Fuga / Fugue

Uwaga, jak się poszuka, znajdzie się też króciutką opinię o filmie po polsku – niebieską 🙂

Aus der Pressemappe des Festivals:

Kategorie: Neues Polnisches Kino
Polnischer Titel: Fuga
Deutscher Titel: Fugue
Produktionsjahr: 2018
Dauer: 01:40:00
Festivalausgabe: 2019
Regie: Agnieszka Smoczyńska
Drehbuch: Gabriela Muskała
Kamera: Jakub Kijowski
Darsteller: Łukasz Simlat, Zbigniew Waleryś, Halina Rasiakówna, Gabriela Muskała, Małgorzata Buczkowska
Musik: Filip Míšek

W Berlinie dziś jeszcze do obejrzenia / Heute noch im Kino
19:00 / Wolf Kino

Pressetext:

Nach ihrem gefeierten, furiosen, bunten Horror-Trash-Musical Córki dancingu/ Sirenengesang/ The Lure überrascht Smoczyńska mit einem ernsten Psycho-Kammerspiel, zu dem die Hauptdarstellerin Gabriela Muskała das Drehbuch schrieb. Sie verkörpert eine Frau mit einem doppeltem Knick in ihrer Biografie: Vor zwei Jahren war die brave Mutter aus der Gegend von Wrocław plötzlich verschwunden und hatte sich ohne jegliche Erinnerung in Warschau neu erfunden. Als starke, selbstbewusste Frau hat sie sich durchs Leben geboxt, bis eine TV-Sendung ihre Identität offenlegt. Nun ist sie zurück in den Armen ihrer Familie und könnte sich dort kaum fremder fühlen.

In dunklen Bildern und mit mutigem Sounddesign entblättert die Regisseurin das zerrissene Innere ihrer Hauptfigur, der sie stets dicht auf den Fersen bleibt. Dass diese nicht zwingend sympathisch, aber stets nachvollziehbar bleibt, ist neben einem gekonnten Schnitt vor allem der grandiosen Leistung der Hauptdarstellerin zu verdanken, welche Blicke tief in die Seele ihrer Figur zulässt, ohne sie vollständig zu enträtseln.

Ela Kargol napisała:

Pomiędzy flizą, płytą, kaflem jest fuga. Większa mniejsza, szersza, węższa, trwała, krucha….
Fuga wypełniona pewną masą łączy części w całość. Zabrakło w filmie spoiwa wypełniającego fugę. Może się wykruszyło, tak jak pamięć głównej bohaterki, a może z powodu zaniku pamięci nie da się już nic scalić i fuga zostaje pusta.
Mój tata miał takie widzimisię, że kładł fugi kolorowe, potem blakły, tak mi się tylko przypomniało…


Jetzt werden hier Texte von drei weiteren Frauen folgen. Wir trafen uns alle im Kino, aber wir haben nicht miteinander über den Film gesprochen. Das, was wir über den Film denken, trifft sich erst hier.

Ewa Maria Slaska

Ich lese solche Texte stets erst nachdem ich den Film gesehen habe. Ich versuche, mich vor den Spoilern zu schützen. Ich hasse es, schon vorher belehrt zu werden, was ich zu denken habe. Besonders in der deutschen Kritikpraxis ist es eigentlich gang und gäbe, dass einem der Inhalt, das Ende und der Sinn des Filmes von den Rezensenten gnadenlos enthüllt werden. Ist es die unterbewusste Überzeugung, dass der Rezipient keine Ahnung hat und Auslegung braucht, ist es der Wunsch des Publikums, oder ist es blosse Machtlosigkeit der Kritik, die selber nichts weiß und doch über irgendetwas schreiben muss?

Dies aber nur am Rande. Ich bin also ins Kino gegangen ohne jedwede Vorkentnisse. Ich ließ den Film auf mich wirken und… und der ließ mich unberührt. Mir hat der Film nicht gefallen. Vielleicht bin ich aber nur die Einzige im Kino, die das dachte, weil ich vermute, von den Zuschauerinnen (es waren überwiegend Frauen im Kino) bei dem Weggehen kleine Anerkennungssätze zu schnappen.

Ich kann aber nicht anders. Auch wenn alle andere anders denken. Die Geschichte scheint mir unlogisch und voller Lücken konstruiert zu sein. Und damit meine ich nicht den künstlerischen Anspruch der Regisseurin und der Drehbuchautorin, ihre Protagonistin geheimnisakzeptierend und nicht entblössend darzustellen. Nein, ich meine Konstruktionsfehler des Films selber, das Ignorieren der Tatsachen und Prozedern, das Weglassen der nüchternen Fakten. Nichts in der Geschichte von Alicja könnte so gewesen sein, wie es im Film gezeigt ist. Alles stimmt nicht, alles ist nur bloßes Fantasieren um ein Frauenschicksal herum, unterlegt mit frecher Gewissheit der Filmmacherinnen, dass wenn es Frauengeschichte ist, wird sie aufgenommen sein, weil 2019 Frauengeschichten einfach aufgenommen werden und niemand wird sie hinterfragen.

Die Geschichte entwickelt sich nicht, sie dreht sich nur rum. Man weißt nicht, weshalb etwas im Film gerade gezeigt wird, es ist wurscht und egal, was die Menschen im Film machen und weshalb gerade jetzt. Die einzelnen Szenen sind lose nacheinander geworfen. Irgendwas. Irgendwie. Irgend… Ich fühle mich als Zuschauerin regelrecht verarscht und hab’ Gefühl, die große Worte des Pressetexts wollen mich nur einschüchtern, damit ich es doch nicht tue, was man (frau) sich nicht wünscht: nicht frage.

Auch die große schauspielerische Leistung der Hauptprotagonistin, die im Pressetext hochgepriesen ist, scheint mir ein Humbug zu sein. Frau Muskała verfügt, meiner Meinung nach, nur über zwei Gesichtausdrücke – entweder ist sie weit weg vom Hier und Jetzt und somit traurig oder hat einen delikaten fast unmerkbaren Lächeln parat, der sicher ihre Stärke ist, wird aber so oft und so sinnlos eingesetzt, dass es schon gar nichts bedeuten kann.

Also bei der Frage Hit oder Kitt, sage ich Kitt, obwohl mir sehr bewusst ist, dass der Film beste Chancen hatte, den Filmfestivalpreis zu bekommen. Und weisst der Kuckkuck, weshalb er ihn nicht bekam?

Monika Wrzosek-Müller

Irgendwie beschäftigen sich übermäßig viele Filme des diesjährigen Neuen Polnischen Kinos mit psychologischen Problemen, wenn nicht Anomalien. Schon die Titel weisen daraufhin: 7 Gefühle, Panikattacken, Fugue, Over the Limit. Ich habe nun den 2018 von Agnieszka Smoczynska gedrehten Film Fugue gesehen. Eigentlich könnte man bei diesem Film von der Illustration eines dissoziativen Phänomens, nämlich der Dissoziativen Fugue, auch psychogene Fugue genannt, sprechen. Die Hauptdarstellerin Gabriela Muskała, die übrigens auch das Drehbuch schrieb, spielt hervorragend; doch der Film war für mich an manchen Stellen künstlich und überzogen.

In der Klassifikation nach ICD-10 der psychischen Störungen wird Dissoziative Fugue unter der Nummer F44.1 aufgelistet. Zu den Symptomen gehören eine unerwartete, desorientierte Flucht aus der gewohnten Umgebung (Zuhause, Arbeitsplatz), teilweise Amnesie in Bezug auf Teile der Vergangenheit, Verwirrung über die eigene Identität, manchmal die Annahme einer neuen. Die Störung kann von ein paar Stunden bis zu mehreren Monaten dauern. Nun im Film dauert sie zwei Jahre, die Frau nimmt eine neue Identität an und kämpft sich an einem neuen Ort, in Warschau, durchs Leben, bis sie durch eine TV-Sendung erkannt wird. Der Vater ruft die Moderatorin an und entschlüsselt ihre Identität.

Es folgen berührende Szenen, in denen die ganze Familie und besonders der Vater versuchen, sie wieder an ihre Vergangenheit heranzuführen. Doch alle Versuche scheitern, sie scheint sich an nichts zu erinnern. Man sieht nur, dass all das sie quält und ihr unangenehme Gefühle bereitet.

Eigentlich stellt sich für mich in dem Film als wichtigste Frage, warum sie das getan hat, warum sie „geflüchtet“ ist. Das erfährt der Zuschauer peu à peu, in kleinen Schritten – bis er erfährt, dass sie einen Autounfall im Wald hatte. Sie wollte vor ihrem Mann fliehen, der ihr gedroht hatte, sich scheiden zu lassen und ihr den Sohn wegzunehmen. Nach dem Unfall dachte sie, ihr Sohn sei dabei gestorben, und daraufhin, aus Entsetzen über die eigene Tat, wäre sie von der Unfallstelle geflohen und hätte das Geschehene vergessen. Doch ihr Psychotherapeut spricht von dissoziativer Fugue und hilft ihr dabei, ihre wahre Identität zu finden. Aber ihr früheres Leben, in dem sie sich gar nicht mehr zurecht findet, stellt für sie keine Alternative für eine Fortsetzung dar. Am Ende des Films verlässt sie ihren Mann und ihren Sohn. Die Sentenzen, die Szenen mit ihrem Sohn, einem Jungen von 5 oder 6 Jahren, sind sehr berührend: das Kind ist klug und mein Herz zog sich regelrecht zusammen, als ich sah, wieviel der Junge von der Situation auf sich übertrug und wie ihn das direkt betraf. Insofern eine Warnung an alle Eltern, wie direkt ihr Leben das ihrer Kinder betrifft.

Doch letztendlich verdankt der Film seine ganze Wirkung dem enormen, perfekten und mutigen Spiel der Hauptdarstellerin. Trotzdem habe ich den Saal mit einem Gefühl des leisen Missmuts verlassen.

Anne Schmidt

Liebe Ewa,
Der Titel des Films Fuga beschäftigt mich, seitdem ich mir diesen Film angeschaut habe.
Leider konnte ich nicht bis zum Gespräch mit der Hauptdarstellerin und Drehbuchautorin bleiben, denn sie hätte mich vielleicht darüber aufgeklärt, ob die musikalische Fuge oder die handwerkliche Fuge gemeint ist. Vielleicht hast Du die Gelegenheit Gabriela Muskala nach der Bedeutung des Titels zu fragen.
In der Anfangsszene des Films kraxelt eine zierliche junge Frau in Stöckelschuhen über den Schotter einer unterirdischen Bahntrasse (Fuge), bis sie in einem unterirdischen Bahnhof ankommt. Dort zieht sie sich mühsam zum Bahnsteig hoch, taumelt unter den Augen der indigniert schauenden Passagiere ein paar Schritte vorwärts, hockt sich nieder, lupft ihren seriösen Trenchcoat und uriniert auf den Bahnsteig.
Ich frage mich, ob sie damit den Ruf nach der Polizei und einem Arzt provozieren wollte, denn in der nächsten Szene sehen wir sie in einer psychiatrischen Klinik. Sie wird dort zwei Jahre lang als Frau ohne Gedächtnis unter dem Namen Alicja von einem sehr engagierten Professor behandelt bis dieser auf die Idee kommt, sie im Fernsehen der Öffentlichkeit vorzustellen. Sofort nach der Ausstrahlung meldet sich ein Mann, der sie als seine Tochter, die vor zwei Jahren verschwunden ist, erkannt hat.
Ab jetzt wird die Geschichte kompliziert, denn Kinga, wie Alicija richtig heisst, reagiert auf ihre “Heimführung” in ihr ehemaliges Zuhause mit Mann und Kind aggressiv und ablehnend. Auch ihr Mann wirkt weder erfreut noch erleichtert darüber, dass seine Frau wieder zurück ist. Der kleine Sohn scheint sie nicht als seine Mutter wiederzuerkennen und fühlt sich mehr zu einer ehemaligen Kollegin von ihr hingezogen.
Die Frage, was stimmt in dieser Familie nicht, wird erst zum Schluss beantwortet.
Die Frage, hat Kinga wirklich ihre Vergangenheit vergessen, bleibt bis zum Schluss bestehen, denn manche Dinge kann sie seltsamerweise richtig zuordnen.
Nachdem ihr ihr Ehemann den letzten Tag ihres alten Lebens ins Gedächtnis zurückgerufen hat, zieht sie daraus eine unerbittliche Konsequenz. Ob sie damit ihrem Kind das verlorengegangene Gleichgewicht wiedergibt und ihrem Mann ein glückliches Leben ermöglicht, sei dahingestellt.
Aber was wird aus ihr? Kann sie ohne ihren Psychiater nicht mehr leben? Hat er aus ihr eine Kurwa gemacht?
Wie beurteilst Du ihr Verhalten und ihre Zukunftsaussichten, Ewa?
Mich haben die Geschichte und die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin sehr beeindruckt.
Die Tatsache, dass sie die Verwirklichung ihres Drehbuches über mehrere Jahre verfolgt hat, deutet meiner Meinung nach auf ein starkes persönliches Interesse an diesem Stoff hin. Leider kann ich sie nicht nach den Gründen für ihre starke Ambition fragen, aber Du hast vielleicht noch diese Chance.

Ewa Maria Slaska

Liebe Anne, ich glaube Fuga ist hier als lateinsches Wort Flucht gemeint. Mit Bach und seiner berühmten Fuge (fliehende musikalische Motive geben der Fuga ihren Namen her) hat die Geschichte wohl wenig zu tun. Ob es damit aber (auch) die handwerkliche Fuge gemeint ist, also ein Spalt zwischen den Kacheln, die man zusammenbinden muss, damit sie nicht auseinander geraten? ich weiß es nicht. Möglich wäre es. Man sieht, dass in dieser Familie etwas fehlt, dass hier alle auseinander geraten. Monika meint, die Fugue ist der Name einer psychischen Krankheit.

Fotos: FUGUE_Stills_2_4_6 © Alpha Violet

Weitere Filmkritiken folgen

Barataria 113 Paul Emile Machault i…

Kochani, ten wpis jest zasłonką, a czego i dlaczego dowiecie się później. Trzeba tylko cierpliwie doczytać do końca.

Ewa Maria Slaska

Rembrandt i Don Kichot

Tak było. Spotkałam ich obu w Krakowie na wystawie EUROPEUM w starym spichrzu (klasztornym?) Jej motyw przewodni czyli tzw. idea pozostaje nawet po dokładnym zwiedzeniu spichlerza całkowicie niepojęty. No ale był Rembrandt, Pejzaż z miłosiernym Samarytaninem (jedyny Rembrandt w Polsce, którego zresztą już parę lat temu widziałam w Muzeum Narodowym w Szczecinie, a i pejzaż też jedyny – tym razem w dorobku malarza) i był Don Kichot, rzeźba Paula Emile Machault (Francja, 1800 – 1866).

Fajna rzeźba, Don Kichot “jak żywy”. Co go jednak łączy z Rembrandtem?

Sprawdzam i wiem.

Ośrodek Kultury Europejskiej – EUROPEUM

Muzeum Narodowe w Krakowie prezentuje własny zbiór sztuki zachodnioeuropejskiej w XVII-wiecznym Spichlerzu, znajdującym się przy klasztorze oo. Kapucynów.

Ekspozycja w Spichlerzu ukazuje siedem wieków historii sztuki europejskiej na przykładzie ponad 100 obrazów i rzeźb. Zbiory te, gromadzone od założenia muzeum w roku 1879 (głównie jako dary), początkowo nie były objęte jakąś szczególną polityką kolekcjonerską, ponieważ muzeum skupiało uwagę przede wszystkim na dziełach sztuki rodzimej. Sytuacja zmieniła się po wojnie, gdy muzeum nabyło wybitne dzieła malarstwa i rzeźby zachodnioeuropejskiej.

Do 2010 roku zbiory sztuki europejskiej MNK prezentowane były razem z kolekcją Czartoryskich. To sprawiło, że Dyrekcja MNK postanowiła utworzyć samodzielną ekspozycję sztuki europejskiej w budynku Spichlerza.

Ośrodek Kultury Europejskiej EUROPEUM pełni też funkcje edukacyjne i jest jedynym w kraju centrum informacji o zbiorach malarstwa zachodnioeuropejskiego w Polsce. W XXI wieku ma uświadamiać publiczności trwającą od wielu stuleci przynależność do Europy naszej kultury i wielu dziedzin sztuki. EUROPEUM będzie gościć wystawy, imprezy, koncerty, wykłady dotyczące szeroko rozumianej kultury europejskiej.

A za zasłonką

Ryszard Dąbrowski

Hallo,
z okazji początku wiosny, jednego z trzech najważniejszych świąt w szamanizmie, składamy Wam serdeczne życzenia słonecznego słońca, deszczowych deszczy (ale tylko w nocy), obfitych zbiorów i plonów, licznych uśmiechów, dobrego samopoczucia pomyślności oraz ZDROWIA, gdyż „… ile cię trzeba cenić, ten się tylko dowie, kto cię stracił…”.
Jestem w rozterce jakie „pocztówki” dołączyć do tych życzeń lub na jakim i czego odwrocie je zamieścić. Żyjemy teraz w czasach poprawności politycznej, moralnej oraz obyczajowej i każdy nieostrożny krok, zdanie, wypowiedź może się skończyć zerwaniem przyjaźni lub znajomości, co już dwa razy mi się ostatnio przytrafiło. I to mnie! Osobie, która całe swoje świadome istnienie „walczyła” o życie bez cenzury, o prawo czytania, pisania, oglądania oraz wypowiedzi słownej i artystycznej bez jakichkolwiek tabu. Często, zarówno w Polsce jak i w Niemczech spotykałem się z tego powodu z porażkami oraz represjami.
Teraz, poprzez nowe ustawodawstwo, powoli zaciska się pętla cenzury wokół internetu i w niezadługiej przyszłości, o tym co tam będzie mogło być publikowane, przeczytane oraz obejrzane, będą decydować filtry algorytmiczne, „logarytmiczne”, „całkowe” oraz „różniczkowe”. Już teraz przybiera to niekiedy komiczne rezultaty.
Szamańskie święto wiosny, kiedy przyroda budzi się do życia a wszystkie organizmy zwiększają swoją aktywność, obchodzone jest w katolicyzmie jako Święta Wielkanocne i w ikonografii symbolizuje je pisanka, baranek oraz zając.
To pierwsze jest alegorią życia, jego zalążka i narodzin; to drugie zwierzęciem ofiarnym; a trzecie obrazuje płodność.
Doszedłem do wniosku, iż najadekwatniejszym przedmiotem łączącym wszystkie te trzy stworzonka boże powinno być jakieś dzieło sztuki. Najbardziej do tego się nadającym, wydał mi się obraz „Pochodzenie świata” (L’Origine du monde) Gustava Courberta (1819–1877) z 1866 roku znajdujący się w Musée d´Orsay w Paryżu – pocztówka „01”.
Uwaga! po obejrzeniu tego, co w linku, wrócić strzałką w lewym górnym rogu z powrotem do tekstu – bo nadal są sprawy ważne i ciekawe
 
Ten naturalistycznie namalowany anatomiczny fragment ciała kobiety, umiejscowiony w środku obrazu, kontrastuje poprzez jasną karnację skóry z brązowym tłem i dobitnie uzmysławia widzowi, skąd się wzięła cała ludzkość, a pośrednio także i to dzieło oraz wszystko co nas otacza.
Jest to również abstrakcyjne zaproszenie do aktu seksualnego, filozoficzna refleksja oraz kapłański pokłon w kierunku kobiety, a także jakże ważnego obszaru naszego życia.
Ale… czyż ten srom nie mruga zalotnie w naszą stronę?
Obraz ten powstał na zamówienie tureckiego dyplomaty, znawcy i kolekcjonera sztuki, Hali Şerif Paşa. Świadkowie epoki oraz uczeni w sztuce spierają się do dzisiaj, która z kochanek ich obojga została tutaj tak realistycznie przedstawiona oraz twierdzą, iż jest to tylko fragment większej kompozycji, której „obcięta” została głowa.
(Ciekawym polecam prześledzenie w internecie dalszych dziejów tego dzieła sztuki; kilkakrotne zmiany właściciela, przechowywany w schowku za zasłoną obrazu ze śnieżnym „landszaftem” z kościołem, okupację niemiecką przetrwał w sejfie w Budapeszcie, skonfiskowany przez Rosjan, sprzedany na czarnym rynku jego prawnemu właścicielowi, przeszmuglowany w 1946 roku do Paryża, po wędrówce przez USA i kilka rąk, w 1995 trafił do paryskiego muzeum.)
Obraz Courberta fascynował i inspirował także Marcela Duchampa, Balthasara Burkharda, Jaquesa Tardi, Tatjanę Ostojić, Liv Strömquisto oraz wielu, wielu innych.
Powstała też parafraza tej słynnej „ikony”; w setną rocznicę wybuchu pierwszej wojny światowej, artystka Orlan (Mireille Suzanne Francette Porte) namalowała z podobnej perspektywy męski akt z fallusem pod tytułem „Pochodzenie wojny” (“L’origine de la guerre”).
Aktualnie w dobie poprawności moralnej, można znaleźć w internecie wersje jakie przedstawia np. pocztówka „02”.
Rok temu, 15 marca 2018, przed sądem cywilnym w Paryżu zakończył się trwający 7 lat proces francuskiego nauczyciela Frédérica Durand-Baïssa, który wygrał przeciwko „fejsbukowi” za ocenzurowanie i zdeaktywizowanie jego konta po opublikowaniu na nim obrazu „Pochodzenie świata”. Sąd uznał winnym giganta mediów społecznościowych, iż uczynił to bez uzasadnionego okresu wypowiedzenia i podania przyczyn. Oddalił jednak roszczenia finansowe nauczyciela oraz żądanie 20 tysięcy Euro odszkodowania.
P.S. Tradycjonalistom przesyłam także tradycyjny filmik „03” o tym jak w Niemczech produkuje się pisanki. Otrzymałem go od „starego”, wiekiem i stażem znajomości, bliskiego kolegi z Monachium.
P.S. 2. W Niemczech, już w piątek, dniem wolnym od pracy, rozpoczęła się czterodniowa obżarcza orgia świąteczna. I o to chodzi „weihnachten-bis”; żadnego zastanowienia, refleksji – rachunek sumienia zostawiając ateistom.

 

Ein junger Soldat

Ewa Maria Slaska

Ich habe ihn vorher nie gesehen, obwohl ich mindestens Tausend mal über diese Straße in Schöneberg gegangen und in der Kirche nebenan Hundertmal gewesen bin. Hauptstraße 47 in Schöneberg, evangelische Paul-Gerhardt-Kirche. Der Patron (1607-1676) war ein lutherischer Theologe und gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter.

***

Ein junger Soldat steht am Rand des Kirchenensambles, allein, schön und ausgesprochen menschlich, traurig ist er, weist keine Spur von Überheblichkeit, Arroganz, Standesdünkel auf.

Ich kampfe mich durch zu der Tafel an der Kirchenmauer, um zu lesen, wer er ist. Ich glaube nämlich, er ist wer, kein Symbol, sondern ein Mensch mit Namen, Adresse und Geburtsdatum.

Die Tafel ist versteckt hinterm Busch, man kann sich nicht durchboxen, um sie zu lesen. Auf dem Foto ist es genausowenig zu erkennen. Eines ist klar – es ist doch ein symbolisches Denkmal. Für die Soldaten des Ersten und des Zweiten Weltkrieges.

Ich schaffe es auch nicht, ihm näher zu kommen, so nah, dass ich sein Gesicht fotografieren könnte.

Wer war er?

Wie immer, es braucht ein wenig Geschick, um diese Frage zu beantworten.

In Wikipedia finde ich zuerst Infos über die Kirche: Die Paul-Gerhardt-Kirche steht direkt neben der barocken Dorfkirche Schöneberg und bildet mit weiteren Gemeindebauten ein grosses Bauensemble. Die ursprüngliche Kirche wurde 1910 vom Architekten Friedrich Schultze entworfen und war eine der wenigen reinen Jugendstil­kirchen in Berlin. Aufgrund ihres markanten runden Turmes verpasste ihr der Volksmund den Namen „Thermoskanne“. Die Bildhauerarbeiten führte der Künstler Robert Schirmer aus Berlin aus.

Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt, der Turm hatte seinen Kuppelhelm verloren, blieb jedoch ansonsten intakt und bestimmte noch bis in die späten 1950er Jahre die Silhouette von Schöneberg. Dann wurde die Kirche 1958-1962 nach Entwürfen von Hermann Fehling, Daniel Gogel und Peter Pfankuch neu gebaut. Seit 1995 steht sie unter Denkmalschutz.

Nach ziemlich langen Suchen finde ich den Text auf den Tafel:

UNSEREN GEFALLENEN KAMERADEN
1914 – 1918        1939 – 1945
KYFFHÄUSERBUND
BERLIN

Der Kyffhäuserbund, ein deutscher Soldatenbund, wurde 1900 gegründet.

Das Denkmal in Schöneberg wurde nach 1920 von einem (später) Nazi-Bildhauer, Hermann Hosaeus gefertigt.

Er schuf mehr als 50 Soldaten-Skulpturen und galt in der Weimarer Republik als Hauptschöpfer der Kriegerdenkmälern. Er schrieb auch ein Dekalog für Bildhauern, die ein Kriegerdenkmal zu gestalten haben. Erster Gebot lautete: Du wirst keine Heldenhaine entwerfen. Als künstlericher Berater des Kyffhäuserbundes bestimmte er massgebend die Zahl und das Aussehen der deutschen Memorials.

Interessant finde ich jedoch, dass die anderen Soldatenfiguren von Hosaeus genauso sind, wie ich meinte, dass es die Denkmäler sind – pathetisch, bombastisch, strengschauend, arrogant, agressiv, später auch muster-arisch… Sehr kriegerisch, halt. Nur der eine ist anders.

Sto lat Uniwersytetu im. Adama Mickiewicza w Poznaniu

Studiowałam na tym uniwersytecie w latach 1968 – 1974. Nazywaliśmy go zawsze tylko trzema literami UAM. Uniwersytet imienia Adama Mickiewicza. To mój tekst przygotowany na dzisiejszy zjazd etnografów.

 

Ewa Maria Slaska

Rozmyślania archeolożki i pisarki o studiowaniu etnografii

Zaczęłam studiować etnografię na Uniwersytecie imienia Adama Mickiewicza w Poznaniu w roku 1968. Miałam już za sobą pierwszy, nieudany (z mojego punktu widzenia) rok studiów na polonistyce, a na etnografię zdawałam, żeby zwiększyć sobie szanse dostania się na archeologię. Wszyscy tak robili. Etnografia i archeologia były kierunkami małymi, nabór odbywał się co drugi rok. Za to dwa pierwsze lata studiów były wspólne i dlatego uważało się, że było i będzie dość łatwo przenieść się z jednego kierunku na drugi. W roku 1968 w Poznaniu zdawać można było tylko na etnografię. Gdybym się nie dostała, miałam jeszcze ponowną szansę zdawania już bezpośrednio na archeologię w roku następnym.
A studiować mogłam tylko w Poznaniu, bo tak życzyli sobie rodzice. Byłam uważana za mądrą, ale nieposłuszną i nieobowiązkową. Zbyt bujne życie studenckie w takiej na przykład Warszawie nie mogło mi posłużyć. Potrzebowałam uczelni i miasta, gdzie miało być… nudno, bo to gwarantowało, że jakoś te studia skończę. Natomiast nikt nie przejmował się faktem, że było 10 kandydatów na jedno miejsce. Zawsze byłam dobrą uczennicą, zawsze dostawałam dobre stopnie i dobrze zdawałam egzaminy.

Tymczasem podczas egzaminu pisemnego z historii przydarzyły się dwie rzeczy, które mnie zdeprymowały i pozwoliły przypuszczać, że zapewne wcale się na te studia nie dostanę.

Historię pisaliśmy w wielkiej auli. Siedzieliśmy tam my, stu kandydatów na studia etnograficzne, siedzieli też studenci wielu innych kierunków. Ławkę poniżej, nieco po lewej zajmował wysoki szczupły pryszczaty facet z gęsą grzywą ciemnoblond włosów. Perorował o tym, że żeby zdać na etnografię, trzeba już coś wiedzieć na temat kultury ludowej Polski. Chłopak nagle obrócił się w moją stronę, błysnęły bystre oczy za dużymi szkłami okularów.

– Co wiesz o Łemkach? – zapytał.

Nie odpowiedziałam, bo co miałam odpowiedzieć. Nic nie wiedziałam. Patrzyłam na chłopaka z nabożnym podziwem. Nawet nie słyszałam tego słowa. Teraz to wydaje się nieprawdopodobne, ale była głęboka komuna, mieliśmy właśnie za sobą rozruchy marcowe, które przeorały nasz świat na nowo, w zakamarkach PRL „nowe” i „inne” zaczynało podnosić głowę, rodził się podskórny bunt i dopiero on miał nam przynieść wiedzę o wielu sprawach, o których nigdy przedtem nie słyszeliśmy, w tym również o Akcji „Wisła” i brutalnym wysiedleniu Łemków. Ale latem 1968 roku jeszcze nic nie wiedziałam, oprócz tego, że był Marzec i że była to sprawa polityczna. Akurat byłam wtedy w Warszawie i wiedziałam dość dobrze, co się działo. Ale o polityce jako takiej, o historii politycznej Polski, Europy i świata nic nie wiedziałam. Przyznaję, że słowo Katyń też usłyszałam po raz pierwszy dopiero w Poznaniu. Przyjechałam zielona jak niedojrzałe jabłko. Moja rodzina, jak każda rodzina w Polsce, oczywiście wiedziała wszystko o tych wszystkich sprawach, wyznawała jednak zasadę, że dzieciom się o niczym nie mówi. Musiałam mieć kompletnie zdetonowaną minę, bo chłopak przyjrzał mi się łaskawiej, podał mi rękę i powiedział:

– Cześć, jestem Zbyszek. Zbigniew Gierszewski.
Przedstawiłam się.
– Ewa Bogucka.
– Skąd jesteś?
– Z Gdańska.
– U was pewnie nie ma Łemków, u nas są.

Nie był to jednak koniec moich nieszczęść.

Przygotowałam sobie bowiem, ucząc się do egzaminu, zeszyt, w którym zapisałam najważniejsze tezy z historii średniowiecza. Chciałam je przerzucić przed egzaminem. Wyobraziłam sobie, oczywiście bez sensu, że ci co zdają na archeologię i etnografię, zostaną zapytani o ten właśnie okres. Ponieważ jednak rozmawiałam ze Zbyszkiem, nawet nie zajrzałam do notatek.

Przyznaję, że nie pamiętam, jakie były pytania, wiem jednak, że nic z tego, co zapisałam nie mogło mi się do niczego przydać. To mnie zapewne uratowało. Bo w pewnym momencie dobiegł do mnie jeden z młodych asystentów, którzy przechadzali się po sali i pilnowali, żeby nie ściągać i nie podpowiadać. Myślę, że zobaczył z góry mój zeszyt, wrzucony niedbale pod pulpit. Dopadł do mnie, wyciągnął ten nieszczęsny zeszyt, rzucił okiem na kartę egzaminacyjną, zrobił odpowiednią notatkę na zeszycie, zabrał go i odszedł, mówiąc, że będzie mnie to kosztowało miejsce na studiach.

Zmartwiałam, ale nieugięcie pisałam dalej. Moje tatarskie dziedzictwo nie pozwala ustępować nawet w obliczu sił wyższych i przeważających.

Dostałam się i Zbyszek też się dostał. Zaprzyjaźniliśmy się. Ale oczywiście była to taka przyjaźń między chłopakiem a dziewczyną, czyli nie do końca “prawdziwa”. On miał Tadzia Kubiaka i to był jego najlepszy przyjaciel. Ja zaprzyjaźniłam się z Ewą Marią Slaską. Był pierwszy dzień na studiach. Stałyśmy koło siebie podczas przerwy, patrzyłyśmy przez okno.
– Zostajesz na etnografii, czy przenosisz się na archeologię? – zapytała Ewa.
– Przenoszę się – odpowiedziałam.
– Ja też.

Nie wiedziałyśmy tego, ale właśnie rozpoczęłyśmy znajomość, która miała stać się przyjaźnią, tak ważną, że określi kiedyś nasze życie i potrwa do śmierci. Ja zostanę żoną brata Ewy. Od tej pory obie będziemy się nazywały tak samo: Ewa Maria Slaska. Marek Slaski, brat Ewy, i ja wyjedziemy do Gdańska, gdzie urodzi się nam syn. Matka obojga, chcąc być bliżej syna i wnuka, sprzeda mieszkanie w Poznaniu i kupi inne w Trójmieście. Obie przeprowadzą się więc do Sopotu. Ewa zacznie pracę w firmie założonej przez mojego znajomego. Zakochają się w sobie, urodzi im się syn. My wyprowadzimy się do Berlina. Ewa zostanie w Sopocie. Jej syn ma 10 lat, gdy Ewę zaatakuje rak, gdy syn będzie miał lat 20, Ewa umrze. Mój syn mieszka w Berlinie i ma syna. Syn Ewy mieszka w Gdańsku i ma córkę.

Tego wszystkiego by nie było, gdybyśmy z Ewą, paląc papierosy, nie przeprowadziły tej jednej krótkiej rozmowy. Była to zresztą rozmowa zarozumiała, przynajmniej z mojej strony. Ewa była córką młodo zmarłego i świetnie zapowiadającego się archeologa, Jacka Slaskiego. W owym czasie Ewa Slaska, córka Jacka, miała zapewne zapewnione miejsce na archeologii. Ewa Bogucka nie. Ale podzieliłyśmy tę skórę na niedźwiedziu.

Muszę tu chyba jeszcze coś napisać na temat tego naukowca, który przyłapał mnie na ściąganiu, mimo że nie ściągałam. Przepuścił mnie jednak, co zapisałam mu na korzyść. Mimo to nie pamiętam, jak się nazywał, a szkoda, bo był potem naszym wykładowcą historii i opowiedział nam niezwykłą i do dziś (a może właśnie dziś) spychaną na margines teorię, jak to było z tą „odwieczną wrogością polsko-niemiecką”. We wczesnym średniowieczu i Polska, i Niemcy toczyły ciężkie walki ze słowianami nadodrzańskimi, przede wszystkim Weletami i Obodrzytami. Dopiero niemiecka historiografia narodowa uznała wszystkich Słowian za Polaków – odwiecznych nieprzyjaciół Rzeszy, i podobnie historycy polscy uprościli zapisy kronikarskie, uznając, że kto na Zachodzie walczył przeciwko polskim władcom, Mieszkowi i Chrobremu, był złym Niemcem.

Jestem bardzo wdzięczna temu zapomnianemu przeze mnie historykowi, bo to on właśnie nauczył mnie, że wszystkie teorie (humanistyczne na pewno, ale również i inne) można podważyć, a jak można, to należy to robić, nie oglądając się na panującą ideologię (były, przypominam, czasy głębokiej Komuny!) i własny interes.

Lubiłam etnografię i dziś często zastanawiam się nad tym, dlaczego w ogóle przeniosłam się jednak z etnografii na archeologię. Niewykluczone, że dlatego iż tak to sobie postanowiłam kiedyś, gdy miałam lat 15 i czytałam książkę o odkryciach archeologicznych. Nie pamiętam, co to za była za książka, ale na pewno nie był to Kosidowski, który w moim pokoleniu odpowiadał niemal za wszystkie „powołania archeologiczne”.

Książka była zaczytana, na drodze życia postradała obwolutę i wyglądała jak wszystkie książki popularno-naukowe w połowie lat 60 – miała szarą płócienną okładkę i żółtawy papier. Był w niej rozdział o zatopionym mieście Wineta. Czytałam go na jachcie, który akurat stał w porcie. Było zimno, więc i Mama, która leżała na sąsiedniej koi, i ja leżałyśmy przykryte po brodę śpiworami.

– Chciałabym to studiować – powiedziałam.
– Archeologię – powiedziała Mama.

No i tak zostało.

Archeologia też była ciekawa i to bardzo, choć traciła przy bliższym poznaniu, bo zamieniała się w pedantyczne zapisywanie skorup, ozdób i narzędzi. Nawet opisywanie nie było tak ważne jak zapisywanie. Podczas kilkumiesięcznej praktyki w Muzeum Archeologicznym w Gdańsku poznałam jeszcze jedną formę pisma archeologicznego – pisanie numerów na obiekcie. Było to moje codzienne i całodzienne zajęcie. Przez osiem godzin pisałam piórkiem i tuszem numery na skorupach średniowiecznych. Dlatego na studiach wybrałam epokę kamienia – był to czas, że ludzie jeszcze nie wytwarzali ceramiki, a zatem nie było skorup. Nie przewidziałam, że na każdym artefakcie krzemiennym też trzeba napisać numer.

Pracowałam zaledwie dwa lata jako archeolożka i nigdy jako etnografka, a jednak przez całe życie byłam bardzo zadowolona, że właśnie te dwa kierunki studiowałam. Cenię archeologię i etnografię za to samo – za to, że zmusiła mnie do zajęcia się wszystkimi aspektami życia. Układ trawienny i budowa skał, księga i wychodek, złoto, glina i popioły, królowie i żebracy… Bez przerwy z tego korzystam, jako pisarka, dziennikarka i blogerka… Na studiach nauczyłam się, że dobrze jest wiedzieć. I że trzeba wiedzieć jak najwięcej, bo wszystko może się kiedyś przydać, wiedza o tym, kim był Tlaloc i o tym, jak na Polesiu wrzucało się do wielkiej beczki odpadki jedzenia. Tak powstawała sałamacha, ostatnia deska ratunku umierającego wieśniaka w okresie głodu. Dobrze było wiedzieć, jak człowiek stawał się człowiekiem, jak zaczynał mówić, jak patrzył w gwiazdy, jak uczył się tkać i lepić garnki. Jak stworzył pismo, księgę, gazetę i bloga. Czyli jak mi dał zajęcie na całe życie.


6 stycznia 2019 roku rzeszowska Gazeta Wyborcza podała, że od 1 stycznia przestało działać Muzeum Kultury Łemkowskiej w Zyndranowej. Ministerstwo Spraw Wewnętrznych i Administracji przyznało zbyt niską kwotę wsparcia i muzeum odmówiło jej przyjęcia.

– W przeszłości wspierał nas urząd gminy, mówi Bohdan Gocz, założyciel muzeum. Przez jakiś czas byliśmy też oddziałem Muzeum Okręgowego w Krośnie. Od dziesięciu lat toczymy walkę o przetrwanie. W 2017 roku musieliśmy ograniczyć dni otwarcia muzeum, bo dotacja była o wiele niższa niż potrzeby. Poza sezonem otwieraliśmy muzeum już tylko w weekendy.  W 2018 roku zrezygnowaliśmy z dotacji na muzealne święta, prosząc by wolno nam było użyć tych pieniędzy na zwykłą działalność muzeum. Ale teraz doszliśmy do ściany i nie wiem, co dalej będzie – przyznaje.

Muzeum utrzymuje się z pieniędzy, które otrzymuje z MSWiA. W tym roku ubiegało się o 53 tys. zł, ale otrzymało 33 tys. zł. Członkowie Towarzystwa na rzecz Rozwoju Muzeum Kultury Łemkowskiej w Zyndranowej, które prowadzi muzeum, uznali, że taka kwota nie wystarczy na obsługę ruchu turystycznego oraz prowadzenie bieżącej działalności.

Barataria 111 O paleniu książek

Temat na czasie. Przed tygodniem ksiądz w Gdańsku spalił książki, które uznał za szkodliwe. I nie był to fake new z okazji Prima Aprilisu. Nie będę tu publikować zdjęć ani podawać nazwiska klechy, ani myślę przysparzać mu sławy. Od Malezji po Mozambik internauci zjednoczyli się w oburzeniu i zdumieniu, że coś takiego w dzisiejszych czasach w ogóle jest możliwe. Cytowano słynne zdanie Heinego z tragedii Almanzor, że tam gdzie dziś pali się książki, za chwilę palić się będzie ludzi. Zdanie to, jak wiadomo, okazało się prawdą w sto lat później w Niemczech. Pisałam o tym TU, a przedtem TU. Ponieważ z tego starego wpisu zniknęło zdjęcie Pomnika Spalonych Książek w Berlinie, zamieszczę je tu raz jeszcze.

Nie ma książek, nie ma pomnika. Jest tylko szklana płyta w bruku. Niecodzienny pomnik autorstwa Michy Ullmana na Placu Bebla w Berlinie.

Może trzeba tu jeszcze przypomnieć napisane po pierwszym paleniu książek na Placu Opery, 10 maja 1933 roku, oskarżenie Josepha Rotha – Wczoraj spaliliście nasze książki, ale to nas mieliście na myśli.

I tak było.

A teraz nuże do baratarystyki. Rozdział szósty, w tłumaczeniu Wiktora Woroszylskiego (Wydawnictwo Tower Press, Gdańsk 2001) – siódmy.

Kiedy Don Kichot, opatrzony, umyty i nakarmiony rosołem z pasztecikiem, zasnął mocnym snem w swoim łożu, jego blada siostrzenica wyrzekła cichym głosem, spuszczając oczy:
– Wielebny księże proboszczu i wy, mości balwierzu, winną się czuję, że nie doniosłam wam w porę o szaleństwie mego wujaszka. Może bylibyście spalili te heretyckie książki i zaradzili nieszczęściu, zanim doszło do tego, co tu widzicie.
– Na całopalenie nigdy nie jest za późno – uspokoił ją proboszcz. – Bądź panna spokojna, dzień nie minie, a na stos poślemy kacerzy!
Musicie wiedzieć, że w owych czasach zdarzało się w Hiszpanii palić na stosie nie tylko książki, ale żywych ludzi, skazanych na to przez Świętą Inkwizycję, czyli bractwo duchowne, tropiące świętokradztwo, odstępstwo od wiary, obcowanie z diabłem i inne grzechy. Niestety, łatwiej było o coś takiego człowieka oskarżyć, niż oskarżonemu dowieść swej niewinności.
Tak i teraz, gdy blada siostrzenica Don Kichota oskarżała o herezję, czyli obrazę prawd religijnych zgromadzone w bibliotece wujaszka opowieści rycerskie, cóż mogły biedne powiedzieć na swą obronę? Trwożnie i błagalnie szeleszcząc kartkami, musiały poddać się wyrokowi, który zapadł bez uczciwego zbadania rzeczy.
Rumiana gospodyni chyżo rozpaliła na dworze wielkie ognisko, powiada zaś autor, cytując powiedzonko hiszpańskie, iż zajmowała się tym z gorliwością takiej pracownicy, która większą ma ochotę palić niż tkać płótno, choćby nie wiem jak szerokie i cienkie. Znajdowało się to ognisko akurat na wprost okien komnaty bibliotecznej, do której wprowadzono inkwizytorów – proboszcza i balwierza.
– Podawajcie mi tedy księgi – rzekł, rozglądając się proboszcz – jedną po drugiej. Zobaczymy, która na stos zasługuje.
– Wszystkie! – zawołała siostrzenica. – Wszystkie co do jednej, to pewne!
Proboszcz i balwierz zbyt byli jednak ciekawi, żeby zgodzili się palić książki bez oglądania. Balwierz jął sięgać kolejno po oprawne foliały i podawać je księdzu po głośnym odczytaniu każdego tytułu; wtedy dopiero ksiądz ogłaszał wyrok i wykonywał go, nie zwlekając.
– „Wielkie czyny Esplandiana” – obwieścił balwierz.

– Giń, wszetecznico! – wykrzyknął proboszcz, przez otwarte okno ciskając księgę na stos.
Sypnęły iskry, „Wielkie czyny Esplandiana” zajęły się odpowiednio też wielkim płomieniem.
– „Florismarte z Hirkanii”.
– Nie zasługuje na łaskę!
I „Florismarte” powędrował za „Esplandianem”.
– „Rycerz Platir”.
– Za innymi niech idzie żwawo!
– Tak, dobrodzieju, tak – dogadywała zadowolona gospodyni – toć mówiłam, że wszystkim się stos należy.
– „Palmerin z Oliwy”.
– I ta oliwa bynajmniej nie sprawiedliwa – niech spłonie, by ani kropli z niej nie zostało.
Tak oto, kiedy Don Kichot, przygodami zmorzony, spał w swym łożu pod baldachimem, proboszcz z balwierzem, w asyście gospodyni rumianej i siostrzenicy bladej, nad księgozbiorem jego w wielkim pośpiechu inkwizycję sprawowali najsroższą. Może i niedobre to książki, może i banialuki opowiadały, z naiwności autorów lub – odwrotnie – licząc na czytelników naiwność, może nawet styl ich mocno szwankował, ale wyznam wam, że kiedy opisuję tę scenę, opisując zaś widzę, jak karty ksiąg w płomieniu się skręcają z sykiem żałosnym, raptem serce mi się ściska, jakbym obecny był przy paleniu ludzi na stosie, i chciałbym rękę inkwizytora zatrzymać…
– „Historia słynnego rycerza Tyranta Białego” – ogłosił balwierz.
Proboszcz drgnął.
– Co, macie tam „Tyranta Białego”? – przepytał się podniecony. –Toć to powieść, gdzie za młodu znajdowałem był kopalnię rozkoszy, daję wam słowo! Pamiętam jak dziś, jest tam Don Kyrieeleyson z Montalbanu, rycerz jakich mało, i brat jego, Tomasz z Montalbanu, walka słynnego Tyranta z brytanem i cesarzowa zakochana w giermku swym, Hipolicie. Styl jest
przedni, daję słowo, kumie, weźcie tę książkę do domu i przeczytajcie, a sami się przekonacie!
– Przeto ułaskawimy tę księgę – zgodził się balwierz.
No, więc jednak! Odetchnąłem na chwilę i wy chyba ze mną. Ale odłożywszy na bok „Historię słynnego rycerza Tyranta Białego”, inkwizytorzy sięgnęli po następne dzieła i te rzadko już znajdowały w ich oczach łaskę, traf bowiem chciał, że rzadko którą czytali za młodu, by móc teraz z rozrzewnieniem wspominać. Z górą sto książek, prozą i wierszem pisanych, poszło na stos, parę zaś zaledwie uniosło głowę z tej rzezi i uniesione zostało na plebanię lub do domu balwierza, by służyć wyjątkowym literackim uniesieniom niszczycieli książek.

To ten cytat, którego szukałam. Wcześniejszy niż Heine i wcześniejszy niż Roth:

…widzę, jak karty ksiąg w płomieniu się skręcają z sykiem żałosnym, raptem serce mi się ściska, jakbym obecny był przy paleniu ludzi na stosie,
i chciałbym rękę inkwizytora zatrzymać…

Kadr z filmu Wojciecha Hasa, Rękopis znaleziony w Saragossie wg powieści Jana Potockiego; najlepszy film fantasy w historii kina polskiego, ze Zbyszkiem Cybulskim w roli kapitana Alfonsa van Wordena, który jest, jakżeby inaczej, kolejną postfiguracją Don Kichota. Dom rodzinny kapitana, wieczorne czytanie z ksiąg fantasy.

Fastentücher

Das Wort Fasten ist letztens zum Stylelife-Bestandteil geworden. Es ist Fastenzeit. Unsere Autorin erinnert sich ans Ursprüngliche.

Anne Schmidt

Zum Fasten

Fastentücher sind aus der Mode gekommen, auch wenn es in der sächsischen Stadt Zittau ein sehr berühmtes Fastentuch aus dem Jahre 1472 zu besichtigen gibt. Es verhüllt nicht mehr in der Fastenzeit den Altarraum der Johanniskirche, wie es im Mittelalter üblich war, sondern es ist ganzjährig in einer Museumsvitrine der säkularisierten Kreuzirche in Zittau zu bewundern.
Das 8,20m breite Leinentuch, das in 90 Feldern biblische Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament zeigt, ist zu kostbar um es ungeschützt im Kirchenraum zu präsentieren. Die Johannis-Gemeinde in Zittau, die von dem reichen Korn- und Salzhändler Johann Gürtler im 15. Jahrhundert dieses riesige “Bilder”- und ” Unterrichtstransparent” gestiftet bekommen hatte, musste nach dem 2. Weltkrieg ihr kostbarstes Werk als zerstört oder verloren betrachten, denn es war unauffindbar, nachdem es wegen der Kriegshandlungen auf den Oybin ausgelagert worden war.
Doch es geschah etwas Unglaubliches: Jahrzehnte nach dem Krieg wurden die zerschnittenen Teile des Tuches im Wald des Zittauer Gebirges gefunden. Russische Soldaten hatten das 6,80m hohe Tuch in vier Teile zerschnitten und ihre Wald-Banja
damit abgedichtet. In welchem Zustand es war, als es Herr Knobloch (Heinz?) gefunden hat, kann man sich ungefähr “ausmalen”; es war aber offensichtlich noch als das erkennbar, was es einmal gewesen war und als solches restaurierten es 1994/95
die SpezialistInnen eines Schweizer Klosters – unentgeltlich. Wäre es nicht ein christliches Objekt, würde ich die Restaurierung dieses ca. 50 qm großen Tuches als “Heidenarbeit” bezeichnen.


Eine Heidenarbeit hängt seit dem 8.3. 2019, dem erstmalig in diesem Jahr begangenen Frauenfeiertag in Berlin, in der Paul-Gerhardt-Kirche an der Wibyerstraße in Prenzlauer Berg, vor dem Altarraum.
Es ist ein schlichter blauer Vorhang, dessen Fläche in senkrechten Streifen wie ein Insektenvorhang vor einer Balkontür den Altarraum vom Rest der Kirche trennt.
Die Schafferin dieses Sichtschutzes ist eine kleine alte Dame, die zu den Protagonistinnen des Bauhauses zählt.
Ihr Werk wurde von dem Kunsthistoriker Matthias Flügge aus Dresden vorgestellt und in den Zusammenhang ihres umfangreichen Schaffens gestellt.
Ursula Sax, die 81 Jahre alte Künstlerin, musste ihr Werk nicht den vielen Fans, die zum Teil ihretwegen aus anderen Bundesländern angereist waren, erklären. Sie bedankte sich lächelnd und ließ ihre strahlend blauen Augen für sich sprechen.
Die bereitliegenden, bunten Postkarten, die die Erinnerung an Oskar Schlemmer wachriefen, aber Figuren aus Ursula Sax`s geometrischem Ballett darstellen, wiesen auf Veranstaltungen mit diesen Figuren hin, die im September sowohl im Radialsystem in Berlin, als auch in Dessau und in Hellerau/Dresden stattfinden werden.
Falls ich zu einer der Veranstaltungen gehe, werde ich hoffentlich den Mut finden, Ursula Sax zu fragen, ob sie eine Nachfahrin  des Saxophonerfinders ist. Wundern würde es mich nicht, denn die Ausstrahlung dieser kleinen alten Dame, die sich trotz ihrer Gehhilfe virtuos durch den Raum zu bewegen schien, brachte Schwingungen in die spröde Kirchenathmosphäre.

Eine kleine Seite auf dem Tempelhofer Damm

Ihr wisst es schon, wieder eine Seite aus einem Buch auf der Strasse gefunden:

Seite 95 und 96

TIPPS EINES DICHTERS ZUM WIEDEREINSCHLAFEN

Schwieriger als Einschlafen ist da Wiedereinschlafen, wenn man erst einmal schlaflos liegt. Alles läuft, nach Jean Paul, auf die Kunst hinaus, sich selber Langeweile zu machen.

DER ERSTE RAT ist, langsam zu zählen. “Diese Beobachtung höchstmöglicher Faultierlangsamkeit ist wohl Kardinalregel aller Einschäfermittel überhaupt.”

DER ZWEITE TIP: Hören des Hörens, d.h. sich in Gedanken ein Lieblingslied oder eine Trauermusik vorsingen.

EIN WEITERER TRICK: Sich etwas nach einem bestimmten Muster vorsagen. Z.B.: Wenn die Wolken fliegen, wenn die Nebel fliehen, wenn die Bäume blühen, etc. Wichtig dabei: “Darauf lass ich aufs Wenn kein So folgen, sondern nichts, nämlich Entschlafen…”

WER AUS EINEM TRAUM erwacht und nicht wieder einschlafen kann, soll versuchen sich wieder in den Traum zu versenken, ihn also zu wiederholen suchen.Jean Paul verspricht: “Bald wird die Welle des neuen Traumes wieder anfallen und dich in ihr Meer fortspüllen und eintauchen. Der Traum sucht den Traum. lm großen Schatten der Nacht spielt jeder Schatten mit uns Sterblichen und hält uns für seinesgleichen.”

AKTIVE IMAGINATION hilft: “Hefte dein inneres Nachtauge lange auf einen optischen Gegenstand, z. B. auf eine Morgenaue, auf einen Berggipfel, es wird sich schließen.”

EIN ANDERER WEG braucht Übung: “Man schaut nämlich bloß unverrückt in den leeren schwarzen Raum hinein, der sich vor den zugeschlossnen Augen ausstreckt. Nach einigen Minuten, wenn nicht Sekunden, wird sich das Schwarze färben und erleuchten und so den Chaos-Stoff zu den bunten Traum- und Empfindungsbildern liefern, welche in den Schlaf hinüberführen.”

Der Text passt genau zu meiner jetzigen Schlafsituation. Ich habe keine Probleme einzuschlafen, bin aber nach ein paar Stunden, manchmal gar Minuten, wieder wach und scheinbar ausgeschlafen. Ich weiß, ich weiß, jeder hat heutzutage solche Probleme, aber vielleicht nicht jeder eine interessante Buchseite genau zu diesem Thema auf der Strasse findet. Ich schon. Ich tu es immer wieder.

Bis dahin war ich imstande, das Buch zu finden, dessen Seiten ich gefunden habe. Diesmal verhielt es sich anders. Keine Ahnung, was für ein Büchlein von 10 Mal 15 cm es ist, aber den Aufsatz Jean Pauls zum Thema “Einschlafen” finde ich sofort. Ach, Jean Paul, ” Jean Paul zur Welt, der wundervollste aller deutschen Klassiker”. Gute Lektüre und gute Nacht:

Jean Paul (1763-1825)
Die Kunst, einzuschlafen

Aus der Zeitung für die elegante Welt

Jean Paul Friedrich Richter, Gemälde von Heinrich Pfenninger, 1798, Gleimhaus Halberstadt

Für die jetzigen langen Nächte und für die elegante Welt zugleich, die sie noch länger macht, ist eine Kunst, einzuschlafen, vielleicht erwünscht, ja für jeden, der nur einigermaßen ausgebildet ist. Es gibt jetzo wenige Personen von Stand und Jahren, die, das Glück ihrer höhern Feinde ausgenommen, irgendein anderes so sehr beneideten als das einer Haselmaus oder auch eines nordischen Bären, dessen Nachtschlummer bekanntlich gerade so lange als seine Nordnacht währt, nämlich fünf Monate. Unsere Zeit bildet uns in Kleidern und Sitten immer mehr den wärmern Zonen an und zu, und folglich auch darin, daß man wenig und nur in Morgen- und Mittagstunden schläft; so daß wir uns von den Negern, welche die Nacht kurzweilig vertanzen, in nichts unterscheiden als in der Länge unserer Weile und unserer Nacht. Hoch oben wird immer mehr die eigne Menschheit – nicht wie von Alexander aus dem Schlafe – umgekehrt aus dem Mangel desselben erraten. Gibt es nicht in allen Residenzen Jünglinge von Welt und Geburt, welche (besonders wenn die Gläubiger erwachen) gern so lange schliefen, bis sie stürben, oder doch bis ihre Väter? Und was hilfts manchem jungen Menschen, daß er Franklins Wink, nachts zum bessern Schlafe die Betten zu wechseln, so gut er weiß, befolgt? Aus dem Gegengift wird in die Länge ein Gift.

Kurz, wer jetzo noch am festesten schläft – die Glücklichen in den Wachstuben auf der Pritsche ausgenommen –, ist einer oder der andere Homer und die sogenannten zehn törichten Jungfrauen, welche in der Bibel den Bräutigam verschlafen.

Wenn ich gleichwohl mehre geistige Mittel, einzuschlafen, freigebig anbiete, noch dazu in einem kurzen Aufsatze – nicht in langen dicken Bänden – : so sind sie in der Tat nicht jenen Wüstlingen gegönnt und geschrieben, welche – durch lauter maîtres de plaisirs zu esclaves de plaisirs gemacht – in der Nachtzeit, in welche sonst die alte Jurisprudenz die Folter verlegte, bloß darum die ihrige ausstehen, weil sie sonst ihre Freuden und Nachtviolen darin pflückten. Sie mögen wachen und leiden, diese Sabbatschänder des täglichen Sabbats der Natur.

Gibt es hingegen einen Minister, der an einem Volke – oder einen Autor, der an einem Werke arbeitet, und beide so feurig, daß sie ebensoviel Schlaf verlieren als versüßen – oder irgendeinen weiblichen Kopf, der das Näh- und Fang-Gewebe seiner oder fremder Zukunft – so wie die Spinnen die ihrigen gern um Betten und immer in der Nacht abweben – ebenso im Finstern ausspinnt, und der folglich kein Auge zutut – oder gibt es irgendeinen andern von Idee zu Idee fortgetriebenen Kopf- z.B. meinen eignen, den bisher der Gedanke, die Kunst, einzuschlafen, für die Zeitung für die elegante Welt zu bearbeiten, an der Kunst selber hinderte – : so sei allen diesen so geplagten und geschätzten Köpfen mit Vergnügen der Schatz von Mitteln, einzuschlafen, mitgeteilt, worunter so manche oft nichts helfen dem einen, doch aber dem andern und den übrigen.

Nicht Einschlafen, sondern Wiedereinschlafen ist schwer. Nach dem ersten schlummernden Ermatten fährt der obige Staatmann wieder auf, und irgendeine Finanz-Idee, die ihm zufliegt, hält er, sich abarbeitend, fest, wie der Habicht eine in der Nacht erpackte Taube bis an den Morgen in den Fängen aufbewahrt; dasselbe gilt ganz vom Bücherschreiber, dessen Innres im Bette, wie nachts ein Fischmarkt in Seestädten, von Schuppen phosphoresziert und nachglänzt, bis es so licht in ihm wird, daß er alle Gegenstände in seinen Gehirnkammern unterscheiden kann und an seinem Tagwerke wieder zu schreiben anfängt unter der Bettdecke. Dies ist ungemein verdrießlich, besonders wenn man keine Mittel dagegen weiß.

Ich weiß und gebe sie aber; sämtlich laufen sie in der Kunst zusammen, sich selber Langweile zu machen, eine Kunst, die bei gedachten logischen Köpfen auf die unlogische Kunst, nicht zu denken, hinauskommt.

Wir wollen indes einen weitern Anlauf zur Sache nehmen. Es wird allgemein von Philosophen und Festungkommandanten angenommen, daß ein Mensch, z.B. eine Schildwache, imstande sei, schläfrig und wach zu bleiben. Ja ein Philosoph kann sich zu Bette legen, Augen und Ohren verschließen und doch die Wette ausbieten und gewinnen, die ganze Nacht zu verwachen bloß durch ein geistiges Mittel, durch Denken; – folglich setzt diese Willkür die andere voraus, einzuschlafen, sobald man das Mittel der Wette nicht anwendet, wie wir abends ja an ganzen Völkern sehen, wenn sie zu Bette gehn.

Der Schlaf ist, wie ich im Hesperus bewiesen, das stärkende Ausruhen nicht sowohl des ganzen Körpers oder der Muskeln u.s.w. als des Denkorgans, des Gehirns, daher durch lange Entziehung desselben nichts am Körper erkrankt als das Gehirn, nämlich zum Wahnwitz. Wird es bei dem Tiere durch kein Empfinden, beim Menschen durch kein Denken mehr gereizt, so zittert dieses willkürliche Bewegorgan endlich aus. Sobald der Mensch sagt: ich will keine einzige Vorstellung, die mir aufstößt, mehr verfolgen, sondern kommen und laufen lassen, was will: so fällt er in Schlaf; nachdem vorher noch einzelne Bilder ohne Band und Reihe, wie aus einer Bilderuhr, vor ihm aufgesprungen waren, bloße Nachzuckungen des gereizten Denkorgans, denen der Muskelfasern eines getöteten Tieres ähnlich. Das Erwachen dagegen beginnt das gestärkte und nun reizende Organ, wie das Einschlafen der nachlassende Geist.

Die göttliche Herrschaft des Menschen über sein inneres Tier- und Pflanzenreich wird zu wenig anerkannt und eingeübt, zumal von Frauen; ohne jene schleppt uns die Kette des ersten besten Einfalls fort. »Tritt aber nicht«, kann eine Frau sagen, »das Leichenbild meines Schmerzes überall ungerufen mitten im Frühling und im Garten desselben wie ein Geist aus der Luft, bald hier, bald da, und kann ich der Geistererscheinung wehren?«

Wende das Auge von ihr, sag’ ich, so verschwindet sie und kommt zwar wieder, aber immer kleiner; siehst du sie hingegen lange an, so vergrößert sie sich und überdeckt dir Himmel und Erde. – Nicht die Entstehung, sondern die Fortsetzung unserer Ideen unterscheidet das Wachen vom Traume; im Wachen erziehen wir den Fündling eines ersten Gedankens oder lassen ihn liegen; im Traume erzieht der Fündling die Mutter und zügelt sie an seinem Laufzaume.

Um zum nahen Einschlafen wieder zu kommen, so bekenn’ ich indes, daß jenes gewaltsame Abbestellen und Einstellen alles Denkens ohne philosophische Übung wohl wenigen gelingen wird; nur der Philosoph kann sagen: ich will jetzt bloß mein Gehirn walten lassen ohne Ich. Dieses Vermögen, nicht zu denken, kann also nicht überall bei der eleganten und denkenden Welt vorausgesetzt werden. Die Juden haben unter ihren hundert Danksagungen an jedem Tage auch eine bei dem Krähen des Hahns, worin sie Gott preisen, daß er den Menschen hohl erschaffen, desgleichen löcherig. Jeder elegante Welt-Mensch wird bis zu einem gewissen Grade – bis zum Kopfe – in das Dankgebet einfallen, weil er in der Tat keine Lücken in der Welt lieber auszufüllen sucht als seine eignen.

Allein nicht jeder hat abends das Glück, hohl zu sein und also, da die Leerheit des Magens nicht halb so sehr als die des Kopfes das Einschlafen begünstigt, letztes zu erringen. Es müssen folglich brauchbarere Anleitungen, den Kopf wie einen Barometer luftleer zu machen, damit darin das zarte elektrische Licht der Träume in seinem Äther schimmere, von mir angegeben werden.

Wenn alle Einschlafmittel, nach den vorigen Absätzen, d.h. Grundsätzen, in solchen bestehen müssen, die den Geist vom Gehirne scheiden und dieses seiner eignen Schwere überlassen: so muß man, da doch die wenigsten Menschen verstehen, nicht zu denken, solche Mittel wählen, die zwar etwas, aber immer dasselbe Etwas zu denken zwingen.

Da ich wohl ein guter Einschläfer und Schläfer, aber einer der mittelmäßigsten Wiedereinschläfer bin: so geben mir meine Nacht- und Bett-Lukubrationen vielleicht ein Recht, über die Selbeinschläferkunst hier der Welt nach eignen Diktaten zu lesen.

Ich müßte von mir selber sprechen und mich über mich ausbreiten, wenn ich die Leser an mein Bette führen wollte, um sie von diesem Heidenvorhof aus weiter zu geleiten zum Katheder.

Nur dies kann ich vielleicht sagen, daß ich ganz andere Anstalten als die meisten Leser treffe, um nicht aufzuwachen. Wenn z.B. so mancher Leser bei dem Einschlafen eine Hand aus Unvorsicht auf die Stirn oder an den Leib oder nur ein Bein aufs andere legt: so kann das geringste, dem Schlafe gewöhnliche Zucken der vier Glieder sämtlichen Rumpf aufwecken und aufkratzen; – und dann ist die Nacht ruiniert, und er mag zusehen. Dagegen man sehe mich im Bett! – Nie berühre doch jemand im Schlaf ein lebendiges Wesen, welches ja er selber ist. Der kleinlichern Vorsichtregeln gedenk’ ich gar nicht, z.B. gegen den Hund, der auf der Stubendiele mit dem Ellenbogen hämmert oder auf einem wankenden Stuhl mit zwei Stuhlbeinen auf- und abklappert, wenn er sich kratzt. Und doch leidet der unvorsichtige Leser so viel im Bette als ich, weil wir beide nie schärfer denken und reicher empfinden als in der Nacht, diese Mutter der Götter und mithin Großmutter der Musen; und ginge am Morgen nicht der Körper mit Nachwehen herum, es gäbe kein besseres Braut- und Kindbett geistiger Sonntaggeburten als das Bette, ordentlich als wenn die Schlaffedern zu Schreibfedern auswüchsen.

Eh’ ich endlich meine elf Mittel, einzuschlafen, folgen lasse, merk’ ich ganz kurz an, daß sie sämtlich nichts helfen; – denn man strengt sich sehr dabei an, und mich hat jedes Schlaf genug gekostet; – aber dies gilt nur für das erstemal. – Eben hat mir mein scharfsinniger Freund E. noch ein zwölftes entdeckt, nämlich gar nicht einschlafen zu wollen.

Aber seitdem, d.h. seit anderthalb Jahrzehenden, hab’ ich noch drei neue Selberwiegen im Bette zur Welt gebracht, so daß es künftig eines jeden eigne Schuld bleibt, wenn er, mit meinen vierzehn Handgriffen zum Einwiegen seines Kopfs in Händen, gleichwohl seine Augen noch so offen behält wie ein Hase, der indessen darüber gar nicht zu tadeln ist, da ers eben im Schlafe tut.

Nach langem Überlegen, wie ich meine drei neuen Schlafmittel in dieser dritten Auflage unter die elf alten einschalten könnte mit Beibehaltung alles Spaßes der frühern Rangordnung, fand ichs endlich als zweckdienlichst, sofort nach dem neunten Einschlafmittel die drei neuen einzuschieben und darauf mit den alten bis zum vierzehnten ordentlich fortzufahren; anders wüßt’ ich nicht einzuflechten ohne namhaften Verlust meiner und der Leser.

1) Das erste Mittel, das schon Leibniz als ein gutes vorschlug, ist Zählen. Denn die ganze Philosophie, ja die Mathematik hat keine abstrakte Größe, die uns so wenig interessiert als die Zahl; wer nichts zählt als Zahlen, hat nichts Neues und nichts Altes, indessen doch eine geistige Tätigkeit, obwohl die leichte der Gewohnheit, so wie ein Virtuose ohne große geistige Anstrengung nach dem Generalbasse phantasiert, den er doch mit großer erlernte. Buxton, der eine Zahl von 39 Ziffern im Kopfe mit ihr selber multiplizierte, sank nach tiefen Rechnungen in tiefen Schlaf. Die Alten hatten an den Bettstellen das Bildnis Merkurs, dieses Rechners und Kaufmanus, und taten an ihn das letzte Gebet. Es läßt sich wetten, daß niemand leichter einschläft als ein Mathematiker, so wie niemand schlechter als ein Verse- und Staatmann.

Allein dieses Leibnizische Zählen wird an schwachen Schläfern unsers Jahrhunderts nur mittelmäßige Wunder tun, wenn man entweder schnell oder über hundert (wodurch es schwerer wird) oder mit einiger Aufmerksamkeit zählt. Ebenso muß man, wie höhere Rechenkammern, nichts darnach fragen, daß man sich verzählt. Unglaublichen Vorschub tut aber dem Schlafe ein kleiner, meines Wissens noch unbekannter Handgriff, nämlich der, daß man im Kopfe die Zahlen, welche andere Schläfer schon fertig ausgeschrieben anschauen, selber erst groß und langsam hinschreibt, auf was man will. Verfasser dieses nahm dazu häufig eine lange Wetter- oder auch Stöhrstange und zeichnete, indem er sie am kurzen Hebelarme hielt, mit dem langen oben an das Zifferblatt einer Turmuhr (indes ist Schnee ebensogut) die gedachten Zahlen an, so lang und so dick, daß er sie unten lesen konnte. Diese so unendlich einförmige Langsamkeit der Operation ist eben ihr punctum saliens oder Hüpfpunkt und schläfert so sehr ein; und was das Lächerliche dabei anlangt, so geht wohl jeder im Bette darüber hinweg. Einem solchen Langsam- und Stangenschreiber rate man aber unsere arabischen Ziffern ab, deren jede einen neuen Zickzack fodert, sondern er schreibe römische an seinen Turm (wie alle Turmuhrblätter haben), welche bis 99 nichts machen als lauter herrliche, recht herpassende Linien, nämlich gerade. – Will ein Einschläfer Turm und Stange nicht: so kann man ihm raten, recht lange Zahlen, und zwar wie Trochäen auszusprechende, sich vorzuzählen, z.B. einundzwanzig Billionen Seelen Zahl, zweiundzwanzig Billionen Seelen Zahl u.s.w.; nur aber kann man einem Einschläfer nicht genug einschärfen, das Zählen äußerst langsam und schläfrig zu verrichten. Indes diese Beobachtung höchstmöglicher Faultierlangsamkeit ist wohl Kardinalregel aller Einschläfermittel überhaupt.

2) Töne, sagt Bako, schläfern mehr ein als ungegliederte Schälle. Auch Töne zählen und werden gezählt. Da aber hier nicht von fremden, sondern von Selbentladungen – das Einschläfern ist der einzige schöne Selbermord – die Rede ist: so gehören nur Töne her, die man in sich selber hört und macht. Es gibt kein süßres Wiegenlied als dieses innere Hören des Hörens. Wer nicht musikalisch phantasieren kann, der höre sich wenigstens irgendein Lieblinglied oder eine Trauermusik in seinem Kopfe ab; der Schlaf wird kommen und vielleicht den Traum mitbringen, dessen Saiten in keiner Luft mehr zittern, sondern im Äther.

3) Vom zweiten Mittel ist das dritte nicht sehr verschieden, sich nämlich in gleichem Silben-Dreschen leere Schilderungen langsam innen vorzusagen, wie ich z.B. mir: wenn die Wolken fliegen, wenn die Nebel fliehen, wenn die Bäume blühen etc. Darauf lass’ ich aufs Wenn kein So folgen, sondern nichts, nämlich Entschlafen; denn die kleinste Rücksicht auf Sinn oder Zusammenhang oder Silbenzahl würde, wie ein Nachtwächter-Gesang, alles wieder einreißen, was das poetische Selberwiegenlied aufgebaut. Da aber nicht jeder Talent zum Dichten hat – zumal so spät im Bette – : so kommen ja dem Nicht-Dichter zu Tausenden Bett-Lieder mit diesem poetischen faulen Trommelbaß entgegen, wovon er nur eines auswendig zu lernen braucht, um für alle Nächte damit sein Glück zu machen. Unschätzbar ist hier unser Schatz von Sonetten, an denen wie an Raupen-Puppen nichts sich lebendig regt als das Hinterteil, der Reim; man schätzet es nur noch nicht genug, wie sicher das Reim-Glockenspiel uns in einen kürzern Schlaf einläute, als der längste ist. – Ich würde hiezu auch auswendig gelernte Abendsegen vorschlagen, da sich durch sie wahrscheinlich sonst Tausende eingewiegt, wenn ich nicht besorgte, daß sie ungewohnten Betern, z.B. Hofleuten, durch den Reiz der Neuheit mehr Schaden und Wachen brächten als Nutzen.

4) Ein gutes Mittel, einzuschlafen nicht sowohl als wieder einzuschlafen, ist, falls man aus einem Traum erwacht, sich in diesen mit den schläfrigen Augen, indem man ihm unaufhörlich nachschaut, wieder einzusenken; bald wird die Welle eines neuen Traumes wieder anfallen und dich in ihr Meer fortspülen und eintauchen. Der Traum sucht den Traum. Im großen Schatten der Nacht spielt jeder Schatten mit uns Sterblichen und hält uns für seinesgleichen.

5) Hefte dein inneres Nachtauge lange auf einen optischen Gegenstand, z.B. auf eine Morgenaue, auf einen Berggipfel, es wird sich schließen. Überhaupt sind Landschaften – weil sie unserm innern Menschen, der mehr Augen hat als Ohren, leicht zu erschaffen werden, und weil sie uns in keine mit Menschen bevölkerte und erweckende Zukunft ziehen – die beste Schaukel und Wiege des unruhigen Geistes.

6) Das sechste Mittel half mir mehre Nachmitternächte durch, aber es fodert Übung; man schaut nämlich bloß unverrückt in den leeren schwarzen Raum hinein, der sich vor den zugeschloßnen Augen ausstreckt. Nach einigen Minuten, wenn nicht Sekunden, wird sich das Schwarze färben und erleuchten und so den Chaos-Stoff zu den bunten Traum- oder Empfindbildern liefern, welche in den Schlaf hinüberführen.

7) Wer seine Augen schließen will, mache an seinem innern Januskopfe zuerst das Paar, das nach der Zukunft blicket, zu; das zweite, nach der Vorzeit gerichtet, lasse er immer offen. Am Tage vor einer Reise oder Haupttat schläft man so schwer als am Tage nachher so leicht; die Zukunft ergreift uns (so wie den Traum) mehr als die Gegenwart und Vergangenheit. Im Hause eines Toten, aber nicht eines Sterbenden kann man schlafen. Daß Kato in der Nacht vor seinem Entleiben schlief – wie die Seidenraupe vor der Einpuppung –, ja sogar schnarchte, ist schwerer, als was er nachher tat. Daß Papst Klemens XIIII. am Morgen vor seiner Krönung geschlafen, merkt die Weltgeschichte mit Recht an; denn am Abende darauf, da er auf dem Stuhle saß, war es ganz leicht; auf dem Wege zum Throne und auf dessen Stufen wird überall weniger geschlafen und das Auge zugemacht als oben in den weichsten Betten der Ehren und lits de justice. Euere Vergangenheit könnt ihr daher – zu große Tiefen und Höhen darin ausgenommen – mit Vorteil vor dem Einschlafen durchlaufen; aber nicht an den kleinsten Plan und Brief und Aufsatz des nächsten Morgens denken.

8) Für manche geübte gewandte Geister im Kopfe mag das wildeste Springen von Gegen- zu Gegenstand – aber ohne Vergleichungzweck –, mit welchem der Verfasser sich sonst einschläferte, von einiger Brauchbarkeit sein. Eigentlich ist dieses Springenlassen nichts anders, wenn es gut sein will, als das obige Gehenlassen des Gehirns; der Geist läßt das Organ auszucken in Bildern.

9) Seelenlehrer und deren Seelenschüler schläfern sich ein – falls sie wollen –, wenn sie geradezu jede Gedankenreihe ganz vorn abbrechen, die neue wieder und so fort, indem sie sich fragen bei jedem Mächtigen, was sie ausdenken und vollenden möchten »Kann ich denn nicht morgen eine Stunde länger wach liegen und meine Kopfarbeit auf dem Kopfkissen verrichten? Und warum denn nicht?« – Wer aber so wenig Denkkraft hat, daß er sie damit nicht einmal hemmen kann, wo er will, der höre hier wieder ein Ausmittel; nämlich er horche sich innen zu, wie ihm ohne sein Schaffen ein Substantivum nach dem andern zutönt und zufliegt, z.B. mir gestern: »Kaiser – Rotmantel – Purpurschnecke – Stadtrecht – Donnersteine – Hunde – Blutscheu – atque – panis – piscis – crinis – Karol magnus – Partebona – et so weiter.«

10) Niemand merkte noch scharf genug darauf, daß er zwei der besten Säemaschinen der Schlummerkörner an seinem eignen Kopfe herumtrage, nämlich seine beiden Gehörgänge, nach außenhin Ohren genannt. Höchstens nahm vielleicht einer und der andere wahr, daß ihm Einschläferndes zufließe durch die Gehörgänge in Hofkirchen, in Redesälen akademischer Mitglieder, in Freimäurerlogen und in Theaterlogen, wiewohl er am hellen Tage wenig Gebrauch davon zu machen wußte; aber ich darf wohl mich als den Erfinder ansehen, welcher die eignen Gehörwerkzeuge, auch ohne alle Unterstützung fremder Sprachwerkzeuge und folglich in der Einsamkeit der Nacht und der Bettstelle, als die besten Schlaftrunkzubringer zuerst beobachtet hat. Wie nämlich Mäzen sich durch Wasserfälle einschläferte, oder wie in den achtziger Jahren der Wunderdoktor Schlippach in der Schweiz ein besonderes Schlafzimmer hatte, worin alle Kranke entschliefen an den um dasselbe niederrauschenden Strömen: so tragen wir alle ja ähnliche Wasserfälle in uns, ich meine die Pulsadern Springbrunnen und Blutadern-Wasserfälle, welche unaufhörlich dicht neben unsern Ohrnerven rauschen, und die jeder – sogar am Tage mit einiger Aufmerksamkeit nach Innen, aber noch lauter in der Nacht auf dem Kopfkissen – vernehmen kann. Nun auf dieses innere Rauschen richte ein Beflißner des Wiedereinschlafens recht bestimmt sein Seelenohr; – und er wird mir danken, wenn er erwacht, und es rühmen, daß er durch mich früher eingeschlafen. Noch trefflicher wirkt dieses zehnte Mittel ein, wenn man ihm noch das sechste als ein adjuvans beimischt, was ich in meiner nächtlichen Praxis selten vergesse.

11) Das eilfte Einschlafmittel ist irgendeine Historie, die man sich metrisch in den freiesten Silbenmaßen vorerzählt. Gewöhnlich nehm’ ich des biblischen Josephs Geschichte dazu und halte damit gut sieben, ja bis zwölf Nächte Haus; ich weiß jedoch jedesmal – was mich wundert, ich mir aber nächstens völlig erklären werde –, wo ich im Erzählen stehen geblieben. Dabei hat der Schlaflustige nun zum Glück auf Numerus – der ohnehin schon als Zahl im ersten Schlafmittel – oder auf Wohlklang der im zweiten unter den Tönen vorkommt – nicht die geringste Rücksicht zu nehmen nötig, ebensowenig als auf falsches Verkürzen oder Verlängern der Füße – da nur das Aufziehen und Ausstrecken der leiblichen von Wichtigkeit ist –; kurz der Schlaflustige pfeife auf dem Haberstroh sein Haberrohr, wie er nur mag, und zwar je falscher, je besser; ja wenn er sogar mit allen möglichen unpoetischen Freiheiten jetziger Versübersetzer und Vers- und Sonettenschmiede sich handhabt: so wird er immer noch finden, daß man dichtend leichter hundert Menschen einschläfert als einen einzigen, nämlich sich. Um desto mehr ahme er die gedachten Dichter nach, damit er Schönheiten, die im Bett nur Anstöße wären, möglichst vermeide. So sing’ ich wenigstens meine epische Josephiade ab und fange sie jambisch an »Der träum’r’sche Joseph kame einst zu seinen Brüdern, erzählte voller Stolze ihnen seine folg’nden Träume« etc. – so daß ich mich um kein Rezensieren kümmere, sondern mich frage »Stecken denn der Doktor Merkel aus Riga und der Hofrat Müllner aus Weißenfels mit dir unter einer Decke und liegen mit ihren Schlafmützen neben deinem Kopfe rechts und links auf einem Kopfkissen? – Mithin, so dichte nur zu!«

12) Kein gemeines Einschlafmittel – sondern vielmehr ein neues und das zwölfte – ist Buchstabieren unendlich langgestreckter Wörter, wie sie die Kanzleien des Reichstags, des Bundtags, die wienerischen sämtlich, ja die meisten deutschen als höhere bureaux des longitudes uns hinlänglich zulangen und schenken. Einen solchen Kanzlei-Molossus-Koloß nun erstlich sich langsam vorzubuchstabieren – ja zweitens vorher sich ihn gliederweise hinzuschreiben, wäre wohl das Höchste, was ein Schlaflustiger von sich fodern könnte zum Denkpausieren, wenn ich es nicht drittens darüber hinaus zu treiben wüßte durch meinen neuern Kunstgriff, daß ich, ob ich gleich das innere Aussprechen des unabsehlichen Lang-Wortes durch Zerstücken in Silben noch mehr verlängere und diese Silben wieder durch Hinschreiben von neuem auseinanderziehe, mich doch nicht damit begnüge, sondern, wie gesagt, drittens gleich anfangs jeden Buchstaben[248] einer Buchstabiersilbe selber vornehme und ihn geduldig fertig mache und deswegen, anstatt wie ein Schriftgießer zu eilen, der einen schon in die Patrize oder Schriftbunze eingeschnittenen Buchstaben in der kupfernen Matrize einschlagend ausprägt, vielmehr meinen Buchstaben, es sei Spaßes halber z.B. das O im Worte Österreichisches, Punkt nach Punkt oder punktatim durch gelbe Messingnägelköpfe ausfertige, die ich, wie man sonst gepflegt, so lange hintereinander auf einen Kutschenschlag einschlage, bis das O als Zirkel dasteht und ich zum E übergehen müßte – wohin es aber eben nie kommt, weil ich über dem O als Zyklus und Zirkel, den ich mit meinen Nägelköpfen, wie ich will, erweitere, längst in Schlaf gefallen bin, – von welchem schon jetzo ich und wohl die Leser selber durch das bloße langweilige Darstellen auf dem Papier angefallen werden. Nein, kein Argus behielt von allen seinen Augen nicht zwei im Bette offen, zumal da er die Flöte zum Einschläfern selber bläst.

13) Das dreizehnte Seelen- und Bett-Laudanum kann jeder gebrauchen, er habe so viele Ideen, als er will, oder so wenige oder gar keine. Ich schäme mich, es aber anzugeben, da es in nichts Geistigerem besteht als darin, daß man die fünf Finger, einen nach dem andern, langsam auf oder unter dem Deckbette auf- und niederbewegt und fortfährt und daran so lange denkt, bis man, ohne daran zu denken, an kein Aufheben oder Achtgeben mehr denkt, sondern schnarcht. Es ist erbärmlich, daß unser Geist so oft der Mitbelehnte des Leibes ist und besonders hier das Faustrecht der toten Hand und deren Fingersetzung hat, und daß sein geistiger oder geistlicher Arm in der Armröhre des weltlichen steckt. Schlafdurstige, also Schlaftrunkene, z.B. Soldaten, Postillione, schlummern im Reiten und Marschieren halb ein, bloß weil gleiche Bewegungen des Körpers dieselben langweilig-geistigen, die das Gehirn wenig mehr reizen, in sich schließen. Läßt man aber den schlafenden Postillion die Pferde abspannen, einziehen, abschirren und füttern: so wird und bleibt der Mann ganz wach; bloß weil seine (körperlichen und geistigen) Bewegungen jetzt immer etwas anderes anzufangen und abzusetzen haben. Der Grund ist: die Einförmigkeit fehlt. Wenn man in Tangotaboo (nach Forster) die Großen dadurch einschläfert, daß man lange und linde auf ihrem Leibe trommelt: so ist der Grund gar nicht von diesem vorletzten Mittel verschieden. Denn das

14) ist das letzte. Da die Kunst, einzuschlafen, nichts ist als die Kunst, sich selber auf die angenehmste Weise Langweile zu machen – denn im Bette oder Leibe findet man doch keinen andern Gesellschafter als sich –, so taugt alles dazu, was nicht aufhört und ohne Absätze wiederkehrt. Der eine stellt sich auf einen Stern und wirft aus einem Korbe voll Blumen eine nach der andern in den Weltabgrund, um ihn (hofft er) zu füllen; er entschläft aber vorher. Ein anderer stellt sich an eine Kirchentüre und zählt und sieht die Menge ohne Ende, die herauszieht. Ein dritter, z.B. ich selber, reitet um die Erde, eigentlich auf der Wolkenbergstraße des Dunstkreises, auf der wahren, um uns hängenden Bergkette von Riesengebirgen, und reitet (indem er unaufhörlich selber das Roß bewegt) von Wolke zu Wolke und zu Pol-Scheinen und Nebelfeldern, und dann schwimmt er durch langes Blau und durch Äquator-Güsse, und endlich sprengt er zum andern Pole wieder zu uns herauf. – Ein vierter Schlaflustiger setzt irgendeinen Genius bis an den halben Leib in eine lichte Wolke und will ihn mit Rosen rund umlegen und überdecken, die aber alle in die weiche Wolke untersinken; der Mann läßt indes nicht ab und umblümet weiter – in die Runde – und immer fort – und die Blumen weichen – und der Genius ragt – wahrhaftig ich schliefe hier, hielte mich nicht das Schreiben munter, unter demselben selber ein. So wird uns nun der Schlaf- dieses schöne Stilleben des Lebens- von allem zugeführt, was einförmig so fortgeht. So schlafen Menschen über dem Leben selber ein, wenn es kaum acht oder neun Jahrzehende gedauert hat. So könnte sogar dieser muntere Aufsatz den Lesern die Kunst, einzuschlafen, mitteilen, wenn er ganz und gar nicht aufhörte.

Quelle:
Jean Paul: Werke. Band 6, München 1959–1963, S. 238-251.
http://www.zeno.org/nid/20005129567

Barataria 110 Lucky Luke

Etwas passend zum April April…

Ewa Maria Slaska

Zwei Einkaufsbeutel und ein Gedanke


Eine brachte ich aus Amerika, eine ist von hier, und es ist nicht so, wie man sich denken kann: Es war Don Quijote, den ich in Barnes&Noble, berühmter amerikanischen Buchhandlungs-Kette, in Ramsey, NJ, bekommen habe. A poor lonesome cowboy fand ich in Berlin. So ist es eben im Globalen Dorf.

Seit langem glaube ich, Lucky Luke ist eine moderne Version des verrückten spanischen Ritters.

Wikipedia schreibt darüber:

Lucky Luke ist die Titelfigur einer seit 1946 erscheinenden belgischen Comic-Serie des Zeichners Morris. Die Geschichten handeln von den Abenteuern des einsamen Cowboys, der im Wilden Westen, hauptsächlich in Texas, für Recht und Ordnung sorgt. Dabei hat er  mit diversen berühmten oder berüchtigten Wildwest-Legenden, Indianerstämmen, der Kavallerie, verfeindeten Clans, schwierigen Siedlern, hitzköpfigen Dampfschiffern und vier dummdreisten Banditen zu tun. Am Ende der meisten seiner Abenteuer reitet Lucky Luke auf seinem treuen Pferd Jolly Jumper dem Sonnenuntergang entgegen und singt sein Lied I’m a poor lonesome cowboy and a long way from home.

  • Lucky Luke verkörpert den einsamen, rast- und heimatlosen Helden, der Verbrecher jagt, Armen und Benachteiligten hilft und immer auf der Seite des Gesetzes steht. Seine größte Begabung ist es, den Colt „schneller als sein eigener Schatten“ ziehen zu können. Ansonsten ist er eher wortkarg und macht kein Aufhebens um seine Heldentaten. Die Kopfgelder stiftet er für wohltätige Zwecke und nach seinen Taten verschwindet er schnell und unauffällig.
    Er hat geraucht und man sah ihn immer mit eine Kippe im Mund, raucht aber nicht mehr und allmählich tötet auch nicht mehr.
  • Viele Abenteuer Lucky Lukes greifen historische Begebenheiten oder Figuren auf, natürlich ohne diese allzu dokumentarisch wiederzugeben. Allgemein sind die Geschichten zumeist zwischen 1860 und 1890 angesiedelt.

Jolly-Jumper-Figur in einem Freizeitpark in Ankara (es sieht wie Rosinante aus, oder?)

  • Jolly Jumper ist das Pferd Lucky Lukes und war von Anfang an dessen treuester Begleiter. Jolly besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten und rettet seinen Herrn oft aus schwierigen Situationen. Er kann allein einkaufen gehen, sich beschlagen lassen und eigenhändig Wäsche aus dem Waschsalon holen, nimmt am liebsten „keinen Kaffee in den Zucker“, kann Schach spielen, Schlösser aufbrechen, Knoten öffnen, auf Bäume klettern, senkrechte Felswände erklimmen (samt Reiter), auf dem Hochseil gehen, schneller als sein Schatten laufen und sich selbst satteln. Seit der Geschichte Sur la piste des Dalton (dt.: Den Daltons auf der Spur) nimmt der Leser auch an Jolly Jumpers Gedanken teil, da dort auch erstmals ein „sprechender“ Hund auftauchte. Die oft zickigen Kommentare des Schimmels zu den Geschehnissen sind berüchtigt. Wenn Jolly Jumper zwischendurch nicht gebraucht wird, geht er am liebsten angeln.

Wenn man wirklich will, bekommt man auch das, was man will, obwohl… es ist nicht immer genau das, was man suchte. Aber immerhin, eine Geschichte, die sehr an Terry Gilliams “The Man, who killed Don Quixote” ähnelt. Luke rettet einen Mann vor dem Galgen, der glaubt, Don Quichote zu sein. Der arme Verwirrte trifft auf die Frau seiner Träume, die schöne Barsängerin Milkie Daffodil. Er setzt alles daran, Milkie zu erobern. Luke wiederum ist bemüht, den Möchtegern-Don Quichote wieder zur Besinnung zu bringen.

Odeszła…

Nie mam siły pisać. Kopiuję z internetu. Ja sama w ciągu ostatnich czterech dni Jej życia spędziłam z Nią w szpitalu bardzo wiele godzin. Również po śmierci byłyśmy z nią w tak zwanym pokoju ciszy w szpitalu – Mirka Kozak, Gudrun Koch, Iwona Dadej i ja, rozmawiałyśmy o Niej, czytałyśmy Jej wiersze i modlitwy, piłyśmy z Nią herbatę. Jednak nie od razu wpadłam na to, że trzeba przecież zawiadomić przyjaciół i że najlepiej będzie, jeśli użyję w tym celu Facebooka.

Ewa Maria Slaska

Kochani, smutna wiadomość.
Dziś, 26 marca 2019 roku, o godzinie 13.45 odeszła na zawsze znana berlińska tłumaczka, Maria Gast-Ciechomska czyli Maryla lub Marlena.
Jeszcze kilka tygodni temu, podczas niemieckiej premiery filmu “Siłaczki” w Regenbogenfabrik i potem, podczas projekcji filmu w kinie “Lichtblick”, mogliśmy po raz kolejny zachwycić się jej kunsztem translatorskim. To bowiem ona znakomicie przetłumaczyła ścieżkę dźwiękową filmu. Maryla od zawsze angażowała się w sprawy kobiet i wydaje mi się znamienne, że ostatnia jej wielka praca też była związana z tą tematyką.
RiP

Anna Krenz, Dziewuchy Berlin, Ryss e.V.

Berlińsko, feministycznie, smutno

26 marca 2019 roku odeszła Maria Gast-Ciechomska, 62, autorka, tłumaczka, działaczka i feministka.
Była współzałożycielką Polskiego Stowarzyszenia Feministycznego i inicjatywy Ruch Przeciw Kryminalizacji Aborcji.

Napisała książkę “Od matriarchatu do feminizmu”.
** o książce:
“Feminizm nie jest ruchem płciowym, lecz raczej świadomościowym, bo męskość i kobiecość to wielkości tyleż płciowe co ideologiczne i symboliczne. Książka ujmuje temat bardzo ogólnie, dając zaledwie zarys problematyki. Dotyczy ona historii kobiet i myśli feministycznej, sytuacji kobiet w świecie współczesnym, miejsca, jakie wyznaczają kobietom najpopularniejsze religie i ideologie, a także głównych nurtów i obszarów zainteresowań współczesnego feminizmu.”
***
W czasie stanu wojennego była internowana w obozie dla kobiet w Gołdapi – była najmłodszą więźniarką stanu wojennego. Później wyjechała do Berlina, gdzie nadal działała na rzecz kobiet i relacji polsko-niemieckich, między innymi w Polsko-Niemieckim Towarzystwie Literackim WIR i w Inicjatywie Kobiecej Berlin-Warszawa.

Jeszcze na premierę filmu “Siłaczki”, którą organizowałyśmy 7 marca 2019, już ciężko chora, po części w szpitalu, przygotowała wspaniałe tłumaczenie dialogów do filmu.

Jej wspomnienia na temat Berlina, upadku muru, Solidarności i Polski – na blogu Ewa Maria Slaska

ewamaria2013texts.files.wordpress.com

Christine Ziegler, Kulturprogramm Regenbogenfabrik

Ich denke an sie voller bewunderung! 2005. Wir waren zusammen in Poznań.

Anna Kuzio, WIR e.V.

Dorota Danielewicz, Autorin

Była skromna, odważna, niezłomna, zdolna. Niezwykła kobieta. Wielka szkoda, że tak wcześnie odeszła…

Jakub Szadaj, kuzyn

Najpierw na messengerze:

No cóż, Marlena już nam książki o swoim ciekawym życiu nie napisze, pozostaje nam własna pamięć (póki co).

Potem na FB:

Dziś w Berlinie odeszła moja siostra cioteczna Maria Ciechomska zwana Marlenką. Wnuczka ostatniego sołtysa Mokotowa, germanistka i świetna tłumaczka, działaczka antykomunistyczna, członkini Solidarności Mazowsze, działaczka ROPCiO, internowana w Gołdapi. Miała 62 lata. Bardzo mi będzie Jej brakowało.

Sławomira Walczewska
Bardzo smutna wiadomość, to wielka strata. Maryla zawsze tyle robiła dla innych, więcej, niż dla siebie. Była najmłodszą więźniarką stanu wojennego, internowaną w obozie kobiecym w Gołdapi. Od połowy lat 80 współtworzyła w ruch feministyczny w Polsce.

***
Maryla Ciechomska, zawsze po stronie wolności i godności. Jako działaczka opozycji Solidarnościowej i najmłodsza więźniarka obozu dla internowanych w Gołdapi. Jako współtwórczyni nowego, feministycznego ruchu kobiecego i autorka pionierskiej książki “Od matriarchatu do feminizmu”. Skromna, uśmiechnięta, nieugięta – taka była.

https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F100000626704314%2Fvideos%2F2353221211375413%2F&show_text=0&width=560

Maria Szewczyk, Klub Polsko-Niemiecki

Maryla Ciechomska prowadziła kilkakrotnie w Klubie Polsko-Niemieckim już w latach 90 spotkania na temat Ruchu Feministycznego w Polsce. Będzie brakowało jej ciepłego uśmiechu i dyskretnego, ściszonego sposobu bycia, nawet jeśli mówiła o najtrudniejszych sprawach.

Marta Dzido, reżyserka
Bardzo smutna wiadomość. Wczoraj zmarła Maria Gast-Ciechomska, w stanie wojennym internowana w ośrodku w Gołdapi, germanistka, tłumaczka, autorka książki “Od matriarchatu do feminizmu”. Mieliśmy przyjemność poznać Marię trzy lata temu w Berlinie przy okazji rozpowszechniania filmu Solidarność według kobiet w Niemczech. A jeszcze niedawno współpracowaliśmy przy opracowaniu ścieżki dźwiękowej filmu Siłaczki, którą Maria Gast – Ciechomska wspaniale przetłumaczyła na język niemiecki.


Krzysztof Okoński, Uniwersytet Kazimierza Wielkiego w Bydgoszczy

Pani Ewa Maria Slaska,
bardzo mi przykro. Pani Gast-Ciechomska była razem z Panią na naszej bydgoskiej konferencji o murze berlińskim: http://www.mur-polskie-konteksty.ukw.edu.pl/…/pages/53.htm

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Na stronie UNIKATU:

AGNIESZKA OSIECKA                                             Pożegnanie z poetką

Gdy zniknie z gazet szpalt
twój ostatni rym,
a twój srebrny alt
rozpłynie się jak dym,
tam w obłoku hen
nie zapominaj nas,
niech ci się wieczny sen
rozjaśnia raz po raz.

Czasem zanuć sobie o nas od niechcenia,
do widzenia, do widzenia, do widzenia,
my po kilku długich zimach i jesieniach
zasiądziemy obok ciebie – do widzenia.
Charakteru i figury tam nie zmieniaj,
do widzenia, do widzenia, do widzenia.
Zostajemy tu na ziemi jak sieroty,
czasem przefruń tuż nad nami jako motyl.

Gdy zniknie z naszych klap
twój ostatni włos,
sforę nowych bab
przyniesie hojny los,
tam na obłoku hen
surowo nie sądź nas,
niech ci się wieczny sen
rozjaśnia raz po raz…

Czasem zanuć sobie o nas od niechcenia –
do widzenia, do widzenia, do widzenia,
my po siedmiu przedpokojach, siedmiu sieniach
zasiądziemy obok ciebie – do widzenia.
Pozostaniesz w naszych sercach i marzeniach,
do widzenia, do widzenia, do widzenia.
My jesteśmy tu na ziemi naprzeciwko,
zamów dla nas tam na górze małe piwko.

Alicja Czańka: Wieczne odpoczywanie racz dać Jej Panie… Niech Miłosierny ukoi ból Najbliższych i przyjaciół. Pamiętam ją jako kobietę, która zawsze poruszała wszystkim wokół siebie i zaskakiwała projektami oraz determinacją.

Kazimierz Bocian: Głębokie wyrazy współczucia dla Was wszystkich. Wspaniałych ludzi jak Maryla nie zapomina się łatwo

Ewa Kowara (Stalówa): Bardzo mi smutno!!! Choć Maryli nie widziałam całe wieki, bo drogi nasze się rozeszły, bardzo ciepło ją wspominam. Zawsze roześmiana, serdeczna i gotowa na dobrą zabawę! Gdzieś widziałam jej zdjęcie z Tadziem Bocianem przebraną za punka. Mam je przed oczami, ale nie mogę go znaleźć.
Żegnaj Marylko! Tak szkoda, że tyle lat minęło i nic o sobie nie wiedziałyśmy!

Katarzyna Tyman: Tak smutno, byłyśmy tak blisko, a potem tak daleko i już nie ma nadziei na zmianę.

Ewa Karbowska, poetka (“pani Ewa z Warszawy”)

Pani Ewo z Berlina,
Pozwalam sobie zamieścić u Pani na profilu fotografię Maryli Gast-Ciechomskiej i cztery moje – napisane dla Niej – już po odejściu – ostatni dziś rano wiersze. Tekst o Niej – już prozą – musi zaczekać na zebranie myśli i na oficjalną premierę płyty TAKI TYP. Maryla miała być na koncercie, więc Jej go zadedykuję. A tymczasem…
Ewa Karbowska – moje wiersze dla Maryli G-C:

1.
NA DROGĘ DO, KOCHANA
– Pamięci Maryli Gast-Ciechomskiej –

mając naturę wojowniczki
nigdy nie kroczy się powoli
bo szkoda czasu

mówi się też szybko
i myśli
o tym co jeszcze dobrego można zrobić

bez głębi analiz
porywem serca i intelektu
bo ktoś potrzebuje pomocy

nawet jeśli się odchodzi
to też bez zbędnych ceregieli
po co innym głowę sobą zawracać

już nie ma Marii, Maryli, Marleny
a była jeszcze przed chwilą
na dotknięcie, na odległość głosu

co za bzdury ja tu opowiadam
przecież zaraz wpadnie
za chwilę, za miesiąc, za dwa

zawsze jak po ogień

(ek – 26.03- 2019)

2.
POŻEGNANIE MARYLI
– której – mam nadzieję – przy Jej miłości do ludzi i kotów –
/i Jej poczuciem humoru by się podobało/

się trafiło
przeżyć życie
mądrze, pięknie, przyzwoicie

nie dla fanfar i honorów
a zwyczajnie
tak z wyboru

tak z potrzeby
dla zasady
bo inaczej nie da rady

ostatecznie ciut za szybko
jak ten kot
gdy gna za rybką

rzecz ostatnią
chwycił w lot
czarny kir – ten czarny kot

z czernią nuty
co dziś warta
jak rekwiem Mozarta

co wyśpiewał
lub wyryczał?
czarny kwadrat Malewicza

lub przyleciał
bo zaloty? – tuż nad głową? –
czarny motyl

po finale życiorysu
dziwny stan
czas braku bisów

i fakt taki
na agendzie
iż więcej nie będzie

bez odwołań i retuszów
czarna łza
po do rzęs tuszu

(ek-28.03.2019)

3.
I DOBRY OBIAD
– przy stole Maryli – na 12. kwietnia 2019 –

bezsenności w myślach kłębowisko
pamiętania z dopiero co
a już jakby z urojeń

te dyskusje sprzed chwili
o Ojczyźnie i zdrowiu
o deficytach i w jednej i w drugim

oraz o byciu wojowniczką
tak w ogóle
jednak zwłaszcza w szczególe konkretnie tej chwili

i o pięknie rekwiem Mozarta też
ale tak jakoś na marginesie
prawie żartem bo niemal serio

a teraz dobry obiad
taki z rosołem – którego jeszcze nie jadłam
bo będzie dopiero jutro

przy okazji konsolacji
na okoliczność stypy
po Maryli

a Ona
skutkiem siedzenia u góry na chmurze
nogami do nas macha – obiema zresztą

uśmiechnięta jak na zdjęciu
pierwsza z prawej
w turkusie swetra – być może tuniki? – i z różem

na minutę przed strzepywaniem kurzu z elfów

(ek 11-04- 2019 – wieczorem)

4.

I NIE MA PEWNOŚCI

najpierw jest wnętrze kościoła
zabytkowego choć po renowacji
i mężczyzna w sutannie z objawami podziębienia

mówi o Marii
a nawet o Marii Magdalenie
ale nie o tej którą zna z Biblii

za to tej o której mówi
Jej właśnie
poznać nie zdążył

więc stara się neutralnie i życzliwie
tak żeby i Bogu i ludziom…
uwzględniając obecnych w świątyni

na chwilę przed spacerem
niezbyt długim
jednak wyczerpującym dziwnie – odprowadzeniem do…

gdzie nie wiadomo tylko co skuteczniej
osusza łzy na twarzach
wywołując lekki uśmiech wspomnień –

czy to słońce które przez chmury
czy wiatr w porywach
krótkich i chłodnych?

ale okoliczność trwa na pewno – boleśnie oczywista
cmentarna, pogrzebowa, pożegnalna
choć dla większości obecnych raczej nie do końca

kwiecień
dnia dwunastego
tego roku

(ek – 13.04.2019)

5.

I NIE – A TAK

ręce Maryli zasiniaczone pokorą
wprawdzie jak zawsze zajęte
ale czym innym niż zwykle

w tym splątaniu atrybutami wieczności, stygmatami ciszy
jest COŚ
ale ono zupełnie do Niej nie pasuje

bo Ona to działanie i z efektem
zawsze na ludzki pożytek
jeśli przypadkiem i na własny – to mimochodem –

specjalistka od bycia tu i teraz
oraz tam gdzie akurat trzeba
– oczywiście równocześnie –

bez pytania jak to zrobić w tym samym czasie
o ile z przekonaniem że jest po co
albo dla kogo, dla czego

i dlatego umierać nie chciała
bo wykłócała się – niestety nie ze mną –
o pstrąga zamiast szczupaka na nadchodzącą Wielkanoc

a odeszła – nie uzyskawszy na to pozwolenia od siebie samej

(ek – 14.04.2019)

6.
Na stronie Fanclubu PEJZAŻ Z PODEJRZANĄ

WYBACZYSZ?
– Maryli – Marii Gast-Ciechomskiej –

kiedy jeszcze mogłaś je przeczytać
nie napisałam dla Ciebie ani jednego
pisanie wierszy dla człowieka czynu i konkretu?…

wydawało mi się przesadnie, patetyczne
jakoś nie pasowało do Ciebie
miało się nijak do pędu i zadań

było trochę śmieszne
zwłaszcza w zestawieniu
w połączeniu z gotowością przynoszenia ulgi – każdemu

i wszędzie gdzie ktokolwiek
czegokolwiek
w dowolnym miejscu i czasie –

ten wiersz jest już szósty odkąd zmieniłaś wymiar istnienia
i nie mogę obiecać że ostatni
PRZEPRASZAM

(ek – 14.04.2019)

Stowarzyszenie Partnerstwo Miast Szczecin – Kreuzberg/Friedrichshain (Städtepartner Stettin e.V. Berlin)

26 marca 2019 roku umarła w Berlinie autorka, dziennikarka i tłumaczka – Maria Gast-Ciechomska zwana Marylą. Maryla współpracowała wielokrotnie z naszym stowarzyszeniem, była tłumaczką podczas organizowanych przez nas seminariów, spotkań i wycieczek.

Pogrzeb odbył się 12 kwietnia na cmentarzu kościoła św. Katarzyny na Fosie w Warszawie. Pożegnałam ją tam we własnym imieniu i w imieniu wszystkich jej berlińskich przyjaciół
i współpracowników.