Fotografie in Berlin, zwei Einladungen

Einladung 1

Seit Jahren führt der Fotograf Karsten Hein Projekte für und mit den Blinden. Er hat ein Fotostudio für Blinde Fotografen gegründet, eine Webseite eingerichtet, wo die Sehenden für die Blinden ihre Fotos interpretieren. Er hat auch Modenschauen mit den Blinden organisiert, ein Projekt, das ihm viel Renommee brachte.

Morgen gibt es im Kunger-Kiez eine neue Vernissage aus dieser Reihe.

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Für Diejenigen, die einen Text bevorzugen, HIER kann man dasselbe lesen.


Die Autorin des wunderbaren Fotos, die man auf der Einladung findet, ist Silja Korn, eine faszinierende, “bunte”, engagierte Frau. Sie ist farb- und modebewusst, sie gründete eine Stiftung zur Verbesserung der Lebensqualitet blinder und taubblinder Menschen, sie malt, sie kann euch porträtieren und ich vermute in der Tat ist sie vieles mehr. Siehe HIER.

Ach, und noch eins… sie sucht uns:

Liebe Leser,

ich suche fotobegeisterte Menschen, die ehrenamtlich (oder für Vortrag, Bachelor, Masterarbeit, usw.) mit mir gemeinsam mit der Fotokamera durch Berlin streifen wollen.
Ich habe im Laufe der Zeit schon viele Erfahrungen als blinde Fotografin sammeln können.
Darüber könnt Ihr Euch gerne hier informieren.
Mein Wunsch ist es, mein Gefühl zur Kamera und dem erwünschten Objekt noch genauer ins Visier zu bekommen, damit die Themen die ich fotografieren möchte, gezielter abgelichtet werden.
Bisher bin ich auch oft allein mit der Fotokamera unterwegs gewesen. Dabei entstand schon so manches tolle Foto.
Es kann auch als ein Tandem gesehen werden. Wir beide fotografieren das gleiche Objekt und später stellen wir daraus eine gemeinschaftliche Serie her.
Alles weitere können wir dann bei näherem Kontakt noch genauer ausarbeiten. Ich freue mich schon sehr auf Eure Zuschriften!
E-Mail: sk@siljakorn.de

Mit besten Grüßen
Silja


Einladung 2

Peter Bialobrzeski: Bei Wismar, 2012. Aus der Serie: »Die zweite Heimat«, 2011-2016 © Peter Bialobrzeski

Peter Bialobrzeski – Die zweite Heimat

Für Die zweite Heimat reiste Peter Bialobrzeski von 2011 bis 2016 mit seiner Kamera
durch Deutschland. Mit seinen Fotografien versucht der Künstler, die soziale Oberfläche
des Landes zu beschreiben, das ihm seit 50 Jahren eine Heimat bietet. Ihn interessiert die
Frage: Wie sieht das Land aus, in dem ich lebe, wenn ich es im Bild festhalte? Wie sieht die
Gegenwart aus, wenn sie als Vergangenheit betrachtet wird?
Bialobrzeski fotografiert den vom Menschen geprägten Außenraum: Stadt, Land, Architektur. Er fokussiert dabei auf häufg übersehene Objekte, die vordergründig keine Bedeutung zu haben scheinen und erst dann ihr Wesen zeigen, wenn sie wahrgenommen und in einen Kontext gebracht werden. Treffend beschreibt Henning Sußebach im Vorwort zum gleichnamigen Buch (2017) den Fotografen als „… unterwegs im weiten Dazwischen, im Fremdvertrauten eben, wo sich Garagentore, Laternen und Tankstellen aneinanderreihen …“
Die entstandenen Fotografen sprechen für sich selbst. Sie legen künstlerisch Zeugnis ab und erlauben, auch in soziologischen, dokumentarischen und damit historischen
Zusammenhängen verstanden zu werden.

Peter Bialobrzeski (geb. 1961) ist einer der bekanntesten und international erfolgreichsten deutschen Fotografen der Gegenwart. Er lehrt seit 2002 als Professor für Fotografe an der Hochschule für Künste in Bremen. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet. Der Künstler stellt weltweit aus, seine Fotografien befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen.
11.1. – 31.3.2019
HAUS am KLEISTPARK
Grunewaldstraße 6– 7, 10823 Berlin, Tel 90277- 6964, Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei, kein barrierefreier Zugang
Verkehrsanbindung: U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 106, 187, 204; http://www.hausamkleistpark.de, http://www.bialobrzeski.de
Eine Ausstellung des Fachbereichs Kunst, Kultur, Museen Tempelhof-Schöneberg.

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 10. Januar 2019 um 19 Uhr
Es sprechen:
Barbara Esch Marowski
Leiterin der kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg
Jutta Kaddatz
Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales Tempelhof-Schöneberg
Ingo Taubhorn
Kurator Haus der Photographie | Deichtorhallen Hamburg

Unten noch ein pdf, um das alles in Ruhe zu lesen:

2018-11-12 hak einladung bialobrzeski web

Vergessene Texte 3

Ewa Maria Slaska

Nicht nur die Kirchen

Fortsetzung

In Templin

Nie im Leben habe ich mit so vielen Priestern geredet, wie jetzt, als ich den Text über Ulitzka schreibe. Nicht mal zwei Wochen nach meinem Besuch in Biesenthal fahre ich nach Templin, wo ich mich mit Pfarrer Beier treffe. “Haben Sie ihn gekannt?” stelle ich noch am Telefon meine übliche Frage. “Nein, das nicht, aber sein Wirken war in der Gemeinde immer wichtig“.

Unterwegs vom Bahnhof zu seiner Wohnung besuchen wir noch eine Kirche, wieder eine Herz-Jesu-Kirche, eine katholische Kirche in Templin, wo Pfarrer Beier trotz seiner 86 Jahre jeden zweiten Sonntag die heilige Messe zelebriert. An den Wechselsonntagen ist er in Zehdenick. “Sport hält fit”, lacht er, “in meiner Studienzeit spielte ich Fußball, dann ganzes Leben lang bin ich viel geschwommen bis noch vor zwei Jahren, und ich fahre immer noch Rad”.

Als ich die kleine Wohnung in der Am-Eulen-Turm-Straße in Templin betrete, die Pfarrer Baier seit seiner Emeritierung bewohnt, wartet schon eine Sammlung von Büchern und Ordnern auf mich, die er auf seinem Wohnzimmersofa gestapelt hat. Sein Ulitzka-Fundus. Das Buch von Guido Hitze gibt’s gleich zweimal – die normale Ausgabe, die ich ja auch (aus der Bibliothek geliehen) habe, außerdem aber auch ein umfangreiches maschinengeschriebenes Manuskript mit persönlicher Widmung des Autors.

“Der war mal einen Tag lang in Bernau”, meint Pfarrer Beier, “sonst hat man sich auch woanders oft getroffen. Ich hatte ihm viel zu zeigen und zu erzählen. Das ganze Archiv.”

Wir reden und reden, und reden. Ich fotografiere. Wir reden. Nicht nur über Ulitzka. Dann gehen wir essen und spazieren. Dann begleitet er mich noch zum Bahnhof. Ich komme nach Berlin mit dem Gefühl, einen den schönsten Tage in meinem beruflichen Leben erlebt zu haben. Ich würde gern wiederkommen, in diese schöne kleine Stadt, zu diesem Menschen, mit dem man sich so gut unterhalten kann.

Die Politik

Im März 1910 verließ Ulitzka Bernau und kehrte nach Oberschlesien zurück, wo er dreißig Jahre, bis 1939 Pfarrer in Ratibor-Altendorf war.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war Ulitzka Zentrumsabgeordneter Oberschlesiens in der Weimarer Nationalversammlung, und anschließend von 1920 bis 1933 Zentrumsabgeordneter im Reichstag.

Solange er als Politiker in Berlin zu weilen hatte, wohnte er im Hospital der Grauenschwester in der Niederwallstr. 8-9 im Bezirk Stadtmitte. Die Schwestern führten ihr Krankenhaus bis 1993. Heute ist es Sitz des Erzbischöflichen Ordinariats Berlin.

Man erzählt, dass er seinerzeit als Politiker fast jeden Samstagabend in Berlin den Nachtzug nach Schlesien nahm und im Zug schlief, um in Ratibor in „seiner“ Nikolai-Kirche um 9.15 Uhr die heilige Messe zu halten. Oft auf Polnisch! 14 Jahre lang, von 1919 bis 1933. Der Biograf nennt es sogar das „Doppelleben“ des Geistlichen. Möglich war es, schreieb er, dank der außergewöhnlichen Glaubenstiefe, eiserner Disziplin, großem Fleiß und einem beachtlichen Organisationstalent.

1939 wurde Ulitzka wegen seines Eintretens für den Gebrauch der polnischen Sprache in der katholischen Kirche aus Schlesien ausgewiesen und wurde Krankenhausseelsorger im St. Antonius-Hospital in Berlin-Karlshorst.

Er beschloss, sich nicht mehr politisch zu engagieren. Die Politik wollte es aber anders. Am 28. Oktober 1944 wurde Ulitzka von der Gestapo verhaftet und am 21. November 1944 in das Konzentrationslager Dachau verbracht. Nach der Entlassung aus Dachau am 29. März 19455 ging er zuerst ins Pfarrhaus von Kösching bei Ingolstadt, wo er bei den Pfarrer Landgraf  wohnte, den er im KZ kennengelernt hat. Erst am 22. Juni begann seine  mühselige und gefahrvolle Reise nach Berlin und von dort weiter nach Schlesien. Er kam am 5. August 1945 in Ratibor an, im kommunistischen Polen! Er wollte sein Pfarramt in Ratibor zurück bekommen. Bereits am 12. August 1945 musste er Ratibor fluchtartig wieder verlassen, nachdem ihm von den Polen Morddrohungen zugingen.

Es ist die Ironie des Schicksals, dass ihn die beiden totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts verfolgt und in seiner Wirkung gehindert haben. Vielleicht kann man sagen, dass es ihnen gelungen war, den politisch engagierten Menschen aus der Politik zu verbannen. Der Geistliche ist er aber geblieben. In seinen letzten Lebensjahren war er der Krankenhausseelsorger in den Hospitälen.

St. Antonius-Krankenhaus in Karlshorst

Köpenicker Allee 39
10318 Berlin

Heute Katholische Hochschule für Sozialwesen

Das Krankenhaus wurde von der Breslauer Kongregation der Marienschwestern von der allerseligsten und unbefleckten Jungfrau Maria gebaut. Insgesamt hatte die Kongregation circa 100 Krankenhäuser in Deutschland. Das St. Antonius-Hospital wurde 1930 eröffnet. Der Architekt Felix Angelo Pollak aus Wien ließ es im Bauhaus-Stil errichten. Er hat in seinem einfachen, im schlichten Stil gebauten Krankenhaus, die Figur des Heiligen Antonius, Patrons des Hospitals, eingebaut.

Mit den Schwestern verband Ulitzka eine innige Beziehung, die schon 1897 begann. Ulitzka war am 21. Juni dieses Jahres zum Priester geweiht und seine Primiz – die erste von einem angehenden Priester zelebrierte Messe – durfte er im Orden der Marienschwester in Breslau feiern. Als er, aus Ratibor verbannt, 1939 nach Berlin kam, wandte er sich wie selbstverständlich an die Schwestern und bekam die Stelle im Krankenhaus.

Das Krankenhaus galt seinerzeit als die modernste Hospitalanlage Deutschlands und verfügte über 350 Betten (später – 375) für Innere Medizin (besonders Tuberkulose), Geburtsheilkunde und Chirurgie. Es gab eigene Wäscherei, Fleischerei, Bäckerei, eigene Stromversorgung, eigenes Wasserwerk (Tiefbrunnen im Garten).

In einem Referat von Professorin Angelika Pleger sind folgende Eigenschaften des Krankenhauses aufgelistet:
• Parkähnliche Gartenanlagen („Kurklinik“)
• Verbindung der Architektur und Natur
• Von der Individualmedizin zur Sozialmedizin
• „Ganzheitliche“ Medizin
• Patientenfunk, Radio und Kopfhörer am Patientenbett
• Hygienische Vorlesungen für die Patienten
• Schwesternausbildung
• Dachliegeterrassen auch für Nachtaufenthalte geeignet
• 150 Diäten im Angebot
• Therapiebegleitende Frischluftgymnastik auf dem großen Gartengelände
• Therapien: Hydrotherapie, Elektrotherapie, „Lichtkuren mit Höhensonne“ sowie Radium-Tiefentherapie

Die Kapelle des St. Antonius-Hospitals wurde mit gestauchten Spitzbögen gebaut – eine sehr expressionistische Formensprache. Man hielt sehr viel von dem besonderen Licht – „gelbes Licht“ – das die Kapelle durchströmte. Die Schwestern verfügten auch über einen nahezu abgeschlossenen Innenhof, konzipiert in Anlehnung an mittelalterliche Kreuzganggestaltungen, wo sich Klausur und Wohntrakt befanden. Die Kapelle fungiert heute als eine Aula, den Kreuzgang gibt es nicht mehr.

Hier, in einer kleinen separaten Wohnung lebte Ulitzka bis zu seiner Inhaftierung. Schwester Bernhildis führte seinen Haushalt. Später wird mir Schwester Walburga erzählen, die mit Schwester Bernhildis befreundet war, dass Ulitzka große Stücke von Bernhildis hielt und sich sein Leben ohne sie gar nicht vorstellen konnte. Das Schicksal wollte es zwar anders, aber als Ulitzka tatsächlich nach der Inhaftierung und einem misslungenen Versuch, sich in Ratibor niederzulassen, zurück kam, übernahm Bernhildis wieder ihre Dienste. Sie ist 1919 geboren, dh. sie war erst 20 als Ulitzka 70 jährig nach Karlshorst kam, und 30 als er starb.

Nach 1945 änderte sich dramatisch die Nutzung des Hauses und des ganzen Bezirks. Die Sowjets kamen in die Stadt. Als Sieger und Befreier, aber auch als Besatzer. Am 7. Mai 1945, also noch vor dem offiziellen Kriegsende, wurde das Krankenhaus geräumt – der Bezirk wurde zum sowjetischen Sperrgebiet erklärt. Nachdem die Sowjets 1964 das Haus verlassen hatten, wurde es vom Ministerium für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR benutzt. Nach der Wende wurde das Haus wieder den Marienschwestern rückübertragen. Man erwartete, dass sie das Hospital wiederaufbauen würden. Sie haben sich aber anders entschieden, das Haus wurde verpachtet und 1991 wurde hier die Katholische Hochschule für Sozialwesen eröffnet, die sich sehr gut entwickelt und jährlich ca. 1400 Studenten immatrikuliert.

Interessant, dass weder die Sowjets noch die DDR-Funktionäre die religiösen Symbole des Krankenhauses zerstört hatten. Die Figur des heiligen Antonius an der Außenwand wurde nur umhüllt, die Kapelle wurde mit provisorischen Wänden verdeckt, und lediglich der Altarbogen wurde umgebaut, um für eine kleine Bühne Platz zu machen. Überhaupt ging man mit der Bausubstanz sehr sorgsam um. Es blieben aus der Gründerzeit noch gebogene Wände, alte Fenster und farbige Fußbodenkacheln im Bauhausstil.

Das Krankenhaus in Müggelsee

Josef-Nawrockistraße 34 (ehem. Waldowstr. 8/9)
12587 Berlin

Heute Wohnhäuser im Bau

Das Krankenhaus zog im Mai 1945 aus Karlshorst zunächst in das Restaurant „Wilhelmshallen“ im Hirschgarten um. Als Prälat Ulitzka aus Ratibor zwangsweise ausgesiedelt wurde und im August 1945 wieder nach Berlin kam, ging er zu den Schwestern in den Hirschgarten.

Am 1. September zogen die Schwestern, die Kranken, die Ärzte und der Prälat in ihr neues Domizil: Ehemaliges Etablissement „Hotel Bellevue“ in Friedrichshagen, direkt am Müggelsee. Es war vor dem Kriege ein legendärer Ort für Reiche und Neureiche gewesen. Im Tanzsaal gab es eine Rosendiele, statt der es jetzt einen großen Hospitalsaal für 50 Mann gab. Ulitzka bekam ein kleines Zimmer zugewiesen, mit Blick auf den Müggelsee. Es sollte für die nächsten acht Jahre sein Zuhause werden. Eines änderte sich jedoch nicht: Schwester Bernhildis führte auch in Friedrichshagen seinen Haushalt und kümmerte sich um seinen Hund Frigga. Hitze hat noch 1994 mit Bernhildis über Ulitzka sprechen können. Sie starb 1999 und liegt auf dem Schwestergrabfeld auf dem katholischen Friedhof Tempelhof.

 

 

 

Ehrw. Schwester Bernhildis Kawalle, geb. 13.1.1919, gest. 1.6.199914. Ebenso wie Schwester Walburga, war auch Bernhildis Zeitlang die Oberin der Marienschwester-Kongregation in Berlin.

Ulitzka war mit über 70 Jahren, als er nach Friedrichshagen kam, immer noch aktiv. Er kümmerte sich nicht nur um seine Patienten und seine Friedrichshagener Gemeinde, sondern auch um seine Landsleute, die aus der Heimat ausgesiedelten Oberschlesier. Er schrieb über sie: Wer sind denn die, die heimatlos und obdachlos geworden, ausgeplündert, abgehärmt und ausgehungert, oft krank, ja nicht selten sterbend an die Türen ihrer Volksgenossen im Reich klopfen? Er half als Seelsorger, als Vorsprecher und Verfasser unzähliger Artikel und Schriften, aber auch als Sozialarbeiter. Er versuchte für seine Landsmänner Arbeit zu finden, brachte notwendige Kontakte zustande und half mit Sach- oder Gelspenden aus, oft aus der eigenen Tasche. Vor allem aber, so Hitze, schrieb er Zeugnisse für seine Gemeindemitglieder aus Ratibor.

Sein Alltag war genau geregelt. Um 6:00 Uhr zelebrierte er die Frühmesse, um 7:00 gab es Frühstück, dann die Büroarbeit bis 10:00 und anschließend Zeit für eine Tasse Kaffee und eine Zigarre. Dann schrieb er seine Predigten, Texte, Artikel, Manifeste, manchmal auch Gedichte. Um 12:00 Uhr gab es ein Mittagessen, bis 14:00 Uhr die Mittagsruhe; ab 14:00 Uhr Spaziergänge (mit Hund), Krankenbesuche, Religion-Unterricht für Schwesterschülerinnen, und um 18:00 Uhr das Abendessen. Was die Patienten an ihm schätzten, und zwar auch konfessionsunabhängig, waren Ulitzkas Sinn für Humor und die Bereitschaft, über durchaus profane Themen zu sprechen.

1947 feierte Ulitzka das 50-jährige Jubiläum seiner Priesterweihe. Man versuchte, leider vergeblich, eine Feier auch in Ratibor zu organisieren. Die Schwestern machten für ihn eine große Feier im Krankenhaus.

Am 24. September 1953 wurde Ulitzka 80 Jahre. Diesmal feierte man im Konvikt der Marienschwestern in Berlin-Lankwitz. Er war schon sehr krank, vielleicht sogar teilweise gelähmt. Es kamen wieder massenweise Gäste, auch aus der Politik, und tonnenweise schriftliche Glückswünsche, von Konrad Adenauer etwa oder Ernst Reuter, oder von Papst Pius XII. In einer Tischrede beim feierlichen Essen spottete Ulitzka, dass ihm diese Feierlichkeiten wie eine Generalprobe zu seinem Begräbnis vorkommen. Ein paar Wochen später starb er.

Das Krankenhaus am Müggelsee existierte bis 2001, 2013 wurden die Häuser abgerissen, jetzt sind da neue Wohnblocks in der Entstehung. Als ich dort war, um den Ort zu sehen, wo Ulitzka seine letzten Lebensjahre verbrachte, fotografierte ich die Baustelle und eine schöne Stadtvilla nebenan. Aus einer Baracke kam ein Wächter und sagte, ich dürfe erst fotografieren, wenn ich die Genehmigung vom Bauherren habe. Er zeigte mir die Bauinfotafel. “Ja, natürlich”, sagte ich. “Auf Wiedersehen”.

Marienschwester in Lankwitz

Maria Trost Krankenhaus
Galwitzallee 115
12249 Lankwitz

Heute Parkplatz des neuen Krankenhauses Galwitzallee 123-143.
Die Schwester wohnen jetzt im benachbarten Kloster St. Augustinus in der Galwitzallee 143.

Müggelsee und Karlshort, das war zuerst die Sowjetische Besatzungszone und danach die DDR. Lankwitz lag im Westen. Man muss es sich in Erinnerung rufen – sie wohnten im Ostteil der Stadt, durften aber noch ungehindert zwischen verschiedenen Zonen verkehren. Die Mauer wurde erst Jahre später errichtet.

Ich versuche das Konvikt in Berlin-Lankwitz anzurufen. Sie haben eine Handynummer, aber man bekommt nur eine Ansage zu hören: Der gewählte Gesprächspartner wünscht keine Gespräche, bitte haben Sie Verständnis dafür.

Ich fahre trotzdem hin. Haltestelle Marienkrankenhaus. Schneller Blick ins Internet sagt mir, dass der Träger des St. Marien-Krankenhauses Berlin Kongregation der Marienschwestern v.d.U.E. ist.
Ich weiß nicht, was “v.d.U.E.” bedeutet. Vor Ort erst lese ich auf einer Infotafel, dass es die Kongregation der Marienschwestern von der Unbefleckten Empfängnis ist, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Pfarrer Johannes Schneider, einem Breslauer Diözesanpriester, gegründet wurde. Der Auftrag lautete damals – wie auch heute noch – für junge Frauen in Not da zu sein und sie auf vielfältige Art zu unterstützen.
Ja, also diese Schwestern sind es, die man aus Bildern, der Literatur und den Filmen kennt, die sich für „gefallene Mädchen“ einsetzen. Es sieht heue natürlich anders aus. Um gefallene Mädchen kümmert sich eh der eingetragene Hydra-Verein oder Sozialamt als ein Schwesternorden. Darüber kam über die Jahre die Arbeit mit Kranken und alten Menschen.

Und überhaupt das Dogma von der unbefleckten Empfängnis, eines der vielen Missverständnisse in der katholischen Religion: Fast jeder, auch ein gestandener Intellektueller, wird schwören, es handle sich darum, dass Maria Jungfrau war, als sie Jesus gebar. Kaum jemand weiß, dass es um die Geburt Marias selber geht, die ohne Makel der Erbsünde auf die Welt kam. Es ist ein Dogma sehr neuen Datums: Erst am 8. Dezember 1854 verkündet.

Auf der Webseite der Marienschwestern gibt es noch eine Handynummer, die ich jetzt wähle. Diesmal ist sofort Schwester Walburga am Telefon. Ich erzähle die Geschichte meiner Recherche, die mit jedem Tag länger wird. Schwester Walburga reagiert wie alle, denen ich sage, dass ich über Ulitzka schreibe: “Ach ja“. „Der Name sagt Ihnen etwas?” frage ich. “Natürlich.” “Pfarrer Beier meinte, ich sollte mit Ihnen sprechen”, sage ich. “Selbstverständlich”.

Am Nachmittag fahre ich zum Kloster, um erst pünktlich um 15 Uhr von der Schwester Pförtnerin zu erfahren, dass ich mich in Lankwitz befinde und Schwester Walburga auf mich im Seniorenstift in Karlshorst wartet. Nichts desto trotz ist auch diese Fahrt im tropisch heißen Berlin nicht umsonst. Ich frage Schwester Pförtnerin, ob sie mir den Saal zeigen könnte, wo Ulitzka seinen 80. Geburtstag feierte. Nein, sagt die Schwester, es muss im Krankenhaus Marias Trost gewesen sein, hier ist doch alles neu, das Kloster und das Krankenhaus. Die alten Gebäude sind alle abgerissen.

Im Internet finde ich eine Postkarte aus den 1970er Jahren und die Adresse von Maria Trost: Galwitzallee 115. Ich glaube das Haus unterwegs gesehen zu haben. Ich fahre nochmals hin. Aber nein, da wo das alte Krankenhaus stand, gibt es jetzt nur einen ummauerten Parkplatz, nun, an der Straße sehen viele Häuser so wie Maria Trost mal ausgesehen hat – graue, einstöckige Häuserreihen, Polizei, Apotheke, Wohnhäuser.

Schwester Walburga

Seniorenstift St. Antonius
Rheinpfalzallee 46-66
10318 Berlin

Dem Plan kann man entnehmen, dass der Stift ein Bestandteil der alten Krankenhausanlage St.-Antonius ist. Zwei Schritte trennen ihn von der Katholischen Hochschule, ein paar Hundert Meter von dem Eingang zum Friedhof. Der Kreis schließt sich. Das Pflegeheim in Berlin-Karlshorst bietet sowohl stationäre Pflege als auch betreutes Wohnen an. Das Heim ist auf Demenz, Wachkomapatienten und Palliativpflege spezialisiert. Zudem wird zusätzlich Ergo- und Physiotherapie angeboten.

Schwester Walburga ist nicht viel älter als ich, sie ist 1946 geboren, ich drei Jahre später. Ich finde sie auf Anhieb sympathisch. Nein, sie kannte Ulitzka persönlich nicht, aber er hat sie immer interessiert. Teilweise, weil Schwester Bernhildis ihr von ihm erzählt hatte. Er war ein charismatischer Mann und zog die Menschen in seinen Bann. Einfach so. Daher sammelte sie sehr vieles über ihn, Bücher, Fotos und Zeitungsausschnitte. Auch ein Büchlein von Jendryssek ist darunter. Schwester Walburga erzählt mir von den Versuchen Jendrysseks, Ulitzkas Leiche nach Ratibor zu überführen. Sie hat in den letzten Jahren den Neffen von Ulitzka kennengelernt, der entschieden gegen die Umbettung ist. Ich bekomme seine Visitenkarte. Ein Abgeordneter der CDU aus Bonn. Er wird es nie erlauben, meint Schwester Walburga, solange er lebt. Ich versuche es selber von ihm zu erfahren, aber er geht nie an keine von seinen vier Telefone und antwortet auch nicht an die Mails.

Der Friedhof

Friedhof “Zur frohen Botschaft”
Robert-Siewert-Str. 67 (ehem. Warmbader Straße)
10318 Berlin-Lichtenberg (Karlshorst)

Der Besuch am Grabe war der erste Schritt meiner Reise auf den Spuren Ulitzkas in Berlin und Umgebung. Im Text kommt er aber nun zuletzt. Carl Ulitzka starb am 12. Oktober 1953 in Berlin Friedrichshagen.

Ich rufe bei der Friedhofsverwaltung an. Ja, es gibt immer noch „unseren Prälat Ulitzka“, ja, ich könne kommen, das Grab sehen, eine kleine Ausstellung besichtigen und mit Herrn Thürling sprechen, dem Friedhofsdirektor, der sich für die „Sache Ulitzka“ einsetzt.

Die Ausstellung über die wichtigsten Persönlichkeiten und Personengruppen, die dort beigesetzt sind, darunter Pfarrer Ulitzka und die Marienschwester, gibt es auf dem Friedhof Karlshorst gleich zweimal – im Friedhofsgebäude und dann in einem Glaspavillon mitten im Friedhof.

Carl Ulitzka wurde hier am 19. Oktober 1953 zu Grabe getragen. Die Totenmesse zelebrierte man in der katholischen Pfarrkirche St. Marien der Unbefleckten Empfängnis in der Gundelfinger Straße in Karlshorst. Es ist ein denkmalgeschützter Kirchenbau, errichtet 1935-1937 im Stil der Neoromanik. Die Kirche diente nach 1945 vorübergehend als Depot und wurde erst seit 1949 wieder als Gotteshaus genutzt.

Die Totenmesse zelebrierte Kapitelsvikar Oskar Golombek. In Anschluss am Requiem setzte sich ein langer Trauerzug mit über 60 Geistlichen und 180 Ordensschwestern in Richtung der Grabstätte der Marienschwestern in Bewegung. (…) Im märkischen Sand bestattet, wurde dem Grab Ulitzkas seinem Wunsch entsprechend Erde aus seiner oberschlesischen Heimat beigegeben; Erde, die Ulitzka selbst vor seiner Flucht aus Ratibor im August 1945 dem Grab seiner Eltern auf dem Altendorfer Friedhof entnommen hatte.

Die Totenmesse fand um 9 Uhr statt, die Beisetzung um 10.30 Uhr. Von der Kirche zum Friedhof geht es 1,5 Kilometer zu Fuß, dazu vielleicht noch 800 Meter auf dem Friedhof selbst. Wurde der Sarg getragen oder gefahren? Der Trauerzug ging zu Fuß, dessen bin ich mir sicher.

Das Grab

Auch Herr Thürling erzählt mir, dass es eine Anfrage aus Ratibor gegeben hat (oder gibt es sie noch?), ob man das Grab Ulitzkas nach Polen umbetten dürfte. Das soll er sich selbst gewünscht haben. Herr Thürling meint jedoch, dass man die Leichen, so weit wie möglich, in Ruhe lassen soll. Er möchte nicht, dass der Leichnam Ulitzkas verlegt wird. Um jedoch dem polnischen Antragsteller nicht sofort „nein“ sagen zu müssen, antwortet man ihm zugleich diplomatisch und wahrheitsgetreu, dass man eigentlich nicht weiß, wo sich die sterblichen Überreste von Ulitzka genau befinden. Sicherlich nicht da, wo jetzt der Grabstein zu sehen ist. Die Grabanlage wurde im Laufe der letzten 60 Jahre zigmal verschoben und umgestaltet worden. Ich habe selber im Abstand von nicht Mal zehn Jahren zwei verschieden aussehende Grabanlagen gesehen, wo Ulitzka begraben liegt. Nicht nur der Ort, auch die Ausgestaltung des Grabes hat sich geändert. Am Anfang stand das Grab quasi allein. Heute sieht es so aus, als ob Ulitzka im Quartier der Marienschwestern begraben liegt, ein einziger Mann unter 19 Nonnen aus dem Krankenhaus St. Antonius: …gebenedeit unter den Frauen.

Listy do Tymoteusza

Radosław Wiśniewski

Requiem dla dzika 2019

Próbowałem prześledzić w jaki sposób w Twoim sercu, synku, zagościł na stałe dzik i wszystko co dzikie. Może to się wzięło z tego, że drażniły mnie te wszystkie durne bajki straszące wilkiem, dzikiem i próbowałem je równoważyć opowieściami o tym, jak to jest naprawdę. Ty mimo to uwielbiałeś piosenkę z Akademii Pana Kleksa o dziku, który jest dziki i jest zły i bywały długie okresy, że żądałeś tylko dzika i jeszcze raz dzika.

Szybko Dzik zaczął odgrywać sporą rolę w twoich zabawach. Głównie jako postrach. Bywało, że chowałeś się przed dzikiem za plastikową kuchenką w pokoiku i potrafiłeś tam przesiedzieć dobrych dwadzieścia minut, mówiąc coś do siebie szeptem. A dorośli myśleli, że ty się po prostu tak świetnie bawisz sam ze sobą. Nie. Ty się chowałeś przed groźnym, dzikim dzikiem. I był czas, że bałeś się go na równi z mokiem i wikiem.

Musiałem ci tłumaczyć, że o ile nie mam zdania co do smoków, bo nie występują one w naturze, o tyle dziki czy wilki z bajek i te prawdziwe nie mają wiele ze sobą wspólnego i ogólnie te żywe są okej. Szczególnie wilki – są szlachetne i piękne. O tym, że daleko więcej dzieci zginęło z rąk ludzi niż od kłów wilków, o ile w ogóle jakiekolwiek dziecko zginęło od wilków – nie, o tym ci jeszcze nie mam serca mówić. Świat jest okrutny, ale jakoś nie spieszę się oswajaniem Ciebie z tą myślą. I to mimo że Twoje zabawy dowodzą, że wiedza o tym, że świat jest urządzony dosyć paskudnie i amoralnie – nie jest ci obca.

Tak było, kiedy bawiłeś się z mamą w lepienie zwierzątek i mama ulepiła ci węża, a potem ponieważ było mało plasteliny, zaczęła lepić myszkę. I Ty zobaczyłeś, że to myszka się tworzy i powiedziałeś w imieniu węża:
– Cieść myśko, cieść, ja loluje na ciebie, loluje!
– Poczekaj, jeszcze nie ulepiłam tej myszy – warknęła mama
– Ja pociekam myśko… – odpowiedziałeś i przysunąłeś swojego węża do rąk Mamy, tak żeby myszka nie miała wątpliwości, co ją czeka, jak zostanie ulepiona i powtórzyłeś z zimnem w oczach – ja pociekam…
Szybko wiedziałeś też, że misio robi foce „am-am” i ogólnie zwierzątka dzielą się na te które robią innym „am-am” i te, którym ktoś robi „am-am”.

A jednak przekonywałem Ciebie, że można próbować się zaprzyjaźnić i pokazywałem ci, że krokodyl może pomóc hipciowi, a z kolei lisek nie musi zjadać kurczaczka.
A potem kupiłem ci dzika z plastiku, razem z jeleniem, wilkiem, lisem, danielem, łosiem i rysiem. I znowu ze wszystkich najważniejszy był dzik, ale już jako synonim siły i dzikości, bez zła w tle. Dzik był przede wszystkim duzi i silny. I tobie to imponowało.

Zatem, będąc z Twoją siostrą na wypadzie w Wilnie, kupiliśmy ci kolejnego dzika, tym razem struganego z drewna, pomalowanego na różowo i nakrapianego na żółto. Jednak w Twoim dzikim utożsamieniu nie było granic, kiedy zachorowałeś na szkarlatynę i tata siedział z Tobą w domu, na Twoje życzenie pewnego dnia, nie wiedzieć kiedy, tata ulepił około dziesięciu różnych dzików z plasteliny. Były one małe i duże, z szablami i bez, z oczami czerwonymi, zielonymi i niebieskimi. Jakoś przeszły ci strachy. Zażądałeś nawet ostatnio po kąpieli futra wilka, bo będziesz teraz wikiem, pomijając momenty kiedy jesteś małym mockiem, lewkiem i – oczywiście – małym dzickiem.

Nawet pewnego dnia pojechaliśmy do lasu, w którym – mówiłem Ci o tym lojalnie, można spotkać mojego kolegę Kondzia, ale także dzika i jelenia. Gwałtownie oprotestowałeś Kondzia, krzycząc, że nie chcesz Kondzia, mimo że go nigdy nie spotkałeś. Potem zrozumiałem, że Kondzia pomyliłeś z koniem i kiedy sam to pojąłeś, powiedziałeś, że może być Kondzio. Co do dzika – pokazywałem ci zbuchtowane w lesie i przy drodze miejsca gdzie zapewne nie jeden dzik rył za smacznymi żołędziami. I mówiłem ci, że nie znam przypadku, kiedy dzik zabił człowieka, natomiast w drugą stronę – niestety to nie działa. Chodziliśmy trochę, zakręciliśmy się wokół pustego paśnika i wróciliśmy.

Myślę o tym teraz intensywnie synku, bo jednym z najpiękniejszych dźwięków jakim poprawiam sobie nastrój, powtarzając go w myślach – a przez większość czasu ostatnio mam podły nastrój – jest twój zaśpiew-zapytanie:
– A dziiiik? Dzie jes dziiik?
Kiedy idziesz do babci na noc i nie ma ciebie kilkanaście godzin w domu, często na wszelkie pytania odpowiadam Twojej mamie w taki sposób, naśladując Twoją melodię i dziecięcy timbre i ona się śmieje, że ledwo ciebie oddaliśmy, żeby odsapnąć chwilę, a już znowu jesteś między nami.

Tymczasem jak się dowiedziałem, w drodze jest postanowienie o wybiciu 210 z 200 tysięcy dzików w naszym kraju. Jeszcze nie zapadł ostateczny wyrok, ale nikt nie ma wątpliwości, że to kwestia czasu. I nikt normalny nie ma na to wpływu, bo żyjemy w takich warunkach, że nawet jak milion ludzi powie nie, a grupa 120 tysięcy facetów ze sztucerami, dużo groźniejszych niż jakikolwiek wik czy mok, będzie chciała sobie postrzelać – to ona sobie postrzela, bo ma poustawianych kameradów w rządzie, sejmie, służbach państwa. I oni będą strzelać do dzików, synku, tych twoich ukochanych dzików, dlatego, że świnki w fermach chorują na pomór świń. Nie pytaj mnie, jaki w tym jest sens. Nie jestem do końca pewien – ale wydaje mi się, że nie ma. Eksterminacje rzadko kiedy mają sens. Pewne jest, że niedługo dzików już nie będzie, poza tymi twoimi z plastiku, drewna i plasteliny.

W każdym razie, kiedy znowu zapytasz mnie śpiewnie za jakiś czas:
– A jes dziiiik?
Być może powiem ci:
– Chodź synku do lasu, poszukamy – żeby nie ranić twoich uczuć, chociaż będę wiedział, że już niczego tam nie znajdziemy poza pustym paśnikiem i żadnej zbuchtowanej ziemi na leśnych traktach.

Pozostanie nadzieja, że nikt nas w tym lesie przypadkiem nie zastrzeli, zamiast ostatniego żywego dzika.

#listydotymoteusza
#savethedzik

P.S. Jest jakaś petycja do podpisania w sprawie? Chętnie ją podpiszę.

PS.2. Jest petycja, podpisałem, podpisz i Ty


Ja też podpisałam.

Niestety wszyscy wiemy, że decyzja już zapadła, od niedzieli już się na potęgę strzela do dzików, podobno nawet do prośnych macior. A na pociechę można sobie być może (ale tylko “być może”) powiedzieć z Adamem Wajrakiem:

Czasami jestem jednak fanem naszego państwa z tektury powiązanego sznurkiem do snopowiązałki. Tego naszego polskiego lelum polelum, które sprawia, że wielu rzeczy nie jesteśmy w stanie zrobić lub zrobić dobrze. Mam nadzieję, że przy akcji eksterminacyjnej dzików też to zadziała. Ktoś się upije, ktoś zaśpi, inny nie dojedzie, kolejny trafi w drzewo (broń Boże kolegę!), tu czegoś zapomną, tam przesadzą, zgubią się w lesie, albo pogubią sprzęt i niektóre dziki przetrwają, bo to mądre zwierzęta. No bo, kurcze na co mam liczyć jak żadne argumenty nie trafiają!

Barataria 99 Rok Malczewskiego

Patronami roku będą oficjalnie Gustaw Herling-Grudziński, Anna Walentynowicz, Stanisław Moniuszko. Nie są to źli patroni, ale oczywiście można by wybrać innych. Facebook proponuje Marka Edelmana (1919-2009), ja osobiście dodaję jeszcze Malczewskiego. Urodził się 14 lipca 1854 roku, zmarł 8 października roku 1929.

Ewa Maria Slaska

Ja, Don Kichot w białej koszuli

Jacek Malczewski jest autorem największej liczby autoportretów w dziejach sztuki polskiej. To twierdzenie powtarza się w sieci kilkadziesiąt razy. Arysta chętnie się przebierał i portretował w różnych postaciach. Podkpiwano sobie z jego megalomaństwa i kostiumerstwa. Podejrzewano o tranwestytyzm. Zarzucano egotyzm. Był aż do śmierci wierny pasji przebierania się – gdy umarł, pochowano go, zgodnie z jego wolą, w habicie tercjarskim. W szopce „Zielonego Balonika” w Jamie Michalikowej Boy tak to skomentował (Słówka, Kuplet Jacka Symbolewskiego):

Ni to pies, ni to bies,
Raz po razu zmieniam stan,
To w pirogu, to znów bez,
To profesor, to znów pan.
Na Zwierzyńcu czy też w Tyńcu,
Husarz, dziwka, krowa, chłop,
Wszędzie golę me symbole,
A ty zgaduj alboś czop!

Czy to sierć, czy to frak,
Zawsze poznać zacny stan,
Czy strój jest, czy stroju brak,
Zawsze jestem grecki Pan.
To w sweterze przy panterze,
To z ogonem, to znów bez;
To ze skrzypką, to znów z rybką,
Zgadnij, bracie, kto to jest?
To ze skrzypką, to znów z rybką,
Zgadnij, bracie, kto to jest?

Zgaduję.

Ani chybi Don Kichot:

Ten namalowany w roku 1914 Autoportret w białym stroju (obecnie w Muzeum Narodowym w Krakowie), przedstawia artystę z pędzlem w ręce, a plamy na koszuli jeśli nie są sugestią krwi przelanej w boju, to jednak są po prostu farbą, tym niemniej bufiaste rękawy koszuli, fantyzyjny kołnierz-stójka, kapelusz-czapa, szeroki skórzany pas, a przede wszystkim szczupła acetyczna twarz z bródką – wszystko przypomina rycerza o smętnym obliczu.

Szukam w sieci, czy moje domniemania są słuszne. Muzealniczka, Wacława Milewska, pisze, że ta biała koszula to damska bluzka i że wiązanie pod szyją zapięte jest złotą spinką. Szeroki skórzany pas to element odświętnego stroju góralskiego, a pod spodem widać jeszcze pas tkany. Czapa na głowie określona jest jako beret z ciasno otaczającym głowę czerwonym otokiem. Ciekawe jest połączenie w kostiumie elementów damskich i męskich, szlacheckich i ludowych, i dodanie im cech całkiem fantazyjnych. Kolory są metaforyczne – biel jest boska, świetlista, kobieca, czerwień – męska. Autoportret może być wyrazem androgynizacji. Ogólne wrażenie ma być groteskowe.

Leszek Lubicki na blogu Obrazowo rzecz ujmując pisze, że to nakrycie głowy to kucharska czapa.

Nie zgadzam się z przedmówcami w żadnej kwestii! Z kolei wydaje mi się, że Lubicki ma rację, gdy twierdzi, że Malczewski na wszystkich autoportretach ma taką samą twarz, która właściwie nie jest twarzą, lecz nieruchomo wpatrzoną w widza maską. Ale to by znaczyło, że… wszędzie jest Don Kichotem. Często w białej bluzce. W czapce jakuckiej, w zbroi i habicie, a raz nawet z tortownicą na głowie, co jest jeszcze bardziej groteskowe niż blaszana miska Don Kichota.

Kilka lat później. Autoportret w białej bluzie, rok 1912. Bluza jest tu już jednak nader porządna, a twarz wcale nie panakichotowa. Raczej dobrze prosperujący, inteligenty urzędnik Rady Miasta, wieczorami zachodzący do Jamy Michalikowej.

Jeśli nawet była to damska bluzka, to artysta nie pożyczył jej od żony, tylko miał ją w pracowni i ciągle używał. Tu jest pod fartuchem:

A tu co? Biała bluzka, stójka-wiązadło, złota spinka, a przecież udaje się ją wepchnąć pod kamizelkę i marynarkę jak z munduru urzędnika w starostwie.

W dwadzieścia lat po Autoportrecie w białym stroju artysta wciąż jeszcze portretuje się w tej samej białej koszuli:

Kolejny autoportret w renesansowej koszuli, ale obok kto? Muza, śmierć, żona, Dulcynea, Księżna? Zapewne Maria Balowa, kochanka artysty od roku 1900. Przeróbkę znalazłam na Facebooku na stronie Butelka Laudanum (Intertekstualna i immersyjna rozrywka postartystyczna. No to chlup!) Malczewski jako Mirmił, szef wojów słowiańskich Kajko i Kokosza… No cóż, piewca słowiańszczyzny, jeden z pierwszych. Pansłowianie chętnie by się na niego powoływali, ale cóż – artystę zajmowały też mity judeo-chrześcijańskie, a to go dyskredytuje jako artystą uznawanego przez kulturnatywistów…

Zapewne rysy Don Kichota nadaje artyście hiszpańska bródka. Poniżej też ją widać, nieco z boku.

To obraz zatytułowany Don Kichot i Sancho Pansa. Dwie smutne postacie podążają przed siebie błotnistym brzegiem morza czy też jeziora. Don Kichot ma tu znacznie mniej z Don Kichota niż wspaniały mężczyzna w białej koszuli i czapie…

Z tekstów wyrzuconych

Tak, wyrzuconych. Ale ponieważ w komputerze nic nie ginie tak naprawdę, tekst wychynął z niebytu w puste dni. Przyjrzałam mu się i mnie zdziwił. Ale widocznie dziesięć lat temu bohaterka tego tekstu tak się właśnie czuła.

Ewa Maria Slaska

Miłość wyżarła jej trzustkę

Jest po ciężkiej operacji. Rzeźnickiej jak określił jeden z jej lekarzy, który grzecznie zapytał, czy mógłby obejrzeć bliznę. Miała w brzuchu węzeł, który nie chciał się rozpuścić. Wściekle bolał. Nie mogła się ruszać, cierpiała. Lekarze (niemieccy) mówili, że przejdzie, a jak do jesieni nie przejdzie (była wiosna!), to będzie trzeba zoperować bliznę. Polski lekarz w sanatorium zaaplikował jej zastrzyki, sprawił, że ból minął niemal natychmiast, a ona, jak ciemna baba z ludu, gotowa była paść na klęczki i wielbić lekarza cudotwórcę boga. Ale to później. Na razie leży w szpitalu po operacji i oświadcza: Nie dam się już więcej operować. Jeden zabieg za drugim. Nie chcę. Żyć a potem umrzeć. Żółta krowa uratowała mi życie.

(Dopisek autorki z roku 2019: Informuję Czytelników, że nie wiem, o co mi chodziło z tą krową. O Kandinsky’ego?)

Dopiero jak przestaje boleć, jest w stanie zacząć normalnie myśleć. Sęp wyżera mi nie wątrobę jak Prometeuszowi, lecz trzustkę, pomyślała. Porobił w niej dziury. Dlatego trzeba ją było wyciąć. Za karę. Nie wolno kochać aż do samozatraty. Za to bogowie ukarali Prometeusza. Nie za to, że zabrał im ogień, lecz za to, że kochał jak bogowie bez oglądania się na konsekwencje. Oni mogli, byli w końcu bogami. On nie. Był człowiekiem (a tak naprawdę – był człowiekiem?) I został ukarany. Gdzie jest ta skała, do której go przykuto? Kaukaz, prawda? Można ją obejrzeć jak się jedzie koleją transsyberyjską?

(Oczywiście – nie! Dziesięć lat temu Autorka nawet się nie pofatygowała, żeby to sprawdzić!)

To ten potrójny celtycki Biały Jeleń w Trzech Koronach urodzony w dniu Trzech Króli wyżarł jej trzustkę i zostawił brzuchu węzeł. Mógł być królem i symbolem, a był tylko głodnym facetem. Wiedziała to, a przecież nie mogła się ruszyć, nie mogła odejść. Nie mogła się oderwać od spektaklu, jaki jej zafundowali bogowie. Patrzeć jak królewicz z bajki w swej prawdziwej postaci węszy po mrocznych zakamarkach, szukając żeru. Nie powinno jej to było dotykać. Oficjalnie byli tylko zaprzyjaźnieni.

Z książek sączą się wzniosłe mądrości. Na przykład – przyjaźń to miłość dwóch niezależnych duchów. To się naprawdę Mallarmemu udało. Facetowi, który zakochał się w otyłej, utlenionej utrzymance (skąd ja to wiem? pyta autorka) w guście dzisiejszej polskiej fryzjerki na emigracji.

W każdym razie, dopiero, gdy lekarz w sanatorium rozbił węzeł, uświadomiła sobie, że to wróci. Jak nie dziurami w trzustce, która się sama wyżera, to węzłem nierozsupłanych nici w brzuchu lub guzem w gardle. Wróci zawsze i będzie wracało, dopóki się go nie pozbędzie.

Lekarz twierdził, że jest wojowniczką i że z trzustką w garści wygrała walkę ze śmiercią. Ale ona wie, że po kilku latach beznadziejnych zmagań wreszcie wygrała walkę z królewiczem z bajki, który przecież był tylko głodną zmorą. On był królewiczem, ona królową elfów, która się zakochała w głowie osła.

Umarła

Bardzo lubię jej piosenki, ale to dopiero Teresa uświadomiła mi, że Eva Cassidy, dziewczyna o cudownym głosie, nie żyje…

Teresa Rudolf

Eva Cassidy

Ten mój świat

Cóż  to za smutny świat,
cóż  to za okropny świat,
cóż to  za niezrozumiały świat,
cóż to za bestialski świat.

Cóż to za dziwny świat,
cóż to za obolały  świat,
cóż to za wzruszający świat,
cóż to za tajemniczy świat.

Cóż to za cudowny świat,
cóż to za magiczny świat,
cóż to  za uroczy świat,
cóż to za przepiękny świat.
Ten mój, jedyny świat.

X
Żyła 33 lata, oddychała, myślała, czuła, była szczęśliwa, cierpiała, kochała, grała na gitarze
i śpiewała.
A w roku 1996 przestała oddychać, myśleć, czuć, być szczęśliwa, cierpieć i śpiewać!
Jak można tak młodo umierać?
Jak można umierać, mając taki głos, tyle życia w sobie, huragan emocji, życie, życie, życie, które nie gaśnie nawet po śmierci, w jej muzyce, w jej śpiewie.
Rozpala do życia, kiedy się jej słucha, każe tańczyć, kochać, cierpieć, żałować…
Jak można umierać w tym wieku z powodu choroby, z kaprysu losu?
Cierpiała z bólu, czy ze strachu przed tym, że już nigdy nie zaśpiewa czegoś, co jeszcze było w sercu, a śpiewało się już w głowie?
A może czekała jeszcze na jeźdźca na bialym koniu, a on ciagle jeszcze nie galopował i nie porywał w zawieruchę życia i do pięknych ogrodów?
A może było odwrotnie?
Był koń, był jeździec, były obrączki, były ogrody z pięknymi kwiatami, a między nimi chwast, o przepięknej nazwie “melanoma malignum”?
Kwiat urodzony gorącym latem, wygrzewając się na słoncu jak wąż, bezgłośnie syczący…
A kiedy zabierał ją ze sobą, nie wiedziała, że kiedyś już nic nie będzie pachnieć.
A dziś?
Jej głos unosi się nad moją bezsenną nocą, we wspaniałym bluesie….
Piękna dziewczyna, z pięknym głosem odeszła w pół zdania.
A może to ta cholerna sprawiedliwość, żebyśmy, ci inni, bez jej talentu, bez jej urody, młodości i żywotności, mniej atrakcyjni, po prostu sobie na pół gwizdka, dłużej dzień po dniu pożyli?
Wiele ludzi, nie wiedząc nic o niej, a tylko słysząc jej muzykę, może myśleć:
ta, to ma wszystko, głos, urodę, pieniądze, młodość, nie wiedzą, że to już tylko głos ptaka, lecącego na niebie, bez obawy, jak to kiedyś będzie, jak to naprawdę jest,
bo już wie…
I uśmiecha się, śpiewajac te swoje songi, wolna jak ptak.


Jednodniowy człowiek

Mówił, że mu życie
przelatuje przez palce,
jak piasek,
mówił, że mu życie
przecieka przez palce,

mówił, że wszystko
tak za szybko jakoś,
że przemija mu obok,
przebiega mu jak kot
cicho i niepostrzeżenie,

mówił tak około dwudziestu
ostatnich lat, śledził
sam siebie, każdy dzień
śledził innych, mówiąc,
że przemijają za szybko.

Bał się tak swych
myśli, ale  filozofował,
nie chodził na pogrzeby,
nie chodził na cmentarze,
nie chodził do szpitali.

Bedąc kiedyś już
chorym starcem,
myślał ciągle o tym,
by znaleźć nazwę
na siebie samego,
i znalazł:
„jestem jednodniowcem”,
już wieczór, czas odejść.


Eva Cassidy (ur. 2 lutego 1963 w Oxon Hill, zm. 2 listopada 1996 w Bowie) – amerykańska piosenkarka.

***
Uwaga: Wszystkie wpisy Teresy Rudolf są jej autorską kompozycją, co oznacza, że jest ona nie tylko autorką wierszy, ale dokonała też wyboru muzyki i filmów wideo lub zdjęć, które towarzyszą jej poezji i ją uzupełniają.

Reblog: polski Don Kichot

Kochani Czytelnicy, ostatnio nagromadziło się tyle tematów baratarystycznych, że od
1 stycznia 2019 roku wprowadzam materiały dodatkowe poza numeracją poniedziałkową, a przy okazji wszystkie Baratarie (te z numerem i te bez) otrzymają tag Barataria.

Dariusz Sobala
30 grudnia 2018 roku

reblog z Facebooka

W drodze do Polski, tuż za Wiedniem, stoją wiatraki generujące prąd. Jest ich tyle, że nudzi się liczyć.
A u nas wciąż nie wiadomo, czy dają prąd, czy wirują dzięki kopalni Bełchatów. Dlatego lepiej je rozebrać.
Tako rzecze pis.

Ostatnim, który walczył z wiatrakami był Don Kichot z Manczy, nazywany Rycerzem Smętnego Oblicza.
Don Kichot wywodził się z warstwy hidalgów, niegdyś wiele znaczącej w życiu publicznym Hiszpanii, ale w XVI wieku już znacznie podupadłej, zarówno pod względem znaczenia, jak i majątku. Bezczynność i odosobnienie spowodowały, że uległ wpływom literackim
i postanowił wcielić w życie ideał średniowiecznego rycerza. Wyobraźnia sprawia, że rzeczy codzienne i zwykłe przybierają dla niego fantastyczne formy – np. karczma staje się zamkiem, a wiatrak wydaje mu się olbrzymem. Jest przede wszystkim naturą czynną – szuka nieustannie okazji do działania, nie poświęca czasu na zrozumienie sytuacji.

Jest również megalomanem – chełpi się swoją wielkością i znaczeniem swoich czynów, nieustannie poszukuje sposobności, aby dowieść swojej odwagi i siły. Potrafi jednak okazywać wdzięczność tym, którzy mu pomogli, oburzać się na bezprawie i krzywdę, jest zdolny do hojności i bezinteresowności, bywa cierpliwy i serdeczny. Potrafi myśleć logicznie i udzielać praktycznych rad, jest inteligentny. W sposób prosty i zrozumiały wyjaśnia Sanchowi wiele problemów nurtujących ówczesną Hiszpanię. Bohater zmienia się w toku akcji – coraz mocniej przejmuje się niepowodzeniami i popada w coraz większy smutek, który ustępuje dopiero przed śmiercią.

A teraz przeanalizujcie jeszcze raz opis Don Kichota i podstawcie pod tę postać Kaczyńskiego, zmieńcie Hiszpanię na Polskę i szybko zasuwajcie na grób Cervantesa, by go uczciwie skląć, bo kacza dupa wraz z pisem to jego pomysł.


Komentarz Adminki:


Farma wiatrowa w miejscowości Tymień k. Koszalina (DAMIAN KRAMSKI) – http://www.tokfm.pl z 28.11.2018

Data pod podpisem jest ważna. Tego dnia radio TOKFM podało, że podobno jednak Polska oszczędzi wiatraki.

W piątek zaprezentowano rządową strategię energetyczną na najbliższe kilkanaście lat. Według niej Ministerstwo Energii w projekcie zapowiedziało rezygnację z rozbudowy wiatraków na lądzie – ma je zastąpić fotowoltaika, a od 2026 r. – offshore, czyli wiatraki morskie. Rezygnację z onshore minister Krzysztof Tchórzewski tłumaczył sprzeciwami społecznymi i realizacją wyborczych obietnic PiS.

Tymczasem w środę wiceminister energii Grzegorz Tobiszowski tłumaczył, że stanowisko resortu zostało źle zinterpretowane,
a o losie wiatraków zdecyduje w przyszłości rynek.

Ale oczywiście te enuncjacje, które i tak są podobno bez sensu i były obliczone tylko na uspokojenie górników, niczego nie zmieniają w analizie postawy PiS i Prezesa.


W Niemczech też toczy się współczesna walka z wiatrakami i ją też, siłą rzeczy, przyrównano do walki don Kichota. Z perspektywy niemieckiej społeczna słuszność jest ewidentnie po stronie przeciwników wiatraków: TU.

Vergessene Texte 2

Ewa Maria Slaska

Auf der Spurensuche nach “unseren Prälat” Ulitzka in Berlin

Fortsetzung

Ich wohne in Berlin, meine Spurensuche umfasst bewusst nur Berlin und Umgebung. Ulitzka war auch jahrelang in Ratibor tätig, aber ich bleibe bei meinem Leisten.

Ich finde Verschiedenes, auch etwas, was die Wissenschaftler, wie ich vermute, nicht gefunden haben. Darüber aber später. Zuerst zur Chronologie. Ulitzka in Berlin – das sind drei Zeitspannen: seine ersten Priesterjahre in Brandenburg (1901-1910), die Zeit nach seiner Ausweisung aus Schlesien bis zur Inhaftierung (1939-1944) sowie seine letzten Lebensjahre von 1945 bis 1953. Seit November 1939 war er ein Seelsorger im katholischen St. Antonius Krankenhaus in Karlshorst und anschließend in Friedrichshagen. Natürlich war er zwischen 1919 bis 1933 gefühlte Tausendmale als Abgeordneter der katholischen Zentrumspartei (Volkspartei) in Berlin.

Es war zuerst sein Name, der mein Interesse weckte. Das Wort Ulitzka: uliczka, eine kleine Straße. Eine Frage der Herkunft: Ulitzka ist selbstverständlich ein Deutscher gewesen, aber natürlich kommt mir dabei ein Satz aus dem Buch von Anna Poniatowska in den Sinn: Die ältesten Adressbücher oder Telefonbücher Berlins enthalten auf jeder Seite mehrere polnische Namen. Nicht alle Namensinhaber sind der Meinung, sie seien Polen, aber ihre Ahnen und Urahnen kamen aus dem Gebiet Polens hierher.

Und im Falle Ulitzka werde ich ergänzen: oder aus Tschechien. Das heißt, auch wenn Carl Ulitzka zweifellos in einer deutschen Familie in Oberschlesien geboren worden war, waren seine Ahnen und Urahnen Tschechen oder Polen. Der Historiker Guido Hitze, Autor einer umfassender Biografie des Prälats, schreibt, die Familie stamme aus dem Tschechisch-Mährischen her.

Das ist aber eigentlich unwichtig. Denn unabhängig davon, welche nationale Abstammung seine Familie vorweist, situierte er sich selbst im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Polen. Er sprach beide Sprachen (Polnisch erlernte er während seines Theologiestudiums) und setzte sich für seine Landsleute ein, unabhängig von deren Muttersprache, selbst wenn es unbequem oder gar gefährlich war. Mein Freund Engelbert Kremser, der selber aus Ratibor stammt, meint die polnische und die deutsche Sprache waren in der Umgebung gründlich gemischt, „wie in einem Streuselkuchen – ein Streusel sprach Deutsch, ein anderer, gleich nebenan – Polnisch“. Und das Polnische war oft uralt, eine Sprache, die selbst die Polen in Polen seit Jahrhunderten nicht mehr sprachen, eine Sprache aus den Zeiten von Kochanowski (1530-1584), eines Renaissance Dichter, der als erster die Gedichte auf Polnisch schrieb. Bis dahin schrieben alle Wortmenschen Polens Latein .

Sicher ist eins: Ulitzka war ein Oberschlesier und baute um Berlin herum mehrere Kirchen.

Die Kirche in Bernau

Katholische Herz-Jesu-Kirche
Börnicker Str. 12 (Pfarramt) / Ulitzka Straße / Bahnhofstr. 9 (Hauptportal)
16321 Bernau bei Berlin

Die katholische Gemeinde in Bernau wurde 1849 gegründet. Ulitzka kam 1901 hierher. Jung, gerade erst 28 geworden, gutaussehend, groß. Ausdrucksvoller Profil, Gesicht mit prägnanter Knochenstruktur. Ein kluger Mensch, intelligent, charismatisch. Ein katholischer Seelsorger wie geschaffen fürs vorwiegend protestantische Umfeld. Die Gemeinde war arm, hatte keine Kirche und nutzte die Bonifatiuskapelle im Missionshaus in der Tuchmacherstraße als Gotteshaus. Dort bewahrte man das sog. Mariahilf-Bild auf, das später in die Kirche übernommen wurde.

Übrigens: Wegen des Bildes pilgerte man seit 1869 aus Berlin dorthin. Eine Idee von rebellierenden Pfarrer Eduard Müller, dem man die älteste Wahlfahrt des Erzbistums Berlin verdanke.

Schon früh kam Ulitzka in den Sinn, dass man hier eine Kirche bauen muss. In jeder Stadt, wo die Katholiken und Protestanten miteinander oder nebeneinander wohnen, hat man mindestens zwei Kirche. So wollte es Ulitzka auch in Bernau haben und später überall, wo er als Priester tätig war. Dies ist jedoch nicht so einfach, eine Kirche zu bauen. Erst müssen bürokratische Hürden überwunden werden, oft, wie es der Fall in Bernau war, politische, und dann auch finanzielle. Man braucht viel Geld – und dieses muss vorerst gesammelt werden, bevor man mit der Grundsteinlegung beginnt. Der ehemalige Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche, Peter Beier, der 33 Jahre Gemeindepfarrer in Bernau war, erzählte mir, dass er zwar Ulitzka persönlich nicht kannte, aber seinerzeit in Bernau Johannes Lipinski, einen Mitarbeiter von Ulitzka, getroffen habe. Seine Aufgabe war es, in der heißen Phase des Geldsammelns, die ‘Bettelbriefe’ per Hand zu kopieren. Er erinnerte sich, man habe sich dabei die Finger wundgeschrieben!

Mit dem Bau begann man 1907. Die Kirche wurde am 13. September 1908 feierlich eingeweiht. Georg Kardinal Kopp kam aus Breslau zu diesem Anlass nach Bernau! Interessant ist, dass praktisch zu gleicher Zeit Ulitzka zuerst eine Kapelle für eine Arbeiterkolonie des Pastors Friedrich von Bodelschwingh in Lobetal bauen wollte und mit dem Bau einer anderen Kirche in der Gemeinde, der Maria-Verkündigungs-Kirche in Biesenthal, begann.

Pfarrer Kort organisierte 2007 Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Kirchenbaus. Die Schulkinder spielten dabei ein Theaterstück über Ulitzka und seinen Vorhaben. Der Junge, der Ulitzka gespielt hatte, ist danach selber Priester geworden und bat darum, seine Primiz in Bernau feiern zu dürfen.

1998 (90 Jahre Kirchenweihe, 125. Geburtstag und 45. Todestag des Prälaten) hat Pfarrer Beier erreicht, dass ein kleiner Abschnitt der Breitscheidstraße, zwischen der Börnicker Straße und der Bahnhofstraße, genau dort, wo die Kirche steht, in die Ulitzka-Straße umbenannt wurde.

Kurz danach, am 20. August 1999 ging Pfarrer Beier in Ruhestand und somit nach Templin.

Es gab einen weiteren Versuch, an den Kirchenerbauer zu erinnern, diesmal von einem Gemeindemitglied vorgeschlagen: An der Giebelseite des Pfarrhauses der Herz-Jesu-Kirche sollte ein Porträt des Kirchenerbauers angebracht werden. Der Vorschlag fand jedoch keine breite Zustimmung und letztlich ganz fallen gelassen wurde.

Die Kirche kann man schon von der S-Bahn aus sehen. Ich bin um 12 Uhr mit Pfarrer Eberhard Kort verabredet, gehe aber zuerst um die Kirche herum. Eine schöne neugotische Kirche, mit einem blau-weißem Schild des Denkmalschutzes. Und das seit 1977, d.h. seit der DDR-Zeit! Als Erklärung dazu findet man nur einen Satz, der doch keine Erklärung liefert: Die Kirche wurde in den Jahren 1907/1908 nach Plänen des Charlottenburger Architekten Paul Ueberholz als einschiffige Hallenkirche im Stil norddeutscher Backsteingotik erbaut.

Ich vermute, dass es der Turm ist, der dem Denkmalschutz so gut gefallen hat. 66 Meter hoch! Und sehr schön. Pfarrer Baier wird mir später erzählen, Ulitzka wollte den Turm noch höher haben, damit er die evangelische Kirche überragt. Oh, du fromme Bescheidenheit!

Ich fotografiere fleißig. Neogotische Kirchen sind mir vertraut wie keine anderen. Ich wuchs im Danziger Stadtteil Langfuhr auf, wo alle Kirchen das Prädikat „neo“ tragen. Meine – Herz Jesu Kirche, wie die in Bernau und Templin – ist ebenfalls neogotisch.

Pfarrer Kort zeigt mir seine Kirche, die seit Ulitzkas Zeiten intensiv umgebaut wurde. Einfluss darauf hat das Jahr 1965, meint Pfarrer Kort, das 2. Vatikanische Konzil, die Änderung der Liturgie, die Entstehung der Volkskirche. Der Gemeindehirt kommt den Menschen näher. Die Kanzel wird nicht mehr benutzt, der Priester steht den Gläubigen zugewandt hinter einem schlichten Tisch oder – beim Vorlesen – am Pult. Jede katholische Kirche in der Welt wurde nach diesem Muster umgebaut.

Die Umgestaltung der Kirche in Bernau, die 1964-1966 unter Pfarrer Alfons Schneider erfolgte, ist nicht besonders gelungen. Zuständig für den Umbau war Herr Architekt Gottfried Zawadski aus Kamenz. Ende April 1966 war die Weihe des neuen Altares. Pfarrer Beier wurde kurz danach, am 19. Juni eingeführt. „Ich war nicht gerade glücklich über die völlig umgestaltete Kirche. Der Tabernakel auf einer Stelle und das Relief am Ambo stammen von Herrn Schötschel. Die große Herz-Jesu-Figur kam erst einige Jahre später in den Altarraum zurück. Zum 100-Jahr-Feier werden noch einige Dinge verändert, u.a. kamen die Platten in den Altarraum. Das Abendmahl-Relief, seitlich von Tabernakel, stammt aus dem einstigen Hochaltar und fand dort seinen Platz in Erinnerung an früher.“

Ja, ich bin auch der Meinung, dass man mit dem, was gemacht wurde, nicht besonders glücklich sein kann. Die auseinandergenommenen Teile des alten Altars, 1968 von schon erwähnten Friedrich Schötschel neu gemacht, sind sehr schön, aber unvorteilhaft platziert. Das Tabernakel steht auf einem kleinen Tisch rechts vom Altar, der Lesepult – links. Vorne an der Apsis-Wand sind drei Altarteile in Form eines Tryptychons angebracht, schmucklose Spanplatten, auf der mittleren die alte Christus-Figur aus der Entstehungszeit. Merkwürdig. Originell, aber merkwürdig. Genauso merkwürdig scheint mir der kleine, irdene Weihwasserbehälter, der wie ein polnischer Gurkentopf aussieht. Oder gar einer ist. Bevor ich mit meinen Recherchen fertig werde, werde ich noch ein paar solche bescheidenen Behälter sehen. Wir sind in der Uckermark, es ist ein armes Land. Gewesen.

Seelsorge in Hoffnungstaler Anstalten

Bevor Ulitzka mit dem nächsten Kirchenbau – Katholisches Pfarramt St. Marien in Biesenthal – richtig anfangen konnte, fand er 1905 die nächste wichtige Aufgabe, als in seinem Pfarrgebiet die Hoffnungstaler Anstalten Lobetal durch Pastor Friedrich von Bodelschwingh gegründet wurden.

Bodelschwingh, 1905 schon ein alter Mensch, hatte damals bereits die Verwirklichung mehrerer sozialer Projekte hinter sich, die allesamt nach dem Motto Arbeit statt Almosen organisiert wurden. Eine seiner letzten Gründungen lag in der Umgebung Berlins. In dem heute 15 km nördlich gelegenen „Hoffnungstal“ ließ er eine Arbeiterkolonie anlegen – eine Zufluchtsstätte und Herberge für die Obdachlosen der Hauptstadt. Die Arbeiterkolonie umfasste drei Dörfer: Rüdnitz, das alteingesessene Dorf, und zwei neu gegründete Dörfer, Lobetal und Hoffnungstal. (Sehr passende Namen. Lobe den Herren, meine Seele, lobe und verliere niemals die Hoffnung).

Unter den Bewohnern der Anstalt befanden sich sowohl Menschen evangelischen Glaubens als auch Katholiken. Ulitzka besprach die Lage mit dem Pastor von Bodelschwingh und übernahm die Seelsorge seiner in der Arbeiterkolonie weilenden Glaubensbrüder, unter denen auch viele Polen zu finden waren.

In Lobetal gab es ein kirchenähnliches Gebäude (heute: Verwaltungshaus), das zuerst eine provisorische Kirche in Berlin gewesen war, die Pastor Bodelschwingh nach Lobetal kommen ließ.

Dieses Haus diente vor allem als Ess-Saal, man hielt dort aber Gottesdienste ab und bei Bedarf wurde es auch als Leichenhalle benutzt. Dort zelebrierte Ulitzka einmal im Monat die katholischen Messen, bei großer Nachfrage auch auf Polnisch. Danach, als die neue evangelische Kirche gebaut wurde, fanden dort auch die katholischen Messen statt.

Die zweite Gelegenheit der Betreuung der Katholiken aus den Hoffnungstaler Anstalten bot sich auf dem Gut der Begründer der Bekleidungskette Peek & Cloppenburg. Sie stellten einen Pferdestall als provisorische katholische Kapelle zur Verfügung.

Alles schien bestens geregelt zu sein. Aber nein, ein unermüdlicher Kirchenbauer wie Ulitzka konnte nicht umhin, hier eine Kirche oder mindestens eine Kapelle bauen zu wollen. Er wollte, nein, er musste sie bauen! Das Geld wurde zusammengebettelt, auch Pastor Friedrich von Bodelschwingh spendete eine erhebliche Summe. Man wählte für den Neubau ein Stückchen Wald zwischen Rüdnitz und Hoffnungstal. Es gab bereits eine Baugenehmigung und man hat schon Bäume gefällt. Auf tausend Quadratmetern ragten nur Baumstümpfe empor. Es sah wie eine Wartehalle in einem Bahnhof aus, daher wurde es unter den Koloniebewohnern katholischer Bahnhof genannt.

Guido Hitze schreibt, dass Ulitzka hier seinen zweiten Kirchenbau errichtete. Der Text ist merkwürdig vage und irgendwie unwissenschaftlich, es fehlen genaue Angaben, wo und wann die Hoffnungstaler-Kirche gebaut werden sollte. Es gibt auch keine Fotos und keine Berichte über die Gottesdienste, die dort angeblich stattgefunden haben. Ich schrieb Frau Elisabeth Kruse an, die Pastorin der Lobetaler Kirche an und stellte die Frage: Gibt es eine katholische Kirche in den Anstalten? Hat es sie je gegeben? Am nächsten Tag rief sie zurück. Nein, eine katholische Kirche oder eine Kapelle ist in den Hoffnungstaler Anstalten NIE gebaut worden! Ich soll nach Lobetal kommen und mit Herrn Andreas Buntrock reden. Der würde es mir alles genau erzählen. Am nächsten Tag bin ich nach Lobetal gefahren. Ich habe mit Herrn Buntrock, dem emeritierten Diakon der Hoffnungstaler Anstalten und Kenner der Geschichte dieser Ortschaft, gesprochen. Ja, sagte er, Ulitzka wollte hier bauen, und von Bodelschwingh wollte es auch. Und trotzdem ist es nie dazu gekommen. Wieso? Das weißt man heute nicht mehr.

In der Chronik der katholischen Kirche in Biesenthal finde ich einen interessanten Eintrag: April 1985: Wiederaufforstung unseres Waldgrundstückes in Rüdnitz. Ob damit der katholische Bahnhof gemeint ist? Herr Buntrock sagte mir, dass es die alte Waldlichtung nicht mehr gibt.

Und so habe ich erfahren, dass eine Journalistin, die lediglich mit Menschen redet, manchmal mehr erfahren kann als ein Wissenschaftler mit ungehindertem Zugang zu allen möglichen Archiven und Bibliotheken.

Kirche in Biesenthal

Katholisches Pfarramt St. Marien
Bahnhofstraße 162
16359 Biesenthal

Eine wunderschöne Kirche, ruhig, schlicht, elegant. Auch sie ein Baudenkmal wie die Kirche in Bernau. Den Bau dieser Kirche begründete Ulitzka somit, dass in der Sommerzeit ca. 100 katholische Schnitter aus Polen in die Gemeinde kommen, um bei der Ernte zu arbeiten. Sie hatten Anspruch an einen würdigen Gottesdienst, den er, Ulitzka, ihnen doch auf Polnisch halten kann.

Pfarrer Horst Pietralla von Biesenthal erzählte mir, dass man Ulitzkas Spendenaufrufe für seine Kirchen nicht mehr hören wollte. Dann kam er auf eine erfolgreiche Idee. Ich werde, sagte er, eine barocke Kirche bauen. Dies hat geholfen, zumal seine Geldgeber und Spender aus dem Bayrischen stammten, wo man große Stücke von der barocken Kirchenarchitektur hielt. In Windeseile hat derselbe Architekt, Paul Überholz, der bereits in Bernau tätig war, eine neue Kirche entworfen und gebaut, eine der ganz wenigen barocken Kirchenbauten im Erzbistum Berlin. Pfarrer Beier sagte mir, dass die Salvator Kirche in Lichtenrade ebenfalls barocke Züge vorweist.

Die Biesenthaler Kirche wurde am 10. Oktober 1910 eingeweiht. Die Bänke, die Fußbodenplatten, die Farbgebung sind authentisch, aus der Bauzeit also. Dh. im Gegensatz zu der Kirche in Bernau ähnelt die Kirche sehr dem, wie sie zu Zeiten ihres Stifters ausgesehen hat. Sie ist auch sehr gepflegt und sehr gut besucht. Leider ist Pfarrer Pietralla, der kurz vor dem Kriege geboren ist und 1953 sein Abitur machte, der letzte Pfarrer in der Gemeinde. Ist er weg, wird die Kirche geschlossen. Schade, weil sie sehr gut besucht ist. Es kommen ca. 80 Personen zu Hochmessen, darunter etwa 20 Kinder. Es gibt 15 Ministranten (mehr Mädchen als Jungs!) und eine achtköpfige Blaskapelle, deren Chef Biesenthals Bürgermeister ist. Im wunderbar gepflegten Garten steht eine Campanile mit einer Glocke, die noch zu Ulitzkas Zeiten aus Hildesheim geliefert wurde, zuerst nach Bernau, dann nach Biesenthal. Da der Glockenturm aber für drei Glocken gebaut wurde, hat sich Pfarrer Pietralla um den Erwerb zwei weiterer Glocken bemüht. Mit Erfolg. Neue Glocken werden noch im Jahre 2015 eingesetzt. Sie waren nicht teuer, erklärt mir Pfarrer Pietralla, die kleinere kostete 3000 Euro, die größere – 5000. Mehr wird das Bestimmen der Glocken kosten, zumal sie auch mit den Glocken in der evangelischen Kirche abgestimmt werden. Pfarrer Pietralla betont dabei, dass die dafür ausgegebenen Gelder nicht für soziale Zwecke vorgesehen waren. Ich brauche diese Erklärung überhaupt nicht, sie ist für Kritiker gedacht.

In der Kirche gibt es einen wunderbaren Altartisch, der ebenfalls von Friedrich Schötschel angefertigt wurde. Seine Werke (u.a. Tabernakel und Taufbeckendeckel) hatte ich bereits in Bernau gesehen. In Biesenthal war er lange Zeit zwischen 1969 und 1986 tätig. Aus seiner Hand stammten nicht nur der Altartisch im schlichten Barockstil, der gut mit der Kirche harmoniert, sondern auch ein Vortragekreuz und das Kirchenportal. Auf der Innenseite des Portals sind Verse von Gertrud von le Fort und Rainer Maria Rilke in Kupfer eingearbeitet.

Pfarrer Pietralla stellt mir die Kirchenchronik zur Verfügung. Was wirklich rührt ist der erste Eintrag der Chronik: 25.3.1902: Am Fest Maria Verkündigung hält der Pfarrer von Bernau, Carl Ulitzka, den ersten katholischen Gottesdienst seit der Reformation in Biesenthal in einer Notkapelle. Als Notkapelle dient das Gartenhäuschen des Herrn Neumann in Biesenthal, Schulstraße 28. Die Laube bestand aus Stube und Küche. Der Trennwand wurde entfernt und so entstand ein Raum von 9 m Lange und 3 m Breite. Die Höhe betrug 1,9 m. Dies hat ein Maler festgehalten und das Motiv wurde als Postkarte und zugleich Bittbrief gedruckt:

Leider reichen die vorhandenen Mittel nicht aus, schrieb Ulitzka. Ich muß daher betteln, obgleich ich weiß, wie schwer es ist, und dass weite Kreise des Gebens müde geworden sind.

Der letzte Teil in ein paar Tagen

Alfred Tennyson, Bijcie dzikie dzwony

Ciąg dalszy z wczoraj

Pisałam wczoraj o noworocznym poemacie Tennysona Dzikie dzwony, od wielu lat czytanym w Sylwestra w Szwecji w Muzeum Skansen. Chciałam znaleźć polskie tłumaczenie, ale mi się nie udało. Poprosiłam więc trzynaście osób, żeby zechciały go dla nas przetłumaczyć. Miała to być delikatna aluzja do tzw. Apostołów z Cambridge, elitarnego klubu dyskusyjnego, założonego w roku 1840, którego członkiem był swego czasu również Tennyson. A że Apostołów było trzynastu, nie muszę chyba nikomu przypominać. Zawsze miało ich być dwunastu, po samobójczej śmierci Judasza dokooptowano więc Macieja, który był ponoć nie tylko Apostołem, ale i Ewangelistą (jego Ewangelia, podobnie jak wiele innych, nie została uznana przez synod kartagiński w roku 397).

Wezwałam więc do zabawy trzynaścioro autorów bloga, wliczając w to siebie. Tylko dwóch z nich odpowiedziało na wezwanie. No i ja. Troje. Oto nasze tłmaczenia Dzikich dzwonów.

Lech Milewski

Dzwońcie dzikie dzwony, do dzikiego nieba,
Do płynącej chmury, do mroźnego światła:
Rok umiera tej nocy;
Oddzwońcie to i dajcie mu umrzeć.

Oddzwońcie precz stare, zadzwońcie na nowe,
Dzwońcie radośnie poprzez śnieg;
Rok odchodzi, dajcie mu odejść;
Oddzwońcie precz fałsz, zadzwońcie dla prawdy.

Oddzwońcie precz smutki, co zatruwają myśl
o tych, których już nie zobaczymy.
Oddzwońcie precz waśnie bogatych i biednych,
Zadzwońcie na naprawę całej ludzkości.

Oddzwońcie precz zbyt wolno umierające przyczyny
i stare formy plemiennych walk;
Zadzwońcie oznajmiając szlachetny styl życia
łagodniejsze obyczaje, czystsze prawa.

Odzwońcie precz biedę, troskę, grzech,
bezbożne zimno naszych czasów;
Oddzwońcie precz me żałobne rymy
Zadzwońcie na poetę wyższej próby.

Oddzwońcie precz fałszywą dumę i krew,
Ludzkie oszczerstwa i złośliwości;
Zadzwońcie na miłość prawdy i sprawiedliwości,
na powszechną miłość dobra.

Oddzwońcie precz złośliwe choroby,
Oddzwońcie precz żądzę złota,
Oddzwońcie precz tysiąc lat wojen.
Zadzwońcie na tysiąc lat pokoju.

Zadzwońcie na dzielnego, wolnego człowieka,
Na wielkie serce i łagodną dłoń;
Oddzwońcie precz ciemność świata,
Zadzwońcie na nadejście Chrystusa.

Tibor Jagielski

Bijcie dzikie dzwony, w dzikie niebo,
Mroźnego światła chmura mknie;
Tej nocy rok kończy swój ostani dzień;
Bijcie dzikie dzwony, na śmierc dzwońcie jego.

Bijcie w to stare,  na nowe dzwońcie,
Bijcie, szczęśliwe, poprzez śnieg
Pozwólcie mu odejść, rok kończy bieg;
Bijcie w fałsz a prawdę głoście.

Bijcie w zgryzoty siły niszczące
Tak aby nigdy nie powróciły,
Bijcie w walki bogatych z biednymi,
Na pomoc całej ludzkości dzwońcie.

Bijcie w umierające wolno spory
i walki partii starodawnych;
Głoście szlachetne formy życia,
Miłych idei, czystych praw.

Bijcie precz grzech, strapienie, nędzę,
Niewierny i zdradziecki naszych czasów los
I w moje smutne rymy uderzajcie, bijcie,
Obudźcie lepszą w nich poezję.

Bijcie w fałszywą dumę z pochodzenia,
Bijcie i w zawiść i w nikczemność;
Dzwońcie miłości prawa  z prawdą
Dzwońcie powszechnej wierze w dobro.

Bijcie w te kształty starych plag i znoju,
Bijcie w sknerstwo i w złota chuć;
Bijcie w tysiące zakończonych wojen,
Dzwońcie na tysiąc lat pokoju.

Dzwońcie odważnym, wolnym, prawym,
O większym sercu, czulszej dłoni.
Uderzcie w ciemność w kraju naszym,
A Chrystusowi dzwońcie, aby zstąpił.

Ewa Maria Slaska

Dzwońcie dzwońcie dzikie dzwony
Pędzą chmury mroźne światło
Rok umiera rok miniony
Dzwońcie, pozwólcie mu umrzeć

Dzwońcie rok stary dzwońcie nowy
Dzwońcie radośnie w śnieżną dal
Rok odszedł a my mu odejść zwolimy
Dzwońcie prawdę dzwońcie precz fałsz

Dzwońcie precz smutek co ducha zżera
I dla tych których nie ujrzeć nam
Dzwońcie bogatym i dzwońcie biednym
Dzwońcie bo nowy świat kładzie strój

Dzwońcie niech znikną więzy stare
By starych kajdan gorset szczezł
Dzwońcie na nowe szlachetne życie
Obyczaj czysty i prawości wiek

Dzwońcie precz troski pragnienia żądze
Bieg czasu bez wiary zimny jak lód
Dzwońcie na zgubę mych smutnych rymów
Dzwońcie by nowy narodził się bard

Dzwońcie na odwrót fałszywej dumy
Przeciwko kłamstwu mściwych szuj
Dzwońcie dla prawdy dzwońcie dla dobra
Dzwońcie w imię powszechnej miłości

Dzwońcie aż zgniła zemrze zaraza
Dzwońcie na przekór tym co złota chcą
Dzwońcie na wieczny wojny pohybel
Dzwońcie na pokój i spokój u wrót

Dzwońcie na wolność dzwońcie
Hart ducha co serca otwiera i dłonie
Dzwońcie by zginął na świecie mrok
Dzwońcie by nadszedł Chrystus król

Nowy Rok Wallandera / New Year with Tennyson

Ewa Maria Slaska

Wczorajszego sylwestra spędziliśmy z Wallanderem i jego ojcem. Wpis kończył się tymi zdaniami:

Złożyli sobie życzenia. Ojciec nalał sobie kolejny kieliszek koniaku. Rozlał przy tym trochę na podłogę. Był w świetnym humorze. Dla Wallandera to było najważniejsze.
O dwunastej zasiedli przed telewizorem i słuchali…

Zaczął się Nowy Rok. Wallander i jego ojciec zasiedli przed telewizorem i słuchali, jak Jarl Kulle recytuje noworoczny wiersz.*

Tłumaczka, Irena Kowadło-Przedmojska, dodaje w tym miejscu przypis:

A więc znany aktor tradycyjnie wita Nowy Rok w Szwecji wierszem Alfreda Tennysona.

Nie mogę nie pójść tym tropem. Zostawiam więc Wallandera, który wraca do domu, a rano budzi się z bólem gardła i głowy…


“Ring Out, Wild Bells” is a poem by Alfred, Lord Tennyson. Published in 1850, the year he was appointed Poet Laureate, it forms part of In Memoriam, Tennyson’s elegy to Arthur Henry Hallam, his sister’s fiancé who died at the age of twenty-two.

According to a story widely held in Waltham Abbey, and repeated on many websites, the ‘wild bells’ in question were the bells of the Abbey Church. According to the local story, Tennyson was staying at High Beach in the vicinity and heard the bells being rung on New Year’s Eve.

It is an accepted English custom to ring English Full circle bells to ring out the old year and ring in the new year over midnight on New Year’s Eve. Sometimes the bells are rung half-muffled for the death of the old year, then the muffles are removed to ring without muffling to mark the birth of the new year. In some versions of the story it was a particularly stormy night and the bells were being swung by the wind rather than by ringers, but this is highly unlikely given the method of ringing English full circle bells, which requires a considerable swinging arc before the clappers will strike the bell.

Ring out, wild bells, to the wild sky,
The flying cloud, the frosty light:
The year is dying in the night;
Ring out, wild bells, and let him die.
XXX
Ring out the old, ring in the new,
Ring, happy bells, across the snow:
The year is going, let him go;
Ring out the false, ring in the true.
XXX
Ring out the grief that saps the mind
For those that here we see no more;
Ring out the feud of rich and poor,
Ring in redress to all mankind.
XXX
Ring out a slowly dying cause,
And ancient forms of party strife;
Ring in the nobler modes of life,
With sweeter manners, purer laws
XXX
Ring out the want, the care, the sin,
The faithless coldness of the times;
Ring out, ring out my mournful rhymes
But ring the fuller minstrel in.
XXX
Ring out false pride in place and blood,
The civic slander and the spite;
Ring in the love of truth and right,
Ring in the common love of good.
XXX
Ring out old shapes of foul disease;
Ring out the narrowing lust of gold;
Ring out the thousand wars of old,
Ring in the thousand years of peace.
XXX
Ring in the valiant man and free,
The larger heart, the kindlier hand;
Ring out the darkness of the land,
Ring in the Christ that is to be.

A translation into Swedish by Edvard Fredin called ‘Nyårsklockan’ – ‘The New Year’s Bell’ – is recited just before the stroke of midnight at the annual New Year’s Eve festivities at Skansen in Stockholm, capital of Sweden. This tradition began in 1897 when the young Swedish actor Anders de Wahl was asked to recite the poem. De Wahl then performed the poem annually until his death in 1956. Since 1977 the Swedish national public TV broadcaster, SVT, has aired the event live, and the first to read the poem on television was the actor Georg Rydeberg. The show turned out to be a major success, and watching it on New Year’s Eve quickly became a nationwide tradition. Rydeberg recited the poem until his death in 1983. After that many famous Swedish actors and/or singers have recited the poem.

  • Georg Rydeberg 1977 – 1982
  • Jarl Kulle 1983 – 1996
  • Margaretha Krook 1997 – 2000
  • Jan Malmsjö 2001 – 2013
  • Loa Falkman –  2014
  • Malena Ernman – 2015
  • Pernilla August – 2016
  • Krister Henriksson – 2017

It should be noted that the Swedish translation differs significantly from the English original. Inspired by the Swedish tradition, auto manufacturer Volvo used the poem in a 2016 New Year’s Eve advertisement (TU).

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