Weihnachten

Monika Wrzosek-Müller

Weihnachten war und ist für sie ein Fest der Harmonie, Liebe und Zuversicht; verständlich es wurde ein göttliches Kind geboren, alles bewegt sich, richtet sich in die Zukunft aus. Das kann mitunter in Kitsch ausarten, im äußeren und mentalen Kitsch, mit Liedern, sich Verbrüdern, mit Lichterketten und Weihnachtsmärkten, Glühwein, Essen ohne Ende; oder ist es das, was wir im Leben brauchen: ein bisschen Kitsch, damit die Wirklichkeit zu ertragen ist.

Als sie klein war, noch in Warschau, in Polen, konnte sie eine Woche vor Weihnachten nicht baden, oder sie ging zu Bekannten, um dort zu duschen, denn in ihrer Badewanne schwammen immer zwei gesunde, große Karpfen. Sie wollte sie nie essen, weder in Gelee, noch gebraten, noch in Gemüse oder auf griechische Art mit Tomaten. Immer schmeckte sie das sumpfige, morastige heraus und die Gräten machten ihr auch zu schaffen. Als sie da im Bad schwammen, hatte sie die Karpfen mit Brot gefüttert; sie bekamen auch Namen, leider hörten sie auf ihre Namen nicht, schwammen ihre Runden in dem kleinen Becken der Badewanne. Doch Karpfen gehörten zum Weihnachten ihrer Kindheit; vieles gehörte zu Weihnachten, sie erinnerte sich an das wohlige Gefühl und Vorfreude in den Tagen vorher, an viele Vorbereitungen und an das Horten von Lebensmitteln, ausrollen vom Teig für Pirogen und an Kutja mit Mohn, unendlich oft durch den Fleischwolf mit einem entsprechenden Aufsatz gedreht, es durfte ja gar nichts am Tisch fehlen. Und an den Moment als die Lichter am Tannenbaum brannten und die ewigen Streitereien aufhörten, als der Tisch gedeckt war, die Oblate auf ein bisschen Heu in der Mitte des Tisches lag und man mit den Wünschen begann. Als Kind versank sie förmlich in der Sicherheit zwischen Oma und Tante und vielen Geschenken und gesungenen Weihnachtsliedern. Es gab so etwas wie heilige Momente der glücklichen Leere und Wunschlosigkeit.

Später im Erwachsenenleben sollte sie die Sicherheit weitergeben, die Bräuche erhalten und sie kultivieren und diese Gefühle wiederherstellen für ihren Mann und Sohn, für Leute die mit ihr waren.

Sie erinnerte sich an eine lange Reise, noch in den achtziger Jahren, durch ganz Frankreich von Nancy über die Loire Schlösser in die Bretagne, in der vorweihnachtlichen Zeit, und wie sie über die Fülle und Verschiedenheit der angebotenen Waren staunte: es gab unendlich viele Sorten von Käse, von Gemüse, Obst und Meeresfrüchten, selbst von Austern die verschiedensten Formen und angeblich Geschmäcker und dann die ganze Vielfalt der Muscheln. In den Regalen lagen reihenweise, gestapelte Weinflaschen und es wurde lange gesucht, mehrere Läden aufgesucht, ausgewählt, probiert. Die Art der Einkäufe, die als Selbstbeschäftigung verstanden werden und an die angenehme Seite des Lebens erinnern sollte, die sie gar nicht kannte. Einkäufe waren in ihrer Welt immer lästig.

Die grande Fête du Noël fand immer am ersten Weihnachtstag statt und es war das große Essen, meistens doch im Restaurant. Es wurde im Kreis der Familie in ausgesuchtem, vorbestelltem Restaurant lange gespeist. Die riesigen Menüs mit 7 bis 9 Gängen wurden an festlich dekorierten Tischen sehr professionell serviert und verschwanden nach und nach, von den Tischen, Tellern in den Bäuchen; sie wunderte sich jedes Mal, wie man das alles aufessen konnte, aß aber selbst kräftig mit.

Später kamen dann die Weihnachten in Italien, die mit Krippenbauen, Tannenbaum suchen und Besuchen von Familie und Freunden verliefen. Zu Natale ging man Kirchen besuchen, um sich die mehr oder weniger kunstvollen Krippen anzuschauen, auch die Leute zu bestaunen, die unabhängig vom Wetter ihre teuren Pelze und die ganze Winterausstattung trugen. In kleinen Ortschaften stellte jedes Haus eine Krippe vor der Tür aus, es gab regelrecht Wettbewerbe für die schönste, witzigste oder ausgefallenste Krippe; sie erinnerte sich an eine Krippe bei den Carabinieri in San Miniato, die in einem Aquarium hergerichtet war. Weihnachten war die Zeit der Geschenke, kunstvoll verpackte Tüten mit Kleinigkeiten in Seidenpapier eingewickelt, alles wunderschön arrangiert. Und dann die Kartons mit panettone, sie suchten immer die einfachsten, traditionellsten aus, und Vin Santo mit cantuccini. Oft wurden die Reste der Trüffel zum ersten Weihnachtstag verspeist, die Küche war einfach aber aromatisch; die italienische Reihenfolge hielten sie nicht ein, aßen sich nicht durch die antipasti, primi mit Pasta oder und Risotto, secondi mit Fisch und Fleisch und dolci durch. Was sie am meisten genossen, war das Wetter, dass man oft viel Zeit draußen verbringen konnte und es für ihre Begriffe sehr warm war.

Die Städte waren aber nicht so opulent mit Lichtern geschmückt, es hingen manchmal rote Kokarden an den Eingangstüren und ein paar Lichterketten, eher ohne ganzheitliche Inszenierung, ohne große allgemeine Wirkung. Die blieb den Städten und Regionen im Norden vorbehalten.

Jedes Jahr kriegte Berlin ein neues Kleid aus Tausenden Lichterketten; manche glanzvoll und wirklich kunstvoll arrangiert, andere etwas kitschig, bunt, schrill, blinkend; den Möglichkeiten wurden keine Grenzen gesetzt. Das fing schon im Oktober mit dem Fest des Lichts an, als bestimmte Baudenkmäler in vielen Farben beleuchtet wurden. Später kamen dann die Weihnachtsbeleuchtung, die Weihnachtsmärkte und große Tannenbäume mit Lichterketten. Jedes Viertel hatte eigene Konzepte für die vorweihnachtliche Beleuchtung auch mit kleinen Eisbahnen für die Kinder; die schönste Weihnachtsdekoration war natürlich immer am Kudamm oder Unter den Linden, wo die Silhouetten der Bäume mit Tausenden von winzigen Lämpchen nachgezeichnet wurden, manchmal bewunderte sie die kunstvoll arrangierten Fensterläden. Sie fand diese Flut der Lichter ermutigend und aufbauend in der tristen Jahreszeit, auch wenn sie viel Strom verbrauchten. Eher wenig konnte sie mit den vielen Weihnachtsmärkten anfangen, sie mochte die ganz kleinen, künstlerischen, wo man ausgefallene Sachen kaufen konnte und sich aber meistens doch zurückhielt wegen der Preise. Es gab einen Ranking unter den Berliner Weihnachtsmärkten; die größten waren gar nicht die besten. Manchmal hatte man den Eindruck, dass seit Anfang Dezember die Berliner sich an Weihnachtsmärkten ernährten, an manchen war es immer eng und voll.

Es gab noch ein Neujahrsfest außerhalb jeder bekannten Tradition auf einer kleinen Insel, an den Backwaters, in Südindien. Da das Management des Hotels wusste, dass wir aus Europa kamen, gab es unendlich viele Plastikweihnachtsbäume mit blinkenden und pulsierenden Lichterketten und opulenten, sehr farbigen Weihnachtsschmuck, dazu auch indischen Tanz und Musik. Auf einen Weihnachtsbaum versuchte sich immer wieder ein ganz dicker, großer und bunter Vogel draufsetzen, so dass der Baum gleich umkippte zur Erheiterung der Allgemeinheit. Als Feuerwerk wurden die Wunderkerzen angezündet, die leider wegen der Feuchtigkeit gleich wieder ausgingen. So wurde ihr dann auch bewusst, dass der Gebrauch von so viel Plastikzeug und elektrischen Lichterketten eine Not war, alle Kerzen würden sowieso ausgehen, wegen der Feuchte und wegen des Windes. Doch es war ein schönes, buntes Fest.

In Berlin ging sie auch oft in Konzerte in den Kirchen, das Angebot an vorweihnachtlichen Aktivitäten war immens und man verpasste immer das meiste und alle fanden das toll, sie aber sehnte sich doch nach der Helligkeit der italienischen Sonne.

Weihnachtsgeschichte

Johanna & Melina

Die Drei Damen

Am Stadtrand, in einem schönen Stadthaus schlafen, streiten, schnabulieren, sprich residieren: Drei Damen.

Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa lebt in einem pinkfarbenen Traum mit Himmelbett und Holunder Sekt. Im Mondschein und im Sonnenlicht flaniert sie durch ihre sieben Salons.
In ihrer Freizeit befasst sie sich mit Poesie, Rodin und Rachmaninoff.

Gisela Gelb hat ihre Gemächer zu Küche, Küche, Küche und Vorratsschrank umorganisiert. In Öfen, Pfannen und auf Bunsenbrennern backt, brät und brutzelt sie unaufhörlich Weihnachtsgebäck. Sogar im Mai. Die Plätzchen stapelt sie in Scheiten, Schränken, Schubladen. Und sogar in Briefumschlägen.

Bella Blau bewohnt den Bauwagen und bestellt den Garten. Sie summt das hohe C und pfeift das tiefe G. Ihre Latzhose liebt sie so sehr, dass sie sie jeden Tag anzieht – 365 Mal im Jahr. Blaubeeren, Blaukraut alles blüht. Bloß das Ziehen der blauen Zucchini zieht sich hin. Vielleicht mit Pflaumen kreuzen?

So leben sie friedlich, Woche um Woche:
Montags erzählen sie sich Märchen, dienstags denken sie zusammen nach, mittwochs malen sie, donnerstags drehen sie Däumchen, freitags spielen sie Frisbee, samstags schießen sie scharf am Schießstand und am Sonntag liegen sie in der Sonne.

Nur an manchen Tagen kommt es anders:
Wenn Bella Blau den Wochentag verwechselt, und vergisst, dass sie am Freitag Frisbee spielen und gedankenverloren stundenlang am Schießstand träumt bis es schließlich zum draußen spielen zu dunkel ist…
Dann bekommt Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa, einen Jähzornsanfall: sie strampelt, schreit und zerschmettert Porzellan, Plasmabildschirm und sogar Pfirsiche.
Um den Frieden wiederherzustellen kommt Gisela Gelb angeschlittert und stopft der weinenden Bella und der wütenden Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa, Spinnenbeine, Speck und Spiegelei in den Mund. Tja, das sind sie halt – die Zutaten ihrer Lieblingsplätzchen. Und sogar Spülmittel.

An einem Donnerstag; sie drehten gerade Däumchen – wie immer donnerstags – schwebte sanft ein silberner Luftballon direkt in den Garten.
Und in jedem Kopf (*pling!*) ging etwas anderes vor:
Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa, sprühte ihn in Gedanken rosa, und stellte ihn auf einen Sockel.
Gisela Gelb zog in Betracht ihn zu destillieren, ins feinste zu zerkochen und zu den Makronen hinzuzufügen.
Bella Blau dachte vor sich hin: Vielleicht mit schwarzer Johannisbeere kreuzen?

Unnötig gedacht.
Unnötig gesprüht.
Unnötig in Betracht gezogen.

An dem Ballon hing eine Botschaft:

Von ganz weit oben wird bestimmt
Dass eine Eisdiele gewinnt
Wer weit und breit das schönste Fest
Zum Weihnachtstag erstrahlen lässt.

Es schien als interessiere sich keine unserer Damen für einen Wettkampf.
Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa, schlenderte in ihre Salons
Gisela Gelb ging ganz gerade in ihre Küche-Küche.
Bella Blau balancierte pfeifend in ihren Garten.

Und kaum wähnten sie sich ungesehen –
Wurden:
Listen erstellt,
Recherchen betrieben,
Lexika gewälzt,
Bilder interpretiert,
Schränke durchwühlt – Ecken und Schubladen
Gedichte erörtert
Erinnerungen hervorgeholt
Träume analysiert
Das Innerste wurde nach außen gekehrt um raus zu finden:
Was ist das allerbeste am Weihnachtsfeste?

Am Ende war es jeder klar:

Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa raste zum Kudamm ins KDW und kaufte alles leer:
22 neon-pink-farbene glitzernde Weihnachtsbäume
7777 funkelnde Weihnachtskugeln,
111 Beutel lila Lametta,
44 glänzende Glasuräpfel
66 Flaschen von dem stärksten, schönsten besten Champagner,
und Kaviar.
Für Gisela ließ sie Ohrringe aus Saphir und Rubin anfertigen: für links ein Nudelhölzchen und für rechts einen winzigen Schneebesen.
Und für Bella entwarf sie bei ihrer Lieblings-Schneiderin ein haute-couture-Kleid mit blauen Zucchini drauf.

Gisela Gelb spurtete in ihre Küche-Küche und übte:
sie wog Knödel ab,
rührte den Rotkohl schaumig,
knetete Gänsebraten,
stach Kartoffelsalat aus
und verzierte Würstchen.
Für ihre Freundinnen buk sie zwei Lebkuchen Herzen:
Auf das eine malte sie:
Ruth Weißglut
Rita Pita
Reiner Mülleimer
Rosalinde Brotrinde
Und auf das andere:
Bella Mozarella

Bella Blau beeilte sich: zog Bienenwachskerzen und übte Weihnachtslieder. Für Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa dichtete sie eine Ballade über Bella Bartók und für Gisela probte sie „backe, backe Kuchen“ auf ihrer Balalaika.

So bereiteten sie sich vor: heimlich, unauffällig und diskret.

Doch Tonnen von Weihnachtstand lassen sich nicht unbemerkt ins Haus transportieren, Gänsebratenduft ist intensiv und dringt durch alle Ritzen, und Weihnachtslieder können nun mal nicht geflüstert werden…

Das unvermeidliche geschah. Es wurde belauscht, beschattet und spioniert.
Ohren wurden gespitzt,
Observationen angestellt
und sogar elektronische Überwachung installiert.

Bald war es jeder klar, dass die anderen auch die Eisdiele gewinnen wollten.

Die drei Damen dachten nach und kamen zu dem gleichen Schluss:
Keine wollte es der anderen gönnen!
Ein furchtbarer Unfrieden legte sich über das Stadthaus.
Böse Worte fielen, Flüche und Verwünschungen
Es folgten Ohrfeigen, Backpfeifen und Kopfnüsse.

Nach einer Stunde waren die drei Damen nur noch ein raufendes Knäuel, aus dem Schreie und Schlachtrufe drangen, und das sich durch den Flur in den Garten wälzte.
Bis in den Teich hinein…
Klatschnass, zerfetzt und ramponiert gingen sie auseinander.
Nun erst recht angestachelt stürzte sich jede der Damen in den Wettkampf.
Und in jedem Kopf (*peng!*) ging das gleiche vor:
Erster!
Sieger!
Ich!

Und dann war er da, der große Tag!

Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa saß stolz wie ein Pfau in ihrem Festsaal, der ausstaffiert war, wie für die Hochzeit einer orientalischen Prinzessin mit einem amerikanischen Filmstar.
Alles um sie herum funkelte und Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa dachte: „Nur schade eigentlich, dass Gisela und Bella nur noch Luft für mich sind.“
Bei Gisela Gelb lief alles wie sie es sich besser nicht hätte wünschen können: die Plätzchen lagen, ordentlich hergerichtet, auf bunten Tellern. Und alle 33 Gänge mussten nur noch serviert werden.

Die Küche-Küche duftete und Gisela Gelb dachte: „Jammerschade eigentlich, dass ich Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde und Bella nicht einmal ein winziges Krümelchen, von meinen Köstlichkeiten abgeben würde.“

Bella Blau stimmte die Balalaika, summte und besah überglücklich die duftenden Kerzen, die nur noch darauf warteten angezündet zu werden. Und Bella dachte: „Ach, schade, dass ich mir lieber den Mund mit Seife ausspülen würde als diesen blöden debilen Dumpfbacken meine Lieder vorzuspielen!“
Und so saßen sie… und saßen… und saßen…
Die eine aß das Lametta vor lauter Langeweile.
Die andere goss die Bratensauce zu einem See, staute ihn mit den Knödeln und spielte mit den Plätzchen Flitzesteine.
Und die dritte baute sich Freunde aus Tränen und Spucke-Bläschen.
So verging Stund´ um Stund´… Der Gedanke an die Eisdiele rückte in die Ferne und verblasste …

Und wenn nicht irgendjemand Silvester mit Weihnachten verwechselt hätte, wären die drei Damen wohl nie in den Garten gerannt, hätten nie gemeinsamen das herrliche Feuerwerk am Himmel bewundert und wären nicht, um sich aufzuwärmen im Bauwagen gelandet.

Da saßen sie nun, im goldenen Schein, eng aneinander gekuschelt, schmausend und schmatzend, kichernd und prustend, trinkend und glucksend:
Ruth-Rita-Reiner-Rosalinde Rosa hatte noch rasch einen Weihnachtsbaum in den Bauwagen gezerrt.
Gisela Gelb hatte geschwind drei der Gerichte serviert.
Und Bella Blau hatte eben noch alle Kerzen entzündet.
Ach, was waren sie froh!

Und dann wurde beschert. Jubelrufe, Freudenschreie, Jauchzer und Lachsalven klangen aus dem Bauwagen.
Dieses Glück wollten sie teilen.
Sie trippelten kichernd in die Küche-Küche, packten und schnürten und schickten die leckersten Fresspakete an die, die es nicht so gut hatten wie sie.
Danach überkam sie Ausflugs Laune und sie trampelten im Marschschritt in den Festsaal.
Dort entdeckten sie, dass Champagnerflaschen sich hervorragend zum Jonglieren eignen, Bowling mit Weihnachtskugeln am besten geht und dass es enorm spaßig ist, sich Glasuräpfel vom Kopf zu schießen…

… und im Morgengrauen, Lebkuchenherzen mit Kaviar knabbernd, schliefen sie müde aber glücklich ein.

Als sie am nächsten Morgen aufwachten, stand, als wäre es nie anders gewesen, eine Eisdiele im Garten.
Die Tür war rosa, die Fensterrahmen gelb und das Dach blau.
Und im nächsten Frühjahr, pünktlich mit dem ersten Schneeglöckchen, eröffneten die drei Damen die Eisdiele.

Montags und dienstags gab es quietsch-pinkene Eis-Kreationen mit Schlagsahne, Liebesperlen und Holundersauce.
Mittwochs und donnerstags gab es Eis mit Zimtstern-, Speck- und Spiegelei-Geschmack.
Freitags und samstags gab es Blaubeereis, das merkwürdigerweise nach blauer Zucchini schmeckte.
Und sonntags tanzten die drei Damen Bauchtanz…

Bunt und Bunt and also the Revolt

Film Bunt – Re-Vision

Today we present the preview (teaser) of the film Bunt. Re-Vision. 100 Years of Bunt/ Revolt, which shows the entire tour of the donated art exhibition Bunt – Expressionism – Transborder avant garde. Works from the Berlin collection of prof. St. Karol Kubicki (2015) from Berlin via the Nationalmuseum Poznań, Regionalmuseum Leon Wyczółkowski in Bydgoszcz, Kraszewski Museum Dresden and the Lower Silesian Center of Photography “Roman House” [Dolnośląskie Centrum Fotografii „Domek Romański”] in Wrocław.

The exhibition finale will take place on Saturday 12 December 2015 at 16.00 in the Lower Silesian Center of Photography “Roman House” [Dolnośląskie Centrum Fotografii „Domek Romański”]. The event will be a combination of the premiere of the documentary-artistic film Bunt. Re-Vision and the presentation of a book concurrent to the exhibition written by the exhibition’s curator Dr. Lidia Głuchowska.

Dziś prezentujemy wglądówkę (teaser) filmu Bunt – Re-Wizja. 100 lat Buntu, ukazującego wszystkie stacje międzynarodowego tournée wystawy donacyjnej Bunt – Ekspresjonizm – Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego, która wyruszyła z Berlina do Muzeum Narodowego w Poznaniu, Muzeum Okręgowego im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy i Dolnośląskiego Centrum Fotografii „Domek Romański” we Wrocławiu

Finisaż w sobotę, 12.12.2015 o godz. 16.00 w Dolnośląskim Centrum Fotografii „Domek Romański”, połączony będzie z premierą filmu dokumentacyjno-artystycznego Bunt – Re-Wizja,a także prezentacją towarzyszącej jej książki autorstwa kuratorki, dr Lidii Głuchowskiej.

Heute zeigen wir die Vorschau (Teaser) des Films Bunt – Re-Vision. 100 Jahre von Bunt / Revolte über alle Stationen der internationalen Ausstellungstour Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki. Die Kunstwerke aus Berlin sind die Werke im Nattionalmuseum Poznań, Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseum in Bydgoszcz, Kraszewski-Museum in Dresden sowie Bezirksmuseum im Niederschlesischen Zentrum für Fotografie „Domek Romański” [Romanisches Haus] präsentiert worden.

Bei der Finissage am Samstag, den 12. Dezember 2015 um 16.00 im Niederschlesischen Zentrum für Fotografie „Domek Romański” [Romanisches Haus], wird die Erstpräsentation des dokumentarisch-künstlerischen Films Bunt – Re-Vision sowie eine Präsentation der Begleitpublikation, ein Buch der Kuratorin Dr. Lidia Głuchowska, stattfinden.

We invite you to the first presentation at the finissage
Zapraszamy na premierę na finisażu
Wir laden Sie herzlich zur Erstpräsentation auf der Finissage ein

The initial shots of the film were presented in the Regional Museum Leon Wyczółkowski in Bydgoszcz in so called “Cinema”, one of the three parts of the arrangement of the exhibition, next to the “Street” and the “Café”, inspired by the atmosphere of the artistic centres of the 1920s.
Next to the “Cinema” is to be seen the presentation of the artistic book Refleks / Relfex (2014) and the drawing by Jacek Szewczyk Alley without work (1999), part of the presentation Ich 7 / The 7 of them (They 7)

Początkowe sceny filmu zaprezentowane zostały w Muzeum Okręgowym im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy, w części ekspozycji zatytułowanej „Kino“, która – podobnie jak pozostałe części aranżacji, czyli „Ulica“ i „Kawiarnia“ – zainspirowane były atmosferą centrów artystycznych dwudziestolecia międzywojennego.
Obok „Kina” widoczna prezentacja książki artystycznej Refleks (2015) oraz rysunek Jacka Szewczyka Aleja bez pracy (1999), część prezentacji Ich 7.

Die Anfangsszenen des Filmes wurden präsentiert im Leon- Wyczółkowski-Bezirksmuseum in Bydgoszcz im so genanten „Kino“, einem der drei Teile des Ausstellungsarrangements, welcher, neben der „Straße“ und dem „Café“, an die Aura der künstlerischen Zentren der 1920er inspiriert wurden.
Neben dem Kino – die Präsentation des Kunstbuchs entstanden im Rahmen des Projekts Refleks / Reflex sowie die Zeichnung von Jacek Szewczyk Allee der Arbeitslosen (1999), Teil der Kunstpräsentation Ich 7 / Sie 7.

1 Bunt Bydg Szewczyk

BUNT – RE-Vision. 100 Years of Bunt / Revolt
artistic-documentary film

Concept: Lidia Głuchowska, An Kraśko
Technical production: An Kraśko
Text: Lidia Głuchowska

At the exhibition closing event in Wrocław the film’s final version will be screened including 8 episodes:

1/ Acceptance of the donation from prof. Kubicki in Berlin-Hufeisensiedlung and transport to the National Museum in Poznań, 16 March 2015.

2/ Exhibition opening in the National Museum in Poznań, 19 April 2015.

3/ The long Museum Night and curator-guided exhibition viewing in the National Museum in Poznań, 16 May 2015.

4/ Opening of the premiere showing of the project Flyer, squat Od-Zysk, 16 May 2015. Handing over a gift by Polish contemporary artists and a letter of intent – thanking for the donation by prof. Kubicki from Germany, to the hands of the curator dr. Lidia Głuchowska.

5/ Presentation of the gift by Polish contemporary artists to prof. Kubicki in Berlin-Hufeisensiedlung.

6/Exhibition opening and conference in the Leon Wyczółkowski District Museum in Bydgoszcz.

7/ Press conference, exhibition opening and the exhibition in Kraszewski-Museum Dresden; handing over of a miniature of the installation by Karolina Ludwiczak and Marcin Stachowiak and the order of the Leon Wyczółkowski District Museum in Bydgoszcz to prof. St. Karol Kubicki in Berlin by the artists and the Museum’s director prof. dr. hab. Ryszard F. Woźniak.

8/ Vernissage at the Gallery of the Culture and Art Centre OKiS, Lower Silesian Centre for Photography “Domek Romański” in Wrocław.

There were also two other films presented during the exhibition –Refleks [Reflex] and Ulotka [Flyer] by Marek Glinkowski (sound: Radosław Włodarski, 2015)

Authors of the works presented in the movie:

Krzysztof Balcerowiak, Andrzej Bobrowski, Magdalena Czerniawska, Zuzanna Dyrda, Stefan Ficner, Agata Gertchen, Marek Glinkowski, Mariusz Gorzelak, Paweł Frąckiewicz, Jarosław Janas, Aleksandra Janik, Dorota Jonkajtis, Anna Kodź, Wojciech Kołacz, Katarzyna Krawczyk, Marta Kubiak, Maciej Kurak, Maryna Mazur, Agnieszka Mori, Christopher Nowicki, Grzegorz Nowicki, Mirosław Pawłowski, Max Skorwider, Jacek Szewczyk, Piotr Szurek, Michał Tatarkiewicz, Anna Trojanowska, Przemysław Tyszkiewicz, Małgorzata ET BER Warlikowska, Radosław Włodarski.

2 BUNT Dresden-vernis2a

In Dresden Kraszewski Museum the movie was presented already during the press conference and the opening, in one of the exhibition rooms. It allowed the visitors to imagine the parallellity of the different moments of the exhibition tour – the signing of the donation contract in Berlin by Professor Kubicki, the vernissage of the first station of the exhibition in Nationalmuseum in Poznan and the vernissage of the Ulotka / Flyer project in squat Od-Zysk as well as the presentation at the second station of the exhibition in Bydgoszcz.

At the photo-exhibition curator, Lidia Głuchowska and exhibition coordinator, Bronislaw Kowalewski at the vernissage in Dresden.

In the background – the movie: Prof. St. Karol Kubicki, his wife – Petra, as well as the curator, Lidia Głuchowska, after the forwarding the artpieces from his Berlin collection to the Nationalmuseum in Poznań and the regional Museum Leon Wyczółkowski Museum in Bydgoszcz.

W Muzeum im Józefa Ignacego Kraszewskiego w Dreźnie film prezentowany był w jednej z sal wystawowych i to już w trakcie konferencji prasowej i wernisażu, co wśród zwiedzających budzić mogło wrażenie paralelności różnych momentów tournée wystawy donacyjnej – począwszy od podpisania umowy donacyjnej przez prof. Kubickiego w Berlinie, otwarcia pierwszej odsłony w Muzeum Narodowym w Poznaniu oraz premiery projektu Ulotka na sqacie Od-Zysk, a także pokazu podczas na drugiej stacji wystawy – w Bydgoszczy.

Na zdjęciu – kuratorka, dr Lidia Głuchowska i kordynator wystawy, Bronisław Kowalewski podczas wernisażu w Dreźnie. W tle- film: prof. St. Karol Kubicki, jego żona Petra oraz kuratorka, Lidia Głuchowska, po przekazaniu daru dla Muzeum Narodowego w Poznaniu i Muzeum Okręgowego im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy.

Im Kraszewski Museum Dresden wurde der Film in einem der Ausstellungsräume bereits während der Pressekonferenz und der Ausstellungseröffnung gezeigt. Dies könnte bei den Besuchern den Eindruck von der Parallelität unterschiedlicher Momente der Ausstellungstour erweckten – der Unterzeichnung des Schenkungsvertrags durch Prof. Kubicki in Berlin, der Eröffnung der Erstausstellung im Nationalmuseum Poznan und der Vernissage des Projekts Ulotka / Flyer im Squat Od-Zysk sowie der Schau in der zweiten Ausstellungsstation in Bydgoszcz.

3 FILM Dresden3

Director of the Regional Museum Leon Wyczółkowski in Bydgoszcz, prof. Michał Woźniak during the opening in Dresden. In the background – the movie: presentation of the Logo of the touring exhibityion by Andrzej Bobrowski and Radosław Włodarski at the vernissage of the Ulotka / Flyer project in squat Od- Zysk in Poznań.

Dyrektor Muzeum Okręgowego im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy, prof. dr Michał Woźniak podczas wystąpienia na wernisażu w Dreźnie. W tle – film: Andrzej Bobrowski i Przemysław Włodarski prezentują logo wystawy donacyjnej na wernisażu projektu Ulotka na squacie Od-Zysk w Poznaniu.

Direktor des Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseums in Bydgoszcz, Prof. Ryszard F. Woźniak während der Eröffnungsrede in Dresden. Im Hinterngrund der Film: Andrzej Bobrowski und Przemysław Włodarski present ieren das Logo der Ausstellungstour auf der Vernissage des Projekts Ulotka / Flyer in the squat Od-Zysk in Poznań.

BUNT – RE-Wizja. 100 lat Buntu
Film dokumentacyjno-artystyczny

Koncepcja: Lidia Głuchowska, An Kraśko
Realizacja techniczna: An Kraśko
Tekst: Lidia Głuchowska

Premierowy pokaz całego filmu na finisażu odsłony wrocławskiej obejmuje 8 epizodów:

1/ Przejęcie donacji prof. Kubickiego w Berlinie-Hufeisensiedlung i transport do Muzeum Narodowego w Poznaniu, 16.03.2015.

2/ Wernisaż w Muzeum Narodowym w Poznaniu, 19.04.2015.

3/ Długa Noc Muzeów i oprowadzanie kuratorskie po Muzeum Narodowym w Poznaniu, 16.05.2015.

4/ Wernisaż premierowej odsłony projektu „Ulotka”, squat Od-Zysk, 16.05.2015.

Przekazanie daru polskich artystów współczesnych i listu intencyjnego – podziekowania za donację z Niemiec dla prof. Kubickiego na ręce kuratorki, dr Lidii Głuchowskiej.

5/ Wręczenie daru polskich artystów współczesnych prof. Kubickiemu w Berlinie-Hufeisensiedlung.

6/ Wernisaż i konferencja naukowa w Muzeum Okręgowym im. Leona Wyczółkowskiego w Bydgoszczy.

7/ Konferencja prasowa, wernisaż i wystawa w Muzeum Józefa Ignacego Kraszewskiego w Dreźnie oraz przekazanie miniatury instalacji Przenikanie Karoliny Ludwiczak i Marcina Stachowiaka oraz medalu Muzeum Okręgowego im. Leona Wyczółkowskiego prof. St. Karolowi Kubickiemu w Berlinie przez artystów i dyrektora muzeum, prof. dra. hab. Ryszarda F. Woźniaka

8/ Wernisaż we Wrocławiu.

Na wystawie prezentowane były jeszcze dwa filmy artystyczne autorstwa Marka Glinkowskiego (dźwięk: Radosław Włodarski, 2015) – Ulotka i Refleks

Prezentowano w nich prace graficzne nastepujących artystów:

Krzysztof Balcerowiak, Andrzej Bobrowski, Magdalena Czerniawska, Zuzanna Dyrda, Stefan Ficner, Agata Gertchen, Marek Glinkowski, Mariusz Gorzelak, Paweł Frąckiewicz, Jarosław Janas, Aleksandra Janik, Dorota Jonkajtis, Anna Kodź, Wojciech Kołacz, Katarzyna Krawczyk, Marta Kubiak, Maciej Kurak, Maryna Mazur, Agnieszka Mori, Christopher Nowicki, Grzegorz Nowicki, Mirosław Pawłowski, Max Skorwider, Jacek Szewczyk, Piotr Szurek, Michał Tatarkiewicz, Anna Trojanowska, Przemysław Tyszkiewicz, Małgorzata ET BER Warlikowska, Radosław Włodarski.

During the display in the Lower Silesian Photography Centre „Domek Romański“ the movie was to bee seen already from the street, through the windows. It invited the passengers to come in and to see the whole exhibition. In the movie is to be seen the moment of forwarding of the gratitude presents of the Poznań contemporary artists to Prof. St. Karol Kubicki in Berlin.

Next to the screen is to be seen the sculpture by Małgorzata Kopczyńska Cerberus (c. 2013), part of the artistic presentation Ich 7 / The 7 of Them.

Podczas wystawy w Dolnośląskim Centrum Fotografii Domek Romański film było widać już przez okna, z ulicy. Zapraszał on przechodniów do wejścia do środka i zapoznania się z całą ekspozycją.
W filmie udokumentowano m.in. moment przekazania daru współczesnych artystów z Poznania prof. St. Karolowi Kubickiemu w Berlinie.

Obok monitora – rzeźba Małgorzaty Kopczyńskiej Cerber (ok. 2013), część prezentacji artystycznej Ich 7.

Während der Ausstellung im Niederschlesischen Zentrum für Fotografie, „Domen Romański” der Film war zu sehen schon aus der Straße, durch die Fenster. Das lud die Passanten ein, damit sie reinkommen, um die gesamte Ausstellung anzusehen. In dem Film ist u.a. der Moment der Übergabe des Ausstellungslogos – des Dankbarkeitsausdrucks der Gegenwartskünstler aus Poznań to Prof. St. Karol Kubicki in Berlin.

Neben dem Bildschirm- Plastik von Małgorzata Kopczyńska Cerberus (ca. 2013), Teil der Kunstpräsentation Ich 7 / Sie 7.

4 FILM Berlin BUNT

BUNT– RE-Vision. 100 Jahre Bunt / Revolte
Künstlerisch-dokumentarischer Film

Konzeption: Lidia Głuchowska, An Kraśko
Technische Umsetzung: An Kraśko
Text: Lidia Głuchowska

Die Erstaufführung des gesamten Films während der Finissage der Schau in Wrocław umfasst 8 Episode:

1/ Übernahme der Schenkung von Prof. Kubicki in der Hufeisensiedlung/Berlin und Transport in das Nationalmuseum Poznań, 16.03.2015.

2/ Vernissage im Nationalmuseum Poznań, 19.04.2015.

3/ Lange Nacht der Museen und kuratorische Führung im Nationalmuseum Poznań, 16.05.2015.

4/ Vernissage der Erstpräsentation des Projekts Ulotka [Flyer], im Squat Od:Zysk, 16.05.2015.

Übergabe des Geschenks und Dankschreibens von den zeitgenössischen Künstlern aus Poznań für Herrn Prof. Kubicki an die Kuratorin Dr. Lidia Głuchowska.

5/ Aushändigung des Geschenks an Herrn Prof. Kubicki in Berlin.

6/ Vernissage und wissenschaftliche Konferenz im Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseum in Bydgoszcz.

7/ Vernissage und Ausstellung im Kraszewski-Museum Dresden. Anschließend Übergabe einer Miniatur der Installation Przenikanie [In-Einander-Greifen] von Karolina Ludwiczak und Marcin Stachowiak sowie der Medaille des Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseums in Bydgoszcz an Prof. St. Karol Kubicki in Berlin durch die Künstler und den Museumsdirektor Prof. Dr. Ryszard F. Woźniak.

8/ Vernissage in der Galerie des Kultur- und Kunstzentrums in Wrocław, dem Niederschlesischen Zentrum für Fotografie „Domek Romański“.

In der Ausstellung wurden ferner zwei weitere Filme: Refleks [Reflex] and Ulotka [Flyer] von Marek Glinkowski ((Klang: Radosław Włodarski, 2015) gezeigt, in denen Werke folgender Grafikkünstler präsentiert wurden: Krzysztof Balcerowiak, Andrzej Bobrowski, Magdalena Czerniawska, Zuzanna Dyrda, Stefan Ficner, Agata Gertchen, Marek Glinkowski, Mariusz Gorzelak, Paweł Frąckiewicz, Jarosław Janas, Aleksandra Janik, Dorota Jonkajtis, Anna Kodź, Wojciech Kołacz, Katarzyna Krawczyk, Marta Kubiak, Maciej Kurak, Maryna Mazur, Agnieszka Mori, Christopher Nowicki, Grzegorz Nowicki, Mirosław Pawłowski, Max Skorwider, Jacek Szewczyk, Piotr Szurek, Michał Tatarkiewicz, Anna Trojanowska, Przemysław Tyszkiewicz, Małgorzata ET BER Warlikowska, Radosław Włodarski.

5 Ana Krasko

Here is An Kraśko, responsible for the technical production and the artistic shape of the movie.
Oto An Kraśko odpowiedzialna za techniczną realizację i artystyczny kształt filmu.
Das ist An Kraśko, verantwortlich für die künstlerische Umsetzung und die künstlerische Gestalt dieses Films.
Foto: Mariola Nehrebecka

At the screen part of the glas instalation Interference-Re-Integration/ Przenikanie /In-Einander-Greifen by Karolina Ludwiczak & Marcin Stachowiak

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Bilder von Margarete Kubicka in der Hufeisensiedlung

1 KUBICKA Selbstbildnis1917

Margarete Kubicka, Selbstbildnis, 1917

Noch bis zum Sonntag, den 6. Dezember sind in der Berliner Hufeisensiedlung, entworfen vom bekannten Avantgardearchitekten, Bruno Taut, Bilder von Margarete Kubicka (1891-1984) zu sehen.

 

 

Die Hinterglasmalerei Weltenwanderer (1923) im expressionistisch-theosophischen Geist gehört dazu.

2 KUBICKA Weltenwanderer

Die Finissage
dieser sorgfältig vorbereiteten Schau
findet am 6. Dezember, um 15.00 Uhr
im Hufeisen-Café
Fritz-Reuter-Allee 44, 12-359 Berlin
statt

Lidia Głuchowska

Margarete Kubicka. Ihr Beitrag zur Herausbildung und Entwicklung der Gruppe Bunt (1917-1922), einer deutsch-polnischen Künstlervereinigung der Avantgarde

Sie war Ehefrau des polnischen Malers und Graphikers, Stanisław Kubick und die einzige Frau und die einzige Deutsche unter den Mitbegründern der Posener Gruppe „Bunt“ (Revolte), deren Hauptforum die Kunstzeitschrift Zdrój (Quelle) bildete.

Im März 1918 erschien in diesem Periodikum das Programmheft der Vereinigung, deren zweisprachige Name, sowohl auf Deutsch und Polnisch sinnbildhaft für ihr expressionistisches Programm steht.

Margarete Kubicka hat das einzige im Linolschnitt festgehaltene Dokument der Diskussionen im Zentrum des Posener Expressionismus, dem Gut von Jerzy Hulewicz in Koscianki bei Września/Wresen geschaffen, auf dem sie Mittels kubo-futuristischer Bildsprache den Gedankenaustausch von Stanisław Kubicki, Jerzy Hulewicz, seiner Ehefrau und sich selbst darstellte.

3 KUBICKA Bei Hulewicz

Margarete Kubicka, Bei Hulewicz, Linolschnitt , 1917, Zdrój Febr, 1918, II, Nr. 4

 Kubicka sorgte dafür, dass die Gruppe Kontakte zu internationalen Avantgardekreisen Berlins um die Zeitschrift Die Aktion knüpfte. Sie war auch hauptverantwortlich für die Organisation ihrer kollektiven Ausstellung in den Redaktionsräumen von Die Aktion im Juni 1918. Anlässlich davon erschien eine Sondernummer dieser Zeitschrift. Es folgten weitere Publikationen und Ausstellungen.

4 - 5- 6 Bunt

Ankündigung der Bunt-Ausstellung in den Redaktionsräumen von Die Aktion mit dem Linolschnitt von Margarete Kubicka Opfer

 Sie hat auch das internationale Profil der Zeitschrift Zdrój und ihre grafische Gestaltung in Anlehnung an die der Berliner Periodika Die Aktion und Der Sturm, geprägt, da sie Covers der Einzelhefte vom Juli und November 1918 und vom Gesamtband VI entworfen hat.

7-8-9 Kubicka

Stilistisch und kompositorisch souverän, beeinflusste ihr Werk das Schaffen ihrer Kollegen, Jerzy Hulewicz und Władysław Skotarek.

In der historischer Perspektive war es auch ihr Verdienst, dass sie die nach den vier „Bunt“-Ausstellungen in Berlin gebliebenen Werke ihrer Künstlerkollegen während des Zweiten Weltkriegs beschützte und für die Nachwelt rettete.

Diese bilden den Kern der Ausstellung Bunt –Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werkle aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, deren letzte Schau in Wrocław (ehemals Breslau) parallel zur Ausstellung von Kubicka eröffnet wurde und noch bis zum 12. Dezember 2015 zu sehen ist.

SIEHE HIER

10 BUNT Expressionism Grenzuebergreifend 2 11 BUNT expressionismus Grenzuebergreifend BreslauMehr über das Leben und Werk der Künstlerin in:

  • Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945, Berlin 2007
  • Lidia Głuchowska (Hg,): Bunt – Ekspresjonizm – Transgraniczna awangarda. Prace z berlińskiej kolekcji prof. St. Karola Kubickiego / Bunt – Expressionismus – Grenzübergreifende Avantgarde. Werke aus der Berliner Sammlung von Prof. St. Karol Kubicki, Poznań: Muzeum Narodowe, 2015

sowie
in den Begleitheften zur Ausstellung im Hufeinsen-Café,
herausgegeben von der Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“

13 KUBICKA Hufeisen Cafe

12-14 lidia

Auszüge aus dem Referat von der Autorin gehalten am 29. November 2015 im Café in der Hufeisensiedlung

Adventssonntag beginnt am Samstag

Hans-Jürgen Moder

Weihnachtliche Holzschnitzkunst aus Polen in Magdeburg

Über 20 polnische Holzschnitzer zeigen derzeit ihre sinnenfrohen wie tiefsinnigen Kunstwerke, viele davon Unikate, in der Stadt am Elbestrom. Große Namen sind darunter, von Stanisław Apriasz, Adam und Eugeniusz Zegadło, Magdalena und Andrzej Wojtczak, über Józef Szypuła, Jan Mika, Stanisław Hołda bis zu Wojciech Oleksy und anderen. Das ist eine kleine Sensation.

Ohne den Magdeburger Sammler und Liebhaber naiver Kunst Hans Gieraths hätte ganz sicher keiner der Künstler und kaum eines der Stücke je den Weg nach Magdeburg gefunden.

Der Passion des pensionierten Theologen und seiner Ehefrau Edeltraud ist es zu danken, dass ihr beider jahrzehntelange Sammelleidenschaft aus Magdeburg ein Mekka polnischer naiver Schnitz- und Malkunst im Osten der Republik gemacht hat. Aus über Jahrzehnte gewachsenen Freundschaften sind inzwischen viele und vielbeachtete Ausstellungen entstanden.

Schnitzen ist in Polen ein jahrhundertealtes und immer noch sehr lebendiges Kunsthandwerk. In vielen Dörfern zwischen den Beskiden und den Bieszczady trifft man auf Holzschnitzer. Weit über tausend Menschen sollen es noch sein. Die Berufskünstler sind vor allem im Verband der Volkskünstler organisiert. Die Laienkünstler aber leben überwiegend in abgelegenen Dörfern.

Was dort entsteht, ist selten ein Serienprodukt, sondern oft noch unverwechselbarer Individualstil. Naive Kunst eben, entstanden und verstanden als Kunst des Einzelnen und Ausdruck unkomplizierter, vereinfachter Darstellung. Der Künstler öffnet uns auf der Suche nach dem unverdorbenen Ursprünglichen sein Herz und seine Seele.

Wer darauf neugierig ist, wird im Allee-Center Magdeburg bis zum 24.12.2015 viele Entdeckungen machen können. Die dort gezeigten Kunstwerke sprechen mit uns. Ihre Botschaften lassen sich entschlüsseln: Mit dem Strom – gegen den Strom; Hoffnung und Zuversicht; Flucht und Zuflucht. Das, was uns nicht nur in der dunklen Jahreszeit, sondern über’s Jahr hinaus bewegen sollte.

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Übrigens lässt sich ab 3.Dezember Stanisław Apriasz aus Grybów beim Schnitzen im Allee-Center über die Schulter schauen. Eine seiner Besonderheiten: Alle Skulpturen sind aus einem Stück Holz geschnitzt.

***

Das Magdeburger Allee-Center liegt an der Hauptverkehrsachse Ernst-Reuter-Allee/Breiter Weg. Das Allee-Center ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Von Haupt- bzw. Busbahnhof sind es zu Fuß knapp 10 Minuten.

Zum Nachlesen

Naive Kunst in Magdeburg. Blogspot von Hans Gieraths, Kunstsammler

Privatmuseum der polnischen Volkskunst von Prof. Marian Pokropek. Er gilt als bester Kenner polnischer naiver Kunst

Museum Bielsko-Biała. Exzellente Volkskunstsammlungen

Museum Żywiec. Bedeutende ethnologische Abteilung und Sammlung naiver Kunst

Volkskunstmuseum Paszyn. Einzigartige sakrale und volkstümliche Schnitzkunst aus der Region Nowy Sącz |

Volkskünstler und Holzschnitzer Stanisław Apriasz

Allpolnischer Verband der Volkskünstler

Galerie der Volkskunst

Internetportal Volkskunst

Allee-Center Magdeburg

Fotos:

Alle von der Netzseite Herrn Gieraths, also sein Copyright.

***
Und dazu eine kleine Zugabe aus Berlin:

Betlehem

Halloween, Thanksgiving…

Halloween dopiero co minął, a już nadchodzi Thanksgiving (jutro!)  – dwa amerykańskie święta, potem będzie niemiecki Adwent, żydowska Chanuka i nasze chrześcijańskie święta z choinką, ale na razie wciąż jeszcze Ameryka

Joanna Trümner

Boston

„Po co im potrzebne moje odciski palców?“ – zastanawiam się, grzecznie dotykając czterema palcami miniaturowego ekranu, „A teraz kciuk” – mówi uśmiechając się do mnie młoda Meksykanka, pracowniczka urzędu emigracji USA, decydująca na lotnisku w Dublinie o tym, czy będę mogła wsiąść do samolotu do Bostonu. Stojący za mną teść, 84 lata, jest zwolniony z tej procedury. „W tym wieku już nie trzeba zostawiać odcisków palców” – informuje uśmiechnięta, sympatyczna Meksykanka, tak jakby chciała przeprosić mnie za to, że tylko osiemdziesięciolatkowie i dzieci nie są potencjalnymi terrorystami.

ameryka-boston

Następny dzień spędzamy na zwiedzaniu Bostonu – jednego z najstarszych miast Stanów. Miasto ma przepiękne, historyczne części – eleganckie, zbudowane z czerwonej cegły domy, pełne przepychu kościoły, pierwszy uniwersytet Ameryki i równocześnie jeden z najbardziej elitarnych uniwersytetów świata – Harvard i duszę metropolii. Niewiele wiem o historii tego miasta, które odegrało tak ważną rolę w walce o niezależność Stanów. Dowiaduję się o Tea Party, masakrze w Bostonie, napływie niechcianych tutaj irlandzkich emigrantów, chodząc po prowadzącej przez historyczną część miasta Ścieżce Wolności (Freedom Trail). Zaskakuje mnie ilość młodych ludzi na ulicach i brak potomków niewolników, którzy po tam, jak w Massachusetts w roku 1793 zniesiono niewolnictwo, masowo uciekali do Bostonu.

Wieloryby

Jesteśmy w Maine, płyniemy statkiem po Atlantyku w poszukiwaniu wielorybów. Pani, sprzedająca nam bilety uprzedza, że morze jest burzliwe. Nie bardzo mogę w to uwierzyć, patrząc na spokojną zatokę. Jednak w miarę pokonywanych mil morskich pogoda staje się coraz bardziej sztormowa. Zatrzymujemy się po prawie dwugodzinnej podróży. Statkiem trzęsie potwornie, rzuca człowiekiem po pokładzie. Ledwie mogę utrzymać się na nogach. W momencie, kiedy przechodzi mi przez głowę myśl, że cały ten rejs to nabijanie turystów w butelkę, w odległości pięciu metrów od statku pojawia się wieloryb, patrzy na nas z zainteresowaniem, dając czas na zrobienie zdjęć i odpływa żegnając się fontanną wody.

Wszyscy pasażerowie gromadzą się na jednej stronie statku – morze jest tak niespokojne, że gdyby teraz ktoś wyleciał za burtę, nie byłoby żadnej szansy na wyciągnięcie go z wody. Moje czarne myśli o tym, że statek z wszystkimi pasażerami zgromadzonymi na jednej stronie pokładu przechyli się i zatonie, przerywa krzyk „na lewo!” W odległości kilku metrów od burty pokazują się grzbiety trzech wielorybów. Zwierzaki opływają dookoła statek i zanurzają się prawie synchronicznie w wodzie machając płetwami – wrażenie jest niesamowite – nigdy w życiu nie zbliżyłam się na taką niewielką odległość do tak wielkich i pełnych majestatu istot.

ameryka-wieloryby

W drodze powrotnej – fale nadal rzucają statkiem niemiłosiernie – udało mi się znaleźć miejsce siedzące na jednym z pokładów. Okropnie cierpię na chorobę morską. Przypomina mi się rada znajomego i koncentruję się na uporczywym wpatrywaniu się w linię horyzontu. Gapię się w tę nieruchomą linię, myśląc o tym, że mimo wszystko był to jeden z najpiękniejszych momentów w życiu. Z dezaprobatą patrzę na trzyosobową rodzinę Chińczyków, która pokonana przez chorobę morską, przespała tą chwilę.

W drodze

Wiele godzin spędzamy w aucie, jeżdżąc po pięciu stanach Nowej Anglii – Massachussets, Maine, New Hampshire, Rhode Island i Vermont – ponad cztery tysiące przejechanych kilometrów i dziesiątki godzin spędzonych na oglądaniu wiosek i miasteczek z okna samochodu. Nie da się opisać kolorów Indian Summer – eksplozji różnych odcieni żółci, czerwieni i brązu i widoku wielkich liliowych pól – to nie wrzosy, to plantacje żurawin.

Przejeżdżamy kilometry nie widząc ani jednego domu przy drodze. Mijamy małe miasteczka z jednym lub dwoma kościołami, wśród których najbogatsze wrażenie sprawiają „Królestwa” świadków Jehowy, i cmentarze z miniaturowymi nagrobkami – przy prawie każdym stoi amerykańska flaga. Zaskakujące jest dla mnie to amerykańskie podejście do państwa, pełne dumy, zaangażowania i braku roszczeń. Na przykład akcja „adopt a highway”, w ramach której poszczególne odcinki autostrady sprzątane są przez kościoły, kluby, firmy, nikt nie czeka na to, że zrobi to państwo. Albo renciści, pracujący społecznie w centrach informacyjnych parków narodowych, z dumą opowiadający o swoim regionie.

Mijamy Berlin, Norway, Poland, Hanover, Paris – domyślam się, że nazwy te nadali pierwsi osadnicy z Europy, chcący uczcić w ten sposób swoje ojczyzny.

Obsługa w centrach informacyjnych jest tak uprzejma, że zapominam o umieszczonym na drzwiach zakazie wnoszenia broni do budynku. Trudno mi jest wyobrazić sobie sympatycznego Boba, którego przodkowie przyjechali zresztą z Polski, czyszczącego giwerę, zanim wyjdzie z domu.

Mjamy tak samotne zakątki, że dopuszczam jednak do siebie myśl, że mieszkańcy takiej np. „Least Travelled Road” („najmniej uczęszczanej ulicy” – autentyczna nazwa ulicy z jednym domem w Maine) zaraz po przebudzeniu się sprawdzają, czy broń jest jeszcze na miejscu.

A jednak miałam kontakt z bronią w Stanach. W przeddzień odlotu byliśmy świadkami strzelaniny w centrum Bostonu. Dotarliśmy tam zaraz po fakcie, kiedy na miejsce przyjechały już trzy samochody policji i dwie karetki pogotowia. Po powrocie do Berlina wstukałam do Googla hasło „strzelanina Boston listopad 2015” i otrzymałam przerażającą informację o tym, że w listopadzie codziennie się tu ktoś strzelał.

Praca

Smutnym widokiem są starsi ludzie, którzy zmuszeni są ciągle jeszcze pracować – nie społecznie, z nudów, jak to robi Bob, tylko z konieczności. Pani, u której płacę za dżinsy, ledwie trafia palcami w klawisze kasy – może mieć 75-80 lat. Starsi smażą frytki i hamburgery, sprzątają hotele, obsługują w restauracjach, sprzedają bilety wstępu do atrakcji turystycznych. Starzy i bardzo młodzi wykonują wszystkie te niewykwalifikowane prace za kilka dolarów. W telewizji słyszę o tym, że bezrobocie w Stanach spadło do 5%, wszędzie można znaleść napisy „Hiring Now” (czyli „szukamy pracowników”) – jeżeli jeszcze tylko stoisz na nogach i wiesz, jak się nazywasz to możesz pracować.

Halloween

Dzisiaj mamy do pokonania 500 kilometrów – najdłuższy etap podczas podróży po Nowej Anglii. Znad Atlantyku w Maine w góry White Mountains w Vermoncie. Na śniadanie zatrzymujemy się w McDonaldsie. O tej porze jest dosyć pusto – przy jednym ze stolików siedzi grupa roześmianych rencistów, omawiających ostatnie szczegóły planowanej na wieczór party. Na jednym z krzeseł stoją dwie plastikowe torby z napisem Wallmart.  Do krzesła podchodzi bezdomny Murzyn, ubrany w czarną koszulkę ze śmiejącą się pomarańczową dynią. „Happy Halloween!” – mówi patrząc na nasze pełne talerze. Zabiera swój cały dobytek i udaje się do toalety.

Tablica informuje mnie o tym, że nasze śniadanie ma 1360 kalorii – czyli ponad połowę dziennego zapotrzebowania na energię. Po przeczytaniu tej informacji przechodzi mi apetyt, odchodzę od stołu zostawiając na nim talerz z naleśnikami „Happy Halloween!” Uśmiecham się do Dyni.

Hallowen prześladuje nas na każdym kroku – nie ma domu, przed którym nie stałaby dynia, niektóre ogródki przed domami zmieniają się w scenę, na której stoją figury zmarłych gwiazd show-biznesu.

ameryka-halloween

Moja córka, pracująca od kilku tygodni w Bostonie, spędza ten dzień w Salem. To niewielkie miasto na północ od Bostonu, znane z polowania na czarownice w latach 1692-1693. Ponad 200 osób oskarżonych zostało o „konszachty z dziabłem”, 20 z nich skazano. Miasto, w którym zresztą przez cały rok zwiedzać można domy czarownic, zmienia się w Halloween w wielką paradę miłośników tego święta. Córka opowiada nam potem o tej wielkiej party, pokazując zdjęcia adwokatów, bankierów, policjantów i nauczycieli poprzebieranych za dynie, Frankensteinów i szkielety.

„Mayflower”

Statek z pierwszymi osadnikami wyruszył z angielskiego Plymouth we wrześniu 1620 roku. Na pokładzie znajdowało się 102 pasażerów, którzy po 66 dniach spędzonych na morzu wylądowali w w Provincetown na Cape Cod. Podczas tej podróży urodziła się dwójka dzieci. Dzisiaj zrekonstruowany statek stoi w Plymouth w stanie New Hampshire. Nie po raz pierwszy zachwycił mnie amerykański sposób przekazywania widzom historii – tu aktorzy poprzebierani w oryginalne stroje z tamtego okresu opowiadają o powodach, dla których zdecydowali się opuścić Anglię, o politycznych konstelacjach w Europie i o podróży do Nowego Świata. Nie bombarduje się słuchaczy datami i nazwiskami, a fakty historyczne przemyca w formie anegdot i ludzkich emocji.

Pierwszą zimę koloniści spędzili na statku, który wrócił do Anglii w kwietniu 1621 roku. Po zejściu na ląd połowa kolonistów zmarła w ciągu roku z głodu i gdyby nie pomoc Indian nikt z pasażerów i załogi „Mayflower” nie przeżyłby kolejnego roku. Z pomocą Wampanoagów koloniści nauczyli się uprawiania ziemi, polowania i łowienia ryb. Pod koniec pierwszego lata spędzonego na lądzie w podziękowaniu Indianom koloniści obchodzili trzydniowy festyn dożynkowy, do dzisiaj obchodzony w USA jako tzw. Thanksgiving.

Nazwiskami pierwszych osadników z „Mayflower” nazwano wiele miast w Nowej Anglii.

Polityka

Wieczorami oglądam telewizję, wiadomości z Europy prawie nie ma, natomiast amerykańska kampania przedwyborcza zajmuje tyle miejsca, że mam wrażenie, że wybory są za miesiąc a nie za rok. Przez przeoczenienie kupuję sobie pasek z serii sygnowanej przez Donalda Trumpa – najbardziej kontrowersyjnego kandydata Republikanów na prezydenta USA, który doprowadza mnie do szału arogancją i szowinizmem. Muszę teraz chodzić z paskiem z podpisem tego durnia – a swoją drogą nie wyobrażam sobie, żeby pani Merkel albo którykolwiek z przywódców krajów Unii sygnował np. buty, spodnie albo kolekcje sukienek swoim podpisem.

American Way of Life

Podczas każdego pobytu w Stanach podziwiałam tą amerykańską umiejętność szybkiego nawiązywania kontaktu i grzeczne, pozytywne, czasami naiwne i dziecięce podejście do ludzi.

Ten luz czasami przybiera absurdalne formy – podczas śniadania w hotelach niejeden z gości siedzi w spodniach od piżamy.

Śniadania podaje się na talerzach z plastiku i je się plastikowymi sztućcami, zakupy pakuje się w sklepach w bezpłatne torby plastikowe – ilość zużywanego plastiku jest niewyobrażalna. W Massachussets zaczęto segregować butelki plastikowe i puszki – poza tym w Nowej Anglii nie istnieje żadna forma sortowania śmieci.

Josh, chłopak, który stuknął w nasze auto, jest przesympatyczny. „Zagapiłem się” – mówi rozbrajająco, informując równocześnie o tym, że jego samochodem nie musimy się przejmować, bo należy do mamusi, która jest na Florydzie. W ciągu dziesięciu minut wiem o nim prawie wszystko. Decydujemy się, że nie będziemy wzywać policji, na naszym samochodzie nie ma nawet śladu tej stłuczki. Na pożegnanie Josh podaje nam swój adres i adres mamusi na Florydzie (na wszelki wypadek) i z pewnym smutkiem mówi o tym, że bardzo chciałby kiedyś zobaczyć Paryż, Londyn i Berlin. Wyślę mu na Święta widokówkę z Berlina.

Die kleine große Welt

Monika Wrzosek-Müller

Baumwipfelpfad = Baumkronenweg, Beelitz Heilstätten

Sie kannte Beelitz Heilstätten schon aus der Zeit, als der kleine Michi da war. Die Neurologische Reha Klinik war teilweise in den alten Gebäuden der Heilstätten untergebracht, sie verfügte aber auch über einen Neubau. Schon damals fielen ihr die wunderschönen alten Häuser und Anlagen auf, die innerhalb der Reha-Klinik auch renoviert wurden, aber weiter draußen, auf der anderen Straßenseite vor sich hin rosteten, zerfielen, verfielen und auseinanderbrachen. Die Patienten konnten ausgedehnte Spaziergänge machen, auch im Rollstuhl, auch Querschnittsgelähmte, eigentlich nur diese traf man dort. Es gab verschiedene hölzerne Altane, wo man sich auch bei schlechtem Wetter aufhalten konnte, auch Liegehallen genannt, die früher für Liege- und Luftkuren genutzt wurden. Da der Weg aus Berlin schon etwas länger war, blieb sie jeweils länger, fast den ganzen Tag, und ging nach dem Besuch bei Michi über die Straße und fand immer neue Gebäude, neue Ruinen, neue Ausblicke, die ihr den Atem stocken ließen.

Manchmal sah sie in den Ruinen junge Fotographen, die ihre Freudinnen, oder waren das echte Models?, fotografierten; die Kulisse war atemberaubend, die Mädchen weniger: sie waren immer so extrem dünn, geschminkt und zurecht gestutzt, dass sie erschauerte und bei den Haaren manchmal Zuckerwatte vermutete. Neben hohen zerfallenden Räumen, kam noch das sich in Windeseile windende Grün des Hopfens und des Efeus, zwischen den Steinen und auf den Dächern um die Stahlkonstruktionen wuchsen fast neue Wälder mit Kiefern und Birken, an den breiten und langen Wänden und Mauern erschienen immer mehr Graffitis, die diese unheimliche Welt auf künstliche Weise belebten; ein Highlight für Castings und Shootings, sie sah immer mehr Fotografen und sogar Filmteams auftauchen (auf dem Gelände wurden Szenen für Polanskis „Pianist“ gedreht); daneben durchstreiften den Park auch unheimliche Wesen, auf der Suche nach esoterischen Erlebnissen. Zwar waren damals noch einige Gebäude fast intakt, manche sogar noch mit Fenstern, doch gingen die Zerstörung und der Zerfall sehr schnell voran. Sie wunderte sich, dass man so einen Komplex vor sich hin vegetieren ließ.

Die Geschichte der Heilstätten beginnt in 90er Jahren des 19. Jh.; es werden immer mehr Gebäude für Lungen- und Tuberkulosekranke gebaut, für Frauen und Männer getrennt, bis es 60 Häuser auf einer Wald/Parkfläche von 200 Ha sind. An dem Projekt arbeiten bis 1930 mehrere Architekten und es gibt mehrere Bauphasen; deswegen sehen wir da Häuser im historisierenden Stil und dann auch solche mit Jugendstil-Elementen, mit entsprechenden Kacheln und Stahlkonstruktionen, große Hallen mit imposanten Treppenaufgängen, die Wände gekachelt, mit schönen riesigen Fenstern, Bögen, Rundungen, kleinen Wandreliefs. Schon im Ersten Weltkrieg wird das Gelände mit den Gebäuden in ein Lazarett umgewandelt, genauso dann im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg bis 1994 befindet sich in den Räumen das Zentrale Militärkrankenhaus der sowjetischen Besatzungsmacht, die meisten Häuser sind erhalten, wenngleich in schlechtem Zustand.

Nach der Wiedervereinigung werden die Neurologische Rehabilitationsklinik, Parkinson-Krankenhaus, Rehabilitationsklinik für Kinder in den Gebäuden untergebracht. Doch der größte Teil bleibt brach liegen; die Versuche, durch Eigentümergesellschaft die Sanierung der Denkmalsubstanz voranzutreiben, misslingen.

Und dann eines Sonntag Morgens fuhren sie mit Freunden nach Beelitz Heilstätten, um auf dem gerade eröffneten Baumkronenweg spazieren zu gehen. Sie war etwas misstrauisch, diese Art von Events mochte sie eigentlich nicht, auch nicht, dass etwas so massiv Künstliches in eine Landschaft gestampft wurde, so wie die Skilifte und Skipisten in den Bergen, die sie doch immer wieder benutzte, oder wie Wasserrutschen und dergleichen am Strand, von denen sie sich immer fernhielt. Ihr Gefühl gab ihr Recht, von unten sah der Pfad monströs aus, eine zusammen geschweißte Konstruktion, riesig in den Park reingestellt. Es war kein besonders gutes Wetter und es gabt nicht allzu viele Menschen, sie gingen getrennt nach oben, denn der Hund musste draußen bleiben. Sie stieg die nicht enden wollenden Treppen, unzählige Stufen, nach oben zum Pfad, der in 24 m Höhe liegt. Es war gerade Herbst, die Bäume hatten die letzten Blätter noch auf den Kronen, die Färbung war eher gelblich braun, die letzten Momente der Pracht mit Grün durchwebt; plötzlich stand sie mittendrin, in der Stille, spürte die Bewegung der Bäume, das leichte Schaukeln der Konstruktion, da oben weht der Wind viel kräftiger, und war begeistert. Vielleicht fühlt man sich ähnlich, wenn man die chinesische Mauer abläuft. Ja, es ist ein Erlebnis, von oben auf diese zerfallene Landschaft, Architektur zu schauen; mit einer großen Anlage des Frauenpavillions, mit kleinen, eingerissenen WC-Häuschen, großen Ruheräumen, Zimmern, Korridoren. Man erkennt noch alles und doch verschwinden die genauen Umrisse, weil sich da schon das Grün seinen Weg bahnt. Es entsteht etwas neues, Übergänge, die man sich kaum erträumt hat; ein neuer Wald auf dem Dach, ein Birkenwäldchen in den Zimmern unten; das Grün nimmt alles in Besitz, was es unterwegs findet.

Dann stieg sie noch höher auf den Turm, der in 40 m Höhe wirklich die Sicht über die ganze Gegend erlaubt, bis nach Potsdam, Werder, Beelitz, ein offener Horizont im Meer der bläulich grünen Landschaft, mit wechselnden Wolkenbildern oben und sich bewegenden Baumkronen unten. Von den Bauten sieht man nur Türmchen, Kirchtürme und Hochhäuser weit weg. Sie stand verzaubert und berührt bei so viel freiem Himmel, Luft und Raum, man kann tief durchatmen, den Blick weit schweifen lassen. Und dann hörte sie Rufe, sah lachende Gesichter, die ihren Namen riefen; siehe da, es waren ihre zwei Yogaschüler aus Luckenwalde. Sie versicherten sich gegenseitig, dass der Ausblick fantastisch sei und dass es sich gelohnt hätte den hohen Eintrittspreis zu bezahlen und sie spürte wieder einmal: mit den beiden ist die große Welt etwas kleiner geworden.

From Skolwin with love. And more.

einladungSkolwin

Kulturhaus Klub Skolwin in Stettin

und

Städtepartner Stettin – Friedrichshain/Kreuzberg Berlin e.V.

laden herzlich zur Vernissage der Fotoausstellung ein

Stettin – der zweite Blick

Wir stellen die Ergebnisse eines Stettiner Fotowettbewerbs vor, der von 2014-2015 stattfand.

Berlin, Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße 4-11 (2. Etage)
17. November 2015 / 18:30 Uhr

Wir laden Sie ein, eine Auswahl der besten Fotos einer Gruppe von Fotoenthusiasten anzusehen, für die Fotografie eine Leidenschaft ist – sie widmen ihr jeden freien Augenblick, arbeiten mit all ihren Talent, Gefühl und Sensibilität. Stettin, wie es auf den Fotografien der Teilnehmer gezeigt wird, ist eine Stadt, die einen Besuch wert ist und sich lohnt entdeckt zu werden, jeder tut es auf seine Weise.

Als Vorgeschmack können Sie manche Bilder auf unserer Fanpage sehen.
Wir sind auch auf Social Media zu finden

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Es sprechen
Sascha Langenbach
Pressesprecher
Bezirksamt Friedrichshain Kreuzberg von Berlin
Folker Schmidt
Vorstandsmitglied
Städtepartner Stettin e.V.
Adam Komorowski
Direktor
Kulturhaus Skolwin

***

Und danach!

Fotospaziergang

Im Rahmen der Ausstellung planen wir je einen generations- und interessenübergreifenden Foto-Spaziergang.

In Berlin gehen wir direkt ins Zentrum, ins Herz der Stadt. Sozusagen: Vom Aussen nach Innen. Der Spaziergang findet am 29. November statt.

Treffpunkt ist Weltzeituhr am Alexander Platz umd 10.30 Uhr.

Die Fortsetzung dieses Spaziergangs findet am 6. Dezember in Skolwin statt, wo wir uns in die ganz andere Richtung bewegen werden, sozusagen: Vom Innen nach Aussen.

Skolwin, wenig bekannter Stettiner Bezirk, ist ein ausgesprochen schöner und interessanter, weit weg vom Zentrum gelegener Stadtteil, wo die Natur and die Industriebrachen stießt, und neue Ideen an soziale Brennpunkte. Und mittendrin agiert unser Veranstalter – Kulturhaus Skolwin.

Treffpunkt ist Bahnhof Gesundbrunnen um 7:45 Uhr.
Wir werden um 8:05 abfahren und am Abend zurückkommen. Die Fahrtkosten übernehmen die Organisatoren.

Bitte sich für beide Veranstaltungen bei Dorota melden dh. HIER.

***

Mit freundlicher Unterstützung von Regenbogenfabrik & Polnischer Sozialrat

Organisation, PR und Graphik: Dorota Kot

Margarete Kubicka in der Hufeisensiedlung

Am Sonntag, den 15. November wird in der Berliner Hufeisensiedlung, erbaut 1926 vom avantgardistischen Architekten, Bruno Taut, eine Werkschau der Berliner Künstlerin, Margarete Kubicka eröffnet. Wenn sie auch häufig als Expressionistin bezeichnet wird, da sie der polnischen Gruppe Bunt (Revolte) angehörte, trägt ihr frühes grafisches Werk eher kubo-futuristische Züge. Ihre Stärke, neben dem Linolschnitt, waren die leuchtenden Aquarellen, die sie gerne in die Serien gesammelt hat und die of eine Art Geschichte erzählen.

Einige ihrer Werke gehören der Berlinischen Galerie, darunter die Folge, Drei Sprünge des Wan Lung zum gleichnamigen Roman von Alfred Döblin.

Begleitend zur Ausstellung finden Sonderveranstaltungen statt, darunter ein Interview mit dem Sohn der Künstlerin, Mitbegründer der Freien Universität, St. Karol Kubicki sowie zwei kunstgeschichtlichen Vorträge.

Im Namen der Organisatoren, denen wir zu diesen Initiative auch gratulieren, laden wir Sie herzlich ein.

Mehr über das Leben und Werk der Künstlerin in:

Lidia Głuchowska, Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945, Berlin 2007.

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Margarete Kubicka, Hommage à Kubicki: Stanislaw Kubicki, der Agitator, 1924, Aquarell, Privatbesitz

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Margarete Kubicka, Neukölln: Bau der U-Bahn-Überführung 3, Linolschnitt, 1928, Privatbesitz

Für die Reproduktionsgenehmigung danken wir Herrn Prof. St. Karol Kubicki

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