Kairos. Am Meer. Frauenblick.

Monika Wrzosek-Müller

Zwei Romane

Gerade habe ich zwei Romane von zwei Schriftstellerinnen gelesen; ungleicher hätten sie für mich nicht ausfallen können, obwohl sich beide mit Leben einer Frau beschäftigen und durchaus autobiografische Züge tragen.

Es geht um Elisabeth Strouts „Am Meer“ und Jenny Erpenbecks „Kairos“, beide behandeln sie zwischenmenschliche Beziehungen, eher die zwischen Mann und Frau. Die Simplizität, fast Gedankenlosigkeit und Plattheit des Romans „Am Meer“ hat mich getroffen und verwundert. Strout erzählt das Leben einer älteren Frau, die sich als Schriftstellerin tapfer durchs Leben geschlagen hat (erfahren wir aus ihren Erzählungen); während der Pandemie landet sie, durch ihren Ex-Mann fast entführt, in einem einsam stehenden Haus am Meer in Maine. Während ich den Roman las, wartete ich eigentlich die ganze Zeit darauf, dass sich herausstellen würde, es handele sich um eine Parabel, die Szenen seien ironisch gemeint, oder es ginge um eine Satire auf das Leben während des Lockdowns. Doch weit gefehlt: Der Ernst der Lage, die Situation eine Familie mit zwei Töchtern und das eigene Leben während der Pandemie soll ganz ohne Ironie beschrieben werden. Übrigens handelt es sich um sehr wohlhabende Leute, die sich erlauben können, einfach aus der Stadt zu fliehen und andere dafür zu engagieren, dass sie die für sie unbequeme und vielleicht gefährlichen Dinge erledigen. Dabei wundert sich die Ich-Erzählerin dann noch, dass sie in Maine unangenehme Erfahrungen macht und die Unfreundlichkeit der örtlichen Bevölkerung erleben muss – so dass sie sich sogar gezwungen fühlen, ihre New Yorker Nummernschilder abzumontieren und andere anzubringen. Nur wirklich am Rande behandelt das Buch die Ereignisse nach dem Tod von George Floyd, der von einem weißen Polizisten de facto umgebracht worden ist. Das Sinnieren über die Demonstrationen danach wird eher in den Kontext der Angst vor Ansteckung und gefährlichen Kontakten gestellt und drückt die Sorge der Mutter um die Sicherheit ihrer beiden Töchter aus. Die Regierungszeit von Donald Trump wird im ganzen Buch auch nicht thematisiert, seine Existenz wird in einem Satz erwähnt, als die Meute in Washington das Capitol stürmt. Wie gesagt, die gutsituierten Menschen fliehen aus New York, die Schriftstellerin beschäftigt sich mit ihren Panikattacken und den menschenleeren Stränden und den kleinen Orten in Main.

Sie scheint auch nicht recht fähig, ihr Leben selbständig zu organisieren; sie leidet am Tod ihres zweiten Mannes; aber über ihr weiteres Leben bestimmt ihr Ex, ihr erster Mann, sie fügt sich allem ohne Bedenken und ohne eigene Initiative. Das Buch ist ganz aus ihrer persönlichen Perspektive geschrieben und so nehmen ihre gesundheitlichen Malaisen viel Raum in der Erzählung ein. Selten hat mich ein Buch so irritiert und aufgebracht – der „American way of life“, die Frau als Dekoration, durch den Mann chauffiert, untergebracht, „bemuttert“. Und doch ist sie eigentlich die Heldin und Hauptbezugsperson des Buches, meistens geht sie aber gedankenverloren spazieren und ihre Sorgen kreisen darum, dass sie immer mehr vergisst und vielleicht eines Tages auch verrückt werden könnte. Mich hat das Bild dieser Frau wirklich abgeschreckt – immer wieder durch ihre Männerbeziehungen relativiert, auf sich selbst bezogen, vielleicht durchaus ehrlich in der Darstellung, aber durch das Bild, das sie malt, doch so vereinfacht und banal. Manchmal ist diese vordergründige Ehrlichkeit, die ich schon bei Emmanuel Carrère („Yoga“) beobachtet habe, eher erschreckend, weil dahinter vielleicht purer Narzissmus steckt. Schon früher habe ich ein anderes Buch von Strout gelesen, „Mit Blick aufs Meer“, ebenfalls in Main verortet, fand es damals etwas deprimierend – wegen der Art der menschlichen Beziehungen, die hier beschrieben werden, deren Einsamkeit – und doch interessant und lesenswert. Jetzt das Thema Pandemie aufzuarbeiten, sich damit auch in der Literatur auseinanderzusetzten, dürfte eigentlich viele Menschen beschäftigen, wir sind ja noch lange nicht mit den Folgen fertig geworden.

***

Das andere Buch hat mich wirklich fasziniert und bis zum letzten Wort in Spannung gehalten: Jenny Erpenbecks Roman „Kairos“. Eigentlich war ich nach der Lektüre ihres Romans „Heimsuchung“ ihr gegenüber eher negativ eingestellt – weil mich da manche Passagen irritiert haben, wie die über den Weg einer jüdischen Heldin aus Deutschland in das Warschauer Ghetto (meiner Meinung nach gab es so etwas nicht; es ging nur in die KZs…) und die in diesem Zusammenhang falsch geschriebenen Warschauer Straßennamen.

„Kairos“ aber hat mich von Anfang an elektrisiert; ich habe ziemlich schnell für mich festgestellt, dass Erpenbeck mit diesem wirklich grandiosen Roman mit der „Wiedervereinigung“, mit der DDR- Zeit abrechnet. Es ist auf vielen Ebenen ein großer Roman und es wundert mich, dass er erst durch den International Booker Prize den gebührenden Ruhm erfahren hatte. Der Satz: Erpenbeck „ist im Ausland berühmter als in Deutschland“, müsste uns zu denken geben.

Erzählt wird die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe zwischen dem mittfünfziger Intellektuellen Hans und Katherina, die gerade erst 19 geworden ist. Ein Mädchen, aber eins, das genau weiß, was es will. Sie begegnen sich Ende der 80er Jahre an einer Bushaltestelle in Ostberlin. Auch wenn sich die Geschichte manchmal verstörend liest, bringt sie unheimlich viel Leben, Einsichten, Schlussfolgerungen, Erkenntnisse über Liebe, Beziehung zwischen zwei Menschen, Mann und Frau, aber auch über die letzten Jahre der DDR. Alles oszilliert zwischen Hass, Gewalt, Obsession aber auch Liebe, Zuwendung und Hoffnung, zwischen Wahrheit (schöne Äußerungen dazu, zum Beispiel das Zitat von Lenin: „Die Wahrheit ist immer konkret“; an anderer Stelle: „Die Wahrheit muss sehr gut gemacht sein, damit man sie glaubt.“) und Lüge, in ihren individuellen Lebensgeschichten sowie in ihrem untergehenden Land. Das Leben passiert nicht einfach so, ohne Willen, ohne Plan, immer steckt eine bestimmte Anstrengung dahinter. Man kann diese Beziehung auf vielen Ebenen lesen, literarisch ist es eine Art Pingpong-Spiel; nicht, dass die junge Frau dem alternden Intellektuellen unterliegt. Mit allen ihren Katastrophen und Wirrungen lebt Katharina ein selbstbestimmtes, reiches Leben, wie sie einmal sagt: ihr Leben, von dem sich manche Frau im Westen eine Scheibe abschneiden könnte. Das ärgert auch vielleicht die westlichen KritikerInnen, dass sie so selbstbewusst und souverän auftritt und dass die DDR nicht als völlig degeneriertes und kaputtes Land dasteht. Zwar trägt die Beziehung der beiden kranke, krankhafte Züge und es wird an mehreren Stellen die Unzufriedenheit und Ratlosigkeit gerade dieser intellektuellen Eliten angesprochen, sie selbst sehen die Mängel und Schwächen des Systems, doch es ist eindeutig kein nur negatives Bild dieser letzten Jahre der DDR. Sie hatten ihr Leben, das war bunt, verrückt, mit vielen Freunden, Begegnungen, manche konnten auch durchaus reisen, es fehlte weder an Geld noch an Ideen. Die sog. Kunstszene verfügte in allen sozialistischen Ländern über mehr Freiheiten, mehr Möglichkeiten und nicht alle mussten dafür mit der Mitarbeit und Unterschrift und Loyalität gegenüber den allseits verhassten Organen bezahlen. Ich weiß, wie ich, während ich das Buch las, dachte, das ist es, da ist jemand, der sich der Überheblichkeit und Arroganz der westlichen Intellektuellen stellt und mutig sagt, ich brauch euch nicht. Sie, die Autorin, und Katharina erschienen mir so autonom, so souverän und brillant. Ihr Leben, denn – seien wir ehrlich – gewisse Parallelen gibt es im Buch schon zu den Leben einiger realer Personen, auch wenn es auf dem Buchumschlag heißt: „Dieser Roman ist ein Werk der Fiktion. Handlungen und handelnden Personen sind erfunden. Jegliche Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen wären rein zufällig“. Schön, das Leben findet eben im hier und jetzt und in einer konkreten, spezifischen Situation statt.

Die Sache mit der Zeit, der Titel Kairos: ein griechischer Gott des Moments, definiert als „die festgesetzte Zeit im Plan Gottes“. Es gab in der griechischen Kultur drei Götter der Zeit: Chronos, Kairos und Äon. Die Chronologie der Zeit mit Kirchenglocken kommt erst später, früher bestimmen die Ereignisse den Lauf der Zeit. Irgendwann wird Kairos, ähnlich dem Hermes, als Gott der Gelegenheit, des guten Moments, der Schnelligkeit dargestellt. Später, bei den Philosophen, verkörpert er ein intellektuelles Konzept von einer bestimmten Zeit. So ist es in dem Roman, alles geschieht in einem Moment, alles kann sich auch ganz schnell ändern, nichts bewegt sich in festen Bahnen, nichts ist Routine – angefangen von ihren kurzen Eintragungen in dem Kalender, den ihr Hans geschenkt hat, bis hin zu seinen Anmerkungen in einem Brief festhält, dem er den Titel „Notizen für eine Heilige“ gibt. „Katharina irrt durch das Niemandsland in der Zeit“, ihre gemeinsame Zeit ist immer gestohlen, hastig organisiert, vorläufig, spontan.

Für mich, für die ganz am Anfang ihres Lebens in der BRD ein längerer Aufenthalt in Köln stand, ist die Beschreibung von Katharinas Reise zu ihren Verwandten nach Köln wie ein Ausflug in die eigene Vergangenheit; sie weckt bestimmte Erinnerungen, die bei mir immer präsent waren. „Alles in dieser Welt, die Katharina vielleicht nur einmal im Leben zu sehen bekommt, muss angesehen werden, auf den Grund der Freiheit muss sie mit dem Sehen gelangen, und der Grund ist zweifellos hier: „Sexshop“ steht am Eingang zu Unterwelt, im Schaufenster sind Fotos spärlich bekleideter Frauen zu sehen…Wie blind ist sie einen Moment lang, bevor sie ins Sehen hineinstürzt…
Sieht Geschlechtsteile von Männern, aufgerichtete Glieder mit hervortretenden Adern, rosig, hell häutig, braun oder schwarz, mit glänzenden Kuppen, sieht, wie sie steif und prall in Spalten stecken, wie sie in Mündern stecken, wie sie zwischen Brüsten stecken, wie sie von Händen umklammert werden…. Die Freiheit richtet da unten ein Massaker an und macht, dass ihr schlecht wird. Katharina drückt die blickdichte Tür wieder auf und tritt hinaus ins Helle.“

Tja, das mit der Freiheit und der Demokratie ist viel schwieriger als wir alle gedacht haben.

In dem Roman scheinen auch so viele Kultstätten des alten Ostberlin auf; bestimmte Cafés, das Restaurant Ganymed, seine Speisen, seine Kellner und Routinen mit den Gästen, die Theater nebenan oder auch etwas weiter weg, wo auch Katharina arbeitet.

Vielleicht am schwächsten fällt die Beschreibung der gemeinsamen Reise nach Moskau aus, die wie ein Abschied von dieser alten Welt klingt. Sie besuchen weder das Lenin-Mausoleum, noch gehen sie zum Hotel Lux oder dem Metropol, meiden die Lyubyanka (erstaunlich geschrieben: Lubjanka eigentlich) – der Platz und das Gebäude Synonym für den KGB und seine Verhaftungen, Folterungen und Hinrichtungen. Halten aber an den Heroen der sozialistischen Zeit, an dem von Vera Muchina geschaffenen Denkmal „Arbeiter und Kolchosbäuerin“, das „Im Vorspann einer jeden Mosfilm-Produktion“ über die Leinwände flimmert. Dabei fällt ein interessanter Satz: „Nur die Amerikaner sind genauso größenwahnsinnig, …, Amis und Russen sind sich im Grunde genommen zum Verwechseln ähnlich. Und eben auch in ihrer Liebe zum Kitsch.“ Zwar zeigt ihr Hans eher die positiven Seiten, Bauten (die Metro) von Moskau und zitiert Lenin: „Kommunismus, das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes“, doch sein Nachdenken darüber, bis zu welchem Punkt die revolutionären Machthaber berechtigt sind, weitere blutige Taten zu begehen, beginnt so: „Welche Sache würde je wieder so groß sein, dass die Opfer wie Täter unter einem Herzschlag vereint? Dass sie sogar aus Tätern Opfer macht und aus Opfern Täter, so lange, bis keiner mehr sagen kann, wer er selbst eigentlich ist? Verhaften und verhaftet werden, schlagen und geschlagen werden, verraten und verraten werden, bis Hoffnung, Selbstlosigkeit, Trauer, Scham, Schuld und Angst in jedem einzelnen Körper unentwirrbar ineinander verbissen sind.“ Er hat Zweifel, ihm kommen immer mehr Fragen, zum Beispiel nach der Lektüre der Protokolle des Schauprozesses gegen Bucharin 1937/38. Trotzdem soll der Aufenthalt in Moskau ein Lichtblick in ihrer Beziehung bedeuten. Erstaunlich für mich die Erkenntnis, dass die Kunst in den Zwischenräumen, in der Reibung entsteht. Was wäre heutzutage die zeitgenössische deutsche Literatur ohne die DDR-Autoren oder die post-DDR-Autoren?

Das Buch endet mit einem Epilog. Nach Hans‘ Tod arbeitet sich Katharina mutig durch die Stasi-Akten der Gauck-Behörde. Sie findet heraus, dass Hans unter dem Decknamen Galilei als IM geführt wurde. „In aller Stille werden hier allen möglichen Bürgern eines Landes, das nicht mehr existiert, die Schädeldecken geöffnet und man darf hineinsehen. … Zu besichtigen ist die Hoffnung, dass es wenigstens unter vier Augen noch eine gemeinsame Sache gäbe“. Und es kommt ein Vorwurf, eine starke Frage, für mich sehr gut nachvollziehbar: „Und warum werden die Seelen der Osthälfte Deutschlands bis in ihre verborgenen Tiefen offengelegt? Warum wurde es nach der Nazizeit in ganz Deutschland nicht genauso gemacht?“ Die Figur von Hans, voller Wiedersprüche, auch wirklich ekelhaften Verhaltensweisen, ist aber zugleich auch sehr menschlich. In den Akten enden die Einträge über und von Hans kurz bevor sie sich kennenlernen. Katharina versteht, dass sie damals ihrerseits unter Beobachtung der Stasi gestanden haben. „Hätte ich damals gewusst, dass ich dein Spiegelbild war… Aber er kann sie weder sehen noch hören, und kann ihr auch keine Antwort mehr geben.“

5 lipca 2024 roku

Ewa Maria Slaska

187 dzień i 27 tydzień roku 2024
Piątek
Imieniny obchodzą: 
AtanazyKarolina,AntoniBartłomiejCyrylaEliasz
FilomenaJakubMariaMartaMichałPrzybywoj
TelimenaTrofimaWilhelmZoe

Przy okazji takie drobne pytanie; czy wiemy, dlaczego imieniny obchodzi się akurat tego dnia a nie jakiegoś innego? Poproszę o odpowiedzi w komentarzach? Autor(ka) pierwszej prawidłowej odpowiedzi otrzyma nagrodę. Ponieważ jednak, jak wiemy, na każdym kontynencie jest inny czas, odpowiedzi z Ameryki, Azji, Afryki i Australii będą premiowane odrębnie 😉

Continue reading “5 lipca 2024 roku”

Agata Koch, “Magnolia” (zapowiedź nr 2)

Zapowiedź numer 2, bo pierwsza już była TU.
Dziś podpisywanie książki (prezentacja we wrześniu)!


Oczywiście w Sprachcafé Polnisch a właściwie, skoro książka po polsku – w Polskiej Kafejce Językowej.
Schulzestr. 1
Stacja S-Bahn Wollankstraße
a potem tuż za rogiem.

Spotkanie odbędzie się w języku polskim, ale oczywiście w razie potrzeby porozmawiamy również po niemiecku.
Das Treffen findet auf Polnisch statt, aber wenn man deutschsprachig ist, werden wir mit ihm natürlich Deutsch reden.


Z książki:

Moja rodzina dzieliła losy wypędzonych zza Buga w 1945 roku, przyjętych łaskawie przez wiejską społeczność Milanowa, wygnańców na Syberię, ofiar Katynia, pracy przymusowej w Niemczech, aresztowań, zabójstw i śmierci. (…) Podobne, powojenne losy i utraty majątków stały się udziałem setek rodzin i rodów zamieszkujących tereny Europy środkowo-wschodniej, które od roku 1939 zmagały się z wojną, a po roku 1944 ze zmianą ustroju politycznego, przesunięciem granic państwowych, czy wysiedleniem, również z terenów dzisiejszej Polski wschodniej. Ile takich posiadłości zostało osieroconych, ograbionych, zniszczonych? Te zniszczenia i ich skutki w niektórych przypadkach widoczne są jeszcze do dziś. Niewielka ich ilość została szczęśliwie odratowana i stanowi dziś w większości własność prywatną. Powstały w nich centra agroturystyczne, luksusowe hotele z salami konferencyjnymi czy też ośrodki odnowy biologicznej. Na obszarze Polski znajduje się obecnie około 2.800 pałaców, z czego 2.000 nadal pozostaje w ruinie. Wypędzeni lub zbiegli przed represjami właściciele majątków i ich potomkowie żyją dziś rozproszeni po całym świecie.

Jednak wbrew pozorom nie jest to książka (tylko) o ciosach od losu – jest to przede wszystkim niezwykła opowieść o raju!

Przybywajcie! Kommet an!

Ukraina. Wprowadzenie.

Ewa Maria Slaska

Od przyszłego tygodnia w środy publikować tu będę w odcinkach długi esej historyczno-osobisty Romana Brodowskiego o Ukrainie. Esej powstał po wykładzie, jaki 17 maja 2024 roku na Uniwersytecie Trzech Pokoleń w Berlinie wygłosił Prof. Andrij Portnow z Uniwersytetu Europejskiego Viadrina. Tytuł wykładu brzmiał: “Polska i Ukraina: wspólna historia, asymetryczna pamięć”. Nasz autor nie zgadzał się z wykładowcą i zamierzał z nim podyskutować – w końcu jest człowiekiem, który od lat angażuje się w sprawy Kresów Wschodnich – niestety organizatorzy nie dopuścili go do głosu. Nie było mnie przy tym, nie wiem więc, jak to wyglądało, ale na pewno uważam, że w społeczeństwie demokratycznym każdy ma prawo głosu, bo tak właśnie powinna funkcjonować demokracja. Również nasi przeciwnicy, a co dopiero ci, którzy się z nami po prostu nie zgadzają.

Continue reading “Ukraina. Wprowadzenie.”

Bajka o Czerwonym Kapturku

Wersja uwspółcześniona

Na skraju wielkiego lasu mieszkała pewna młoda osoba o imieniu Czerwony Kapturek. Któregoś dnia matka poprosiła ją , by zaniosła babci koszyk świeżych owoców i zdrowych przekąsek oraz butelkę wody mineralnej. Naturalnie babcia wcale nie była chora, przeciwnie cieszyła się pełnią zdrowia psychicznego i fizycznego. Niektórzy ludzie, ulegając freudowskim wyobrażeniom, myśleli, że las jest niebezpiecznym miejscem, Czerwony Kapturek. jednak była wystarczająco pewna siebie i swej prawidłowo rozwijającej się seksualności, by nie dać się zastraszyć. Gdy w lesie Czerwonego Kapturka zaczepił wilk, pytając, co ma w koszyku, dziewczyna odpowiedziała, że niesie zdrowe przekąski dla babci, która jako osoba dojrzała oczywiście w pełni potrafi zatroszczyć się o siebie. A kiedy wilk zauważył, że samotny spacer po lesie nie jest bezpieczny dla tak małej dziewczynki, Czerwony Kapturek odrzekła: “Czuję się do głębi urażona twoją seksistowską uwagą, lecz zignoruję ją, gdyż stereotyp wyrzutka społeczeństwa musiał zniekształcić twój sposób postrzegania świata.”
I poszła dalej.

Continue reading “Bajka o Czerwonym Kapturku”

Don Kichot i Ela (8), czyli irys…

i powrót do Ostrowa Wielkopolskiego

Ela Kargol

Znaleziony przez Elę irys Don Kichot wydaje się najnormalniejszy w świecie, jasnofioletowy, z zółtym runem na płatkach, gdzie mu tam do starry night czy chociażby królowej śniegu.

A jednak to jest właśnie TEN irys. Takie wysokie jasnofioletowe irysy rosły, gdy byłam jeszcze małą dziewczynką, w ogrodzie za domem. Ogród założyła i dbała o niego ciotka mojej mamy, moja ukochana cioteczna babka Karolina Lubliner-Mianowska, przez wszystkich, a więc i przeze mnie, nazywana Karusią. I to od TEGO właśnie irysa zaczęła się moja miłość do tych kwiatów.

Wysoki, chudy, blady, brodaty (tak botanicy nazywają to, co ja nazwałam runem na płatkach) – zaiste zasłużył sobie na swoje imię. Po tych cechach przecież każdy z nas nieomylnie odróżnia Don Kichota od wszystkich innych istot na świecie.

***

Po kilku miesiącach dotarł do mnie zamówiony w marcu katalog “donkichotów” z Ostrowa Mazowieckiego. To było jedno ze świetniejszych znalezisk Eli – małżeństwo państwa Wosiów i ich niezrównana kolekcja “donkichotowskich” grafik i ekslibrisów. Pisałam o nich TU i TU, i jeszcze TU.

Nie kopiuję tu katalogu, nie ma sensu, pokazuję kilka zdjęć. Właściwie przez przypadek na stole, na którym leżał katalog, leżała też książka Andrzeja Banacha o Hasiorze, otwarta na na stronach 82 i 83. Rycina po lewej stronie to “Wizerunek obrazu Pana Jezusa Konającego w Cerkwi Parochialnej Zarwanickiej na Podolu Cudami słynącego. od W. Atanazego Szeptyckiego, Metropolity Całej Rusi roku 1742 approbowanego”, a po prawej rzeźba Hasiora, Krzyż III.

Jakoś i ten Hasior, i ten Jezus, i ten jego krzyż pasują mi bardzo do Don Kichota, więc wstawiam tu te zdjęcia tak, jak je zrobiłam.

Łokcie, tyłki, cycki

Ewa Maria Slaska  

Wydawało by się, że najgorszym zagrożeniem są dla każdego człowieka w mieście,  samochody, autobusy i tramwaje. Ale nieprawda – to inni ludzie. I nie chodzi mi tu o jakieś metaforyczne wojny wszystkich przeciw wszystkim, jak nie przymierzając u Hobbesa, albo tyrmandowską wizję Warszawy, gdzie za każdym rogiem czai się zły facet z cegłówką. W ogóle nie chodzi mi o atak. To czym zagrażają ludzie to fakt, że… są. Są sami dla siebie i nie obchodzi ich świat naokoło. Nie patrzą, nie uważają i nic ich nie rusza. Są tak, jak im jest wygodnie.

 

Continue reading “Łokcie, tyłki, cycki”

Uwolnienie

 …Juliana Assange – zdjęcie sprzed 10 lat… Lech Milewski


Od dwóch dni to główny temat w australijskich mediach.

Julian Assange – podaję link do anglojęzycznego wpisu Wikipedii – KLIK, gdyż wpis polski jest bardzo ubogi – KLIK.
W anglojęzycznym wpisie pojawia się powiadomienie – artykuł jest aktualnie przedmiotem zmian….
Rzeczywiście, w chwili gdy zacząłem ten wpis internet podpowiadał:
– godzinę temu (czyli około 2 rano w Polsce) Julian Assange pleaded guilty – przyznał się do winy.
– 22 minuty temu – sąd zaakceptował przyznanie się do winy.

Continue reading “Uwolnienie”

Warszawa w czerwcu

Ewa Maria Slaska

Zdjęcia: Konrad

Byłam w Warszawie. To miasto, jak wiadomo, ludzi spoza Warszawy z reguły nie zachwyca. Tymczasem jednak zachwyciło. Samą mnie to zdziwiło, ale cóż, to jest fakt. Podobała mi się pogoda (nie za zimno i nie za gorąco, choć nie jest to oczywiście zasługa Warszawy), podobali mi się ludzie (nie mam na myśli przyjaciół, to oczywiste, że są mili; jak to twierdził Heinrich Böll: mili ludzie zawsze się przyjaźnią z miłymi ludźmi – mam nadzieję, że to prawo działa w obu kierunkach), ale podobali mi się ludzie na ulicy, w metrze, w autobusie (tylko raz w ciągu dziesięciu dni usłyszałam, jak przechodnie klną; rzecz w Berlinie nie do pomyślenia – spotykani w mieście Polacy rzucają mięsem bez opamiętania) i podobało mi się samo miasto, jego eklektyczne budynki, jego szarość, a często i bieda przemieszane z blichtrem hipsterskich wieżowców. To świetny melanż. Na każdym rogu można by kręcić film.

Continue reading “Warszawa w czerwcu”

Lesba. Rocznik ’87

Z tym dorastaniem w latach 90. było tak, że człowiek już bardzo chciał liznąć tego zachodniego blichtru, który wydawał się na wyciągnięcie ręki, ale jednak do końca nie mógł. W czerwonych kioskach kupowało się podróby kaset Michaela Jacksona i miało się wrażenie, że już nic lepszego człowieka w życiu nie spotka. Słuchało się ich na cudem zdobytym Walkmanie, modląc się, by taśma przypadkiem się nie wciągnęła. Można było ją potem próbować ratować ołówkiem żmudnie nakręcając ją z powrotem na szpulę – ale pewności, że będzie grała jak przedtem nie miał nikt. To były emocje większe niż na finale Mistrzostw Świata.

Continue reading “Lesba. Rocznik ’87”