łatwo

Ewa Kowara (Stalówa): Bardzo mi smutno!!! Choć Maryli nie widziałam całe wieki, bo drogi nasze się rozeszły, bardzo ciepło ją wspominam. Zawsze roześmiana, serdeczna i gotowa na dobrą zabawę! Gdzieś widziałam jej zdjęcie z Tadziem Bocianem przebraną za punka. Mam je przed oczami, ale nie mogę go znaleźć.
Żegnaj Marylko! Tak szkoda, że tyle lat minęło i nic o sobie nie wiedziałyśmy!

Katarzyna Tyman: Tak smutno, byłyśmy tak blisko, a potem tak daleko i już nie ma nadziei na zmianę.

Ewa Karbowska, poetka (“pani Ewa z Warszawy”)

Pani Ewo z Berlina,
Pozwalam sobie zamieścić u Pani na profilu fotografię Maryli Gast-Ciechomskiej i cztery moje – napisane dla Niej – już po odejściu – ostatni dziś rano wiersze. Tekst o Niej – już prozą – musi zaczekać na zebranie myśli i na oficjalną premierę płyty TAKI TYP. Maryla miała być na koncercie, więc Jej go zadedykuję. A tymczasem…
Ewa Karbowska – moje wiersze dla Maryli G-C:

1.
NA DROGĘ DO, KOCHANA
– Pamięci Maryli Gast-Ciechomskiej –

mając naturę wojowniczki
nigdy nie kroczy się powoli
bo szkoda czasu

mówi się też szybko
i myśli
o tym co jeszcze dobrego można zrobić

bez głębi analiz
porywem serca i intelektu
bo ktoś potrzebuje pomocy

nawet jeśli się odchodzi
to też bez zbędnych ceregieli
po co innym głowę sobą zawracać

już nie ma Marii, Maryli, Marleny
a była jeszcze przed chwilą
na dotknięcie, na odległość głosu

co za bzdury ja tu opowiadam
przecież zaraz wpadnie
za chwilę, za miesiąc, za dwa

zawsze jak po ogień

(ek – 26.03- 2019)

2.
POŻEGNANIE MARYLI
– której – mam nadzieję – przy Jej miłości do ludzi i kotów –
/i Jej poczuciem humoru by się podobało/

się trafiło
przeżyć życie
mądrze, pięknie, przyzwoicie

nie dla fanfar i honorów
a zwyczajnie
tak z wyboru

tak z potrzeby
dla zasady
bo inaczej nie da rady

ostatecznie ciut za szybko
jak ten kot
gdy gna za rybką

rzecz ostatnią
chwycił w lot
czarny kir – ten czarny kot

z czernią nuty
co dziś warta
jak rekwiem Mozarta

co wyśpiewał
lub wyryczał?
czarny kwadrat Malewicza

lub przyleciał
bo zaloty? – tuż nad głową? –
czarny motyl

po finale życiorysu
dziwny stan
czas braku bisów

i fakt taki
na agendzie
iż więcej nie będzie

bez odwołań i retuszów
czarna łza
po do rzęs tuszu

(ek-28.03.2019)

3.
I DOBRY OBIAD
– przy stole Maryli – na 12. kwietnia 2019 –

bezsenności w myślach kłębowisko
pamiętania z dopiero co
a już jakby z urojeń

te dyskusje sprzed chwili
o Ojczyźnie i zdrowiu
o deficytach i w jednej i w drugim

oraz o byciu wojowniczką
tak w ogóle
jednak zwłaszcza w szczególe konkretnie tej chwili

i o pięknie rekwiem Mozarta też
ale tak jakoś na marginesie
prawie żartem bo niemal serio

a teraz dobry obiad
taki z rosołem – którego jeszcze nie jadłam
bo będzie dopiero jutro

przy okazji konsolacji
na okoliczność stypy
po Maryli

a Ona
skutkiem siedzenia u góry na chmurze
nogami do nas macha – obiema zresztą

uśmiechnięta jak na zdjęciu
pierwsza z prawej
w turkusie swetra – być może tuniki? – i z różem

na minutę przed strzepywaniem kurzu z elfów

(ek 11-04- 2019 – wieczorem)

4.

I NIE MA PEWNOŚCI

najpierw jest wnętrze kościoła
zabytkowego choć po renowacji
i mężczyzna w sutannie z objawami podziębienia

mówi o Marii
a nawet o Marii Magdalenie
ale nie o tej którą zna z Biblii

za to tej o której mówi
Jej właśnie
poznać nie zdążył

więc stara się neutralnie i życzliwie
tak żeby i Bogu i ludziom…
uwzględniając obecnych w świątyni

na chwilę przed spacerem
niezbyt długim
jednak wyczerpującym dziwnie – odprowadzeniem do…

gdzie nie wiadomo tylko co skuteczniej
osusza łzy na twarzach
wywołując lekki uśmiech wspomnień –

czy to słońce które przez chmury
czy wiatr w porywach
krótkich i chłodnych?

ale okoliczność trwa na pewno – boleśnie oczywista
cmentarna, pogrzebowa, pożegnalna
choć dla większości obecnych raczej nie do końca

kwiecień
dnia dwunastego
tego roku

(ek – 13.04.2019)

5.

I NIE – A TAK

ręce Maryli zasiniaczone pokorą
wprawdzie jak zawsze zajęte
ale czym innym niż zwykle

w tym splątaniu atrybutami wieczności, stygmatami ciszy
jest COŚ
ale ono zupełnie do Niej nie pasuje

bo Ona to działanie i z efektem
zawsze na ludzki pożytek
jeśli przypadkiem i na własny – to mimochodem –

specjalistka od bycia tu i teraz
oraz tam gdzie akurat trzeba
– oczywiście równocześnie –

bez pytania jak to zrobić w tym samym czasie
o ile z przekonaniem że jest po co
albo dla kogo, dla czego

i dlatego umierać nie chciała
bo wykłócała się – niestety nie ze mną –
o pstrąga zamiast szczupaka na nadchodzącą Wielkanoc

a odeszła – nie uzyskawszy na to pozwolenia od siebie samej

(ek – 14.04.2019)

6.
Na stronie Fanclubu PEJZAŻ Z PODEJRZANĄ

WYBACZYSZ?
– Maryli – Marii Gast-Ciechomskiej –

kiedy jeszcze mogłaś je przeczytać
nie napisałam dla Ciebie ani jednego
pisanie wierszy dla człowieka czynu i konkretu?…

wydawało mi się przesadnie, patetyczne
jakoś nie pasowało do Ciebie
miało się nijak do pędu i zadań

było trochę śmieszne
zwłaszcza w zestawieniu
w połączeniu z gotowością przynoszenia ulgi – każdemu

i wszędzie gdzie ktokolwiek
czegokolwiek
w dowolnym miejscu i czasie –

ten wiersz jest już szósty odkąd zmieniłaś wymiar istnienia
i nie mogę obiecać że ostatni
PRZEPRASZAM

(ek – 14.04.2019)

Stowarzyszenie Partnerstwo Miast Szczecin – Kreuzberg/Friedrichshain (Städtepartner Stettin e.V. Berlin)

26 marca 2019 roku umarła w Berlinie autorka, dziennikarka i tłumaczka – Maria Gast-Ciechomska zwana Marylą. Maryla współpracowała wielokrotnie z naszym stowarzyszeniem, była tłumaczką podczas organizowanych przez nas seminariów, spotkań i wycieczek.

Pogrzeb odbył się 12 kwietnia na cmentarzu kościoła św. Katarzyny na Fosie w Warszawie. Pożegnałam ją tam we własnym imieniu i w imieniu wszystkich jej berlińskich przyjaciół
i współpracowników.

Herren im Bad oder NIE gehört!

Ewa Maria Slaska

Zugegeben, manchmal spiele ich Quiz online, meistens, wenn ich nicht schlafen gehen kann und bei jeder anderer Tätigkeit im Nu einschlafen werde. Ich spiele 10 Fragen und manchmal erziele ich 10 Punkte, manchmal auch 10, aber mit Hilfe von einem richtigen und einem fifty-fifty Jocker, manchmal trotz Jocker nur 6 oder 7 Punkte. Im Allgemeinen brauche ich Jocker beim Sport, Auto, deutsche Kinderspiele, -reime, -lieder, bei den alten deutschen TV-Serien und überhaupt bei dem typischen deutschen Kulturgut wie z.B. Tatort. Aber meistens weiss ich zu mindest ungefähr, worum es geht. Ich kann falsch antworten, aber ich habe schon davon gehört und einfach nicht aufmerksam genug gewesen oder schlimmer noch, etwas als unbedeutend abgetan. Aber das ich gar nicht weiss, gar nicht! – dies passiert selten.

Es war so eine Frage bei der ich Null Ahnung habe. Eine Frage mit der Nummer 10 und ich habe schon beide Jocker aufgebraucht.

Mit wem saß Herr Müller-Lüdenscheidt in der Badewanne?

Mit wem bloß? Wer? Wieso mit einem anderen Herren. Angedeuteten Antwort-Möglichkeiten weissten nur auf Herren. Mehr noch – auf Herren Doktoren. Dr. Klöbner, Dr. Thoma, Dr. Kunter, Dr. Sommer. Wieso muss ich es wissen!!!? Wieso sollen es Leute wissen???

Bis jetzt ließen mich die von mir falsch beantworteten Quiz-Fragen ganz kalt. Diesmal aber war ich so verdutz, dass ich nach dem Spiel den angegebenen Link zur Wikipedia folgte…

Ich tippte blind auf Dr. Sommer, wobei (wie ich annehme) jeder weiss, dass es doch Dr. Klöbner war. Nur ich nicht.

Aber es geht eigentlich um die Ente. Sie wurde so ein wichtiger Teil der modernen Kultur Deutschlands, dass das Grab vom Autor des Obigen, genannt Loriot, mit bürgerlichen Namen Bernhard Viktor alias Vicco von Bülow, voller Gummienten ist:

Grabstätte von Vicco von Bülow auf dem Berliner Waldfriedhof Heerstraße

Er war einer der vielseitigsten deutschen Humoristen, der sich in allen Bereichen des modernen Pop-Lebens breitmachte: Kunst, Literatur, Fernsehen, Theater und Film; und galt als der deutscheste Großmeister des feinsinnigen und hintergründigen Humors, der sich vor allem für das Zwischenmenschliche interessierte. Kommunikationsgestörte interessieren mich am allermeisten, beteuerte er. Alles, was ich als komisch empfinde, entsteht aus der zerbröselten Kommunikation, aus dem Aneinander-vorbei-Reden. Er starb im Alter von 87 Jahren und wurde am 30. August 2011 auf dem Waldfriedhof Heerstraße im Berliner Stadtteil Westend beigesetzt.

Ich lebte damals schon längst in Deutschland und ich wusste natürlich, dass er starb. Aber mir war es egal. Ich fand ihn nie besonders komisch. Nun ja, ich bin doch keine Deutsche. Einer von seinen Kommiltonen schrieb in einer Zeitungsanzeige: „Lieber Gott, viel Spaß!”

Na dann, lieber Gott, hast du mehr Spass da oben, seit dem der Loriot bei Dir verweilt?

Barataria 109 Pablo Picasso

Kilku wielkich artystów poświęciło Don Kichotowi, samemu i w towarzystwie Sancho Pansy, ogromne cykle prac. W Baratarii pojawili się już Malczewski,
w autoportretach ukazujący się często jako personalizacja Don Kichota i Daumier, pojawi się jeszcze (co najmniej) – Salvador Dali, ale dziś zajmiemy się sytuacją odwrotną. Pablo Picasso narysował tylko jeden wizerunek Don Kichota na Rosynancie i Sancho Pansy na osiołku, a stał się on tak popularny, że w terminach wieku XXI można by powiedzieć, że rysunek ów jest memem XX wieku.

Wikipedia ma oddzielne hasło na ten temat, które zaczyna się od tej pracy z 1955 roku (znamy nawet dokładną datę – był to 10 sierpnia 1955). Ciekawe, że Picasso przecież  wtedy w ogóle inaczej malował –  przypomnijmy, że miał już za sobą okres niebieski i różowy, i już dawno stworzył kubizm. Praca została wykonana dla (a może i na zamówienie) pisma Les Lettres Françaises, aby uczcić 350 rocznicę wydania Don Kichota. Ciekawe, że oprócz wpisu po angielsku jest jeszcze wpis po hiszpańsku i po persku, ten jednak składa się zaledwie z dwóch zdań. Wpis hiszpański jest tłumaczeniem angielskiego (lub vice versa).

W obu podkreśla się fakt, że rysunek jest czarno-biały i że postaci są narysowane powściągliwą, a jednak dramatyczną kreską, co podkreśla satyryczny charakter wizerunku. Na mnie największe wrażenie robi długa chuda szyja rycerza, narysowana jedną, cienką, nierówną kreską. Ten człowiek ledwo się trzyma, jest stary, rozchwierutany i byle co zmiecie go z konia i wygoni z życia.

Podobno istniał już, namalowany w roku 1947, obraz olejny Picassa, który stał się wzorem dla późniejszego rysunku, ale wikipedia określa to jako “there is a claim”. Pojawiło się też przypuszczenie, że istnieje praoryginał tego rysunku, który znajduje się w Gruzji, gdzie miał dotrzeć jako prezent od kogoś z zagranicy. Gruziński rysunek ma być utrzymany w kolorach zielonym i niebieskim, a w lokalnej gazecie Tbilisi został zreprodukowany w wersji szarej. Wydaje się jednak, że owa szarość mogła wynikać nie z odmienności oryginału, jeno z jakości techniki reprodukcyjnej w czasach Komuny. Tak czy owak, nikt nigdzie nie pokazał, ani oryginału namalowanego farbami olejnymi, ani rysunku zielono-niebnieskiego, a to, co znamy jest czarno-białe i przechowuje się to starannie w sejfie w kościele Saint Denis we Francji.

Internet natomiast roi się od przykładów wykorzystania memu w celach komercyjnych lub nie:

Plakat pacyfistów

Na polach van Gogha


Zdjęcie i przeróbka na tapetę

Graffiti

Na zakończenie pojawia się, bo pojawić się musi, pytanie, jak to właściwie jest
z komercyjnością tego, co tu przedstawiłam i w ogóle komercyjnością świata? Bo na przykład ostatni obrazek z przypadkowo wyszukanej w internecie serii to graffiti.
Zdjęcie znalazłam w zapasach (stock photo) firmy alamy, która zabezpiecza prawa swoje
i autora zdjęcia – Dzianisa Hadziatskiego -, ale oczywiście pomija prawa Picassa oraz prawa człowieka, który wykonał graffiti. Nie informuje też, kiedy to graffiti zostało wykonane i gdzie, wiemy tylko, że zdjęcie zostało wykonane w Mińsku w lipcu 2010 roku, stamtąd zapewne pochodzi ów mem. Autor pisze również, że jest to naśladownictwo Picassa. Można by powiedzieć, że graffiti podobnie jak tatuaże są przykładami inywidualnego, niekomercyjnego wykorzystania memu. Ale nie możemy być chyba tak do końca pewni. Bo jednak zapewne tatuowany zapłacił tatuującemu, ten zaś być może miał
w swych ofertach nie tylko smoki, wojowników i seksbomby, ale również wzory ze sztuki.
I jak to wtedy wygląda, czy w takim wypadku ktoś komuś za coś płaci (pomijam wykonanie samej usługi)? Podobnie jest z Picassem na tle pól van Gogha? Na marginesie powiem, że oba memy pasują do siebie idealnie…


Te krótkie rozważania pozwalają mi przypomnieć, że w sprawie praw autorskich (a jest to teraz w centrum zainteresowań całego świata z uwagi na tzw. europejski paragraf 13) są od zawsze dwa kierunki – wszystko objąć restrykcją lub wszystko puścić na żywioł, próbując jedynie znaleźć ewentualnie inne środki dostarczania artyście pieniędzy za wykonane
i wykorzystane przez użytkownika dzieło. Bo jeśli nie płacimy za streaming filmów, to jednak jeśli nam się film spodoba, to kupimy go na DVD choćby w prezencie, a firmy streamingowe pokazują reklamy. To samo z muzyką – jeśli jest świetna, to 20 milionów ludzi posłucha jej tylko na youtubie, ale pewnie co najmniej milion kupi ją na płycie, żeby odsłuchać w lepszych warunkach, zabrać do samolotu lub, znowu, komuś podarować. Albo po prostu mieć. Nie zapominajmu o Mieciu zwanym też Manią, są oni silnymi motywami wydania pieniędzy na to, co chcemy mieć. Większość ludzi unika kupowania gazet
i książek, bo wszystko jest w sieci, ale znam takich, którzy kupują dwie książki – jedną w twardej okładce, żeby stała na półce i dobrze wyglądała, drugą jako paperback do czytania w łóżku, w wannie, przy jedzeniu lub w metrze. Gdy kopiujemy książki, to nie płacimy tantiem autorowi, ale jednak firma zwana w Niemczech VGWort wypłaca autorom, którzy się zarejestrowali, tzw. Bibliothekengroschen, czyli rekompensatę za to, że ktoś czytał ich książki w bibliotece i być może fragmenty skopiował. I nie jest to darowizna, tylko opłata pobierana od… producentów kopiarek. Czyli być może producenci komputerów, telewizorów, kina domowego i urządzeń odtwarzających powinni oddawać jakieś grosze do centralnego banku tantiem i… Och, no tak, rozpędziłam się.

Na zakończenie wycięta skądś wieki temu, oprawiona i powieszona reprodukcja rysunku Picassa na ścianie u bliskiej przyjaciółki moich rodziców. Kiedyś, kilkadziesiąt lat temu, nasze rodziny mieszkały razem i to stąd i ja pamiętam Picassa i jego Don Kichota.

Um 9 Uhr in Berlin / O 9 rano w Berlinie

Ewa Maria Slaska

Es war Donnerstag, kein Feiertag, keine Ferien, aber die Strassen sind leer. Die Sonne scheint und ich beobachte, wie sich Berlin so gibt.

Był czwartek, normalny dzień roboczy, ale ulice dziwnie puste.
Idę sobie wolnym krokiem i patrzę na Berlin.

We dwoje / Zweisamkeit


Najpierw poczytali, a potem wypili po drinku? Pani z panem? / Zuerst haben die beiden gelesen, und dann einen Drink genossen, oder umgekehrt? Sieht nach Frau und Mann, oder?

Koty / Katzen

Ich katze dich

Słoiki czyli Gläser

Barataria 108 Pan Kiehot

Po polsku poniżej

Günter Grass

Pan Kiehote

Ich sag es immer, Polen sind begabt.
Sind zu begabt, wozu begabt,
begabt mit Händen, Küssen mit dem Mund,
begabt auch darin: Schwermut, Kavallerie;
kam Don Quichotte, ein hochbegabter Pole,
der stand bei Kutno auf dem Hügel,
hielt hinter sich das Abendrot

und senkte die weißrotbegabte Lanze
und ritt den unbegabten Tieren,
die auf Motore angewiesen,
direkt ins Feldgrau, in die Flanke …
Da brach begabt, da küßten unbegabt
– ich weiß nicht, war’n es Schafe Mühlen
Panzer

die küßten Pan Kiehot die Hände,
der schämte sich, errötete begabt;
mir fällt kein Wort ein – Polen sind begabt.

1960

Blechtrommel

Oh, du irrsinnige Kavallerie! – Auf Pferden nach Blaubeeren süchtig. Mit Lanzen, weißrot bewimpelt. Schwadronen Schwermut und Tradition. Attacken aus Bilderbüchern. Über Felder bei Lodz und Kutno. Modlin, die Festung entsetzend. Oh, so begabt galoppierend. Immer auf Abendrot wartend. Erst dann greift die Kavallerie an, wenn Vorder- und Hintergrund prächtig, denn malerisch ist die Schlacht, der Tod ein Modell für die Maler, auf Standbein und Spielbein stehend, dann stürzend, Blaubeeren naschend, die Hagebutten, sie kollern und platzen, ergeben den Juckreiz, ohne den springt die Kavallerie nicht. Ulanen, es juckt sie schon wieder, sie wenden, wo Strohmieten stehen – auch das gibt ein Bild –, ihre Pferde und sammeln sich hinter einem, in Spanien er Don Quijote heißt, doch der, Pan Kiehot ist sein Name, ein reingebürtiger Pole von traurig edler Gestalt, der allen seinen Ulanen den Handkuss beibrachte zu Pferde, so dass sie nun immer wieder dem Tod – als wär’ der ’ne Dame – die Hände anständig küssen, doch vorher sammeln sie sich, die Abendröte im Rücken – denn Stimmung heißt ihre Reserve –, die deutschen Panzer von vorne, die Hengste aus den Gestüten der Krupp von Bohlen und Halbach, was Edleres ward nie geritten. Doch jener, halb spanisch, halb polnisch, ins Sterben verstiegene Ritter – begabt Pan Kiehot, zu begabt! –, der senkt die Lanze bewimpelt, weißrot lädt zum Handkuss Euch ein, und ruft, daß die Abendröte, weißrot klappern Störche auf Dächern, daß Kirschen die Kerne ausspucken, ruft er der Kavallerie zu: ›Ihr edlen Polen zu Pferde, das sind keine stählernen Panzer, sind Windmühlen nur oder Schafe, ich lade zum Handkuß Euch ein!‹ Und also ritten Schwadronen dem Stahl in die feldgraue Flanke und gaben der Abendröte noch etwas mehr rötlichen Schein. – Man mag Oskar diesen Schlussreim verzeihen und gleichfalls das Poemhafte dieser Feldschlachtbeschreibung. Es wäre vielleicht richtiger, führte ich die Verlustzahlen der polnischen Kavallerie auf und gäbe hier eine Statistik, die eindringlich trocken des sogenannten Polenfeldzuges gedächte. Auf Verlangen aber könnte ich hier ein Sternchen machen, eine Fußnote ankündigen und das Poem dennoch stehen lassen.

1959

Fragment Blaszanego bębenka o kampanii wrześniowej po polsku: szalona kawaleria


Wiersz został sześć razy przetłumaczony na polski; tłumaczyli go Jan Koprowski, Krzysztof Karasek, Bolesław Fac, Zdzisław Jaskuła, Wojciech Woźniak
i Ryszard Sobieszczański;  Blaszany bębenek został przetłumaczony tylko raz – przez Sławomira Błauta. Jan Trepczyk przetłumaczył oba teksty na kaszubski.
Günter Grass i polski Pan Kichot to praca zbiorowa pod red. Marii Janion.

Wiersz Pan Kiehote w kilku przekładach ukazał się pod redakcją Bolesława Faca w tomie Günter Grass, Wiersze wybrane, wydanym przez Wydawnictwo Morskie w roku 1986. Dwa wiersze (ale inne) w tym tomie zostały przetłumaczone przez moją Mamę, Irenę Kuran-Bogucką, która dopisała też pod jednym z tłumaczeń wiersza Die Polnische FahnePolski sztandar, swoją własną wersję tłumaczenia.

W dedykacji Mama napisała, że daje mi tę książkę
z mieszanymi uczuciami, ale że ona osobiście jest odpowiedzialna zaledwie za 3% pomieszczonych tu wierszy.

Pan Kichot

Ciągle to mówię: Polacy są zdolni,
nazbyt zdolni, do czego zdolni,
o zdolnych rękach, ustach do całowania,
zdolni także w melancholii, w kawalerii.

Przyszedł Pan Kichot, bardzo zdolny Polak,
stanął pod Kutnem na wzgórzu,
za sobą zorzę wieczorną zatrzymał,
opuścił biało-czerwoną-utalentowaną lancę,
runął przeciw niezdolnym zwierzętom,
skazanym na motory w szarość mundurów
z flanki…

Załamał się talent, cwałowały niezdolnie
– nie wiem: owce, młyny czy tanki –
całowały ręce pana Kichota,
który się wstydził, rumienił z talentem…

Nie znajduję innego słowa: Polacy są zdolni.

Przełożył Jan Koprowski

***

Pan Kichot

Ja mówię zawsze: Polacy są tak zdolni,
za bardzo zdolni, do czego zdolni,
talent mają w rękach, całują ustami,
zdolni także w tym: konnica, melancholia;
szedł Don Quichotte, ten bardzo zdolny Polak,
pod Kutnem stanął na wzgórzu,
za sobą miał wieczorne zorze,
i zniżył biało-czerwoną zdolną lancę,
i jechał na niezdolne bestie,
skazane na motory,
prosto w feldgrau, od flanki…

Tam załamał się zdolnie, cwałowali nieudolnie
– nie wiem, były to owce, młyny czołgi –
całują panu Kichotowi dłonie,
ten wstydził się, zaczerwienił się zdolnie…

nic mi innego nie wpada do głowy: Polacy są tak zdolni.

Przełożył Bolesław Fac

***

Pan Kichot

Zawsze to mówiłem: Polacy są zręczni,
są zbyt zręczni, zręczni w czym,
zręczni w rękach, całują – jak wszyscy – ustami,
zręczni też w smutku i w kawalerii:
zjawił się Don Quichotte, pewien arcyzręczny Polak,
stanął na wzgórzu, pod Kutnem,
za sobą miał zachód słońca,
i pochylił zręczną biało-czerwoną lancę,
i ruszył galopem naprzeciw tępym zwierzętom,
i na bezmyślne motory,
wprost w szarość polnych mundurów, na skrzydło…

I spadł zręcznie z konia, niezręcznie zaczęły go całować
– nie wiadomo już kto, owce, wiatrak czy czołg –
całowały panu Kichotowi ręce,
ten się zawstydził, zręcznie spłonił…

nie mam na to słów: Polacy są zręczni.

Przełożył Krzysztof Karasek

***

Pan Kichot

Powtarzam ciągle: mają dar Polacy,
Nawet nadmierny. W czym im się nie darzy,
mają dar w rękach i dar całowania,
i nie na darmo: smutki, kawaleria;
przydarzył się Don Quichotte, wielce wydarzony Polak,
stanął pod Kutnem na wzgórzu,
w odwodzie miał wieczorną zorzę,
pochylił lancę obdarzoną bielą i czerwienią,
i runął na te niezdarzone zwierzęta,
zdane na motory,
w polu szarym od mundurów, na skrzydło…

Przedarł się i niezdarnie całowały
– nie wiem, czy owce wiatraki czołgi –
całowały ręce panu Kichotowi,
on zawstydził się, poczerwieniał…

darujcie, brak mi słów – mają dar Polacy

Przełożył Zdzisław Jaskuła

***
Pan Kichot

Jȏ to wiedno gȏdóm: Polȏszepochwȏtny,
Są za pochwȏtny, do czego pochwȏtny,
pochwȏtny rękama, kuszkanim gębą,
pochwȏtny też w jiscenim, kawaleriji:
przëszed Don Quichotte, baro pochwȏtny Polȏch,
ten ustanął kol Kutna,
slȏde se trzimȏł wieczorną gornię,
i zniżeł biȏło-czerzwiony bogatą lancę,
i nëkoł nym niepochwȏtnym zwiérzętȏm,
co le na motore spuszczony,
prosto w szari uniforme, we flankę

Tej pochwȏtne zmȏłk, tej niepochwȏtno kuszkałe,
jȏ nie wiém, bëłe to owce, młine, tanczi
kuszkałe Panowi Kichotowi ręce,
nen sę sromȏł zażȏleł, pochwȏtno,

nie pȏdȏ niżódnoowo: Polȏsze są pochwȏtny.

Przełożył na kaszubski Jan Trepczyk


A treaz jeszcze ja, Ewa Maria Slaska

Pan Kiehot

Zawsze to mówię, Polacy są cwani.
Cwani tak, że wszystko wycwanią,
ręce mają cwane, gęby cwane całują,
cwane smutasy cwałują na kawaleryjskich koniach;
Nadciągnął Don Quichotte, cwane Polaczysko,
stanął na wzgórzu pod Kutnem,
a za nim czerwieniał zachód słońca,
zniżył cwaną biało-czerwoną lancę
i pognał ku zwierzętom, co nie były cwane,
lecz zdane tylko ciężko na swe motory,
pognał z flanki na te szare jak pole mundury…

Cwane cwałowanie, a tu całkiem niecwane całowanie
u rąk – owce, a może wiatraki to,
a może nawet czołgi,
zawstydził się Pan Kichot, ręce schował,
na licu pokraśniał – cwanie,
nie ma co gadać: Polacy są cwani

Berlin, luty 2019


Maria Janion i skupieni wokół niej badacze w cytowanej powyżej książce wcale nie za wiele zajmują się Don Kichotem, no ale coś tam się przecież udaje znaleźć.

Maria Janion, Bardzo zdolny Pan Kichot (str. 72-74)

Don Kichot to postać mityczna, którą Grass umieścił w samym centrum swojego obrazu polskości. Don Quichotte, ten bardzo zdolny, rodowity Polak o smutnej i szlachetnej postaci. Zdolny, co oznacza podziw dla wierności ideałom, nawet gdy przeczy im cała rzeczywistość, zdolny, ale jednocześnie szlachetny maniak, na poły Hiszpan, na poły Polak, zbłąkany w umieraniu rycerz. Pani profesor dodaje jeszcze, że Grass nie znosi niemieckiego idealizmu, podziwia jednak polski. Bo niemiecki idealizm jest filozoficzny, heglowski, wydumany i uczony, polski tymczasem, naznaczony romantycznym kultem indywidualności, oryginalny i malowniczy. Zdaniem Grassa piękno śmierci to najwspanialsza cecha tych zdolnych Polaków, no ale w końcu tylko śmierć jest nieśmiertelna.

Do postaci Don Kichota nawiązuje jeszcze Wacław B. Maksymowicz, jeden z uczniów i asystentów Marii Janion, w rozdziale Polskie oko Güntera Grassa (str 248). Kim jest Oskar?, pyta Maksymowicz i odpowiada: Jest okiem Grassa zostawionym w Gdańsku, jego szczególnym gdańskim sposobem postrzegania świata, przy czym z czasem słowo gdański przestanie oznaczać miasto Gdańsk, a stanie się synonimem polskości, a niemiecki pisarz postrzegając świat przez pryzmat słowa “gdański” dostrzeże, że wszystko jest polskie, nawet Don Kichot.

Cat’s museums


Hair Salon Painting – Barber Shop With Cats And Apes, circa 1655, oil on canvas by Abraham Teniers [Belgium 1629-1670]

Ewa Maria Slaska

Cat’s Museum

Some days ago I get that link on Facebook, a BBC story about cat’s museum in Amsterdam.

Felines have fascinated and inspired artists for centuries; worshipped in Ancient Egypt and made Instagram famous in the 21st Century. For many, the cat has been a companion worthy of immortalising in art.

Bob Meijer founded Amsterdam’s KattenKabinet (Cat Cabinet) in memory of his beloved pet John Pierpont Morgan, which he owned as a student. The museum features depictions of cats in film, posters, photography, sculptures and music. It’s also home to two young cats, who are popular with the visitors.

“The character of artists and cats are very close to each other because a cat is a very independent creature, he doesn’t listen to his master. An artist is also very independent, and that is why most artists love cats and not dogs,” says Meijer.

Watch the video above to find out more.

I did. And I found, BBC sent it as one of world’s strangest museums.

And I thought, oh jeemine, IT IS NOT TRUE!

I do not make any research, I just write about cats, because (everybody knows it) I like them. But I am sure, there are many cat’s museums in the world. I myself wrote already twice about cat’s museums – one in Berlin and one in Moscow. The Berlin Museum has even similar story as the Amsterdam’s one – it goes back to that what the owner did (had) as a young boy. I translate from my post:

Helmut Glantz, a very nice older man, collects since 40 years all about cats – figurines, pictures, china, everyday items and selected objects for collectors. Mass products and precious uniques. Everything started with a small white china cat, which he bought for some marks being the pupil… Now all that cats got over the whole flat, the owner and his family (nowadays the wife only, the children growned up and moved away) and, of course, cats are living in another flat in the same house. Here is no place for living beings, here rule the reificated cat.

And HERE. Nine cat’s museums in the whole world – the Amsterdam one is on the list, my two – even not. On the list below there are some further museums.


HERE the link to Cat’s Museum in Warsaw and HERE – in San Francisco. And so on, and so on…

Really BBC, please, some modesty! Katten Kabinet in Amsterdam is a very fine thing, but it is NOT one of the strangest museums in a world! Only because you do not have cat’s museum in London you must not decide such a museum is strange… Two years ago there was a special cat exibition in Museum of London.  And see, what was showed there:

Guess, what it is? A mummified rat and cat, late 19th century; found together in a London sugar warehouse.

Isn’t it nice?

Barataria 107 Honoré Daumier

Ewa Maria Slaska

Dla Danusi Starzyńskiej-Rosieckiej

Auf Deutsch hier

10 lutego Danusia zamieściła u siebie taką oto reprodukcję
i napisała takie oto zdanie:

W 140. rocznicę śmierci Honoré’a Daumiera … “Don Quichotte et Sancho Panza”, 1868 r., Neue Pinakothek, Monachium. Obraz inspirowany powieścią Miguela de Cervantesa; malarz podjął temat 28 razy (obrazy olejne i akwarele oraz wiele rysunków).

Począwszy od roku 1865 artysta podjął temat 28 razy, wykonując go różnych technikach.

Dziękuję Danusi za inspirację. Zobaczymy, ile znajdę. Uprzedzam, że jak raz wejdziemy na tę ścieżkę to czekają nas jeszcze co najmniej dwaj malarze – Pablo Picasso
i Salvador Dali, a ostatnio odkryłam następnych. Tym to sposobem, dzięki Danusi, inaugurujemy otwarcie nowej gałęzi baratarystyki – don Kichot jako leitmotiv dzieła malarskiego. A może się trafi i Barataria.

Honoré Daumier (1808 – 1879), pisze Wikipedia, francuski malarz, grafik, rysownik i rzeźbiarz. Jeden z wybitnych przedstawicieli realizmu XIX wieku. Należał do artystów, wykorzystujących z jak największą swobodą najróżniejsze techniki.
Z jednakowym mistrzostwem wypowiadał się w litografii, rzeźbie i rysunku. Dzieło Daumiera nie znalazło zrozumienia u współczesnych malarzy, bo nie pasowało do XIX-wiecznej wizji malarstwa. Obecnie krytycy zwracają uwagę na nowatorstwo dzieła, podkreślają mistrzostwo skrótu, syntetyczną formę i swobodę faktury, dopatrują się też elementów abstrakcji. Sposób nakładania farby i operowanie płaszczyznami odbierane jest jako zapowiedź fowizmu.

I gdy tak zbieram po świecie-internecie Don Kichoty namalowane, narysowane, naszkicowane, wygrawerowane i wylitografowane przez Daumiera, trafiam na niemiecki artykuł sprzed dziesięciu lat, którego autor nazywa Daumiera Don Kichotem malarstwa modernistycznego. Autor twierdzi, że Daumier zyskał niezwykłą sławę jako autor rysunków i litografii politycznych, natomiast jako malarz był właściwie nieznany, i w tym, jak malował, samotny. Olśniewa mnie to zdanie. Oczywiście, to on sam. To dlatego motyw narażonego na pośmiewisko szalonego chudzielca tak często powraca w twórczości Daumiera. To on, człowiek z nową wizją malarstwa, uwięzionego w malarskich i innych salonach XIX wieku. Byli inni, którzy też się burzyli, ale ci połączyli się w grupy, grupki, kierunki. A on nie, on był sam, osobny. Może czekał, aż oni się do niego odezwą?

Mantegna & Bellini

Ewa Maria Slaska

Dla Danusi

Deutsch & English in Text

1 marca otwarta została w Berlinie wystawa superlatyw. Podczas konferencji prasowej nazwano ją wprawdzie tylko wystawą roku, ale czuło się, że mówcy, rozpływając się nad wartością wystawy, a więc tego, co przygotowali bądź opłacili, wiedzą, że mówią o wystawie dekady, a może stulecia. Jest w każdym razie spektakularna, niezwykła, nadzwyczajna, sensacyjna. To słowo pojawia się wielokrotnie i nader skutecznie, bo recenzje też piszą o sensacji.

Nota bene pan drugi z prawej, przewodniczący Towarzystwa Ubezpieczeń Od Ognia (Feuer-Sozietät) poinformował zebranych, że jego instytucja wydaje rocznie 1,5 miliarda euro na sponsorowanie popularyzacji sztuki. Och!

Gościa zamierzającego udać się na wystawę informuję, że zanim tam dojdzie czeka go przedostanie się przez rozległy plac budowy. Z tyłu widać już zbawcze napisy, że owszem Mantegna i Bellini, ale przed nami droga przez mękę. Na pociechę dodam, że jakoś się dojdzie. Idźcie wzdłuż płotów.

Potem już będzie coraz lepiej.

Wystawa zajęła również reprezentacyjny holl wejściowy Nowej Galerii Narodowej (Neue National Galerie) z piękną instalacją wodną Waltera de Maria, a ja słysząc to wyobrażałam sobie, że będzie nam dane doświadczać przyjemności, jakie mieli bogacze, którzy zamawiając dzieło sztuki, nie wieszali go bezdusznie na ścianie, lecz umieszczali je pomiędzy drogimi kwiatami, w otoczeniu drogocennych przedmiotów  i wkomponowywali je w gry wodne i ogrody…

Dzieło Waltera de Maria zniknęło jednak całkowicie, wodę wyłączono, kamienne baseny przykryto podłogami i dywanami, jeśli w salach były kiedykolwiek jakiekolwiek okna, to wszystkie zostały pokryte gęstą, intensywnie kolorową materią spowijającą sufity, podłogi i ściany. Zielenie, szarości, czerwień. Wystawa jest zbiorem coraz mniejszych szkatułek, zamykających nas w czarodziejskim świecie. Gdy potem wyjdziemy z muzeum, ze zdumieniem stwierdzimy, że tam na zewnątrz nadal trwają prace budowlane, a niebo jest niebieskie.

Co naprawdę wzrusza na wystawie jest maleńka informacja – Fotografujcie (przepraszam za jakość zdjęcia) i jak chcecie, to wyślijcie swoje fotografię na stronę #mantegnabellini (oczywiście jak wam się uda – mnie się nie udało, ale cóż bym ja tam miała wysyłać :-).

Podczas konferencji zostaliśmy dobitnie poinformowani, że galeria ma teraz super nowoczesną stronę, ale może jestem zbyt archaiczna, żeby odkryć jakieś jej nieopisane uroki, a zdjęcia (choćbym chciała) nie udało mi się przesłać, więc chyba wszystko jest nie dla mnie. Ale inni wstawili tam zdjęcia i filmiki, co wygląda bardzo ładnie. Poniżej filmik z wystawy w londyńskiej National Gallery, która poprzedziła tę naszą, berlińską.

Und hier (endlich) eine richtige Kritik auf Deutsch.

A ja od siebie dodam na koniec – piękna wystawa, czarodziejska, pozwala zapomnieć o stresie i zmartwieniach :-). Wielcy artyści, wielkie obrazy.

Alle Infos hier