Kenia III – Mombasa

Persische Gattin

Mombasa

Am nächsten Tag “wagen” wir, mein Mann und ich, die Hotelanlage zu verlassen und nach Mombasa zu fahren, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Für uns ist es ganz normal, dass wir die Umgebung zu Zweit besichtigen wollen, nicht aber für die anderen Gäste des Hotels. Ein deutsches Ehepaar schüttelt fast synchron den Kopf: “alleine in die Stadt fahren, mit den stinkenden Bussen, das wäre nichts für uns”. Sie entscheiden sich paar Tage später doch Mombasa mit einer organisierten Gruppe und einem von dem Hotel eingestellten Reiseführer zu besichtigen, bricht aber den Ausflug schnell ab. “Die Gassen so schmal und schmutzig, und alles so stinkend – das muss man im Urlaub nun wirklich nicht haben“, erklären sie uns beim Abendessen.

Mombasa4 Nun fahren wir mit einem der einheimischen Buse Richtung Mombasa. Immer wieder steigt jemand zu, der Bus ist  fast voll. Wenn man aussteigen möchte, klopft man an die Blechwand des Busses und der Fahrer hält abrupt am Straßenrand an.  Gerade ist ein Ehepaar eingestiegen: eine Frau mit zwei Kinder, die aus den um den Körper der jungen Mutter gewickelten Tüchern hängen, und ihr Mann. Der Kassierer – ein flotter und frecher, junger Kenianer, der an jedem Zwischenstopp neue Passagiere anwirbt, hat nun keinen Sitzplatz und muss in gebückter Haltung in dem fahrendem Bus stehen. Später erfahren wir, dass die “Bus-Kassierer” genau wissen, wo Polizeikontrollen stattfinden und sich vor so einem Kontrollpunkt  zusätzlicher Passagiere, für welche es keinen Sitzplatz gibt “entledigen” . Die rausgeschmissene Kenianer nehmen das aber mit einer stoischen Ruhe und warten einfach auf den nächsten Bus.

Mombasa6Der “Bus-Kassierer” gibt uns das Restgeld aus. Er hält die Scheine zusammengefaltet zwischen allen fünf Finger der rechten Hand, so hat er beim Wechseln einen besseren Überblick. Ich gebe der Mutter der Kinder Süßigkeiten für die Kleinen, obwohl ich weiß, dass UNICEF, UNO und andere “Heiligen” es nicht empfehlen, es sei schlecht für die Zähne der Afrikaner. Aber nachdem ich gestern gesehen habe, dass die kenianischen Kinder mit dem erbettelten Geld sofort in den Supermarkt laufen, um sich etwas Süßes zu kaufen, sind mir diese Empfehlungen egal, denn die Herren in den hohen Institutionen kennen Kenia anscheinend nur aus den Statistiken.
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Seit gestern streiten wir uns mit meinem Mann, da ich so sehr mit den Menschen in Kenia Mitleid habe, dass ich am liebsten jedem Geld in die Hand drücken würde. Mein Mann sagt aber, die Leute, die mit Touristen arbeiten, haben hier genug zum Leben. Wenn schon helfen, dann  denen, die wirklich arm sind. Aber mir scheinen fast alle hier sehr arm zu sein.

Mombasa2In dem Bazar von Mombasa vergesse ich die Meinungsverschiedenheiten. Es gibt so viele Farben, so viele Gerüche, so viele Speisen und unzähligen Gewürze – Mombasa war schon vor paar Jahrhunderten ein Potentat in Gewürzhandel. Ich zucke mein Fotoapparat und möchte ein Bild machen… Plötzlich ein Lärm, ein Getümmel – mehrere Frauen schreien, ich merke, dass der Ärger mir gilt.

Mein persischer Mann kapiert als erster, dass die Frauen Moslem sind und nicht wünschen, fotografiert zu werden. Ich stecke das Fotoapparat weg und sage in Suaheli: Pole –  was so viel wie “Entschuldigung” bedeutet, und Saua – was “ok”  bedeutet und deute daraufhin, dass ich  keine Absichten mehr habe, Fotos zu knipsen: Akuna Matata – Kein Problem! Die Gesichter der Frauen erhellen sich: diese Weiße – diese Mzungu – spricht Suaheli!  (was natürlich nicht stimmt). Aber diese paar aufgeschnappten Worte reichen, um die Furien zu besänftigen.  Jede möchte mich in ihr Laden einladen, ihre Stoffe, Töpfe, oder was sie da zu verkaufen hat, präsentieren.

Nach dieser Erfahrung merke ich, dass das Lernen der Sprache ein Mittel ist, um an die Kenianer ranzukommen, und nicht mehr als weißes Fleisch behandelt zu werden.

Mombasa5Wir spazieren durch die Straßen in Mombasa, viel an Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht, obwohl die Stadt mindestens seit 2000 Jahren existiert. An dem Ort, wo sich früher der Sklavenmarkt befand, gibt es nicht Mal eine Infotafel. Außer Fort Jesus – einer Festung, die die Portugiesen gebaut haben, und den Tusk – vier riesigen Elefantenstoßzähnen die die Straße überspannen, ist in der Stadt nicht viel zu sehen. Aber trotzdem macht es Spaß, durch die lebendigen Straßen zu schlendern, die Kenianer bei den Nachmittagsschlaf im Park zu beobachten, die kleinen Läden mit den laut arbeitenden Stromerzeuger zu besuchen, die Jungs in den Schuluniformen, die an den Lianen baumeln, anzufeuern.

Mombasa7Wir gehen in ein Cafe und bestellen zwei Flaschen Cola. In der Ecke brummt ein Fernseher, die Ventilatoren summen an der Decke. Die Ware steht an dem improvisierten Tresen. Die Kellnerin mit einer Netzhaube auf ihrem glatten, schwarzen Haar nähert sich uns langsam mit faulen Katzenschritten. Die Cola ist warm, die drei riesigen Kühlschränke, die an der Wand stehen, funktionieren nicht. Nach ein paar Minuten verlassen die letzten Gäste das Cafe, eine der Kellnerinnen sammelt Zuckerdosen von den Tischen, die zweite gesellt sich zu ihr. Sie schütteln den Zucker auf die Handflächen und lecken es kichernd ab, sie tuscheln und wieder wird der Zucker geschüttelt und abgeleckt. Wir fragen wie viel sie in dem Cafe verdienen – 300 Schilling (etwa 3 Euro) am Tag. Obwohl die Mädels ständig mit Touristen in Berührung kommen, gibt mein Mann ihnen, trotz seiner Vorsätze,  ein gutes Trinkgeld.

Mombasa3Wir gehen in die Altstadt, an den kleinen Gassen gibt es Läden mit alten Möbel, Antiquitäten, Handwerk: Sandalen, Holzschnitzerei und Fischläden – in welche Katzen rein und raus spazieren, Fischköpfe und Innereien essen, oder einfach auf dem Betonboden schlafen, und niemand vertreibt sie. Die Verkäufer sind  nicht darauf bedacht “den weißen Mann” zum Kaufen zu zwingen, wie die Beach Boys, die Preise sind für uns genauso hoch (oder besser niedrig) wie für die Einheimischen. Wir gehen in einen Schuhladen, um Sandaletten zu kaufen. Der Verkäufer lächelt uns an, und als er merkt, dass wir handeln wollen, reibt er die Hände und feilscht mit meinem Mann mit großen Vergnügen. Ich beobachte, wie mein persischer Mann und der Sandalenhändler aufgeregt und sichtlich vergnügt sich miteinander unterhalten, und denke, dass man dieses Kenia aus der Perspektive der Hotelanlage nicht zu sehen bekommt.

Es ist später Nachmittag und wir müssen aber in die Hotelanlage zurück.

Affe

Angekommen  mache ich die Balkontür auf und sehe das erste Mal die Affen.  Die Hotelangestellten  haben uns vor ihnen gewarnt, dass sie in die Zimmer kommen und auf der Suche nach Essbarem, alles verwüsten, und dass man sie nicht futtern soll. In diesem Moment ist es mir aber egal und ich futtere die Äffchen. Die stärkeren und größeren Exemplare nehmen den Kleinen oder den Mütter mit Kleinkinder die Bananen weg, schlagen sie und jagen weg. Das holt mich wieder an den Boden der Tatsachen – wir sind in Kenia – Kenia ist kein Zuckerschlecken. Hier kämpft man ums pure Überleben.

Fortsetzung folgt in einer Woche…

Ein Ausflug in Iran II – Isfahan und weiter

Persische Gattin weiterhin unterwegs in Iran.

ISFAHAN…

… war früher die Hauptstadt Persiens, dann zogen die Monarchen um, da die Müllberge und Gestank unerträglich wurden. Heutzutage hat Isfahan etwa 2 Millionen Einwohner und ist einer der schönsten Städte in Iran. Vor allem beeindruckend ist der Blaue Moschee.

Isfahan 2Isfahan 3Es wird hier nicht mehr gebetet, das Gebäude ist eine Touristenattraktion. Der Moschee hat eine unglaubliche Akustik, ich habe da einen Muezzin singen gehört, die Stimme hallte in dem Raum, pralle gegen die blaue Kuppel, wie gegen den Himmel und kam tausend mal stärker zu uns, den Sterblichen zurück. Ich hatte Gänsehaut und, obwohl ich nicht nah am Wasser gebaut bin, Tränen in den Augen. Auf dem großen Platz vor dem Monarchen-Palast picknicken die Iraner oft oder spazieren. In kleinen, gemütlichen Geschäften wird das iranische Handwerk verkauf.

Isfahan 4

Isfahan 1

Turme 1Die wackelnden Türme

Am Rande von Isfahan kann man ein Gebäude mit zwei Türmen bewundern. Jede volle Stunde steigt ein Mann auf ein der Türme um mit ihm zu wackeln. Der zweite Turm wackelt mit. Bis heute zerbrechen sich die Architekten den Kopf, wie das wohl möglich ist. Ich beneide nur den Turm-Angestellten nicht. Gefragt: was machst Du beruflich? – ist er gezwungen zu antworten: ich wackele die Turme. Hmmm… Wenn man aufmerksam schaut, erkennt man in dem rechten Turm das weiße T-Shirt des Mannes.

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NAQSCH-E-ROSTAM

In der Nähe von Persepolis befinden sich im Fels gemeißelte Gräber von Darius II, Artaxerxes, Darius I und Xerxes I. Die Größe überwältigt!

Gräber 4

Gräber 3Unter diesen Herrscher erstreckte sich das persische Reich bis zum Donau. Interessant ist, dass die persischen Monarchen die eroberten Völker nicht versklavt haben. Sie durften weiter ihre Religion praktizieren und die Sprache, Kultur und traditionellen Bräuche erhalten. Das einzige, was sie abgeben mussten, war ein Teil der Ernte, Gold und Wasser. Die Herrscher der späteren Römischen Reiches, zum Beispiel, waren da ganz anders drauf. Am Rande der archäologischen Städte – die Kamele, vor allem russische Touristen machen Fotos mit den Tieren, oder wagen einen Ritt.

Kamel 1

Kamel 2

PERSEPOLIS

Persepolis wird auch Tacht-e-Djamshid genannt (also Thron der Djamshid). Djamshid war ein König der Persischen Frühzeit, der über alle Bestien, Dämonen und Engel der Welt herrschte. Persepolis wurde von Darius den Großen gegründet (etwa 500 vor Christus). Die Stadt überwältigt, vor allem wegen ihrer Größe.

Persepolis 1Persepolis 2Persepolis 3Was mich erstaunt hat, war der Umgang der Kolonialmacht – England mit den gigantischen Skulpturen. Auf den Sockel kann man einmeißelte Namen der britischen Übersee-Kompanien sehen. Außerdem auch private Personen kritzeln ihre Namen auf die Sockel, diese Kritzeleien, vor allem in russischen und englischen Sprache verunstalten die Kunstwerke. Auch die Iraner steigen auf die Kunstwerke, um sich in beeindruckenden Posen zu fotografieren. Die Wächter sind mit Trillerpfeifen ausgestattet und weisen die unartigen Besucher zurecht. Und so erklingt in Persepolis, in regelmäßigen Abständen, ein klirrender Ton der Trillerpfeife.

Persepolis 4In der Nähe befindet sich ein sehr teures und ziemlich schlechtes Restaurant. Das Essen ist ungenießbar (was in Iran wirklich eine Ausnahme ist), aber es lohnt sich vorbeizuschauen, denn im Hof des Restaurants kann man diese exotischen Vögel bewundern.

YAZD…

… liegt im Zentrum Irans, fast genau in der Mitte. Es ist eine Oasen-Stadt von Wüsten umgeben, und für mich die schönste Stadt in Iran. Die Häuser der Medina (die Mitte), wurden in Mittelalter und zwar aus Ton gebaut. Dieses fragile Material fordert ständige Renovierungsarbeiten. Vor dem Moschee steht eine gewaltige Holzkonstruktion.

Yazd 1Am Tag des Todes Imams Husseins heben die starke Männer die Konstruktion und tragen in einer Prozession durch die Stadt. Je schwerer und größer die Konstruktion, desto besser, denn sie symbolisiert den Märtyrer Tod von Imam Hussein.

Yazd 2
Beeindruckend sind die Dächer von Yazd. Die Turme auf den Dächer heißen Bot-Gir (Wind-Fang), und sind eine Art Klimaanlage. Der kühle Wind wird gefangen, die Luft nach unten transportiert, das Gebäude mit der kalten Luft gekühlt, die erwärmte Luft steigt wieder durch den Bot-Gir nach oben.

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Dies war früher ein typisches Haus reicher Menschen, heutzutage befindet sich in diesem Haus ein Museum und zahlreiche Geschäfte mit Keramik. Auch solche Bilder findet man in Yazd.

Yazd 4Yazd 5

Yazd 5Die Menschen in Yazd sind sehr freundlich und sehr religiös, aber auch mutig. Nur in Yazd habe ich auf der Fassade eines Hauses Parolen gesehen, die die Regierung kritisierten.

Und zum Schluß

Es ist nicht schwer ein Visum für den Iran zu bekommen. Man muss über ein Reisebüro eine Reisenummer bei dem Außenministerium in Teheran beantragen, die Nummer wird der Iranischen Botschaft in Berlin mitgeteilt, dann kann man ein Visum beantragen (man braucht ein Foto für das Visum), Kosten etwa: 50 Euro. Ein Rat für die Eheleute – Eine Heiratsurkunde muss man dabei haben, sonst wird es schwierig in einem Zimmer in Hotels zu übernachten. Und die Damen: ein Kopftuch ist Pflicht in Iran!

Ein Ausflug in den Iran I – Teheran

Mało do czytania, dużo zdjęć. Ciąg dalszy za tydzień.

Persische Gattin

Ein Ausflug in den Iran – die architektonischen Schätze und das Leben der Straße

TEHERAN

Strasse Teheran 2Teheran sieht auf den ersten Blick nicht sehr einladend aus. Die Häuser, sogar die an den Hauptstraßen, sehen aus, wie irgendwie zusammengeflickt, mit Spuke oder Kaugummi zusammen geklebt.

Strasse 1

Außerdem es ist eine Metropole, etwa 18 Millionen Einwohner, die Umwelt ist so verschmutzt, dass an manchen Tagen man kaum atmen kann, und die Kinder werden von der Schule befreit. So sieht eine typische Teheraner Straße aus. Die historischen Teile der Stadt, vor allem, die früher bewohnten Wohnhäuser sind jetzt verlassen und niemand kümmert sich um sie, obwohl sie zentral gelegen und mit ihren Holzgalerien, Balkons, verspielten Treppen wunderschön sind. Ein Haus in der Nähe von dem großen Bazar.

Strasse Teheran 1Wir, diejenigen, die in Polen kurz nach der Wende gelebt haben, wo man eigentlich von dem Gehweg Fleisch und andere Lebensmittel verkauft hat, werden etwas vertrautes in diesem Bild finden. Man handelt in Teheran, direkt auf der Straße, manchmal werden die Tiere auch direkt am Straßenrand geschlachtet.

Zu den schönsten Gebäuden in Teheran gehört: Kahe Golestan – der Blumenpalast wurde Ende 18. und Anfang 19. Jahrhunderts gebaut, und war bis 1979 der offizielle Sitz der persischen Schahs. Der letzte Schah, Mohammad Reza Pahlavi wurde da auch zum König gekrönt.

Kahe Golestan 4

In Kahe Golestan befinden sich unzählige Portraits und Andenken an den Schah: Nasser al-Din Schah, der mit 25 Frauen verheiratet war, mit ihnen 18 Söhne und eine unbekannte Anzahl Töchter hatte. Einfach faszinierend. Das schönste in Kahe Golestan ist ein Saal, der komplett aus Silber, Spiegel und Kristallglas errichtet wurde.

Kahe Golestan 2Mir persönlich hat das kleine Detail gefallen, eine Steinkatze, der niedliche, lebendige Kater hatte auch nichts dagegen in dem Schatten des großen Bruders aus Stein zu ruhen.

Kahe Golestan 3

Niavaran Palast – als Schah Reza Pahlavi sich von der unfruchtbaren deutsch-iranischen Schönheit Soraya scheiden ließ und die Farah Diba heiratete, wollte sie in dem für sie altmodischen Kahe Golestan nicht leben, und so ist die ganze Familie in das moderne Palast Niavaran im Norden Teherans umgezogen.

Palast Farah Diba

Der Reichtum des Kaiserpaars ist legender. Die Iraner können noch heute die Kleider Farah Dibas bewundern, und die unzähligen Wohn- und Repräsentationsräume.

Palast Farah Diba 1In einem kleinen, unansehnlichen Gebäude nahe des Palasts befindet sich Fahrah Dibas Kunstsammlung. Fast alle Bilder wurden ihr von den Künstler geschenkt (darunter ein Dali und ein Picasso). Mir am meisten gefallen hat dieser kleine Chagall.

Palast Farah Diba 3-dublet

Halle poza sezonem

Dorota Cygan

Halle, Kaminer i my. Albo odwrotnie.

Halle to wyzwanie. Nie tylko dla inwestorów, którzy, jak pisał przed 10 laty Władimir Kaminer w zbiorku historyjek Moja niemiecka księga dżungli, odeszli jeden po drugim, zostawiając to niebywałe eldorado na pastwę kolejnych inwestorów, w efekcie czego miasto przez chwilę o mały włos nie zasłużyłoby na przemianowanie go na Spielhalle. To wyzwanie także dla turystów, którzy wszak przyjeżdżają, żeby coś podziwiać, a nie pokrytykować dla zabawy. Lepiej sobie nie używać na takim mieście jak Halle i nie bawić się na koszt tych niewielu mieszkańców, którzy jeszcze się opierają trendowi migracyjnemu w zachodnim kierunku i trzymają fason. A że trudno się tej (poniekąd tradycji) oprzeć, skoro już Haendel opuścił Halle w wieku 17 lat, trzeba przyjąć, że tak to już jest.

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Jako że pisarze bynajmniej nie rozpieszczają Halle opisami literackich podróży (a do traumatyzującej prozy rozliczeniowej Edgara Hilsenratha po prostu bałybyśmy się sięgnąć, by sprawdzić, czy Halle tam się w ogóle pojawi),  poczułyśmy trochę z przekory chęć okazania temu miastu spoza znanych tras turystycznych choć na krótko trochę uwagi. Jak tu nie poczuć solidarności na widok wielkopłytowych pomników socjalizmu, o których Kaminer pisał, że przeniosły go w myślach w czasy jego moskiewskiej młodości? Wiedzione tym impulsem i  prawdę mówiąc  trochę po to, aby z bezpiecznego dystansu naszych berlińskich domostw poczuć za darmo lekki horrorek, pojechałyśmy szukać Neustadt, spodziewając się, że dzielnica robotnicza będzie miała coś z dawnej zwartości, dumy i siły wczesnego socjalizmu. Ale nie. Rozstrzelona w przestrzeni na wiele kilometrów, może być jedynie metaforą dysocjacji osobowości lub jej zapowiedzią – dla tych eksperymentatorów, którzy jednak chcieliby autentyzmu na dłużej niż nasza krótka i intensywna przejażdżka.

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Dajemy jednak miastu szansę, inaczej niż nasz wspomniany berliński autor o rosyjskich korzeniach (i uprzedzeniach). I widzimy: bogate wille  z czasów grynderskich, na wielu ozdobne fasady z przełomu wieków, bardziej wyważone proporcje niż ich odpowiedniki w Berlinie, czyli takie trochę jak w Dreźnie, widzimy starania konserwatorskie całkiem nowej daty i (mniej lub bardziej udane) próby adaptacji starych murów zamkowych do potrzeb wystawienniczych, tereny spacerowe i – no niestety, nie da się  skłamać – zupełny, uderzający i bolesny… brak ludzi. Jest oczywiście jakieś prawdopodobieństwo, że w niedzielne popołudnie w swoich czterech ścianach popijają lokalnego (!) szampana marki Rotkäppchen lub Mumm, testując realną lub fikcyjną różnicę między nimi po fuzji obu firm, ale nie jest ono wielkie. Ale być może w tej degustacji (fakcie kulturowym!), którą zawdzięczam właśnie Kaminerowi i którą regularnie praktykuję  na lekcjach niemieckiego, prosząc uczniów o arbitralne rozstrzygnięcie wewnątrzniemieckiego sporu intrakulturowego o wyższości jednego trunku nad drugim, tkwi rozwiązanie? Nie wiem, co pijał Lyonel Feininger, kiedy jeszcze przed dojściem nazistów do władzy i wymuszoną emigracją mieszkał półtora roku w Halle i malował tutejsze kościoły i wieże, ale w tym, co zostawił naszym oczom, jest magiczne zaklęcie rzeczywistości tego miasta – zaklęcie tych uliczek i placów, wyniesienie ich ponad realizm w rejony magiczne. Bo po pierwsze trzeba umieć patrzeć, żeby widzieć. Ale po drugie można nałożyć filtr wyobraźni i dopiero ruszyć w miasto. Albo wrócić jeszcze kiedy indziej, o innej porze roku. Zobaczymy.

Lidia Głuchowska

„Martwy sezon” w Halle

– we wszystkich tego słowa znaczeniach – nie tak mało wcale ma do zaoferowania. Niemal nie zniszczone podczas wojny, w pewnych zakątkach przypomina nie tylko zamożny niegdyś Lipsk, rezydencjonale Drezno, lecz i kurortową Jelenią Górę.

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Jeśli nieopatrznie rozpocząć wycieczkę przy tutejszej Leopoldinie (niemiecka Akademia Nauk, założona w roku 1652, mieszcząca się w dawnym budynku loży masońskiej z roku 1820; informacja dla wrocławiaków – ich Aula Leopoldina jest starsza, bo zbudowano ją w latach 1728-1741), przez zamkniętą bramę będzie można popatrzeć na dziedziniec pełen róż chronionych przez pałuby, posępnie emanujący pustką.

Leopoldina

Po chwili jednak, nawet przy pochmurnej pogodzie, dostrzec można i „spolia” z lepszych czasów, które budzą refleksje i prawdziwy zachwyt.

Pobliski Moritzburg pozostawia wrażenie jeszcze bardziej ambiwalentne. Z tą perłą późnogotycko-renesansowej architektury, z portalami przywodzącymi na myśl i Wawel, i Chocim, i Lwówek Śląski, nie nazbyt życzliwie bowiem obeszli się konserwatorzy.

2_Halle pieknebrzydkieTak jedno ze skrzydeł wewnętrznych dziedzińca, ogołocone z balkonów, jak i monumentalne, zewnętrzne mury od strony „fosy”, z pewnościa odstraszą jak obronny gród…

Wewnątrz – podobna konsternacja – przyjazna obcokrajowcom obsługa „na piękne oczy” uwzględnia zniżkę dla dziennikarzy i historyków sztuki, stoi w kontraście z kubistyczno-więzienną szatnią i prowizorium aranżacji znakomitej skądinad wystawy fotografii z arcydziełami podpisanymi: Sudek, Sander, Man Ray, Witkacy, Rodczenko, Cindy Shermann…

Za chwilę znów zaskoczenie – stała ekspozycja: Die Brücke – Nowa Rzeczowość, konstruktywizm – przyciąga i koi wyważonym rytmem barw poprzecznych ścian – z początku dyktowanym staccato tonów harmonizujących z obrazami Schmidta-Rottluffa – stopniowo wyciszanych monochromią prounów Lissitzky’ego, rzeźb Lemmbrücka i protorenesansowych okien z marionetkami tutejszego teatru, rodem z wczesnych lat trzydziestych.

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Za progiem uwagę przykuwają Meduzy-maszkarony, i te z dziedzinca zamku, i te z bram wyburzanych kamienic

5 halle MaszkaronypodwojneKolejna perła to kościół w rynku – i jego cztery wieże – dwie od frontu i dwie z tyłu. Piąta, ta na zewnątrz, góruje ponad placem, za wielkim jakby dziś wobec rangi miasta.

8 halle-kosciolWewnątrz – arcydzieło proporcji – zgrabne i maleńkie – regencyjno-rokokowe organy dźwigają atlanty. A naprzeciw – jak żart architekta – „organki” – cukierkowe jak z dziecinnego pokoju, no i strojne w herby – na tle malowanej protestanckiej przypowieści.

Ponad wszystkim – sieciowe sklepienie, wykreślone regularnie, rodem z wzornika. Jest tu i ambona – kryta rozgwiazdą, jak po jubilersku zdobiona wieńcem manierystycznych putt.

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Znak czasu to wystawa: a jakże –  ruch oporu – rodzeństwo Scholl – przestroga – byliśmy tu – raz jeszcze.

Trzecią odsłonę sztuki określa inny duch – „Piękno niewidomych”. To wystawa mody projektowanej wyłącznie z myślą o nich – ze smakiem i społecznym zmysłem – niewątpliwie potrzebnym.

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Designerskie ubrania w minimalistycznym zestawie barw – bieli i czerni – zdobi tekst w alfabecie Braille’a, często wiersze lub myśli niewidomych modeli, dla widzących tłumaczone w folderach.

To przesłanie imponuje – idea integracji – czy dostrzeże ją świat poza Halle? Media? Internet?

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Ewa Maria Slaska

Halle monochromatyczne

To ja byłam praprzyczyną wyjazdu do tego zimnego i pustego miasta, ponieważ miałam swój (bardzo skromny) udział w przygotowaniu wystawy mody dla niewidomych – pięknej mody dla pięknych niewidomych. Obejrzałyśmy wystawę, owszem, ale spóźniłyśmy się na wernisaż. Ale nie żałujemy. Wchłonęło nas miasto, miasto poza sezonem, martwe miasto, miasto monochromatyczne. Halle. Monochromatyczne z plamami czerwieni w strojach dwóch kobiet na moście.

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O wystawie były już na blogu dwa wpisy:
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/02/26/die-schonheit-der-blinden/

https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/03/09/modenschau-fur-blinden/

I jeszcze tu (choć już nie u nas): http://www.kunstforum-halle.de/veranstaltungen/die-schoenheit-der-blinden.html

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Miasta dla minimalistów. Kopenhaga

Ewa Maria Slaska

Jestem zdania, że miasta należy zwiedzać kiedy indziej. Nie da się generalnie określić kiedy, ale kiedy indziej. Nie wtedy, gdy jadą tam wszyscy. Nie należy więc jeździć do Kassel w trakcie wystawy dOCUMENTA (czego się nie trzymałam), do Norymbergi w czasie adwentu i do Rzymu na intronizację papieża Polaka. Pojechałyśmy z Anią do Kopenhagi późną jesienią ubiegłego roku. Było szaro i zimno. Przez całe przedpołudnie lało. Na przystankach autobusowych leżały jabłka.

Gdy przyjedziesz do jakiegoś miasta poza sezonem, Tivoli będzie w remoncie, flamingi w zoo pochowają sią po kątach, w fontannach nie będzie wody, a rzeźby i rośliny zostały zapakowane w worki lub skrzynie. Ale za to zobaczysz miejsca, które w sezonie zasłonią ci tłumy i kolorowe atrakcje, na przykład den Kongelige Afstøbningssamling nad Öresundem czyli Królewskie zbiory odlewów gipsowych. Jestem pewna, że latem nigdy byśmy tam nie weszły. Weszłyśmy, bo było nam zimno. A to piękne muzeum, edukacyjne, jasne, takie muzea w całej Europie powstawały po to, by biedni mogli zobaczyć cuda sztuki i kultury, ale ekspozycyjnie nader nowoczesne.