Fastentücher

Das Wort Fasten ist letztens zum Stylelife-Bestandteil geworden. Es ist Fastenzeit. Unsere Autorin erinnert sich ans Ursprüngliche.

Anne Schmidt

Zum Fasten

Fastentücher sind aus der Mode gekommen, auch wenn es in der sächsischen Stadt Zittau ein sehr berühmtes Fastentuch aus dem Jahre 1472 zu besichtigen gibt. Es verhüllt nicht mehr in der Fastenzeit den Altarraum der Johanniskirche, wie es im Mittelalter üblich war, sondern es ist ganzjährig in einer Museumsvitrine der säkularisierten Kreuzirche in Zittau zu bewundern.
Das 8,20m breite Leinentuch, das in 90 Feldern biblische Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament zeigt, ist zu kostbar um es ungeschützt im Kirchenraum zu präsentieren. Die Johannis-Gemeinde in Zittau, die von dem reichen Korn- und Salzhändler Johann Gürtler im 15. Jahrhundert dieses riesige “Bilder”- und ” Unterrichtstransparent” gestiftet bekommen hatte, musste nach dem 2. Weltkrieg ihr kostbarstes Werk als zerstört oder verloren betrachten, denn es war unauffindbar, nachdem es wegen der Kriegshandlungen auf den Oybin ausgelagert worden war.
Doch es geschah etwas Unglaubliches: Jahrzehnte nach dem Krieg wurden die zerschnittenen Teile des Tuches im Wald des Zittauer Gebirges gefunden. Russische Soldaten hatten das 6,80m hohe Tuch in vier Teile zerschnitten und ihre Wald-Banja
damit abgedichtet. In welchem Zustand es war, als es Herr Knobloch (Heinz?) gefunden hat, kann man sich ungefähr “ausmalen”; es war aber offensichtlich noch als das erkennbar, was es einmal gewesen war und als solches restaurierten es 1994/95
die SpezialistInnen eines Schweizer Klosters – unentgeltlich. Wäre es nicht ein christliches Objekt, würde ich die Restaurierung dieses ca. 50 qm großen Tuches als “Heidenarbeit” bezeichnen.


Eine Heidenarbeit hängt seit dem 8.3. 2019, dem erstmalig in diesem Jahr begangenen Frauenfeiertag in Berlin, in der Paul-Gerhardt-Kirche an der Wibyerstraße in Prenzlauer Berg, vor dem Altarraum.
Es ist ein schlichter blauer Vorhang, dessen Fläche in senkrechten Streifen wie ein Insektenvorhang vor einer Balkontür den Altarraum vom Rest der Kirche trennt.
Die Schafferin dieses Sichtschutzes ist eine kleine alte Dame, die zu den Protagonistinnen des Bauhauses zählt.
Ihr Werk wurde von dem Kunsthistoriker Matthias Flügge aus Dresden vorgestellt und in den Zusammenhang ihres umfangreichen Schaffens gestellt.
Ursula Sax, die 81 Jahre alte Künstlerin, musste ihr Werk nicht den vielen Fans, die zum Teil ihretwegen aus anderen Bundesländern angereist waren, erklären. Sie bedankte sich lächelnd und ließ ihre strahlend blauen Augen für sich sprechen.
Die bereitliegenden, bunten Postkarten, die die Erinnerung an Oskar Schlemmer wachriefen, aber Figuren aus Ursula Sax`s geometrischem Ballett darstellen, wiesen auf Veranstaltungen mit diesen Figuren hin, die im September sowohl im Radialsystem in Berlin, als auch in Dessau und in Hellerau/Dresden stattfinden werden.
Falls ich zu einer der Veranstaltungen gehe, werde ich hoffentlich den Mut finden, Ursula Sax zu fragen, ob sie eine Nachfahrin  des Saxophonerfinders ist. Wundern würde es mich nicht, denn die Ausstrahlung dieser kleinen alten Dame, die sich trotz ihrer Gehhilfe virtuos durch den Raum zu bewegen schien, brachte Schwingungen in die spröde Kirchenathmosphäre.

Frauenblick auf Blumen

Monika Wrzosek-Müller

Tulpen

Manchmal fallen einem Bücher vom Himmel und sind genau richtig für den Moment, für die Jahreszeit und überhaupt. Genauso ist es mir ergangen, als ich das Büchlein von Zbigniew Herbert „Der Tulpen bitterer Duft“ in den Händen hielt. Dass ausgerechnet mein Lieblingsdichter, der Verfasser von „Herr Cogito“, sich mit der Geschichte der Tulpen und der Tulpenmanie beschäftigt, hat mich gleich für das Büchlein eingenommen. Hinzu kam, dass es in wunderschöner Form beim Insel-Verlag, mit gut ausgewählten Abbildungen hauptsächlich niederländischer Maler, erschienen ist. Die gute Übersetzung von Klaus Staemmler tut dem Text und vor allem dem Leser gut. Die Tulpe ist außerdem eine der schönsten Schnittblumen, man freut sich schon im Februar auf immer buntere und ausgefallenere Tulpensträuße; ich liebe Tulpen in allen Farben und Formen. Leider gedeihen sie in den sandigen Böden Brandenburgs nicht besonders, und selten kommen welche mehrere Jahre hintereinander, meistens muss man sie jedes Jahr neu pflanzen. Ich erinnere mich, dass ich manchmal 50 Tulpenzwiebeln im Herbst gesetzt habe und nur einige wenige dann im Frühjahr rauskamen. Doch auf den Märkten in der Stadt machen sie sich wunderbar, und ich muss mich immer beim Kaufen regelrecht bremsen. Und nun las ich über die Geschichte dieser wunderbaren Blume:

„Die Tulpe ist ein Geschenk des Orients, wie viele segensreiche und unheilvolle Geschenke […]. Der Name stammt aus dem Persischen und bedeutet Turban. Sie war eine seit Jahrhunderten geliebte und verehrte Blume in den Gärten Armeniens, der Türkei und Persiens. Am Sultanshofe veranstaltete man alljährlich Tulpenfeste […]. Ihr Auftauchen im Westen ist das Verdienst eines Diplomaten. Er hieß Ogier Ghiselin Busbecq und war Gesandter der Habsburger am Hofe Suleimans des Prächtigen. Er war ein gebildeter und wissbegieriger Mensch, schrieb pflichtgemäß erschöpfende diplomatische Berichte, sammelte aber mit noch größerer Begeisterung griechische Manuskripte, antike Inschriften und Naturalien. 1554 schickte er an den Wiener Hof Kaiser Ferdinand I. eine Sammlung Tulpenzwiebeln. Das war der unschuldige Anfang des Bösen.

Von dieser Zeit an verbreitet sich die Blume verblüffend schnell in Europa. […] Im gleichen Jahr (1561) bewundern die Gäste der Bankiersfamilie Fugger in deren Augsburger Gärten Beete dieser noch seltenen Blume, die etwas später in Frankreich, den Niederlanden und England erscheint, wo John Tradescent, der Gärtner Karls I., sich der Züchtung von fünfzig Tulpensorten rühmt. Eine kurze Zeit lang versuchen die Gastronomen, daraus einen Leckerbissen für vornehme Tische zu machen. In Deutschland aß man die Zwiebel in Zucker, in England dagegen scharf abgeschmeckt in Essig und Öl. Auch die schändliche Verschwörung der Apotheker, aus der Pflanze ein Mittel gegen Blähungen zu gewinnen, verlief glücklicherweise im Sande. Die Tulpe blieb sie selbst, ein Gedicht der Natur, der vulgärer Utilitarismus fremd ist… und so weiter, und so fort.“1

Typisch für Engländer, machen aus alles Pickels, schon damals; ich dachte die Sitte wäre aus Indien zu ihnen gekommen. Es scheint aber, dass es umgekehrt ist. Die Deutschen tendierten zu Kaffee mit Kuchen, auch mit der Tulpenzwiebel.

Wann die Tulpenzwiebeln in die Niederlande gelangten, weiß man nicht, doch schon Mitte des 16. Jhs. wurden sie erwähnt. Bestimmt aber trug der Botaniker Carolus Clusius zur Verbreitung und Bewunderung dieser Pflanze bei; er lehrte an der Universität Leiden und sich sehr für die Tulpe interessierte – bis Diebe sie ihm stahlen. Doch da war das allgemeine Interesse schon erwacht. Tulpen sind für Züchter besonders geeignet, weil sie eine unendliche Vielzahl von Formen und Farben entwickeln und sich mit relativ geringen Aufwand und auf kleinem Raum züchten lassen. Die Holländer rühmten sich ihrer Freiheit, einer unbesiegbaren Flotte und eben der Tulpen. Die Beschäftigung mit der Züchtung immer neuer, außergewöhnlicher Sorten von Tulpen wurde ihnen aber zum Verhängnis. Manche wurden noch reich durch den Handel mit den Tulpenzwiebeln, doch für die meisten endete irgendwann die Spekulation damit in einer Katastrophe. Irgendwann wurde die Beschäftigung mit immer neuen Tulpensorten zu einer Art Manie, zur Krankheit; sie setzte Anfang des 17. Jhs. an und dauerte mehr als ein Jahrzehnt.

Herbert vergleicht das Fieber der Tulpenmanie, das das Land befallen hat, mit einer Krankheit, mit einer Droge, von der es sich nicht befreien, erholen kann. „Das ganze Land ist mit einem Netz mehr oder weniger bekannter, geheimer und fast öffentlicher „Höhlen“ des Tulpenhazards überzogen. Dahinter steht keinerlei dämonische Kraft, sondern die schlichte Regel jedes großen Spiels, jedes mächtigen Lasters – möglichst viele Menschen hineinziehen und umgarnen. Weil man den Irrsinn nicht logisch begründen kann, braucht man zu seiner Verteidigung eine gute Statistik – so handeln alle oder fast alle, auch die Politiker. Eliminieren, die Zahl derjenigen vermindern, die abseits stehen, kritisch zu schauen, das Spiel verderben. Die Welt der Tulpomanen strebt danach, eine totale Welt zu werden.“2 Die Preise änderten sich mehrmals am Tag; immer tiefer wird die Kluft zwischen dem realen Wert einer Zwiebel und deren Preis auf den Auktionen. Es war wie eine große Börse für Zwiebeln, obwohl es offiziell nichts dergleichen gab. Die Manie befiel alle Klassen, alle Schichten der Bevölkerung, jeder versuchte, sein Glück mit der „goldenen“ Tulpe zu erhaschen. Dass dabei die Armen viel mehr riskierten, war natürlich klar. 1637 krachte es mächtig in der Tulpenwelt; der Höchstpreis für die Tulpenzwiebel wurde festgelegt; er betrug von nun an nur 50 Gulden und damit war der Spekulation und der Tulpenbörse ein Ende gesetzt. Danach folgte der erste moderne Börsencrash.

Nicht nur in Holland sorgten Tulpen für finanzielle Schwierigkeiten: In Frankreich ließ der Sonnenkönig Ludwig XIV. angeblich jedes Jahr vier Millionen Tulpenzwiebeln importieren und fast wäre daran sein Staat bankrottgegangen. Nach Brandenburg gelangte die Tulpe übrigens auch ganz früh, nämlich 1661; in dem Jahr zählte der Kurfürst von Brandenburg 126 verschiedene Tulpensorten in seinen Aufzeichnungen auf.

Immer noch, jedes Jahr im Frühjahr, fahren Tausende von Menschen nach Holland, um die riesigen Tulpenfelder zu bewundern. Die Tulpen auf den Blumenfeldern werden nicht für Schnittblumen gezüchtet; diese wachsen in Gewächshäusern, wo man ihr Wachstum viel besser kontrollieren kann. Die Tulpen auf den Feldern werden für die Zwiebeln gezüchtet, sie verblühen dann im Sommer, werden aus der Erde gezogen, getrocknet und für den Verkauf bereitgestellt. Ab Mitte April beginnt die Blütensaison auf den Feldern; es gibt große Tulpenfeste, Tulpenkorsos: Die Farben- und Formenpracht ist schier unendlich; die Felder erreichen beträchtliche Ausmaße, soweit das Auge reicht, gibt es Blütenmeer.

Ich bin eine regelrechte Tulpen-Fanatikerin; es gibt kaum eine andere Blume, die so gut in die Vase passt!

1 Zbigniew Herbert, Der Tulpen bitterer Duft, Insel Verlag, 2001, S. 20
2 Ebenda, S. 44

Foto-Spotkanie w Ratuszu dzielnicy Kreuzberg

Tak proszę Państwa, po raz drugi Barataria, “od zawsze” czyli od dwóch lat zajmująca poniedziałki, ustępuje wpisowi, który musi się ukazać właśnie dziś. I naprawdę właśnie dziś, bo tylko jeszcze dziś, jutro i w środę możecie obejrzeć wystawę, o której pisze Ela…

Ela Kargol

Jeszcze przez kilka dni będzie można obejrzeć w Berlinie w ratuszu Kreuzberg wystawę Foto-Spotkanie, wystawę, która połączyła dwa rodzaje fotografii: cyfrową barwną Lupo Finta i moją analogową, czarno-białą.
Zdjęcia analogowe powstały w latach 80 ubiegłego wieku w Polsce i przedstawiają głównie członków rodziny lub moich dobrych znajomych (jest jeden wyjątek, ale rozpoznacie go sami).

Wszyscy oni (z jednym wyjątkiem) patrzą z ufnością w kamerę lub ją zupełnie ignorują. Sceny nie są ustawiane, pokazują wiejskie życie w Małopolsce i Wielkopolsce. Znam historie moich bohaterów na długo przed i po uwolnieniu migawki.

Irzyk, który na fotografii klepie kosę dawno już nie chodzi z końmi do Doliny Pięciu Stawów, a dziewczynka przycupnięta koło pieca to przyszła mistrzyni Polski w gigancie
i
wicemistrzyni w slalomie.

O kilku z nich opowiem:

Małopolska, Lachowice, Beskidy

Dziadek Piotr pod koniec swojego życia miał już trudności z chodzeniem. Podczas ciepłych pór roku przesiadywał na ławce przed domem. Jednak to miejsce, a szczególnie widok stamtąd był ograniczony. Stodoła odcinała spojrzenie w dal. Kilka razy na dzień podejmował ten nieludzki już dla niego trud podejścia trochę dalej, gdzie mógł spojrzeć może nie poza widnokrąg, ale na swoje pola i dziedziny, na drogę, las, rzekę. Po chwili zapatrzenia szczęśliwy wracał na swoją ławkę.

Józka od Pudy grabiła skoszoną trawę. Na tym polu, jak sięgnę pamięcią zawsze rosła trawa. W zależności od pogody i umiejętności przerzucania jej lub przegrabiania, trawa po kilku dniach stawała się sianiem. Potem układało się ją na ostwiach. Ponieważ wujek Kazek miał lepsze grabie, były większe i miały więcej zębów, Józka często od niego je pożyczała, a może przychodziła tylko pogadać.

Pole od dawna nieuprawiane i niekoszone jest wystawione od kilku lat na sprzedaż.

Okno, przez które spoglądają dziewczynki, mieściło się w domu, w którym urodził się mój ojciec. Dom drewniany, zbudowany bez użycia gwoździa prawie 200 lat temu, niestety nie zaistniał w żadnym spisie zabytków, a obecny właściciel zniszczył to, co stare i piękne. Drewniane bele zastąpił pustakami, okna wstawił plastikowe, nawet ponad stuletni eternit zastąpił blachą.

Dziewczęta spoglądają do kuchni, wtedy jeszcze z piecem i polepą czyli podłogą z gliny.
W tej kuchni babcia gnieździła się z całą rodziną, urodziła jedenaścioro dzieci.

Ojciec pisał we wspomnieniach:

„Drewniany budynek, w którym ujrzałem światło dzienne 6 października 1929 roku miał już wtedy 103 lata. Na tragarzu drewnianym podtrzymującym pułap widnieje napis 1826. Wydaje mi się, że należy do jednych z najstarszych domów we wsi Lachowice powiat Sucha Beskidzka, i gdyby nie fakt, że w 1914 została nałożona nowa konstrukcja dachu i miejsce oryginalnych góralskich gontów zajął eternit, okaz ten znalazłby się pod ochroną zabytków muzealnych. Kontrast między współczesną techniką a oryginałem sprzed powstania listopadowego pogłębił się jeszcze więcej, gdy w 1960 roku zabłysło w nim światło elektryczne.

Pomieszczenie jakie zajmowała nasza rodzina składało się z jednej kuchni o powierzchni 8 metrów kwadratowych, która zarazem była pokojem i sypialnią. Dzisiaj mówi się o trudnościach mieszkaniowych, ale wątpię czy takie warunki mieszkaniowe jakie zajmowała nasza rodzina można spotkać w obecnej chwili”.


Wielkopolska, Sośnica koło Jarocina

Ciocia Bronia, najukochańsza ciocia, pracowita jak mrówka, skora do żartów jak wszyscy w Sośnicy. Często pamiętam jej złożone ku niebu ręce. Nie wiem, czy dziękowała, czy przepraszała w danym momencie Pana Boga. Była prawą ręką proboszcza. Rano zdążyła posprzątać w kościele, oporządzić gospodarstwo i ukręcić masło. To urządzenie, na którym siedzi, to maselnica korbowa.

Prawdopodobnie była sobota. W niedzielę zawsze był rosół. Że akurat na nią padło, no cóż pech. Kiedyś myślałam, że ten, który przeżył i zdumiony patrzy na pieniek, siekierę i głowę i może opłakuje swoją najdroższą, to kogut. Teraz mam wątpliwości, całkiem możliwe, że to kura i jej ból siostrzeński jest o wiele większy. Ból i strach, bo następnym razem może ona będzie przeznaczona na pieniek i rosół. Kogut, dopóki jest jeden, nie ma się czego obawiać.

Salcia i Baran (Salomea to imię, Baran nazwisko)

Cała rodzina ze strony mojej mamy ciężko pracowała na roli i w gospodarstwie, ale potrafiła w tę pracę, a zwłaszcza w momenty po pracy, wnieść tyle radości, żartu, uciechy, wygłupów, że aż tęsknię do tych chwil. Baran był sąsiadem, lubił wypić, bardzo zdolny, rzeźbił, malował, nie tylko ściany. Śpiewać też umiał i grać na gitarze. Nie przeszkadzało mu, że gitara miała cztery struny, w tym jedną ze sznurka. Salcia śpiewała albo „Koło mego ogródeczka”, albo stare niemieckie piosenki. Nauczyła się ich, pracując podczas wojny
„u Helmutów”.

Pojechaliśmy rowerami z wujkiem Idkiem na otwarcie sklepu, małego “z kolonialką”, jak mówił Idek. Sklep był już jakiś czas otwarty, ale właściciel, kolega Idka, wyznając zasadę „Zastaw się, a postaw się” i wywieszając kartkę ZAMKNIĘTE, zrobił dla nas otwarcie specjalne. Wypiliśmy chyba wszystko procentowe, co miał „na sklepie.” Podobno po miesiącu zbankrutował.


Tatry, Schronisko w Dolinie Roztoki i na Ornaku

Irzyk klepie kosę. Właśnie wrócił ze Stawów, rozprzągł konie, puścił luzem. W zasadzie to nie wiem, po co ją klepie. Przed schroniskiem trawy się nie kosiło, może lubi. Jutro znowu konie wywiozą towar pod kolejkę do schroniska w Stawach (Dolina Pięciu Stawów Polskich). Jak kolejka nawali, to Irzyk uwiąże konie i towar będzie wnosił na plecach. Wieczorem napali w „hajcu” i punktualnie na dobranockę zjawi się w „jadalence”. Uwielbiał kreskówki.

Tadzia poznałam w Roztoce. Chodził po schroniskach i zbierał po ceprach puste „flaszeczki”. Niektórzy go przepędzali, ale w Roztoce zawsze dostał ciepłą strawę i nocleg. Tadziu był sprawny inaczej, trochę żył w swoim świecie, ale doskonale radził sobie poza swoim światem. Do renty dorabiał jak mógł i gdzie tylko mógł. Zbierał grzyby, borówki, jeżyny, makulaturę i wspomniane już flaszeczki. Afera zrobiła się wtedy, gdy pokazał jakiemuś dziennikarzowi dokumentację swoich zbiorów, a zapisywał skrupulatnie, tak jak umiał w 16-kartkowych zeszytach w kratkę, ile flasazek zebrał i z jakiego schroniska. Artykuł podobno się ukazał, no i wiadomo było, gdzie piją najwięcej.

Przyjeżdżał w Tatry z rodzicami, Nie pamiętam jego imienia, małomówny. Siadał przed schroniskiem w charakterystycznej dla wszystkich chłopców w jego wieku pozie. Nie posiadając smartfona nudził się kreatywnie. Miał nożyk i patyk.

Agnieszka dzieciństwo spędziła w schronisku, najczęściej w kuchni wśrod kucharek. Zanim zaczęła chodzić, jeżdziła już na nartach w nosidełku z mamą lub tatą. W 2006 roku została mistrzynią Polski w gigancie i wicemistrzynią w slalomie. W 2010 roku wystartowała na zimowej olimpiadzie w Vancouver.

Niektóre z portretowanych osób już dawno odeszły, niektórzy podrośli i wiodą inne życie, część sprzętów wyrzucono na śmietnik. Ze starego domu ojca uratowaliśmy kilka kawałków drewna, z domu matki kilka kamieni. Oprócz wspomnień i kilkudziesięciu zdjęcio-historii cieszy mnie to, że na posklejanej i na nowo pozbijanej ławce dziadka Piotra usiadł jego praprawnuk, a kosy używa nadal często kuzyn Jarek ze Sośnicy, choć ma w pełni zmechanizowane gospodarstwo.

Owsiak w Berlinie

Brawo Bogusław Fleck i cała ekipa UTP czyli Uniwersytetu Trzech Pokoleń!

www.UTP.berlin

Szanowni Państwo, drodzy Przyjaciele,

zapraszamy na kolejny wykład UTP, 15 marca 2019, godz. 18.00, w sali 2094, Uniwersytet Humboldtów, Unter den Linden 6.
Wykład wygłosi Jerzy Owsiak, obserwator rzeczy ulotnych i dziwnych. Witrażysta, dziennikarz radiowy i telewizyjny, podróżnik.
Założyciel i prezes Fundacji Wielkiej Orkiestry Świątecznej Pomocy, pomysłodawca
i organizator corocznego Finału WOŚP oraz Przystanku Woodstock
– od zeszłego roku pod nazwą Pol’and’Rock.
Temat wystąpienia: Jerzy Owsiak powie na przykładzie Orkiestry jak łączyć, a nie dzielić. Jak być razem, jak tworzyć wspólnie piękne rzeczy z wielkim efektem w postaci zbiórki,
która na przestrzeni ostatnich 27 lat zasiliła polską medycynę kwotą ponad miliarda złotych!
To zasługa wielu osób, także Polaków mieszkających za granicą, zwanych przez Jurka podróżnikami i ambasadorami Polski.

Moderacja:  prof. UAM dr hab. Brygida Helbig-Mischewski

Z uwagi na dużą ilość zainteresowanych prosimy zgłaszać swoje przybycie na adres: utp@utp.berlin
W pierwszej kolejności będą wchodziły osoby z listy.

Prosimy o dużo wcześniejsze przybycie!
Po wykładzie ok. godz. 19.30
w ramch Galerii UTP swoje prace fotograficzne przedstawi Camilla Lobo

Wprowadzenie: dr Piotr Olszówka
Po wykładzie będzie okazja do rozmów przy lampce wina i preclach.

Życzymy dużo przyjemności.
Rada Programowa UTP

I dodatkowe informacje, jakie otrzymałam 5 marca:

Szanowni Państwo, z uwagi na szczególną sytuację, ogromne zainteresowanie spotkaniem z Panem Jerzym Owsiakiem przesyłam następujące informacje osobom zainteresowanym:

– spotkanie odbędzie się w większej sali 3035, 2 piętro. Droga będzie oznaczona.
– wszyscy, którzy zgłosili swoją obecność i nie dostali ode mnie żadnej wiadomości są wpisani na listę, czyli bez problemu wejdą na salę
– te osoby, którym odpisałem, że nie ma miejsc wpisałem na listę rezerwową. Są to zgłoszenia wysłane do 2 marca (proszę sprawdzić datę wysłania maila). Mimo, że mamy do dyspozycji dużo większą salę wiem, że wszyscy się nie zmieszczą. Największą szanse mają ci, którzy przyjdą wcześniej.
– Wernisaż i spotkanie powykładowe odbędzie się tam gdzie zawsze, obok sali 2094

Wszystkich bardzo proszę o dużo wcześniejsze przybycie.
Dziękujemy za wyrozumiałość.

Serdecznie pozdrawiam
Bogusław Flec

I po imprezie. Ela Kargol:

Jurek Owsiak,
Mały wielki człowiek,
Człowiek w biało-czerwonych okularach,
Człowiek z motylem i dużym sercem,
Człowiek, który przegadał pana Olszówkę,
Człowiek, który założył Towarzystwo Przyjaciół Chińskich Ręczników,
Człowiek, który zna piosenki Demisa Roussosa po niemiecku,
Człowiek od rzeczy ulotnych i dziwnych,
Człowiek, z którym każdy chciał mieć dzisiaj zdjęcie,
Człowiek, z którym każdy ma dzisiaj zdjęcie,
Człowiek, który podpisał moją torbę,
Człowiek w Berlinie, na Uniwersytetcie Humboldtów,
Czlowiek, który chce i może,
Czlowiek, który, gdy upadnie zaraz się podnosi,
Człowiek, dla którego nie ma rzeczy niemożliwych,
Człowiek, który gra do końca świata i o jeden dzień dłużej,
Człowiek orkiestra,
Dziękuję.

Siłaczki / Starke Frauen / Die Frauen der ersten Stunde

Ein Film über Frauenemanzipation in Polen vor 100 Jahren. Im Programm Treffen mit den Autoren des Films: Marta Dzido und Piotr Śliwowski. Bitte, komm’ verkleidet.
Film auf Polnisch mit deutschen Untertiteln.

Film o emancypacji Polek przed stu laty. W programie spotkanie z autorami filmu – Martą Dzido i Piotrem Śliwowskim. Przebierzcie się za emancypantki!

Mantegna & Bellini

Ewa Maria Slaska

Dla Danusi

Deutsch & English in Text

1 marca otwarta została w Berlinie wystawa superlatyw. Podczas konferencji prasowej nazwano ją wprawdzie tylko wystawą roku, ale czuło się, że mówcy, rozpływając się nad wartością wystawy, a więc tego, co przygotowali bądź opłacili, wiedzą, że mówią o wystawie dekady, a może stulecia. Jest w każdym razie spektakularna, niezwykła, nadzwyczajna, sensacyjna. To słowo pojawia się wielokrotnie i nader skutecznie, bo recenzje też piszą o sensacji.

Nota bene pan drugi z prawej, przewodniczący Towarzystwa Ubezpieczeń Od Ognia (Feuer-Sozietät) poinformował zebranych, że jego instytucja wydaje rocznie 1,5 miliarda euro na sponsorowanie popularyzacji sztuki. Och!

Gościa zamierzającego udać się na wystawę informuję, że zanim tam dojdzie czeka go przedostanie się przez rozległy plac budowy. Z tyłu widać już zbawcze napisy, że owszem Mantegna i Bellini, ale przed nami droga przez mękę. Na pociechę dodam, że jakoś się dojdzie. Idźcie wzdłuż płotów.

Potem już będzie coraz lepiej.

Wystawa zajęła również reprezentacyjny holl wejściowy Nowej Galerii Narodowej (Neue National Galerie) z piękną instalacją wodną Waltera de Maria, a ja słysząc to wyobrażałam sobie, że będzie nam dane doświadczać przyjemności, jakie mieli bogacze, którzy zamawiając dzieło sztuki, nie wieszali go bezdusznie na ścianie, lecz umieszczali je pomiędzy drogimi kwiatami, w otoczeniu drogocennych przedmiotów  i wkomponowywali je w gry wodne i ogrody…

Dzieło Waltera de Maria zniknęło jednak całkowicie, wodę wyłączono, kamienne baseny przykryto podłogami i dywanami, jeśli w salach były kiedykolwiek jakiekolwiek okna, to wszystkie zostały pokryte gęstą, intensywnie kolorową materią spowijającą sufity, podłogi i ściany. Zielenie, szarości, czerwień. Wystawa jest zbiorem coraz mniejszych szkatułek, zamykających nas w czarodziejskim świecie. Gdy potem wyjdziemy z muzeum, ze zdumieniem stwierdzimy, że tam na zewnątrz nadal trwają prace budowlane, a niebo jest niebieskie.

Co naprawdę wzrusza na wystawie jest maleńka informacja – Fotografujcie (przepraszam za jakość zdjęcia) i jak chcecie, to wyślijcie swoje fotografię na stronę #mantegnabellini (oczywiście jak wam się uda – mnie się nie udało, ale cóż bym ja tam miała wysyłać :-).

Podczas konferencji zostaliśmy dobitnie poinformowani, że galeria ma teraz super nowoczesną stronę, ale może jestem zbyt archaiczna, żeby odkryć jakieś jej nieopisane uroki, a zdjęcia (choćbym chciała) nie udało mi się przesłać, więc chyba wszystko jest nie dla mnie. Ale inni wstawili tam zdjęcia i filmiki, co wygląda bardzo ładnie. Poniżej filmik z wystawy w londyńskiej National Gallery, która poprzedziła tę naszą, berlińską.

Und hier (endlich) eine richtige Kritik auf Deutsch.

A ja od siebie dodam na koniec – piękna wystawa, czarodziejska, pozwala zapomnieć o stresie i zmartwieniach :-). Wielcy artyści, wielkie obrazy.

Alle Infos hier

Im Rathaus Kreuzberg

Foto-Begegnung

Land / Stadt       Analog / Digital     Polnisch / Deutsch

Elżbieta Kargol / Lupo Finto

01. – 21. März 2019 im Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße 4-11
Vernissage Fr., 01.03.2019 um 19:00 Uhr

Unterschiedlicher könnten die Fotografien von Elzbieta Kargol und Lupo Finto nicht sein:

Elzbieta präsentiert eine Auswahl ihrer Momentaufnahmen – auf dem Land in Polen entstanden, analog und schwarz/weiß fotografiert – in Rahmen im klassischen Format 2 zu 3.
Lupo hat jedem Motiv ein „passendes“ farbiges Digitalfoto aus seiner umfangreichen Sammlung von „Street-Art in Berlin“ im Format 3 zu 4 auf Kapa-Platte gegenüber gestellt.
Dorota Kot hat diese beiden Fotograf*innen zusammengebracht,  mit ihnen das Konzept erarbeitet und die Organisation der Ausstellung übernommen.

Diese vielschichtige Begegnung ist ein Experiment, den Betrachtenden Vielfalt, Unterschiedlichkeit aber auch Gemeinsamkeiten verschiedener Fotogenres nahezubringen. Sie soll zum Nachdenken, aber auch zum Lachen anregen!

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Lupo Finto ist waschechter Berliner und (noch) ü50. Er arbeitet seit 2003 mit Digitalkamera und hat seit 2010 Fotoausstellungen vor allem zu Street-Art in Berlin und Osnabrück.
„Ich bedanke mich herzlichst bei den Street-Art-Künstler*innen, die mir schon viele schöne Momente in der manchmal doch tristen Stadt beschert haben.“
Kontakt: lupofinto@gmx.de

Als Elżbieta vor über 30 Jahren nach Berlin (West) kam, hat sie für sich die Welt der damals analogen Fotografie entdeckt. Die Suche nach den Motiven zieht sie seither nach Polen, wo sie vornehmlich das dörfliche Leben ins Bild setzt. Die meisten in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind von der Autorin selbst in der Dunkelkammer entwickelt und vergrößert worden.
Kontakt: e.kargol@web.de

Die Ausstellung wurde von
Städtepartner Stettin-Kreuzberg/Friedrichshain
organisiert

Der geniale Pole

Der Übertitel stammt von mir. Ich denke mir, er war einfach genial.
Eure Administratorin

Polnisches Institut Berlin

ausstellung
21 . 02 . | 19 . 00

VERNISSAGE: WITKACY. EIN GENIALER PSYCHOHOLIKER

AUSSTELLUNG: 21.02 – 29.03.2019
VERNISSAGE: 21.02.2019 | 19:00

In den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts schießen in Polen die Genies wie Pilze aus dem Boden. 1882 wird Karol Szymanowski geboren, zwei Jahre später der Maler Leon Chwistek und der Anthropologe Bronisław Malinowski. 1885 schließlich kommt Stanisław Ignacy Witkiewicz, kurz „Witkacy“ genannt, zur Welt.

Witkacy war zweifellos ein kreatives Universalgenie, ebenso wie Władysław Strzemiński und Leon Chwistek oder nach dem Zweiten Weltkrieg Tadeusz Kantor. Er war Maler, Fotograf, Schriftsteller, Philosoph und Performer. Auch das Leben selbst war für ihn künstlerisches Material.Witkacy quälte sich und andere – vor allem die Frauen, von denen er zeit seines Lebens abhängig war. Die künstlerische Vielfalt in Witkacys Schaffen resultierte aus der Unmöglichkeit, in einer einzigen Form alle Aspekte seiner Persönlichkeit artikulieren und zur Ruhe kommen zu können.

Witkacy war ein kompromissloser Provokateur und ein ostentativer Egoist. Er hasste beschönigende Masken und riss sich selbst die ab, die niemand sah. 1939 wurde Witkacy ein Opfer der Geschichte: Als nach der Wehrmacht auch die Rote Armee in Polen einmarschierte, nahm er sich am 18. September das Leben.

Kuratorinen: Maria Anna Potocka und Delfina Jałowik (Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK in Kraków)

Veranstalter und Partner: Polnisches Institut Berlin, Polnisches Institut Düsseldorf, Tatra-Museum Zakopane und Museum für zeitgenössische Kunst MOCAK in Kraków

Eintritt: frei


Witkacy: Gefährlicher Bandit (ca. 1930) © Tatra-Museum Zakopane

Ort: Galerie des Polnischen Instituts,
Burgstr. 27, 10178 Berlin

Don Quijote überall

Don Kichot begleitet mich überall. Ich gehe in die U-bahn Station und was sehe ich dort – ein Konzert, der heute statt findet. Und ich kann nicht hin, bin schon verplant… Vielleicht wird aber eine(r) von Euch gehen können und mir / uns demnächst darüber berichten?

Gautier Capuçon
Berlin, Konzerthaus
Konzerthausorchester Berlin
Pablo González Dirigent
Gautier Capuçon Violoncello

Amalia Arnoldt Viola

Richard Strauss, „Don Quixote“ – Phantastische Variationen über ein ritterliches Thema op. 35

Zur Stimme von Miguel de Cervantes’ tragikomischem „Ritter von der traurigen Gestalt“ wird das vom französischen Star-Cellisten Gautier Capuçon gespielte Solo-Cello, das Richard Strauss in seinem „Don Quixote“ durch diverse halluzinierte Abenteuer schickt.

Karten vom 25 bis 66 €.


In Wikipedia findet man viel darüber, mehr als ich je erwartet hätte:

Don Quixote, Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35, ist eine Tondichtung von Richard Strauss für Solocello, Solobratsche und großes Orchester. Sie basiert auf dem Roman Don Quijote de la Mancha des spanischen Autors Miguel de Cervantes. Sie ist in Form einer Sinfonia concertante komponiert, mit einem Solocello, das die Figur des Don Quijote repräsentiert, sowie Bratschen-, Tenortuben- und Bassklarinetten-Solisten, die Sancho Pansa darstellen.

Strauss komponierte das Werk 1897 in München.

Die Uraufführung fand am 8. März 1898 im Kölner Gürzenich statt. Es dirigierte Franz Wüllner.

Die Partitur enthält ursprünglich kein Programm, doch hat der Komponist zu den einzelnen Abschnitten des Werks nachträglich kurze programmatische Erläuterungen zum besseren Verständnis verfasst.

Die zweite Variation schildert eine Episode, in der Don Quijote einer Schafherde begegnet und sie für eine herannahende Armee hält. Strauss setzt dissonantes Flatterzungenspiel ein, um das Blöken der Schafe nachzuahmen. Dies ist eines der ersten Vorkommen dieser Spieltechnik.

Instrumentation

Das Werk ist wie folgt besetzt: Piccoloflöte, 2 Flöten, 2 Oboen, Englischhorn, 2 Klarinetten in B (2. auch in Es), Bassklarinette, 3 Fagotte, Kontrafagott, 6 Hörner in F, 3 Trompeten in D, 3 Posaunen, Tenortuba (Euphonium) in B, Basstuba, Pauken, Triangel, große Trommel, Becken, kleine Trommel, Tamburin, Windmaschine, Harfe und Streicher.

Sätze

  1. Introduktion: Mäßiges Zeitmaß – Don Quichotte verliert über der Lektüre der Ritterromane seinen Verstand und beschließt, selbst fahrender Ritter zu werden
  2. Thema. Mäßig – Don Quichotte, der Ritter von der traurigen Gestalt
  3. Maggiore – Sancho Pansa
  4. Variation I: Gemächlich – Abenteuer an den Windmühlen
  5. Variation II: Kriegerisch – Der siegreiche Kampf gegen das Heer des großen Kaisers Alifanfaron
  6. Variation III: Mäßiges Zeitmaß – Gespräch zwischen Ritter und Knappen
  7. Variation IV: Etwas breiter – Unglückliches Abenteuer mit einer Prozession von Büßern
  8. Variation V: Sehr langsam – Die Waffenwache
  9. Variation VI: Schnell – Begegnung mit Dulzinea
  10. Variation VII: Ein wenig ruhiger als vorher – Der Ritt durch die Luft
  11. Variation VIII: Gemächlich – Die unglückliche Fahrt auf dem venezianischen Nachen
  12. Variation IX: Schnell und stürmisch – Kampf gegen vermeintliche Zauberer
  13. Variation X: Viel breiter – Zweikampf mit dem Ritter vom blanken Mond
  14. Finale: Sehr ruhig – Wieder zur Besinnung gekommen

An Cello Mischa Maisky, conductor Wolfgang Sawallisch. Man muss sagen bei diesem Konzert sieht der Cellist eigentlich genau so, wie man sich Don Quijote vorstellt.

Schönen Tag für euch alle – mit wunderbarer Musik!

Rosa Luxemburg & Paweł Adamowicz

Sie ist vor Hundert Jahre gestorben. Eine Jüdin, eine Polin, eine Frau, eine Geh-Behinderte. In der Tat viermal behindert. Oder gar fünf, sie war doch noch eine Linke.

In meinem Land verhasst wie die Pest. In Deutschland respektiert, viel mehr als in ihrem Heimatsland. Man hatte letztens ihre Gedenktafel vom ihren Haus in Zamość entfernt.
Geboren 1871, ermordet am 15. Januar 1919 in Berlin.

August Bebel Institur lädt heute, am Di 15. Januar um 18–22 Uhr zu einem Film & Diskussion ein.

Rosa Luxemburg – 100 Jahre danach

Die Person Rosa Luxemburgs bewegt ein Jahrhundert nach ihrem Tod noch immer die Gemüter. Der Film Margarethe von Trottas aus dem Jahr 1986 bringt sie uns nahe. Aber wie authentisch ist der Film? Was hat sie politisch vertreten und was hat sie uns heute noch zu sagen?
Mit: Ernst Piper (Historiker, Luxemburg-Biograf) und Franziska Drohsel (Juristin, ehem. Juso-Bundesvorsitzende)

Ort und Kooperationspartner: Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22 (U Schönleinstr.), www.moviemento.de l Eintritt: 5 €, Reservierung: Tel. (030) 692 47 8


Paweł Adamowicz – 1 Tag danach

Geboren 1965 in Gdańsk, am 13. Januar 2019 mit einem Messer während einer Wohltätigkeitsveranstaltung (Das Große Orchester der Weihnachtshilfe) ebenda niedergestochen; gestorben am 14. Januar 2019.

Adamowicz war von 1998 bis zu seinem Tod der Stadtpräsident von Danzig. Bis 2015 gehörte er der Bürgerplattform (Platforma Obywatelska) an, seitdem parteilos; gründete eine Wählervereinigung „Alles für Danzig“.

Seine Stadt verabschiedete sich von ihm am Abend seines Todestages (siehe Foto). Ähnliche Veranstaltungen fanden in vielen Städten in Polen statt, aber auch im Ausland, in Berlin, Budapest…

In Berlin gab es zuerst eine Schweigen-Zeremonie vor dem Brandenburger Tor und danach gingen wir (informell und illegal) zum Reichstag. Dort steht ein Fragment der Werftmauer aus Danzig mit einer Tafel zur Ehre der Solidarność. Sie wurde seiner Zeit von Paweł Adamowicz enthüllt.

Es war eine schöne Idee von polnischer Journalistin, Dorota Danielewicz (und auch ihr Foto unten), dass wir dorthin gehen. Und sogar die Berliner Polizei hat die Verlegung der Gedächtnisversammlung anerkannt.

Fragment der Danziger Werftmauer an der Rückseite des Deutschen Bundestags (Reichstag) wurde am 17. Juni 2009 von Paweł Adamowicz enthüllt


Znałam go, tak jak znało go wielu ludzi z Gdańska.
Chodził do tej samej szkoły, do której i ja (wcześniej, wcześniej) chodziłam (i do której uczęszczał też Donald Tusk) – I Liceum Ogólnokształcącego im. Mikołaja Kopernika, tuż koło bramy Stoczni Gdańskiej. Kilkakrotnie, gdy już mieszkałam w Niemczech, przyjeżdżałam na spotkania z nim. Omawialiśmy różne projekty polsko-niemieckie, które odbywały się (lub miały się odbyć i nie zostały zrealizowane) w Gdańsku i Berlinie. Kiedyś rozmawialiśmy o podobieństwach między tymi miastami, o ich osobnej pozycji, o roli, jaką odegrały w historii Niemiec, Polski, Europy i świata. Raz czy drugi widzieliśmy się w Berlinie, ostatnio podczas spotkania miast partnerskich w niemieckim Ministerstwie Spraw Wewnętrznych.

Ale może najmilsze wrażenie zostawił mi podczas pewnej niemal-że rodzinnej uroczystości w Ratuszu Gdańskim. Był 24 czerwca 2016 roku. Moi przyjaciele obchodzili 50 rocznicę ślubu. Oni i kilkanaście innych starych dobrych małżeństw. Ceremonię prowadził właśnie Paweł Adamowicz. Zachowywał się świetnie, swobodnie, serdecznie. Przemawiał, gratulował, ściskał, obejmował, całował w rękę lub w policzki, a potem, gdy nadeszła pora tańców –  tańczył. I nie był to taniec gwiazd, tylko serdeczna wspólnota prezydenta
i obywateli miasta, którym rządził (Foto Kasia Bogdanowicz).

Na pożegnanie z Panem Pawłem Adamowiczem przyleciał Donald Tusk.