Ralf guckt Fußball. Ich auch.

Brygida Helbig

Eine Erinnerung an die Fußballweltmeisterschaft von 2006

Sie werden doch sowieso verlieren. Und ich werde wohl den deutschen Kommentar dazu nicht ertragen. Dachte ich mir und wollte dieses Spiel eigentlich gar nicht sehen. Doch irgendetwas zog mich magisch zum Bildschirm, mich, die ich doch nie Fußball gucke, die ich kaum einen Namen eines Fußballers kenne, keine einzige Spielregel, außer der, dass man Tore schießen soll. Polen gegen Deutschland, dass musste ich doch miterleben, trotz aller Ängste und Bedenken. Das sind doch zwei Länder, mit denen mich ein starkes Band verbindet, manchmal denke ich, ein gleich starkes – lebe ich doch schon um einige Jahre länger in Deutschland als ich in Polen gelebt habe, fließt doch in meinen Adern teilweise deutsches Blut… Also kaufte ich Nachos mit zweierlei Dippsoßen, holte mir eine Flasche Kristallweizen und kein Glas dazu, knallte mich aufs Sofa und ließ mir die Fernbedienung von meiner Tochter erklären. Irgendwie möchte man doch nicht ganz abseits stehen, möchte man etwas von dieser Karnevalsstimmung und Ausgelassenheit haben, einmal mitten im Leben stehen, mitreden, mitsingen, mit ausflippen. Noch gar nicht 21 Uhr und schon geht es los, dabei musste ich schnell noch auf Toilette. Zu lange an der Fernbedienung rumgefummelt, beinahe zu spät angefangen. Sie singen schon die Nationalhymne, fast hätte ich das Wichtigste verpasst – wie sich mein Herz bei der polnischen Hymne weitet, wie es bei der Melodie der deutschen Hymne zusammenzuckt, ähnlich wie beim Wörtchen „Halt“, das bei mir, obwohl ich lange nach dem Krieg geboren bin, eine Krise hervorruft.

„Und schon ist Polen verloren“, hieß es nach dem unglückseligen Spiel Polens gegen Ecuador vor einigen Tagen in der Zeitung. Was für eine Schadenfreude. Was für ein Pech, dass sich der erste Satz der polnischen Nationalhymne, „noch ist Polen nicht verloren“, im Deutschen so schön reimt und damit so blöd klingt und für Späße sorgt. Warum weiß keiner, worum es sich bei dem Lied eigentlich handelt, und dass auch Preußen bei diesem drohenden Verloren-Sein eine weiß Gott nicht nebensächliche Rolle spielte?

Und dann ging das Spiel los. Wenn ich die polnischen Jungs sehe, geht mir das schon zu Herzen. Smolarek, Krzynówek und wie sie alle heißen. Manche spielen in deutschen Clubs und mussten gegen ihre Kumpels kämpfen. Sie sind nicht unbedingt schön, aber allesamt gute, liebe Jungs, das spüre ich, wohlwissend, dass ich idealisiere, dass sie in der Freizeit bestimmt ihre Frauen verprügeln und alles Mögliche entwenden. Und doch erscheinen sie mir sanfter, feinfühliger und vertrauter als die Deutschen. Vielleicht sind sie etwas zierlicher, vielleicht sind ihre Frisuren nicht ganz so auf der Höhe, aber gerade das macht sie in meinen Augen liebenswert. „Trotz des besseren Wissens“ weigerte sich der Kommentator, ihre Namen mit der richtigen, für das Polnische typischen Betonung auf der vorletzten Silbe auszusprechen. Und ich habe ihm sofort verziehen, obwohl man so etwas mit französischen Namen niemals anstellen würde.

Die Post ging ab, und ich wurde mächtig stolz auf unsere Jungs. Ich schrie bei jedem Beinahe-Tor vor Angst oder Euphorie und wurde ungehalten wie Angela Merkel, nur unter umgekehrtem Vorzeichen. Ich bewunderte den geschickten polnischen Torwart. Ich spekulierte darauf, dass der spanische Schiedsrichter mehr Sympathie den Polen entgegenbringen würde. Viel Aufmerksamkeit schenke ich nicht nur Elch (Łoś) und Hummel (Bąk) – sondern auch zwei Spielern aus der deutschen Mannschaft, Klose und Podolski, aus Gründen, die man sich denken kann. Auch wenn es mich ein wenig störte, wie Podolski beim Grinsen etwas schräg die Zähne zeigte – ich fand die beiden Jungs einfach klasse, und es fiel mir auf, dass vor allem sie für deutsche Torchancen sorgten. Fast hatten sie mit ihrem Charme mein Herz für die deutsche Mannschaft höher schlagen lassen. Ich fand es rührend, wie sich Klose (der doch so polnisch aussieht) und zwei polnische Fußballspieler herzlichst auf die Schulter klopften. Irgendwie sind die nationalen Kriterien bei diesen Spielen in ein erfrischendes Durcheinander geraten. Die Presse berichtete, Klose und Podolski würden manchmal untereinander Polnisch sprechen. Und sie hätten beide polnische Frauen, weil diese aus irgendwelchen Gründen besser für diese Rolle geeignet sein sollen. Was ja unter deutschen Männern eine weit verbreitete Illusion zu sein scheint.

Hin und wieder schaute ich mir die beiden Trainer an. Der polnische saß verkrampft da, guckte finster, seine Lippen und Hände zuckten. Der deutsche fuchtelte mit den Armen, sah viel sportlicher, attraktiver, eleganter aus – Mensch, so eine gute Figur, so dynamisch und emotional! Ich dachte, er wäre dreißig, meine Tochter aber äußerte den Verdacht, er könnte genauso gut fünfzig sein, Deutsche wären eben auch in hohem Alter noch so fit und blond. Nun gut, zugegeben, er sah ganz passabel und sympathisch aus, doch die düstere Nervosität des Polen ging mir auch nahe.

In der Pause tätigte ich einen Anruf: „Für wen bist du?“ fing ich streng an. „Für die Deutschen“, gab Ralf schuldbewusst zu, „aber die Polen sind doch auch toll, Mäuschen.“ „Mensch, wie kannst du denn für die Deutschen sein?“ – fragte ich verzweifelt und spürte, wie plötzlich ein Graben zwischen uns aufgerissen wurde. „Das ist doch ein entscheidender Unterschied zwischen uns!“, stellte ich mit Entsetzen fest. „Ich hätte nie gedacht, dass du nach zehn Jahren, die du mit mir auf Deine ostdeutsche Art verbracht hast, für Deutschland sein würdest“, fügte ich wütend-resigniert hinzu und knallte mit dem Hörer. Mir selbst war allerdings noch bis vor einer Stunde gar nicht bewusst, wie sehr ich mich mit dem Land identifiziere, in dem ich groß geworden bin, auch wenn ich mich dort heute fremder fühle als hier…

Tja, so gespannt und lebendig wie bei diesem Spiel war ich schon lange nicht mehr. Vielleicht 1974, als die Polen den historischen dritten Platz gewonnen haben, mit Trainer Górski, der Legende meiner Kindheit. Eine dunkle Erinnerung steigt in mir auf – LATO? TOMASZEWSKI? Oder als sie bei der Moskau-Olympiade ihr Bestes gaben, da war ich noch ein junges Mädel, und ich kann mich an einen Namen und einen netten Mann dazu erinnern – BONIEK! Doch diesmal sollten die Polen mal wieder verlieren. „Die Polen haben immer Pech“, singt die polnische Band „Big-Cyc“, „niemals haben wir eine Weltmeisterschaft, niemals die Eurovision gewonnen“… Böses ahnte ich bereits, als der deutsche Trainer Stirn an Stirn mit einem schwarzen Spieler im Blickfeld erschien und diesen mit beschwörenden Worten in den Kampf schickte, die sich ungefähr so angehört haben müssen: „Odonkor, du bist die letzte Rettung der Nation!“

Und das war er offensichtlich auch – Mensch, wie kann man nur so schnell sein? Da kann kein Pole doch mithalten, vor allem sind sie jetzt nur noch zu zehnt… Und es kam, wie es kommen musste. Tränen und Zähneknirschen – musste das Tor gerade in den letzten Minuten fallen? Und auch nicht mal von Klose oder Podolski…? Wo man sich schon an den Gedanken an einen Gleichstand, der einen Sieg bedeuten würde, gewöhnte? Wo man sich schon gefreut hat, dass Deutsche in ihrem leichten Größenwahn gebremst werden? „Na endlich“, seufzte Ralf erleichtert am anderen Ende der Stadt. „Nein, nein, nein!“ – schrie ich zur gleichen Zeit an meinem Ende. Draußen knallte es schon. Dann wurde ich ruhig wie Kaczyński als ihm Angela nach dem Spiel die Hand reichte und ihren Arm mit einer Freundschafts-Überlegenheits-Geste jovial um seinen Arm legte. Podolski tröstete den tapferen polnischen Torwart. Der deutsche Trainer strahlte wie der liebe Gott. Den polnischen haben sie gar nicht mehr gezeigt.

Das Telefon klingelte: „Mäuschen, es tut mir leid.“ „Ich will dich nie wieder sehen…“- zischte ich erbost.

Autorin (links) nach dem Lesen ihres Fußball-Texts bei dem Projekt Female Kick 2012 während der Europa Fußballmeisterschaft (Berlin, ehemaliges Amerika Haus); im Hintergrund Ausstellung über schlesische Fußballer in den deutschen Mannschaften

Ein anderer Gott

Brygida Helbig

Kuchen zum Geburtstag

Man sagt,  viele Deutsche glauben nicht mehr an Gott.  Ich glaube das nicht. Sie glauben nur an einen anderen Gott.

Es fing wie immer unschuldig an. Ein runder Geburtstag von meinem Liebsten näherte sich unbarmherzig. Ich habe gehofft, dass dieses Jahr alles anders sein würde als sonst. Aber nein, ein paar Tage vor dem Fest rief seine Mutter bei uns an: Was möchtest Du denn für einen Kuchen zum Geburtstag, Ralf? Auch seine Schwester verkündete, einen leckeren Kuchen für ihn backen zu wollen. Scheibenkleister, da war er wieder, das Phantom, das mich seit Jahren verfolgt, der Gott aller Deutschen – der selbstgebackene Kuchen. Er packte mich wie jedes Jahr am Kragen, weckte Panikgefühle und Zerrissenheit zwischen zwei widerstrebenden Kräften. Zum einen fühlte ich mich als Frau sofort herausgefordert:  Ich darf ja beim Kuchenbacken nicht schlechter als andere Frauen abschneiden. Ein tief verwurzelter, auf dem Mist jahrhundertealter patriarchaler Unterdrückung gewachsener Frauenstolz wurde angestachelt. Andererseits ahnte ich aber, dass dieses Gebäck-Gefecht mit Mutter und Schwester meines Mannes doch absurd ist und dass ich mich mit den anderen zwei Frauen vielmehr solidarisieren und versuchen sollte, den Zwang zum Kuchen zu unterwandern, den Götzen von seinem Thron zu stürzen.

Und überhaupt: Ist es der Fürsorge für einen einzigen Mann nicht etwas zu viel? Und wozu denn überhaupt drei Kuchen für fünf Familienangehörige, die nach einem üppigen Mittagessen sowieso keinen Hunger mehr haben? Da geht es offenbar um etwas anderes als darum, dass wir alle satt und zufrieden sind. Es geht darum, dem Mann und allen Anwesenden zu beweisen, wie wir ihn lieben und was für vollwertige Frauen wir sind.  So oder so, am heiligen Kuchen darf in Deutschland nicht gerüttelt werden. Daran hängt die Identität einer ganzen Nation, die sich in manchen Dingen immer noch nicht zu entspannen vermag, auch wenn sie überall auf der Welt krampfhaft Entspannung sucht.

„Warum bäckst Du nicht auch einmal selbst einen Kuchen für sich? Oder mit mir zusammen?“, fragte ich meinen Liebsten. „So wie wir Frauen für uns selbst zum Geburtstag einen backen?“  Betretenes Schweigen. Jetzt denkt er, ich, schlaue polnische Frau, die gern untätig auf dem Sofa liegt und sich die Fingernägel lackiert, will keinen Kuchen für ihn backen – eine Schande, die der Gotteslästerung gleicht. Wenn  es keinen kulturellen Zwang gäbe, wenn auch Ralf für mich ab und zu einen Kuchen backen würde, so hätte ich es auch gern gemacht. Doch in Deutschland ist der Kuchen eine höchst verfängliche Sache – Abgründe tun sich auf, wenn man anfängt, an dieser Stelle zu graben. Der selbstgebackene, heute noch am besten naturbelassene Bio-Kuchen ist ein Fetisch. Frauen bauen sich da selbst eine Falle. Wer als Frau Gäste einlädt und ihnen keinen handgemachten Kuchen vor die Nase setzen kann, hat sich kompromittiert.  Es gibt kaum schlimmere Peinlichkeiten hierzulande.

Manche sagen, die polnischen Frauen wären im Vergleich zu den deutschen hinterm Mond, was die Emanzipation betrifft. Doch der Kult des deutschen Kuchens beweist eindeutig das Gegenteil. In Polen ist nichts weiter dabei, wenn man seine Gäste mit einem gekauften Kuchen konfrontiert. Es gilt sogar mitunter als schick, Kuchen von einer guten Konditorei aufzutischen. Diese Sitte scheint aus der Tradition des polnischen Adels zu kommen, genauso wie der Handkuss.

Die erste Begegnung mit dem deutschen Frauenbild hatte ich bereits 1984, kurz nachdem ich aus Polen nach Deutschland übersiedelte. Da wohnte ich einer Hochzeit bei. Die Schwester der Braut besang deren Vorzüge mit dem Spruch: „perfekt im Kochen und Backen“. Dann wurde ich zu einem Geburtstag meiner damals 19-jährigen Freundin nach Wanne-Eickel eingeladen. Für sechs Gäste hat ihre Mutter fünf verschiedene Kuchen hingeschmissen. Sie leuchteten wie Monstranzen auf dem Altar und wir verneigten uns ehrfürchtig vor ihnen und vor der Priesterin. Auf unseren polnischen Partys gab es damals nur spärlich belegte Schnittchen und diese bereiteten wir ohne Beistand unserer Mütter zu. Spätestens ab dem 18. Geburtstag galt es als uncool, Mütter für die Organisation unserer Geburtstage zu engagieren, eher sah man zu, dass diese so wenig wie möglich vom Geschehen mitkriegten.

Später übersiedelte ich nach Berlin und dachte, hier in der Hauptstadt wird alles anders sein. Ich trat einem privaten Frauen-Literatur-Zirkel bei. Wir trafen uns abwechselnd bei jeder von uns und jedes Mal mussten mindestens zwei verschiedene, selbstverständlich selbstgebackene Kuchen auf den Tisch. Als ich an der Reihe war, habe ich einen Kuchen aus Stettin mitgebracht und frech behauptet, ich hätte ihn selbstgebacken. Die Frauen knallten eine ordentliche Portion Schlagsahne drauf und waren überglücklich.

[Ich habe teuflisch gelacht.]

***
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Nowe miejsce

Łucja Fice

Po śniadaniu dostaję pierwsze dyrektywy.
– Zejdziemy do ogrodu. Do obrobienia poletko truskawek.
No nie! Jednak prawda. Dostajesz to, czego się boisz. Już pracowałam w ogrodzie i niezbyt miło się to skończyło. Nie chcę oponować, wszak to mój pierwszy dzień. Muszę się zorientować, o co tu chodzi, bo nic nie rozumiem, przecież nie jestem ogrodniczką, tylko do opieki. Milczę, przytakując głową.
– Czy dostanę wodę do picia? – pytam zuchwale i dodaję – będzie upał. Nie chcę umrzeć z pragnienia.
– U nas w kranie bardzo dobra woda.
– Taka kranówa?
– Zagotuj – usłyszałam.
Z wyrobioną na emigracji pokorą i cierpliwością wychodzę z babcią na ogród.
Jeszcze miałam nadzieję, że coś źle zrozumiałam. Ta dziewięćdziesięciolatka stojąc rozkraczona przy rolatorze uczy mnie obkopywania motyczką grządki, instruuje i poucza. Patrzę na nią ze zdziwieniem i współczuciem, i tylko to drugie uczucie nakazuje mi pomóc. Zabieram się do pracy. Babcia odchodzi na moją prośbę. Zostaję sama na polu truskawek, z narzędziem, z którym nie wiem, co robić. Postać babki znika. Jest godzina dziesiąta, a ja po kilkunastu minutach czuję, jakby ktoś polewał mnie konewką, z której tryskają gorące promienie. Rozbieram się do stanika. Wokół mnie pustka. Ogród i ja. Z dala spoglądają na mnie rabaty róż i nie rozkwitłe jeszcze kalie. Pracuję do dwunastej. Tak byłyśmy umówione. Umieram z pragnienia i zmęczenia. Odwaliłam kawał roboty. Czeka mnie teraz przygotowanie obiadu. Dziś makaron, jajka i sos pomidorowy.
– Ile jajek ugotować? – pytam z grzecznością usłużnej Polki.
– Dwa – słyszę. Ponawiam pytanie, bo może się przesłyszałam.
– Dwa – krzyczy babsko.
– Ale nas jest troje.
– Ty jedno, a ja z mężem po połowie. Jemy bardzo mało, tylko ciebie musimy wykarmić. – Czy wiesz, ile płacimy za opiekę? I tu pada suma. Wcale mnie to nie obchodzi. Nie chcę wiedzieć, ile zarabia agencja. Mnie interesuje moja zapłata i to mi wystarcza.
I tak przy garstce makaronu i jednym jaju zaspokajam wilczy apetyt.
– Najadłaś się?- pyta staruszka, a dziadek w tym czasie mlaska, ślini się i zanieczyszcza powietrze, co chwilę podnosząc tyłek bez najmniejszego skrępowania.
– Po obiedzie jak posprzątasz, umyjesz podłogę, możesz odpocząć – Elwira uśmiecha się nawet życzliwym rodzajem uśmiechu.
Boże! – jaka łaska na mnie spadła, co za szczęście spotkało opiekunkę. Mogę odpocząć przez godzinę. Nie odpoczywam. Wybieram się na spacer. Chcę poznać okolice, wiedzieć, gdzie przyjechałam. Wychodzę z domu. Dziadek na fotelu, babcia na kanapie. Choć wolę duże skupiska miejskie, gwar, ruch i to całe brzęczenie życia, to w tej chwili nie pragnę niczego więcej, jak radować się przyrodą. Idę na chybił trafił ulicą, gdzie czyste domki i żadnej żywej duszy. Co chwilę przejedzie jakiś samochód, dając do zrozumienia, że nie jestem sama na tej planecie. Słońce parzy. Godzina czternasta, a ja marszowym krokiem idę przed siebie. Kończą się domki, zaczynają pola kukurydzy. Jeszcze zielonej, dojrzewającej w tych ostrych promieniach. Przysiadam na ławce. Z dala rozciągają się góry porośnięte drzewami, a nad nimi czysty błękit nieba. Wszystko to, jakby zawieszone w kryształowo czystym, pozbawionym ram malowidle. Żywy obraz, którego malarzem pani Natura. Cisza. Nie chcę się nawet poruszyć, by tej ciszy nie rozdeptać na miazgę. Widzę to, co chcę widzieć – świat przykryty całunem. Nagle poczułam wietrzyk, co z kocią lekkością przebiegł nad moimi nagimi plecami i karkiem. Usłyszałam też szelest łodyg kukurydzy, który ożywił mój umysł błyskiem, obrazem umierającego człowieka. W takiej chwili zawsze oddaję się kontemplacji i marzeniom. Tylko ja i rozciągające się pod góry zielone pola kukurydzy. Zaczyna używać mnie umysł. Ten wewnętrzny świat, co tak często rozpada się na drobne cząstki i robi się zgiełk. Nie lubię tego świata i tej we mnie zawartości, która jest jak potwór, co się we mnie zagnieździł i nie chce mnie opuścić. Boję się tego potwora, wyrzucam go z głowy, a nadal go tam czuję. Znowu zaczynam się bać. Tych dni, co przede mną, pracy w ogrodzie i samotnych wieczorów bez telewizora i radia.
– Przecież masz komórkę – suchy ton kobiety, który słyszę w mojej głowie przeraża mnie.
Towarzyszy mi ławka. Też jest mieszkańcem Czasu. Też złożyła tu przelotną wizytę i będzie stała aż do swojej śmierci. Próbuję nie wierzyć w obecną rzeczywistość i stwarzam całkiem nową. Może gdzieś odbije się na krańcach Wszechświata i wróci do mnie inna. Ławka słucha moich myśli, bo też jest samotna. Kocham tę ciszę, co roztacza się wokół mnie. Taka zagubiona, nie wiem jeszcze, co tak naprawdę czeka mnie w tym domu. Wiem, że muszę zarobić, a więc przystosować się i broń Boże buntować. Zaakceptować tę starość i babcine wydziwianie, pogodzić się z nieskazitelną niemiecką czystością, wcale nie pasującą do higieny osobistej mojej staruszki.
Towarzyszy mi też słońce. Obok rośnie duże drzewo, co daje mi cień.
– Dzięki ci za ten cień. Czuję, że opiekujesz się mną i towarzyszysz moim myślom. Wiem! Rozumiesz mnie. Posłuchaj.
Pochodzę z nowej dynastii pod panowaniem wspólnej Europy. Teraz rządzą politycy urobieni przez społeczeństwo. To im zawdzięczam pracę i pieniądze, ale też upokorzenia. Wiem! Będę musiała kłaniać się w pas, dziękować, przepraszać. Wiem! Nie dostanę wody w butelce (bo droga), jogurtu, czy rybki w pomidorach. Muszę to kupić sama, chociaż wyżywienie mam zagwarantowane. Czy dostanę ciasto? Będę dokręcać kurek z wodą (choć nie kapiel). Masła tylko troszeczkę. Czuję już tę chytrość szóstym zmysłem. Ta cała przystosowalność do kultury, obyczajów – nie jest mi obca. Przecież to nie pierwszy kontrakt. Rozumiem, że nie jestem u siebie. Muszę nauczyć się dialektu, bo wcale mi się nie ułatwia zrozumienia. Czekają mnie dwa miesiące w napięciu.
Godzina przerwy. Czuję te smycz. Co będzie mnie czekać, gdy wrócę?? Nie znam jeszcze obyczajów. Czekanie na rozkazy to mój obowiązek. Moje drzewo milczy. Dobrze, że milczy. Jest dobrze zakorzenione tu i teraz. Ja zakorzeniona w Gorzowie, wyrwałam się sama z korzeniami i przesadziłam tysiąc pięćset kilometrów od mojej ziemi. Za dwa miesiące przesadzę się sama. I już nie pozwolę wyrwać siebie z korzeniami. Ostatni raz.
Nie będę czuła się więcej jak w żłobku, gdzie uczą mnie ponownie zachowania nowej kultury. Mam 60 lat i też jestem stara, choć z pozoru wciąż mam dość siły. Czuję się jak krzepka i rześka zima, albo jak wytrawne wino. Mogę jeszcze dobrze smakować. Wiem! czeka mnie ciężki okres, ale pragnę czerpać całymi garściami, to wspaniałe jedyne życie. Pożyczyłam trochę Extra Czasu od Boga i spełniać będę moje małe marzenia. Pod tym samotnym drzewem czuję już, jak moja świadomość przeskakuje jakiś zapadkowy mechanizm. Wybieram teraz inną rzeczywistość. Odczuwam, jak moja świadomość istnieje pomiędzy światem klasycznym a duchowym, kwantowym. Może istnieje jakiś uniwersalny umysł, do którego mam dostęp i który na mnie w tej chwili wpływa. Odrzucam z siebie to wszystko, co złe. Moje myśli zamieniają się w krajobraz, który w zasięgu wzroku. Wyobrażam też sobie babcię, która w czasie przygotowywania obiadu głaszcze mnie po plecach i nabieram do niej zaufania. Pożyczam więc nieco energii od mojego drzewa, które niemym słuchaczem moich myśli. Przyglądam się mu i okazuje się, że znam je z dzieciństwa.
Co tu robisz? – pyta mnie drzewo.
– Siedzę sobie na ławce i dumam. Mam tu zadanie do wykonania, załatwiam pilne sprawy.
– To moja ławka – mówi drzewo. Przeszkadzasz mi.
– Jestem tu w pewnym celu – odpowiadam ciepło.
– Nie obchodzą mnie twoje cele.
– A kim ty jesteś, żeby mi cokolwiek zabraniać? Ty też mi rozkazujesz?
– Jestem wszystkim – mówi mi drzewo.
– Jak jesteś wszystkim, to pozwól mi wyzwolić się z ograniczeń, izolacji i odcięcia od świata. Zamień ten kontrakt na wspaniałą bajkę.
– To zmieszaj się ze mną i zapuść korzenie.
– Nie zapuszczę korzeni, bo jestem człowiekiem. Nie stanę się drzewem. Moje korzenie są w Gorzowie. Tam muszę wrócić. Zostałam przesadzona tylko na dwa miesiące.
– Możesz być, kim chcesz!! – drzewo zaszumiało.
– Nie rozumiem.
– Jesteś tylko przejawem kosmicznej świadomości, duchową plamką przenikającą ten ludzki wymiar, jesteś skrzynką umysłu, w której wiadomości są jak listy. To ty decydujesz, które listy wyrzucić, a które zachować.
– To może udowodnisz mi istnienie tej kosmicznej świadomości, podasz jakiś gotowy wzór, a ja go opublikuję i może zarobię niezłe pieniądze? Nie mam nawet pojęcia czy ktoś z naukowców tą materią poważnie się zajmuje. Skąd wiedziałeś, że chciałabym odgadnąć zagadkę własnej świadomości. Skąd wiedziałeś, że niepokoi mnie fakt, iż jestem według nauki niczym więcej jak rezultatem przypadkowego iskrzenia części jakiejś maszyny na przykład komputera, który noszę we własnej czaszce, że jestem tylko przejściowym etapem na drodze do super- maszyny.
– Ja wiem wszystko!! Jestem drzewem. Jestem świadomością przenikającą również twój umysł. Jestem też tobą. Niematerialną plamką w twoich neuronach. Kiedy ze mną rozmawiasz, ja włączam neurony twojej kory mózgowej, ale nie odpowiem ci kim jesteś, bo…
– Bo, bo…..
– Twój kłopot wciąż polega na złym myśleniu. Dopóki nie staniesz się samą świadomością, dopóty nie odpowiesz sobie na to pytanie.
– To co?? Mam wyłączyć mózg autopilotem?! Jesteś tylko drzewem a nie świadomością. Twoje słowa w mojej głowie.
– Ale ja mam koronę!!
– Chyba ciernistą?!
– Nie jestem zachłannym człowiekiem.
– Ja jestem kobietą, matką, żoną, próbującą utrzymać rodzinę.
– Za dużo od siebie wymagasz.
– Może postaram się o koronę??
– Jeśli będzie to korona z liści, to będziesz blisko. Nie mam ochoty już z Toba rozmawiać. Zakończmy ten dialog. Radzę ci nacisnąć przycisk przyjemności, a ja dodam trochę pikantnych przypraw twoich emocji.

drzewolucjiTak byłam zamyślona i zajęta rozmową z drzewem, że nie zauważyłam kobiety na rowerze, która się przy mnie zatrzymała i zapytała po niemiecku.
– Czy mogę usiąść i zapalić papierosa.?
Ocknęłam się.
– Ależ! Oczywiście! Proszę siadać. Będzie mi miło – odpowiadam też po niemiecku, siląc się nawet na akcent.
– Pani nie jest Niemką? – pyta kobieta.
– Nie! Jestem Polką..
– No! to witaj. Jak masz na imię? i skąd pochodzisz??- pyta po polsku i tak przyjaźnie ciepło się uśmiecha.
– Ale niespodzianka. Cieszę się niezmiernie.
– Dzięki ci – szepczę odwrócona do drzewa.
– Co ty! z drzewem rozmawiasz?
– Tak! a nie mogę, jeśli chcę?
– Pierwszy raz słyszę, żeby ktoś mówił do drzewa.
– Przed chwilą prosiłam o brak wyizolowania i stało się. Wszystko, co się dzieje jest produkcją naszych myśli.
Kobieta, której jeszcze imienia nie znałam, na oko pięćdziesięciolatka, wybuchła salwą śmiechu. Zabolał mnie.
– Wierzę, że istnieje jakiś świadomy umysł, do którego mam dostęp i mogę wewnętrznie się zmieniać i programować. Jestem tu od wczoraj na opiece i chyba fatalnie trafiłam. Dlatego przyszłam tu odpocząć po pracy w ogrodzie i wszystko przemyśleć. Czułam się samotna, więc rozmawiałam sobie z drzewem. – Czy to takie dziwne??
– Nie wiem! Nigdy nie rozmawiałam z drzewem – jej twarz wykrzywiła się grymasem, który miał oznaczać uśmiech..
– To zacznij.
Zauważyłam zamyślenie na twarzy kobiety, które pojawiło się jak samorodek i nie było w tym zamyśleniu kpiny, tylko głębokie emocje.
Nie wiem, co wówczas myślała kobieta. Nigdy później jej o to nie pytałam.
– Skąd jesteś? – ośmieliłam się w końcu zapytać.
– Z Katowic. Jestem tu już kilka miesięcy. Za miesiąc wyjeżdżam od tej starej.

Koty przyjaciółek-artystek i przyjaciół-artystów

Ewa Maria Slaska
O kotach
a wszystko przez
Marynę Over

Wszystkie mamy przyjaciół-artystów i przyjaciółki-artystki, myślę, że w naszym kręgu nie może się zdarzyć inaczej, zdarza się natomiast, że ci artyści i artystki te też lubią to, co i my lubimy, czyli, żeby pozostać przy aktualnych upodobaniach – koty. Kobiety, jak mi się wydaje, czynią to częściej.

Pierwsze koty naszych przyjaciół nadesłała moja siostra Kasia do blogu “Jak udusić kurę…” Były to dwa rysunki Marioli Landowskiej przedstawiające kota Papuę. Użyłam ich do zilustrowania dwóch wpisów: W piętkę gonię (tam jest też piękne zdjęcie mojego kota czyli Schyzi) oraz Na pociechę dla chorych, smutnych i przepracowanych.

Minęły dwa lata i okazało się, że Maryna Over też zna Mariolę Landowską czyli, jak wszyscy dobrze wiemy, świat jest mały. Mariola jest, jak się okazało, na stronie Maryny o kobietach i sztuce No women no cry, a mnie Maryna podrzuciła jeszcze Romans:

MariolaLandowska-romansRomans wakacyjny, wszystko o tym świadczy, rower, łódka, piłka, namiot, palma. List, strzała amora. Kot jako jeden z elementów sytuacji życiowej. Taki bezczelny kocur, co to łazi własnymi drogami i wszedł na drogi kochanków. Ale jak się dokładniej przyjrzeć, to znajdzie się w tym romansie nie tylko kocura w błękitach, ale i maleńkiego kociaka w barwach skorupki jajka. Nowonarodzony kotek. Wszedł jeszcze w skład romansu, ale pewnie już go kończy. Kotki rodzą się w sierpniu. Pod koniec wakacji. Pojawił się sam dla siebie, czy jest zapowiedzią zmian w życiu kobiety? Jeszcze nikłą, niemal niewidoczną…

Więcej o Marioli Landowskiej TU. Tu natomiast Janusz Bersz, artysta, ukochany Dziadek Maryny, bliski przyjaciel mojej Teściowej. Mówię przecież, świat jest mały. Ja też znałam Janusza Bersza, Dziadka Maryny.

janusz-bersz
Kotka doszukałam się z pewnym trudem, Maryna jest chyba zdania, że wcale go tu nie ma (jest jest, też niebieski! wygląda trochę jak żaba), uważa natomiast i chyba nie bez racji, że ten krajobraz z dworkiem i zamkiem to Bystrzanowice, dwór dziadków mojego męża, gdzie Janusz Bersz jako młody chłopak często bywał. Jeśli tak, to ten zamek u góry to Złoty Potok Raczyńskich, pan i pani koło drzewa to mogą być Dziadek Stanisław i Babcia Konstancja, a dziewczyna w niebieskiej sukience to moja Teściowa.

bystrzanowice-berszTa akwarela, namalowana przez Dziadka Maryny, znajduje się w zbiorach mojej Teściowej. I pomyśleć, że poznałyśmy się z Maryną dzięki Facebookowi.

O Bystrzanowicach było już na blogu – wiele miesięcy temu zamieściłam fragment wspomnień mojej Teściowej o aresztowaniu jej Ojca, Stanisława Grabkowskiego i utracie Bystrzanowic w roku 1945, a dwa dni temu, na rzecz tego wpisu, opublikowałam TU rozdział o życiu codziennym w Bystrzanowicach i przez najbliższych kilka tygodni będę publikowała dalsze fragmenty tej rodzinnej książeczki.

basia-kotDo zbioru zatytułowanego roboczo “Koty stworzone przez naszych przyjaciół” koniecznie trzeba dodać drewnianego kota Barbary Ur. O niej też już tu pisałam, dziś – kot! Kiedyś było tych kotów 50, ostał się tylko jeden. Zostały przygotowane na jakąś wystawę w galerii i klienci rozchwytali je jak ciepłe bułki. Kot należy do kolekcji wysokich smukłych rzeźb Barbary jak Sandra i Kosandra, jak Madonna dźwigająca dziecko na plecach, jak portrety, totemy i demony z całego świata. Przypomnijmy je sobie – są TU.

kotpionwolf

Jest jeszcze kot Wolfa Howarda, który wisi u mnie w kuchni. Howard nie jest moim przyjacielem, ale wystawiał kiedyś w Galerii Zero, prowadzonej przez moją synową i mojego syna, i to z nimi się zaprzyjaźnił. Ciekawe, że jak powiesiłam kota w kuchni, jedna z moich przyjaciółek rzuciła na niego okiem i powiedziała, o, Howard! Okazuje się, że to postać dobrze znana, również z konszachtów z kotami. Namalował między innymi kota ze statkiem w tle. To słynny obraz – Mrs Chippy – i słynny statek, dużo o nim wiem z okresu, gdy redagowałam książkę mojego Ojca, Dariusza Boguckiego, o żeglowaniu w lodach. Sam Howard tak napisał o tym obrazie, broniąc niejako swego pozornie naiwnego sposobu malowania:

Wolf_Howard._Mrs_Chippy“People have said do me, ‘What’s the point in painting a cat? My five-year-old daughter could do that.’ Yes, she could, but would it be a cat that had the look in its eyes that conveyed to you that it was about to be shot? That’s the fate that befell Mrs. Chippy during one of the greatest survival adventures ever—Ernest Shackleton’s voyage to the Antarctic in 1914 on the ship Endurance—shown in the background of the painting , stuck in the ice, as the crew drag the small open boat which later accomplished an 850-mile rescue journey through sixty-foot waves.That’s the difference between my cat and a five-year-old’s.”

Moja synowa Ania podarowała mi kiedyś niebieskiego kota. Podobnie jak kot Howarda – niebieski kot z ogonem w kształcie serca mieszka w kuchni.

kotanikrenzA tu dwoje przyjaciół Maryny Over: Jolanta Pilimon

jola-pilimon-kobiety-i-kotyi Krzysztof Figielski

Krzysztof Figielski kotek

oraz przyjaciółka Doroty Cygan – Edyta Purzycka

edyta-purzycka

Expressionistische Märchen? (3)

Lidia Głuchowska

kinder1Das Leid der Kinder: Vera Hesse und Inge Denker

Inge Denker, o.T. (Arme Kinder), 1982

Missbrauchte Kinder
Verweinte in zahnlosen Kinderwagen
arbeitermondgezeugt
flüchtet eure Seele
ohne Betäubung entnommen
wie blutender Pflastersteinvogel
einer endlosen Demonstration
Scherbenenkel
Hinter einäugigen Gardinen
hügelt sich die blinde Großmutter
am Kellerloch eurer kranken Nierchen
pflanzt ein Pfarrer sich heiße Kartoffeln
aller Brüderchen Sonne
erstickt im Ställchen der Hinterhoftränefiut
Verbergt die uneheliche Fahne,
die rote!
Verlasst die schreckliche Tat!
Die Reichen verspeisen hier alles
Im Stadtteil der gepferdeten Hunde
verwest euer helles Aufgestütztsein
in dem nun gestohlenen Nischen
Neues aus Müll werdet ihr nicht
und später verloren
zwischen Mahnung und unbezahlter Rechnung
ist die Miete überfällig
der Strom abgestellt
das Hauptzollamt klagt gegen euch
auch die Krankenkasse
ein Prozess wegen Nichtbeachtung
des Betäubungsmittelgesetztes
steht euch bevor
der Offenbarungseid ist schon geleistet

fiuty
Vollstreckungsmaßnahmen angedroht
ebenso Strafe für Beförderungserschleichung
der Gedenkbibliothek schuldet ihr ein Buch
wieso hat auch Der Senator für Stadt-
ent
wicklung und Umweltschutz keine Freude an euch
Rechtsbehelfsbelehrung morgen
heute Verdacht des Verstoßes
gegen das Ausländergesetz
Die Staatsanwaltschaft bei dem
Landgericht Berlin mahnt
sehr geehrte…
der Bußgeldbescheid ist rechtskräftig
Tatort war das Stadtgebiet
Ihr habt die Polizeibeamten
Plaß und Vaders beleidigt
schreibt das Amtsgericht
und der Polizeipräsident bittet euch,
die Ausweispapiere mitzubringen,
die der Gerichtsvollzieher soeben
an eurer zwangsweise geöffneten Tür überprüft
Missbrauchte Kinder
die Lebenssechs auf allem Zeugnis
hat keine eigne Art berühmt zu werden
im Eimer eurer Hauswartseltern
bellt Doppelhund im fünften Stock
ums ferneweite, sanftbeschneite
Haushüttchen auf dem Land
Doch hier an jedem Abendhart
am tischleindeckdich Smog
ballt steingesammelt eurer Mutter Leid
frühkindlich grünts hier nie
Vom fünften Fliegenpilz der Kirche
gesättigt am Oranienplatz
der Kudammbodenheizung fliehend
heim, Stehgreifkiez des Ex und Hoff

Während zahlreiche Künstler sich so gern dem rein Ästhetischen, dem Privaten widmen, scheut sich Inge Denker nicht, selbst das Tabuisierte metaphorisch und doch untrüglich offen im Bild und Wort zum Ausdruck zu bringen. Dies tut sie besonders unmißverständlich in ihrer Dichtung wie in ihrer Serie von Federzeichnungen und Aquarellen, welche ein erst in letzter Zeit häufiger angesprochenes Verbrechen – den Kindesmissbrauch – zum Thema hat.

In einigen großformatigen, filigrangenauen Federzeichnungen, entstanden zwischen 2002 und 2010, setzt sie ein ein Mahnmal für die Opfer dieses Verbrechens, – das, wie es inzwischen deutlich wird – einen alarmierendes Ausmaß hat und was, da es von der Gesellschaft schweigend geduldet wurde, der öffentlichen Debatte so lange entzogen blieb. Noch in den achziger Jahren wurde die Künstlerin darauf  aufmerksam und malte teilweise schon zu dieser Zeit Aquarelle, die von einer verlorener Kindheit und einem davon für immer überschatteten Leben und dem daraus folgenden Glaubensverlust erzählen (Entkommen die Frommen?, 1988).

kinder4-poziom
Im Dialog mit ihren Zeichnungen hat Vera Hesse Gedichte verfasst. Zusammen wurden diese Werke 2012 aufgenommen in Federspurweisen – ein Kunstbuch, gestaltet in Bild und Wort. Inspiriert von der Federzeichnung Schmerzensgeld ausgeschlossen (2002) wurden folgende Verse verfaßt:

heischt unausthaltbar
Augenblicken wundem Jetzt
ohnmachterbeschwer

ward ein Erleben
in seinem Bildnis gefoltert
narbt Einst gellt Gegend

Wohnstadtfremden her
dauert Zwischenkunft besetzt
Zeitgrund haust langsam (S. 84, 85).

Und das erschreckende Bild des von etlichen Kirchtürme durchstochenen menschlichen Körpers (Missbrauch und Verletzung, 2010) wird von der Dichterin mit den folgenden Worten interpretiert:

lasset die Kinder
in dieser Welt daheim sein
vertraut und behaust

der Gottesschulen
Missbrauchswurzel Religion
veropfert Suchen

Erstaungrund gen Schaun
gilt tieferhellsam Weisheit
Alles hier finden (S. 86, 87).

kinder5-poziomAuch wenn gegenüber Ausmaß des Kinderschmerzes und des Leidens, welche aus dem Gedächtnis wohl nicht wegzuwischen sind, der Mensch sprachlos bleibt, wirken diese Bilder und Verse doch als notwendige Mahnzeichen und als eine beständige Warnung.

Federspurweisen. Federzeichnungen: Inge Denker, Haikutrios: Vera Hesse. Edition Hentrich, Berlin 2012. ISBN  978-3-89468-186-8

 

Expressionistische Märchen? (2)

Inge_Zuhaus7_8-kleinLidia Głuchowska

Inge Denker über das Heim und mütterliche Träume

Gewoben aus Traum, Wirklichkeit und Erinnerung erscheinen die großformatigen Federzeichnungen Inge Denkers, die sie den weiblichen Visionen von Zuhause, Familie und Mutterschaft gewidmet hat, minutiös angefertigt, doch sehr surreal. Ihre Grundlage waren Erzählungen zahlreicher Frauen, die der Künstlerin ihre intimsten Gedanken und Bekenntnisse anvertraut und ihr Schicksal erzählt haben.

Inge Denker hat zwei ganz unterschiedliche künstlerische Medien zu den ihren gemacht: das Aquarell [dem der vorige Beitrag über die Künstlerin gewidmet war – L.G.] und die Federzeichnung. Beiden ist gemeinsam die Zartheit und – verglichen mit den Dimensionen des Tafelbildes – das eher intime Format (wobei die Zeichnungen mit annähernd Folioformat sogar vergleichsweise groß sind). Sehr unterschiedlich ist dagegen der Entstehungsprozess: während die Federzeichnung in langwieriger Feinarbeit über Wochen, gar Monate hinweg entsteht, muss das Aquarell rasch und in einem Guss geschaffen werden. Dementsprechend sind die graphischen Arbeiten äußerst detailreich und erfordern ein konzentriertes, fast hingebungsvolles Betrachten – wohingegen die Aquarelle unmittelbar und emotional wirken.

Verena Krieger, Zur Kunst von Inge Denker. In: Inge Denker. Aquarelle. Federzeichnungen. Lübeck 2004. ISBN: 3-00-014400-5

Die besprochenen Federzeichnungsreihe ähnelt einer komplexen, mehrstimmigen Erzählung zum gleichen Thema: „Zuhause, Familie und Mutterschaft“, wobei sie auch in mehreren parallelen Varianten davon Zeugnis gibt.

Zuhaus3-4-kleinCharakteristisch dafür sind die Metaphern eines Heims, das einer auf einer sicheren Insel aufgebauten Burg gleicht (Auferstehung der Bäume, 1982). Diese, umkreist vom Meer mit großen Booten, die ebenfalls andere Häuser in sich beheimaten, ist durch weitere kleine Boote mit der Außenwelt und weiteren Inseln vernetzt, die teilweise bereits verlassen und verwüstet sind. Die Burg selbst, durch eine Reihe von Bäumen geschützt, scheint jedoch frei von Gefahr und nur vom Glück erfüllt zu sein. Zumindest für den Augenblick.
Positiv wirkt auch das Bild des Hauses auf einem Riesenkrug über die Welt erhoben (Bildnis einer Mutter, 1982) einerseits mit einem Blick nur auf den fast wolkenfreien Himmel, andererseits durch eine beschützende Wolke von der übrigen Welt abgesondert. Es ist kaum zu sehen, dass in der der Ferne ein ähnliches krugartiges Gebilde schimmert. Im Dialog mit diesem Bild schrieb Vera Hesse ein in seiner Aussage düsteres Gedicht:
Zuhaus1-kleinWolkenortsprache
Heimesfluchtenwind schüttelt
lautleises Wahren

aus seiner Ganzheit
spricht der zerbrochene Krug
trauneinsther randweit

raumweites Ahnen
einer Mutterbildbrücke
hortet noch Fragen

Zuhaus2-kleinaus: Federspurweisen. Federzeichnungen: Inge Denker,
Haikurtios: Vera Hesse. Edition Hentrich, Berlin 2012, S. 1-13.

Optimistisch-konstruktiv scheinen auch die dieser Federzeichnungsserie zugehörigen Darstellungen von Wohnstrukturen zu sein, deren Hauptbestandteil Bäume bilden. Eines davon – ein Riesenbaum auf einem Hügel, umrahmt von Unzahl seiner verkleinerten Kopien, heißt die Baummutter (1981). Ein anderer großer Baum, der in zwischen seinen Ästen eine Mehrzahl von Räumlichkeiten und in seinem Stamm einen beäugten, personifizierten Eingang hütet, wurde sogar Selbstbildnis (1982) genannt. Und in der Tat, nach einer genaueren Betrachtung entdeckt man, dass es versteckt in einem dichten Gewebe anderer palimpsestartig aufgebauter Details auch das Gesicht der Künstlerin in sich birgt.

Weitere zwei Häuser schwimmen auf den Meeresschiffen, wie bebäumte, bewegliche Inseln, denen jeweils ein entwurzelter und wohl hinter das Heck herausgeschmissener Baum angehängt wird. (Frauenarche, Die letzten Vier, beide 1981).

Inge_Zuhaus09kleinDie andere Gruppe von Darstellungen dieser Reihe wirkt etwas weniger ausgeglichen. Eine davon stellt eine Mühle auf einem Hügel dar, der sich über mehreren kleineren Hügeln erhebt, auf denen kleine Häuschen zu sehen sind. Die zierliche dekorierte Mühle gleicht somit etwa einer Dorfkirche, während im Hintergrund auf dem Himmel voller kleiner Wolken auf zweien davon wie andere solche Mühlen in die Ferne schweben (lieber Mühlen bauen, 1981).

Einer Mühle ähnelt auch ein verwüsteter Baum, der auf einem gestrandeten Boot wächst und in seinen Riesenästen ganz hoch ein kleines Palais und unten ein großes Haus beherbergt. Doch der Korpus des Hauses fällt gerade ins Wasser um die Insel herum, auf der sich das Boot samt seines Inhalts befindet. Vernachlässigung (1981) heißt das Bild, welches das Ende eines mühsam aufgebauten Glücks zu veranschaulichen scheint.

Inge_Zuhaus10kleinUnd schließlich trägt ein Engel mit dem gebrochenen Hals und den zum Gebet zusammengelegten Händen ein Boot, während er auf seinen Flügeln zahlreiche Bäume, mit den Wurzeln in den Himmel gerichtet stützt, während ein sich aus seinem Körper befreiender Turm ebenfalls Richtung Himmel erhebt. Dazu schrieb wiederum Vera Hesse:

Weltenchaosturm
entankerter Wohnstätten
reißt Behaustsein ein

waldsturzgeflügelt
kniet die Kopfgeburt Engel
Halturmenfügen

einsther kaumweit zeiht
erhandet her Notständen
jetztet Nahortspur (S. 74,75).

Zur Entstehungsgeschichte dieser Werke berichtet Verena Krieger:

Die Federzeichnungen entstanden hauptsächlich in den siebziger und frühen achtziger Jahren. Der Grund war zunächst sehr schlicht: es mangelte am Geld für teures Papier und Aquarellfarben. Zugleich ermöglichte die Technik ein langfristiges Arbeiten immer dann, wenn gerade einmal Zeit war in dieser Lebensphase, die von vielen Verpflichtungen neben der Kunst geprägt war. Doch neben solchen praktischen Aspekten eröffnete die Federzeichnung spezifische Gestaltungsmöglichkeiten, die Inge Denker in ihrem Sinne zu nutzen wusste. Ihre Zeichnungen haben eine Doppelstruktur: einerseits handelt es sich um ein „Gewimmel“ einer Vielzahl von Einzelmotiven, die sich nur bei längerer und genauerer Betrachtung erschließend ins Surreale tendieren. (…) Andererseits sind diese Motive in eine Metastruktur eingebunden, die, meist, symmetrisch aufgebaut, eher den Eindruck einer klaren Ordnung erzeugt. Reale Größenverhältnisse werden dabei spielend außer Kraft gesetzt. (s. 6-7)

Inge_Zuhaus11kleinDiese Visionen vom Zuhause sind nicht einfach zu deuten, bleiben oft unklar, geheimnisvoll, obwohl dem Betrachter immer durch symbolische Zeichen einen gewissen Zugang zu deren Inhalt gewährt wird. Die bildliche Erzählung von Familie und Mutterschaft wird hier – wie ein menschlicher Weg – mehrfach verzweigt und immer wieder vom Neuen begonnen. Zusammen scheinen die Bilder Inge Denkers im Dialog mit den Gedichten von Vera Hesse zur Konklusion der Unmöglichkeit eines stabilen Zuhauses zu führen, egal mit welch extremer Mühe frau dieses Gewebe von Traum und Wirklichkeit schafft. Ist es aber wirklich so? In den noch viel zahlreicheren Zeichnungen, die hier nur beispielhaft aufgeführt wurden,  gibt es nur einige wenige Analogien und Wiederholungen. Die  polyphone Vielfalt dieser berichteten und dann bildlich rekonstruierten oder eher neustrukturierten Erinnerungen ergibt keine eindeutige Aussage.

Und während der pessimistische Ton der Gedichte beinahe eindeutig bleibt, bringt die surreale Welt der Federzeichnungsreihe weit Ambivalenteres zum Ausdruck. Sie läßt durchaus etwas Hoffnung auf das Glück, das die Frau – mindestens zeitweilig – von der Welt schützen und wie ein Baum wachsen lassen kann.Und eine Auseinandersetzung mt diesen visuellen Rätseln ist einen nicht nur intellektuelle, sondern auch geistige Übung.

Siehe auch: http://www.ingedenker-aquarelle.de

Fortsetzung folgt in einer Woche

Expressionistische Märchen? (1)

Lidia Głuchowska

Berlin und andere Welten. Das hier und das ausserhalb davon… – Aquarelle von Inge Denker

Inge Denkers Werk ist poetisch und zart, von sensibler Einfindungskraft und liebevoller Hinwendung zur Natur und zur menschlichen Lebenswelt, zugleich aber hartnäckig insistierend auf die hinter der Idylle sich verbergenden Leiden. Zwischen leuchtender Strahlkraft und melancholischer Stimmung changierend, sind ihre Bilder auf keinen einfachen Nenner zu bringen. Auf den ersten Blick nehmen sie den Betrachter ihrer Schönheit wegen ein, dem zweiten Blick offenbaren sie untergründige Ambivalenz. Keine heile Welt wird gezeigt, aber eine Welt, die geliebt zu werden verdient, die des sorgenden Schutzes, ja der Rettung bedarf.

Verena Krieger, Zur Kunst von Inge Denker. In: Inge Denker. Aquarelle. Federzeichnungen. Lübeck 2004. ISBN:  3-00-014400-5.

Siehe auch: www.ingedenker-aquarelle.de

IngeAbb1Kleine Straße im Mondlicht, 1987

Verschwommene Farben, voll Licht, füllen Inge Denkers Bilder mit poetischen Gefühlen und einem Hauch von Nostalgie. Es sind Stadt- und Straßenansichten, flüchtige Erinnerungen aus unzähligen Spaziergängen – zumeist durch Berlin, manchmal durch Lübeck, seltener durch andere Orte. Gesehen, erlebt, festgehalten schaffen sie einen Gedankenraum für den Betrachter, der sie mit einem Blick erfassen und mit eigenen Gefühlen nacherleben kann.

IngeAbb3-4Erwachende Stadt, 1988 /Stadt unter der Nacht, 1987

Ein fester Bestandteil vieler Bilder ist Wasser – schon in der Textur vom Aquarell so sinnlich erlebbar, doch auch – mal als Regen, häufiger als Fluß oder die See – als das Element, das das Bild des Urbanen und der Landschaft belebt, das Natürliche, das die Festigkeit der Mauern durchbricht, das die Bewegung der Gedanken, der Schritte, des Winds in vielen Stadtecken spüren läßt.
In mehreren Ausführungen präsentiert die Malerin das Porträt einer Stadt (z.b. 1991), mit ihrem Großstadtfieber und ihrem Großstadtvulkan (1991, 1993), mit ihrem Tango-Boulevard (1996), ihrem Hohelied (1991) und ihren Engeln sogar – das facettenreiche Berlin – Berlin- grenzenlos (1993)…

Das gesamte Werk erweckt das Gefühl des Vertrauten, Bekannten und bleibt doch geheimnisvoll – fern von jedem journalistischen Dokument, gefiltert durch Fantasie und  subjektives Erleben.  Zum topographisch Konkreten tragen sprechende Titel bei, die die Routen der Malerin markieren, eine Stadt- und Landkarte mit Bildern und Schildern, ja Rufnamen, bestücken: die Rote Stadt (1987) und Stadt mit zwei Sonnen (1993). Doch es gibt hier auch den Kietz, den sie aus der Nahsicht betrachtet, wenn sie durch seine Straßen zieht und dort nicht selten anhält (z.B. Eckkneipe in Kreuzberg, 1995).

IngeAbb2-5Eckkneipe in Kreuzberg, 1995 / Müll im Hinterhof, 1995

Auf den ersten Blick scheint das Humane aus all den leeren Straßenzügen verschwunden zu sein, doch lüften diese Bilder den Atem der Malerin und des Betrachters, glühen mit deren Wärme und Sehnsucht, verzeichnen das Nachdenken, manchmal unbestimmte Hoffnung, ein anderes Mal wohl auch die Drohung des Beengtseins, und dann auch wieder einen hellen Traum. Wie eine Metapher menschlicher Gefühle wirken diese Häuser, offene Perspektiven weisen der Menschen Weg (Erwachende Stadt, 1988; Stadt in Erwartung, 1989; Trunkene Stadt; Toteninsel I und II, 1987).

IngeAbb6-7

Kleine Stadt am Wasser, 1996 / Nachtfassaden, 1996

Dem Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit verpflichtet, bleiben diese Werke doch sehr eigen und trotz des allgemein Zugänglichen darin – intim. Vorbilder Inge Denkers waren Ludwig Meidner und Werner Heldt, doch anders als in den Bilder des ersteren von ihnen – wie es Verena Krüger zurecht bemerkt – spiegeln ihre Aquarelle nicht die Apokalypse der Gegenwart, sondern das alltägliche Dasein.  Zuzugeben ist hier jedoch, dass der Alltag der Apokalypse doch manchmal bedrohlich nahe steht. Daher äußert auch ein Teil dieser Bilder Protest gegen die Armut, die Schichtarbeit, die Naturvernichtung, existentielle Unsicherheit. Mit dem nächtlichen Anblick von Schornsteinen, dem Tor der alten Fabrik, dem Menschenzug vor der Frühschicht (1987) oder Müll im Hinterhof (1995) verzeichnen die Aquarelle Inge Denkers ungeschönt und wachsam neben der Geburt der Ökologiebewegung auch noch vor kurzem zahlreiche Friedensdemonstationen, Hausbesetzungen und – Streik (1992).

Kontrapunkt dafür ist die Landschaft – offen, breitatmig, gnädig – eine Spur des Paradieses, eine Zuflucht, ein Ruhepol. Als subjektiv erlebtes Refugium – In der Bucht, Im Norden, Winterlandschaft oder Frühling in Rußland (1988-89), gleich wie die Wolken am Watt (2008) der Abend am Leuchtturm (2002) oder – schließlich – ein Blaues Boot (1995) – locken  sie den durch ihren Anblick leicht verträumten Betrachter auf eine Reise hinter den Horizont, hinter die Stadtgrenze – weg aus der Zeit.

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Winterlandschaft, 1988 / Boote am Ufer, 1988

Die neueren Aquarelle bringen Fassbareres mit herein – die in der Tinte getauchten Pastellstifte markieren unverwechselbar die Energiewege der Großstadtrhythmen, den genius loci unterschiedlicher Viertel, ihr Unverkennbares, ihre Anziehungskraft (so Berlin-Baustelle I, II, 1987; Altstadt am Wasser; Stadt der Männer, 1998, Stadt der Architekten, 2004 oder auch Klein Manhattan, 1994).

Geboren vor dem Kriege, in Düsseldorf (1936), von der Last des Nationalsozialismus geprägt, bis 1944 in Danzig-Langfuhr und Hilden, studierte Inge Denker Kunst in Düsseldorf und in Wiesbaden, dann reiste sie nach Paris, lebte in Lübeck. Jahrelang, im Berliner Kreuzberg, galt später ihre Zeit auch der Sozialarbeit, dem Großziehen der Kinder und daher dem Broterwerb. Empfindlich, empathisch, diskret veranschaulicht sie in ihrer Bilderwelt unermüdlich aufmerksam den Großstadtalltag in Geschichte und in Gegenwart. Selbst unsichtbar, Fassaden betrachtend, läßt sie in ihren Bildern auch andere sprechen und gleichzeitig – nachdenklich und vertrauensvoll – teilt sie dem Betrachter die eigene Erfahrung mit.

Fortsetzung folgt in einer Woche

Reblog: Clara Immerwahr

Blog You Go, Girl! prowadzony jest przez osobę (piszę “osobę”, bo nie wiem, ale jestem przekonana, że jest to kobieta) skrytą za pseudonimem Loris Cli Toris, ten zaś wiąże się (dla mnie) z życiem wydawniczym i odważną świadomą kobiecością. To blog o kobietach. Jego bohaterkami są “pionierki, prekursorki, kobiety nauki, matki wynalazków”.

Poniżej motto blogu i jego aktualny header. Oba piękne. A pod spodem reblog wpisu o niezwykłej kobiecie. Uzyskałam od autorki wpisu zgodę na zreblogowanie już dawno, ale to właśnie teraz, gdy jadę na konferencję naukową we Wrocławiu, przyszła ta właściwa chwila, kiedy trzeba koniecznie napisać o Klarze Immerwahr.

“Nobody took me seriously. They wondered why in the world I wanted to be a chemist when no women were doing that. The world was not waiting for me” ~ Gertrude Elion

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Clara Immerwahr
wpis opublikowany 9 czerwca 2013 by Loris Cli Toris

W czerwcu urodziny obchodziłaby Clara Immerwahr, kobieta która przede wszystkim powinna być symbolem moralnej odpowiedzialności naukowców. Mimo to w przerażającej liczbie notatek i opracowań występuje jako żona swojego męża. Wszak dorobek jej życiowego partnera jest nie byle jaki – odkrycie metody syntezy amoniaku, królestwo nawozów azotowych, wczesna sława, uznanie… i tysiące śmiertelnych ofiar. Jednak nie to ostatnie jest najczęściej wspominane w kontekście jego osoby, bowiem Fritz Haber, mąż tragicznie zmarłej chemiczki Clary Immerwahr, twórca iperytu i cyklonu B, był jednym z laureatów Nagrody Nobla.

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Clara urodziła się 21 czerwca 1870 roku niedaleko Wrocławia, w żydowskiej, liberalnej rodzinie. Od dziecka razem z rodzeństwem pobierała prywatne korepetycje, po których rozpoczęła naukę w szkole dla dziewcząt. I choć interesowała ją głównie biologia i chemia, od nauczycieli przez lata słyszała jedynie o specyficznej sferze zawodów kobiecych, dalekich od jej pasji. W czasie, gdy jej siostry planowały już wyjście za mąż, Clara zazdrościła bratu możliwości studiowania i doktoryzowania się na Uniwersytecie w Berlinie.

Do Wrocławia przeprowadziła się wraz z ojcem po śmierci matki, w 1890 roku. To właśnie tam na jednej z lekcji tańca poznała swojego przyszłego męża, Fritza Habera, studenta żydowskiego pochodzenia. Ich drogi rozeszły się na ponad dekadę, gdy dziewczyna odrzuciła jego pierwsze oświadczyny. Przerażała ją wizja ekonomicznej zależności, scenariusz tak chętnie akceptowany przez kobiety jej czasów. Z myślą o nowych perspektywach postanowiła ukończyć seminarium nauczycielskie, gdzie po raz kolejny, ku uciesze ojca chemika, na każdym kroku udowadniała swoje zdolności i zapał do nauk ścisłych. Drogę do samodzielności rozpoczęła na stanowisku guwernantki. (…)

Dalej

Clara Immerwahr do dziś bywa opisywana w pierwszej kolejności jako żona laureata Nagrody Nobla, człowieka którego działalność oprotestowała w ostateczny i najbardziej wymowny sposób. Historycy przywrócili jej głos dopiero w latach 70 XX wieku.

W 2011 roku Uniwersytet Wrocławski odsłonił tablicę upamiętniającą tę bezkompromisową postać.

tablica-clara-immerwahr

Loris! Dziękuję!

Sandra i Kosandra

czyli Ewa Maria Slaska o rzeźbach Barbary Ur

barbara0Powiedzmy sobie, nie wdając się w zbytnie a zbędne dywagacje – te rzeźby są super!

Barbara Ur (Ur to skrót od drugiego imienia artystki – Urszula) jest polską malarką i rzeźbiarką. W sierpniu tego roku skończyła 80 lat. Mieszka w Berlinie z mężem, Andrzejem Piwarskim, malarzem, ale oboje jeżdżą też  bez przerwy, to do Gdańska, skąd kiedyś wyjechali do Niemiec, to do Tuchomia na Pomorzu, gdzie założyli Europejskie Laboratorium Sztuki.

barbara3Pisze wiersze. Jak sama mówi, proste. To jeden z najstarszych, napisany, gdy była kilkunastoletnią panną. Do dziś go pamięta i dyktuje mi z głowy.

barbara-pion3Ach jak cudownie, o Boże
Już tam na Wschodzie
świecą się zorze
Wszystko spowite
w srebrzystej mgle
Pociąg z szaloną szybkością mknie
Mknie on z szybkością szaloną
jak czarny złowroki ptak
bo ma on drogę zmierzoną
przez naszej ziemi szlak.

Po latach wiersze wyzbywają się panieńskich egzaltacji, stają się znacznie bardziej powściągliwe. Barbara twierdzi, że tę powściągliwość wzięła od Staffa.

Zmęczony starzec marzył barbara-pion2
o zimowym śnie drzew
zasłuchanych w ciszę
Zasnął
Młodość wrócił mu sen
Nie zbudził się o świcie

Lub ten, też podyktowany z pamięci:

Było wielkie ognisko
gorące radosne
wszystko było
Dzisiaj w popiele
szukam
choć maleńkiej iskry
Pada deszcz  barbara-pion1

Oglądam te rzeźby i nie mogę się oderwać. Robią na mnie niezwykłe wrażenie – i ślub w białej ceramice, i egipska Madonna, której dziecko wspina się po plecach jak małpka, ale przede wszystkim te dwie czerwone boginie – Sandra i Kosandra – z włosami z łańcuchów.

I myślę sobie, że może jednak trzeba było chcieć się dorabiać i posiadać. Zawsze byłam zdania, że nie chcę, postępowałam w zgodzie z tą zasadą i rzadko kiedy żałowałam tej decyzji. Ale w pracowni Barbary rozmyślam o tym, jakby to było mieć dom w ogrodzie, za domem sad, a w sadzie te ceramiczne kobiety.
Przede wszystkim Sandrę i Kosandrę.

barbara5barbara6