Er fehlt

Zu Erinnerung an Witold Kamiński
27.11.1947 – 17.10.2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,

wir alle hatten das große Glück Witold Kaminski kennenlernen zu dürfen.

Heute sind wir zusammengekommen, da wir Abschied nehmen müssen. Am 17. Oktober ist Witold unerwartet verstorben und die Trauer und der Schmerz sind erdrückend. Er fehlt.

Wir sind zusammengekommen um gemeinsam zu trauern, aber auch um uns an einen außergewöhnlichen Menschen zu erinnern.

Ohne ihn würden wir wohl nicht hier stehen. Dieses Haus gehört auch zu seinem Lebenswerk. Als Mitbegründer und langjähriges Vorstandmitglied des Polnischen Sozialrates und des Migrationsrates Berlin gehört er zu den Menschen, die die Ora34, das Nachbarschaftshaus für interkulturelle Begegnung, geprägt haben.

Witold Kaminski war eine der herausragenden Persönlichkeiten des polnischen Berlins. Seit den 80er Jahren hat er unzähligen Migrant*innen geholfen, unter erschwerten Umständen ein neues Leben in Deutschland aufzubauen. Er hat sich mit Kulturprojekten und politischen Initiativen für den deutsch-polnischen Austausch eingesetzt und geholfen, Vorurteile und Ressentiments abzubauen.

Doch sein Engagement war nie auf die polnische Community beschränkt – er hat Vielfalt immer als Stärke gesehen und stellte sich entschlossen gegen einen einseitigen, Einbahnstraße-artigen Integrationsbegriff. Vielmehr sprach er von Teilhabe und Partizipation aller Menschen in unserer Einwanderungsgesellschaft und lebte die Empowerment-Idee, bevor dies zum Modewort wurde. Dabei fand er Verbündete unter Migrantenvertretern der unterschiedlichen Communities und arbeitete unter anderem mit der türkischen, russischen und afrikanischen Gemeinde eng zusammen. Auch in der Politik fand er Freunde und Mitstreiterinnen, er etablierte sich als gefragter Experte und arbeitete aktiv mit in zahlreichen Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Beiräten, sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene.

Die junge Generation der „neuen Deutschen“, wir, die sich selbstbewusst in mehreren Kulturen zu Hause fühlen, profitieren heute von der Arbeit von Vordenkern und Aktivisten wie Witold, die den Diskurs um nationale Identitäten nachhaltig beeinflusst und Glasdecken für uns zerschmettert haben.

Für seine Verdienste wurde Witold Kaminski mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und dem polnischen Kavalierskreuz. Doch darüber sprach er eigentlich nie. Vielmehr als für Auszeichnungen interessiert er sich für Menschen.

Wie oft haben wir ihn sagen hören: „Es kommen keine Facharbeiter und Migranten, es kommen Menschen, mit ihren Potentialen und Problemen.“ Dabei hatte er ein erstaunliches Talent Potentiale zu erkennen und zu fördern. Das haben viele in diesem Raum selbst erfahren dürfen – vielleicht nicht immer ganz freiwillig. Ich erinnere mich an meinen ersten Monat im Polnischen Sozialrat, als er mir auf dem Weg zu einer Veranstaltung erzählte, er habe mich bereits als Moderatorin angemeldet. Er war ein fantastischer Mentor und durch sein Vertrauen sind Kolleginnen und Kollegen an seiner Seite gewachsen.

Witolds Erfahrungsschatz und sein politischer Instinkt machten ihn zu einer wichtigen kritischen Stimme, die die Migrations- und Integrationsdebatten der letzten drei Jahrzehnte mitgeprägt hat. Und wie wir wissen, konnte diese Stimme laut und deutlich werden – er nahm kein Blatt vor den Mund, folgte seiner Überzeugung und ließ sich nicht beirren.

Bei allem was er tat, war er mit dem Herzen dabei und schonte sich nie. Sein Engagement war stets persönlich und er hatte die Gabe andere mit seinem Enthusiasmus anzustecken und mitzunehmen. Man konnte nicht gleichgültig an ihm vorbeigehen. Seine offene und gleichzeitig direkte Berliner-Art machten ihn auch zu einer Kiezikone – es war fast unmöglich die Oranienstraße mit ihm runterzulaufen, ohne dass er angesprochen wurde.

Witold war seiner Zeit oft voraus, er war ein Visionär, Philosoph und vor allem immer auch Sozialarbeiter, der sich für diejenigen einsetze, die marginalisiert oder vergessen werden – zuletzt besonders in der Obdachlosen- und Geflüchtetenhilfe.

Doch Witek war auch Familienmensch, Ehemann und Vater. Erfolgreicher Trickfilmzeichner, leidenschaftlicher Hobbytaucher und stets rasender Fahrradfahrer.

Er war unser Freund. Er bleibt mein Vorbild. Wir werden ihn nie vergessen.

Dr. Marta Neüff
Vorsitzende des Polnischen Sozialrates e.V.
21.11.2019

Zum Welttag der Armen: Gemeinschaft mit Bedürftigen

Verwöhnt zu werden, das erleben Arme selten. Ehrenamtliche Malteser und Gemeindemitglieder von St. Matthias teilten am Sonntag, 10. November, Gemeinschaft mit Bedürftigen.

Die 58-jährige Lilly strahlt. Als Mutter von sechs Kindern wird sie selten verwöhnt. Im Gegenteil. Sie lebt von staatlicher Hilfe, das reicht gerade zum Leben. Für sie ist der Wohlfühltag für Stadtarme und Obdachlose, den die Malteser zusammen mit der Gemeinde Sankt Matthias in Berlin-Schöneberg am Sonntag, 10. November, organisiert haben, ein Festtag. Das mehrgängige Menü ist auf feine bordeauxrote Karten gedruckt. Kürbissuppe, Piroggen, Bigos, Putengeschnetzeltes, Gurkensalat und Dessert – alles wird serviert von Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern, die sich ehrenamtlich im Mensaraum der benachbarten Katholischen Schule St. Franziskus eingefunden haben. Der Polnische Rat Berlin hat die Nationalgerichte seines Landes gespendet.

Es geht um die Begegnung

„Es geht heute vor allem um die persönliche Begegnung mit Menschen, denen es nicht so gut geht im Leben – die Mangel leiden, sei es an Essen oder Zuwendung,“ sagt Carmen Rippoll, Diözesanoberin der Berliner Malteser. Der sogenannte „Wohlfühltag“ findet mit Blick auf den 3. Welttag der Armen statt, den Papst Franziskus für den 17. November ausgerufen hat. Im Vordergrund steht die Begegnung mit bedürftigen Menschen. Auch an diesem Sonntag in der Mensa der Sankt Franziskus Schule. Hier steht das gemeinsame Miteinander im Vordergrund. Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen sitzen mit den Gästen an den Tischen. Es wird fröhlich geplaudert, gegessen und miteinander gelacht. Auch die 13-jährigen Schüler Hannah und Liam sind dabei. Sie spülen, servieren und mischen sich unter die Gäste. „Es macht einfach Spaß, Menschen, die arm sind, zu helfen. Man sieht, dass sie sich freuen – da freut man sich selbst auch,“ sagt Liam, der seit einem Jahr als Malteser-Schulsanitäter und Schulklimapate an der katholischen Schule Sankt Franziskus engagiert.

Musik und Zauberei

Der Tag geht zu Ende mit Musik, Zauberei, Massagen und Geschenketüten – liebevoll bemalt und verpackt von Schülern und Schülerinnen aus dem Malteser Schulprojekt an der Sankt Franziskusschule. Helmut, 77, aus Friedrichshain geht glücklich heim. Er lebt allein, bekommt monatlich 760 Euro Rente. 450 Euro verschlingt die Miete. Das lange Gespräch mit Ralph, einem von 22 ehrenamtlichen Maltesern, die beim Wohlfühltag helfen, hat ihm gut getan – das schmackhafte, liebevoll servierte Essen sowieso.

Ewa Maria Slaska

An dem Tag beteiligten sich auch Polen: Jacek Manowski und Magdalena Kotala

Sie organisierten Spenden aus dem Polnischem Lebensmittelladen “U Zosi” und von der Familie Domaradzki in Lübars (im Text spricht man vom Polnischen Rat, dessen Vorsitzende Ferdynand Domaradzki ist, aber es ist in der Tat eine Spende seiner Familie gewesen).

Auch die Polnische Botschaft in Berlin war dabei. Ein Auto brachte Mützen, Schals und Handschuhe für Bedürftige (leider hat man sich für fingerlose Handschuhe entschieden, die eh Mode-Accesoires sind als für Warmhalten an kalten Tagen taugen).

Unter den Verwöhnten, Obdachlosen und Armen aus der Stadt, gab es überwiegend Polen. Klar, es gab auch anderen, es waren Deutsche, Moldaven, Ukrainer da, aber Unsereine sind in der Überzahl.

Immer wieder stellen wir uns die Frage: Wieso? Wieso gibt es soviele aus Polen in Berlin, die auf der Strasse wohnen? Und die Antwort ist leider klar: Weil sie hier viel besser leben können, weil es hier mehr Obdachlosenheime und Obdachlosenhilfe gibt. Weil, wenn die ersten Frostnächte kommen, gab es aus Polen sofort erste Meldungen, die dann den ganzen Winter immer wieder zu lesen sind. Es starben zwei Menschen, es starben zwanzig Menschen… In Deutschland sterben sie auf den Strassen nicht.

Anm. von EMS: Alle Fotos in meinem Teil des Berichts von Jacek Manowski; auf dem oberen Foto Magdalena Kotala

Dzień Zmarłych

Teresa Rudolf

Migoczą świeczki,
kolorowo, świątecznie,
zapach wosku topionego.

Cmentarze wystrojone,
napuszone chryzantemy,
jedna piękniejsza od drugiej.

Unosi się pamięć ludzka nagle,
nad codziennym zapomnieniem,
o tych, których już nie ma.

Zbiorowy respekt dla śmierci,
bo ona godzi z góry wszystkich,
uśmiechajac się puka nam w głowę:

“Zmarnowaliście godziny, dni,
lata całe, ale na co, a teraz?
i innym też, a po co, i… teraz?”

Migoczą świeczki,
kolorowo, świątecznie,
zapach wosku topionego…

Na razie jeszcze nie nam…

 

 

 

Poczekalnia

Czekają
lekarza wciąż nie ma,
świergot o dolegliwościach
życia.

Nie przytulałam
mego dziecka, gdy płakało,
uciekałam drżąc cała
z przerażenia.

Nie przyjeżdżałem
do domu starców, tego z matką,
miałem tyle do roboty,
wiadomo.

Ciągle byłem
tylko dla siebie, a tylu już zmarło,
wszędzie za późno niestety,
żyję sam.

Leży
mi dziś na wątrobie,
obdzierałem koty ze skóry,
wiele lat to już.

Na biało weszła
“mam zastępstwo za Boga”,
powiedziała, podobna do anioła,
nazywam się Sumienie.

Muzykę do wpisu wybrała autorka


Przyjdźcie proszę, jak co roku, na grób prof. Brücknera. Spotykamy się dziś na stacji Ullsteinstrasse o godzinie 11 (na peronie!)

Dla tych, którzy nie wiedzą, kto to był Profesor Brückner, jakie zasługi położył dla Berlina, Polaków, historii i nauki, małe przypomnienie TU (po polsku) & HIER (auf Deutsch).

Sąsiad sąsiadowi Niemcem

Krystyna Koziewicz

Sąsiedztwo po niemiecku

Dawno temu mieszkaliśmy w Polsce w dwupiętrowej kamienicy i muszę przyznać, że  wzajemne kontakty były wtedy raczej chłodne. Niewątpliwie przyczyniały się do tego moje hałasujące dzieci, które, co tu dużo gadać, przeszkadzały. Ale były to w końcu dzieci, a bezustanne narzekania były nie do zniesienia. Dzieci też często słyszały obraźliwe komentarze. Jednak przyznaję, na klatce schodowej i na podwórku stale był gwar, a czasem wręcz hałas. Gdy teraz jadę do rodzinnego miasta i odwiedzam moje dorosłe dzieci, mieszkające nadal w tym samym domu, nie mogę się nadziwić, bo panuje tu grobowa cisza, tylko czasem słychać, jak gdzieś w oddali pies poszczekuje na nieznane mu odgłosy.

Sąsiedzi w PRL to nie tylko byli ludzie mieszkający drzwi w drzwi, to było całe życie z jego jasnymi i ciemnymi stronami. Nigdy nie zapomnę sąsiadki, która miała znajomości w sklepie mięsnym i na naszych oczach ostentacyjnie znosiła do domu pełne torby mięsiwa. Mając „trzech budrysów” do wykarmienia (mąż i dwóch chłopców), próbowałam czasami doprosić się, by odsprzedała kawałek ochłapa na zupę. Nie pomogła…
Ale oczywiście bywa też przyjemnie, a doświadczam tego ilekroć jestem u brata, mieszkającego w niedużym miasteczku w dzielnicy willowej. Nie ma tygodnia, by sąsiedzi nie spotykali się w ogródkach na kawie ze znakomitymi wypiekami. Wzajemne zapraszanie się, odwiedzanie czy dzielenie owocami, warzywami, grzybami, jajkami, ale też drobnymi usługami podczas malowania płotu czy przycinki drzew, to prawdziwa radość. Harmonia życia w dobrym sąsiedztwie to wielki skarb.

Najczęściej jednak polskie sąsiedztwo ogranicza się do wzajemnego pożyczania sobie w doraźnej potrzebie, a to garstki soli, a to szklanki mleka, mąki czy jajka. Wygodne, miłe, ale chyba niezbyt głębokie.

Od kiedy zamieszkałam w Niemczech niejednokrotnie mogłam się być może obawiać wielokulturowego sąsiedztwa, ale czas pokazał, że nie warto się było martwić. Był to jednak całkiem inny rodzaj sąsiedztwa, jakże różniący się od polskiego.

W Berlinie moimi sąsiadami byli Niemcy, Turcy, Kurdowie, Polka i Włoch. Polka, jak każda rodaczka, częstowała wypiekami, wzajemnie zapraszałyśmy się na pogaduszki przy kawie. Normalka. Dobrze było mieć kogoć, kto pomógł podczas nieobecności w domu, podlał kwiaty, przewietrzył mieszkanie, odebrał przesyłkę od listonosza.

Szczególną serdeczność sąsiedzką okazywali Niemcy, co mnie mile zaskoczyło. Strasznie się bałam sąsiedztwa z nimi, właściwie bez uzasadnionego powodu. Pewnie tak na zapas, oni jednak w żaden sposób nie dawali odczuć, że jestem obca. Bycie sąsiadem mieszkającym tuż obok, znaczy dla Niemców, że to nasz bliski człowiek, członek wspólnoty.
Było na przykład takie bezdzietne niemieckie małżeństwo, które obsypywało mnie rozmaitymi dobrociami, najczęściej wtedy, kiedy sąsiad wracał z zakupów. Bez pytania wręczał torebkę z pachnącymi bułkami, życząc smacznego. W klamce u drzwi zostawiał przeczytane dzienniki i gazety ilustrowane, co w Niemczech jest normalnym zwyczajem, podobnie jak wystawianie na parapecie lub skrzynce pocztowej drobnych użytecznych przedmiotów, które można sobie zabrać, bo my ich już nie potrzebujemy, a może komuś jeszcze się przydadzą. W czasach “zero waste” takie wpojone od dzieciństwa zachowanie – to skarb, jak tego nie umiesz, to się musisz żmudnie uczyć, że nigdy niczego od razu nie należy wyrzucać, że zawsze jeszcze trzeba spytać, kto tego może potrzebować. Nawet popsute rzeczy, których sami nie umiemy naprawić, mogą się innym przydać.

Największą hojność okazywano mi, kiedy gościły u mnie wnuczki, wtedy otrzymywałyśmy pełne torby słodyczy, lodów, jogurtów. Oczywiście dziękowałam, nie bardzo wiedząc czym się zrewanżować? Zapraszałam czasem na kawę, lampkę wina, co było przyjmowane z zadowoleniem. Często, wzbraniając się przed ilością podarków, wyciągałam portfel, chcąc zapłacić, ale reakcja zawsze była ta sama: ależ skąd, nie jesteśmy przecież handlarzami!
Inna sąsiadka zapraszała dziewczynki do kawiarni na lody, ciastka, a któregoś razu zafundowała im nawet rejs statkiem po Szprewie. Czasem przy przeprowadzce do nowego mieszkania dostaje się od niemieckich sąsiadów meble i to w bardzo dobrym stanie, czasem nawet z własnym transportem. Niekiedy hojność sąsiedzka sięga jeszcze dalej i może objąć nawet wakacje za granicą. Kiedyś dostałam takie zaproszenie na Sycylię. Dlaczego akurat ja?, zapytałam nieco skonsternowana. Odpowiedź brzmiała: bo potrzebuję towarzystwa!
Jakaż wewnętrzna kultura wypływa z tej odpowiedzi. Nie jest też tak, jak to mi początkowo przychodziło do głowy, że być może Niemcy mają w stosunku do Polaków poczucie moralnego długu i dlatego okazują wielkoduszność. Teraz już wiem, że są tacy sami w stosunku do innych nacji. Ba, kilka lat temu, podczas kryzysu uchodźców, naocznie wszyscy się przekonaliśmy jak to działa – przypomnijmy sobie te filmy i zdjęcia Niemców z kocami, termosami i torebkami kanapek, którzy stali na dworcu i czekali na przyjazd pociągu z granicy. Po prostu tak funkcjonują relacje dobrosąsiedzkie i międzyludzkie w Berlinie.

Osobiście miałam poczucie, że moim sąsiadom sprawia przyjemność dawanie.

Oczywiście takie sytuacje wymagają taktu z obu stron, trzeba umieć uniknąć poczucia, że ktoś inny traktuje nas jak biedaka a może nawet żebraka. Czasem wręcz jest tak, że dawanie jest łatwiejsze niż branie. Bo ofiarodawcą kieruje miła myśl: mam, a zatem mogę dać, a jeśli jest się tą stroną biorącą, to zawsze nasuwa się pytanie – a może widać po mnie, że mi gorzej idzie? A może mam w zachowaniu bądź sposobie ubierania się wpisany „kod biedaka”? Ale tak nie jest. Bywało, że świetnie radziłam sobie w życiu, myślę, że nadal świetnie sobie radzę, a jeśli nawet bywało inaczej, to surowo pilnowałam, by na zewnątrz nie było tego widać. Jestem wdzięczna moim niemieckim sąsiadom, za lekcję, jakiej mnie nauczyli: nie demonstruje się bogactwa, okazywanie pomocy dobrosąsiedzkiej to objaw życzliwości, a dzielenie się jest środkiem, ułatwiającym tworzenie przyjaznej wspólnoty.

Dotyczy to zresztą nie tylko Niemców. Turecki sąsiad mieszkający na parterze, właściciel piekarni, obdarowywał moje wnuczki słodkimi wypiekami, a były to ilości nie do przejedzenia. Niekiedy, jeśli nie miał w domu ciastek, sięgał do kieszeni i wkładał dziewczynkom do torebek po pięć euro na lody.

Inna moja sąsiadka, turecka alewitka, obdziela nas hojnie przysmakami kuchni tureckiej, a przecież jest samotną matką, wychowującą córkę. Dlaczego to robi? Bo jej wychowanie i religia nauczają, że okazywanie człowieczeństwa przejawia się w konkretnym działaniu, na przykład dzieleniu się dobrem. Często rozmawiamy przy herbacie o tym, jak wygląda dobroć w życiu codziennym alewitów. Dowiedziałam się, że w każdej rodzinie stan posiadania wszystkich ma być równy i nie może być tak, że jeden żyje skromnie, a drugi w przepychu. Komu wiedzie się lepiej, jest zobowiązany pomagać słabszym. Masz się, człowieku, wzajemnie wspierać, dbać o rodziców, o biednych, słabych, chorych.

Początkowo i ja, i moje wnuczki byłyśmy tymi gestami skrępowane, dziękowałyśmy, ale źle się z tym czułyśmy. Dziwczynki były tu tylko podczas wakacji, ja jednak musiałam sobie z tym radzić na stałe. Po jakimś czasie przyzwyczaiłam się wreszcie do tych drobnych podarunków. Gesty życzliwości moich sąsiadów zaczęły sprawiać radość, zakłopotanie i skrępowanie ustąpiły. Zauważyłam bowiem, że wszystko odbywa sią bardzo taktownie, rzadko się zdarza, by owe gesty były zbyt nachalne. Teraz już wiem, że trzeba się raczej nauczyć i samemu też coś dawać, a nie wzbraniać się przed przyjmowaniem. Dawanie to element jednoczący społeczność sąsiedzką, bo skoro tworzymy małą wspólnotę mieszkaniową, to drobne gesty dobrosąsiedzkie są czymś zwyczajnym. DOBRO jest we wszystkich drobnych zwyczajnych momentach naszego życia, ważne jest by umieć je dostrzec i samemu być dobrym sąsiadem.

Ewa Maria Slaska

Ciekawe, że ten wpis Krystyny dotarł do mnie tego dnia, kiedy właśnie skończyłam czytać książkę o małym idyllicznym świecie małej idyllicznej uliczki w moim małym idyllicznym światku, jakim jest Gartenstadt Tempelhof.

Książeczkę napisał i wydał własnym sumptem jeden z mieszkańców domu przy małej uliczce nieopodal mojego domu. Opisał swój dom, drzwi, podłogi i ściany, swój ogród, ulicę, placyk, którym się kończy, ogródki, drzewa, kwiaty, koty, psy, lisy, ptaki, sąsiadów… Kto jest miły, a kto nieznośny, z kim się człowiek zaprzyjaźnił, a z kim tylko wymienia ukłony. Wszystko przesiąknięte uprzejmością, życzliwością, serdecznym zainteresowaniem. I, co może najważniejsze, bez sporów politycznych, wzajemnych ataków, kłótni i oskarżeń… Znam takie uliczki i w Polsce, podobne maleńkie idylliczne światy, osłonięte drzewami przed zgiełkiem życia i polityki.

Rozmyślam o tym, jak aktualna sytuacja polityczna przeorała stosunki międzyludzkie w Polsce, ale i w ogóle, w Europie, w świecie i zastanawiam się, jak długo jeszcze uda nam się utrzymać te idylliczne sąsiedzkie oazy spokoju i bezpieczeństwa, skupione wzdłuż uliczki, wokół placyku, stawu lub fontanny? I błagam małe bóstwa, tych wszystkich bożków ciepła rodzinnego, by nam pozwoliły nadal tak żyć.

Heute vor 80 Jahren

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein zum

Gedenken aus Anlass des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen
und des Beginns des Zweiten Weltkriegs
am Sonntag, 1. September 2019, um 13 Uhr auf dem Askanischen Platz in Berlin
auf der Rückseite der Ruine des Anhalter Bahnhofs

Es werden sprechen:
Prof. Dr. Dieter Bingen, Direktor des Deutschen Polen-Instituts
Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und Sejmmarschallin Elżbieta Witek (angefragt)
Prof. Dr. Zbigniew A. Kruszewski, Teilnehmer des Warschauer Aufstands

Der Deutsch-Polnische Chor „Spotkanie“ wird das Gedenken begleiten.

Der Einladung schließen sich an:
die Bundestagspräsidenten a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth und Dr. h.c. Wolfgang Thierse,
der Direktor der Stiftung Topographie des Terrors Prof. Dr. Andreas Nachama und
der Präsident des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung a.D. Florian Mausbach.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie vorzugsweise weiße und rote Blumen (bitte keine Kränze)
mitbringen und im Anschluss an das Gedenken am dafür bestimmten Ort niederlegen.

ACHTUNG: Das Gedenken findet als Versammlung unter freiem Himmel statt – für die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer können leider keine Sitzplätze bereitgestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Bingen

Anmeldungen sind nicht nötig.

Warum Askanischer Platz?
Im November 2017 hatte eine zivilgesellschaftliche Initiative den Aufruf zur Errichtung eines Denkmals in der Mitte Berlins für die Opfer der deutschen Besatzung in Polen 1939-1945 veröffentlicht und als Gedenkort den Askanischen Platz vorgeschlagen.
Seitdem wird über diese Empfehlung, eine Leerstelle deutscher Erinnerung zu füllen, in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert. Das war für das Deutsche Polen-Institut der Anlass einzuladen,  auf dem leeren Askanischen Platz als einem temporären Gedenkort an den deutschen Überfall auf Polen vor 80 Jahren zu erinnern.

Einladung_Berlin_0109

30 lat temu upadł Mur Berliński (4)

Joanna Trümner, tekst
Ela Kargol, zdjęcia

Ofiary muru

W latach 1961-1989 na Murze zginęło ponad 140 osób. Gedenkstätte Berliner Mauer (Miejsce Pamięci Berlińskiego Muru) dzieli ofiary Muru na trzy kategorie: 101 osób, które zostały zastrzelone, miały wypadek lub popełniły samobójstwo podczas próby przekroczenia muru, 30 osób ze Wschodu i Zachodu oraz jeden radziecki żołnierz, które nie miały zamiaru przekroczenia muru, lecz zostały zastrzelone lub zdarzył się śmiertelny wypadek. Trzecią grupą jest ośmiu enerdowskich żołnierzy służb granicznych zabitych przez dezerterów, kolegów, uciekinierów, osoby pomagające przy ucieczkach lub też policjantów z Zachodniego Berlina. Nie wiemy, ilu z nich zamierzało przedostać się do Berlina Zachodniego. Najbardziej spektakularną była ucieczka 19-letniego żołnierza enerdowskich służb granicznych, Conrada Schumanna, który pochodził z Zschochau w Saksonii i był z zawodu owczarzem. Wczesnym rankiem 12 sierpnia 1961 roku, w dzień przed rozpoczęciem budowy muru, brygada, w której Schumann odbywał obowiązkową służbę wojskową, została przeniesiona z Drezna na granicę sektorów (radzieckiego i francuskiego) do Berlina. W kilka dni później, 15 sierpnia 1961 roku, Schumann jako pierwszy enerdowski żołnierz graniczny uciekł do Berlina Zachodniego. Zdjęcie jego skoku przez drut kolczasty na rogu Bernauer i Ruppiner Straße znane jest na całym świecie jako symbol Zimnej Wojny.


Pilnujący muru żołnierze pochodzili w większości z różnych regionów Niemieckiej Republiki Demokratycznej i odbywali osiemnastomiesięczną obowiązkową służbę wojskową. Nieliczni z nich zdecydowali się na służbę graniczną dobrowolnie. W rozkazie Ministerstwa Obrony NRD z października 1961 roku czytamy, że broń może zostać użyta w celu „zatrzymania osób, które nie przestrzegają nakazów służby granicznej przez to, że nie zatrzymują się na hasło >>Stop – zatrzymać się – służba graniczna<<, po oddaniu strzału ostrzegawczego lub też kiedy wyraźnie usiłują przekroczyć granicę państwową NRD“ i „nie istnieje inna możliwość ich zatrzymania“. System premii i nagród, odpowiednia „obróbka ideologiczna“ oraz typowe dla wielu Niemców nastawienie Befehl ist Befehl (rozkaz to rozkaz) rozwiewały moralne wątpliwości żołnierzy.
Jeszcze gorzej wyglądała sprawa moralności żołnierzy w innych państwach Europy Wschodniej. Około 2.000 obywateli NRD próbowało uciec z „raju robotników i chłopów” przez Bułgarię. Posługiwali się w tym celu fałszymi paszportami, korzystali z pomocy obywateli RFN, czy też przekraczali granicę Bułgarii z Grecją lub Turcją specjalnie spreparowanymi autami. Tylko pięciuset osobom udała się ucieczka. W roku 1993 roku jedna z bułgarskich gazet opublikowała zeznania byłych bułgarskich oficerów służby granicznej, ujawniających sprawę płacenia „premii” za każdego zabitego enerdowskiego uciekiniera. „Premię” wypłacała ambasada NRD w Sofii. W biednej Bułgarii dodatkowy zarobek żołnierzy w wysokości 2000 lewa (wtedy było to w przeliczeniu 1.000 DM) był wielką zachętą do strzelania do uciekinierów.
Wróćmy jednak do historii muru. Na terenie Miejsca Pamięci Berlińskiego Muru powstało „okno pamięci”, które przypomina o wszystkich ofiarach muru. W „okienkach” widać ich portrety, daty urodzin i śmierci. Kilka z nich opatrzonych jest podpisem „NN”. Żołnierzom, którzy zginęli podczas pełnienia służby granicznej przy murze, poświęcona jest tablica informacyjna w odrębnym miejscu.


Historia muru jest historią śmierci, wielu niepotrzebnych, dramatycznych śmierci. Każda z nich byłaby materiałem na dobrą książkę lub film. Pierwszą ofiarą muru była 58-letnia Ida Siekmann. Budowa muru odcięła tą samotnie żyjącą kobietę od siostry mieszkającej o kilka ulic dalej, na terenie Berlina Zachodniego. W kamieniacach granicznych (wśród nich znalazł się dom Idy Siekmann przy Bernauer Straße 48) policja kontrolowała osoby wchodzące do budynku, a wszystkie okna i drzwi wychodzące na zachodnią granicę zostały z czasem zamurowane. 22 sierpnia 1961 Ida Siekmann zdecydowała się na sforsowanie granicy poprzez wyskoczenie z okna swojego mieszkania na trzecim piętrze. Wcześniej wyrzuciła z okna pościel i inne rzeczy, które miały zamortyzować skok. Desperacka próba ucieczki zakończyła się się ciężkimi obrażeniami i śmiercią kobiety w kilka dni później.


Po miesiącu na Bernauer Straße 34 doszło do kolejnej tragedii, najstarsza ofiara muru, osiemdziesięcioletnia (!!!) Olga Segler skoczyła z okna swojego mieszkania na drugim piętrze domu na Bernauer Straße 34 na przygotowaną uprzednio przez zachodnioberlińskich strażaków płachtę ratowniczą. Wskutek skoku odniosła ciężkie obrażenia, które były przyczyną jej śmierci w dzień później. Nie udało jej się dołączyć do córki, która czekała wraz ze strażakami w zachodniej części ulicy.
Skok z okna lub spuszczanie się po linie lub powiązanych prześcieradłach było wkrótce po postawieniu muru najpopularniejszą metodą ucieczki w tej części miasta. W ciągu pierwszych trzech miesięcy ponad 150 osobom udało się w ten sposób uciec do leżącej w sektorze francuskim dzielnicy Wedding.
Ostatnią ofiarą muru był trzydziestotrzyletni Winfried Freudenberg, który 8 marca 1989 roku spadł na ziemię w zachodnioberlińskiej dzielnicy Zehlendorf podczas ucieczki w skonstruowanym prez siebie balonie.
Każda śmierć poniesiona podczas próby przekroczenia muru była tragiczna, nawet jeżeli była ona jedynie wynikiem pijackiej brawury lub braku wyobraźni. Niewątpliwie jedną z najbardziej tragicznych była śmierć piętnastomiesięcznego Holgera H. w styczniu 1973 roku. Rodzice chłopca próbowali przedostać się do Berlina Zachodniego ukryci w ciężarówce znajomego Berlińczyka. Dziecko było chore, miało zapalenie ucha i oskrzeli. Podczas kontroli granicznej na przejściu w Drewitz-Dreilinden Holger zaczął głośno płakać. Kontrola graniczna trwała wieczność, matka próbowała uciszyć dziecko poprzez trzymanie mu ręki na ustach. W ten sposób uniemożliwiła zakatarzonemu Holgerowi normalne oddychanie. Kiedy w końcu rodzina znalazła się w Zachodnim Berlinie, chłopca nie udało się reanimować. Był najmłodszą ofiarą muru.


Patrzę na twarze ludzi w „oknie pamięci”, w większości uciekinierami byli młodzi ludzie, którzy po prostu chcieli prowadzić szczęśliwsze, lepsze życie. Wśród zdjęć odnajduję dwóch Polaków, których nazwisk nigdy przedtem nie słyszałam: Franciszek Piesik i Czesław Kukuczka. „Przecież nie musieli w ten sposób, mogli po prostu starać się o paszport”, myślę nie znając ich życiorysów.

Piesik wychował się w wielodzietnej rodzinie w wiosce nad Odrą. Na początku lat sześćdziesiątych pływał na barkach. Dwukrotnie przebywał w więzieniu, za pierwszym razem za samodzielne oddalenie się z jednostki wojskowej, następnie za włamanie do baru. Po wyjściu na wolność Piesik zamieszkał w Bydgoszczy i podjął pracę jako spawacz i lakiernik. Ożenił się i miał córkę. Wyglądało na to, że „ustatkował się”. Nie znamy powodu, dla którego zdecydował się na ucieczkę na Zachód. 24-letni Piesik nikomu nie powiedział o swoich planach. 15 października 1967 roku nielegalnie przepłynął łodzią granicę na Odrze. Pomimo pościgu dotarł w okolice Berlina i usiłował przepłynąć odległość 200 – 300 metrów jeziora Nieder Neuendorfer See. Granica między między NRD i Berlinem Zachodnim przebiegała w tym miejscu przez środek jeziora.

Władze zachodnioniemieckie znalazły jego ciało w północnej zatoce jeziora w 11 dni później. Obdukcja nie wykazała żadnych obrażeń, drogi oddechowe Piesika pełne były szlamu. Polska Misja Wojskowa w Berlinie Zachodnim pomogła w identyfikacji jego ciała. Ponieważ polskie władze odmówiły sprowadzenia jego zwłok do Polski, Piesik został pochowany na cmentarzu w Heiligensee, w dzielnicy, do której chciał dotrzeć w październiku 1967 roku. Po kilku latach grób został zlikwidowany, ponieważ nikt nie pokrywał opłat cmentarnych.

pierwszy z lewej Franciszek Piesik

Jeszcze bardziej tajemnicza jest historia ucieczki drugiej polskiej ofiary muru, Czesława Kukuczki, 29 marca 1974 roku. Kukuczka urodził się i dorastał w powiecie limanowskim. Jako siedemnastoletni chłopiec został zwerbowany do pracy przy budowie Nowej Huty. Po krótkim pobycie tam wrócił do domu rozczarowany pracą. Podobnie jak Piesik został skazany na karę pozbawienia wolności, jego skazano za defraudację. Po roku został warunkowo zwolniony z więzienia. I on „ustatkował się” na wolności, ożenił się, miał trójkę dzieci i podjął pracę najpierw na budowie, a następnie jako strażak w Jaworznie, Limanowej i Bielsku-Białej. 3 marca 1974 roku zginął bez śladu. 29 marca 1974 Kukuczka przybył do polskiej ambasady w Berlinie Wschodnim i zażądał od pracownika ambasady i członka berlińskiego oddziału MSZ, aby pozwolono mu o godzinie 15.00 przekroczyć granicę przez przejście na dworcu kolejowym na Friedrichstraße. W przeciwnym przypadku groził zdetonowaniem bomby w polskim centrum informacyjnym przy Karl-Liebknecht-Straße. Jego wspólnik w Berlinie Zachodnim miał zadbać o pokazanie wydarzeń w świecie zachodnim.

Kukuczka zamierzał wyemigrować do rodziny w USA. Opuścił ambasadę z wymaganymi dokumentami przed upływem ulitmatum, podstawiony samochód enerdowskiej służby bepieczeństwa zawiózł go na Friedrichstraße. Podczas próby przejścia przez granicę dostał kulę w plecy od ubranego w ciemny płaszcz i przyciemniane okulary mężczyzny. Zmarł jeszcze tego samego dnia w wyniku odniesionych ran. W niecałe dwa miesiące później wdowa po Kukuczce otrzymała z rąk prokuratora okręgowego urnę z prochami, akt zgonu i osobiste rzeczy po mężu. Pogrzeb kościelny odbył się w Kamienicy, w kręgu najbliższej rodziny. Rodzinie zakazano otwarcie mówić o okolicznościach jego śmierci. Nigdy nie poznamy prawdy o powodach jego ucieczki, historia jego śmierci byłaby z pewnością scenariuszem niezłego filmu sensacyjnego.

Cdn.

Teatr Gdańska w Berlinie

I uwaga – nie jest to teatr z Gdańska, a tak mi cały czas sugeruje wujaszek Google. Wręcz przeciwnie, przybywa z niemieckiego “Zachodu”, z Oberhausen, gdzie na rynku (Altmarkt 3) znajduje się restauracja Gdańska, która wykazuje sią niezwykłymi inicjatywami polonijnymi. Pamiętam organizowane w Oberhausen noce poezji, a jestem pewna, że to restauracja patronowała odjechanej imprezie gitarowej – najwięcej na świecie gitarzystów, którzy razem grali Hej Jude (o ile pamiętam, rzecz  się udała i Polacy z Oberhausen weszli do księgi Guinessa).  Nigdy nie byłam Oberhausen, znam natomiast aktywnie udzielającego się tam Polaka – Leonarda Paszka i być może się mylę, ale wydaje mi się, że to on jest tym zaczynem i zarzewiem…

Tak się Restauracja Gdańska reklamuje w internecie.

Na zdjęciu wygląda dobrze. Pogoda jest dobra, przyjemny wieczór, wszystkie stoliki zajęte, właściciel szuka ludzi do pracy. Może oni tam mają lepsze powietrze w Oberhausen niż my tu w Berlinie. Pierogarnia zlikwidowana, Filafood zlikwidowany, Stary Kraków dawno zamknął podwoje…

Przy restauracji działa hotelik, a gdzie my w Berlinie mamy polski hotelik? No ale my mamy blisko do Polski, a z Oberhausen, które leży w zagłębiu Rury, do granicy z Polską jest 600 kilometrów. Może jak jest daleko, to trzeba się bardziej starać.

Mają polski teatr (my mamy trzy, to prawda) i z polską komedią obyczajową z lat 90 przyjeżdżają dziś do Berlina. Twierdzą, że jest nadal jak najbardziej na czasie. Piszą o sobie bez fałszywej skromności, że czeka nas “wspaniała zabawa, ubaw po pachy, ale również refleksja nad polską zaściankowością”. Grają po polsku.

A nieoceniony Leonard Paszek również gra. Czego ten człowiek już nie robił? To ten owinięty w kołdrę na łóżku…

Czy ktoś chciał się ze mną ostatnio spotkać i okazało się, że nie mam czasu lub nie możemy znaleźć pasującego terminu – to spotkajmy się w teatrze, mam nadzieję, że będę miała czas 🙂

Fuga / Fugue

Uwaga, jak się poszuka, znajdzie się też króciutką opinię o filmie po polsku – niebieską 🙂

Aus der Pressemappe des Festivals:

Kategorie: Neues Polnisches Kino
Polnischer Titel: Fuga
Deutscher Titel: Fugue
Produktionsjahr: 2018
Dauer: 01:40:00
Festivalausgabe: 2019
Regie: Agnieszka Smoczyńska
Drehbuch: Gabriela Muskała
Kamera: Jakub Kijowski
Darsteller: Łukasz Simlat, Zbigniew Waleryś, Halina Rasiakówna, Gabriela Muskała, Małgorzata Buczkowska
Musik: Filip Míšek

W Berlinie dziś jeszcze do obejrzenia / Heute noch im Kino
19:00 / Wolf Kino

Pressetext:

Nach ihrem gefeierten, furiosen, bunten Horror-Trash-Musical Córki dancingu/ Sirenengesang/ The Lure überrascht Smoczyńska mit einem ernsten Psycho-Kammerspiel, zu dem die Hauptdarstellerin Gabriela Muskała das Drehbuch schrieb. Sie verkörpert eine Frau mit einem doppeltem Knick in ihrer Biografie: Vor zwei Jahren war die brave Mutter aus der Gegend von Wrocław plötzlich verschwunden und hatte sich ohne jegliche Erinnerung in Warschau neu erfunden. Als starke, selbstbewusste Frau hat sie sich durchs Leben geboxt, bis eine TV-Sendung ihre Identität offenlegt. Nun ist sie zurück in den Armen ihrer Familie und könnte sich dort kaum fremder fühlen.

In dunklen Bildern und mit mutigem Sounddesign entblättert die Regisseurin das zerrissene Innere ihrer Hauptfigur, der sie stets dicht auf den Fersen bleibt. Dass diese nicht zwingend sympathisch, aber stets nachvollziehbar bleibt, ist neben einem gekonnten Schnitt vor allem der grandiosen Leistung der Hauptdarstellerin zu verdanken, welche Blicke tief in die Seele ihrer Figur zulässt, ohne sie vollständig zu enträtseln.

Ela Kargol napisała:

Pomiędzy flizą, płytą, kaflem jest fuga. Większa mniejsza, szersza, węższa, trwała, krucha….
Fuga wypełniona pewną masą łączy części w całość. Zabrakło w filmie spoiwa wypełniającego fugę. Może się wykruszyło, tak jak pamięć głównej bohaterki, a może z powodu zaniku pamięci nie da się już nic scalić i fuga zostaje pusta.
Mój tata miał takie widzimisię, że kładł fugi kolorowe, potem blakły, tak mi się tylko przypomniało…


Jetzt werden hier Texte von drei weiteren Frauen folgen. Wir trafen uns alle im Kino, aber wir haben nicht miteinander über den Film gesprochen. Das, was wir über den Film denken, trifft sich erst hier.

Ewa Maria Slaska

Ich lese solche Texte stets erst nachdem ich den Film gesehen habe. Ich versuche, mich vor den Spoilern zu schützen. Ich hasse es, schon vorher belehrt zu werden, was ich zu denken habe. Besonders in der deutschen Kritikpraxis ist es eigentlich gang und gäbe, dass einem der Inhalt, das Ende und der Sinn des Filmes von den Rezensenten gnadenlos enthüllt werden. Ist es die unterbewusste Überzeugung, dass der Rezipient keine Ahnung hat und Auslegung braucht, ist es der Wunsch des Publikums, oder ist es blosse Machtlosigkeit der Kritik, die selber nichts weiß und doch über irgendetwas schreiben muss?

Dies aber nur am Rande. Ich bin also ins Kino gegangen ohne jedwede Vorkentnisse. Ich ließ den Film auf mich wirken und… und der ließ mich unberührt. Mir hat der Film nicht gefallen. Vielleicht bin ich aber nur die Einzige im Kino, die das dachte, weil ich vermute, von den Zuschauerinnen (es waren überwiegend Frauen im Kino) bei dem Weggehen kleine Anerkennungssätze zu schnappen.

Ich kann aber nicht anders. Auch wenn alle andere anders denken. Die Geschichte scheint mir unlogisch und voller Lücken konstruiert zu sein. Und damit meine ich nicht den künstlerischen Anspruch der Regisseurin und der Drehbuchautorin, ihre Protagonistin geheimnisakzeptierend und nicht entblössend darzustellen. Nein, ich meine Konstruktionsfehler des Films selber, das Ignorieren der Tatsachen und Prozedern, das Weglassen der nüchternen Fakten. Nichts in der Geschichte von Alicja könnte so gewesen sein, wie es im Film gezeigt ist. Alles stimmt nicht, alles ist nur bloßes Fantasieren um ein Frauenschicksal herum, unterlegt mit frecher Gewissheit der Filmmacherinnen, dass wenn es Frauengeschichte ist, wird sie aufgenommen sein, weil 2019 Frauengeschichten einfach aufgenommen werden und niemand wird sie hinterfragen.

Die Geschichte entwickelt sich nicht, sie dreht sich nur rum. Man weißt nicht, weshalb etwas im Film gerade gezeigt wird, es ist wurscht und egal, was die Menschen im Film machen und weshalb gerade jetzt. Die einzelnen Szenen sind lose nacheinander geworfen. Irgendwas. Irgendwie. Irgend… Ich fühle mich als Zuschauerin regelrecht verarscht und hab’ Gefühl, die große Worte des Pressetexts wollen mich nur einschüchtern, damit ich es doch nicht tue, was man (frau) sich nicht wünscht: nicht frage.

Auch die große schauspielerische Leistung der Hauptprotagonistin, die im Pressetext hochgepriesen ist, scheint mir ein Humbug zu sein. Frau Muskała verfügt, meiner Meinung nach, nur über zwei Gesichtausdrücke – entweder ist sie weit weg vom Hier und Jetzt und somit traurig oder hat einen delikaten fast unmerkbaren Lächeln parat, der sicher ihre Stärke ist, wird aber so oft und so sinnlos eingesetzt, dass es schon gar nichts bedeuten kann.

Also bei der Frage Hit oder Kitt, sage ich Kitt, obwohl mir sehr bewusst ist, dass der Film beste Chancen hatte, den Filmfestivalpreis zu bekommen. Und weisst der Kuckkuck, weshalb er ihn nicht bekam?

Monika Wrzosek-Müller

Irgendwie beschäftigen sich übermäßig viele Filme des diesjährigen Neuen Polnischen Kinos mit psychologischen Problemen, wenn nicht Anomalien. Schon die Titel weisen daraufhin: 7 Gefühle, Panikattacken, Fugue, Over the Limit. Ich habe nun den 2018 von Agnieszka Smoczynska gedrehten Film Fugue gesehen. Eigentlich könnte man bei diesem Film von der Illustration eines dissoziativen Phänomens, nämlich der Dissoziativen Fugue, auch psychogene Fugue genannt, sprechen. Die Hauptdarstellerin Gabriela Muskała, die übrigens auch das Drehbuch schrieb, spielt hervorragend; doch der Film war für mich an manchen Stellen künstlich und überzogen.

In der Klassifikation nach ICD-10 der psychischen Störungen wird Dissoziative Fugue unter der Nummer F44.1 aufgelistet. Zu den Symptomen gehören eine unerwartete, desorientierte Flucht aus der gewohnten Umgebung (Zuhause, Arbeitsplatz), teilweise Amnesie in Bezug auf Teile der Vergangenheit, Verwirrung über die eigene Identität, manchmal die Annahme einer neuen. Die Störung kann von ein paar Stunden bis zu mehreren Monaten dauern. Nun im Film dauert sie zwei Jahre, die Frau nimmt eine neue Identität an und kämpft sich an einem neuen Ort, in Warschau, durchs Leben, bis sie durch eine TV-Sendung erkannt wird. Der Vater ruft die Moderatorin an und entschlüsselt ihre Identität.

Es folgen berührende Szenen, in denen die ganze Familie und besonders der Vater versuchen, sie wieder an ihre Vergangenheit heranzuführen. Doch alle Versuche scheitern, sie scheint sich an nichts zu erinnern. Man sieht nur, dass all das sie quält und ihr unangenehme Gefühle bereitet.

Eigentlich stellt sich für mich in dem Film als wichtigste Frage, warum sie das getan hat, warum sie „geflüchtet“ ist. Das erfährt der Zuschauer peu à peu, in kleinen Schritten – bis er erfährt, dass sie einen Autounfall im Wald hatte. Sie wollte vor ihrem Mann fliehen, der ihr gedroht hatte, sich scheiden zu lassen und ihr den Sohn wegzunehmen. Nach dem Unfall dachte sie, ihr Sohn sei dabei gestorben, und daraufhin, aus Entsetzen über die eigene Tat, wäre sie von der Unfallstelle geflohen und hätte das Geschehene vergessen. Doch ihr Psychotherapeut spricht von dissoziativer Fugue und hilft ihr dabei, ihre wahre Identität zu finden. Aber ihr früheres Leben, in dem sie sich gar nicht mehr zurecht findet, stellt für sie keine Alternative für eine Fortsetzung dar. Am Ende des Films verlässt sie ihren Mann und ihren Sohn. Die Sentenzen, die Szenen mit ihrem Sohn, einem Jungen von 5 oder 6 Jahren, sind sehr berührend: das Kind ist klug und mein Herz zog sich regelrecht zusammen, als ich sah, wieviel der Junge von der Situation auf sich übertrug und wie ihn das direkt betraf. Insofern eine Warnung an alle Eltern, wie direkt ihr Leben das ihrer Kinder betrifft.

Doch letztendlich verdankt der Film seine ganze Wirkung dem enormen, perfekten und mutigen Spiel der Hauptdarstellerin. Trotzdem habe ich den Saal mit einem Gefühl des leisen Missmuts verlassen.

Anne Schmidt

Liebe Ewa,
Der Titel des Films Fuga beschäftigt mich, seitdem ich mir diesen Film angeschaut habe.
Leider konnte ich nicht bis zum Gespräch mit der Hauptdarstellerin und Drehbuchautorin bleiben, denn sie hätte mich vielleicht darüber aufgeklärt, ob die musikalische Fuge oder die handwerkliche Fuge gemeint ist. Vielleicht hast Du die Gelegenheit Gabriela Muskala nach der Bedeutung des Titels zu fragen.
In der Anfangsszene des Films kraxelt eine zierliche junge Frau in Stöckelschuhen über den Schotter einer unterirdischen Bahntrasse (Fuge), bis sie in einem unterirdischen Bahnhof ankommt. Dort zieht sie sich mühsam zum Bahnsteig hoch, taumelt unter den Augen der indigniert schauenden Passagiere ein paar Schritte vorwärts, hockt sich nieder, lupft ihren seriösen Trenchcoat und uriniert auf den Bahnsteig.
Ich frage mich, ob sie damit den Ruf nach der Polizei und einem Arzt provozieren wollte, denn in der nächsten Szene sehen wir sie in einer psychiatrischen Klinik. Sie wird dort zwei Jahre lang als Frau ohne Gedächtnis unter dem Namen Alicja von einem sehr engagierten Professor behandelt bis dieser auf die Idee kommt, sie im Fernsehen der Öffentlichkeit vorzustellen. Sofort nach der Ausstrahlung meldet sich ein Mann, der sie als seine Tochter, die vor zwei Jahren verschwunden ist, erkannt hat.
Ab jetzt wird die Geschichte kompliziert, denn Kinga, wie Alicija richtig heisst, reagiert auf ihre “Heimführung” in ihr ehemaliges Zuhause mit Mann und Kind aggressiv und ablehnend. Auch ihr Mann wirkt weder erfreut noch erleichtert darüber, dass seine Frau wieder zurück ist. Der kleine Sohn scheint sie nicht als seine Mutter wiederzuerkennen und fühlt sich mehr zu einer ehemaligen Kollegin von ihr hingezogen.
Die Frage, was stimmt in dieser Familie nicht, wird erst zum Schluss beantwortet.
Die Frage, hat Kinga wirklich ihre Vergangenheit vergessen, bleibt bis zum Schluss bestehen, denn manche Dinge kann sie seltsamerweise richtig zuordnen.
Nachdem ihr ihr Ehemann den letzten Tag ihres alten Lebens ins Gedächtnis zurückgerufen hat, zieht sie daraus eine unerbittliche Konsequenz. Ob sie damit ihrem Kind das verlorengegangene Gleichgewicht wiedergibt und ihrem Mann ein glückliches Leben ermöglicht, sei dahingestellt.
Aber was wird aus ihr? Kann sie ohne ihren Psychiater nicht mehr leben? Hat er aus ihr eine Kurwa gemacht?
Wie beurteilst Du ihr Verhalten und ihre Zukunftsaussichten, Ewa?
Mich haben die Geschichte und die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin sehr beeindruckt.
Die Tatsache, dass sie die Verwirklichung ihres Drehbuches über mehrere Jahre verfolgt hat, deutet meiner Meinung nach auf ein starkes persönliches Interesse an diesem Stoff hin. Leider kann ich sie nicht nach den Gründen für ihre starke Ambition fragen, aber Du hast vielleicht noch diese Chance.

Ewa Maria Slaska

Liebe Anne, ich glaube Fuga ist hier als lateinsches Wort Flucht gemeint. Mit Bach und seiner berühmten Fuge (fliehende musikalische Motive geben der Fuga ihren Namen her) hat die Geschichte wohl wenig zu tun. Ob es damit aber (auch) die handwerkliche Fuge gemeint ist, also ein Spalt zwischen den Kacheln, die man zusammenbinden muss, damit sie nicht auseinander geraten? ich weiß es nicht. Möglich wäre es. Man sieht, dass in dieser Familie etwas fehlt, dass hier alle auseinander geraten. Monika meint, die Fugue ist der Name einer psychischen Krankheit.

Fotos: FUGUE_Stills_2_4_6 © Alpha Violet

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Atak paniki / Panic Attak

Liebe Ewa, schreibt mir die Autorin, als Erstes möchte ich meine Entrüstung darüber bekunden, dass ich weder in der Berliner Zeitung noch im Tagesspiegel
einen einzigen Hinweis auf das polnische Filmfestival gefunden habe.

Inzwischen habe ich mir zwei Filme angesehen, u.zw.
Atak paniki und Fuga.

EMS: Zu der Bemerkung, dass es in der Berliner Presse keine Info über das Festival gab, kann ich mich nicht äussern. Aber in der Stadt ist das Festival doch sehr schön präsent. Wir wohnen nicht weit voneinander, die Autorin des Texts und ich. Bei mir in der U-Bahn-Station gab es Festivalplakats in der Vitrine (Wartezeit ist doch Werbezeit), aber ich fahr’ ja U-Bahn oder S-Bahn und die Autorin Auto oder Fahrrad :-), da sieht man die Plakate nicht so oft…

Anne Schmidt

Der Film “Atak paniki” beschäftigt mein Hirn immer noch, obwohl seit seinem Genuss einige Tage vergangen sind.
Dank der Hinweise im Progammheft wusste ich, dass ich mich auf eine Montage gefasst machen musste,
aber dennnoch verwirrten mich die Namen der Personen so sehr, dass ich die Konstellationen der Gruppen zueinander nicht unbedingt sofort erkannte und immer noch nicht alle Puzzleteile korrekt zuordnen kann.
Die verschiedenen zeitlichen Ebenen, die kommentarlos ineinander übergehen, machen meinen Erkenntnisprozess nicht leichter, aber genau das will ich, erkennen und deshalb denke ich immer wieder darüber nach, ob der Tierpsychologe im Flugzeug der Vater von dem jungen Selbstmörder und den bekifften Jugendlichen ist oder ob der neben ihm sitzende Fluggast der Vater von beiden oder nur einem der beiden ist. Ein junger Spielsüchtiger, der seinen Job als Kellner bei einer exklusiven Hochzeit aufs Spiel setzt, zwingt seine ahnungslose, tierliebende Mutter, sein Spiel am heimischen Computer fortzusetzen, damit er nicht von einem geheimnisvollen Anrufer vernichtet wird.


Drei junge Frauen, von denen eine ein Baby hat und mit diesem irgendwann bei
der Hochzeit auftaucht, scheinen die Töchter der Tierschützerin und Schwestern des jungen Kellners zu sein.
Die todschicke Hochzeitsgesellschaft lauscht verständnislos den Erklärungen der schönen, schwangeren Braut zur Wassergeburt ihres Babys, lässt sich aber nicht durch das Fehlen des Bräutigams vom Schmausen und Feiern abhalten.
Ist der Bräutigamer etwa der Typ, der sich zu einem letzten Abendessen mit seiner Nochfrau getroffen hat und der er vor ihrer letzten Verführungsattacke von seiner schwangeren Braut erzählt?
Bei der Frühgeburt mitten im Festsaal scheint er dann doch zugegen zu sein, obwohl er gerade noch in einer leidenschaftlichen Sexszene mit seiner Ex zu sehen war.
Geburt und Tod liegen in diesem Film nahe beieinander, wenn auch nicht zeitlich. Der finale Schuss, mit dem sich der junge Musikredakteur ins All katapultiert hat, scheint zeitlich parallel zum Flug seiner Eltern von Ägypten nach Polen stattzufinden. Noch wissen sie nichts von seinem Tod, werden aber mit dem Tod als Phänomen konfrontiert, weil ein Sitznachbar von ihnen während einiger Turbulenzen des Flugzeugs einen plötzlichen Herzstillstand erleidet. Sein Tod wird nicht gemeldet, damit der Ankunftstermin in Warschau nicht verzögert wird.


Während die drei Jugendlichen nach ihrem Drogenkonsum in Panik verfallen, einer der Drei verzweifelt seinen Bruder telefonisch zu erreichen versucht (wahrscheinlich der junge Selbstmörder), rücken die zwei Töchter, die von ihrer tierlieben Mutter nie erwähnt wurden, der Schwester, die dem spielsüchtigen Kellner als arbeitsames Vorbild vorgehalten wird, auf die Bude. Diese schöne junge Frau, die gerade bei der Arbeit, Telefonsex, war, fühlt sich von ihren aufdringlichen Schwestern und dem Kleinkind einer der beiden äußerst gestört; in letzter Minute gelingt es ihr, ihre Arbeitsmaterialien, u.a. eine Wasserpistole, unter ihrem Bett zu verstecken, als ihre Schwestern sie mit der Nachricht von dem Selbstmord des jungen Musikredakteurs überfallen und sie daran erinnern, dass sie während der Schulzeit mit ihm befreundet gewesen sei. Die junge Frau kann sich offensichtlich nicht an ihn erinnern, gerät aber dermaßen in Panik darüber, dass ihre Schwestern ihren wahren Broterwerb erkennen könnten, dass sie sie
aus ihrem Appartement drängt und anschließend mit einer vollgestopften Reisetasche fluchtartig die Wohnung verlässt. Am Flughafen nimmt sie den erstbesten Flug nach Südamerika, zerrt Pullover, Felljacke und ähnlich warme Kleidung aus ihrer übergewichtigen Tasche und zieht sie sich übereinander an; nicht nur diese Szene ist lustig, auch andere wirken eher komisch als traurig.
Wenn ich den Film noch nicht gesehen hätte, würde ich ihn mir anschauen, nicht nur wegen der Rätsel, die er mir aufgibt, nicht nur wegen der Komik, sondern auch wegen der vielen schönen Menschen und Dinge, die kaum Raum für die hässliche Ralität lassen.


Aus der Pressemappe:

Panic Attak
Film nominiert für den Wettbewerb

Der Episodenfilm erzählt Geschichten von Menschen, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben: Zwei Teenager verpassen sich beim ersten Kiffen gleich eine Überdosis. Ein Noch-Ehepaar versucht im Restaurant, gesittet seine längst fällige Scheidung zu organisieren. Eine Internet-Porno-Queen bekommt mitten in den Dreharbeiten ungebetenen Besuch. Fluggäste schlagen sich mit unbequemen Sitznachbarn herum. Eine Braut muss ihre Hochzeitsfeier hochschwanger hinter sich bringen. Und ein Kellner versucht, moralische Spielschulden zu begleichen.

In seinem gefeierten, meisterhaft montierten Debüt webt der Regisseur in vorerst getrennten Erzählfäden, die er später geschickt und auf überraschende Weise miteinander verknüpft, ein Bild von gewöhnlichen Menschen, die in alltäglichen Situationen unvermittelt aus der Bahn geworfen werden. Wie sie sich mit allen Kräften gegen ihr grausames Schicksal wehren, ist tragisch und saukomisch zugleich, vor allem aber zutiefst menschlich. Denn in jedem von ihnen erkennen die Zuschauer_innen ein Stück von sich selbst wieder.


Kategorie: Neues Polnisches Kino
Polnischer Titel: Atak paniki
Deutscher Titel: Panic Attak
Produktionsjahr: 2017
Dauer: 01:40:00
Festivalausgabe: 2019
Regie: Paweł Maślona
Drehbuch: Aleksandra Pisula, Bartłomiej Kotschedoff, Paweł Maślona
Kamera: Cezary Stolecki
Darsteller: Dorota Segda, Magdalena Popławska, Artur Żmijewski, Małgorzata Hajewska-Krzysztofik, Nicolas Bro, Grzegorz Damięcki, Julia Wyszyńska, Bartłomiej Kotschedoff
Musik: Radzimir Dębski

Fotos: PanicAttack©New Europe Film Sales

Weitere Filmkritiken folgen

Film Polska 2019

 

 

 

14. Polnisches Filmfestival filmPOLSKA (24.04.-01.05.2019)

Das spannendste Kino in Europa

Mit über dreißig Filmen zeigt vom 24.04.-01.05.2019 das größte polnische Filmfestival außerhalb Polens, was die zeitgenössische polnische Filmkunst zu bieten hat. Die Filmemacherinnen und Filmemacher Polens reflektieren in ihren Werken wichtige gesellschaftliche Themen und halten dem Publikum einen Spiegel vor. Festlich eröffnet wird filmPOLSKA 2019 am Abend des 24.04. im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz.

Seinem Alter entsprechend zeichnen den 14-jährigen Festivaljüngling Frische und Frechheit aus – vor allem durch Filme in der Sektion Neues Polnisches Kino. Im Fokus des Wettbewerbs stehen Werken des polnischen Regienachwuchses, darunter „Werewolf“ (Regie: Adrian Panek), „Nina“ (Regie: Olga Chajdas) und „Fugue“ (Regie: Agnieszka Smoczyńska). Im diesjährigen Kurzfilmprogramm wird mit einer Auswahl an Kurzfilmen unterschiedlicher Formate und Genres das Produktionsstudio Munk Studios aus Warschau vorgestellt, die als Schmiede junger Talente große Anerkennung erlangt hat.

Die diesjährige Retrospektive widmet sich dem Filmschaffen des  Altmeisters Krzysztof Zanussi. Anlässlich seines 80. Geburtstags eröffnet filmPOLSKA am 26.04. im Zeughauskino in Anwesenheit des Regisseurs eine Werkschau mit seinen Filmen aus den 70er Jahren, die zum „Kino der moralischen Unruhe“ zählen. Zanussis Filme spannen eine philosophische Welt auf und widmen sich den großen Fragen der Aufklärung und Menschheit.

Gelten in Zanussis Betrachtung der Welt noch Verhaltensregeln und Moral, zerbrechen sie bei Wojciech Smarzowski. Der Regisseur geht kritisch und radikal mit aktuellen sozialpolitischen Themen um (z.B. „Haus der Finsternis“, „Die Hochzeit“, „Klerus“). Seinem besonderen Blickwinkel auf die Welt, die aus den Fugen geraten ist, ist die Hommage „Die Welt nach Wojciech Smarzowski“  gewidmet.

Dieses Jahr wird filmPOLSKA von der Ausstellung „Krzysztof Komeda. Meine süße europäische Heimat“ begleitet. Bereits ab dem 16.04. sind in der Galerie des Polnischen Instituts Noten, Partituren, Fotografien und Filmetüden mit Musik des außergewöhnlichen Jazzmusikers zu sehen und zu hören. Zu seinen bekanntesten Stücken zählt „Rosemary‘s Lullaby“ aus Polańskis einst gefeierten Streifen „Rosemary’s Baby“ (1968).

Krzysztof Komeda – Lullaby – (Rosemary’s Baby – 1968), gesungen von Mia Farrow


Über die Vergabe des filmPOLSKA 2019-Filmpreises werden die Kamerafrau Bernadette Paassen, der Filmkritiker Patrick Wellinski und die Filmemacherin und Kuratorin Dorothee Wenner entscheiden. Sieben Filme gehen im Wettbewerb ins Rennen. Der Gewinner wird am 01.05. um 21 Uhr im Filmclub K18 Berlin gezeigt.

Die zur Wahl stehen folgende Filme: Fuga / Fugue von Agnieszka Smoczyńska, Wilkołak / Werewolf (R: Adrian Panek), Nina (R: Olga Chajdas), Atak paniki / Panic Attack (R: Paweł Maślona), Córka trenera / A Coachs’s Daughter (R: Łukasz Grzegorzek), Over the Limit (R: Marta Prus), Via Carpatia (R: Klara Kochańska und Kasper Bajon).


14. filmPOLSKA – 24.04.-01.05.2019 – www.filmpolska.dewww.facebook.com/filmpolska.berlin

Veranstalter:
Polnisches Institut Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin, Tel.: 0049 30 24 75 81 0
berlin@instytutpolski.org, www.polnischekultur.de


Heute:

  1. filmPOLSKA Festivaleröffnung: Eröffnungsfilm und Gäste

Filmkritikerin Margarete Wach für ihr Engagement für das polnische Kino geehrt

 

 

Am 24. April wird der Auftakt des größten Festivals des neuen polnischen Kinos außerhalb Polens gefeiert. Im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz werden Małgorzata Bochwic-Ivanovska (Polnisches Institut Berlin) und Kirsten Niehuus (Medienboard Berlin-Brandenburg) das 14. filmPOLSKA eröffnen. Im Rahmen der Eröffnungsgala werden Jury-Mitglieder Bernadette Paassen, Patrick Wellinski und Dorothee Wenner vorgestellt. Die Filmkritikerin und Journalistin Margarete Wach wird für ihr Engagement für das polnische Kino und die deutsch-polnische Filmvermittlung gewürdigt. Im Anschluss feiert der Film 7 Uczuć / 7 Gefühle / 7 Emotions von Marek Koterski in Anwesenheit des Produzenten Włodzimierz Niederhaus, des Stardarstellers Robert Więckiewicz und des Komponisten Arkadiusz Grochowski seine Berlinpremiere.

Der Film 7 Uczuć / 7 Gefühle bekommt seinen Koterski-typischen surrealistischen Einschlag dadurch, dass alle Rollen bis in die kleinsten Nebenfiguren mit Erwachsenen besetzt sind. Die Hauptfigur, Adaś Miauczyński, erfährt von seiner Psychologin, dass er unzufrieden mit seinem Leben sei, weil er als Kind nicht gelernt habe, mit sieben elementaren Gefühlen umzugehen: Angst, Wut, Trauer, Freude, Ekel, Eifersucht und Scham. Miauczyński macht sich also auf eine Gedankenreise in seine Kindheit, in die Zeit der anbrechenden Pubertät.