Sizilien

Monika Wrzosek-Müller

Syrakus, Begegnung mit S. Lucia

Diesmal hatten wir ein fürs Auge sehr schönes Appartement, wirklich einmalige Stuckdecken, dezent bemalt, dazu passende Kandelaber; leider waren die Wände wie aus Pappe, so dass man jede Bewegung, jeden Lärm von draußen direkt in der Wohnung zu hörten bekam, obwohl die Fenster neu waren. Jedes Gespräch unserer Nachbarn hörten wir mit, jede Putzkolonne und das Treppensteigen, den Hund sowieso; das alles wäre eigentlich nicht das Problem, problematisch war die Bar/Bistrot unten, die die ganze Nacht, bis vier Uhr morgens geöffnet war und sehr seltsame Geschäfte machte und oft ziemlich aggressive Kunden hatte. Oder werden wir einfach immer empfindlicher, sprich älter?

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Gestern in Berlin: Unser Stadtspiel Quest for Women*

Klaudyna Droske

am 1. Mai 2025 (auf Instagram & FB)

Ich habe heute (d.g. gestern) am Stadtspiel „Quest for Women“ des @ambasada_polek_ev in Friedrichshain teilgenommen. Ein schönes Projekt von @krenz.anna und @ewa.bo.ska (ewa maria slaska). Dabei ging es darum, an mehreren Stationen spannende Aufgaben zu inspirierenden Frauen: Tamara Danz, Gabriele Tergit, Ludmilla Herzenstein, Annemirl Bauer und Hildegard Jadamowitz zu lösen. Der Start war an der Tamara-Danz-Straße, das Finale mit Signierstunde von Claudia von Gélieu und Tanja Dückers sowie Preisverleihung fand in einer Kiez-Bäckerei statt (Asman Bäckerei).

Joanna Pfaff

Das war ein wunderbares Event, sehr informativ, perfekt vorbereitet, und organisiert und durchgeführt mit scheinbarer Leichtigkeit in sehr guter Stimmung. Danke!

***

Alle grafische Elemente: Anna Krenz.

Siehe auch: https://ewamaria.blog/2025/04/22/quest-for-women-friedrichshain/

Fotos: Klaudyna Droske, Monika Wrzosek-Müller, Ela Kargol, Krystyna Koziewicz, Joachim & Konrad

Historia Ukrainy w pigułce Broma (40). Restrykcje i nadzieje

Roman Brodowski (Brom)

Konflikty w Europie nadzieją dla niepodległości?

U schyłku XIX i na początku XX wieku Europa przechodziła metamorfozę, zarówno gospodarczą jak i polityczną. Szybki rozwój cywilizacyjny w czasie tak zwanej „rewolucji przemysłowej” wiązał się również z przemianami społecznymi. Dotychczasową politykę feudalną wyparł kapitalizm. Rywalizacja o „mocarstwowość gospodarczą pomiędzy szybko rozwijającymi się państwami stopniowo się pogłębiała, aż w końcu przekształciła się w prawdziwą wojnę gospodarczą. Przemysł potrzebował taniej siły roboczej, surowców oraz rynków zbytu, a więc państwa konkurujące ze sobą, zwłaszcza mocarstwa, w ich poszukiwaniu, rozpoczęły politykę ekspansji na nowe tereny, i te leżące poza Europą, i te w Europie. Był to rabunek, który miał na celu poszerzanie dawnych posiadłości kolonialnych i zdobywanie nowych.

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Forming a heart with your hands…

Marceli Klimek

Forming a heart with your hands tends to produce a diamond-like shape in the middle stages of the action, just after intention and before completion. Embroidery is likewise an art focused on the process, and certain parallels like the transience and unimportance of the process can be applied to this gesture. Embroidery and various other types of media, like cinema, music, usually don’t disclose their working process to the consumer. Not that they’re not important, sometimes it’s to protect specific techniques or ideas from competitors. When designing motifs for my graduate piece, I wanted to effectively distil themes relating to relationships, familial, romantic, and friendly into shapes that could permeate my piece without being noticed outright. Hidden in the final result, whilst being evident in the process. To achieve this, I mimicked the way smear frames capture the feeling of motion in between key frames in movies with multiple distorted brush strokes, glitched effects.

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Was mit einem einzigen Fluss in Ozeane reinkommt?

Oder Plastikmüll für Don Quijote (Reblog)

Überall Plastik: Diese Bilder aus der Karibik tun weh – noch immer

Von Nadja Ayoub

31. Oktober 2018

Plastik Plastikmüll Meer Karibik
© Caroline Power Photography

Rund ein Jahr ist es nun her, dass diese unfassbaren Bilder um die Welt gingen. Eine Fotografin hatte Fotos aus der Karibik veröffentlicht, die einmal mehr verdeutlichten, wie schlimm es um unsere Ozeane steht. Weh tun diese Bilder noch immer – aber hat sich auch etwas getan?

Weißer Sandstrand, Palmen und türkisblaues Meer – diese Bilder hat man vor Augen, wenn man an die Karibik denkt. Aber nicht überall in der Karibik sieht es so aus, wie schockierende Bilder der Fotografin Caroline Power zeigen.

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BUNT – re-wizje. 100 lat Buntu / BUNT (REVOLTE) – Re-visionen. 100 Jahre von Bunt

Lidia Głuchowska

Dziesięć lat temu odbyło się szczególne międzynarodowe tournée wystawy, inicjujące obchody 100-lecia awangardy w Polsce. Dziś jest okazja, by to przypomnieć. W związku z tym prezentujemy film/teaser BUNT – re-wizje. 100 lat Buntu

Vor zehn Jahren fand eine besondere, internationale Ausstellungstour statt, welche die Feierlichkeiten anlasslich von 100. Jubilaeum der Avantgarde in Polen initiierte. Heute ist es ein Anlass, um daran zu erinnern. Daher präsentieren wir den Film/Teaser BUNT (REVOLTE) – Re-visionen. 100 Jahre von Bunt

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Nun ist er tot

Monika Wrzosek-Müller

Nun ist Papst Franziskus tot; er starb mit 88 Jahren am Ostermontag, nach der schweren Lungenkrankheit, von der wir dachten, er hätte sie überwunden. Mit Lungenproblem hatte der Papst schon seit seiner frühen Jugend zu kämpfen. Die unmittelbare Todesursache war aber ein Schlaganfall. Noch am Sonntag sprach er sichtlich angestrengt den Segen urbi et orbi vor Tausenden von Gläubigen auf dem Petersplatz und fuhr in seinem Papamobil durch die Menge; er hat sich verabschiedet. Italien hat nun fünf Tage Staatstrauer angeordnet; man spürt echte Trauer und Anteilnahme. Auf dem Petersplatz versammeln sich Tausende von Trauernden aus der ganzen Welt. Die Beisetzung des Papstes soll heute, am 26.04. in der Basilika Santa Maria Maggiore stattfinden.

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Zanieś mnie

Teresa Rudolf

Pamięć...

Szalony duszy taniec 
grzebiącej w przeszłości,
raz w radości, a raz w bólu,
raz w umyśle, a raz w sercu,
niekiedy czerwonej ze wstydu.
czasem wyprostowanej z dumy…

…a czasem, 
wymazanej
gumą myszką
na zawsze…

Umysł…

Sieć wiedzy i niewiedzy,
gęsto utkana (z otworami),
z radarem na Nowe, dostępne
jak małe Tatry, niedostępne jak
Mont Everesty, upadki, sukcesy, 
małe śmierci i zmartwychwstania…

…a czasem
pustkowie,
odłączone
od prądu…

Zanieś mnie

Nie daj się prosić,
nie daj, Wiosno 
zanieś mnie
w muzykę
z kwiatów,
złudzeń,

z szelestu motyli,
brzęczenia insektów 
czyichś lekkich słów,
piękna istnienia…

kiedy tak mocno czuję,
że jestem, że jestem…
nie daj się już  prosić,
po prostu, zanieś mnie…

…tam moje 
mieszka 
serce…

Frauenblick auf Frauenbücher

Monika Wrzosek-Müller

Die Vegetarierin von Han Kang

Eigentlich wollte ich weiter über Syrakus für unseren Blog berichten, doch wie soll ich über antike, barocke Prachtbauten und unendlich grüne Ebenen mit Tausenden von Orangen- und Zitronenblüten und Früchten schreiben, wenn rundherum so viel zu Bruch geht, sich verändert und nach Hilfe ruft? So sind mir die letzten Eintragungen im Blog zur Inspiration geworden, außerdem ein Buch, das ich neulich gelesen habe. Wahre Künstler sind fast immer Vordenker, sensibel erspüren sie Prozesse, die vor sich gehen, die aber wir normalen Sterblichen vielleicht noch nicht so wahrnehmen. Was Ewa über Yoko Ono und Cut Piece auch über Marina Abramović und ihre Performance Rhythm 0, weiter über gewaltgeladene Filme schrieb, schien mir sehr einleuchtend. Einerseits wollen die Künstler unserer Gewaltaffinität nachspüren, aber auch unsere Verwundbarkeit testen. Da die Welt eigentlich auf Vertrauen basiert, überprüfen sie auch das. Sie fragen immer wieder: woher kommt die Gewalt, die von uns, über uns von irgendwoher kommt und uns überfällt, ob wir sie kontrollieren können.

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