Barataria 44 Atlas der Abgelegenen Insel 2 (Reblog)

Judith Schalansky

Vorbemerkung zur Taschenbuchausgabe

DIESER ATLAS ist wie jeder Atlas das Ergebnis einer Entdeckungsreise. Sie begann vor drei Jahren, als ich im Kartenlesesaal der Berliner Staatsbibliothek um den mannshohen Globus herumging, und die Namen jener winzigen Flecken Land las, die in den Weiten der Ozeane verloren gegangen zu sein schienen, und die auf mich gerade wegen ihrer Abgelegenheit besonders einladend wirkten.

Sie erschienen mir ähnlich verheißungsvoll wie die weißen Flecken jenseits der gestrichelten Linien, die auf alten Landkarten den Horizont der bekannten Welt abstecken. Ware unsere Welt noch nicht rundherum entdeckt, hätte ich vielleicht auf einem Schiff angeheuert, in der Hoffnung, als Erste noch unbekanntes Land zu sichten oder gar zu betreten, und mich durch diese bloße Tatsache in zukünftige Atlanten zu schreiben. Doch die Zeiten, in der uns jede Weltumseglung neue Küstenlinien und Namen bescherte, sind endgültig vorbei. Mir blieb nur übrig, meine Entdeckungen in der Bibliothek zu machen, angetrieben von dem Wunsch, in seltenen Kartenwerken und entlegener Forschungsliteratur meine Insel zu fnden, die ich nicht mit kolonialistischem Eifer, sondern mit meiner Sehnsucht in Besitz nehmen wollte.

Dabei entsprach meine Phantasie durchaus dem gängigen Inselbild von Idylle und Utopie, der viel versprechenden Vorstellung, alles noch einmal anders machen zu Land können, fände man nur den einen perfekten Ort, weit weg von den Zwängen des Festlandes, ein Platz, an dem man zur Ruhe, zu sich kommen und sich endlich mal auf das Wesentliche konzentrieren kann.

WAS MIR AUF MEINER FORSCHUNGSREISE begegnete, waren jedoch keine Schauplätze romantischer Gegenentwürfe, sondern Inseln, denen man wünschen würde, sie wären unentdeckt geblieben, verstörend karge Orte, deren Reichtum allein die Vielzahl furchtbarer Begebenheiten ausmacht, die sich auf ihnen zugetragen haben. Während ich also eine schreckliche Geschichte nach der anderen fand und anfing, literweise Orangensaft zu trinken, um der durch alle Berichte geisternden Vitaminmangelkrankheit Skorbut vorzubeugen, packte mich erst deprimiertes Entsetzen, dann wohliger Grusel.

Es war wie mit den Gemälden des Jüngsten Gerichts, auf denen die Hölle mit ihren furchterregenden Monstern und detailliert geschilderten Foltermethoden den Blick fesselt, und nicht der Garten Eden. Im Paradies mag es schön sein, aber interessant ist es nicht.

DIE FRAGE NACH DEM Wahrheitsgehalt dieser Texte ist irreführend. Es kann darauf keine eindeutige Antwort geben. Ich habe nichts erfunden. Aber ich habe alles gefunden, diese Geschichten entdeckt und sie mir so zu eigen gemacht wie die Seefahrer das von ihnen entdeckte Land. Alle Texte in diesem Buch sind recherchiert, jedes Detail aus Quellen geschöpft. Ob sich all jenes genauso zugetragen hat, ist schon allein deshalb nicht zu klären, weil Inseln jenseits ihrer tatsächlichen geographischen Koordinaten immer Projektionsflächen bleiben, derer wir nicht mit wissenschaftlichen Methoden, sondern nur mit literarischen Mitteln habhaft werden können. Dieser Atlas ist somit vor allem ein poetisches Projekt. Wenn der Globus rundherum bereisbar ist, besteht die eigentliche Herausforderung darin, zu Hause zu bleiben und die Welt von dort aus zu entdecken.

Berlin, im Juni 2011

DAS PARADIES IST EINE INSEL. DIE HÖLLE AUCH.

Vorwort

ICH BIN mit dem Atlas groß geworden. Und als Atlas-Kind war ich natürlich nie im Ausland. Dass ein Mädchen aus meiner Klasse tatsächlich, wie es in ihrem Kinderausweis stand, in Helsinki geboren sein sollte, war mir unvorstellbar. H-e-l-s-i-n-k-i – diese acht Buchstaben wurden für mich zum Schlüssel zu einer anderen Welt, und es ist noch heute so, dass ich Deutschen, die zum Beispiel in Nairobi oder Los Angeles geboren sind, mit unverhohlener Verwunderung begegne und sie nicht selten für bloße Aufschneider halte. Genauso gut könnten sie behaupten, aus Atlantis, Thule oder dem El Dorado zu kommen. Eigentlich weiß ich natürlich, dass es Nairobi und Los Angeles wirklich gibt. Diese Städte sind ja auf den Karten verzeichnet. Aber dass man dort tatsächlich gewesen oder sogar auf die Welt gekommen sein kann, bleibt mir nach wie vor unbegreiflich.

WAHRSCHEINLICH liebte ich Atlanten deshalb so sehr, weil mir ihre Linien, Farben und Namen die wirklichen Orte ersetzten, die ich ohnehin nicht aufsuchen konnte. Und das blieb auch so, als sich alles änderte, die Welt bereisbar wurde und mein Geburtsland samt seinen eingezeichneten und gefühlten Grenzen von den Karten verschwand.

Ich hatte mich bereits an die Fingerreisen im Atlas gewöhnt, die Eroberung ferner Welten im Wohnzimmer der Eltern, das flüstern fremder Namen. Atlas für jedermann hieß der erste Atlas meines Lebens. Dass er, wie jeder andere auch – einer Ideologie verpflichtet war, zeigte in unmissverständlicher Deutlichkeit seine Weltkarte, die so auf der Doppelseite platziert war, dass Bundesrepublik und DDR auf zwei verschiedenen Buchseiten lagen. Hier verlief zwischen den zwei deutschen Ländern keine Mauer, kein Eiserner Vorhang, sondern der zu beiden Seiten weiß blitzende, unüberwindbare Falz. Dass das Provisorische der DDR in westdeutschen Schulatlanten wiederum gern durch gestrichelte Linien und die mysteriöse Abkürzung ›SBZ‹ behauptet wurde, erfuhr ich erst später, als ich mit dem importierten Diercke die Flüsse und Gebirge der nun mehr als doppelt so großen Heimat auswendig lernen musste.
Seitdem misstraue ich den politischen Weltkarten, in denen die Länder wie bunte Handtücher auf dem blauen Meer liegen. Sie veralten schnell und geben kaum mehr Auskunft, als wer welche Farbflecken vorübergehend verwaltet.

WIE VIEL MEHR ERZÄHLT dagegen das Kartenbild, das die Natur nicht verstaatlicht, sondern sie über alle von Menschen gemachten Grenzen hinweg vergleichbar werden lässt. In den physischen Topografen können die Landmassen vom tiefebenen Dunkelgrün bis zum hochgebirgigen Rotbraun oder polaren Gletscherweiß leuchten und die Meere in allen Blautönen erstrahlen – erhaben über den Lauf der Geschichte.
Natürlich zähmen auch diese Kartenbilder die natürliche Wildnis durch gnadenlose Generalisierung, welche die Vielfalt der realen Geografie reduziert, sie durch stellvertretende Zeichen ersetzt und darüber entscheidet, ob ein paar Bäume schon einen Wald ergeben, ob eine menschliche Spur als Pfad oder Feldweg registriert wird. So ist die Autobahn auf Karten dem Maßstab widersprechend breit, wird eine deutsche Millionenstadt mit dem gleichen Viereck beschrieben wie eine chinesische, und eine arktische Bucht leuchtet genauso blau wie eine pazifische, weil beide die gleiche Meerestiefe haben. Die Eisberge, die sich in Ersterer türmen, werden hingegen einfach verschwiegen.

Landkarten sind abstrakt und gleichzeitig konkret – und bieten bei aller vermessenen Objektivität doch kein Abbild der Wirklichkeit, sondern eine kühne Interpretation.

Polnische Ausgabe des Buches (Verlag Dwie Siostry 2014)

DIE LINIEN erweisen sich dabei als wahre Verwandlungskünstlerinnen, sie durchkreuzen als kühles mathematisches Raster der Meridiane und Parallelkreise ohne Rücksicht Land und Wasser oder zeichnen als organische Höhenlinien Gebirge, Täler und Meerestiefen nach und sorgen – unterstützt von der Schatten werfenden Schummerung – dafür, dass die Erde ihre Körperlichkeit behält.

Dass der auf der Landkarte reisende Finger durchaus als erotische Geste verstanden werden kann, wurde mir vollends bewusst, als ich in der Berliner Staatsbibliothek zum ersten Mal dem pornografischen Pendant des Atlas begegnete, dem relieferten Globus, bei dem die Vertiefungen des Marianengrabens und die Höhenzüge des Himalaja geradezu obszön greifbar werden.

Natürlich entspricht der Globus der Erde eher als die Kartensammlung im Atlas und kann zudem in Juggendzimmern fernwehmütige Stimmung verbreiten. Die Kugelform ist aber so genial wie heikel. Die haltlose Gestalt der Erde hat keine Ränder, kennt weder oben noch unten, weder Anfang noch Ende und lässt eine Seite immer im Verborgenen.

IM ATLAS DAGEGEN darf die Erde noch so übersichtlich und flach sein, wie sie es lange Zeit war, bevor Entdeckungsreisen den verheißungsvollen weißen Flecken der unerforschten Gebiete Konturen und Namen gaben und die Ränder der Weltkarten von den sich dort tummelnden Seeungeheuern und skurrilen Monsterrassen befreiten. Schließlich wurde auch jener riesige Wunschkontinent auf der Südhalbkugel zum Verschwinden gebracht, dessen Name gleich doppelt falsch war: Terra ausrralis incognita – wenn das Land unbekannt war, wieso war es dann benannt?

Die Welt auf einen Blick sichtbar machen zu wollen, wirft Probleme auf, die nicht befriedigend zu lösen sind. Alle Projektionen stellen die Welt verzerrt dar. Entweder stimmen die Entfernungen, die Winkel oder die Verhältnisse der flächen nicht. So kommt es etwa zu jenem winkeltreuen Weltbild mit schamlos verzerrten Länderproportionen, auf denen der zweitgrößte Kontinent Afrika genauso groß aussieht wie die weltgrößte Insel Grönland, die in Wirklichkeit jedoch vierzehnmal kleiner ist. Es ist einfach nicht möglich, die gekrümmte Oberfläche der Erde mit gleichzeitiger Flächen-, Längen- und Winkeltreue auf eine ebene Fläche zu projizieren. Die zweidimensionale Weltkarte ist ein Kompromiss, der die Kartografie zu einer Kunst zwischen ungehörig vereinfachender Abstraktion und ästhetischer Weltaneignung werden ließ. Am Ende geht es schlichtweg darum, die Welt zu erfassen, nach Norden auszurichten und gottgleich zu überblicken. So wird ein vermeintlich objektives Weltganzes mit wissenschaftlichem Wahrheitsanspruch präsentiert, der auch nicht davor zurückschreckt, die irdischen Planisphären ›Weltkarten‹ zu nennen, so als gäbe es kein Sonnensystem oder Weltall. Natürlich müsste es ›Erdkarten‹ heißen. Es heißt ja auch nicht ›Weltkunde‹!

VOR EIN PAAR JAHREN zeigte mir meine Typografieprofessorin ein riesiges Buch, das sie in einem massigen Planschrank aufbewahrte. Ich hatte schon einiges aus ihrer Sammlung gesehen, historische Poesiealben, aquarellierte Zeichnungen von Wurstsorten, Törtchen und Schleifen sowie die längst veraltete Ausgabe eines Kompendiums mit dem vielversprechendsten Titel, den ein Buch haben kann: Ich sag Dir alles. Das war nicht untertrieben: In diesem Band folgte auf eine Schautafel sämtlicher Bartmoden ein Querschnitt des menschlichen Gebisses und auf die Daten der ökumenischen Konzile eine Tabelle der wichtigsten Attentate der Neuzeit, was den wunderbaren Kolumnentitel ›Konzile/Attentate‹ möglich machte.

Doch jetzt holte sie einen in blaues Marmorpapier eingeschlagenen Folianten aus zerknittertem Seidenpapier hervor, der selbst Ich sag Dir alles in den Schatten stellte. Jede der glatten, angegilbten Seiten war voll von geometrischen Konstruktionen, Kreuzen, Kästchen, einfachen, doppelten, dreifachen, gestrichelten und durchgezogenen Linien, von lichten, kursiven und verzierten Schriftzügen, Abkürzungen, Pfeilen und Symbolen, von aquarellierten Farbfeldern und feinsten Schraffierungen. Hier wurden alle Protagonisten der kartografischen Erzählung einzeln aufgelistet und geübt, sogar die schwarz-weiß gestreiften Rändchen und die Maßstabskalen. An manchen Stellen war der Strich der Feder noch etwas ungelenk, andere Seiten waren so vollkommen, als wären sie nicht von Menschenhand gemacht. Bei dem Band handelte es sich um die gebundene Sammlung von topografischen Zeichnungen aus der Lehrzeit eines französischen Kartografen zwischen 1887 und 1889, wie die schmuckreichen Versalien der Titelei verrieten. Im hinteren Vorsatzpapier entdeckte ich ein einzelnes, kleinformatiges Blatt. Es zeigte die Karte einer Insel, hatte einen Rahmen samt dem Trompe-lœil eines gezeichneten Knicks an der unteren linken Ecke, jedoch weder Maßstab noch Beschriftung. Auf diesem stummen, namenlosen Eiland erhob sich ein wulstiges Massiv braun aquarellierter Gebirgszüge, in deren Talsohlen kleine Seen lagen und sich Flüsse schlängelnd ihren Weg ins Meer suchten, das nur von der blauen Kontur des Küstenverlaufs angedeutet wurde.

Ich stellte mir vor, dass der Kartograf erst diese Insel zeichnen musste, ehe er sich an das Festland wagen durfte, und plötzlich wurde mir klar, dass Inseln nichts als kleine Kontinente und die Kontinente wiederum nichts anderes als sehr, sehr große Inseln sind. Dieser klar umrissene Flecken Land war ganz und gar vollkommen und gleichzeitig verloren, wie das lose Blatt, auf das er gezeichnet worden war. Jeglicher Bezug zum Festland war hier abhandengekommen. Der Rest der Welt wurde einfach verschwiegen. Eine einsamere Insel habe ich nie gesehen.

TATSÄCHLICH gibt es eine Reihe von Inseln, die so weit von ihrem Mutterland entfernt sind, dass sie nicht mehr auf die nationalen Karten passen. Meistens werden sie dann übergangen; bisweilen erhalten sie einen Platz am kartografischen Katzentisch: eingepfercht in einen gerahmten Kasten, an den Rand gedrängt, mit eigenem Maßstab, aber ohne Auskunft über ihre tatsächliche Lage. So werden sie zu Fußnoten des Festlandes, in gewisser Weise entbehrlich, aber ungleich interessanter als der gewichtige, kontinentale Korpus. Es ist ohnehin nur eine Frage des Standpunktes, ob ein Eiland wie die Osterinsel abgelegen ist. Die Einwohner, die Rapa Nui, nennen ihre Heimat jedenfalls Te Pito o te Henua, den ›Nabel der Welt‹. Auf der endlosen, kugelförmigen Erde kann jeder Punkt zum Zentrum werden. Nur vom Festland aus gesehen ist eine solche Insel, das Werk von aktiven und erloschenen Vulkanen, entlegen. Die Tatsache, dass von ihr aus das nächste Land Wochenreisen mit dem Schiff entfernt ist, macht die Insel in den Köpfen der Kontinentalbewohner zu einem idealen Ort und das vom Wasser umgebene Land zur perfekten Projektionsfläche für utopische Experimente und irdische Paradiese: Auf dem südatlantischen Eiland Tristan da Cunha lebten im 19. Jahrhundert sieben Sippen unter der patriarchalen Herrschaft des Schotten William Glass in mikrokommunistischer Eintracht. Der zivilisations- und weltwirtschaftskrisenmüde Berliner Zahnarzt Dr. Ritter gründete 1929 auf der Galapagosinsel Floreana eine Einsiedelei, in der er auf alles Überflüssige verzichten wollte – die Kleidung eingeschlossen. Und der Amerikaner Robert Dean Frisbie zog in den 20er Jahren auf das pazifische Atoll Pukapuka, wo er – einem klassischen Motiv der Südseeliteratur entsprechend – eine bemerkens- und beneidenswerte Freizügigkeit vorfand. Hier scheint die Insel ganz bei sich, noch in einem unbefangenen Urzustand, als Paradies vor dem Sündenfall, schamlos, aber unschuldig.

DIE FASZINATION SOLCH abgeschiedener Orte erlag auch der kalifornische Seemann George Hugh Banning, der Anfang des 20. Jahrhunderts als gemeiner Matrose das pazifische Meer befuhr, mit dem innigen Wunsch, irgendwo Schiffbruch zu erleiden. Wo das geschehen sollte, war ihm egal, solange es eine gottverlassene Örtlichkeit war, die das Wasser allseits umgab. Aber zunächst sollte er Pech haben und musste desillusioniert feststellen: Wir liefen nur ›interessante‹ Inseln an, wie Oahu und Tahiti, wo Kaugummihüllen und amerikanische Redensarten fast ebenso häufig sind wie Bananenschalen und Windgeflüster in Palmenwipfeln. Schließlich hatte er Glück und durfte mit zu einer Expedition in mexikanische Gewässer auf einer der ersten Dieseljachten mit elektrischem Antrieb. Die fahrt ging zu den Inseln Südkaliforniens (Socorro), von denen er sicher wusste, dass sie kaum je aufgesucht worden waren, weil dort nichts ist, wie die Leute behaupteten. Als er vor seiner Abreise gefragt wurde, was denn dort zu holen sei, antwortete er: Nichts und das ist gerade das Schöne.

ANZIEHUNGSKRAfT des schönen Nichts war es auch, die Expeditionen ins Ewige Eis lockte (Rudolf-Insel), um das buchstäbliche Nichts der polaren Punkte aufzusuchen, nachdem weltreisende Nationen die vegetations- und rohstoffreichen Welten bereits gefunden und unter sich aufgeteilt hatten. So bedeutete auch das unbetretene Land der antarktischen Peter-I.-Insel eine nicht hinnehmbare Kränkung für den menschlichen Drang, Spuren zu hinterlassen, und bot zudem die Möglichkeit, sich doch noch einen Platz in der Geschichte zu sichern. Drei Expeditionen vermochten es nicht, die fast vollständig vereiste Insel zu bezwingen. Erst 1929 – 108 Jahre nach ihrer Entdeckung – gelang eine Landung, und bis in die 90er-Jahre hinein waren mehr Menschen auf dem Mond als auf diesem Eiland.

VIELE ABGELEGENE INSELN erweisen sich als doppelt unerreichbar. Der Weg zu ihnen ist lang und beschwerlich, die Anlandung lebensgefährlich bis unmöglich, und selbst wenn sie gelingt, entpuppt sich das so lang ersehnte Land häufg genug – als hätte man es nicht schon geahnt – als öde und wertlos. Die Beschreibungen in den Expeditionsberichten ähneln sich. Leutnant Charles Wilkes vermerkte: Die Macquarieinsel bietet keinerlei Anreiz für einen Besuch. Auch Captain James Douglas befand: Diese Insel ist der erbärmlichste Ort eines unfreiwilligen, sklavischen Exils, den man sich ausdenken kann. Anatole Bouquet de la Grye stimmte der bloße Anblick der Campbell-Insel traurig, und auch George Hugh Banning, der Liebhaber einsamer Inseln, berichtete: Socorro sah wirklich trostlos aus. So wie die lnsel da lag, erinnerte sie mich an einen halb verbrannten Strohhaufen, den der Regen gelöscht hat und der, ohne die Kraft, wieder in Flammen aufzugehen, in einer Tintenpfütze ruht.

EINEM ABERWITZIGEN AUFWAND STEHT oft kärglichster Nutzen gegenüber; die meisten dieser Unternehmungen sind von vornherein zum Scheitern verurteilt. So schickte die Académie des sciences einst zwei Expeditionen mit teurer Ausrüstung ans andere Ende der Welt, um dort, auf der Campbell-Insel 1874 die Venus-Passage beobachten zu lassen – ein Naturereignis, das schließlich von einer mächtigen Wolke verdeckt wurde.

Um von solchen Misserfolgen abzulenken, verbringen die Wissenschaftler viel Zeit damit, jeden Winkel des Eilandes zu vermessen oder Exemplare endemischer Arten zu finden, deren Auflistung in langen Tabellen die Appendixe der Expeditionsberichte anschwellen lässt. Für die empirische Forschung ist jede Insel ein fest, ein Labor der Natur; hier muss der Untersuchungsgegenstand endlich einmal nicht mühsam abgegrenzt werden, die Wirklichkeit bleibt zumindest so lange greifbar und zählbar, bis Flora und Fauna von invasiven Tierarten ausgerottet oder die Bevölkerung von eingeschleppten Krankheiten dahingerafft wird.

NICHT SELTEN macht sich bei den wenigen Besuchern vor Ort das blanke Entsetzen breit, und im Angesicht des deutlich begrenzten Raumes schleicht sich wie von selbst der beunruhigende Gedanke an das Risiko ein, zurückgelassen zu werden und bis ans Ende der Tage hier, auf einer einsamen Insel, ein Dasein fristen zu müssen.

Der schwarze Felsen St. Helena wurde zu Napoleons Verbannungs- und Toteninsel, die fruchtbar grüne Norfolk-Insel trotz ihrer paradiesischen Üppigkeit zur gefürchtetsten Sträflingskolonie des Britischen Imperiums, und für die schiffbrüchigen Sklaven der Utile erwies sich die winzige Insel Tromelin zunächst zwar als schicksalhafte Rettung, aber die vermeintlich zurückgewonnene Freiheit auf der nicht mal einen Quadratkilometer großen Insel geriet schnell zum Kampf ums nackte Überleben.

Die abgelegene Insel ist von Natur aus ein Gefängnis; eingeschlossen von den monotonen, unüberwindbaren Mauern eines hartnäckig anwesenden Meeres und fernab der Handelsrouten gelegen, welche die Überseekolonien wie Nabelschnüre mit dem Mutterland verbinden, eignet sie sich als Sammelplatz für alles Unerwünschte, Verdrängte und Abwegige.

Tikopia

In der Abgeschlossenheit dieser Räume können ungehindert schreckliche Krankheiten ausbrechen und befremdliche Sitten herrschen, wie die mysteriösen Kindstode auf St. Kilda und die furchtbare und zugleich zwingend erscheinende Praxis der Kindstötung auf Tikopia. Verbrechen wie Vergewaltigung (Clipperton-Atoll), Mord (Floreana) und Kannibalismus (St. Paul-Insel) scheinen im insularen Ausnahmezustand geradezu vorprogrammiert zu sein. Und dass dabei selbst heute noch Gebiete mit Gesetzen entstehen, die unserem Rechtsempfinden widersprechen, zeigt der Missbrauchsskandal auf Pitcairn, wo die kleine Gemeinde von Nachfahren der Bounty-Meuterer lebt: 2004 wurde die Hälfte der auf der Insel ansässigen erwachsenen Männer schuldig gesprochen, über Jahrzehnte regelmäßig Frauen und Kinder vergewaltigt zu haben. Zu ihrer Verteidigung beriefen sich die Angeklagten auf ein jahrhundertealtes Gewohnheitsrecht, denn schon ihre Vorfahren waren sexuelle Beziehungen mit minderjährigen Tahitianerinnen eingegangen. Das Paradies mag eine Insel sein. Die Hölle ist es auch.

BESCHAULICH IST DAS LEBEN auf den übersichtlichen Landstrichen jedenfalls in den seltensten fällen, kommt es doch öfter zur Schreckensherrschaft eines Einzelnen als zur Verwirklichung der Utopie einer egalitären Gemeinschaft. Inseln werden als natürliche Kolonien wahrgenommen, die nur darauf warten, unterworfen zu werden. Nur so ist es möglich, dass sich ein mexikanischer Leuchtturmwärter zum König vom Clipperton-Atoll und eine österreichische Hochstaplerin auf Floreana zur Kaiserin von Galapagos ausruft.

Aus den kleinen Kontinenten werden Miniaturwelten, in denen unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit Völkerrechtsbrüche begangen (Diego Garcia), Atombomben gezündet (Fangataufa) oder ökologische Katastrophen in Gang gesetzt (Osterinsel) werden können.

An den Rändern der endlosen Erdkugel lockt kein unberührter Garten Eden. Stattdessen werden die weit gereisten Menschen hier zu den Monstern, die sie in mühevoller Entdeckungsarbeit von den Karten verdrängt haben.

JEDOCH SIND ES GERADE die schrecklichen Begebenheiten, die das größte erzählerische Potenzial haben und für die Inseln der perfekte Handlungsort sind. Während die Absurdität der Wirklichkeit sich in der relativierenden Weite der großen Landmassen verliert, liegt sie hier offen zutage. Die Insel ist ein theatraler Raum: Alles, was hier geschieht, verdichtet sich beinahe zwangsläufig zu Geschichten, zu Kammerspielen im Nirgendwo, zum literarischen Stoff. Diesen Erzählungen ist eigen, dass Wahrheit und Dichtung nicht mehr auseinanderzuhalten sind, Realität fktionalisiert und fiktion realisiert wird. Schon die Entdecker wurden für ihre Entdeckungen gerühmt, als handele es sich dabei um schöpferische Leistungen, als hätten sie neue Welten nicht nur aufgefunden, sondern überhaupt erst erfunden. Dabei spielt die geografische Namensgebung eine bedeutende Rolle – so als würde der Name dem Ort erst zu seiner Existenz verhelfen. Wie bei der Taufe wird auch hier ein Bund besiegelt, zwischen Entdecker und Entdecktem, und die Besitznahme des vermeintlich ›herrenlosen‹ Landes legitimiert, selbst wenn dieses nur aus der ferne gesichtet wurde oder längst bewohnt und benannt ist. Dabei gilt wie bei allen Leistungen: Scribere necesse est, vivere non est – nur das ist wirklich geschehen, worüber geschrieben worden ist. Wer also die Flagge in den Boden steckt, bemüht sich, den nationalen Anspruch mit allerlei Informationen zu untermauern: Er berechnet die Koordinaten, kartografiert das Land und verteilt geografische Namen in seiner Sprache. Indem Norwegen die einzige aktuelle Karte der Peter -I.-Insel anfertigen ließ, betonte es sein Besitzrecht, wenngleich laut der Antarktisverträge jeglicher Gebietsanspruch zu ruhen hat. Das Kartografieren folgt dem Entdecken, der neue Name ist eine Geburt. Die fremde Natur wird gleich doppelt besetzt und besessen, der Eroberungsakt in der Karte wiederholt. Erst wenn etwas genau verortet und vermessen wurde, ist es wirklich und wahr. So ist jede Karte das Ergebnis und die Ausübung kolonialistischer Gewalt.

DASS INSELKARTE UND INSELLAND bisweilen verschmelzen und nicht mehr voneinander zu trennen sind, zeigt die Geschichte von August Gissler, für den die Schatzkarte bei seinen jahrelangen Grabungen Ende des 19. Jahrhunderts auf der Kokos-Insel irgendwann zum Ersatz für das gesuchte Gold wurde. Das Versprechen der Karte war am Ende mehr wert als der nicht auffindbare Schatz. Eine selbst gezeichnete Inselkarte war es auch, die Robert Louis Stevenson zu seinem Abenteuerroman anregte: Die Gestalt dieser Insel befruchtete meine Phantasie außerordentlich. Da waren Hafenplätze, die mich entzückten wie Sonette, und im Bewußtsein einer Schicksalbestimmung nannte ich mein Erzeugnis Die Schatzinsel‹.

Ein anderer Romantitel schrieb sich nicht nur gattungsbezeichnend in die Literaturlexika, sondern auch in die Atlanten. Eine Insel des chilenischen Juan-Fernandez-Archipels wurde 1970 umbenannt, um Touristen anzulocken. Auf dieser ehemals Más a tierra – ›näher zum Land gelegen‹ – genannten Insel hatte Alexander Selkirk avant la lettre seine Robinsonade erlebt. Heute trägt dieses Eiland nun allerdings nicht seinen Namen, sondern den seines literarischen Wiedergängers: Isla Robinsón Crusoe. Um die Verwirrung komplett zu machen, heißt nun aber die 160 Kilometer weiter westlich gelegene, ehemals Más Afuera – ›weiter draußen gelegen‹ – genannte Insel Isla Alejandro Selkirk, obwohl dieser niemals dort gewesen ist.

In den Karten ist jener quälend monotone Horizont überwunden, der auf Inseln tagein, tagaus das Blickfeld trennt und auf dem sich in der ferne vielleicht ganz schwach – als überraschender Deus ex machina – das ersehnte Schiff abzeichnet, das Nahrung bringt oder die Heimkehr verspricht.

Und in den geografischen Namen lässt sich Rache an dem entdeckten Land nehmen, das die Erwartungen nicht erfüllt. So nennen 1521 Ferdinand Magellan und 1765 John Byron einige Atolle der Tuamotu-Inseln Inseln der Enttäuschung. Ersterer, weil er auf den trockenen Eilanden weder das bitter benötigte Trinkwasser noch Essbares fand, Letzterer, weil ihm die Einwohner der mittlerweile besiedelten Inseln unerwartet feindlich gesinnt waren. Viele Namen muten mythisch und märchenhaft an. Auf der Possession-Insel verläuft der Fluss Styx, und die Hauptstadt von Tristan de Cunha heißt Edinburgh of the Seven Seas, wenngleich die Einheimischen den Ort nur The Settlement – ›die Siedlung‹ – nennen; wie auch sonst, ist es doch die einzige im Umkreis von 2400 Kilometern?

Vor allem spiegeln die geografischen Namen die Wünsche und Sehnsüchte der Einwohner und auch der Bewohner wider, wie ich in diesem Atlas alle diejenigen nenne, die nur zeitweilig auf der abgelegenen Insel leben. Bei den Stationierten von Amsterdam heißt ein ›Kap Jungfrau‹, zwei Vulkane ›Brüste‹, und ein dritter Krater trägt ganz offiziell die Bezeichnung ›Venus‹. Hier wird die Insellandschaft endgültig zum Pin-up und erotischen Ersatz. Die Insel scheint ein Ort zu sein, der zugleich Wirklichkeit und seine eigene Metapher ist.

DIE KARTOGRAFIE sollte endlich zu den poetischen Gattungen und der Atlas selbst zur schönen Literatur gezählt werden, schließlich wird er seiner ursprünglichen Bezeichnung Theatrum orbis terrarum – ›Theater der Welt‹ – mehr als gerecht.

Das Konsultieren von Karten kann zwar das Fernweh, das es verursacht, mildern, sogar das Reisen ersetzen, ist aber zugleich weit mehr als eine ästhetische Ersatzbefriedigung. Wer den Atlas aufschlägt, begnügt sich nicht mit dem Aufsuchen einzelner exotischer Orte, sondern will maßlos alles auf einmal – die ganze Welt. Die Sehnsucht wird immer groß sein, größer als die Befriedigung durch das Erreichen des Ersehnten. Ich würde einen Atlas heute noch jedem Reiseführer vorziehen.

Czego bała się moja prababka?

Krzysztof Mika

Fakelzugiem po Warszawie

To była pani z dobrego, przedpierwszowojennego domu: francuski, fortepian, nauki na pensji. Udział w strajku szkolnym w 1905 roku. Całe życie nosiła krzyż żałoby po powstaniu styczniowym. Wierząca katoliczka, sympatyczka PPS. Narodowców nie lubiła, pamiętała jak bojówki narodowców strzelały do pepesiaków w trakcie rewolucji piątego roku. Mąż był dość wysokim urzędnikiem kolei warszawsko-wileńskiej – jego zegarek służbowy mam do dziś – chodzi! Mam też ów krzyżyk żałoby narodowej.

Prababka kojarzy mi się z koronkami, kapeluszem i mieszkaniem na rogu Chmielnej i Żelaznej, przed wojną „dobra dzielnica”, a po wojnie już „Dziki Warszawski Zachód” – pamiętacie Hłaskę i Tyrmanda? Duże wielopokojowe mieszkanie zostało zasiedlone kwaterunkowymi lokatorami.  Prababka nie miała nic przeciwko temu – ludzie potracili mieszkania w trakcie wojny. Urocza pani, zawsze kapeluszu (przyzwoita kobieta nie wychodziła na ulicę z odkrytą  głową!), z pokorą znosiła powojenną rzeczywistość, pozostając wierną wierze i lewicowym poglądom. Często ja odwiedzałem po szkole, mieszkałem niedaleko, na Ochocie. Dokarmiała z groszowej emerytury. Skromne posiłki, podane elegancko i piękne srebrne sztućce z monogramami – tyle pozostało z dobytku po wojnie – tylko jedno nakrycie! Jest w rodzinie do dziś.

Prababka miała różne powiedzonka, bon-moty.  Jeden pamiętam do dziś: „nie boję się Niemców, Rosjan, komunistów – boję się hołoty”.  Wiedziała, co mówiła: cztery wojny, dwie rewolucje, jedna w Rosji na Ukrainie, budowa socjalizmu. To była mowa w rozumieniu (dobrym rozumieniu) lewicującej katoliczki z dobrego domu. A dziś przypomina mi się jeszcze jedna opowieść: w latach 30, nie wiem już w jakich okolicznościach, pojechała do Niemiec. Zaczynała się III Rzesza. Dla prababki to, co tam widziała, stanowiło wstrząs. Nazistowski entuzjazm Niemców, wstawanie z kolan, odrzucanie Traktatu Wersalskiego, skuleni normalni (jeszcze) ludzie, wycofani Żydzi.  Pamiętajmy, że nie kochała narodowców, więc odbierała to wszystko bardzo dotkliwie, emocjonalnie. Dużo młodych ludzi w mundurach, narodowe wzmożenie.

Ale z największym przerażeniem wspominała jedno wydarzenie. Pewnego dnia, wieczorem była świadkiem przemarszu fakelzugu. Co to jest fakelzug?  To marsz z pochodniami.  Ludzie w mundurach, ale i zwykli ludzie szli karnie i razem, nieśli również  sztandary, krzyczeli hasła narodowe, nazistowskie (prababka znała niemiecki). I wtedy zaczęła się bać. Wrażenie było tak silne, że wracało wiele lat po wojnie, prababka wielokrotnie „raczyła” mnie tą opowieścią, jako symbolem czegoś, czego należy się bać. Opowieści o wojnie owszem też, ale ów nazistowski fakelzug zajmował naczelne miejsce wśród „strasznych” opowieści.

Prababka miała jeszcze jedną umiejętność, potrafiła, językiem, oczywiście eleganckim, nazywać rzeczy po imieniu. Dla niej uczestnicy niemieckiego fakelzugu, być może nie wszyscy, to była groźna hołota. Pochodnie, nazistowskie hasła, poczucie mocy, wrzask – dla pani w kapeluszu było to nie do przyjęcia. Cóż fakelzugi stały się symbolem triumfującego nazizmu…

Jak się skończyło: wiadomo. Dlaczego dziś  do mnie wróciła do mnie ta historia? Otóż ulicami Warszawy przeszedł regularny fakelzug. Tak, w Warszawie! Tak, koło miejsca gdzie była słynna z czasów Powstania Warszawskiego barykada, 500 metrów od murów getta. Ten sam ryk, pochodnie, lepsze, bo pirotechniczne, ta sama ciemna moc, tylko kolory sztandarów nieco inne.  I „my chcemy Boga”, tam krzyczeli „Gott mit uns”.  Wierzący patrioci? I można mówić o cudownej uroczystości, morzu biało-czerwonych flag, rodzinach z dziećmi, wspólnym święcie itd. I konsekwentnie nie widzieć pewnych strasznych analogii, bezpośrednich nawiązań.

Moi rodacy-warszawiacy! jedną z głównych ulic naszego miasta przeszedł regularny fakelzug. Obejrzyjcie stare niemieckie kroniki, obejrzyjcie jeszcze raz „Kabaret”, „Zmierzch Bogów”, poczytajcie niemodnego dziś Remarque’a. Ja zaczynam się bać. Marsze podobne już miały miejsce, ale póki nie spotykały się z akceptacją rządzących… Rządy Republiki Weimarskiej też patrzyły przez palce, Hindenburg wręcz popierał Hitlera…

Powiecie: nie można szukać takich prostych analogii. Nie szukam – po prostu boję się. Tak jak bała się moja prababka.

Berlin, Stadt der Flüchtlinge

Im März 2017 hieß es:

Das größte Berliner Containerdorf für Flüchtlinge entsteht derzeit auf dem Tempelhofer Feld, im Spätsommer sollen die ersten Flüchtlinge einziehen. Doch das Dorf mit 1200 Plätzen hat einen entscheidenen Makel: Statt drei Jahre wie üblich wird es nur zwei Jahre betrieben werden können. Bei Baukosten von 16 Millionen Euro ein entscheidender Nachteil. Die Investition müsste schon nach zwei Jahren abgeschrieben werden. Die Initiative 100 Prozent Tempelhof kritisiert den Bau als „Massenunterkunft“. Die Flüchtlinge sollten besser in Wohnungen untergebracht werden.

Anne Schmidt

Am 3. Dezember um 13:00 durfte die interessierte und ambitionierte Öffentlichkeit auf dem Vorfeld der Flugzeughangars in Tempelhof den Innenbereich der dort aufgebauten Flüchtlingshütten in Augenschein nehmen. Im eisigen Wind warteten Kameraleute und Reporter mit Mikrofonen in den klammen Händen auf die Einführungsrede des Vertreters der Landesflüchtlingshilfe ab, um dann noch einen Disput zwischen der Bürgermeisterin von Tempelhof/Schöneberg und dem Flüchtlingsrat mit aufzunehmen.

Die Nachbarn des Tempelhofer Feldes entrannen dem eiskalten Wind zwischen den Hütten, indem sie die Dikussionen draussen nicht abwarteten, sondern sich in einer Musterhütte die Raumverteilung ansahen: Zwei Zimmerchen mit jeweils zwei Betten, ein winziges Duschbad und eine kleine Küche mit Herd und Kühlschrank erregten das bloße Missfallen einer ehemaligen Sozialarbeiterin und ehrenamtlichen Flüchtlingshelferin.
In der Tat fragte auch ich mich, wo das dritte, vierte… Kind einer Familie schlafen soll, das eventuell schon in der Pubertät ist und rein des Geschlechtes wegen in einem anderen Zimmer schlafen muss als die Geschwister. Wahrscheinlich werden Papa und Söhne sich in einem zusammengeschobenen Kingsize-Bett drängeln, während im zweiten Schlafraum die weiblichen Mitglieder der Familie sich betten dürfen.
Mich beschäftigte besonders die Enge im Duschbad, wo die Kleinen von einem Erwachsenen versorgt werden müssen, der zwischen Dusche und Wand kaum Platz finden wird. Da ist es von besonderem Vorteil, dass die Flüchtlingsfrauen zum großen Teil sehr dünn sind.

Die Temperatur in der Hütte war überraschend angenehm, obwohl die Aussentür offen stand (Tag der offenen Tür).

Meine Frage, wie im Sommer eine Überhitzung der Kunststoff-Container vermieden werden könne, behielt ich, ob der hitzigen Diskussion draussen zwischen den Vertretern es Flüchtlingsrates und der Bezirksbürgermeisterin, für mich. Die strahlenden Augen der einzigen Flüchtlingsfamilie, die an der Besichtigung teilnahm, versöhnte mich mit dem Provisorium.
“Wir haben sogar ein Frauenzimmer”, verkündete die etwa 9-jährige Tochter. Mutter und Vater gaben der Hoffnung Ausdruck, dass sie am folgenden Tag einziehen könnten. Lange genug haben sie darauf gewartet, denn den ganzen Sommer über sah ich vom Zaun aus, der das Container-Dorf vom Tempelhofer Feld hermetisch abtrennt, dass in den Hütten, die fertig zu sein schienen, Bauarbeiter ein und aus gingen, deren Privatautos vor den Türen geparkt waren.

Es hieß damals in den Medien, es  habe noch kein Betreiber gefunden werden können. Jetzt erfuhr ich, dass der Betreiber der Hangar-Unterkunft auch für das Hüttendorf zuständig ist. Wahrscheinlich musste seine Eignung erst einer langen Kontrolle unterzogen werden. In einem der Hangars müssen demnächst alle Neuankömmlinge die ersten drei Tage nach ihrer Ankunft in Berlin verbringen. Dort müssen sie sich zwischen Zeltplanen und unter einem Gemeinschaftsdach auf ihr Asylverfahren vorbereiten, obwohl es in der Stadt inzwischen genügend Heimplätze – laut Flüchtlingsrat – gibt.

Ze świata podręcznych 9

Zosia woła, woła, woła, od wielu miesięcy Zosia woła praktycznie codziennie!

MIASTO BEZPRAWIA – TONIEMY W PRZEMOCY

Nasze miasto staje się miastem bezprawia, panuje tu powszechna akceptacja dla przemocy.
A zachowanie władz, instytucji i funkcjonariuszy policji z KPP wskazuje na wiele patologicznych powiązań.
Niemoc organów powołanych do zadań przeciwdziałania przemocy zatrważa. W naszym mieście potrzebujemy monitoringu!
Chcemy żyć spokojnie.

Zosia ma sprzymierzeńców, ale sprawca przemocy ma ich też i są chyba lepiej ustawieni, dlatego nadal ma się dobrze, przebywa na wolności i zajmuje mieszkanie, z którego dzięki przemocy pozbył się i Zosi, i jej matki.

6 grudnia Zosia donosi: Departament Społeczeństwa Obywatelskiego przy Kancelarii Prezesa Rady Ministrów zajmie się sprawą bezpieczeństwa obywateli naszego miasta.
4 grudnia sprawę Zosi relacjonuje lokalna gazeta online,
Zapiski mazurskie:

Radni – nie bądźcie bezradni – apeluje mrągowska działaczka do reprezentantów mieszkańców z Rady Miasta Mrągowa

Kieruję apel ofiar przemocy, proszę pomyśleć, ale tak jak zwykły szary człowiek a nie organ samorządowy, że na moich stronach „Mrągowo bez przemocy” znalazło się kilka tysięcy wpisów i postów świadczących o tym, że mamy problem w Mrągowie.

Przeraża duża skala przemocy w Mrągowie – dotyczy nas wszystkich, a moja sprawa to jedna z wielu. Odnoszę wrażenie, że nasze miasto Mrągowo to miasto niemocy wobec przemocy.

Właśnie tymi słowami zwraca się Pani Zofia Wojciechowska z Mrągowa do radnych miasta Mrągowa.

Zofia Wojciechowska wystosowała apel. Spełnia swój obywatelki obowiązek i jeszcze chce się jej działać.

Zanim doszło do debaty na temat przemocy w Radzie Miejskiej, Zosia poruszyła niebo i ziemię, pytając wszędzie, w Sądzie, na Policji, w biurze Rzecznika Praw Obywatelskich, w tzw. MOPSie czyli Miejskim Ośrodku Pomocy Społecznej, w Fundacji Niebieska linia i w Fundacji Biała Wstążka – dlaczego? Dlaczego pomaga się sprawcy, a nie jego ofiarom?
Dlaczego? Przyznaję, że nie wiem. Chyba że odpowiedź będzie taka jak zawsze – bo sprawca jest mężczyzną, a ofiarami są kobiety, ba, kobiety samotne!

W międzyczasie mama Zosi wylądowała z zawałem w szpitalu, po czym została umieszczona w drogim, opłacanym prywatnie Ośrodku Rehabilitacyjnym. 

Czy tak wygląda prawo? Czy tak wygląda sprawiedliwość?

Czy zmieni coś kolejna instytucja, która ma się obecnie zająć sprawą Zosi? Czy to kolejne mydlenie oczu?

Trzymaj się, Zosiu!

Nasz człowiek w Australii (nawet kilku): Góra Kościuszki

Lech Milewski

Artur Rubinstein w swojej książce My many years wspomina, jak podczas pobytu w stolicy Australii, Canberze (rok 1937), zauważył plakat zachęcający do wycieczek w okolicach Góry Kościuszki. Wieczorem tego samego dnia był na przyjęciu u gubernatora Australii i opowiedział o swoim miłym zaskoczeniu.
Gubernator wybuchnął śmiechem – więc i pan dał się na to nabrać!
– No co nabrać?
– Na te mylące aborygeńskie nazwy.
– Ależ proszę pana, tutaj nie może być wątpliwości. Kościuszko, to może być tylko polskie nazwisko.
– Ha, ha, ha. Wszyscy tak mówią. Nie ma pan pojęcia, jakie podstępne są te aborygeńskie języki.

Trzeba oddać gubernatorowi sprawiedliwość, że następnego dnia, po koncercie, pospieszył do garderoby artysty.
– Miał pan rację. Tę górę nazwał tak jakiś polski podróżnik a ja znowu zrobiłem z siebie durnia.

Uwaga: powyższy tekst to nie jest cytat tylko moje wspomnienie czytanej dawno temu książki.

Jakiś polski podróżnik…

st

Paweł Edmund Strzelecki urodził się w 1797 roku w Głuszynie – zabór pruski – obecnie dzielnica Poznania. Uczęszczał prawdopodobnie do szkoły Pijarów, a następnie kształcił się w akademii rolniczej.
Przez dwa lata pracował jako nauczyciel w majątku Adama Turno, a gdy otrzymał swoją część spadku po rodzicach, wyruszył w podróż do Austrii i Włoch. Tam spotkał księcia Franciszka Sapiehę, na którym zrobił tak dobre wrażenie, że ten zatrudnił go jako zarzadcę swojego majątku na Ukrainie, w okolicach Mohylewa.

Franciszek Sapieha zmarł w 1829 roku i zapisał Strzeleckiemu bardzo duży spadek. Wkrótce potem Strzelecki opuścił Polskę.
Jakiś czas przebywał w Paryżu, gdzie studiował geologię, a następnie, w listopadzie 1831 roku, przybył do Anglii. Prawdopodobnie legitymował się paszportem pruskim jako Edmund von Strzelecki.
W Londynie nawiązał kontakty w wyższych sferach.

W 1834 roku wyruszył w podróż dookoła świata. Najpierw odwiedził Kanadę, gdzie prowadził badania geologiczne i odkrył pokłady żelaza i miedzi. Następnie powędrował na południe, do Brazylii, a stamtąd do Urugwaju, Argentyny, Chile i wreszcie, po odwiedzeniu wielu wysp Pacyfiku, w kwietniu 1839 roku dotarł do Sydney.
Został przyjęty przez George’a Gippsa, gubernatora kolonii Nowa Południowa Walia (Australia jako państwo jeszcze nie istniała), który zachęcał go prowadzenia badań geologicznych i obiecał uczestniczyć w kosztach wypraw badawczych.
Podczas pierwszej wyprawy, na zachód od Sydney, odkrył ślady złota. W listach do przyjaciół pisał, że na prośbę gubernatora nie podał tego faktu do wiadomości publicznej gdyż gubernator obawiał się napływu awanturników z całego świata.

Następna, dłuższa wyprawa, wiodła w kierunku południowo zachodnim. W marcu 1840 roku dotarł do masywu gór i zidentyfikował najwyższą z nich.

Mt Kosciuszko

Najwyższą z nich?

Może pomocny będzie wpis z dziennika podróży:

Szczyt… uderzył mnie swoim podobieństwem do kopca, który mieszkańcy Krakowa usypali na grobie patrioty Kościuszki, więc chociaż w obcym kraju, na obcej ziemi, ale wśród ludzi wolnych i miłujących wolność, nie mogłem się powstrzymać, aby jej nie nadać nazwy Mount Kosciuszko.

Góra podobna do kopca. No to chyba musi być ta najniższa…

Mt Kosciuszko

Może to zbliżenie rozwieje wątpliwości.

Mt Kosciuszko

Po zejściu z gór wyprawa kontynuowała wędrówkę dalej, na południowy wschód i dotarła do pagórkowatych i żyznych terenów, którym Strzelecki, na cześć gubernatora Gippsa, nadał nazwę Gippsland – KLIK.
Przeprawa przez Gippsland okazała się niespodziewanie trudna. Niezwykle gęsty busz i nieustanny deszcz utrudniały podróż i uniemożliwiały rozpalenie ognia. Z pomocą przyszli miejscowi Aborygeni, którzy nauczyli podróżników jeść surowe mięso koali.
W połowie maja Strzelecki dotarł do Melbourne, gdzie opublikował opis i mapę Gippslandu, co zachęciło wiele osób do przeniesienia się w tamte strony.

Następny etap to Tasmania. Strzelecki został bardzo dobrze przyjęty przez gubernatora – Johna Franklina – lepiej znanego jako badacz polarny – KLIK. Franklin zlecił mu badania geologiczne i analizę pracy istniejących kopalń węgla. Strzelecki spędził na Tasmanii ponad dwa lata.

Do Londynu wrócił w październiku 1843 roku. Ulokował swoje oszczędności w państwowej kasie, co mu zapewniło 400 funtów rocznego dochodu.
Następne dwa lata spędził na opracowywaniu i publikacji wyników swoich badań, za co otrzymał złoty medal Królewskiego Towarzystwa Geograficznego.
W listopadzie 1845 roku otrzymał obywatelstwo brytyjskie.

W latach 1845-51 Irlandię nawiedziła klęska głodu – KLIK. Paweł Edmund Strzelecki zgłosił się do pracy w Brytyjskim Towarzystwie Pomocy, które wysłało go do Irlandii. Wkrótce mianowano go kierownikiem generalnej agencji Towarzystwa w Dublinie.
Pracę w Dublinie zakończył w 1848 roku i został za nią odznaczony orderem Łaźni (Order of the Bath). Został również powołany przez izbę lordów jako rzeczoznawca w sprawach Irlandii.
Za swoją dwuletnią działalność w Irlandii nie przyjął żadnego wynagrodzenia.

Nie zerwał kontaktów z Australią. Współpracował z Australian Agricultural Company. Opracował dla niej plany irygacji. W marcu 1853 roku został wybrany prezesem filii tej kompanii (stanowisko płatne).
Również w roku 1853 otrzymał tytuł honorowego członka Royal Geographical Society.

W czerwcu 1856 roku, w końcowej fazie Wojny Krymskiej, Strzelecki został wysłany na statku na Morze Czarne, prawdopodobnie z tajną misją zleconą przez premiera Wielkiej Brytanii, lorda Palmerstona, który był z nim zaprzyjaźniony.

W czerwcu 1869 roku otrzymał z rąk królowej Wiktorii tytuł szlachecki (Sir) oraz order św Michała i św Jerzego – KLIK.
Zmarł 6 października 1873 roku. W testamencie zastrzegł, aby na jego grobie nie stawiać żadnego pomnika ani kamienia nagrobkowego. Ostatecznie postawiono tam płytę z napisem “Paul Edmund de Strzelecki died October 6th 1873“.
W 1997 roku metalową trumnę ze zwłokami Strzeleckiego ekshumowano i przeniesiono na Wzgórze św Wojciecha w Poznaniu – KLIK.

Dwa lata temu odsłonięto w Dublinie tablicę upamiętniającą działalność Pawła Edmunda Strzeleckiego w Irlandii.

P.E. Strzelecki

Góra Kościuszki.

Jaka jest, pokazują opublikowane zdjęcia. Wysokość 2,228 m. Bardzo łatwe dojście. Schody zaczynają się dopiero po zejściu.

Wikipedia – KLIK – wspomina, że podczas określania wysokości góry popełniono pomyłkę, wyższa okazała się sąsiednia góra o nazwie Mt Townsend. Chcąc uhonorować intencje Strzeleckiego – nazwanie najwyższej góry Australii Górą Kościuszki – w 1892 roku nazwy gór zamieniono.
Nie wspomina się tylko, kto popełnił tę pomyłkę.
Chyba nie Paweł Edmund Strzelecki, gdyż szczyt góry Mt Townsend nie przypomina Kopca Kościuszki. Pomyłkę popełnili chyba australiscy geodeci w 1870 roku.

Kolejna sprawa to nazwa góry. Paweł Edmund Strzelecki nazwał ją Mt Kosciuszko. Prawdopodobnie wspomniani powyżej geodeci, mając trudności z przeliterowaniem nazwy, zmienili ją na Mt Kosciusko. Organizacje polonijne w Australii doprowadziły w 1997 roku do przywrócenia poprzedniej nazwy.
Praktycznie nie ma to wielkiego znaczenia, gdyż Australijczycy wymawiają tę nazwę Koziasko. A nazwisko odkrywcy – Strezleki.
Ledwie poprawiono nazwę, a już zaczęła się kolejna afera.
Burmistrz położonej niedaleko Mt Kosciuszko miejscowości Tumbarumba – KLIK – zakwestionował europejską nazwę góry i zaproponował, aby nadać jej aborygeńską nazwę.
Inicjatywa zyskała poparcie politycznie poprawnych aktywistów. Lokalni Aborygeni niezbyt interesowali się tą sprawą, gdyż w ich tradycji góra ta nie miała żadnego znaczenia i nigdy nie została przez nich nazwana.
Po kilku latach i protestach organizacji polonijnych i ambasady polskiej sprawa ucichła.
Na marginesie muszę stwierdzić, że nazwa Tumbarumba wyjątkowo mi się podoba.

Górę Kościuszki odwiedziłem dwa razy.
W roku 1984, niecały rok po przybyciu do Australii, podczas pierwszego urlopu.
Dojechaliśmy samochodem do Charlotte Pass, a stamtąd czekało nas około sześciu kilometrów spaceru do podnóża “kopca”. Szeroka, kamienista droga, po której krążą samochody służb parku narodowego. Samo wejście na kopiec również szeroką drogą…

Kopiec Kosciuszki

… która dopiero pod samym wierzchołkiem zamienia się w ścieżkę.

Za drugim razem, w 2013 roku, wybrałem ciekawszą trasę. Wyciągiem narciarskim z Thredbo a następnie 6,5 kilometra ścieżką prowadzącą przez malowniczy płaskowyż.

Thredbo

Droga

Droga

To była połowa lutego, lato w pełni, ale pogoda na szczycie jak w Himalajach.

Kontrowersje na temat Strzeleckiego.

Są liczne.
Pierwsza z nich to zapis Franciszka Sapiehy i interwencja syna księcia.
Druga – romans z Adyną Turno, córką Adama Turno. Sprawę rozdmuchała w Polsce Narcyza Żmichowska – KLIK, zarzucając Strzeleckiemu niedobre intencje. Nieco łagodniej oceniał to ojciec Adyny: “…niewdzięcznik Strzelecki (…) dałem co mogłem, na koniec piękny zegarek, a ten łaydak mą córkę bałamucił, wyjechał przecież. Życzę mu wszystkiego dobrego tylko nie powrotu do nas“.
Strzelecki i Adyna Turno korespondowali regularnie przez dziesiątki lat. Tuż po odkyciu Mt Kosciuszko Strzelecki opisał jej to wydarzenie w liście i załączył stokrotkę zerwaną w okolicach szczytu. Spotkali się jeszcze dwa razy, ale doszli do wniosku, że ich drogi życiowe prowadzą w innych kierunkach (Źródła 4).
Trzecia – kiedyś spotkałem Australijkę, która spojrzała na mnie ze smutkiem – przykro mi, ale ja czytałam tyle złych rzeczy o Strzeleckim. Te złe rzeczy to: bezprawne używanie tytułu hrabiowskiego (Count), brak formalnych kwalifikacji geologicznych i geodezyjnych, tupet, przywłaszczanie osiągnięć innych osób. Źródłem informacji była książka Australijki, Helen Heney – In a dark glass. Okolicznościowy artykuł Helen Heney – źródła 5.
Czwarta – testament, w którym zapisał prawie cały majątek swemu zarządcy finansowemu. Żyjący w Polsce brat, Piotr, zakwestionował ten zapis i uzyskał pewien sukces – KLIK.

Trwałe ślady pobytu Pawła Edmunda Strzeleckiego w Australii.

Są nimi nazwy pasma gór w Gippsland – Strzelecki Ranges – i nazwa pustyni Strzelecki Desert. Widocznym śladem jest pomnik Strzeleckiego w miejscowości Jindabyne, u stóp Mt Kosciuszko.

Strzelecki

Dotykalnym, a raczej napijalnym, śladem jest piwo…

PiwoPiwo

Smacznego!

Źródła:
1. Wikipedia – hasła Strzelecki, Mt Kościuszko.
2. Strona działającej w Australii polskiej organizacji Kościuszko Inc – KLIK 
3. Strona Bumerang Polski – wpis okolicznościowy – KLIK
4. Strona Puls Polonii – who was Adyna Turno – KLIK
5. Helen Heney – Australian Dictionary of Biography – KLIK
6. Australian Geographic – artykuł okolicznościowy – KLIK

O dobroci z obowiązku

Anna Dobrzyńska

Jak łatwo być dobrym na niby,

W swych progach drugiego ugościć,

Pokazać mu swoje dobytki,

Pokazać mu swoje radości,

Jak łatwo być dobrym na niby,

Okazać współczucie i troskę,

Ciekawość dla czyichś problemów,

Ciekawość dla czyjejś słabości,

Jak łatwo być dobrym na niby,

Zrozumieć kogoś, wysłuchać,

Zaprosić na kawę, na obiad,

W radości się bawić, wygłupiać,

Jak łatwo być dobrym na niby,

Pokazać się komuś gorszemu,

Lepszym, mądrzejszym, szczęśliwszym,

Że więcej należy się jemu,

Jak łatwo być dobrym na niby,

I widzieć w oczach drugiego,

Tę radość, wdzięczność, nadzieję,

Że szczęście też przyszło do niego,

Jak łatwo być dobrym na niby,

Dla czasu zabicia, ot, tak w wolnej chwili,

Byle nie płacić nic a nic,

Byle się nic nie wysilić,

Tak łatwo być dobrym na niby,

Uważać jednakże należy,

Na podłość, niewdzięczność Darbiorcy,

Co jeszcze w coś więcej uwierzy,

Bo w końcu zaczyna traktować,

Darczyńcę swego i pana,

Jak lubianego człowieka,

Ufnego kolegę, kompana,

Bo w końcu, w ufności swej zwykłej,

Darczyńcę zaczyna traktować,

Normalnie, po prostu, po ludzku,

Zaczyna go chcieć, potrzebować,

I wtedy należy być czujnym,

Bo kiedy ta biedna istota,

Uwierzy w przyjaźń, broń Boże,

Darczyńca się nie wymota,

Więc kiedy nadejdzie kres w końcu,

I czas na dobro przeminie,

Co w planie dnia umieszczony,

Codziennie o jednej godzinie,

I kiedy Dobrodziej odhaczyć,

Już może dobroci spełnienie,

Ptaszkiem, krzyżykiem, czy kółkiem,

Ołówkiem, czy piórem skreślenie,

I kiedy ta biedna osoba,

ta biedna i smutna i nudna,

Doprawdy, zrozumieć nie może,

Że sprawa się robi paskudna,

I zamiast z wdzięczności w pokorze,

Odejść, po cichu, w półmroku,

Zniknąć jak Pan Bóg przykazał,

Wciąż jest i się kręci gdzieś z boku,

I gada coś o przyjaźni,

I … z Dobroczyńcą – rozmawia!!!

No skandal! jak może?!, doprawdy?

„Dobroć dostała – niech spada”!

A jeśli wciąż pojąć nie może,

Że wszystko to było na niby,

No…., z obowiązku, …dobroci,

…Z rozrywki Darczyńcy – ciiii,

… a nawet gdyby!

Jeśli tak durna jest, nic nie rozumie,

I wciąż się naprzykrza,

Wyłącz telefon, wykasuj maila, zapomnij,

I dalej – czyń dobro.

To wartość najwyższa.

Awesome texts coming to you as a blogmaster

Ewa Maria Slaska

Scraps

I do not understand, what’s that. I do not know, why anybody sends me information like that. They are filtered by aksimet which is a system protecting blogs from spam by wordpress. Akismet tells me always how many of those spams I get from the beginning of my era by wordpress. Now, after almost five years here, they are about hundred thousands  Akismet works very good, so usually if the system says it is a spam, it is a spam. Mostly porn, muscle building or some other deals or adverts, some in Russian or Chinese… But then, sometimes there come some sentences, which make sense… Messages. Not for me, but anyway… Scraps but they seem to belong together. I am curios what they try to say us. So one day exactly on 28th of August 2017 I decide I gather them to see the sense being hidden behind… Do not ask me why? Just so!

There are some errors but I let them be. Maybe they have sense. Some doubled vocals, let say… Is a bbed more a bed than a bed?

Leroy Sane looks like he has the beating of Bryan Oviedo every time he takes him on.

You underѕtand wһat Pastor Johansson informed us on Sunday is that God reallу likes worship. Daddy added.

Evеryone laughed making an attempt to think about what sort if party Мarry and Joseph gavve for Jesus when He wwas ѕix. Larry wondered. I guess hhe appreciated the same type of toys we like.

WE WILL? Theyy each ѕhouted and they ran tto thе bedd room bickering about who will get to go first.

You impⅼy like once we sing rеward songs іn Church?? Larry aѕkeԁ and daddy nodded. Pгoperly I couⅼd make up a worship song. So Larry junped to his toes and started to makе up а song to a reawlly unhеalthy tune. Jesus is so cоol.
Its ffun beong with God. Hes the funnest Godd anybody might have! Larry sang very badly so Lee had put his hands over hіis ears.

Effectivеly boys, Mommy finally entioned after thеyd prdovide you with numerous silly concepts of what God did for enjoyable? What God really likes is when indioviduals love оne another and deal with each other like we ddo in ouг famiⅼy?
Tһat made sense to Lee аnd Larry so Lee hugged Mоmmy and Lartry huggged daddy tto
just make God happy.

ᒪIKE WHAT DADDY, TELL US, TELL US. Both boys jumped up and down wanting to know find out how tߋ make God happy.

Мy flip, my turn? Larry mdntioned eagerly wiggⅼing to get a chance too talk? Ӏ beⅼieve one of the best thing abbout God is that hee can beat up the satan aas a result of the satan is scary and mean and ugly and bad and Godd can beat hhim up so thе deviil can’t damage us like he did these demon crammed folks in Jesus day.

Effectively, I am stuned you all left tthe very additional bedt onne for me? Daddy stateⅾ with a teasing smile? It’s that hе sent Jesus to diie fߋor us and give us life ceaselessⅼy and ever and that due to that we are going to be a family in heavеn for millions of years. That’s fairly good isnt іt?

This is such a еnjoyable game and we had a pеrfect birthday Daddy?
Larry added. Can wwe play? What’s the best thing about God? tomorrow too? he begged hіs Ꮇommy.

The writing person uses tu use the name linux. Not every time, but still… Anyway it was funny as it was the birthday story, now it is slowly changing in an usual wordswordswords of all the sects in the world, pity!

Propeгly like Mommy mentioned, after we love each otһer and love the world that Jesus died for, that’s a kind of worship.
Once we take into consideration God and listen to thee sermon or in Sunday Schoߋl, thаt’s a approach of worshipping because we are learning how gгeat God is and He likes that. Or once we sit around and tell one another what the best things about God are.

It is 16th of October. After about six weeks the story started again:

You understand hoᴡ much you like hearing folks say how sensible or cute you boys are?
Effectively God likes after we talk together about how nice he is. Daddcy answered.

You undеrstand what Pastor Johansson instructed us on Sunday is that Good actually likes worship. Daddy added.

I doo know!? mentioned Larry?I guess hee likes angels as a result of he has them round alll of the time. Maybe he and the angeⅼs play family video games likе we do sometimes. Perhaps they plzy Мonopoly?

This made Мommy snigger really hard.

Daddy wins!? The twins declared.

І bet he is PERFECT at it!? Laughed Larry.

Everуbody laughed attempting to think about what kind of celebration Mary and Joseph gave for Jeѕus when He was ѕix. Larry wondered? I bett he favored the ѕame sort of toys we likе.

After some days this sentence comes again: I bett he is PERFЕCT at it!? lаughed Larry. But the error is different! It means somebody is putting it per hand, always new.

I have the feeling till now it was a story about one boy, Larry, becoming actually six. In December, like Jesus. Since now, they are two boys, Larry and Lane. In a curse of story they will become twins.

Prоperly boys? Mommy finally stated after that theyy had ⅽome up with a lot of foolish ideas of what God did for enjoyable? What God actually likes is when people love one another and carе for each othеr ⅼike we do in our family? That made sense
to Lee and Larry so Leee hugged Mommy and Larry hugged daddy to just make God happy.

Well lime Mommy mentioned, once we love each other and love the worl that Jesis died for, that?s a kind of woгship. After wee think about God and listfen tto the ѕermon or in Sunday Faculty, that?s ɑ means of worshiρping asѕ a result of we are learning how nice God is aand He likes that. Or once wе sitt around and tell each other what the best issues about God are. You know hоw much you want hearing folks say howw sensible or cute you boys are? Properly God likes once we discus together about how great һe is.?

Daddy answered.

Yes, after some days it comes the second time.

Well lime Mommy mentiⲟneԀ, once we love each other and love the world that Jesis died for, that?s a kind of woгship. After wee think about God and listfen tto the ѕermon or in Sunday Faculty, that?s ɑ means of worshiρping asѕ a result of we are learning how nice God is aand He likes that. Or once wе sitt around and tell each other what the best issues about God are. You know hоw much yoᥙ want hearing folks say howw sensible or cute you boys are? Properly God likes once we discus together about hoѡ great һe is.?

Daddy answered.

And then the third time. Even the errors are the same. Seemingly the story does not go further. But a few days later, it is going…

ᏔE WILL.? They both shouted they usually ran to the bedroom bickering aЬout whoo gets to ggo fiгst. (it came the second day some days later with other errors: WE WILL.? They each shouted they usually ran to the bedroom bickering about who will get to go first. It means, they do not copy&paste it, they write it again and agin.)

Lee and Larry loved their sizth birthday party.
Regardless hаt they were twins, Mоmmy and Ɗaddxy at all times made posіtive they each had a particular time. And with tһeir birthdays coming inn December, Mommy and Daddy
also always ade ppositive their birthdays һad been special though Christmas
was right around the corner. The party was so enjoүаble with a clown and cake and songs
and fantastic рresents from their pals ɑnd grandparents and uncle and ɑunts.
It glided bby soo fast however earlier than they knew it, everybody had ɡone hoᥙse
and it wass time too clean up and prepare for bed.

Yes! Now! I have a proof, they are writing it new again and again. You see? There is in a text upon “Regardless” and “friends” against “Despite” and “friends” beneath.

Lee and Larrʏ beloved their sixtһ birthday partʏ.
Despite thhe faсt that they had been twins, Mommү and Daddy always made sure theyy
every had ɑ particular time. And with tһеir birthdays coming
iіn December, Mommү and Daddy additionally always
made certain their birthdays һad Ƅeen special regardlеrss that Christmas
was riցht around the cοrner. The occasion was so enjoyable witһ
a cclown and cake and songs and fantastic presents fr᧐m their frikends and grаndparentѕ and unclе and aunts.

It went by so ԛuick but before they knew it, everyƄoԀy һad gone home and
it was time to ᴡash up and get ready for bed.

Daddy wins!? The twins declared.

І bet he is PERFECT at it!? Laughed Larry.

More or less it is a story about Mom, Dad and two boys. Primarily I thought one of them is getting 6 and has birthday. But they are twins. There was a birthday party with a lot of plays and gifts. A very happy family. And all the time this happy family speaks about God, trying to make him also your friend. Actually a nice story, the question is only: who is making it coming to us on such a complicated way? And what for? It means, what is a profit he makes with sending his messages to us? Doe’s he hope I start to belive God after reading it? Almost for sure – not! He can not be such an idiot. It means he is paid for what he is doing. A sort of troll? Yeah! But that is again: why this story? I do not ask those questions by adverts of any sort, but God as a friend and not trying to press me to buy anything, is no businnes at all. So it is for faith. 

You see what I mean? My questions are spinnig like a merry go round. But in a way it is a Nativity, a history of God being born six years erlier and now making his birthday party?

Lee and Larrʏ beloved their sixtһ birthday partʏ.
Despite thhe faсt that they had been twins, Mommү and Daddy always made sure theyy
every had ɑ particular time. And with tһеir birthdays coming
iіn December, Mommү and Daddy additionally always
made certain their birthdays һad Ƅeen special regardlеrss that Christmas
was riցht around the cοrner. The occasion was so enjoyable witһ
a cclown and cake and songs and fantastic presents fr᧐m their frikends and grаndparentѕ and unclе and aunts.

It went by so ԛuick but before they knew it, everyƄoԀy һad gone home and
it was time to ᴡash up and get ready for bed.

So, many happy returns, boys. And Jesus! For you and for all of us!

Barataria 43 Atlas der abgelegenen Inseln

Judith Schalansky, die Autorin des Buches, ist, ob sie es weiß und will oder nicht, eine Barataristin erster Klasse. Für die, die es (noch) nich wissen, zur Erklärung: Barataria ist eine imaginäre Insel, die im 2. Teil des Romans Don Quijote durch einen grausamen Witz dem guten Sancho Pansa als sein Gouvernement gegeben wurde. Ich bin die erste Barataristin der Welt, da ich diese Wissenschaftssparte entdeckt, genannt und entwickelt habe. Ihr Hauptziel und -sinn ist, in der Kultur, Sprache, Geschichte und – ja auch – Geographie die Ursprünge und Nachfolgen des literarischen Urmusters zu suchen. Als Gründerin dieses Wissensbereiches bin ich mächtig, manche von mir gefundene (und erfundene) Wissenschaftler zu Barataristen zu ernennen. Natürlich bin ICH die wichtigste Barataristin der Welt :-). Ich schreibe meistens auf Polnisch, aber es kamen schon ab und zu die baratarischen Aufsätze auf Deutsch, wie z.B. HIER oder HIER, aber auch HIER oder Englisch wie HIER. Sowieso ist Polnisch, besonders unter der jetzigen Obrigkeiten, eine Sprache, die schlechthin dafür vorbestimmt wurde, über fantastische, nicht existente Insel zu berichten – bedenken wir nur die letztens so berühmte Nichtinsel (das Nichtland) San Escobar – siehe z.B. HIER oder HIER.

Und noch eine letzte Erklärung. Man könnte meinen, die berühmteste Nichtinsel der Welt ist Atlantis und nicht Barataria. Wohl schon, aber weil sie von vielen doch für eine echte Insel gehalten wird, eignet sie sich nicht besonders gut als Stoff für Wissenschaftler. Man verwickelt sich sofort in die Debatte, gab es sie, oder gab es sie nicht? Dafür ist Barataria als Gründungsmythos ganz klar eine Nichtinsel, eine fiktive Erfindung, die man als Projektionsfläche für viele Theorien und Abenteuern nutzen kann. Man geht nur auf den verflochtenen Wegen der Kultur und muss sich nicht für so was Flüchtiges wie Wahrheit kümmern. Die Barataria als Erfindung wird immer wider benutzt und damit gewinnt die Metapher immer wieder ihre neue Aktualität. Das letzte Mal, dass jemand Gubernator von Barataria genannt wurde, notierten die Barataristen im September dieses Jahres, als die Katalonen versuchten, ihre Unabhängigkeit zu erzwinge. Es ist ihnen nicht gelungen und die spanische Zeitung El Pais schrieb:

La Ínsula de Barataria

Soñé que Don Quijote anda convencido de que Sancho se irá pronto a gobernar la nueva República Catalana. / Ich habe geträumt, dass Don Quixote glaubt, Sancho Pansa sei bald Gubernator der neuen katalanischen Republik. (…) Aber es war nur ein grausamer Witz.

                                        Puigdemont umarmt Artur Mas. LLUIS GENE AFP

Lieber Leser / liebe Leserin, sorge dich nich um den roten Faden dieses Essays. Er geht nicht verloren. Ein Essay ist ein Versuch und es scheint charakteristisch für die Barataristik, dass man in den Text schlangenschaft wandert, um nicht zu behaupten: irrt. Aber irgendwann kommt man zurück.

Also: Judith Schalansky und ihr Taschen-Atlas der abgelegenen Insel. Herausgegeben 2009.

Eine junge Autorin, geboren 1980, schrieb schon im Titel, dass es in ihrem Buch um Träume geht. Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde. Wie wahr. Lesen wir die Liste: St. Helena, Diego Garcia, Amsterdam, Tristan da Cunha, Socorro… Wieviele von uns waren auf einer von diesen 50 Inseln? Jeder, schreibt Wikipedia, ist eine Doppelseite im Buch gewidmet, die geographische, demographische und historische Angaben, anekdotenhafte Bruchstücke aus der Geschichte der Insel sowie eine Karte im Maßstab 1:125.000 enthält. Gestaltet wurde das Buch ebenfalls von der Autorin. Als Schrift verwendet sie Sirenne.

***
Sie ist in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign, unterrichtete typografische Grundlagen an der Fachhochschule Potsdam und lebt heute als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. 2006 veröffentlichte sie ihr typografisches Kompendium »Fraktur mon Amour«. 2008 erschien ihr literarisches Debüt, der Matrosenroman »Blau steht dir nicht« (mare). Für ihren »Atlas der abgelegenen Inseln« (mare, 2009) wurde sie mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Im Herbst 2011 erschien ihr Bildungsroman »Der Hals der Giraffe« im Suhrkamp Verlag, der 2012 wieder zum »Schönsten deutschen Buch« gekürt wurde. Judith Schalanskys Bücher sind in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Seit dem Frühjahr 2013 gibt sie im Verlag Matthes & Seitz Berlin die Reihe NATURKUNDEN heraus.

Me in seven pictures

Ewa Maria Slaska

#blackwhitechallenge

Last week I took part by a social play on the Facebook. Nothing special or extraordinary. Social play. Sometimes you have to list your favorite books or films, bake your own bread or pour cold water on your head. This time I had to publish on Facebook seven black and white pics from my life. No people, no pets, no explanation. Just pics. It makes sense, belive me.

You do not make it by your own will, you have to be challenged. And in a turn everyday you challenge somebody.

I show you here my seven pictures. They say a lot about me. I know it. I choose them carefully. But you? Do you see me in those pics? Make subtitle to those photos. Sentences or words. One or more. I will use them here.

It is a challenge! And there will be a prize for doing it 🙂

Subtitles from Andrzej Rejman

steadily uphill


nevertheless optimistic

rays of light and art


melting in space


emerge from the darkness


durability and stability


 hidden me

Ciekawość oka i przyjemność patrzenia (8)

Dariusz Kacprzak

Bernardo Cavallino, Św. Jan Ewangelista

Św. Jan, brat św. Jakuba Większego – podobnie jak św. Piotr i św. Andrzej – był rybakiem, jako pierwszy poznał zmartwychwstałego Chrystusa nad jeziorem Genezaret i wskazał na Niego świętemu Piotrowi. To on jest autorem czwartej Ewangelii, Apokalipsy oraz trzech Janowych Listów, włączonych do kanonu Pisma świętego, powstałych prawdopodobnie w Efezie, po powrocie z wygnania, które spędził na wyspie Patmos. Najmłodszy z Apostołów, zmarły wedle trwałej tradycji, ale także danych archeologicznych, zdobytych przez austriacką ekspedycję, w okolicach Efezu na początku panowania cesarza Trajana, jest patronem pisarzy oraz rolników trudniących się uprawą winorośli oraz tych, którzy zajmowali się laniem świec.

W szczecińskim obrazie ukazany został na ciemnym, nieokreślonym tle, ujęty jest w półpostaci. Ubrany w obszerną, ciemnozieloną tunikę, odsłaniającą pod szyją krawędź białej koszuli, oraz czerwoną, przerzuconą przez lewą rękę, opadającą na kolano szatę. Twarz świętego lekko odchylona w prawo i zwrócona w górę, ku źródłu światła, wydobywającemu z mroku całą sylwetkę. Prawą dłoń unosi w geście błogosławieństwa, lewą natomiast przytrzymuje leżącą na kolanach księgę w skórzanej oprawie, na której stoi płytkie naczynie z uchwytem. Zwrócone ku górze oczy i rozchylone usta nadają twarzy Apostoła wyraz uduchowienia. Neutralne, wyciszone tło podkreśla kontemplacyjny nastrój przedstawienia.

Autorem barokowego dzieła jest urodzony w Neapolu Bernardo Cavallino – we wczesnej młodości uczeń Massima Stanzionego, a następnie uczeń i współpracownik słynnego Giuseppego Ribery. Zakupione do zbiorów muzealnych w 1976 roku dzieło o wyrafinowanej kolorystyce stanowi interesujący przykład barokowego neapolitańskiego naturalizmu pierwszej połowy XVII wieku. Cavallino skłania się ku wysublimowaniu, z wnikliwą uwagą obserwuje duchowość przeżycia religijnego, skupia się na malarskim detalu, dbając o formalną elegancję. Zapoczątkowana przez Sobór Trydencki odnowa religijna w Kościele rzymskokatolickim, zgodnie z duchem kontrreformacji, wydobyła nie tylko intelektualne refleksje wokół teologicznej i naukowej zawartości Biblii, ale także znaczenie i popularność zyskały rozmaite metafizyczne świadectwa wiary w postaci licznych ekstaz i wizji oraz rozmaite emocjonalne doświadczenia, często ocierające się o sentymentalną pobożność, silnie zakorzenioną w ówczesnej codzienności. Obraz Cavallina odwołuje się do tradycji caravaggiowskiej – potwierdzają to zarówno sposób zakomponowania obrazu i ujęcia postaci św. Jana Ewangelisty (z odchyloną głową, wzrokiem uniesionym ku górze, lekko rozchylonymi ustami), wydobycie ostrym światłocieniem najważniejszych elementów przedstawienia (twarzy i dłoni świętego oraz atrybutów – księgi oraz naczynia), jak i wysmakowane tonalnie głębokie, ciemne czerwień i zieleń, wkomponowane w gamę neutralnych głębokich brązów występujących w tle. Uduchowienie postaci wzamacnia kontemplacyjny nastrój dzieła. Elegancja tej kontrreformacyjnej ekstazy to ostatnia faza naśladownictwa Caravaggia u stóp Wezuwiusza.

W zbiorach barcelońskiego Muzeum Narodowego Sztuki Katalonii w Barcelonie znajduje się, bardzo bliski pod względem stylistycznym i kompozycyjnym, niewielki, wykonany na desce, olejny szkic, poprzedzający wykonanie prezentowanego obrazu, który powróciwszy ostatnio z podróży do Hesji (wystawa Dziedzictwo Caravaggia. Barok w Neapolu (Caravaggios Erben. Barock in Neapel, Museum Wiesbaden), znów cieszy oczy odwiedzających Pomorze i szczecińskie Muzeum.

Bernardo Cavallino (1616 Neapol – 1656 Neapol), Św. Jan Ewangelista, 1635–1640, olej, płótno, 102 x 87 cm (oktogon), Muzeum Narodowe w Szczecinie, fot. Grzegorz Solecki, Arkadiusz Piętak