Frauenblick auf Wandern

Monika Wrzosek-Müller

„Spaziergang nach Syracuse“ – mit Flugzeug, Zug, Bus und letztendlich Taxi

Ich dachte eigentlich alle Wege würden nach Rom führen, doch realisiert habe ich gerade „den Spaziergang nach Syrakus“; zwar mit Johann Gottfried Seume im Kopf, aber nicht in den Beinen. An sich, denke ich, wäre die langsame Art sich dem Ziel zu nähern die richtige und faszinierendste. Wie der Schriftsteller aus dem späten 18. Jh. alle Etappen, Landschaften, Klimazonen Schritt für Schritt zu durchwandern. Doch wir steigen leider nur ins Flugzeug und landen dann, mit besserem oderschlechterem Ergebnis, ein paar Tausend Kilometer weiter, in einer anderen Welt, in einem anderen Klima, mit ganz anderen Menschen und einer anderen Kultur. Das schrittweise Vorangehen erlaubt uns das Ziel hinauszuschieben, sich darauf innerlich vorzubereiten, vielleicht auch mehr zu freuen, auf das Ankommen hinzuarbeiten.

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Stickend & Haftując

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Marceli Klimek

w Polskiej Kafejce Językowej (SprachCafé Polnisch) & w galerii art.endart


Mam 21 lat. Jestem z Polski, urodziłem się w Bieszczadach, przeniosłem sie do Szczecina, a stamtąd pojechałem do Londynu.

Interesuje mnie haft.

Zrobiłem licencjat z haftu ręcznego w The Royal School of Needlework w Hampton Court (2021-2024)
Obecnie studiuję sztukę na University of Westminster (2025-2026)

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Joga śmieszka

Ewa Maria Slaska

Więc tak, niemiecka Lachyoga jest tłumaczona na polski bardzo poważnie jako Joga śmiechu. Ja sama na mój ówczesny blogowy, a był to zamierzchły blog, dziś nieistniejący, wiele lat temu całkowicie zlikwidowany przez Gazetę Wyborczą, na swój zatem blogowy użytek przetłumaczyłam ją na jogę śmieszkę, nawiązując do mewy śmieszki. Joga śmiechu stawiała wówczas pierwsze kroki, myślałam, po raz drugi w życiu zresztą, że uda mi się wprowadzić do polszczyzny fajne spolszczenie zamiast zwykłego dosłownego tłumaczenia. Zamiast lajków proponowałam lajkoniki, a jogę śmiechu chciałam nazwać jak mewę – śmieszką. Ale cóż, nie przebiłam się. 😦

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Frauenblick auf Europa

Monika Wrzosek-Müller

Für Europa in Italien

Heute am 15. März um 15.00 Uhr gehen die Italiener in Rom auf die Piazza del Popolo; sie wollen für Europa, den Zusammenhalt, noch nähere Zusammenarbeit demonstrieren. Sie wollen zeigen, dass die Intellektuellen, Künstler, Schriftsteller und einige Politiker inzwischen einsehen, dass ohne ein vereinigtes Europa, das wirklich zusammenarbeitet, kein Gefühl der Sicherheit mehr entstehen kann. Sie wollen ihre Positionen klarstellen und für ein offenes, diverses, gerechtes aber auch sich selbst verteidigendes Europa zusammenstehen.

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Marzec jest kobietą!

Wszystkiego Najlepszego z okazji Dnia Kobiet
Alles Gute zu Frauentag
A Krysi dodatkowo na urodziny
Und für Krystyna K. noch beste Geburtstagswünsche


Ela Kargol, Krystyna Koziewicz, Ewa Maria Slaska, Urszula Usakowska-Wolff

SprachCafé Polnisch! Schulzestr. 1, 13187 Berlin, S-Bahn Wollankstr


Marzec to miesiąc, w którym na różne sposoby świętujemy Dzień Kobiet, przypominamy światu o naszej sile, naszej subtelności i empatii, naszej różnorodności, o naszym pięknie wewnętrznym i zewnętrznym, o naszej twórczej energii, która motywuje nas i nasze otoczenie do działania.
Oto nasze propozycje na spotkanie w Polskiej Kafejce Językowej w
piątek 21 marca 2025, o godzinie 19.00
KABARET STARSZYCH PAŃ – ACH, CI FACECI!

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Frauenblick auf die Bäume

Monika Wrzosek-Müller

Der Harz und seine Fichtenwaldkatastrophe

Wir fuhren in den Harz, in das Mittelgebirge, das einst an der Grenze der zwei deutschen Staaten lag, wohin sich die Westberliner aus ihrer abgeschlossenen Insel immer wieder flüchteten. Vor Jahren war ich da einmal für längere Zeit, in Braunlage. Jetzt fuhren wir aus einem sehr schönen Anlass: unsere Nachbarin wurde 80 und wollte das entsprechend feiern; wir freuten uns auch, die Landschaft wiederzusehen. Leider war der erste Anblick, der der Vorläufer der höheren Hügel, fürchterlich, richtig grauenvoll, die gewaltigen Wälder, an die wir uns erinnerten, waren weg, abgestorben. Aus den nackten Wiesen ragten einzelne graue Skelette von Bäumen, viele waren umgefallen und lagen kreuz und quer herum. Die Szenerie erinnerte mich an den Elefantenfriedhof aus dem Film Der König der Löwen; überall graue Gerippe, graue ausgetrocknete Äste und Baumstämme in bizarrsten Stellungen. Rundherum Wiesen mit gelbem, schon jetzt ausgetrocknetem Gras. Ganz selten konnte man doch kleine Fichten erblicken, das war hauptsächlich an den Nordhängen, auf den südlich gelegenen wuchs nichts, sie waren der Sonnenstrahlung offensichtlich zu sehr ausgesetzt. Erst oben in St. Andreasberg gab es einzelne Bäume, auch nicht Fichten, sondern Laubbäume, und an manchen Stellen wurde jetzt auch Mischwald gepflanzt.

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Berlin im Siebdruck – Ausstellung in der Galerie Neurotitan

TIP Events

Die Ausstellung „Berlin im Siebdruck“ wird am 7. März um 19 Uhr in der Galerie Neurotitan eröffnet. Es werden die tipBerlin-Siebdrucke von ATAK, Jim Avignon, Nadia Budde, Flix, Jakob Hinrichs, Reinhard Kleist, Jason Lutes, Mawil, Kat Menschik, Christoph Niemann, Henning Wagenbreth und Barbara Yelin gezeigt. Dazu gibt es Livemusik der Bands Tango Bravo und Grateful Cat.


Seit 2014 gibt der tipBerlin eine limitierte Siebdruckedition heraus, die Arbeiten entstehen in enger Zusammenarbeit mit in Berlin lebenden Künstler:innen, die vor allem im Bereich Comic und Illustration arbeiten. Die Motive befassen sich mit Berlin. Nach zehn Jahren werden nun die gesamten tipBerlin-Siebdruckeditionen in einer Ausstellung in der Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg präsentiert.  

Ergänzt werden die im Zentrum der Ausstellung stehenden Siebdruckeditionen mit weiteren Werken der beteiligten Künstler:innen sowie Arbeiten aus dem Umfeld des tipBerlin, darunter Cartoons von Hannes Richert („Comics für den gehobenen Pöbel“).
 
Vernissage: Freitag, 7. März 2025, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 8.3. bis 22.3.2025, Mo-Sa 12-20 Uhr

Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg (Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin)

Eintritt frei, Spenden erbeten

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Mehr darüber:

https://www.radioeins.de/programm/sendungen/mofr1921/_/-berlin-im-siebdruck-.html

https://www.fluxfm.de/radio-arty-berlin-im-siebdruck

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner_kultur/ausstellung-berlin-im-siebdruck-wo-bowie-und-zille-auf-das-marsupilami-treffen-13322365.html

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Die drei der TIP-Siebdrucken bei mir in der Wohnung, Alexander Platz von Barbara Yelin sowie Moabit und Kafka von Kat Menschik

7. bis 9. März

Letzte Chance! Für 5 Euro ganz kurz noch mal ins Pergamonmuseum

Reblog

Tickets sind ab sofort buchbar, und zwar hier: www.smb.museum


Das Pergamonmuseum ist eine Baustelle für mehrere Generationen. 2013 begann die Generalsanierung und wird voraussichtlich bis 2037 dauern 

Von Martina Hafner

Das Pergamonmuseum ist zwar noch Dauer-Baustelle, doch nun gibt es für Besucher die Möglichkeit, vom 7. bis 9. März Teile des Südflügels zu besichtigen, der Eintritt kostet 5 Euro. Der Ansturm wird gewaltig sein, denn es wird das letzte Mal sein für mindestens zwei Jahre.

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Wo ist der Krieg?

https://www.stadtmuseum.de/veranstaltungen/wo-ist-der-krieg

Eine interaktive Performance und Diskussion zum Krieg in der Ukraine bei BERLIN GLOBAL

Preise
Regulär: 5 Euro
Ermäßigt: 3 Euro

Tickets können vor Ort an den Kassen im Humboldt Forum oder online erworben werden.

Ort
Raum „Krieg” in der Ausstellung BERLIN GLOBAL und Berlin Raum (Saal 5), 1. OG
Termin
05. Mär, 18:30 Uhr
Dauer
1 Stunde 45 Minuten

Was bedeutet Krieg für Sie?
Die Künstlerin Masha Pryven lädt im Rahmen der Ausstellung BERLIN GLOBAL das Publikum in den Raum „Krieg“ zu einer interaktiven Performance ein.

Pryvens Intervention geht von ihrer Feststellung aus, dass der Krieg in der Ukraine keinen Platz im Raum „Krieg” bei BERLIN GLOBAL findet, und dadurch eine Lücke entsteht. Diese Lücke sei gefährlich – einerseits, weil sie Raum für Fehlinformationen und Fantasie lässt, andererseits, weil sie die gesellschaftliche Verdrängung einer nahestehenden Katastrophe ermöglicht. Pryven sucht nach Möglichkeiten einer echten emotionalen Verbindung zwischen denen, die in Frieden leben, und denen, die im Krieg sind. Wie verändert ein Krieg in Europa das eigene Verständnis von Frieden? Kann eine kurze Berührung mit einer anderen Realität Ihre Weltanschauung verändern?

Die Performance basiert auf Pryvens fortlaufenden Kunstprojekt mit Menschen, die während des Krieges in der Ukraine leben. Dafür reist sie regelmäßig in ihre Heimat und stellt dort die Frage: Wenn Sie die Möglichkeit hätten, mit Menschen in Europa zu sprechen, was würden Sie ihnen sagen?

Das Berliner Publikum hat die Möglichkeit, Teil der Performance zu werden und auf die Abwesenheit des Themas „Krieg in der Ukraine“ in BERLIN GLOBAL einzugehen. 

Anschließend laden wir zu einer Lesung der polnischen Schriftstellerin Ewa Maria Slaska (Meine Kriege) und einer Diskussion über den Umgang mit zeitgenössischen Konflikten in Museen und Institutionen ein, an der Daria Prydybailo (Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin) und Daniel Morat (Raumkurator „Krieg”) teilnehmen.

Die Performance findet in englischer und in deutscher Sprache statt, die anschließende Diskussion wird in deutscher Sprache geführt. 

Performance und Moderation: Masha Pryven
Lesung: Ewa Maria Slaska
Sound: Don Philippe
Gesprächsteilnehmende: Daria Prydybailo, Daniel Morat

Von links nach rechts und von oben nach unten:
Masha Pryven (Foto: Philippe Kayser), Ewa Maria Slaska (Foto: Jacek Krenz), Don Philippe (Foto: Aya Schamoni), Daniel Morat (Foto: Deutsches Historisches Museum), Daria Prydybailo (Foto privat)