Der geniale Pole

Der Übertitel stammt von mir. Ich denke mir, er war einfach genial.
Eure Administratorin

Polnisches Institut Berlin

ausstellung
21 . 02 . | 19 . 00

VERNISSAGE: WITKACY. EIN GENIALER PSYCHOHOLIKER

AUSSTELLUNG: 21.02 – 29.03.2019
VERNISSAGE: 21.02.2019 | 19:00

In den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts schießen in Polen die Genies wie Pilze aus dem Boden. 1882 wird Karol Szymanowski geboren, zwei Jahre später der Maler Leon Chwistek und der Anthropologe Bronisław Malinowski. 1885 schließlich kommt Stanisław Ignacy Witkiewicz, kurz „Witkacy“ genannt, zur Welt.

Witkacy war zweifellos ein kreatives Universalgenie, ebenso wie Władysław Strzemiński und Leon Chwistek oder nach dem Zweiten Weltkrieg Tadeusz Kantor. Er war Maler, Fotograf, Schriftsteller, Philosoph und Performer. Auch das Leben selbst war für ihn künstlerisches Material.Witkacy quälte sich und andere – vor allem die Frauen, von denen er zeit seines Lebens abhängig war. Die künstlerische Vielfalt in Witkacys Schaffen resultierte aus der Unmöglichkeit, in einer einzigen Form alle Aspekte seiner Persönlichkeit artikulieren und zur Ruhe kommen zu können.

Witkacy war ein kompromissloser Provokateur und ein ostentativer Egoist. Er hasste beschönigende Masken und riss sich selbst die ab, die niemand sah. 1939 wurde Witkacy ein Opfer der Geschichte: Als nach der Wehrmacht auch die Rote Armee in Polen einmarschierte, nahm er sich am 18. September das Leben.

Kuratorinen: Maria Anna Potocka und Delfina Jałowik (Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK in Kraków)

Veranstalter und Partner: Polnisches Institut Berlin, Polnisches Institut Düsseldorf, Tatra-Museum Zakopane und Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK in Kraków

Eintritt: frei


Witkacy: Gefährlicher Bandit (ca. 1930) © Tatra-Museum Zakopane

Ort: Galerie des Polnischen Instituts,
Burgstr. 27, 10178 Berlin

Don Quijote überall

Don Kichot begleitet mich überall. Ich gehe in die U-bahn Station und was sehe ich dort – ein Konzert, der heute statt findet. Und ich kann nicht hin, bin schon verplant… Vielleicht wird aber eine(r) von Euch gehen können und mir / uns demnächst darüber berichten?

Gautier Capuçon
Berlin, Konzerthaus
Konzerthausorchester Berlin
Pablo González Dirigent
Gautier Capuçon Violoncello

Amalia Arnoldt Viola

Richard Strauss, „Don Quixote“ – Phantastische Variationen über ein ritterliches Thema op. 35

Zur Stimme von Miguel de Cervantes’ tragikomischem „Ritter von der traurigen Gestalt“ wird das vom französischen Star-Cellisten Gautier Capuçon gespielte Solo-Cello, das Richard Strauss in seinem „Don Quixote“ durch diverse halluzinierte Abenteuer schickt.

Karten vom 25 bis 66 €.


In Wikipedia findet man viel darüber, mehr als ich je erwartet hätte:

Don Quixote, Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35, ist eine Tondichtung von Richard Strauss für Solocello, Solobratsche und großes Orchester. Sie basiert auf dem Roman Don Quijote de la Mancha des spanischen Autors Miguel de Cervantes. Sie ist in Form einer Sinfonia concertante komponiert, mit einem Solocello, das die Figur des Don Quijote repräsentiert, sowie Bratschen-, Tenortuben- und Bassklarinetten-Solisten, die Sancho Pansa darstellen.

Strauss komponierte das Werk 1897 in München.

Die Uraufführung fand am 8. März 1898 im Kölner Gürzenich statt. Es dirigierte Franz Wüllner.

Die Partitur enthält ursprünglich kein Programm, doch hat der Komponist zu den einzelnen Abschnitten des Werks nachträglich kurze programmatische Erläuterungen zum besseren Verständnis verfasst.

Die zweite Variation schildert eine Episode, in der Don Quijote einer Schafherde begegnet und sie für eine herannahende Armee hält. Strauss setzt dissonantes Flatterzungenspiel ein, um das Blöken der Schafe nachzuahmen. Dies ist eines der ersten Vorkommen dieser Spieltechnik.

Instrumentation

Das Werk ist wie folgt besetzt: Piccoloflöte, 2 Flöten, 2 Oboen, Englischhorn, 2 Klarinetten in B (2. auch in Es), Bassklarinette, 3 Fagotte, Kontrafagott, 6 Hörner in F, 3 Trompeten in D, 3 Posaunen, Tenortuba (Euphonium) in B, Basstuba, Pauken, Triangel, große Trommel, Becken, kleine Trommel, Tamburin, Windmaschine, Harfe und Streicher.

Sätze

  1. Introduktion: Mäßiges Zeitmaß – Don Quichotte verliert über der Lektüre der Ritterromane seinen Verstand und beschließt, selbst fahrender Ritter zu werden
  2. Thema. Mäßig – Don Quichotte, der Ritter von der traurigen Gestalt
  3. Maggiore – Sancho Pansa
  4. Variation I: Gemächlich – Abenteuer an den Windmühlen
  5. Variation II: Kriegerisch – Der siegreiche Kampf gegen das Heer des großen Kaisers Alifanfaron
  6. Variation III: Mäßiges Zeitmaß – Gespräch zwischen Ritter und Knappen
  7. Variation IV: Etwas breiter – Unglückliches Abenteuer mit einer Prozession von Büßern
  8. Variation V: Sehr langsam – Die Waffenwache
  9. Variation VI: Schnell – Begegnung mit Dulzinea
  10. Variation VII: Ein wenig ruhiger als vorher – Der Ritt durch die Luft
  11. Variation VIII: Gemächlich – Die unglückliche Fahrt auf dem venezianischen Nachen
  12. Variation IX: Schnell und stürmisch – Kampf gegen vermeintliche Zauberer
  13. Variation X: Viel breiter – Zweikampf mit dem Ritter vom blanken Mond
  14. Finale: Sehr ruhig – Wieder zur Besinnung gekommen

An Cello Mischa Maisky, conductor Wolfgang Sawallisch. Man muss sagen bei diesem Konzert sieht der Cellist eigentlich genau so, wie man sich Don Quijote vorstellt.

Schönen Tag für euch alle – mit wunderbarer Musik!

Rosa Luxemburg & Paweł Adamowicz

Sie ist vor Hundert Jahre gestorben. Eine Jüdin, eine Polin, eine Frau, eine Geh-Behinderte. In der Tat viermal behindert. Oder gar fünf, sie war doch noch eine Linke.

In meinem Land verhasst wie die Pest. In Deutschland respektiert, viel mehr als in ihrem Heimatsland. Man hatte letztens ihre Gedenktafel vom ihren Haus in Zamość entfernt.
Geboren 1871, ermordet am 15. Januar 1919 in Berlin.

August Bebel Institur lädt heute, am Di 15. Januar um 18–22 Uhr zu einem Film & Diskussion ein.

Rosa Luxemburg – 100 Jahre danach

Die Person Rosa Luxemburgs bewegt ein Jahrhundert nach ihrem Tod noch immer die Gemüter. Der Film Margarethe von Trottas aus dem Jahr 1986 bringt sie uns nahe. Aber wie authentisch ist der Film? Was hat sie politisch vertreten und was hat sie uns heute noch zu sagen?
Mit: Ernst Piper (Historiker, Luxemburg-Biograf) und Franziska Drohsel (Juristin, ehem. Juso-Bundesvorsitzende)

Ort und Kooperationspartner: Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22 (U Schönleinstr.), www.moviemento.de l Eintritt: 5 €, Reservierung: Tel. (030) 692 47 8


Paweł Adamowicz – 1 Tag danach

Geboren 1965 in Gdańsk, am 13. Januar 2019 mit einem Messer während einer Wohltätigkeitsveranstaltung (Das Große Orchester der Weihnachtshilfe) ebenda niedergestochen; gestorben am 14. Januar 2019.

Adamowicz war von 1998 bis zu seinem Tod der Stadtpräsident von Danzig. Bis 2015 gehörte er der Bürgerplattform (Platforma Obywatelska) an, seitdem parteilos; gründete eine Wählervereinigung „Alles für Danzig“.

Seine Stadt verabschiedete sich von ihm am Abend seines Todestages (siehe Foto). Ähnliche Veranstaltungen fanden in vielen Städten in Polen statt, aber auch im Ausland, in Berlin, Budapest…

In Berlin gab es zuerst eine Schweigen-Zeremonie vor dem Brandenburger Tor und danach gingen wir (informell und illegal) zum Reichstag. Dort steht ein Fragment der Werftmauer aus Danzig mit einer Tafel zur Ehre der Solidarność. Sie wurde seiner Zeit von Paweł Adamowicz enthüllt.

Es war eine schöne Idee von polnischer Journalistin, Dorota Danielewicz (und auch ihr Foto unten), dass wir dorthin gehen. Und sogar die Berliner Polizei hat die Verlegung der Gedächtnisversammlung anerkannt.

Fragment der Danziger Werftmauer an der Rückseite des Deutschen Bundestags (Reichstag) wurde am 17. Juni 2009 von Paweł Adamowicz enthüllt


Znałam go, tak jak znało go wielu ludzi z Gdańska.
Chodził do tej samej szkoły, do której i ja (wcześniej, wcześniej) chodziłam (i do której uczęszczał też Donald Tusk) – I Liceum Ogólnokształcącego im. Mikołaja Kopernika, tuż koło bramy Stoczni Gdańskiej. Kilkakrotnie, gdy już mieszkałam w Niemczech, przyjeżdżałam na spotkania z nim. Omawialiśmy różne projekty polsko-niemieckie, które odbywały się (lub miały się odbyć i nie zostały zrealizowane) w Gdańsku i Berlinie. Kiedyś rozmawialiśmy o podobieństwach między tymi miastami, o ich osobnej pozycji, o roli, jaką odegrały w historii Niemiec, Polski, Europy i świata. Raz czy drugi widzieliśmy się w Berlinie, ostatnio podczas spotkania miast partnerskich w niemieckim Ministerstwie Spraw Wewnętrznych.

Ale może najmilsze wrażenie zostawił mi podczas pewnej niemal-że rodzinnej uroczystości w Ratuszu Gdańskim. Był 24 czerwca 2016 roku. Moi przyjaciele obchodzili 50 rocznicę ślubu. Oni i kilkanaście innych starych dobrych małżeństw. Ceremonię prowadził właśnie Paweł Adamowicz. Zachowywał się świetnie, swobodnie, serdecznie. Przemawiał, gratulował, ściskał, obejmował, całował w rękę lub w policzki, a potem, gdy nadeszła pora tańców –  tańczył. I nie był to taniec gwiazd, tylko serdeczna wspólnota prezydenta
i obywateli miasta, którym rządził (Foto Kasia Bogdanowicz).

Na pożegnanie z Panem Pawłem Adamowiczem przyleciał Donald Tusk.

“Unrast” Tokarczuk in Zitadelle Spandau

Seit ein paar Jahren gehen Monika Wrzosek-Müller und ich immer zu neuen Aufführungen von Elżbieta Bednarska. Ihr Theater ist eine skurille Mischung des Textes, der Choreografie und Akrobatik sowie ungewöhnlicher Raumnutzung. Sie arbeitet immer an den Grundlagen der Bücher der polnischen Autoren mittlerer Generation. Nach Innana in den Katakomben von Olga Tokarczuk und Hebronmauer von Andrzej Stasiuk, nahm Bednarska diesmal wieder ein Buch von Olga Tokarczuk an: Unrast (Bieguni).

See you in Zitadelle Spandau. Wir können (voraus)sagen – geht hin! Es lohnt sich.

Nach dem klicken an das Bild kann man sich eine pdf-Datei des Flyers speichern und alles in Ruhe lesen.

Spätere Notiz. Monika: Hervorragenes Theater!


Bei der Gelegenheit noch ein anderer kultureller Ratschlag für morgen für Polen und Polensfreunde in Berlin – Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy – Großes Orchester der Weihnachtshilfe 2019 in Werkstatt der Kulturen in Neukölln, Wissmannstr. 32. Ab 12:00 bis 23:59 Uhr.

Spätere Notiz. Ewa: Es war so angenehm, und dann diese Nachricht, dass unser Danziger Stadtpräsident, Paweł Adamowicz, während der Veranstaltung in einer recht-radickallen Attacke schwer verletzt wurde! Shame!

Puste dni

Ewa Maria Slaska

Pełnia i pustka

Wiem, puste dni mogą znaczyć po prostu dni bez treści, puste dni, pusty czas. Ale mnie chodzi o znaczące puste dni, odznaczające się wyraźnie na tle przebiegu całego roku. Wiele kalendarzy zna puste dni, dni które wypełniają czas wymuszony na matematyce przez astronomię, a zwłaszcza Księżyc. Rok to było 12 miesięcy słonecznych po 30 dni (o dwa dniwiącej niż miesiąc kalendarzowy) i pięć do zapachania dziury matematycznej.

W Europie pozostała jeszcze pamięć tych pustych dni, różnych rzeczy nie wolno, albo przeciwnie – koniecznie trzeba zrobić w okresie pomiędzy końcem Bożego Narodzenia a Nowym Rokiem, który przyjdzie i jak  miotła ustawi wszystko z powrotem w jak najlepszym porządku.

Tuż przed świętami była pełnia Książyca, pisała o niej Teresa Rudolf, a Tibor Jagielski przysłał reprodukcję obrazu. Gdy mija pełnia, dni ubywa, Księżyc się kurczy, kurczy się ostatni tydzień w kalendarzu. W puste dni rok jak żołnierz odcina czas na miarce krawieckiej.

Trzeba oddać długi. Trzeba przeprosić tych, wobec których zawiniliśmy. Wyrzucić śmieci nagromadzone po kątach. Kupić szczotkę i śmietniczkę. Nie prać. Jeśli znamy te przesądy, my, ludzie z miasta, wykonujemy je (jeżeli w ogóle) tylko mechanicznie. Nie pierzemy, zamiatamy, kupujemy szczotkę. Nie wiążemy z tym czasem żadnych prawdziwych ważnych decyzji i właściwie nie mają one najmniejszego znaczenia.Tak to zresztą oddaje najlepszy barometr zainteresować społecznych czyli google. Wpiszmy “puste dni” i  zobaczmy, co “nam wyjdzie”? Raperska piosenka QBKA, a poza tym zwykłe uwagi. Puste dni, to dni bez terminów i spotkań, ciężkie dni, kiedy nic nie ma znaczenia lub nic się nie chce. Gdy dorzucić do hasła słowo “kalendarz”, pojawią się puste kartki bez terminów i bez znaczenia. W książce Kalendarz Polski Józefa Szczypki nie ma nawet wzmianki o pustych dniach.

Tymczasem w kulturze ludowej przełom roku ma ogromne znaczenie. Pięć dni, które nie przynależą do żadnego miesiąca, ciemne dni, być może w ciągu tych dni objawi się smok i pożre świat i żaden miesiąc – bóg – patron go nie obroni. Mircea Eliade pisał, że tych bezpańskich dni było w kulturze rumuńskiej 12 – były to dni kalendarzowe, te które wynikały z różnicy między kalendarzem starej daty (juliańskim) a nowym, czyli naszym – gregoriańskim.

Jak każdy człowiek podmodernistyczny jestem kulturowym eklektykiem, czyli biorę z tego co mnie otacza i co wiem, to co mi akurat najlepiej pasuje. Pięć pustych dni między końcem świąt a nowym rokiem “akurat mi pasuje”. Roi mi się, że są to dni uwolnione z gorsetu, otwarte – owszem być może niebezpieczne, ale zapewniające większą niezależność myśli, swobodę przeskakiwania z tematu na temat, z książki do książki. Tak jakby świat myśli i wyobrażeń, nie znając granic ni kordonów, otaczał mnie jak wielki ocean, przenosząc zdania ze snu do książek, z książek do muzyki, z wody do filmu. Nad wielkim ciemnym morzem świeci wielki jasny księżyc, wielkie białe jabłko niebytu…

Projekt okładki Lucyna Talejko-Kwiatkowska, foto – Piotr Chojnacki

Bohaterka lubiła trzymać świeczki w sypialni. Inną dało się określić tylko jako morze, a jeszcze lepiej – ocean. Czytam w książce Myttinga o trumnie ozdobionej naręczem kwiatów kartofli, a ktoś, kto nic o tym nie wie, przynosi mi pocztówkę z kwiatem kartofli.

Leżę w szpitalu, mam ochotę przeczytać Cola Breugnon Romain Rolland – wieczorem przychodzi koleżanka i przynosi mi tę książkę.

Jadę taksówką. Taksówkarz ma bary jak byczek, łysy łeb, szeroki kark.
– Jest mi niedobrze, mówi. – I rzeczywiście widzę, jak na karku występują mu krople potu. – Zjadłem coś niedobrego.
– Niech pan zjedzie na bok – proponuję. Mam czas, sama dojdę stąd do dworca.
Nie zgadza się jednak. Boję się, że umrze.
Nigdy mi się to jeszcze nie przydarzyło. I nigdy o tym nie słyszałam.
Jadę do innego miasta. Myślę o oceanie i ośmiornicach, rozmawiamy o polityce. Kobieta, u której nocuję, pyta czy pamiętam aferę z ośmiorniczkami. Takie halo wokół tego zrobili, a teraz, szkoda gadać…
Kobieta, u której nocuję, lubi palić świeczki w sypialni. Ja nie. Przed zaśnięciem sięgam na półkę po cokolwiek, żeby przeczytać dwie strony i zasnąć jak kamień.
Trafiam na Białe jabłka. Lektura mnie wciąga, docieram do strony 42.
Bohater jedzie taksówką. Taksówkarz jest chudy, łysawy, ma wielkie oczy i wąski nos.
– Przepraszam, że przeszkadzam – mówi – ale mam okropną zgagę. Pozwoli pan, że staniemy na momencik przy aptece, żebym coś kupił…
Nie zdąży jednak, umrze zanim dojedzie do apteki.
Jego dziewczyna je kanapkę z pastrami, o której pisałam wczoraj. Idealną kanapkę. Tym razem tłumacz nazwał ją kanapką z wędzoną wołowiną.
Na stronie 208 mężczyźni w zakładzie fryzjerskim formują Franza, faceta, który rozmawia z Bogiem. Znam go, mój wnuk wymyślił go już kilka miesięcy temu. Też miał na imię Franz.

Co z tego wynika? Nic? Są puste dni. Przeczytajcie te trzy książki.

 

 

Fiszbach / Rathaus / Kreuzberg / Görlitzer Park

Kommet heute / Przybywajcie / Just come today

Wiesław Stefan Fiszbach

Die Menschen von Görlitzer Park

Malerei, Fotografie, Zeichnung

Eine Veranstaltung vom Städtepartner Stettin e.V.

Freitag, 14. Dezember 2018 von 18:00 bis 20:00

Rathaus Kreuzberg, Yorkstr 4-11, 10965 Berlin, II Etage

Wiesław Stefan Fiszbach ist ein polnischer Maler, der seit der 80. in Berlin lebt. Vor ein paar Jahren begann er, die Menschen zu porträtieren, die man im Görlitzer Park trifft – Spaziergänger, Dealer, Junkies, Obdachlosen. Der Blick des Künstlers sieht sie an, sie werden nicht beurteilt und nicht bemitleidet. Sie sind, wer sie sind. Das sind wir, die Zuschauer, die uns darüber Gedanken machen sollen.
Die Ausstellung ist vom Mo 10. Dez bis Fr 4. Januar an den Werktagen von 7:00 bis 19:00 im Rathaus Kreuzberg zu sehen.

Ein kleiner Umtrunk mit dem Künstler haben wir für Freitag
14. Dezember ab 18 Uhr vorgesehen.

Bringt das Geld mit, man kann die Kunstwerke auch kaufen!
Und Weihnachten steht vor der Tür!

Katarzyna Kozyra. Again in Berlin

today heute dziś

Lindenstr. 35, 10969 Berlin
open Tue to Sat, from 11am to 6pm

Katarzyna Kozyra, A Dream of Linnaeus’ Daughter, 2018

We are happy to invite you for the opening of our new exhibition:

Katarzyna Kozyra | A Dream of Linnaeus’ Daughter

Friday, 23 November 2018, from 6 to 9 pm (the artist will be present)
The exhibition will run between 24 November, 2018 and 16 February, 2019.

“Biology and evolutionary theory over the past two centuries have simultaneously produced modern organisms as objects of knowledge and reduced the line between humans and animals…”
The quote from the now classic A Cyborg Manifesto (1985) by biologist and feminist Donna Haraway can easily become the motto of Katarzyna Kozyra’s upcoming exhibition at ŻAK | BRANICKA Gallery.

The show features two photographic series presented alongside the artist’s latest video work, from which the exhibition title originates. A Dream of Linnaeus’ Daughter was shot in Uppsala, in the gardens of Carl Linnaeus, famous Swedish botanist living in the 18th century who invented the classification system of organisms and the theory of sexual reproduction of plants, whose nomenclature derived from human sexual anatomy sparked universal outrage at the time. In her work, Kozyra acts as Elisabeth Christina von Linné, one of Linnaeus’ five daughters, an exceptionally talented figure forgotten by history, who could never take up studies, but still followed the steps of her father and became a botanist. In Kozyra’s interpretation, Elisabeth conducts a choir singing Ludwig van Beethoven’s famous Ode to Joy but… with the voices of such animals as a dog, donkey, cow, horse, goat and monkey. The creatures moo and squeal the anthem of the European Union while standing on typical pallets that symbolise Noah’s Ark. What an irony of fate: in Kozyra’s piece the daughter of the founder of an organism classification system based on difference builds a new world order that levels all differences, deeming all creatures equal.

The problematic of Kozyra’s work sits in the philosophical tradition of Donna Haraway, mentioned at the beginning, who describes a new society of the future that sees the blurring of borders between the sexes, species (humans and animals), biology and technology (organism and machine), between the physical and the non-physical. In a similar vein, from the beginning of her career Kozyra’s works have explored the boundaries between being a man and a woman, life and death, youth and old age, between the possible and the impossible. The latest projects that liken humans to animals – and vice versa: animals to humans – result therefore from the artist’s prior investigations. In a video and a photographic series created at the Schwarzenberg Palace in Vienna, Kozyra plays the role of Lou Salomé – an intellectual and a femme fatal, friend of Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud and Reiner Maria Rilke. In Kozyra’s interpretation, Nietzsche and Rilke are subjected to training as two dogs led on a leash by Salomé, again played by Kozyra, who walks them through the palace halls and takes them out to the gardens. The series Lou Salomé was created in 2005, but has never been displayed publicly in its entirety.

Kozyra follows Haraway’s path in proposing a new symbiosis between humans and animals. She approaches this topic from the perspective of radical feminism, as did Haraway, whose last manifesto The Companion Species Manifesto: Dogs, People, and Significant Otherness, devoted to human-canine relations, openly states that writing about dogs is for her a form of feminist theory. Also for Kozyra the notions of Culture and Nature are not necessarily a binary opposition. In photographs from the series Homo Quadrupeds (2018) naked men are led on a leash by burqa-clad women who tame their instincts. This is a reference to the legend of unicorn, in which only a virgin could tame the wild animal. While the women meet during the walk, the dogs sniff each other and seek to dominate. It is no longer only a matter of freeing women from male domination, as in the performance Aus der Mappe der Hündigkeit (From the Portfolio of Doggishness, 1968) by VALIE EXPORT and Peter Weibel, in which Weibel obediently waddled at the artist’s side. Kozyra expands the feminist approach with a political aspect: the dogs in her work, played by Arabs and Americans, are aggressive and ready to jump down each other’s throats any minute. Kozyra might therefore have more in common with Oleg Kulik, who attacks the establishment in his performances as a dog (literally!), but also dreams of a non-anthropocentric, ecological society and fights for democracy.

Kozyra expanded the borders of humanity to include other species already in her earliest works, such as the Polaroid series Karaski in Beef (1992) comprising images of a beautiful young nude male lying amid a halved carcass of beef. For a fuller picture, let us also evoke her diploma piece Pyramid of Animals (1993), inspired by the fairytale Town Musicians of Bremen by the Brothers Grimm, which consisted of stuffed animals: horse, dog, cat and rooster, accompanied by a horse slaughter film footage. At the time of its making, the piece stirred up an unprecedented scandal in the media, which turned it into the most famous artwork of the last quarter of the century and a symbol of critical art. Notably, Kozyra was creating that piece by herself, balancing on the border between life and death while struggling with cancer.

Insofar as her early works called for human morality with regard to animals, Kozyra now shows that the human being is an animal species, or in other words, a sociological chimera – doomed to co-exist with other creatures – which Haraway may have had on her mind while writing her Cyborg Manifesto. In order to survive, like every other species, they must therefore adapt to external condition: create a new society.



PS po polsku i po części żartobliwie:
O Linneuszu było już TU, a przez chwilę również TU (cierpliwości) i TU.

Ich bin nicht tot / Nie umarłem / Nè son già morto

Einladung zum Besuch bei dem Grab von Prof. Brückner

Zapraszamy na wspólne odwiedziny przy grobie prof. Brücknera

Michelangelo Buonarroti  (1475-1564)

Qui vuol mie sorte c’anzi tempo i’ dorma:
Nè son già morto: e ben c’ albergo cangi,
resto in te vivo, c’ or mi vedi e piangi;
se l’un nell’ altro amante si trasforma.

Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch, ich geh in eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.

Los chciał, bym spał tu, nim moja wybije
Pora; nie zmarłem; po siedziby zmianie
W tobie płaczącym, żywy, mam mieszkanie,
Jeśli kochany w kochającym żyje.

Gesichter Berlins: Polnische Gräber in Berlin II
historische Führung auf den polnischen Spuren
Donnerstag, 1. November 2018 von 17:00 bis 20:00
Treffpunkt / Spotkanie: U-Bahnhof Ullsteinstraße (unten / na dole)
Ansprechpartnerin: Ewa Maria Slaska

Traditionell zum 1. November gehen wir mit Ewa Maria Slaska zum Grab von Prof. Brückner.
Über die polnische Persönlichkeit Berlins wird die Schriftstellerin und Bloggerin ausführlich berichten.
Unsere Wurzeln, unsere Geschichte in der Hauptstadt – lass uns mehr über uns selbst erfahren!

In Berlin gibt es 270 Friedhöfe, darunter ca. 30 sog. historische, die man also als Kulturdenkmal betrachtet und wiederum auch ca. 30, die, wie der Friedhof wo Prof. Brückner begraben liegt, aufgelöst werden. Wie man auf diesen Friedhöfen die polnische Gräber sucht, wie man sie identifiziert, obwohl die dort begrabenen manchmal deutschen Namen tragen und Polen sind, manchmal aber polnische Namen haben und die Familien ihre polnische Abstammung abstreiten. Welche Schicksale erzählen uns die Gräber, über die Menschen, aber auch über die Deutsch-Polnischen Beziehungen.

Abschliessend gehen wir Kaffee trinken und leckere Kuchen in der Ufa-Fabrik essen…


Bei der Führung könnte man das Buch von Ewa Maria Slaska und Michał Rembas kaufen: Ich bin nicht tot / Nie umarłem – ein kleines schönes Buch über polnische Gräber in Berlin und deutsche in Stettin.

Nur 5 €! Beim Versenden + 2,5 € für Verpackung und Versendung.

Otto Müller Ausstellung & Buch / Wystawa & książka

Tekst po polsku na dole

 

MALER. MENTOR. MAGIER.

Otto Mueller
und sein Netzwerk
in Breslau

Der Expressionist Otto Mueller (1874–1930) ist als Mitglied der Künstlergruppe Brücke international bekannt. Kaum jemand weiß jedoch um seine über zehn Jahre andauernde
Lehrtätigkeit an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau.
Vor allem in den 20er-Jahren beflügelte diese – aufgrund ihrer liberalen und weltoffenen
Atmosphäre – innovative Ideen in der Malerei. Besonders Otto Mueller genoss
enormen Einfluss in einem weitgespannten Netzwerk aus befreundeten Kunst- und
Kulturschaffenden. Zu seinem Kreis zählten Künstler und Künstlerinnen, Architekten,
Kunstkritiker, Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Sammlerinnen und Sammler
sowie seine Studierenden.
Das Buch macht es sich zur Aufgabe, Muellers dreifache Rolle als Maler, Mentor und Magier aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Es ist das Ergebnis eines
deutsch-polnischen Ausstellungs- und Forschungsprojektes.


Otto Mueller, Selbstbildnis mit Pentagramm, um 1924 (Detail) © Von der Heydt-Museum Wuppertal / Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal

MALER. MENTOR. MAGIER.
Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau

12.10.2018 bis 03.03.2019
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Die Ausstellung „MALER. MENTOR. MAGIER.“ stellt erstmalig den enormen Einfluss des ehemaligen Brücke-Künstlers und Expressionisten Otto Mueller (1874–1930) in den Mittelpunkt: Der Maler lehrte länger als zehn Jahre an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, die seinerzeit zu den fortschrittlichsten Kunstschulen in Europa zählte. Vor allem seit den 1920er Jahren – durch die zahlreichen Neuberufungen des damaligen Direktors Oskar Moll – genoss die Breslauer Akademie den Ruf von Weltoffenheit und Liberalität. Hier standen gleichberechtigt die vielfältigen Strömungen der modernen Malerei nebeneinander: der Expressionismus mit Otto Mueller, die französische Peinture der Académie Matisse mit Oskar Moll, die Neue Sachlichkeit mit Alexander Kanoldt und Carlo Mense sowie das Bauhaus mit Oskar Schlemmer, Georg Muche oder Johannes Molzahn.

Das Hauptaugenmerk der Ausstellung gilt der Malerei der Moderne: Otto Mueller und sein Netzwerk erlebten in Breslau eine schöpferische Phase, die sie angeregt durch Austausch und gegenseitige Einflussnahme als höchst produktiv beschrieben. Ersichtlich wird diese Beeinflussung der Maler-Kollegen untereinander durch thematische Übereinstimmungen und andere Querverweise: in Gemälden, Arbeiten auf Papier, schriftlichen Äußerungen oder Fotografien. Vor allem der charismatische, von Sehnsucht und Freiheitsdrang getriebene Otto Mueller hatte maßgeblichen Einfluss auf die Breslauer Kunstszene. Ein „Romantiker“ und sogar ein „Magier“ soll Otto Mueller nach Aussagen seines unmittelbaren Umfeldes, darunter auch Kunstkritiker und Schriftsteller, gewesen sein. Carl Hauptmann setzte ihm bereits in der Künstlerbiografie „Einhart der Lächler“ (1907) ein Denkmal – damit leistete der Dichter seinen entscheidenden Beitrag für die Grundsteinlegung eines „Künstler-Mythos“.

Muellers auffällige Erscheinung und sein unbürgerlicher Lebenswandel übten eine enorme Faszination auf seine Schüler und Schülerinnen an der Akademie aus. Sie schätzten dessen vollkommene Hingabe an die Kunst, dessen unkonventionelle Lehrmethode und Humor. Einige seiner Schüler – wie Alexander Camaro oder Horst Strempel – gingen von Breslau aus nach Berlin und erlebten hier den Höhepunkt ihrer Maler-Karrieren.

Eine Besonderheit des kuratorischen Konzeptes von „MALER. MENTOR. MAGIER.“ ist das Prinzip des „Gastes“: gemeint sind hiermit ausgewählte Bilder, durch die spotlightartig, epochenübergreifend und interkulturell, insbesondere im deutsch-polnischen Kontext, auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede verwiesen werden kann. Das Einbeziehen „Polnischer Expressionisten“ ermöglicht einmalige Sehvergleiche und neue Zusammenhänge, zugleich verschränken sie die deutsch-polnische Ausrichtung dieser Ausstellung.

Die immense Wertschätzung von Otto Muellers Wirken – aus der Perspektive seines Künstlernetzwerks – reicht bis in die Nachkriegsmoderne: Ein wichtiges Kapitel deutsch-polnischer Kunstgeschichte wird unter besonderer Berücksichtigung der Wechselbeziehung zwischen den Städten Berlin und Breslau/Wrocław neu erzählt.

Denn auch die Beziehungen zwischen der Nationalgalerie in Berlin und dem ehemaligen Schlesischen Museum der bildenden Künste in Breslau (heute Muzeum Narodowe in Wrocław) waren durch intensiven Austausch und Zusammenarbeit charakterisiert. Paradigmatisch ist die Otto-Mueller-Gedächtnisausstellung, die 1931 – kurz nach dem Tod des bedeutenden Expressionisten – durch Direktor Erich Wiese in Breslau initiiert und noch im gleichen Jahr von Ludwig Justi, Direktor der Nationalgalerie, als Gedenk-Ausstellung nach Berlin übernommen wurde.

Die aktuelle Schau „MALER. MENTOR. MAGIER.“ nimmt den umgekehrten Weg. Erarbeitet in Berlin, wird sie danach in modifizierter Form in Breslau/Wrocław zu sehen sein. In Berlin setzt die Ausstellung die Folge von Präsentationen zur Klassischen Moderne fort, die während der Sanierung der Neuen Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin gezeigt wurden: „Die schwarzen Jahre. Geschichten einer Sammlung. 1933–1945“, „Ernst Ludwig Kirchner. Hieroglyphen“ und „Rudolf Belling. Skulpturen und Architekturen“.

Künstler*innenliste: Jankel Adler, Alexander Archipenko, Isidor Aschheim, Henryk Berlewi, Alexander Camaro, Johnny Friedlaender, Grete Jahr-Queißer, Alexander Kanoldt, Ernst Ludwig Kirchner, Ludwig Peter Kowalski, Margarete Kubicka, Stanisław Kubicki, Wilhelm Lehmbruck, Carlo Mense, Oskar Moll, Marg Moll, Johannes Molzahn, Georg Muche, Otto Mueller, Żdzisław Nitka, Oskar Schlemmer, Willy Schmidt, Horst Strempel, Heinrich Tischler, Witkacy, u.a.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger, umfangreicher Katalog im Kehrer Verlag, der von deutschen und polnischen Wissenschaftler*innen erarbeitet wurde. Herausgegeben von Dagmar Schmengler, Agnes Kern und Lidia Głuchowska. Zwei separate Sprachausgaben (deutsch und polnisch) sind ab Oktober 2018 erhältlich. Der Katalog wird realisiert durch: ZEIT-Stiftung, Ernst von Siemens-Kunststiftung

1. Station
12.10.2018-3.3.2019, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
2. Station
8.4.2019-30.6.2019, Nationalmuseum Wrocław, Breslau

Eine Ausstellung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, in Zusammenarbeit mit der Alexander und Renata Camaro Stiftung und dem Muzeum Narodowe we Wrocławiu.

Die Ausstellung wird gefördert durch: Freunde der Nationalgalerie, Hauptstadtkulturfonds, Kulturstiftung der Länder, Ernst von Siemens-Kunststiftung, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Stiftung Preußische Seehandlung

Im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus.
Neue Galerie

Die Neue Galerie im Hamburger Bahnhof fungiert als Dependance für die Neue Nationalgalerie während der Dauer ihrer Sanierung. In wechselnden Präsentationen werden hier Ausschnitte aus der Sammlung zur Kunst des frühen 20. Jahrhunderts vorgestellt. Ganz bewusst und vor dem Hintergrund der Planungen für einen Neubau am Kulturforum dient die Neue Galerie dabei der Erprobung neuartiger Sichtweisen auf die „klassisch” gewordene Moderne.

Inhalt-Otto-Mueller

Otto Mueller, Zwei Mädchen, um 1925, Leimfarbe auf Rupfen (Detail) © bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

MALARZ. MENTOR. MAG.
Otto Mueller a środowisko artystyczne Wrocławia

Od 12 października 2018 do 13 marca 2019
Wystawa w Hamburger Bahnhof w Berlinie

Jest to pierwsza wystawa, która skupia się na ogromnej sile oddziaływania Ottona Muellera (1874–1930), ekspresjonisty i artysty grupy Die Brücke. Przez ponad dziesięć lat był on wykładowcą w Państwowej Akademii Sztuki i Rzemiosła Artystycznego we Wrocławiu, która za jego czasów należała do najbardziej postępowych uczelni artystycznych w Europie. Od lat 20 ubiegłego wieku ówczesny dyrektor szkoły, Oskar Moll, sprowadzał tu licznych wykładowców, co sprawiło, że Wrocławska Akademia Sztuki cieszyła się opinią uczelni liberalnej i otwartej na świat. Na równi stały tam ze sobą różnorodne prądy współczesnego malarstwa: ekspresjonizm, reprezentowany przez Ottona Muellera, francuskie malarstwo Académie Matisse – przez Oskara Molla, Nowa Rzeczowość – przez Alexandra Kanoldta i Carlo Mensego oraz Bauhaus – przez Oskara Schlemmera, Georga Muchego i Johannesa Molzahna.

Wystawa poświęcona jest przede wszystkim malarstwu modernistycznemu. Otto Mueller przeszedł we Wrocławiu wraz ze swoim środowiskiem przez etap twórczości opisywany przez nich jako niezwykle produktywny, zainspirowany wymianą i wzajemnym oddziaływaniem. To, jak pracujący ze sobą malarze wpływali na siebie nawzajem pod względem artystycznym, ujawnia się w obrazach, pracach na papierze, w wypowiedziach pisemnych i na fotografiach. To właśnie charyzmatyczna, przepełniona tęsknotą i pragnieniem wolności postać Ottona Muellera miała największy wpływ na wrocławską scenę artystyczną. Był on „romantykiem” a nawet „magiem”, jak wynika z przekazów jego najbliższego otoczenia, do którego należeli również krytycy sztuki i pisarze. Carl Hauptmann już w 1907 r. upamiętnił malarza w biografii artystycznej „Einhart der Lächler” – przyczyniając się w znacznym stopniu do powstania „mitu artysty”.

Niezwykła powierzchowność Muellera i jego wolny od konwenansów styl życia budziły ogromną fascynację w jego uczniach i uczennicach na Akademii. Cenili oni jego całkowite oddanie sztuce, niekonwencjonalne metody nauczania i poczucie humoru. Niektórzy spośród jego uczniów – tacy jak Alexander Camaro czy Horst Strempel – z Wrocławia udali się do Berlina, gdzie ich kariera malarska sięgnęła szczytu.

Cechą szczególną kuratorskiej koncepcji wystawy MALARZ. MENTOR. MAG. jest wybranie obrazów wiodących, pozwalających dostrzec istotne podobieństwa i różnice, a także kontekst ponadepokowy i międzykulturowy, w tym polsko-niemiecki. Włączenie „polskich ekspresjonistów” daje wyjątkową szansę dokonania porównań i odkrywania nowych związków, a jednocześnie pozwala połączyć ze sobą polskie i niemieckie motywy przewodnie wystawy.

Ogromne uznanie dla twórczości Ottona Muellera – z perspektywy jego środowiska artystycznego – sięga aż do modernizmu powojennego, gdy ten ważny rozdział w polsko-niemieckiej historii sztuki napisano na nowo z uwzględnieniem wzajemnych powiązań między Berlinem a Wrocławiem, niegdyś Breslau.

Stosunki między Nationalgalerie w Berlinie a dawnym Śląskim Muzeum Sztuk Pięknych w Breslau [obecnie Muzeum Narodowe we Wrocławiu] charakteryzowały się bowiem również intensywną wymianą i współpracą. Najlepszym przykładem jest retrospektywa Ottona Muellera, zorganizowana przez dyrektora Muzeum we Wrocławiu, Ericha Wiese, w 1931 r., tuż po śmierci wybitnego ekspresjonisty, która jeszcze w tym samym roku została przeniesiona przez Ludwiga Justiego, dyrektora Nationalgalerie do Berlina.

Obecna wystawa MALARZ. MENTOR. MAG. podąża w odwrotnym kierunku. Opracowana w Berlinie, zostanie następnie pokazana w zmodyfikowanej formie we Wrocławiu.
W Berlinie wystawa stanowi kontynuację serii prezentacji na temat klasycznego modernizmu, które podczas renowacji Neue Nationalgalerie zostały pokazane w Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart: „Die schwarzen Jahre. Geschichten einer Sammlung. 1933–1945” [Mroczne lata. Opowieści z kolekcji. 1933–1945], „Ernst Ludwig Kirchner. Hieroglyphen” [Ernst Ludwig Kirchner. Hieroglify] i „Rudolf Belling. Skulpturen und Architekturen” [Rudolf Belling. Rzeźby i architektury].

Lista artystów: Jankel Adler, Alexander Archipenko, Isidor Aschheim, Henryk Berlewi, Alexander Camaro, Johnny Friedlaender, Grete Jahr-Queißer, Alexander Kanoldt, Ernst Ludwig Kirchner, Ludwig Peter Kowalski, Margarete Kubicka, Stanisław Kubicki, Wilhelm Lehmbruck, Carlo Mense, Oskar Moll, Marg Moll, Johannes Molzahn, Georg Muche, Otto Mueller, Zdzisław Nitka, Oskar Schlemmer, Willy Schmidt, Horst Strempel, Heinrich Tischler, Witkacy i inni.

Wystawie towarzyszy obszerny katalog pod tym samym tytułem, opracowany przez polskich i niemieckich naukowców, wydany przez wydawnictwo Kehrer Verlag pod redakcją Dagmar Schmengler, Agnes Kern i Lidii Głuchowskiej. Katalog zrealizowany dzięki wsparciu: ZEIT-Stiftung, Ernst von Siemens-Kunststiftung

Wystawa Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin we współpracy z Alexander und Renata Camaro Stiftung i Muzeum Narodowym we Wrocławiu.

Sponsorzy wystawy: Freunde der Nationalgalerie, Hauptstadtkulturfonds, Kulturstiftung der Länder, Ernst von Siemens-Kunststiftung, Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej, Stiftung Preußische Seehandlung

Hygge w Szczecinie…

Vom 6. Oktober bis 17. März 2019 / od 6 października do 17 marca 2019 roku

Sztuka szczęśliwych ludzi. Malarstwo na Bornholmie w XIX i XX wieku

Muzeum Narodowe w Szczecinie, ul. Wały Chrobrego 3

godziny otwarcia:
wtorek, środa, czwartek, sobota: 10.00–18.00, piątek, niedziela: 10.00–16.00

Dania od lat 70 XX wieku znajduje się w czołówce Światowego Raportu Szczęścia, często zajmując w nim pierwsze miejsce. Duńczycy słyną z umiejętności osiągania tego stanu, podobnie jak z designu. Pamiętając o tym, na wystawie – po pierwsze – zaprezentowano, w jaki sposób Duńczycy rozumieją szczęście na tle społeczno-kulturowym (począwszy od przełomu XVIII i XIX wieku, skończywszy na latach 70 ub. wieku), które wpłynęło na ukształtowanie samoświadomości duńskiej. Po drugie zaś podjęto refleksję na tym, jaką rolę w tym kontekście odgrywa sztuka duńska XIX i XX wieku.

Pieniądze, sukcesy, sława rzadko są podstawowymi celami Duńczyków. Jeśli można wskazać coś, co jest dla nich naprawdę ważne, byłaby to umiejętność znajdowania równowagi między pracą a czasem wolnym. Jednym słowem: hygge – czyli bycie razem z bliskimi w przyjemnej atmosferze, w poczuciu wspólnoty, wzajemnego zaufania, w przytulnym otoczeniu.

Hygge to zjawisko, które u podstaw ma następujące czynniki: klimat Danii, niewielkie rozmiary państwa, tradycja życia domowego, koncepcja równości społecznej oraz państwa opiekuńczego.

W drugiej połowie XIX wieku zaczęły rozkwitać kolonie artystyczne. Określenie to odnosi się do grup twórców, którzy spotykali się w wybranym miejscu i pracowali we wspólnym celu, kierując się podobnym rozumieniem sztuki. Nie oznacza to jednocześnie, że łączył ich wspólny manifest artystyczny. Wśród dzieł spotykamy różne rozwiązania stylistyczne. Kolonie artystów powstające w Danii – podobnie jak w innych krajach Europy – rozkwitły w związku z popularnością bezpośredniego studiowania natury w 2. połowie XIX wieku. Malarze uciekali ze zwyczajowych centrów kultury w dużych metropoliach i tworzyli grupy w nowych miejscach, które sprzyjały malowaniu na wolnym powietrzu oraz kusiły nietuzinkowymi motywami i intrygującą naturą.

Właśnie na tym tle należy rozpatrywać kolonię na Bornholmie. Wyspa bez wątpienia przyciągała artystów zarówno przez bogactwo przyrody, jak i jej „dzikość”. W konsekwencji w twórczości odnajdujemy podobne motywy i tematy – są to często przedstawienia natury (w różnych warunkach pogodowych), lokalnej architektury, tamtejszej społeczności…

Na wystawie można zobaczyć prawie 100 prac duńskich artystów ze zbiorów Bornholms Kunstmuseum – wśród nich dzieła takich twórców jak: Kristian Zahrtmann (1843–1917); Richard Mortensen (1910–1993; zwany czasem duńskim Wassilym Kandinskym); Edvard Weie (1879–1943); Olaf Rude (1886–1957); Oluf Høst (1884–1966) czy Niels Lergaard (1893–1982).

Wystawie towarzyszy bogato ilustrowany katalog polsko-duńsko-angielski Sztuka szczęśliwych ludzi. Malarstwo na Bornholmie w XIX i XX wieku z esejami kuratorów i opisami wszystkich obiektów z ekspozycji.

www.muzeum.szczecin.pl

PS. Byłam na otwarciu wystawy. Wice-Dyrektor Muzeum i nasz autor, Darek Kacprzak, witając gości, zapytał, kto z nas jest szczęśliwy. Na zdjęciu tego nie widać, bo siedziałam z boku i takie zdjęcie mi przysłano, ale cała sala podniosła ręce do góry.

06.10.2018 Szczecin Muzeum Narodowe w Szczecinie. “Sztuka szczęśliwych ludzi”! Fot. Robert Stachnik