Der “Unrast” geht weiter

Der deutsch-polnische Literaturdialog UNRAST 2025 geht weiter …
>> Das Erbe des Krieges: Mikołaj Łoziński und Maxim Leo
Do, 20.02.2025, 19:30 Uhr, Literaturforum im Brecht-Haus


Die zwei Autoren Mikołaj Łoziński und Maxim Leo sprechen über ihre Familiengeschichten: Die Großväter beider Autoren waren während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich in der Widerstandsbewegung aktiv. Maxim Leo stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie mit Wurzeln in der DDR, Mikołaj Łoziński aus einer polnisch-jüdischen Familie aus Tarnów. Wie stehen die nachfolgenden Generationen zu den Erfahrungen ihrer Großeltern? Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Erinnerung, die Rolle des Kommunismus und die Auswirkungen des Kriegserbes auf die heutigen Generationen.

Es wird gelesen und diskutiert, es moderiert Dr. Agnieszka Wierzcholska.

In deutscher und polnischer Sprache mit Übersetzungen. Eintritt frei.

Mehr dazu:
https://www.dpgberlin.de/files/2025/pressemitteilung-unrast-2025.pdf?v=1
https://www.facebook.com/UnrastBerlin

Die große kleine Welt (immer wieder)

Uwaga od Adminki: Przepraszam polskich Czytelników, ale już drugi raz się zdarzyło, że z przyczyn technicznych nie dotarł do mnie środowy wpis Romana Brodowskiego z cyklu Historia Ukrainy.

Monika Wrzosek-Müller

Max Cegielski, Prince Polonia

Nun ja, ich habe tatsächlich angefangen zu der „Schreibwerkstatt“ zu gehen. Irgendwie fühlte ich mich in einer Sackgasse. Immer schreibe ich über etwas, das an meinem tiefsitzenden und mich immer wieder aufrüttelndem Thema vorbeigeht. Vielleicht war auch das ganze Schreiben nur Vorübung, um mich auf das große Thema der Vergangenheit vorzubereiten. Die Treffen mit anderen Schreibenden helfen doch dabei zu bleiben, nicht nachzulassen.

Bei einem von diesen Treffen, im Sprachcafé schaute ich mich in der Bibliothek um und fand auf einem Regal mit Neuerscheinen ein dickes Buch; auf dem rot-orangenen Umschlag stand mit großen schwarzen Buchstaben Max Cegielski, sehr einprägsam. Es stellte sich heraus – das war der Autor; der Titel dagegen war mit deutlich kleineren Buchstaben gedruckt: Prince Polonia. Jemand hinter mir sagte: ein super Buch!

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Ihr Parlament. Ihre Erinnerungen.

Bei einem Besuch im Bundestag, gerade vor einer Woche, fand ich eine Postkarte mit dem folgendem Text:

Die Bundesrepublik wird 75 – und das Parlament feiert mit.
1949 trat in Bonn der erste Deutsche Bundestag zusammen. In einem geteilten Land. 1999, zehn Jahre nach der
Friedlichen Revolution in der DDR, zog das gesamtdeutsche Parlament nach Berlin – vor 25 Jahren.
Der Deutsche Bundestag und das Haus der Geschichte in Bonn laden Sie ein:
Bereichern Sie das Parlamentsjubiläum mit Ihren Erinnerungen!
Sie haben ein Foto der Klassenreise nach Berlin, eine Einlasskarte auf die Tribüne der Volkskammer 1990,
ausrangiertes Geschirr aus dem Bundeshaus in Bonn – oder einen anderen Gegenstand, mit dem sich Ihre
persönliche Erinnerung an das Parlament verbindet?
Erzählen Sie uns davon: Parlamentsgeschichte@hdg.de

***

Ich dachte, dass ich eine Geschichte zu erzählen hätte und schrieb einen Text, den man gleich unten findet. Den Link dazu habe ich an die o.g. Mailadresse gesendet. Es kam eine nette Antwort, dass die ganze Aktion schon längst vorbei ist. Und ich frage mich, wenn so, warum lagen die Postkarten immer noch in den Bundestag?

Der Text aber bleibt bestehen. Ich werde an ihn nicht basteln.

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Mariusz Kubielas, Bruno Schulz – Ghetto perdito – In Memoriam

27.01.-28.02.2025

Foyer der Karol-Lipiński-Musikhochschule in Wrocław / Foyer Akademii Muzycznej im. Karola Lipińskiego we Wrocławiu

Für Deutsch sehe unten

Od dwóch tygodni informujemy o specjalnym wydarzeniu z okazji 80. rocznicy wyzwolenia Auschwitz-Birkenau i publikujemy zapowiadające je filmy.

Wernisaż wystawy fotograficznej Mariusza Kubielasa „Bruno Schulz – Ghetto perdito – in memoriam” w foyer wrocławskiej Akademii Muzycznej stanowił kontrapunkt dla muzycznego upamiętnienia ofiar nazistowskiego reżimu – koncertu, którego organizatorem było Biuro Saksonii we Wrocławiu.

Film i Auschwitz 1 / Film i Auschwitz 2

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Frauenblick auf dies und das, zum Beispiel Ballett

Monika Wrzosek-Müller

Ballettaufführung von William Forsythe

Die gestrige Aufführung in der Deutschen Oper hat mich wirklich entschädigt für den martialischen Empfang an der deutsch-polnischen Grenze – durch eine junge deutsche Polizistin mit einer Maschinenpistole, in voller Rüstung. Da war auch ein Artikel von Konrad Schuller in der FAZ am Sonntag aus Anlass des 80. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz, der mich besänftigt hat. Alles letztens Anlässe, die zusammenwirken und sich verbinden und doch leider den Himmel über uns verdunkeln.

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Deutschlands (politische) Winterreise 2025

Aufstand der Anständigen – Demo für die Brandmauer

CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz macht gemeinsame Sache mit der AfD: Er setzt im Bundestag seine Abschottungspolitik durch – mit den Stimmen der Rechtsextremen.
Doch wir sagen Nein! Mit Zehntausenden Menschen ziehen wir am Sonntag, 2. Februar um 15.30 Uhr, vom Reichstag vor die CDU-Zentrale. Gemeinsam bilden wir eine unumstößliche Brandmauer gegen Rechtsextremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit.

So war die Demo vor einer Woche, so genannte “Lichter-Demo”.

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Abschied von Tibor Jagielski

Liebe Leser:Innen!

Hier gab es zeit lang die Rede zu Tibor Jagielskis Beerdigung zu lesen, die auch bei seiner post hum Ausstellung im SprachCafé Polnisch gekürzt und verändert vorgelesen wurde und die wir leider im Juli 2025 entfernen müssten.

Was uns bleibt, ist seine Lieblingsmusik: „Winterreise“ von Schubert.


Auf Wiedersehen Tibor! Bis bald!