Heute am 15. März um 15.00 Uhr gehen die Italiener in Rom auf die Piazza del Popolo; sie wollen für Europa, den Zusammenhalt, noch nähere Zusammenarbeit demonstrieren. Sie wollen zeigen, dass die Intellektuellen, Künstler, Schriftsteller und einige Politiker inzwischen einsehen, dass ohne ein vereinigtes Europa, das wirklich zusammenarbeitet, kein Gefühl der Sicherheit mehr entstehen kann. Sie wollen ihre Positionen klarstellen und für ein offenes, diverses, gerechtes aber auch sich selbst verteidigendes Europa zusammenstehen.
Marzec to miesiąc, w którym na różne sposoby świętujemy Dzień Kobiet, przypominamy światu o naszej sile, naszej subtelności i empatii, naszej różnorodności, o naszym pięknie wewnętrznym i zewnętrznym, o naszej twórczej energii, która motywuje nas i nasze otoczenie do działania. Oto nasze propozycje na spotkanie w Polskiej Kafejce Językowej w piątek 21 marca 2025, o godzinie 19.00 KABARET STARSZYCH PAŃ – ACH, CI FACECI!
Wir fuhren in den Harz, in das Mittelgebirge, das einst an der Grenze der zwei deutschen Staaten lag, wohin sich die Westberliner aus ihrer abgeschlossenen Insel immer wieder flüchteten. Vor Jahren war ich da einmal für längere Zeit, in Braunlage. Jetzt fuhren wir aus einem sehr schönen Anlass: unsere Nachbarin wurde 80 und wollte das entsprechend feiern; wir freuten uns auch, die Landschaft wiederzusehen. Leider war der erste Anblick, der der Vorläufer der höheren Hügel, fürchterlich, richtig grauenvoll, die gewaltigen Wälder, an die wir uns erinnerten, waren weg, abgestorben. Aus den nackten Wiesen ragten einzelne graue Skelette von Bäumen, viele waren umgefallen und lagen kreuz und quer herum. Die Szenerie erinnerte mich an den Elefantenfriedhof aus dem Film Der König der Löwen; überall graue Gerippe, graue ausgetrocknete Äste und Baumstämme in bizarrsten Stellungen. Rundherum Wiesen mit gelbem, schon jetzt ausgetrocknetem Gras. Ganz selten konnte man doch kleine Fichten erblicken, das war hauptsächlich an den Nordhängen, auf den südlich gelegenen wuchs nichts, sie waren der Sonnenstrahlung offensichtlich zu sehr ausgesetzt. Erst oben in St. Andreasberg gab es einzelne Bäume, auch nicht Fichten, sondern Laubbäume, und an manchen Stellen wurde jetzt auch Mischwald gepflanzt.
Die Ausstellung „Berlin im Siebdruck“ wird am 7. März um 19 Uhr in der Galerie Neurotitan eröffnet. Es werden die tipBerlin-Siebdrucke von ATAK, Jim Avignon, Nadia Budde, Flix, Jakob Hinrichs, Reinhard Kleist, Jason Lutes, Mawil, Kat Menschik, Christoph Niemann, Henning Wagenbreth und Barbara Yelin gezeigt. Dazu gibt es Livemusik der Bands Tango Bravo und Grateful Cat.
Seit 2014 gibt der tipBerlin eine limitierte Siebdruckedition heraus, die Arbeiten entstehen in enger Zusammenarbeit mit in Berlin lebenden Künstler:innen, die vor allem im Bereich Comic und Illustration arbeiten. Die Motive befassen sich mit Berlin. Nach zehn Jahren werden nun die gesamten tipBerlin-Siebdruckeditionen in einer Ausstellung in der Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg präsentiert.
Ergänzt werden die im Zentrum der Ausstellung stehenden Siebdruckeditionen mit weiteren Werken der beteiligten Künstler:innen sowie Arbeiten aus dem Umfeld des tipBerlin, darunter Cartoons von Hannes Richert („Comics für den gehobenen Pöbel“).
Vernissage: Freitag, 7. März 2025, 19 Uhr Ausstellungsdauer: 8.3. bis 22.3.2025, Mo-Sa 12-20 Uhr
Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg (Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin)
Das Pergamonmuseum ist zwar noch Dauer-Baustelle, doch nun gibt es für Besucher die Möglichkeit, vom 7. bis 9. März Teile des Südflügels zu besichtigen, der Eintritt kostet 5 Euro. Der Ansturm wird gewaltig sein, denn es wird das letzte Mal sein für mindestens zwei Jahre.
Eine interaktive Performance und Diskussion zum Krieg in der Ukraine bei BERLIN GLOBAL
Preise Regulär: 5 Euro Ermäßigt: 3 Euro
Tickets können vor Ort an den Kassen im Humboldt Forum oder online erworben werden.
Ort Raum „Krieg” in der Ausstellung BERLIN GLOBAL und Berlin Raum (Saal 5), 1. OG Termin 05. Mär, 18:30 Uhr Dauer 1 Stunde 45 Minuten
Was bedeutet Krieg für Sie? Die Künstlerin Masha Pryven lädt im Rahmen der Ausstellung BERLIN GLOBAL das Publikum in den Raum „Krieg“ zu einer interaktiven Performance ein.
Pryvens Intervention geht von ihrer Feststellung aus, dass der Krieg in der Ukraine keinen Platz im Raum „Krieg” bei BERLIN GLOBAL findet, und dadurch eine Lücke entsteht. Diese Lücke sei gefährlich – einerseits, weil sie Raum für Fehlinformationen und Fantasie lässt, andererseits, weil sie die gesellschaftliche Verdrängung einer nahestehenden Katastrophe ermöglicht. Pryven sucht nach Möglichkeiten einer echten emotionalen Verbindung zwischen denen, die in Frieden leben, und denen, die im Krieg sind. Wie verändert ein Krieg in Europa das eigene Verständnis von Frieden? Kann eine kurze Berührung mit einer anderen Realität Ihre Weltanschauung verändern?
Die Performance basiert auf Pryvens fortlaufenden Kunstprojekt mit Menschen, die während des Krieges in der Ukraine leben. Dafür reist sie regelmäßig in ihre Heimat und stellt dort die Frage: Wenn Sie die Möglichkeit hätten, mit Menschen in Europa zu sprechen, was würden Sie ihnen sagen?
Das Berliner Publikum hat die Möglichkeit, Teil der Performance zu werden und auf die Abwesenheit des Themas „Krieg in der Ukraine“ in BERLIN GLOBAL einzugehen.
Anschließend laden wir zu einer Lesung der polnischen Schriftstellerin Ewa Maria Slaska (Meine Kriege) und einer Diskussion über den Umgang mit zeitgenössischen Konflikten in Museen und Institutionen ein, an der Daria Prydybailo (Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin) und Daniel Morat (Raumkurator „Krieg”) teilnehmen.
Die Performance findet in englischer und in deutscher Sprache statt, die anschließende Diskussion wird in deutscher Sprache geführt.
Performance und Moderation: Masha Pryven Lesung: Ewa Maria Slaska Sound: Don Philippe Gesprächsteilnehmende: Daria Prydybailo, Daniel Morat
Von links nach rechts und von oben nach unten: Masha Pryven (Foto: Philippe Kayser), Ewa Maria Slaska (Foto: Jacek Krenz), Don Philippe (Foto: Aya Schamoni), Daniel Morat (Foto: Deutsches Historisches Museum), Daria Prydybailo (Foto privat)
Der deutsch-polnische Literaturdialog UNRAST 2025 geht weiter … >> Das Erbe des Krieges: Mikołaj Łoziński und Maxim Leo Do, 20.02.2025, 19:30 Uhr, Literaturforum im Brecht-Haus
Die zwei Autoren Mikołaj Łoziński und Maxim Leo sprechen über ihre Familiengeschichten: Die Großväter beider Autoren waren während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich in der Widerstandsbewegung aktiv. Maxim Leo stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie mit Wurzeln in der DDR, Mikołaj Łoziński aus einer polnisch-jüdischen Familie aus Tarnów. Wie stehen die nachfolgenden Generationen zu den Erfahrungen ihrer Großeltern? Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Erinnerung, die Rolle des Kommunismus und die Auswirkungen des Kriegserbes auf die heutigen Generationen.
Es wird gelesen und diskutiert, es moderiert Dr. Agnieszka Wierzcholska.
In deutscher und polnischer Sprache mit Übersetzungen. Eintritt frei.
Uwaga od Adminki: Przepraszam polskich Czytelników, ale już drugi raz się zdarzyło, że z przyczyn technicznych nie dotarł do mnie środowy wpis Romana Brodowskiego z cyklu Historia Ukrainy.
Monika Wrzosek-Müller
Max Cegielski, Prince Polonia
Nun ja, ich habe tatsächlich angefangen zu der „Schreibwerkstatt“ zu gehen. Irgendwie fühlte ich mich in einer Sackgasse. Immer schreibe ich über etwas, das an meinem tiefsitzenden und mich immer wieder aufrüttelndem Thema vorbeigeht. Vielleicht war auch das ganze Schreiben nur Vorübung, um mich auf das große Thema der Vergangenheit vorzubereiten. Die Treffen mit anderen Schreibenden helfen doch dabei zu bleiben, nicht nachzulassen.
Bei einem von diesen Treffen, im Sprachcafé schaute ich mich in der Bibliothek um und fand auf einem Regal mit Neuerscheinen ein dickes Buch; auf dem rot-orangenen Umschlag stand mit großen schwarzen Buchstaben Max Cegielski, sehr einprägsam. Es stellte sich heraus – das war der Autor; der Titel dagegen war mit deutlich kleineren Buchstaben gedruckt: Prince Polonia. Jemand hinter mir sagte: ein super Buch!
Bei einem Besuch im Bundestag, gerade vor einer Woche, fand ich eine Postkarte mit dem folgendem Text:
Die Bundesrepublik wird 75 – und das Parlament feiert mit. 1949 trat in Bonn der erste Deutsche Bundestag zusammen. In einem geteilten Land. 1999, zehn Jahre nach der Friedlichen Revolution in der DDR, zog das gesamtdeutsche Parlament nach Berlin – vor 25 Jahren. Der Deutsche Bundestag und das Haus der Geschichte in Bonn laden Sie ein: Bereichern Sie das Parlamentsjubiläum mit Ihren Erinnerungen! Sie haben ein Foto der Klassenreise nach Berlin, eine Einlasskarte auf die Tribüne der Volkskammer 1990, ausrangiertes Geschirr aus dem Bundeshaus in Bonn – oder einen anderen Gegenstand, mit dem sich Ihre persönliche Erinnerung an das Parlament verbindet? Erzählen Sie uns davon: Parlamentsgeschichte@hdg.de
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Ich dachte, dass ich eine Geschichte zu erzählen hätte und schrieb einen Text, den man gleich unten findet. Den Link dazu habe ich an die o.g. Mailadresse gesendet. Es kam eine nette Antwort, dass die ganze Aktion schon längst vorbei ist. Und ich frage mich, wenn so, warum lagen die Postkarten immer noch in den Bundestag?
Der Text aber bleibt bestehen. Ich werde an ihn nicht basteln.