Staub. Die Erbse. Alles blüht.

Agnieszka Dębska

Staub

Ich lag halb auf dem Sofa und las ein Buch. Hin und wieder nippte ich an meinem Weißwein. Es war ein schöner Tag, aber das Buch stimme mich traurig. Vielleicht als Resultat davon, fing mein Inneres an zu knurren. Es machte schon immer laute Geräusche, ganze Welten lebten darin. Singende Sägen, ein klappernder Storch, knarrende Dielen, so etwas eben.

Diesmal war es anders. In mir explodierten Bomben. Ich hörte, wie sie einschlugen. Nicht das Pfeifen, bevor sie den Boden berührten, es war die Explosion, die Wucht der umher fliegenden Partikel. Ich hatte nie Bomben fallen gehört, außer in Fernsehen, doch das Geräusch war eindeutig. Langsam verhallte es. Dann kamen die Maschinengewehre; sie schossen kurze Salven ab, abgehackt und unerbittlich. Eine weitere Bombe fiel, Gebäude stürzten zusammen. Ich sah, wie jemand gebückt über den Platz lief, schemenhaft zu erkennen inmitten der Wolken aufgewirbelten Staubs. An der Oberfläche, wo die Sonne auf die feinen Partikel traf, leuchtete er kupferfarben, fast golden, wie ein Heiligenschein für diese unheilige Stätte. Irgendwann kamen die Schüsse nur noch vereinzelt. Nach einiger Zeit schließlich legte sich der Staub und ich erhob mich vom Sofa. Es war der 15. Mai 2012 und der Krieg verlangte nach Nahrung.

Die Erbse

Ich saß in der Bahn und schaute allen Menschen ins Gesicht. Es waren nicht viele, es war Dienstag Nachmittag, die Luft drückend heiß. Ich war an diesem Tag wie auf Wolken gewandert, wie in Watte gepackt. Die Sitze waren aus Stoff, man blieb nicht an ihnen kleben. Ich fragte mich, wie viel fremden Schweiß sie aufgesogen haben, das nun in meine Poren drang; meine Beine waren nackt. Ich wollte mich anfassen, dort in der Bahn, mit den Menschen drin. Meinen Körper ertasten, mir selbst genug sein. Eine Königin, von Geburt Gnaden.

Ich wollte, dass jemand meine Gedanken fühlt. Ein einziger Mensch auf der Welt, meinetwegen. Ich müsste nicht sprechen, nicht schreiben, nicht malen. In meinem Kopf würde alles entstehen, und so auch im Kopf dieses Menschen. Welten ohne Anfang und ohne Ende, Blitze am Tag und erotische Spiele.
Ich schaute die anderen Fahrgäste an. Ich sendete jedem: Kannst Du Mich Fühlen?
Dem Mann, der trotz Hitze Krawatte trug, dem kleinen Mädchen, das an der Haltestange leckte. Die Frau in Blau ignorierte mich völlig, das junge Paar fühlte nur einander.
Wenn ich mal groß bin, sagte das kleine Mädchen, werde ich Prinzessin.
Unter all der Watte spürte ich etwas hartes. Nicht jedes Mädchen wird Prinzessin, dachte ich. Nicht jede Prinzessin Königin.

Alles blüht

Es war einer dieser Vorsommertage, die Sonne schien, die Luft roch risch.
Sie war auf dem Balkon, als das Telefon klingelte; sie ging hinein. Unter ihren Fingernägeln war Erde.
“Hallo?”
Stille.
Sie trat wieder hinaus. Wenn es keinen Frost gibt, dachte sie, kommen bald die Tomaten.
“Hallo”, sagte sie zum letzten Mal.
Alles blühte. Die Leitung war tot.
Wenn es keinen Frost gibt, denke ich, wird man sie bald riechen.

Na saksach

Mieszka na stałe w Gorzowie Wielkopolskim, ale wciąż jest gdzie indziej i o tym pisze. Wydała dotychczas kilka tomików wierszy i dwie powieści, obie o pracy na Zachodzie. “Na saksach” to trzecia jej powieść, o pracy opiekunki starej kobiety w Berlinie. Książka nie została jeszcze  opublikowana, ale jest już przetłumaczona na niemiecki przez Emilię Skowrońską z Łodzi i przygotowana do publikacji w wydawnictwie Knaur w Monachium.  Wiersz “Demencja II” jest poetycką refleksją na temat tej samej pracy.

Łucja Fice

Demencja II

Zmieniam kierunki obyczaje, kraje – nie wiem gdzie rosnę
W tej chwili w Berlinie nad rzeką Havelą
Obok mnie babcia stara jak sosna
Spoglądamy na turystyczne statki łodzie jachty
Nabieram wody która przelatuje przez korzenie palców
Oddaj mi moja rzekę – mówi babcia i pokazuje słoje na korze rąk
Aleją przejeżdżają młodzi, śmiejąc się głośno
– oddam im moje piersi – rosną w ogrodzie za moimi plecami
leżą pod ażurowymi liśćmi
– moje nogi połknęła sarna – o! biega po drugiej stronie
– oddaj mi moją rzekę – powtarza
Nabrałam więc w garści wody i przelałam
Do babcinych słoi
– zobacz! – powiedziała zdziwiona
została mi kropla

File:Havel-Deetz-26-IV-2007-349.jpg
Havel by Botaurus / Wikipedia

Z powieści “Na saksach”

Die Vorstellungskraft der Großmutter und die Wahrheit über den Krieg

– Die Russen sind schon in der Nähe von Berlin, es ist gefährlich – ich verstand sie sehr gut.
– Mein Mann ist hier in Berlin – erklärte sie ungefragt.
– Und was macht er? – fragte ich gespannt.
– Wieso denn: was macht er? Er kämpft.
– Erzähle mir, wie dein Mann aussieht – fragte ich weiter.
– Er kommt hier im Augenblick, er muss den Anzug anziehen, der für ihn vorbereitet wurde.
– Wo ist der Anzug? – fragte ich.
– Komm, ich zeige ihn dir – Elisabeth stand ungeschickt auf und führte mich zu ihrem Schlafzimmer.

Über die ganze Wandlänge stand ein Schrank. Die Alte öffnete majestätisch alle Türen nacheinander.

– Nein, nicht hier. Ach, schau mal! Mit einem dünnen Finger zeigte sie auf einen grauen Sack mit einem Gehalt an.
– Nimm ihn heraus und lege den Sack ab – bat sie mich. Sie war sehr ernst. Ich hatte keine blasse Ahnung davon, was sich darin befindet, weil ich Omas Geschichten für Spinnereien hielt.

Langsam legte ich den Sack ab.
Meinen Augen bot sich eine grafitgraue und wohlbehaltene Uniform eines SS-Offiziers. Mir fielen sofort der Totenkopf auf der Schirmmütze und das Hakenkreuz auf der Binde auf. Ich erstarrte. Ich bin ein Zeuge der Geschichte und ich halte in meiner Hand etwas, was ich sogar nicht anfassen soll.

– Siehst du? Siehst du? – Er kommt gleich, weil er sich umkleiden muss. Ich log nicht. Elisabeth stemmte die Arme in ihre Hüften und stand stolz und aufrecht. – Leg sie auf dem Bett, er kommt im Augenblick – dies war beinahe ein Befehl.
– Und wie alt ist dein Mann? – fragte ich, indem ich die Uniform auf das Bett legte.

Sie legte ihren langen Finger auf ihrem Kinn, rieb es und bewegte sich nicht. Die dachte.

– Ich glaube, er ist dreißig, so wie ich – ihre volle Antwort machte mich die Schrecklichkeit der Demenz klar, die mit atemberaubender Geschwindigkeit fortschreiten wird, und ich werde zum Zeugen des Todes vom Omas Geist.
Ich schaute auf diese deutsche Uniform und berührte mit meinen Fingern den ledernen Gürtel und die runde Metallschnalle – ich berührte die Geschichte. Ich dachte an die fernen Kriegszeiten, die ich nur aus den Erzählungen meiner Mutter kannte.

An einer Mauer sah ich eine Gruppe von Männern und unter ihnen befand sich eine Frau mit zwei Kindern. Es war Herbst und die leichtgekleideten Leute warteten auf Erschießung im Regen und Kot. Ein Exekutionskommando wartete auf einen Befehl einige Meter von ihnen. Es war in Bereitschaft. Die Frau zitterte wie Espenlaub. Plötzlich nähert sich ihr und den Kindern ein deutscher Offizier und stößt sie aus der Reihe heraus. Er brüllt:

Raus, raus, zurück nach Hause.

Ich habe dieselbe Angst und leide dieselbe Qual wie die Frau damals. Sie war meine Mutter. Die Erinnerung, die – wie ich dachte – in Vergessenheit geriet und nicht imstande war, diese Ereignisse mit der Gegenwart zu verbinden, wurde wieder lebendig. Sie wurde von geheimnisvoller Bedeutung, so, als ich selbst mich in dieser geschlossenen – wie ich dachte – Welt befunden hätte, in der Welt, die wir nie mehr sehen. Und hier erweist es sich, dass sich in den Erinnerungen die geschlossene Zeit und Welt dicht vor mir befindet. Ein deutscher Offizier nähert sich mir und brüllt:

Raus, raus, nach Hause.

Dieser Offizier rettete mir das Leben. Ich erinnere mich daran, wie ich ganz nass nach Hause zurückkam.
Ich dachte, ich werde hier wie Gott in Frankreich leben, es erweist sich aber, dass die Worte meiner Mutter ersticken und wie trockenes Brot stopfen. Diese Erinnerung vom riesigen Trauma erwachte in mir gemischte Gefühle – das Rachegelüst und Haß gegenüber den Deutschen, die den Krieg verloren haben, und trotzdem geht es ihnen besser als uns! Diese negativen Gefühle beherrschten meinen ganzen Verstand und ich war gegen die schönen orangen Sonnenstreifen am Boden gleichgültig. Ich machte diese Bemerkungen mit derselben Gleichgültigkeit, als würde ich auf gläserne Blätter schauen. Ich war nicht imstande, einen Spaß zu haben, wenn ich auf diese tanzenden, miteinander verbundenen Punkte schaute.  Das Kältegefühl, das ich in diesem Augenblick hatte, überzeugte mich von der Erlebniskraft.

Übersetzt von Emilia Skowrońska

http://www.tvgorzow.pl/bohater/2012/113001bohater.html
http://www.echogorzowa.pl/blog/1/miasto/2012-10-04/z-anglii-i-z-niemiec–do-gorzowskiej-literatury-152
html http://www.lucyfice.republika.pl

http://lubimyczytac.pl/ksiazka/143124/przeznaczenie

 

Jego nowa twarz

Sigil of Scream

Jego nowa twarz

Chciał przymknąć okno, gdy nagły powiew wiatru poinformował go o przylocie matki. Zrezygnował więc ze swego zamiaru i usiadł z powrotem na kanapie, patrząc jak Maria przefruwa przez parapet. Kilka zgubionych ptasich piór oderwało się z jej magicznej szaty i sfrunęło na podłogę, gdzie zastygły w ostatnich promieniach pomarańczowego słońca.
– Znów nic nie robisz? – Maria spojrzała badawczo na syna, obserwującego ją z wyrazem apatii, charakterystycznym dla młodych bezrobotnych i arystokratów. – Wyglądasz jak z krzyża zdjęty.
– Bardzo zabawne – mruknął Jezus sarkastycznie i wyszedł do kuchni. Przechodząc przez korytarz słyszał jak Maria rozpina czarodziejską szatę. Widok jej nagiego ciała byłby czymś więcej, niż mógłby teraz znieść. Nigdy nie nosiła bielizny. Podszedł do zlewu i odkręcił wodę, napełniając nią nieduży puchar.
– Jest Magda? – krzyknęła Maria z drugiego pokoju.
– Nie ma – odkrzyknął ochryple. Ruchem ręki zamienił wodę w pucharze w czerwone półwytrawne. Odczekał jeszcze chwilę stojąc przy odkręconym zlewie i dając czas matce na założenie sari. Ostatnio w domu pojawiało się coraz więcej tych indyjskich bzdur. Rano budził go często zapach szafranu i olibaum. Jezus zastanawiał się jak się to skończy. Przepłukał gardło łykiem wina i wrócił do pokoju. Maria stała przed lustrem zakładając dziwne, brzęczące bransolety.
– Gdzie poszła? – zapytała nie przerywając czynności.
– Wyszła – stwierdził po prostu i wrócił na miejsce na kanapie, za stolikiem. Leżała tam duża, ciężka serweta, tkana w róże i pobrudzona woskiem. W tle na niej widniał krzyż.
– Skąd mam wiedzieć gdzie ją nosi? – „Dziwka” dodał w myślach z ponurą mściwością, ale i lekkim posmakiem przyjemności.
Maria odwróciła się od lustra i wbiła wzrok w wyblakłe oczy syna.
– Nieładnie o niej myślisz. Nie zapominaj, że jesteśmy jednością – uśmiechnęła się.
Jezus wzruszył ramionami.
– Możliwe, niemniej mogłaś mi zostawić jakąś lepszą część siebie. Wiesz, wolałbym nieco troski i uwagi, niż wieczną nimfomanię.
– Troska i opieka jest dla ludzi – odparła Maria z irytującą pewnością Wielkiej Matki. – A propos ludzi. Dzwonił ktoś do ciebie dziś rano, ale spałeś, więc cię nie budziłam.
– Kto? Przecież mamy zastrzeżony numer.
– Jakiś mistyk. Nie wiem skąd wziął nasz telefon. Wiesz jacy oni są, ci mistycy, zawsze pchają nos nie tam gdzie trzeba.
– Pewnie Franciszkanin – skwitował Jezus kwaśno. Franciszkanie irytowali go, za dużo duchowości. Zdecydowanie wolał Jezuitów – oni przynajmniej nigdy nie próbowali się z nim skontaktować.
– Będziemy musieli zmienić numer – dodał po chwili. – Jeśli jeden człowiek go zna, zaraz będziemy mieć na karku całą ich bandę. Wiesz jacy są ludzie. Wydaje im się chyba że prowadzę jakąś akcję charytatywną.
Zapobiegawczo pominął przekleństwa nawet w myślach. Wyjął z kieszeni na piersi cygaro i odgryzł końcówkę. Zapalił.
Maria usiadła na krześle naprzeciwko niego i złożyła ręce na kolanach. Gdy podniósł wzrok napotkał jej spojrzenie poza błękitnawymi oparami dymu. W pokoju robiło się powoli coraz bardziej modro. Zmierzch kładł się na sprzętach grubym kocem szarości. Aureole matki i syna świeciły coraz jaśniej w mroku, rozpraszając cienie.
– Wypalasz się – stwierdziła w końcu matka, po chwili milczenia. – Zrobiłeś się sarkastyczny i zblazowany. Kiedyś tak nie było.
– Świat jest sarkastyczny i zblazowany. Jestem mesjaszem na jego miarę. Poza tym ludzie lubią takich, to teraz modne. Może nawet zajmę się filozofią?  – odparł drwiąco, zaciągając się dymem.
– I zacząłeś palić…
– Część mojego image. W końcu jestem naczelnym magiem tego świata. Palenie zawsze było czynnością magiczną… Wiesz, władza nad ogniem i takie tam…
– Nie wiem, gdzie to cię zaprowadzi. Mógłbyś być bardziej taki… No wiesz…
– Jak Budda? – przerwał jej Jezus z ironią w głosie.
– Chociażby…
– A gdzie ten Budda, co? Facet którego nie było, nie będzie i nie ma. Pieprzone „wszędzie i nigdzie”. Sam się chyba znaleźć nie może. Wygoda dla deistów i ateistów. Mam dość tego wschodniego chrzanienia, oświecenia na haszyszowym haju…
– Jak chcesz. Nie namawiałam cię do powrotu do Indii – wzruszyła ramionami Maria – Po prostu mógłbyś mieć czasem bardziej pozytywne nastawienie. To ty sam sobie robisz gorzej…
Chciał coś odpowiedzieć ale w tym momencie oboje usłyszeli zgrzyt klucza w zamku i dźwięk drzwi uderzających o ścianę. Na klatce rozległ się śmiech, który jednak szybko zgasł. Chwila szeptów, szelest ocierających się o siebie ubrań. Odgłos oddalających się kroków i zamykanych drzwi zlały się w jedno.
– Magda wróciła – stwierdziła Maria po prostu i wyszła do przedpokoju. Za drzwiami zabłysło światło, kładąc się na dywanie w pokoju. Jezus pociągnął kolejny łyk wina, kobiece głosy w korytarzu szeleściły przez chwilę. Nie wsłuchiwał się w to. Zamknął oczy. Dobiegły go tylko urwane słowa: „znowu”, „wujek”, „porozmawiaj”, „wieczór”, „pije”… Cmoknięcie i oddalające się kroki Marii w głąb domu. Zawsze umiał poznać jej chód, nawet po dźwięku, nieśpieszny i w pewien sposób pełen klasy. Drgnął nagle gdy ktoś wyjął mu z ręki kielich. Otworzył oczy. Stała obok niego, w purpurowej, prowokująco krótkiej sukni i uśmiechała się z mieszanką troski i przekory. Choć tej drugiej było zdecydowanie więcej. Jej włosy lśniły lekko odbijając dyskretnie blask aureoli.
– Nie powinieneś pić z Graala – powiedziała miękko – Znów gnostycy i wizjonerzy będą chodzili przez miesiąc do tyłu.
Nie odpowiedział, zaskoczony jej bolesną namacalnością. Czuł teraz zapach jej perfum, zmieszany z wonią alkoholu, papierosów i dymem cygara. Mrugnęła i przysunęła sobie krzesło, siadając obok stołu, przed Jezusem. Prowokacyjnie odwróciła je oparciem w jego kierunku, tak iż widział koronkowe zakończenia jej pończoch, opinające ciasno pełne uda. Wiedział, że ma tę świadomość. Magdalena uwielbiała takie drobne zabawy, czerpała z nich przyjemność, nieodmiennie czy znajdowała się akurat w domu, w knajpie czy na wystawnym przyjęciu. Obserwowała go z rozbawieniem, bawiąc się resztką wina w kielichu. Przełknął ślinę.
– Gdzie byłaś? – zapytał wreszcie.
– Przecież wiesz. Chodziliśmy z Szatanem, tu i tam. Chciałam go zaprosić teraz, ale mówił, że ma sporo pracy.
– Nie lubię, jak się z nim zadajesz.
– Oj, daj spokój, wujek nie jest taki zły – uśmiechnęła się, mrugając z udawaną niewinnością. Była ubawiona jego reakcją. – Poza tym dobrze wiesz, że on płaci za większość naszych potrzeb. Chyba że chcesz opłacać mieszkanie ze swoich sztuczek magicznych…
Nie zripostował, nie miał na to sił. Wiedział, że miała rację. W sumie ich akcje na Ziemi szły coraz gorzej. Nie tragicznie jeszcze, niemniej kierunek był ewidentnie spadkowy. Kiedyś miał do tego więcej serca. Kiedyś go to bawiło nawet, wykorzystywanie magii do leczenia, spełniania życzeń czy zadziwiania śmiertelnych. Napędzał całą tę zabawę. Ostatecznie jednak pewne rzeczy znudziły mu się, a cuda wyszły z mody. Westchnął.
– Wypalasz się – zauważyła z troską.
– Już mi ktoś dziś to mówił.
Nie odpowiedziała, wiedziała kto. Chwilę trwała cisza, przerywana tylko tykaniem zegara, który dostał kiedyś od Ojca. W sumie nie przypominał sobie, by otrzymał więcej prezentów od niego.
– Powinniśmy wyjechać – powiedziała nagle Magdalena. – Wiesz, zmienić klimat, zmienić styl. Może coś bardziej pod Erę Wodnika? Teraz ludzie lubią takie rzeczy. Wiesz, moglibyśmy się wyluzować. Jak kiedyś. Za długo już jesteś czarownikiem dla ubogich, co to za klasa? Szkoda gadać. Pamiętasz jak byłeś Krishną? Coś takiego mam na myśli, wiesz – nowa twarz, nowe symbole, nowe imię… Coś na czasie, coś anty… O rany, zróbmy coś szalonego!
Ciemność gęstniała w pokoju. Dym zdawał się wirować i tworzyć jakieś dziwne symbole. „Może rzeczywiście,” pomyślał Jezus mętnie, czując jak głowa staje się coraz cięższa. „Może ona ma rację. Szkoda trzymać się przegranych spraw. Faktycznie ostatnio straciłem na rozmachu. Trzeba z tego wybrnąć… Tylko co wybrać? Francję? Magdalenę tam lubią. Może Stany, tam mają wielu bogów udających śmiertelników… I śmiertelników udających bogów… Będą musieli to przemyśleć… Może rano, jak się wyśpię… Nowa twarz… Nowe imię… Coś nowego? Anty…? Antyteza…? Antychryst…? Antychryst! Tak, to może być to…”
Magdalena dopiła wina z kielicha patrząc spod przymrużonych powiek na zasypiającego mesjasza.

***

Strona internetowa autora

Dear Mr Murakami

Ewa Maria Slaska

Dear Mr Murakami,
this letter is a novel written at the beginning of the New Chinese Year 2009.

Dear Mr Murakami,
just for you to know: You were born January 12, 1949. (Many happy returns!) I was born 9 months later, on 2nd September. I am a cow and you are a rat. Your year finished shortly after your birthday. Now it is my year. The Year of a Cow. La vache qui rit. It began on January, 26th.

We are both writer. You the famous one, me not. I am a Polish writer living in Germany, you  a Japanese one  once living in USA.

Last week I decide, I have to write a letter to you. You will see, why. I will send it to your publishing house in Köln and they will send it to you. It is very nice of them and I am grateful they are ready to do it.

This letter is a long story with some other stories inside, Mr Murakami, so be prepared.

With many many greetings
Yours sincerely
Ewa Maria Slaska

PS. Berlin, 21st February 2013

Either Dumont did not send my letter to Murakami or he just did not answer. Both is possible. Meanwhile the Polish magazine “Odra” published that “letter” in Polish.

Writing a letter to Haruki Murakami

Reading Blind Willow, Sleeping Woman 1

Dear Mr Murakami, I begin with a quotation of your own text “Chance Traveller” as it was published in Harpers. You, Haruki Murakami, are speaking to us as the narrator staying before the curtain, delivering prologue.

“The reason I´ve turned up here is I thought it best to relate directly several so-called strange events that have happened to me. Actually, events of this kind happen quite often. Some of them are significant and have affected my life in one way or another. Others are insignificant incidents that have no impact at all. At least I think so.
Whenever I bring up these incidents, say, in a group discussion, I never get much of reaction. Most people just make some noncommittal comment, and it never goes anywhere. It never jumpstarts the conversation, never spurs someone else to bring up something similar that´s happened to him. The topic is like so much water flowing down the wrong channel and being sucked up in a nameless stretch of sand. No one says anything for a while, then invariably someone changes the subject.
At first I thought I was telling the story wrong, so one time I tried writing it down as an essay. I figured if I did that maybe people would take it more seriously. But no one seemed to believe what I have written. “You´ve made it all up, right?” I don´t know how many times I´ve heard that. Because I´m a novelist, people assume that anything I say or write must have a touch of make-believe. Granted, my fiction contains more than its share of invention, but when I´m not writing fiction I don´t go out of my way to make up meaningless stories.”

So, Mr Murakami, I believe you, I take up, what you have said, it jumpstarts the conversation (one-sided, well, but it doesn´t matter), it spurs me to bring up something similar, that´s happened to me or to somebody I know very well. Vous l´avez voulu, George Dandin.

Reading A Wild Sheep Chase

At the beginning there was a novel A Wild Sheep Chase. Your first novel I’ve red. Reading in a tube. Absolutely inside this book suddenly I looked up and saw a young man sitting opposite to me reading the same novel. At the same time he also looked at me. We didn’t spoke to each other. We only noticed the merely fact. Nothing important.

Your books are good. But you know it. For me they are more. They do things. In me and around. Supposedly you know it too.

They meet in a tube. Read in German. Doesn’t matter. I red your books in German, English and Polish.

Reading The Wind-Up Bird Chronicle

It happened on 1st April last year. A fool day. But you know it. I think you know the all details about the European culture better than most of us.

It happened to me (to me?) on 1st April. One week before I borrowed your novel The Wind-Up Bird Chronicle from my nephew. I already read it almost to the end, but as there were only few pages left, I fall asleep (it was because of the spring time change, which make me always falling out of sleep balance). After an hour I waked up and started to read further. I read already a scene in a hotel. Toru Okada, the main person, is in hotel, where he probably meets his lost wife. He is not sure, he never saw this person in hotel. It was always dark as he was there. If he was there at all. Now he is in that hotel and there is a light in, but in that very moment, he will see that woman, the light suddenly switched off. As I read it, a lamp in my room switched off too. I thought it was a bulb, but no, it was not a bulb, all lights in my flat were off. I went to check the security plugs, but, halas, no, they were also ok. So I knew I have to check also the entire house security. I went out of my flat. The neighbours were already in the hall, they said, the main security plug is fully ok. We went out. The whole street was without light. I went back home, made a candle light and read your book to the end. Then Martha, a young woman renting a room in my flat, came back from the university. We didn’t want to sit in a dark flat, not even being able to make tea (we have only an electrical stove and / or cooking machine), so we went to the walk. We found a lot of people doing the same, so the streets were really crowdy.  Everybody spoke about the light being out of operation. Strange, but people were not nervous. They were rather jolly and friendly to each other. It was almost like Sylvester or carnival. Everybody said, it was funny, while there were some streets with light and other ones without. Nobody understood why. On the Bergmannstrasse, the main street in our part of the town, which was dark, we saw the ambulance car of electricity service. It had flashing orange warning lights. We went to it, wanting to ask the security men, whether they know, our street, which is quite far away, is also without light. But the car was dark inside and there was nobody to ask. We stood there a while looking at the orange bulbs. Do something, said Martha and in that very moment the light revived in the whole street. People shouted “hurray!” and it was even better than Sylvester. Hallelujah!

Mr Murakami, you switched the light off in the whole district, but Martha and me repaired it, just looking at the service car. Here you are!

So, you see, Mr Murakami, it is like that with you and me in Berlin.

Reading Blind Willow, Sleeping Woman 2

Eight months are gone. Now it is January 2009. I am reading Blind Willow, Sleeping Woman. In Polish. By “The Seventh Man” I asked myself, what I will tell being in such an imaginary situation as in that story. We are sitting in a room, everybody is telling about something strange, what had happened to him. Or to her.  It is a similar situation in “Crabs”. Or even better. The story teller was telling you and only you his story. He had your full attention only for what he was saying. Whatever. If I have a chance of telling you the story, what will I say you?

Next day I went to visit my friend, Anna. She was ill, lying in bed, wanting something, not really knowing what. Shall we see a film together? No, I answered, I have no time. I have to go soon. So tell me the story. She said I shall tell her a story.

They were many stories. They had to be. First about you. Than about us. And than the proper story. The story for you. My friend Anna is a reader but she read just another books. So I had to tell her about you. I gave her a short explanation. You are a very good Japanese writer, who’s books we used to read since years. “We” means my son, my nephew and me. My son gave me the first book of you to read. A Wild Sheep Chase. Then I started to buy your books for him. Kafka on the Shore for example. As you already know, last year I borrowed The Wind-Up Bird Chronicle from my nephew and as Christmas gift last year he gave me the Blind Willow, Sleeping Woman. Well, I tell her, you write strange stories, but no fantasy. They are neither magicians nor witches in your books, no magical utensils and not a trace of parapsychology. But they are strange.

Mister Murakami, please believe me that I did not read yet your novel “Chance Traveller”. That I first read a day after and it is why I write that letter. In “Chance Traveller” you spoke exactly about those matters I told my friend a day before. Whatever. So, I said, since yesterday I am thinking about the stories I could tell Murakami being a sort of “The Seventh Man”. Of course, I could tell her the story about electricity crash and The Wind-Up Bird Chronicle, or even about meeting a man in a tube, reading A Wild Sheep Chase. But they are not that sort of stories. They are good, no question, but they are stories about you. Not for you.

For you I found another stories. One of them I told my friend Anna. It is about normality. It is a long story. Another ones are short and I begin with them, just for having it done.

Keukenhof

Some years ago I went to Holland for a short trip. Some sightseeing, some meetings with friends and a visit in Mauritshuis in Den Haag (The Hague) to see a gorgeous exhibition of Jan Vermeer van Delft. I used to travel all around the world to see his pictures. He is my best painter as you are my best writer, taking this place as third, because Marcel Proust and than Gabriel Garcia Marquez possessed this place before you. On the last day I went to Keukenhof. It was spring, a proper time to visit the park there. The park people write on their homepage: “Nowhere else in the world are the flowers and colours of the spring as glorious as at Keukenhof. You get the opportunity to see millions of bulbs in flower, fantastic flower shows and the largest sculpture park in the Netherlands and is the most photographed place in the world. Enjoy the spring!” Truly it is impressively, how many flowers they show. Tulips, irises, daffodils, crocuses, narcissus. In thousands. But not lily of the valley! I was sure I am wrong. There must be also the lily of the valley. Somewhere. It was as being Gerda in that Andersen story of Snow Queen, wandering through the witch garden and looking for roses and finding not a one. I went systematically through the whole park of Keukenhof, path for path, looking right, looking left. Nothing. Tulips, irises, daffodils, crocuses, narcissus.  Even first roses. Amaryllis. Tulips, irises, daffodils, crocuses, narcissus. And no one lily of the valley! I went fully resigned out of the park into the economic part of it, hidden behind a tiny little forest. Nobody erred there. The trees were still dark, sheetless, greenless. That colourful park was prepared for the tourists making photos, the real nature was not so photogenic. But there I found my lilies of the valley. They were pale, weak and thin. Nobody cared about them, they were not for show. They were only for me.

Well, the question is, did I made them or did I found them? You shall be sure, I wanted to find them, so it happened like I wanted. I am rather not so sure.

Kreuzberg

Writing about tourists making photos one think immediately about Japanese. Sorry, but it is like that. I mean in Europe it is like that. Japanese tourists making photos are proverbial. I am living in Kreuzberg. It is a famous part of Berlin. No, it is not. It used to be. In 80 an alternative way of life was invented and practiced there. You could find every sort of strange people in Kreuzberg, punks and old hippies, lesbians and gays, pacifists, softies, vegetarians and vegans, and even florans, if you know, what I mean,  foreigners, artists without success, singles, not married couples, mothers with illegitimately children, preferably coloured, looser, being proud of being a looser, junkies and unemployed, you see, every sort of opponents of  normal social structures including clothes and hair style were to meet in Kreuzberg.

Now almost 30 years later we are not so wild, we became more calmly and are not so in fashion as we used to be, but it is still nice to live here. We have two big public parks in Kreuzberg, one with a high hill, one of the highest in Berlin. We call it mountain! 66 meter! On the top of it there is a monument erected in 19 century for a German victory against France. It is why it is called Victoria Park. Belonging to the „mountain“ and to the monument there is also an artificial waterfall of 24 meter height.

I am living in a street leading directly to waterfall. It makes me always happy even thinking about it. I am really happy living to the foot of a mountain with a waterfall. In winter there is no water in waterfall. They close the water for a cold half of the year, mostly on the 1st of November and open it again in April. But there are some years there is no water in a waterfall even in a warm half of a year. It is because of money. Yes, it costs money, to keep the water running in waterfall. But even then sometimes the waterfall would be open again for some days or weeks and you can never tell why or when. It takes a bit of my happiness away if in summer there is no water running in Victoria waterfall. If so, getting out I always use to look to the waterfall to check, let say, the water situation.

It was a sunny summer work day. Let say Tuesday. Nothing special on that day. Just Tuesday. I went shopping and a short look to the waterfall said me snafu, situation as usually, no water. Half an hour later coming back home suddenly I saw water glistening in the sun. They let the water flow! Hallelujah!! I run into my flat, let my bags lay, took sun glasses, book and cigarettes and run to the waterfall. I was one of the first there but soon there were many people at the waterfall. Mothers with Kids, old couples, some vagabonds, young women wearing glasses, all with books in their hands. A Turk family. We were quite a party. All of us sitting on the benches or stones or just staying on a small bridge, looking eagerly to the troubled water. I thought, it was like a Miracolo a Milano, everybody coming out to see sunshine, or maybe like in Japan, when thousands are going to see the plum trees in blossom. And the Word became Flesh. After half an hour three Japanese, two young women and one boy, came to the bridge and made photos. They posted themselves with water in a fond, separately and all together, making all sorts of obligatory photos to the topic “Me and a waterfall in Berlin”.

Why did they come? There was not such a question by all the others. They were like me, people living in the neighbourhood, looking every day to the waterfall, checking almost automatically, whether there is water or not. But how did that Japanese get the new? No idea. But they did. They did, they come, they made photos and went. We stay somewhat longer, but it was not the same. Something was gone. So we went too. Taken away as a photo the miracle was over as soon as it happened.

Normality

It is a true story. Because one person who is concerned in this story is still alive, I feel obliged to change some details, even if the chance she read these lines is rather small.

I was growing up in a strange family of artists and voyagers. My mother was a painter, my father musician and seaman. The friends of them, mostly ten or more years younger then they both, were also artists, art students, or at least interested in film, music, poetry, paintings and all that jazz. Of course also jazz. With the exception of my mother they all were also interested in exploring the world. Alpinists, sailors. Overwhelming the elements. Strong men and interesting women trying to keep a pace. In this group of maybe ten or fifteen people the most important was K. He was older than the rest of them, just slightly younger then my parents. He was the first who came. The rest, they all came to us because of his recommendation. There were ones which came just a couple of time and than vanished, but the “hard core” stayed truthfully through years and even decades. K. and his girl friend, Maria, with whom he parted after some years, but she also stayed as a home friend in a group. Then D. and three brothers J. and their young beautiful sister, which became the next girl friend of K. and which is my main person in that story, let say, Agnes.

They were coming every day. They ate with us, they slept on a guest couch or just on the floor. The house was full of loudly played music and smoking people. Always discussing, always finding something new and exiting, laying a lot of weight in interests, behaving and looking different as the “normals”.

I am not sure, but I think, they came as I was six or almost seven, shortly before I started going to the school.  At least ten years they lived partly in our home rejecting all forms of stabilisation. After ten years the group began to loose its homogeneity. In the time coming, the young women left, getting married to somebody else, with the exception of Agnes. Then the first male member of the group married too. They were still friends, but there was no more that group of young angry men as it used to be such a long time. They were not angry any more, and maybe also not so young.

Only K. stayed himself from yore, intelligent, brisk, critical and angry, difficult, still living in informally relationship with Agnes. But Agnes, even Agnes, was with years floating tired of that form of life. They were together ten, maybe even fifteen years, but she was in a first line a sinister, strange and unpleasant situation in communistic-catholic Poland.

She wanted a normal life.

They married. My God, how long time it was before they did it at least. In that time I finished my study and married also, only one year later.

Then he went to a sailor trip. Maybe it was that proverbial last drop. Agnes decided to divorce. In her letter send to him overseas she wrote, she need stability and a normal life. She doesn’t want to be a wife of never settled angry man.

His yacht never turned back. Only her letter came back. The sailors’ community in the whole world searched it two years long in all waters, passable or not passable. Live or dead. Nothing was found. It vanished and the story went to the chronicles of world yachting.

Her letter came back and was opened by her mother in law. Which hated Agnes. And hated her even more after reading, what she wrote. She told it everybody and everybody told it again and again.

Agnes was neither divorced nor widow. And she was pregnant. Our sons were born in almost the same time. But her son was born incurably ill. Abnormally.

So, it is my story for you. A story about a woman wanting a normal life.

If you have read it till now, I thank you.

But of course, you did not read it.

***

Anyway, I send this letter to him and he never answered.

Chłopiec i dziadek

Rys. Krzysztof Pukański

Rys. Krzysztof Pukański, Dziadek

Krzysztof Pukański

Chłopiec

Chłopiec wracał z biblioteki. Pod pachą niósł pierwszą wypożyczoną książkę. Z regału w pokoju rodziców przeczytał już wszystko, co było odpowiednie dla jego wieku, a nawet nieco ponad to. Szedł powoli poboczem, przeglądając ilustracje. Gdy słyszał warkot samochodu, schodził bardziej na bok, nie odrywając wzroku od lektury, a po chwili wracał na skraj asfaltu. Gdyby miał kilka lat więcej, można by
pomyśleć, że jest pijany. Do domu nie było daleko, jakieś pięć minut zygzakowania, w tym tempie może siedem. Zamiast jednak iść prosto, zatrzymał się i jakby z wahaniem skręcił w boczną uliczkę, prowadzącą między zabudowania. Znał tę drogę, ale rzadko tędy chodził. Nie mieszkał tu żaden z jego kolegów, ani nikt z rodziny, ani nawet staruszka, do której codziennie chodził po mleko. Ot po prostu jacyś anonimowi sąsiedzi. Wiedział, że minąwszy kilka domów, walącą się szopę z bardzo tajemniczymi fragmentami maszyn i stojącą trochę z boku pokrzywioną białą chatę, droga skręca ostro w lewo i zaczyna piąć się pod górę, aż w końcu wchodzi w świerkowy zagajnik. Po drugiej stronie wynurzała się z niego i biegła przez zielone o tej porze roku łąki i pola porośnięte młodym zbożem. Nie miał ochoty wracać do domu. Nie gustował też w spacerowaniu po polach, ale teraz coś ciągnęło go w nieznane. Nieznane zaczynało się tuż za zagajnikiem. Z lekko ściśniętym gardłem, z gulą zmieszania i niepewności w żołądku wyszedł spomiędzy budynków i stanął pod rosnącą obok krzywej chaty jabłonią. Zerwał całkiem jeszcze zieloną papierówkę i już chciał wbić w nią mleczaki, gdy spostrzegł, że z ciemnej jamy otwartych teraz drzwi przygląda mu się ubrana na czarno kobieta.
Nie krzyczała, nie przepędzała go od jabłek, co byłoby normalną znaną mu reakcją, nie biegła za nim z kijem. Po prostu stała tam i patrzyła na niego. Mogła mieć ze czterdzieści lat. Czarna suknia, siwiejące włosy i zmęczone rysy twarzy postarzały ją nieco, ale najwięcej urody odbierał jej smutek. Gdyby nie on, byłaby piękną kobietą.
Patrzyli na siebie dłuższą chwilę, gdy w końcu przypomniał sobie o jabłku tuż przed twarzą. Nie odrywając od niej wzroku ugryzł owoc. Czując jego cierpki smak i przełykając pierwszy kęs zobaczył, jak kobieta odwraca się i zamyka za sobą drzwi.
Ruszył dalej.

Wratislavia reblogged

Ernest Dyczek

Wratislavia (1)

(część trylogii)

Dzień pierwszy

25 sierpnia 1980

Przedpiekle

Prolog

     Wydarzyło się to w okresie, kiedy zdołano za przyzwoleniem ogłupionej części inteligencji oraz kasty lumpenproletariatu, wspomaganych najtępszymi robotnikami niewykwalifikowanymi, nazwanymi później przez lokajską elitę “robolami”, urzeczywistnić czarną utopię Marxa i Lenina, pod batutą zbrodniarza wszechczasów Stalina oraz jego zboczonych, sadystycznych wasali, spośród których wywodził się Bierut, który wyhodował Gomułkę na więziennym wikcie, który wyhodował Gierka na górniczym trudzie, który wyhodował Kanię na tłustej milicji, który nie zdołał już nikogo wyhodować, bo wykopał go Jaruzelski, generał, oszlifowany przez Stalina, który wyhodował Malenkowa, Bułganina i Chruszczowa, ale Chruszczow zdołał wykolegować Malenkowa i Bułganina, tego zaś wykolegował później Breżniew, który wyhodował Czernienkę, lecz tego sklerotyka, z pominięciem kolejki, wykolegował Andropow, ale Czernienko przeczekał i doczekał, niestety umarł bezpotomnie, dając przez swoją impotencję polityczną nieopatrznie pola Gorbaczowowi, który ujrzał to, czego inni widzieć nie chcieli, czyli że utopia Marxa i Lenina to nie tylko czarna utopia, ale też czarna rozpacz, przestraszył się nie wiadomo dlaczego tej czarnej utopii i czarnej rozpaczy, postanowił więc usunąć ze sceny politycznej gerantologiczną aktywokrację oraz atrapy czarnoutopijnych kulis, by na ich miejscu ustawić zdroworozsądkowy aktyw i świetlanoutopijne kulisy myślenia życzeniowego, który to proces miał trwać czas jakiś jak czkawka, czyli do chwili aż pozostanie ostatnia kropelka ropy naftowej, ostatni okruszek węgla kamiennego, rudy żelaznej i ostatnia drzazga z bujnego drzewostanu rozległej Syberii. Ale nie przewidział, że generał Jaruzelski, oćwiczony przez Stalina, okaże się zającem i odda berło Rakowskiemu, fajtłapie o nerwach jak gumowe postronki, a ten zamiast wąsaczowi Wałęsie zgolić wąsy, jak ostatni głupek wyprowadził sztandar i tym głupio rozpaczliwym gestem zmobilizował w ojczyźnie rewolucji resztkę gerontokracji na czele ze w sztok pijanym Janajewem, którego jak w pijanym widzie, albo w rozwiewającym się śnie, zmiótł Jelcyn – i stało się, że jak za dotknięciem czarodziejskiej różdżki, albo w rozpadającym się śnie o świcie, zapadły się niemal wszystkie Autosje i Mortalie, zaś Wratislavie, dzięki piekielnemu rodowodowi, przetrwały w pamięci tych, których nie zdołano wymóżdzić oraz solidnej, kamiennej i ceglastej strukturze, stworzonej jeszcze w solidnych czasach przedutopijnych, kiedy jeszcze nie budowano miast z papieru, instrukcji i plenarnych posiedzeń.

     Aktywokracja obudziła się z ręką w nocniku. Nieprawda – przez pięćdziesiąt lat trzymała rękę w gównie – teraz część z nich wierzy, że ten spektakl zafundowała im CIA, a część jest święcie przekonana, że to KGB zmiotło ich ze sceny, by osadzić na niej prawowitych internacjonałów, co też niebawem się stanie, kiedy Putiny i Łukaszenki obejmą w dożywotne władanie podupadłe imperium, chociaż z braku marksistowsko-leninowskiej instrukcji, nie bardzo będą wiedzieli co z tą masą upadłościową zrobić, szczególnie wtedy, kiedy wsadzą do więzień oligarchów, jedynych, którzy mieli sensowne, czyli właściwe pomysły ekonomiczno-imperialne.

*

     Ale jedynej prawdy szczególnie nasza polska, rodzimego chowu aktywokracja nie była w stanie nigdy przyjąć do wiadomości, że dzban dopóty wodę nosi, dopóki się ucho nie urwie – i się urwało, i się wylało, i się rozlało całe nagromadzone upokorzenie się rozlało. Krząta się jak w ukropie aktywokracja, a tu upały późnosierpniowe, leje się pot z łysin aktywu, czym tu schłodzić, czym tu uśmierzyć, jak napocząć ten pasztet, cuchnący z oddali, znad morza ten szkwał, aktyw się trapi, aktyw w ukropie, w piekielnym klinczu, jak w paszczęce Lucyfera – ale w tej paszczęce żadnego światełka, ta paszcza jak tunel, bez wyjścia, bez wyjścia.

*

     Kiedy podpisało się cyrograf z partią komunistów, trzeba składać raporty, choć nikt nie ma obowiązku tych raportów czytać. Moich raportów pewnie też nikt nie czyta. Mogę więc nie zważać ani na styl należny raportom, ani na wiarygodność faktów, których ścisłości i tak nikt nigdy nie dociecze.

     Zawsze solidnie i regularnie zanosiłem raporty do swojej macierzystej POP. Ponumerowane, starannie spięte i podpisane nazwiskiem nadanym mi z urzędu. Nigdy nie zhańbiłem się anonimowym donosem, ten rodzaj piśmiennictwa zostawiałem szubrawcom. Nikt nigdy nie budził we mnie większej odrazy, jak płatny lub wywołujący odruch wymiotny, bezinteresowny szpicel.

      …kiedy stwierdziłem
obecność Norberta
Kusia we Wratislavii…

     W momencie, kiedy stwierdziłem obecność Norberta Kusia we Wratislavii, musiałem też przyjąć za pewnik bytność Belli w tym mieście. Wymagała tego wewnętrzna struktura bytu jako takiego. Rozrzedzał się i zanikał zdekretowany świat realbego socjalizmu, w którym nie było miejsca dla Norberta-Wierszoklety, ani tym bardziej dla Belli, której przecież w ogóle nie było. Wratislavia wyłaniała się z niebytu jak nierzeczywistość z rzeczywistości. Kto nie rozumie, nich dalej nie czyta.

     Postanowiłem zatem pisane raporty w nowej sytuacji opatrywać nową numeracją i na razie nigdzie ich nie zanosić. Mój czas dokonał bowiem pełnego obrotu. Znowu znalazłem się w kontrapunkcie swojej i nieswojej biografii. Realność bytu utraciła opokę, którą była wiara w możliwość urealnienia marzeń o progresywnym człowieku jutra, ale owa wiara w rezultacie mnie samego wepchnęła w potrzask archetypowej niemocy ducha, szamocącego się między chciejstwem a realnością gołej egzystencji.

Copyright © by Ernest Dyczek, Wrocław 2011

Uwaga! Ta strona została zreblogowana. Dziękuję autorowi za wyrażenie zgody

Dzieci rodzą się i wiedzą

Tekst tego opowiadania ukazał się w roku 2011 w dodatku literackim “Kuriera Szczecińskiego”. Bardzo lubię tę gazetę i jej redaktorów, mam więc nadzieję, że nie wezmą mi za złe, jeśli powiem, że być może nie wszyscy moi potencjalni czytelnicy mieli szansę przeczytać ten tekst wtedy, gdy się ukazał. No bo skoro ja nie miałam…

Ewa Maria Slaska

Dzieci rodzą się i wiedzą

Dzieci rodzą się i wiedzą. Nie wiadomo skąd, ale wiedzą. Są tacy, co twierdzą, że to pamięć poprzednich wcieleń. Albo duszy nieśmiertelnej, która póki w momencie porodu nie została przywiązana na stałe do ciała, krążyła swobodnie po świecie. Może jest to zresztą po prostu pamięć genetyczna. Mój syn zapytał mnie kiedyś, co to za wojsko wychodzi zza pieca. Miał cztery lata, mieszkaliśmy w mieszkaniu z kaloryferami i nie jestem pewna, czy on w ogóle kiedykolwiek widział piec. Gdy próbowałam go namówić, żeby mi opowiedział, co to było za wojsko, opisał żołnierzy w granatowych obcisłych kurtkach i białych spodniach z kwadratowymi pudełkami na głowie. Takiego użył słowa – pudełka. Myślę, że musiały to być czaka, czyli za tym jakimś piecem chowali się ułani, których nigdy nie widzieliśmy, ani on, ani my, ani pewnie nawet nasi rodzice, ale nasi dziadkowie, pradziadkowie naszego syna – tak. Jeden z nich sam był ułanem.

Stąd może ja bałam się płonących miast. Gdy byłam dzieckiem, nocami straszył mnie pożar Warszawy. Urodziłam się po wojnie, nie widziałam jak płonie Warszawa, byłam też za mała, żebym mogła znać takie obrazy z filmów o wojnie. Moi rodzice w sprawie wojny milczeli jak zaklęci. A jednak nocami śniły mi się płonące ulice i walące się domy.

Patrzę na tę właśnie urodzoną dziewczynkę i zastanawiam się, co widziały i co wiedzą te smutne oczy. Ma oczy jak smutny lemur. Najsmutniejszy lemur na świecie. Nie widzi mnie, widzi coś.

Jeśli to, co widzi, to pamięć duszy do wczoraj swobodnie poruszającej się po świecie, to nie jest wykluczone, że widziała, jak Muhammad Al-Bibi, sympatycznie wyglądający osiemnastolatek, zabił Kadafiego jego własnym złotym pistoletem. Widziała wielkiego władcę, jak ukrywa się w rurach betonowych. I widziała jego głowę. I to, że ranny Kadafi został sponiewierany, że ktoś go przewracał, bił, szturchał. Widziała, jak krzyczy, jak żebrze o pomoc. Zabito go jak psa. Tak w XXI wieku umierają orientalni tyrani, Sadam Hussain, Osama bin Laden, Kadafi. Wyciągnięci jak wściekłe lisy z ponurych schowków. Nie przynosi to chluby naszym czasom, że pozwalamy na to, ba, wydajemy rozkazy, by tak umierali tyrani.

Tyrani XX wieku mieli lepiej. Hitler popełnił samobójstwo, to wcale jeszcze nienajgorszy koniec. Stalin i Tenno umarli we własnych łóżkach.

Co widziała Ivana, córka Bakiry, zanim się wczoraj urodziła w szpitalu świętego Józefa w Berlinie? Wojnę w Bośni i Hercegowinie z Serbami. Najbardziej krwawy konflikt w Europie od końca II wojny światowej. Bombardowanie Sarajewa i aleję snajperów. Masakrę w Srebrenicy, osiem tysięcy ciał w zbiorowych grobach. Masowe gwałty kobiet w Górach Dynarskich.

W tej rodzinie kobiety wcześnie wychodzą za mąż i wcześnie mają dzieci. Znałam więc nie tylko Bakirę, matkę Ivany, ale także jej babkę, a nawet prababkę. Poznałyśmy się prawie 20 lat temu, kiedy Bakira miała kilka latek i mieszkała z matką i babką w schronisku dla uchodźców. Uciekły z wioski pod Srebrenicą. Same kobiety. Babka, matka i córka.

Był początek wojny w Bośni, wiadomości z frontu były wstrząsające, a to zawsze wzmaga berlińską potrzebę czynienia dobra. W Berlinie czyni się dobro na zawołanie. Do schroniska przynoszono sterty odzieży. Była bardzo potrzebna. Standardowa pomoc dla uciekiniera wojennego obejmowała wprawdzie również komplet ubrań, ale ci ludzie pojawiali się u nas dosłownie bez niczego i jeden komplet odzieży w środku zimy nie załatwiał problemu.

Bakira, jej matka i babka właśnie zostały przyjęte do schroniska, gdy przed wejściem zatrzymała się wypasiona bryczka, z której wysiadł masywny, ubrany na czarno facet z byczym karkiem. W ręku trzymał dwa wielkie niebieskie worki plastikowe, wypchane po brzegi. Portier wysłał go do nas do biura i tak właśnie nastąpiło zrządzenie losu. Facet był Polakiem i pracował „u Państwa”, którzy kazali mu zapakować do worków rzeczy po zmarłej właśnie mamie i zawieźć do nas.

One wychodziły z biura, on wchodził. Zatrzymaliśmy je i poprosiliśmy Henryka, by zaniósł im te worki do pokoju. Miały sobie wybrać, co chcą, a resztę, ewentualnie, oddać. Tak to babka Bakiry została właścicielką czarnego futra z karakułów. Było takie małe, że pasowało tylko na nią. Bo babka była maleńka. Trzeba było zorganizować skrzynki plastikowe, na których musiała stanąć, jeśli chciała gotować, bo nie sięgała pieca. W wolnych chwilach chodziła po okolicy, ubrana w czarne karakuły, i zaglądała do śmietników. Tak ją kiedyś sfotografował jakiś dziennikarz. Zdjęcie babci w karakułach siedzącej na szczycie kontenera śmieci obiegło cały Berlin. Ja sem w nowinach, ogłaszała babka Bakiry wszem i wobec. Jestem w gazecie.

Ale to nie karakuły były zrządzeniem losu, tylko Henryk, barczysty Polak, który je przyniósł. Popatrzył na Amrę, matkę Bakiry, która była prześliczna jak orientalny Anioł (a Anioły muszą być orientalne, pochodzą przecież od biblijnych cherubinów), a z Bakirą na ręce wyglądała jak Madonna i … zakochał się.

Tu trzeba wyjaśnić, że… Ach nie, za dużo by wyjaśniać. Czytelnik musi uwierzyć. Bośnia jest w dużej mierze muzułmańska. Z wojny bośniackiej uciekały początkowo tylko kobiety. Przyjeżdżały do obcego zimnego kraju, w którym nie było bomb, ruin i szczurów, ale nie było też słońca, śpiewu, muzyki, jedzenia czerwonego od papryki, tańców na świeżym powietrzu, zalotnych uśmiechów. To jednak tylko sprawy powierzchowne. Bo jednocześnie w Berlinie nie było patriarchalnych strażników tradycyjnego porządku, surowych ojców, wszechobecnych braci, zazdrosnych mężów. Za to była swoboda wyboru stylu życia i emancypacja kobiet. Kobieta miała prawo być wyemancypowana, a jednocześnie musiała, bo inaczej nie dałaby sobie rady. Musiała nauczyć się języka i nauczyć się, jak sobie radzić w tym świecie, który był tak inny od wszystkiego, co kiedykolwiek znała. Uciekające przed wojną Bośniaczki emancypowały się na naszych oczach. Emancypowały się i rozkwitały. Były piękne i samodzielne. Amrze towarzyszył w tym Henryk. Jak na warunki europejskie polski kochanek to przeraźliwie zacofany maczo, ale dla Amry Henryk był pionierem feminizmu. Nie dlatego, żeby uważał, że tak trzeba, albo że coś się kobiecie należy, po dwóch tysiącach lat patriarchalnego ucisku, nie, Henryk przyznawał Amrze mnóstwo praw, bo był istotą bezrefleksyjną i postępował tak, jak postępowali wszyscy w jego środowisku. Przy Henryku Amra miała więc tyle wolności, ile miewały dziewczyny jego kolegów, a to w pewnych okolicznościach wcale nie było mało. A do tego Henryk był zakochany, a zatem, jak każdy polski kochanek, sentymentalny i romantyczny. Nosił torebkę Amry, otwierał drzwi, pomagał wkładać płaszcz, przynosił kwiaty i czekoladki.

Ale potem, kiedyś, jeśli nie zginęli na wojnie, w Berlinie pojawiali się mężczyźni. Przyjeżdżali, instalowali się w świecie, który zorganizowały im kobiety, szli po ścieżkach, legalnych i nie, które wydeptały dla nich kobiety, korzystali z tego, co osiągnęły i uzyskały kobiety i … odbierali im prawo do jakiejkolwiek decyzji.

Mąż Amry przyjechał w rok po niej, też zimą. Był to dziki wojownik o ponuro przystojnej twarzy, inwalida wojenny, któremu snajper odstrzelił lewe ramię. Miał na imię Zdrawko, co dla polskiego ucha brzmiało lekko i radośnie, ale oczywiście Zdrawko nie był radosny, a jego wejrzenie zapowiadało, że lekko też nie będzie. Mniej więcej po miesiącu Zdrawko dowiedział się, że Amra ma, czy też miała, kochanka. Raczej miała, bo gdy Zdrawko się pojawił, Amra nie miała najmniejszej szansy, żeby spotykać się z Henrykiem. Zdradziły ją dzieci. Jakaś dziewczynka w piaskownicy odebrała Bakirze piłkę. Bakira zaczęła płakać. Amra rzuciła się jej na pomoc. Chwyciła dziewczynkę za włosy, matka dziewczynki doskoczyła do Amry, rozorała jej twarz paznokciami, z pokoi na podwórko wybiegli mężczyźni, już szły w ruch śrubokręty, broń każdego twardziela w kraju, gdzie noszenie przy sobie noża jest karalne. W ciągu kilku minut spokojna zabawa dzieci pod opieką matek zamieniła się w preludium wojny. Portier dzwonił już po policję, my próbowaliśmy okiełznać burzę. I wtedy pokrzywdzona rzekomo dziewczynka krzyknęła do Amry, że jest dziwką. Bludnica, bludnica, kurva… Zdrawko zatrzymał dłoń ze śrubokrętem już już mającym uderzyć w ramię ojca dziewczynki… Zapadła przeraźliwa cisza, a Zdrawko obrócił się i zadał cios Amrze. Jeden, drugi, trzeci… Kochałem cię, kochałem cię ty dziwko, krzyczał, wbijając śrubokręt na oślep.

W każdej społeczności jest zwierzę alfa i jego harem, jest mądrala, jest donosiciel, błazen i wyrzutek. Zdrawko był prymatem alfa. Amra umarła z upływu krwi, Zdrawko poszedł do więzienia, a jak wyszedł nigdy nie pomyślał o tym, że mógłby poszukać córki. Bakirę oddano do domu dziecka. Prababka umarła ze starości. Karakuły ktoś wyrzucił do śmieci.

Minęło 20 lat. Bakira wyrosła, poszła do szkoły, a potem do nauki zawodu. Została fryzjerką. Jest piękna jak Amra. Spotykam się z nią czasami, teraz już rzadziej, ale dawniej bardzo często. Bo to my dwoje, ja, opiekunka jej rodziny z czasów, gdy pojawili się w Berlinie i Henryk, kochanek jej matki, zajmowaliśmy się nią, gdy była samotną sierotą w domu dziecka, gdy wyrastała, wychodziła w świat, brała ślub. A teraz jesteśmy tu, żeby po raz pierwszy popatrzyć na Ivankę. Najsmutniejsze dziecko, jakie kiedykolwiek widziałam.

Co pamięta Ivanka z czasów zanim się urodziła?

Wojnę i pożary? Pożary i mord? Mord i mordercę? Człowieka, który był jej ojcem i zabił jej matkę?

 Październik 2011

Uwaga od Autorki: Społeczność uciekinierów w schronisku, zwłaszcza w dużym schronisku dla uchodźców, jest jak każda inna społeczność. Są w niej zwierzęta alfa i błazny, są geniusze i cwaniacy, jest miłość, mord i przemoc. Schronisko to cały świat. Pracowałam w schroniskach wystarczająco długo, żeby zetknąć się z morderstwem, samobójstwem, porwaniem dzieci i sprzedażą kobiet. Widziałam szczęście i nieszczęście ludzkie. Nieszczęścia było więcej. Często zaczynało się od prostych prawd. On ją kocha, ona jego nie. Albo: ona go kocha, a on jej nie. Często nie była to naprawdę miłość tylko prawo własności lub projekcja. Ale podstawowe słowo, jakiego wszyscy używali brzmiało – miłość.

Briefe an meinem Vater

Diesen Text habe ich meinem altem Blog – QRA – entnommen. Wie der Text von Tobias Roth vorgestern, auch er war eigentlich in dem polnischsprachigen Blog “QRA” fehl am Platz.

Nicola Caroli

1

Lieber Vater,

erinnerst Du Dich an mich?

Ich erinnere mich vor allem an ein paar Fotos von Dir. Das, auf dem Du Klavier spielst und ein weißes Hemd trägst und den rotgoldenen Ring Deines Vaters am rechten kleinen Finger. Du lächelst. Dieses Foto ist länger auf der Welt als ich. Seit 56 Jahren spielst Du den gleichen Schlager, trägst das gleiche weiße Hemd, den gleichen Ring und lächelst das gleiche Lächeln.

Oder das andere Foto, auf dem Du Deiner Freundin Edith auf einer Aussichtsterrasse gegenübersitzt. Eure Unterarme sind auf den Tisch gelehnt und Eure Gesichter treffen sich fast in der Mitte. Du trägst eine dicke Jacke mit einem weißen Wollschal, Edith einen Pelzmantel. Seit Neujahr 1950 schaut Ihr Euch gerade in die Augen, und der Schnee auf den Hügeln im Hintergrund bleibt unberührt.

Du hast mir diese Fotos nie gezeigt. Es waren mehrere Wochen nach Deinem Tod vergangen, als meine Schwester und ich Deine Schubladen durchgingen und die weiße Papierschachtel mit Fotos fanden. Ab und zu schaue ich sie mir an und denke: ich habe Dich nicht gekannt.

An jenem Abend, als Du Klavier gespielt hast, saß Edith einen Meter rechts von Dir, mit einer Gitarre auf dem Schoß. Sie war bloß nicht im Bild. Ihr spieltet zusammen in einer Band, die Kapelle Schmidlin hieß. „Er war eigentlich kein fröhlicher Mensch … Er hat gern Klavier gespielt“, erzählte mir Edith, als ich sie vor ein paar Jahren besuchte. Das Foto von Euch auf der Aussichtsterrasse stammte übrigens aus ihrem Album von 1948-53, der Zeit, in der Ihr zusammen wart. Erinnerst Du Dich? In Deiner weißen Papierschachtel gab es nur das Foto von Dir am Klavier. Bis ich Edith traf, hatte ich geglaubt, Du spieltest allein.

Ungefähr 15 Jahre nach Deinem Tod habe ich verschiedene Menschen aufgesucht, die Dich gekannt hatten. Ich hatte das Gefühl, ich müsste das tun, bevor alle, die mir etwas über dich erzählen konnten, tot sein würden. Es war, als ob ich hoffte, bei Kaffee und Kuchen an Ihren Erinnerungen an Dich teilhaben zu können. Als ob ich Edith in die Augen schauen und mit Gewissheit sagen könnte: An einem Abend im Jahr 1949 spielte mein Vater in einer badischen Kleinstadt auf einem Sommerabschlussball Klavier. Er trug ein weißes Hemd, einen rotgoldenen Ring und eine Brille. Er war 23 Jahre alt. Zum ersten Mal seit Kriegsende gab es wieder Eiscreme.

2

Lieber Vater,

ich habe das Wort „Gewissheit“ im Wörterbuch nachgeschaut. Da steht, Gewissheit sei ein „sicheres Gefühl“ und ein „Wissen in Bezug auf etwas. In Bezug auf Deinen Tod kann ich mit Gewissheit sagen, dass ich Dich weder habe sterben sehen, noch dass ich Dich tot gesehen habe. Und ich habe das sichere Gefühl, dass man einen Menschen tot sehen muss, um mit Gewissheit sagen zu können, dass er tot ist. Es scheint, dass beide es gleichermaßen wissen müssen: der Lebende und der Tote. Beide empfinden auf ihre Art den Flug der Seele, die Verschiebung in der Atmosphäre, beobachten das illusionäre Heben und Senken der Brust. Beide bezeugen das Zusammenbinden des Kiefers, den Transport im schwarzen Plastiksack; später im Sarg die künstliche Kühle der Haut. Jetzt wäre es an der Zeit, den Rücken der Hände zu streicheln, die in den meisten Fällen gebrochen worden sind, um sie zu falten. Es wäre an der Zeit Abschied zu nehmen. Man kann einem Toten alles anvertrauen. Man kann ihn alles fragen. So einen Mann wie Dich wollten sie immer haben, hatten Deine Tanten über Dich gesagt: einen, den man alles fragen kann.

Als ich mit den anderen Familienangehörigen in der Kapelle auf Deine Beerdigung gewartet habe, sagte Deine Schwester, Du würdest es nicht wollen, dass man Dich so sähe. „Dass man Dich so sähe“. „So“. Dieses „so“ ruft Bilder hervor, die man oft in Filmen gesehen hat. In Deinem Fall sollte es vermutlich bedeuten „entstellt“. Warum solltest Du entstellt gewesen sein, wenn Du mit dem Hinterkopf auf den Boden aufgeschlagen warst? Haben Deine Angehörigen Dir nach dem Tod Deines Vaters auch gesagt, er sei entstellt gewesen? Und dass er es nicht gewollt hätte, dass man ihn so sähe? Oder haben sie nur erzählt, er sei auf dem Eis der Terrasse ausgerutscht und auf den Hinterkopf gefallen und sofort tot gewesen? Wenigstens konnten sie nicht sagen: „Er ist sanft eingeschlafen“.

Dein Tod ist für mich eine Geschichte. Am Anfang erklärt ein Arzt Dich für tot, während ein paar Leute, die Du gut kanntest, um Deinen toten Körper herumstehen. Dann ruft einer von ihnen meine Mutter an und erzählt ihr, dass Du gestorben seiest. Meine Mutter setzt sich in ein Flugzeug, um mir das zu erzählen. Ein paar Tage später sitze ich in einer Kirche, in der ich noch nie war. Jemand hält eine Gedenkrede. Weil ich in der ersten Reihe sitze, kann ich beobachten, wie eine Ameise über eine der weißen Kranzschleifen krabbelt. Sie sieht aus wie ein verkohltes Haar, das von einem Luftzug durch den Raum bewegt wird. Die Ameise scheint die einzig wahrhaftige Figur in der Geschichte Deines Todes zu sein.

Wie alle anderen hier glaube ich diese Geschichte. Jetzt erzähle ich sie Dir.

3

Lieber Vater,

ich schreibe. Wie eine Pferdemähne im Trab bewegt sich meine Hand über das Papier. Mit jedem Buchstaben setze ich ein Zeichen auf das Weiß der Seite. Am Ende der Zeile komme ich an den Rand, und falle nicht.

Ich bewege mich fort. Noch habe ich keine Angst davor, dass eine Wahrheit sich mir zeigen wird. Das kann sich jeden Moment ändern, wie wenn man im Wald spazieren geht und plötzlich bemerkt, dass die Bäume in der Überzahl sind. Ich bewege mich auf eine Wahrheit zu, die ich gleichzeitig umschreibe. „Tell all the truth but tell it slant“, riet Emily Dickinson. “Sag die ganze Wahrheit, aber nicht geraderaus.” Wem hat sie das erzählt?

Mit dem Schreiben ist es so, dass man jemanden haben muss, dem man etwas erzählt. Wem hättest Du vom Tod Deines Vaters erzählen sollen, als Du erfuhrst, dass er sich das Leben genommen hatte?

15 Jahre nach seinem Tod warst Du auf der Beerdigung von Frau Schneider gewesen. Frau Schneider war die Frau des Prokuristen in der Kartonagenfabrik, die Du mit Deinem Vetter leitetest. Sie hatte sich erhängt. Als Du Herrn Schneider Dein Beileid ausgesprochen hattest, sagte er: „Sie wissen ja, wie das ist.“ Du hattest nicht gewusst wie das ist, nun wusstest Du es. Der Unterschied von ein paar Worten. Wie standest Du in dem Moment da… Du hattest es wohl nicht glauben können, dass Deine Mutter Dich so belügen konnte und fragtest den Geschäftspartner Deines Vaters. Er bestätigte das Unfassbare. An einem Abend im Januar 1942 hatte sich Dein Vater aus einem Fenster der Kartonagenfabrik gestürzt.

Niemand wusste warum, so wie später niemand wusste, dass Du vom Selbstmord Deines Vaters wusstest. Deine Frau ließ sich nach 15 Jahren Ehe von Dir scheiden, Deine Mutter starb zwei Jahre nach meiner Geburt, Deine Schwester kochte Dir Spargel am letzten Sonntag vor Deinem Tod, ohne es zu wissen.

Als Du Dich aus einem Fenster der Kartonagenfabrik gestürzt hattest, wussten es alle, die um Deinen toten Körper herumstanden; doch was sie miteinander teilten, war nicht ihr Wissen, sondern ihr Schweigen. Heute schreibe ich dieses Schweigen auf. Die Wissenden und die Unwissenden stehen sich gegenüber auf dem Papier. Und Dein Vater stürzt sich gerade aus dem Fenster.

4

Lieber Vater,

letztes Jahr war ich am Frankfurter Flughafen. Mein Flug wurde wegen eines Triebwerkschadens gestrichen. Ein Vogel war in die Triebwerke geflogen. Die meisten Passagiere griffen zu ihren Handys und begannen die Geschichte mit dem Vogel zu erzählen. Es hörte sich so an, als ob der Vogel weder gelebt hätte, noch gestorben sei. Es schien, als habe er nur im Moment seines Sterbens existiert.

Ich erinnere mich gut an diesen Vorfall: Der Vogel hatte mich aufgehalten. Sein Flug war eine Station meiner Reise geworden. Ich denke, dass Du mir so fremd warst wie dieser Vogel, mit dem Unterschied, dass ich wusste, wie Du aussahst: die langen Beine im dunklen Anzug, der weiße Kragen um Deinen Hals, die braunen Augen hinter dem geschlossenen Fenster Deiner Brille.

Ich erinnere mich nicht an Deine Augen. Ich erkenne Dich nicht wieder in den Postkarten „Grüsse aus Portugal, Dein Papa“, den Röntgenbildern Deiner Hände, dem Polizeibericht Aktenzeichen 6UJs 159/84. Ich erkenne Dich nicht wieder auf dem Blatt Papier, wo Du tot auf dem Asphalt liegst und das Blut aus Deinem Hinterkopf die Neigung des Hofes zum Bach hinunterfließt, nachdem ich Dich mit meinem Stift aus dem Fenster gestoßen habe.

Wir hatten wenig Kontakt. Bei unserem letzten Telefongespräch sagtest Du, es ginge Dir nicht so gut. Kein Grund für Alarm – Du hattest immer irgendwas. Dennoch – Deine Stimme klang hilflos und gebrochen. Ich erinnere mich daran, dass ich sagte: „Warum gehst du nicht mit dem Hund spazieren … Die frische Luft wird Dir gut tun. Dann sieht die Welt gleich ganz anders aus.“ Du schwiegst. „Woher weißt Du denn das alles, Spätzchen?“

Wie kann ich mich an Dich erinnern? Ich erinnere mich nicht an mich selbst. An die Haut meines Rückens, die kleinen Knochen meiner Finger, meine Lungenflügel. Jeden Tag vergesse ich mein Gesicht. Abends, beim Zähneputzen, bemerke ich, dass die Zwischenräume meiner Zähne größer werden. Wie ist das geschehen?

Wer spricht Dich an mit „Vater“? Plötzlich zerstreuen sich alle Worte wie Pollen. Armeen von Antworten ziehen sich zurück. Das Blatt Papier zeigt sein Gesicht. Es erzählt seine eigene Geschichte, die ich nicht hören kann.

In einem Zwiegespräch zwischen meiner rechten und meiner linken Hand habe ich Dich einmal gefragt: „Wann wirst Du in Deiner Stimme mit mir sprechen?“ Du antwortetest: „Wenn Du keine Angst hast vor dem Schatten Deiner Hand auf dem Papier.“

Diese vier Briefe sind im Rahmen der Performance Ghost Letters IV – Eine Art Geduld (2004) entstanden. Mehr Info zur Performance und zum Ghost Letters Zyklus unter Nicola Caroli Performance
Tłumaczenie na polski: NicolaPL

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„Tell all the truth but tell it slant.“

Rundgang

Diesen Text habe ich von meinem anderem Blog “geliehen” – er wurde am 24. Oktober 2012 veröffentlicht:

Tobias Roth

Rundgang

FILSER. Jetz wer i aba belzi. Was is denn fürkemma bei uns? Überhaupt’s is des mei Freind und bal mir dischkrier’n, geht des neamd durchaus gar nix o. […] Und um koa Minischteri bekümmer i mi durchaus gar nix.

Ludwig Thoma, Erster Klasse, Ende der fünften Szene

Es gibt keine Möglichkeit mehr, diese Fülle noch geradeaus zu berichten, mit einer Stimme, mit einem Handstreich. Es ist überhaupt gefährlich, von einer Erzählung auszugehen, wenn es beginnt zu sprechen. Die Zeit ist kein Tier wie andere auch. Es braucht überhaupt keine Größe und Bedeutsamkeit, sobald das Spiegelkabinett der Vergangenheit zu wachsen begonnen hat, und Amaltheia, die Nymphe, die das Horn der Fülle unter dem Arm trägt, hat ihren Schrein unter entlegenen Bäumen. Dann richte erst den Blick in die Städte. Die Anblicke stehen unverbunden nebeneinander und auch im Auge kommen sie nur langsam zusammen. Ich weiß nicht, ob ich es je so habe sprechen hören, aber so sehe ich es. Öliger Film auf allen Oberflächen, Zeit. Beginnen wir also mit

Anagnorisis und Peripetie.

„Herr Ministerialrat … des is ja der Herr Abgeordnete Filser.“ sagt der Zugführer zu Beginn der sechsten Szene in Ludwig Thomas Einakter Erster Klasse. Und damit bricht alles zusammen, alles kehrt sich um in dem Zugabteil aus Brettern, die die Welt bedeuten. Die emporgekommenen Herren aus dem Norden erkennen in dem bayerischen Bauern, der sie erst allein, dann mit seinem Kollegen durch lautstarke und derbe Scherze gequält hat, einen Abgeordneten, der sie allesamt steigen und sinken lassen kann. Die Hierarchie wird erst von Außen kenntlich gemacht. Mit einem Schlag und kurz vor Schluss wird allen Figuren ihr Ort zugewiesen, quer zum Habitus. An dieser Stelle des Stücks tritt noch ein weiterer markanter Ortswechsel ein. Der Einakter beginnt an einem namenlosen Bahnhof, zu dem offenbar keine Ortschaft gehört, er endet nach sechs Szenen am Münchner Ostbahnhof. Der preußische Teil der Reisegesellschaft hatte sich bereits laufend mokiert, der sogenannte Eilzug solle nicht so oft halten, vor allem nicht in Unterdingharting, Mitterdingharting, Oberdingharting und Hinterdingharting; in den Präfixen zeigt sich Thomas flimmernde Einstellung auf eine knappe Realität: es gibt unweit Münchens nur die Ortschaften Großdingharting und Kleindingharting (zudem: die Kirche von Großdingharting wurde von keinem geringerem als Jörg von Halspach erbaut, er auch für die Münchner Frauenkirche verantwortlich zeichnete). Erst die Haltestelle zwischen Hinterdingharting und Ostbahnhof fällt heraus. Es ist der Ort, an dem das Stück in die faktische Geographie eintritt, an dem sich zugleich herausstellt, dass der unverschämte Bauer ein Abgeordneter ist. Der Zugführer schreit zu Beginn des sechsten Szene die Haltestelle aus, Rekruten hinter der Bühne singen das entsprechende Lied: Trudering.

Es ist der wohl größte Auftritt, den Trudering bisher in der Literatur gehabt hat, als Ort einer Anagnorisis, einer alles umwerfenden Wiedererkennung, von bedeutendem Ausmaß. Es geht nicht darum, dass in Trudering Bauern zu Herrschern werden. Es geht darum, dass in Trudering die Verwechslung aufgedeckt wird. Dass hier eine Handlung umschwingt. Hier ist der geographische Punkt der Grauzone, in der für einen Moment alles in Schwimmen gerät, und dieses Flimmern auch angesprochen wird. Vor allem die Sphären von Stadt und Land, oben und unten, hinter der Zeit und in einer Gegenwart. Mit allem, was dazugehört. Der Einakter wurde 1910 in Egern am Tegernsee uraufgeführt. Der Autor konnte also nicht wissen, welche Wahrheit er allein durch diese Ortsangabe berührt hat. In der filmischen Inszenierung von Kurt Wilhelm aus dem Jahr 1973 fährt im Hintergrund eine Landschaftstapete vor den Fenstern vorbei. Zwischen Trudering und Ostbahnhof liegt flaches, grünes, waldiges, unbebautes Land. Das ist es.

Der ganze Text: Rundgang

Übersetzung ins Polnische / Tłumaczenie na polski: TobiasRoth

Są góry, przez które trzeba przejść; inaczej droga się urywa.
Ludwig Thoma

Die ewige Jüdin

Dies ist mein Text, der sehr alt ist, der irgendwo schon ein paar Mal publiziert wurde, ich weiß aber nicht mehr wo, und den es auch auf Polnisch gibt, aber auch das weiß ich nicht – wo. Ich publiziere hier das, was ich in meinem Computer gefunden habe.

Ewa Maria Slaska

Es ist ein melancholisches Kind gewesen, das mit starker kindlicher Sicherheit wußte, es  sei nicht geliebt. So ist es im Leben. Ein Wesen, das nicht schön ist, verdient es nicht, geliebt zu werden. Es scheute  sich, angeschaut zu werden und wußte zu gut, daß die Schuld nur es zu tragen hatte, die Schuld, ein Mensch zu sein, der nicht schön ist. Schönheit schien ihm mit der Güte vergleichbar und mit ihr verwechselbar zu sein. Sie war eine Gnade, ein Glück, oder vielleicht, wer weiß, auch ein Preis für bestimmte Verdienste, ein Preis, der ihm verwehrt blieb.

Es war ein Mädchen. Es mochte keinen Sport. Ihr Körper ekelte sie. Sie lehnte ihn ab. Sie schämte sich, ihn zu besitzen. Ihre Kindheitsphilosophie war sehr einfach, aber messerscharf und logisch:  Eine Lebensaufgabe eines Körpers ist es, geliebt zu sein. Nur Schönheit kann geliebt werden. Schönheitslose Körper liebt man nicht und daher leben sie vor sich hin, ohne Zweck.

Das Mädchen wollte geliebt werden. Für ihre Schönheit geliebt. Ihre Mutter sollte sie lieben. Nur sie zählte.

Das Mädchen ist aber ein kluges Kind gewesen. Es hate sich eine Ersatzschönheit ausgedacht und sie hieß: Leistung. Es waren gute Leistungen, die ihm immer wieder die ihm so notwendige Anerkennung seiner Mutter brachten. Klug zu sein und dadurch doch eine Art Liebe zu gewinnen, war sein einziger Lebenstrost. Er war aber sehr dürftig. Miserabel. Sie war nicht die wahre Liebe und nur sie zählte.

So ist das Kind zuerst ein kluges Kind, später ein kluger Mensch geworden. Alle sagten, es sei sehr kluger Mensch. Klugheit brachte ihm Anerkennung. Es wollte sie aber nicht so. Nicht statt Liebe. Nicht statt die wahre Liebe. Das Gefühl nicht wahr geliebt zu sein blieb irgendwo im Hinterkopf und mündete – unvermeidlich sogar – in Wertlosigkeitsgefühl. Das Kind war kein Kind mehr aber wie ein Kind wußte es, daß die Liebe die durch Klugheit errungen ist, nicht die wahre Liebe sei. Die wahre Liebe wäre die, welche der Schönheit gewidmet wäre, und gerade diese blieb ihm vorenthalten. Und ohne Liebe hatte das Leben keinen Sinn. Der Mensch war eine Frau. Die Frau wollte sterben, weil es eine einzige logische Lösung ihres Dilemmas war. Die Idee eines Selbstmordes wurde ihr zur treuesten Begleiterin.

Mindestens sechsmal hat die Frau versucht, sich umzubringen.

Ironie ersetzt das Gefühl der Wertlosigkeit nicht. Natürlich nicht. Und man ist auch nicht schöner mit ihr. Und sie liefert auch keine Erklärung, weshalb man zum Sterben häßlich gewesen bin.

Bis es der Frau eines Tages alles klar wurde.

1985 emigrierte die Frau aus Polen nach Berlin. Eines Tages nach ihrer Ankunft, wachte sie mit einer unschlagbaren Sicherheit auf. Jetzt endlich wußte sie, wer sie war. Kam es mit einem Traum zusammen oder wußte sie es schon irgendwie vorher? Jetzt wußte sie es aber mit unlogischer Sicherheit. Sie saß auf ihrem Bett, schaute abwesend aus dem Fenster und sagte:

Ich bin eine Jüdin.

Sie war eine Jüdin, weil ihre Mutter eine Jüdin war. Niemand hatte es ihr gesagt. Sie auch nicht. Vor allem sie nicht. Nie hatte sie ein Wort darüber verloren, nie weder bewußt noch aus versehen sich in dieses Thema verirrt. Die Frau war aber sicher, dass es so war und sie es nie vergaß. Wie ein Aufseher mußte sie über ihre Gedanken, Worte und sogar Träume herrschen und übte eine nie endende Kontrolle aus. Auch über ihre Kinder. Und sie dachte, die Tatsache wäre mit dem Schweigen verloren und vergessen. Als ob sie nie existierte. Trotzdem war die Frau todsicher, dass sie es jetzt weiß. Endlich. Sie sind beide Jüdinnen, obwohl die Mutter keine seien wollte, und die Fraue es sogar nicht wußte, dass sie eine seien könnte.

Sie rückte 40 Jahre zurück.

Die Mutter lag im Krankenhaus. Das Kind wurde gerade geboren. Das Kind, das ein Mädchen war.

Es sah sich mit den Augen seiner Mutter: ein kleines Wesen. Es sah genauso aus wie sie.

In der ersten Stunde nach der Geburt sieht man jene Familienähnlichkeit am besten. Ein paar Stunden später sieht ein Säugling aus wie alle anderen, aber in dieser ersten Stunde der Erkennung ist vor allem und nur das zukünftige Antlitz sichtbar.

Eine Frau erlebt nach der Geburt ihres Kindes eine Minute des transzendentalen Glücks.

Bei der Mutter ist es auch so gewesen.

So entsteht Liebe. Sie liebte das Kind.

Zur selben Zeit mußte sie aber erkannt haben, das das Kind all die Eigenschaften aufwies, die sie am liebsten für alle Ewigkeit vergessen hätte. Die Mutter, die keine Jüdin sein wollte, brachte ein jüdisches Kind zur Welt.

So entsteht Ablehnung. Das Mädchen wurde abgestoßen.

Es wurde geliebt und abgestoßen zugleich und niemand konnte den beiden helfen. Dem Kinde nicht und seiner Mutter nicht.

Das Kind war für sie eine ewige Gefahr gewesen. Seine Nase, seine Augen, Ohren, Haare, seine Haut und seine Augenbrauen konnten alle Mutters Mühe zunichte machen. Ihre eiserne Konsequenz zählte im Angesicht des Aussehens des Kindes nicht, es hätte sie immer preisgeben können, sie verraten, aus ihrer Bahn stoßen und zurück in die Hölle bringen können.

Sie mußte das Kind, das sie geboren hat, lieben, sie wollte es, und doch sie konnte es nicht. Und dies hatte das Kind seine ganze Kindheit gespürt.

Die Mutter vollbrachte eine unvergleichbare Leistung. Sie hatte es geschafft, ihr Kind wie ein abstraktes Wesen lieben zu können, obwohl sie seine körperliche Existenz nie völlig akzeptiert hatte. Deshalb wuchs das Kind mit einem Gefühl auf, einen durchaus gehaßten Körper zu besitzen.

Es wollte seine Schwester sein.

Die Schwester war doch keine besondere Schönheit. Sie sah hübsch aus, aber ihre Schönheit, so wie sie die ältere Schwester voller Neid empfunden hatte, lag vor allem in ihrer polnischen Akzeptabilität. Dies hat das Kind hochgepriesen. Seine eigene Häßlichkeit bezog sich unbewußt auf das Jüdische, Nicht-Polnische an ihm.

Nur es wußte es nicht. Es wußte aber, dass es gefährlich und hassenswert ist, scheußlich auszusehen. Und immer wieder versuchte es, seine Häßlichkeit zu töten.

Was dann für die Welt draußen nach Selbstmordversuchen aussah.

Dabei wollte es sich nur polonisieren. Als eine Leiche, wenn es so sein will. Noch heute kann man sicher sein, das Kind, das Mädchen, die Frau wäre eine wunderschöne polnische Leiche gewesen, wenn es ihr gelungen wäre, sich umzubringen

Mit dem Beginn des Krieges hörte die Mutter auf zu wachsen.

Sie war 14 Jahre alt gewesen als der Krieg begann, und all die Kriegsjahre durch sah sie weiterhin wie ein 14-jähriges Mädchen aus. Klein, zierlich, ohne Busen. Mit etlichen Pubertätspickeln in ihrem Gesicht. Mit rabenschwarzem Haar, das sich nie in Ordnung bringen ließ. Keine Schönheit, da die Schöne in ihrer Familie ihre Mutter gewesen war und nicht sie. Was noch Jahrzehnte später das Leben des Kindes, des Mädchen, der Frau stark beeinflussen sollte.

Sie stammte aus einer wohlhabenden durchaus polonisierten jüdischen Familie, die seit Generationen berühmte Ärzte aufweisen konnte. Sie wohnten nicht in einem jüdischen Viertel Warschaus, sie sprachen kein Wort Jiddisch. Sie waren Polen und polnische Patrioten.

In der Familie, sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits war eine Universitätsbildung eine Selbstverständlichkeit gewesen, wobei die Frauen auch einbezogen waren. Es gab eine Tante Irmina, die jüngste Schwester der Großmutter, die hatte schon vor dem Kriege ein Doktordiplom in Botanik vorzuweisen. Nach dem Kriege sollte sie eine gewisse Berühmtheit in dem Bereich Gras- und Mooskunde erlangen und verfügte über eine Professur. Auch Flechten, Marchantiazeen und Lebermoose, sowie verschiedenste Arten von Pilzen gehörten sehr stark zu  ihrem Metier.

Deshalb wollte das Mädchen zuerst unbedingt eine Gärtnerin werden, danach eine Biologin, wobei aber die Tierkunde selbstverständlich ausgeschlossen bleiben mußte. Sehr enttäuscht stellte das Mädchen fest, dass sich das Kadaversezieren von der Naturwissenschaft nie (zumindest am Anfang) ausschließen lassen konnte und die bloße Vorstellung, eventuell einen Frosch töten zu müssen, ließ es für die recht harmlos wirkende Archäologie entscheiden. Es blieb aber immer bei der Erde und ihre Hände waren fortwährend schmutzig. Dafür sei die Position des Uranus in ihrem Astrogramm verantwortlich.

Die hübsche Großmutter Róża hatte schwarze Haare, zarte Gesichtszüge und grüne Augen. Sie war nicht nur schön, sondern auch begabt und intelligent. Sie dichtete fachmännisch und malte kleine Stilleben. Das alles war aber (natürlich) nicht professionell. Ernst dagegen studierte Róża Chemie in Lausanne. Es soll einmal ein Foto aus dem Universitätslabor gegeben haben: etwa zwanzig junge ernste Männer, in schwarzen Gehröcken – die Herren Studenten und eine junge, ernste, schwarzhaarige Studentin mit großen Augen – die schöne Großmutter. Im Lausanne verliebte sich Róża in einen polnischen Ingenieur. Auf Gegenseitigkeit. Fest entschlossen zu heiraten, kehrten sie zusammen nach Warschau zurück, wo der junge Galan erkennen mußte, dass seine Familie mit seiner zukünftigen Ehefrau gar nicht einverstanden war. Das Ringen um die Ehe dauerte eine geraume Zeit, so einfach war der Liebende nicht klein zu kriegen, aber letztlich beugte er sich dem Vorurteil seines polnischen Adelsgeschlechts und ließ sich doch von Róża trennen.

Róża geriet in eine schwere Depression, wollte nicht mehr studieren, nahm ab, bekam fortdauernd Migräne und versuchte ihr Leben mit bloßem Dasein und Durchdasfensterschauen zu erfüllen. Sie war schon 30, als ihr Vater sie fast gewaltsam gezwungen hatte, den jungen, dynamischen, vitalen Doktor Dawid zu heiraten. Dann hat sie zuerst Halina und drei Jahre danach Jakub geboren.

Róża war schwach, zerbrechlich, krank und melancholisch, und – wie es sich die Familienlegende wünschte – in ihrem Herzen katholisch. Vielleicht wäre sie schon für ihren jungen polnischen Geliebten bereit gewesen, sich bekehren zu lassen, wenn es etwas geholfen hätte. Sie mußte es aber schon zu gut gewußt haben, dass es sowieso nichts geändert hätte. Für die Polen wäre sie doch weiterhin eine Jüdin gewesen und dazu noch eine Neophytin, getaufte Jüdin, ein Wesen, das in Polen nie Ansehen gewonnen hätte. Als sie im Herbst 1943 an einer Lungenentzündung starb, soll sie – schon in ihrem Sterbebett liegend – sich einen katholischen Priester geholt haben, der sie getauft hatte.

Ob es wahr ist, was die Legende hier überliefert? Sind Legenden überhaupt dazu da, um wahr zu sein?

Man darf von Glück reden, wenn man sagt, sie ist glücklich von der Welt gegangen, wie ein normaler Mensch in seinem normalen Bett und nich auf einem Lager im Ghetto oder im Transportzug nach Treblinka.

Sie starb, Dawid ging in den Untergrund, und die beiden Kinder wurden – mit gefälschten Papieren und reichlich mit Geld ausgestattet – bei polnischen Familien untergebracht.

Dawid war, wie schon viele vorher in seinem Geschlecht, ein praktizierender Arzt gewesen. Sein Bruder Stefan war Ingenieur und ließ sich noch vor dem Krieg in Frankreich nieder, Tante Irmina war eine Naturwissenschaftlerin, ihr nächster Bruder Szymon, ein Kino- und Radiotechniker, ein Schüler von Marconi.

Wie es sich gehörte, waren Róża und die Ihren eine typische jüdische Familie – reich an Tanten, Cousinen, Verwandten allerlei Grades. Sie waren eher traditionell als religiös, aber durchaus jüdisch und doch polnische Patrioten zur gleichen Zeit. Außer Stefan, der nach Nizza auswanderte und sich während des Krieges samt seiner Kinder mit den französischen Widerstandseinheiten des Maquis zusammengetan hatte, waren alle Familienmitglieder, sowohl die Männer als auch viele Frauen, an der Seite des polnischen Widerstandes aktiv gewesen.

Großonkel Szymon und Großvater Dawid waren Offiziere der polnischen Untergrundarmee Armia Krajowa. Szymon spezialisierte sich auf das Sprengen deutscher Transportzüge, wurde als Soldat festgenommen, in Pawiak inhaftiert und dann nach Stutthof geschickt. Dawid nahm an der Schlacht um die Janowitzer Wälder – Lasy Janowskie – teil und ist dort gefallen. An einem schlichten hölzernen Kreuz mit vielen Namen oder aber nur mit denen für die Kriegszeit angenommenen Decknamen, bei denen man schon nicht mehr imstande war, sie zu entziffern, hat seine Tochter seinen Namen gefunden, der als Doktor Dawid seinem Vaterland mit der Waffe in der Hand diente und zu seiner Ehre gefallen ist.

Sie waren so gut assimiliert und so gut situiert, dass sie alle imstande waren, nicht ins Ghetto zu kommen. Viele von ihnen haben den Krieg überlebt. Irmina hatte aus dem Krieg mit Wanda, einem Adoptivkind herausgekommen, von dem ich immer nur so viel wußte, dass es eine Kriegswaise gewesen sei, vermutlich eines der Zamojszczyzna-Kinder. Vielleicht ist sie aber eine Jüdin gewesen, sie weiß es selber nicht und Irmina ist vor 50 Jahren gestorben.

Die Davids Schwestern, Regina und Jadwiga, nahmen an den Kriegsgeschehnissen in Warschau teil, sie haben während des Augustaufstands 1944 bewaffnet gegen die Deutschen gekämpft, ihre Söhne sind in diesem Kampf gefallen. Beide flüchteten zuerst über die grüne Grenze zu Stefan nach Frankreich, dann nach England und aus England nach Australien. Sie lebten noch lange nach dem Krieg, aber wollten nie mehr nach Europa zurück. Auch zum Besuch nicht.

Keiner aus der Familie ist während des Krieges wie ein Jude umgekommen. Keiner wurde vergast oder wie ein Schlachtvieh ermordet. Sie teilten das normale Schicksal eines besetzten Volkes. Ihres Volkes. Sie waren wie eine ganz “normale” polnische Familie von dem Krieg betroffen worden, haben genauso unter dem Krieg gelitten, sind gefallen, wurden inhaftiert, verbannt und ihres Vermögens beraubt. Glücklich. Glücklich ist die Familie aus dem Krieg herausgekommen, glücklich, weil sie ihn als würdige Menschen bestanden hatten und wenn sie sterben mußten, dann sind sie würdig gefallen. Wie die Polen. Weil sie auch Polen gewesen sind und nicht nur die Juden. Deshalb sind sie wie die Polen gefallen, und ihre Heldentaten dienen der Ehre des polnischen und nicht des jüdischen Widerstandes. Der Preis für das Sterben als Mensch: das Vergessen ihres Judentums. Vollkommenes Vergessen.

Sie haben sich alle, die den Krieg in Polen überlebt hatten und nicht ausgewandert sind, also Irmina, Szymon, die Mutter und ihr Bruder Jakub, nach dem Krieg zusammengefunden und es in ihrem tiefsten Herzen geschworen, sich nie mehr als Juden abstempeln zu lassen. Nie wieder waren sie bereit ihre Stirn der Verfolgung, dem Rassismus, dem Nazismus, dem Haß, dem Mißtrauen und der Erniedrigung zu bieten. Nach so vielen Generationen, die in Polen gelebt und für Polen gearbeitet hatten, ihre jüdische Identität aber immer zu bewahren wußten, waren diese Vier, die den Krieg überlebt hatten, die Ersten, die ihre jüdische Identität gänzlich und bewußt abgelegt haben. Sie wollten sie nicht mehr haben. Sie fürchteten sie, denn sie hatte ihnen nichts gebracht außer Mord, Terror, Angst und Elend.

Da sie schon während des Krieges über gefälschte Papiere verfügten, nach denen sie Polen waren, blieben sie jetzt dabei. Sie waren zuerst Polen aus Überzeugung, dann Papier-Polen, und nun sind sie endgültig Polen geworden. Sie haben Polen geheiratet, sind inzwischen getauft, katholisch, streng gläubig und schlossen damit das Kapitel Judentum ab. Als die Kinder geboren wurden, wurden sie zu polnischen Patrioten erzogen, die ihre Heimat lieben und ihr dienen sollen.

Rigorose Juden werden vielleicht meinen, dass es ein Verrat sei, stolz darauf zu sein, als ein Pole leben und sterben zu dürfen, ein unwürdiger Pakt, den da die Familie mit Polen abgeschlossen hatte für den Preis, ihr Judentum gänzlich zu verschweigen, verleugnen und vergessen zu müssen. Sie meinten dazu, sie seien alle wohl Polen und polnische Patrioten gewesen, die Polen als Heimat geliebt hatten und keine andere kannten. Sie meinten auch, dass diese Selbstverständlichkeit sich als Pole darstellen zu können, nie eine Spur des jüdischen Akzentes oder des jüdischen Benehmens vorzuweisen, ihnen allen zigmal das Leben im Krieg und auch danach gerettet hatte.

Und sie liebten ihre polnische Heimat.

Sie auch.

Heimatliebe. Sie sprachen sehr viel von ihr. Aber die nächste Generation? Das Kind, das Mäschen, die Frau? Sie kannte sie nicht. So ist es: sie kanne sie nicht. Sie ist ein heimatloses Wesen. Sie war es immer.

ISie ist eine Emigrantin, es hat ihr aber keinerlei Mühe bereitet, ihre Heimat verlassen zu müssen. Sie liebe das hier nicht, aber sie hat auch das dort nicht geliebt. Es gibt Menschen mit denen sie sich gut fühlt, es gibt die Sprache, deren sie mächtig ist, es gibt Orte, die sie wunderschön findet, sie kennt ein paar kleine Sehnsüchte, nach einer Landschaft, einer Situation, einer Atmosphäre, aber das Gefühl HEIMAT kennt sie nicht. Sie kann sich mit NICHTS und NIEMANDEM identifizieren, weil sie immer, schon als kleines Kind mit dem Gefühl leben musste, nirgendwohin gehören zu dürfen, nirgendwohin gehören zu wollen. Als Kind war sie mit ihrer eigenen Überfremdung gar nicht einverstanden, sie hätte es so gern wollen gewollt, können gekonnt, es ist ihr aber nie gelungen, weder zu wollen noch zu gehören.

Die Heimat eines Schriftstellers, einer Schriftstellerin befindet sich lediglich in der Sprache, in seiner, in ihrer Sprache. Das bedeutet, dass sich ihre Heimat, da sie eine Schriftstellerin geworden ist, doch im polnischen Sprachgebiet befinden muss, weil da ihr Freiraum entsteht. Seit zehn Jahren kämpft sie mit der deutschen Sprache, vergeblich versuchend sie zum Gehorsam zu zwingen, sie wird aber nicht wagen, sie als ihre Heimat zu bezeichnen, geschweige denn –  noch weiter gehend – zu behaupten, sie hätte ihr ihre Muttersprache ersetzt. Sie ist sich sogar nicht sicher, ob sie es überhaupt will, dass die deutsche Sprache so in ihr Leben eindringt, oder ob sie tatsächlich eine deutsche Schriftstellerin sein möchte. Sie glaubt, in einem gutgedachten göttlichen Plan, war für sie eher ein Platz unter den jüdischen Schriftstellern vorgesehen. Immerfort aber werde sie nur eine polnische Schriftstellerin sein, die sich vielleicht in der deutschen Sprache auszudrücken vermag. Es hat viel weniger mit den berühmten Problemen der Emigranten aller Couleur zu tun, mit diesem Jammern über Identität und Wurzeln, als mit der Tatsache, dass sie sich nur in ihrer Sprache frei und gedankenlos behaupten kann. Nur, die Archetypen ihrer Muttersprache entsprechen keineswegs ihrer neuen Identität. Sie ist schon deutsch. Weil sie also eine ganz neue Person ist und die ist sie eben in Deutschland geworden. Daher wäre es ihr viel lieber, hätte sie doch sagen können, sie sei in einer universellen Frauensprache beheimatet. Egal ob Deutsch, Polnisch, Englisch oder Hebräisch, sie hätte sich eine zur Verfügung stehende Sprache so bearbeiten können, dass sie sich ihrem weiblichen Drang nach Freiheit beugen würde. Sie hätte vielleicht sogar Fehler machen dürfen, vorausgesetzt, sie hätten ihre Weiblichkeit widergespiegelt. Sie würde zum Beispiel die Weib sagen dürfen, weil sie es unmöglich findet, dass eine feminine Person über das grammatikalische Geschlecht eines Neutrums verfügt. Mädchen, Fräulein, Weib, eine weibliche Triade der geschlechtslosen deutschen Neutralität. Die griechischen Göttinnen – eine Jungfer, eine Nymphe und eine Greisin, Artemis, Hera, Hekate, stehen ihr in der deutschen Sprache nackt vor Augen, mit abgehackten Busen, Köpfen und Hüften, unfruchtbar, leer und gleichgültig neutral, weder für Geburt noch für Tod zuständig.

Wie sie.

Eine Frau, eine Feministin, eine Jüdin. Eine weibliche Triade der Selbstentdeckung ist ihr in Berlin gegeben worden, und sie weiß bis heute nicht, was sie mit dieser Erkenntnis wohl tun soll. Sie erklärt ihr zwar sehr viel, sie kann ihre bisherige Identität viel besser verstehen, aber was soll sie damit in der Zukunft anfangen? Wie wäre es wohl, wenn sie jetzt den göttlichen Plan übernähme, der für ihre Mutter vorgesehen war? So wie sie den Plan ihrer Mutter in Erfüllung brachte. War es für sie geplant, in Berlin zu leben und sich zu bemühen, als deutschsprachige Schriftstellerin aus Polen ihren Fuß zu fassen. Dem jüdischen Gott schreibe man immer zu, er plane besser, größer, umfangreicher. Er ist doch selbst so ehrgeizig.

Ihre Mutter hat geheiratet und somit ist es ihr gelungen, das Leben von Róża endlich zu erfüllen. Sie erreichte eben alles, was Róża nicht bekommen konnte. Sie heiratete einen polnischen Ingenieur aus adligem Hause, ist eine Künstlerin geworden, eine Katholikin, eine Patriotin. Różas gescheitertes Leben ging erst in den Händen ihrer Tochter in Erfüllung.

Die Träume ihrer Mutter verwirklichend übersieht die Tochter aber, dass ihr Leben unerfüllt bleibt. Sie hat ihr Leben auf die Straße ausgesetzt, so wie man ein ungewolltes Kind aussetzt.  Ihr Leben lag da, bis sie es auf dieselber Straße vierzig Jahre später gefunden hatte.

Sie ist eine Jüdin also. Wie schon gesagt – es war davon nie die Rede bei ihr zu Hause. Sie waren Polen und Katholiken, Papi und sie noch besonders patriotisch-aktiv dazu. Sie waren in der Solidarność-Bewegung aktiv, auch im Untergrund, man verfolgte sie und so weiter. Alles in allem – wahre polnische Patrioten. Es ist dabei nichts zu ironisieren. Die Zeiten waren so pathetisch und sie waren die guten Kinder ihrer Epoche. Und plötzlich im Herzen des Engagements wurde sie von einer unerklärlichen politischen und psychischen Müdigkeit überfallen. Sie konnte weder schreiben noch lieben, noch leben, und sie ist zwar als eine polnische Untergrundaktivistin aus dem kommunistischen Polen gegangen, in Wirklichkeit war sie sie aber nicht mehr. Sie war niemand. Eine Hülle, die neuerfüllt sein wollte.

Sie kam nach Berlin und fand heraus, dass sie eine Jüdin bin. Sie weiss nicht, weshalb sie es entdeckt hat. Noch weniger weiss sie, weshalb sie es erst tat, als sie aus Polen und von ihrer Familie fort war, und warum es ausgerechnet in Deutschland stattfand.

Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde – heißt es im Kohelet. Es war die Zeit dafür, das verlassene Leben der Mutter auf dem Weg zu finden und intellektuell zu eigenem zu machen, es aus der Verdammnis zu holen und zum Leben zu motivieren.

Seit diesem Moment sind schon zehn Jahre vergangen, die sie für Entdeckung ihrer Wurzeln gebraucht hat. Sie hat viel nachgeholt, obwohl sie weder Hebräisch gelernt noch Israel besucht habe. Sie ist  immer noch nicht bereit, sich mit einer neuen Welt auseinanderzusetzen, weil sie zuerst in ihrer alten Welt Ordnung schaffen muss. Da sie jetzt alles weiss, konnte sie sich endlich von ihren Ängsten befreien. Sie hat sich mit ihrem Körper versöhnt (was für ein Wort? wieso ver-söhnt? Sie ist doch eine Frau, daher hatte sie sich mit ihrem weiblichen Körper… was? Ver­fraut?) Sie fürchtet sich nicht mehr, unbeliebt zu sein. Sie fürchtet nicht, verlassen zu werden. Sie hörte auf, fortdauernd mit Selbstmordgedanken zu jonglieren und seit ein paar Jahren hat sie keinen Freitodversuch mehr unternommen. Vor allem aber hat sie endlich ihre Mutter und damit auch ihr eigenes Leben verstanden.

Zuerst war sie der Mutter böse. Das Judentum wäre ihr Erbe gewesen und sie meinte, sie hätte das Recht, darüber Bescheid zu wissen. Egal was auf sie in ihrem Leben gutes oder schlechtes zugekommen wäre, es wäre doch ihr Erbe gewesen. Sie trauerte um ihr vorenthaltene Kenntnisse und Möglichkeiten, um die ihr so autoritär aufgebürdete Beschränkung ihres Ichs. Und vor allem trauerte sie um ihre verlorene Kindheit, weil sie sie nicht wie ein Kind sondern wie ein Melancholiker erlebt hatte.

Es dauerte eine Weile, bis sie diese Gedanken fallen ließ. Sie nahm allmählich wahr, was ihre Mutter ihr gesagt hatte: es sei ihr gutes Recht gewesen, ihr Leben so zu gestalten, wie es ihr im Jahr 1945 und all die Jahre danach richtig schien.

Sie lebt seit zehn Jahren in Berlin.

Es war für sie eine entdeckungsreiche Zeit. Vor allem aber erschienen ihr zwei ihrer Entdeckungen buchstäblich “lebenswichtig”: Sie ist eine Jüdin und sie ist nicht tod zu kriegen. Es klingt fast so, als ob sie unsterblich wäre. Eine ewige Jüdin.