Marek Hlasko – writer, rebel, carouser – was described by the press as the Polish James Dean due to his striking resemblance to the famous actor, and as the Polish Boris Pasternak for the stunning quality of his prose and an experience of forced immigration. Escaping the tumultuous political climate in Poland, he arrives in Israel in the late 1950s. The land and its people become his inspiration, but also a curse and a trap of sorts.
Diesmal hatten wir ein fürs Auge sehr schönes Appartement, wirklich einmalige Stuckdecken, dezent bemalt, dazu passende Kandelaber; leider waren die Wände wie aus Pappe, so dass man jede Bewegung, jeden Lärm von draußen direkt in der Wohnung zu hörten bekam, obwohl die Fenster neu waren. Jedes Gespräch unserer Nachbarn hörten wir mit, jede Putzkolonne und das Treppensteigen, den Hund sowieso; das alles wäre eigentlich nicht das Problem, problematisch war die Bar/Bistrot unten, die die ganze Nacht, bis vier Uhr morgens geöffnet war und sehr seltsame Geschäfte machte und oft ziemlich aggressive Kunden hatte. Oder werden wir einfach immer empfindlicher, sprich älter?
Ich habe heute (d.g. gestern) am Stadtspiel „Quest for Women“ des @ambasada_polek_ev in Friedrichshain teilgenommen. Ein schönes Projekt von @krenz.anna und @ewa.bo.ska (ewa maria slaska). Dabei ging es darum, an mehreren Stationen spannende Aufgaben zu inspirierenden Frauen: Tamara Danz, Gabriele Tergit, Ludmilla Herzenstein, Annemirl Bauer und Hildegard Jadamowitz zu lösen. Der Start war an der Tamara-Danz-Straße, das Finale mit Signierstunde von Claudia von Gélieu und Tanja Dückers sowie Preisverleihung fand in einer Kiez-Bäckerei statt (Asman Bäckerei).
Joanna Pfaff
Das war ein wunderbares Event, sehr informativ, perfekt vorbereitet, und organisiert und durchgeführt mit scheinbarer Leichtigkeit in sehr guter Stimmung. Danke!
Rund ein Jahr ist es nun her, dass diese unfassbaren Bilder um die Welt gingen. Eine Fotografin hatte Fotos aus der Karibik veröffentlicht, die einmal mehr verdeutlichten, wie schlimm es um unsere Ozeane steht. Weh tun diese Bilder noch immer – aber hat sich auch etwas getan?
Weißer Sandstrand, Palmen und türkisblaues Meer – diese Bilder hat man vor Augen, wenn man an die Karibik denkt. Aber nicht überall in der Karibik sieht es so aus, wie schockierende Bilder der Fotografin Caroline Power zeigen.
Dziesięć lat temu odbyło się szczególne międzynarodowe tournée wystawy, inicjujące obchody 100-lecia awangardy w Polsce. Dziś jest okazja, by to przypomnieć. W związku z tym prezentujemy film/teaser BUNT – re-wizje. 100 lat Buntu
Vor zehn Jahren fand eine besondere, internationale Ausstellungstour statt, welche die Feierlichkeiten anlasslich von 100. Jubilaeum der Avantgarde in Polen initiierte. Heute ist es ein Anlass, um daran zu erinnern. Daher präsentieren wir den Film/Teaser BUNT (REVOLTE) – Re-visionen. 100 Jahre von Bunt
Nun ist Papst Franziskus tot; er starb mit 88 Jahren am Ostermontag, nach der schweren Lungenkrankheit, von der wir dachten, er hätte sie überwunden. Mit Lungenproblem hatte der Papst schon seit seiner frühen Jugend zu kämpfen. Die unmittelbare Todesursache war aber ein Schlaganfall. Noch am Sonntag sprach er sichtlich angestrengt den Segen urbi et orbi vor Tausenden von Gläubigen auf dem Petersplatz und fuhr in seinem Papamobil durch die Menge; er hat sich verabschiedet. Italien hat nun fünf Tage Staatstrauer angeordnet; man spürt echte Trauer und Anteilnahme. Auf dem Petersplatz versammeln sich Tausende von Trauernden aus der ganzen Welt. Die Beisetzung des Papstes soll heute, am 26.04. in der Basilika Santa Maria Maggiore stattfinden.
Eigentlich wollte ich weiter über Syrakus für unseren Blog berichten, doch wie soll ich über antike, barocke Prachtbauten und unendlich grüne Ebenen mit Tausenden von Orangen- und Zitronenblüten und Früchten schreiben, wenn rundherum so viel zu Bruch geht, sich verändert und nach Hilfe ruft? So sind mir die letzten Eintragungen im Blog zur Inspiration geworden, außerdem ein Buch, das ich neulich gelesen habe. Wahre Künstler sind fast immer Vordenker, sensibel erspüren sie Prozesse, die vor sich gehen, die aber wir normalen Sterblichen vielleicht noch nicht so wahrnehmen. Was Ewa über Yoko Ono und Cut Piece auch über Marina Abramović und ihre Performance Rhythm 0, weiter über gewaltgeladene Filme schrieb, schien mir sehr einleuchtend. Einerseits wollen die Künstler unserer Gewaltaffinität nachspüren, aber auch unsere Verwundbarkeit testen. Da die Welt eigentlich auf Vertrauen basiert, überprüfen sie auch das. Sie fragen immer wieder: woher kommt die Gewalt, die von uns, über uns von irgendwoher kommt und uns überfällt, ob wir sie kontrollieren können.
1. Mai 2025 / 12:00 – 15:00 Für 5 Teams zu je 1 bis 3 Personen (Ausnahme für Familien mit Kindern)
Treffpunkt: Tamara Danz Str, 11 / 10243 Berlin H: 12:00 Abschluß: Asman-Bäckerei, Hildegard-Jadamowitz-Str. 18 / 10243 Berlin H: 14:00 Mit dabei zwei bekannte Berliner Schriftstellerinnen – Claudia von Gélieu* und Tanja Dückers**
Nicht weniger als drei Seiten hat die FAZ am Sonntag gerade einer Schriftstellerin eingeräumt, um ihre persönliche Auseinandersetzung mit der Nazi-Vergangenheit ihres Großvaters darzustellen (Eva Schläfer, „Wir müssen über Opa reden“, FAZ vom 05.04.2025). Emotional bewegt berichtet die jetzt 57-Jährige, wie sie 2005 durch ihre Schwester auf die dunkle Vergangenheit ihres Opas aufmerksam wurde, wie sie sich später, schon nach dem Tod der Schwester, auf die Spurensuche machte – mit hartnäckigem Nachfragen in der Familie und durch Archivrecherchen – und was sie dabei herausfand. Die Befunde verstören sie: Opa Max Windhövel war schon 1930, mit 23 Jahren, der NSDAP beigetreten und damit im Parteijargon ein „alter Kämpfer“; das verhalf ihm zunächst zu einem bescheidenen Funktionärsposten in der NSDAP, 1938 aber zu einer Karriere bei der Staatspolizei und in der SS; von 1940 bis 1944 war er im Rang eines SS-„Scharführers“ in der Zentrale von SD und SS in Lublin tätig – also im Zentrum des Naziterrors im besetzen Polen.
Liebe engagierte Menschen in Berlin und Brandenburg,
sie haben uns bereits in den letzten Jahren Vorschläge von beeindruckenden Menschen geschickt. Auch in diesem Jahr suchen wir wieder Personen und Gruppen, welche ausgezeichnet werden sollen.
Kennen Sie Menschen oder Gruppen, die sich aktiv für Gerechtigkeit einsetzen, gegen Rassismus kämpfen und Verantwortung übernehmen? Dann geben Sie ihnen die Anerkennung, die sie verdienen – für ihr Engagement und ihre Zivilcourage! Das Bündnis für Mut und Verständigung ehrt engagierte Menschen und Initiativen aus Berlin und Brandenburg – für langjähriges ehrenamtliches Wirken oder mutiges Eingreifen.