Schon in einer Woche / Już za tydzień
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Der Weg nach Sowiróg
Edda Frerker

Der Ort existiert nicht mehr, gibt das Internet Auskunft. 1939 hatte er 169 Einwohner.
Er existiert nur noch in der Dichtung von Ernst Wiechert: Sowirog – die Heimat der „Jerominkinder“. Spuren des verschwundene Dorfes haben wir gefunden anhand von Brennnesselgebüsch, Reste von Häusern waren nicht zu entdecken. Aber ein Friedhof. Er war 2009 im Rahmen des Projekts „Verschwundene Dörfer“ von Jugendlichen aus Polen, Deutschland und Russland „ausgegraben“ und wiederhergerichtet worden. Ein Schild vor dem Friedhof weist darauf hin. Man wünscht sich, dass dieser Hinweis auch schon auf den Fahrradwegeschildern steht,
die an verschiedenen Stellen
im Waldgebiet aufgestellt sind.

Ohne die freudliche Hilfe einer Waldwegeradfahrerin, die eine maßstabskleine Waldkarte zur Verfügung hatte und ohne die Auskunft einer Lehrerin einer Schule in Pisz, hätten wir den Friedhof nicht gefunden. Diese Frau half heute ihren Eltern beim Verkauf in dem kleinen Geschäft in Jaśkowo. Sie wusste von Sowiróg und von dem Friedhof.
In diesem Masuren findet sich immer ein Mensch, der uns weiterhilft. Wir fanden den Friedhof auf dem Weg, den uns die junge Frau bezeichnet hatte.
Vorher waren wir einen anderen Weg gegangen und kehrten um, obwohl wir ahnungslos schon ganz in der Nähe des Friedhofs waren.
Wir glauben, wir sind 10 km gewandert.
Egal – es war ein Weg voller Ruhe, nur das Rauschen des Waldes und das Geschwitzer der Vögel war zu hören. Ein Reh schaute uns neugierig nach und wir entdeckten eine schnurgerade gezogene Allee mehrerer Reihen herrlicher Birken.



Frauen auf dem Seidenpapier
Karin Weber über Gudrun Trendafilov
Augen, Sterne, Gewitterblitze und Perlen funkeln uns entgegen. Der Titel der Ausstellung „Gefunkel“ klingt wie ein Versprechen, einem Leuchten folgen zu können, um schließlich einen Schatz zu finden in diesem wandelbaren Blau von samtenem Schwarz bis schillerndem Türkis, in dem die figürlichen Eingebungen von Gudrun Trendafilov eingebettet sind.
Mit Stift und Blatt, Farbe und Leinwand versinkt sie in eine andere Welt, die die äußere nicht missachtet. Diese ist ihr Gerüst, wie ihre Poesie Füllstoff ist und sie taucht in einen Zustand der Ort- und Zeitlosigkeit ein, um eins zu werden mit ihrer Bildwelt.
Die Künstlerin malt, wie man träumt. Man kann sich regelrecht vorstellen, wie sie sich in ihre Bildwelt hinein träumt, sich treiben lässt von äußeren und inneren Impulsen, denen sie Gestalt gibt, als Reisende zwischen Raum und Zeit.
„Pech mit dem Wetter“, auf diesem Bild regnet es tatsächlich Pech vom Himmel bei Gewitterstimmung am Meer, wo zwei nackte Schönheiten mit geflochtener Haarpracht, sich dem Ereignis zu erwehren haben.
Vor einem funkelndem Nachthimmel beäugt uns ernsthaft eine Frau, einer Norne gleich, die den roten Lebensfaden in den Haaren trägt. „Stille Post“ ein schwarzer Kater wandelt mit funkelnden Augen zwischen zwei Frauen auf verflochtenen Zöpfen hin und her.
Gudrun Trendafilov’s Kunst lebt vom Finden und Erfinden, von der Freude, die Wirklichkeit spielerisch zu verwandeln. Es scheint so, als ob die äußere Welt an der ihren zuweilen mit einem Winken vorüber gezogen wäre, um die Zerbrechlichkeit und Entfaltung ihrer Personnage nicht zu stören.
Sie zeigt uns auch, wie brüchig die täglichen Wahrheiten sind und schenkt uns etwas Wunderbares: Stille und Poesie, die uns berühren, verwirren und unsere Sinne wecken, Unbekanntes wahrzunehmen, einfach nur zu meditieren, ohne Eile, ohne Zwang zur Deutung. Sprachlich kann man es kaum erfassen, was man zu sehen glaubt, eine Zuversicht in der Ungewissheit, vielleicht.

Die Arbeiten stiften eine in sich geschlossene, eigene, dauerhafte, nahezu ideale Realität, in der nicht Vernunft regiert, sondern im Gegenteil Innerlichkeit die Bildinhalte durchtränken.
Manchmal denke ich, Gudrun Trendafilov hat das Leben durchschaut und ein Maß an Tiefe erreicht, das den Betrachter mit suggestiver Kraft trifft. Man glaubt, dass das Wesen des Seins erfasst wird, wenngleich man nicht beschreiben könnte, was das ist, das Wesen, das Wesentliche. Es ist nur eine Ahnung, die die Ewigkeit berührt. Und diese Ahnung lässt mich manchmal erschauern, da ich spüre, was man immer wieder verdrängen möchte, dass man doch oft vor sich selbst auf der Flucht bleibt.
Alles ist der Zeit enthoben und dem Raum gegeben. Schönheit ist hier Schicksal und die Ewigkeit scheint sich mit der irdischen Endlichkeit zu verschwistern.
Eine Frau kauert wartend mit geschlossenen Augen neben einem Raben im Schutzraum ihrer Haarpracht, in den Händen einen Apfel haltend. Wird sie ihn teilen? Wird sie ihn alleine essen? Wird sie dann wissen, was wir nicht wissen? Wer weiß? Vielleicht morgen…

Es sind Bilder, denen wir hier begegnen, die uns aus dem prosaischen, reglementierten Alltag entreißen und uns fühlen lassen, das was Gudrun Trendafilov eigentlich mit dem Wort „Gefunkel“ meint und was Joachim Ringelnatz in folgendes Versmaß faßte:
„… mich lockt ein fernstes Gefunkel, mich lockt ein raunendes Dunkel, ins nebelhafte Vielleicht…“
Der Blick wird angezogen, ja geschärft, durch eine verwirrende Vertrautheit mit dem Intimen. Die Farbe durchläuft eine Tonleiter wohl abgewogener Intervalle, die sich wie Teile einer lebendigen Empfindung behaupten. Das ist Malerei. Nicht die Linie wird mehr mit Farbe gesättigt auf den Leinwänden, nicht aus dem Tuschfleck heraus entwickelt Gudrun Trendafilov ihre Kompositionen, es handelt sich nicht mehr um Farbflächen, sondern um Farbräume, in denen die Figurationen sich dem Ungewissen fügen.
Gudrun Trendafilov entwirft auch eine Lichtatmosphäre, die geheimnisvoll ist, da die Lichtquelle nicht erkennbar ist.
Man denkt zuweilen an Kerzenlicht, an den Widerschein einer Gaslaterne. Es ist eine Atmosphäre, die die Natürlichkeit der Handlungen unterstreicht, die mit ihnen entsteht. Der Raum ist die Geschichte, in der Farben leben und Farbtöne miteinander spielen, sich an Körper schmiegen und diese ausformulieren.
Das für sich lebende, glühende Blau drückt besser als jegliche Physiognomie, die Hingabe an Träume aus, die im Bild zu Realitäten werden.
Die Malereien von Gudrun Trendafilov sind klarer und entschiedener geworden. Das Neue erscheint mir aber wiederum wie eine Kondensation des Früheren.
Neben der Farbe ist Gudrun Trendafilov vor allem der Zeichnung vepflichtet. Sie dient der Linie. Die Vollkommenheit der Zeichnung berauscht zuweilen. Sie zeichnet einen Hauch von Wahrnehmung und in dieser Zartheit scheint all das vereint, was je die Kunst der Linie auszeichnete. Sie ist tief empfunden im Zwielicht zwischen Heute und Morgen.
Viele Algrafien druckt sie auch auf Seidenpapiere, diese werden dann zerschnitten und in neuen Zusammenhängen collagiert, überzeichnet und übermalt.
Angesichts der Arbeiten von Gudrun Trendafilov wird das aus dem Sprachschatz verloren geglaubte Wort Demut wieder mit Leben erfüllt.
Z konkursu “Jeden dzień”
Joanna Trümner
Auf Deutsch: Dzien pod Stocznia_de
Dzień pod Stocznią
„Proszę otworzyć walizkę!“ – stanowczym głosem zwrócił się do mnie młody cywil na peronie. Stał przy nim milicjant, jakby czekając na to, co zrobię. „Jakie mam wyjście?” – pomyślałam w duchu, z przerażeniem przypominając sobie o ulotce, którą wcisnął mi bez słowa do ręki jadący ze mną z Warszawy chłopak z przedziału. „Po cholerę to wzięłam? Może nie zajrzą do torebki?” – przeszło mi przez głowę, patrząc jak cywil grzebie w moich spakowanych wczoraj byle jak w hotelu brudnych skarpetach, majtkach i stanikach. „Ale obciach, czegoś takiego jeszcze nie było, czego oni szukają?” – na szczęście przechodzący obok nas ludzie nie zatrzymywali się, zapewne zadowoleni, że przyczepili się do kogoś innego. „Może Pani już zamknąć, jesteśmy gotowi, proszę iść dalej!” „Byle tylko dojechać do domu” – pomyślałam. Po prawie trzech tygodniach pobytu w Jugosławii i 24 godzinach powrotnej podróży marzyło mi się tylko ciepłe, czyste łóżko.
W drodze do Orłowa myślałam o ostatnich trzech tygodniach – o plaży, białych górach, winie, turkusowym morzu i budzącym mnie codziennie i pozostającym ze mną aż do zmroku słońcu. O Adamie – poznanym trzy dni przed wyjazdem Albańczyku. Miał prawie dwa metry wzrostu i przepiękne brązowe oczy, będziemy do siebie dzwonić, pisać, może się niedługo spotkamy, mówił przecież, że chętnie zobaczy Polskę. Myślałam o tej wspaniałej nocy przegadanej na plaży w pełnej małych nieporozumień mieszaninie angielskiego, serbsko-chorwackiego i polskiego, o pocałunkach, obietnicach, rozgrzanym jeszcze słońcem piasku i przepięknych gwiazdach na niebie.
A tu: zimno, wiatr, deszcz, koniec sierpnia i po lecie – witamy w domu! W końcu, kompletnie mokra i zmęczona, dotarłam do naszego mieszkania.
„Dobrze, że już wróciłaś” – powitała mnie mama – „Słyszałaś, co się dzieje w stoczni?” „Jasne, ludzie z wycieczki słuchali co wieczór Wolnej Europy, potem latali po plaży i opowiadali – strajk w stoczni, jakieś manewry na Bałtyku i lada moment przyjdą Rosjanie”. „Tym razem nie przyjdą, może ten jeden raz się uda, ludzie mają tego wszystkiego dosyć” – popatrzyłam na nią ze zdziwieniem, zaskoczona jej optymizmem. „Nie byłaś pod stocznią, nie wiesz jakie tłumy ich popierają. Będziesz nieraz jeszcze kiedyś o tym myślała. Muszę zaraz iść do pracy, jak pojedziesz pod stocznię daj im tę kopertę i przygotowałam dla nich ciasto. A jak było w Jugosławii?” „Super, opowiem jak będziesz miała trochę więcej czasu, może wieczorem. Ale muszę przedtem iść pod prysznic i trochę pospać. W pociągu jakiś chłopak dał mi ulotkę, chcesz przeczytać?”. „Jasne, pokaż”. Ulotka informowała o tym, że aktualnie strajkuje 2000 zakładów Trójmiasta i o utworzeniu Międzyzakładowego Komitetu Strajkowego z siedzibą w Gdańskiej Stoczni im. Lenina. Zapewniała o tym, że nie ma żadnych incydentów i panuje porządek. Kończyła się słowami: WYTRZYMAMY!!!
Powróciły obrazki z dzieciństwa: na placyku przed naszymi oknami we Wrzeszczu tłumy młodych ludzi biły się w marcu 1968 roku z milicjantami, w powietrzu latały petardy – my z bratem, przyklejone twarzami do okien, przestraszone dzieci nie wiedzieliśmy co o tym wszystkim myśleć. Potwornie się bałam, że tłumy rozbiegną się po naszej klatce schodowej, wtargną do naszego mieszkania i będą bić się dalej. Przypomniało mi się, jak kilka lat później do domu wpadł blady i rozstrzęsiony ojciec „Strzelali do nas na moście w Stoczni” i syna sąsiada, który w grudniu 1970 stracił prawą rękę odrzucając petardę w stronę milicji.
Położyłam się i zasnęłam jak kamień.
W trzy godziny później wyszłam, objuczona torbą z ciastem ledwie wepchałam się do pełnej kolejki. Ale przy wysiadaniu na przystanku Gdańsk-Stocznia nie było żadnych przepychanek, idąc później razem z tłumem pomyślałam „Jak ja się dostanę do głównej bramy?” Brama tonęła w kwiatach, wisiały na niej zdjęcia Papieża, wielki krzyż i obraz matki Boskiej Częstochowskiej. Popatrzyłam na zdjęcie Papieża, miał na nim pogodną, pełną spokoju twarz, przez chwilę wydawało mi się, że on jest tutaj, teraz z nami. Na murze siedzieli młodzi mężczyźni: „Dziewczyny, pomożemy wam przejść przez mur, mamy dobre jedzenie” – uśmiechnął się do mnie jeden z nich. Podeszłam do bramy i podałam kopertę i torbę z ciastem. „Proszę iść dalej!” – odezwał się ktoś z tłumu. Nagle zauważyłam, że za mną stał Darek, kolega z ogólniaka. „Co ty tu robisz?” „To co wszyscy, starego szlag trafi, zostawiłem mu zresztą kartkę, że jadę pod stocznię, żeby nie miał wątpliwości, po której jestem stronie”. Ojciec Darka był emerytowanym lotnikiem, terroryzującym rodzinę. Darek na szczęście studiował w Warszawie, więc te wieczne awantury w domu musiał przeżywać tylko podczas wakacji. „Panie” – wtrącił się do rozmowy stojący obok mnie starszy pan – „Ruskie przyjdą, ale mamy chociaż kilka dni wolną Polskę. Opłacało się przyjechać z Białegostoku. U nas tego nie ma!” Tak wiele w tym tłumie było nieznanych twarzy, z pewnością niejeden przyjechał z Białegostoku, Warszawy, Wrocławia, wszystkich tych większych i mniejszych miasteczek i wsi w Polsce, które zaczynały się budzić z ponad czterdziestoletniej apatii i rezygnacji.
Nagle nad naszymi głowami zaczął krążyć helikopter. „Będą strzelać czy co?” – odezwał się ponownie starszy pan. Nie strzelali, w kilka minut później z helikoptera zaczęły frunąć na nas ulotki jak olbrzymie płatki śniegu. Wiatr rozdmuchał je we wszystkich kierunkach, niewiele z nich trafiło na sam teren stoczni. Nikt w tłumie nie schylił się, aby je podnieść. Gdybym wzięła wtedy jedną z nich do ręki, dowiedziałabym się, że Wojewódzki Komitet Frontu Jedności Narodu w Gdańsku, nawołuje robotników do zakończenia strajku. Te wielkie płaty papieru pozostawione same sobie na ziemi wypełniały kałuże.
„A gdzie się tak opaliłaś, chyba nie u nas na plaży?”- spytał Darek. „Nie, wróciłam dzisiaj z wycieczki do Jugosławii, coś tam ludzie opowiadali, ale nie zdawałam sobie sprawy, że tu taka zadyma”. Od rozpoczęcia strajku spotykaliśmy się w Jugosławii wieczorami na prywatnej kwaterze pana Staszka, który prawie wszystkie dni od rozpoczęcia strakju spędzał na słuchaniu nie zagłuszanej przez nikogo Wolnej Europy. Wielu uczestników wycieczki prowadziło potem długie dyskusje, wypiliśmy niejedną butelkę Kadarki, siedząc w piątkę, szóstkę albo dziesiątkę w tym jego maleńkim pokoju. Nagle cała ta Jugosławia, plaża, słońce, Adam wydały mi się tak bardzo dalekie. Idąc razem z tlumem pomyślałam, że dobrze, że tu jestem i znowu w tym moim mieście dzieje się coś niezwykłego.
Wróciliśmy razem pełną po brzegi kojejką, Darek wysiadł w Sopocie, w drodze zdążył mi jeszcze opowiedzieć, że studiuje na politechnice w Warszawie i boi się, że jego dziewczyna jest w ciąży. Była. Darek przeniósł się później na studia do Gdańska, ożenił się z Ewą i dzielił los wielu młodych polskich rodzin, skazany na mieszkanie z rodzicami. Poddał się po roku, przerwał studia i wyjechał z żoną i dzieckiem do Australii. Ewa nigdy nie mogła się w Brisbane odnaleźć, czuła się potwornie samotna, nie znała języka, tęskniła za Polską i zaczęła pić. Darkowi udało się tam skończyć studia, dostał niezłą pracę, rozwiedli się. Wychowywał sam syna, którego nigdy nie nauczył mówić po polsku.
Kiedy dojechałam do domu, byłam kompletnie mokra i przemarznięta.
W domu była już mama, ojciec, brat i dziadek. Zjedliśmy razem kolację, podczas której opowiedziałam kilka zdań o wycieczce, o przepięknych krajobrazach, turkusowej wodzie, długich jazdach autobusem i okropnym jedzeniu. Miałam wrażenie, że nikogo te moje relacje nie interesują, ich myśli kręciły się tylko wokół tego, co dzieje się w Stoczni i w całym kraju. Ojciec próbował znaleźć w radiu Wolną Europę, ale była tak potwornie zagłuszana, że nie dało się wyłowić ani jednego słowa.
Dziadek i rodzice byli repatriantami z Wilna, przeżyli kilka lat w kraju władzy radzieckiej i zanim razem z setkami innych rodzin po wielodniowej odysei dotarli w 1946 roku pociągami do Gdańska, zdążyli znienawidzić ten oparty na sowieckich wartościach system. Z Wilna repatriowały się wtedy całe ulice Polaków, na mecie – w Gdańsku można było więc spotkać krewnych, sąsiada lub kolegę z klasy. Dziadek – kolejarz dostał z przydziału mieszkanie „poniemieckie”, w którym oprócz starych, ciężkich dębowych mebli stała działająca do dzisiaj maszyna do szycia „Singer”. W naszym domu rozmawiało się stale o polityce, chodzenie co niedzielę do kościoła i bojkotowanie pochodów pierwszomajowych było rodzinnym obowiązkiem. Nie zapomnę konsternacji rodziców, kiedy przyniosłam ze szkoły ulotkę Towarzystwa Krzewienia Kultury Świeckiej – do dzisiaj myślę, że był to jeden z grzechów głównych mojego dzieciństwa.
Tego wieczoru najbardziej zaskoczył znany z pesymizmu dziadek. „Po raz pierwszy myślę, że to się może udać. Takie wolne związki to byłby już początek. Może jeszcze dożyję, jak padnie komuna.” Nie dożył, zmarł w maju 1982 roku, w samym środku stanu wojennego, żałując zapewne, że dał się jak wszyscy ponieść zbiorowej euforii. Mimo 16 przeprowadzek, które czekały mnie w nowych miejscach zamieszkania, nie wyrzuciłam jego pisanych kulfoniastymi literami listów z linijkami wymazanymi czarnym flamastrem przez cenzora.
Wróciłam pod Stocznię jeszcze kilka razy, byłam tam też w dniu podpisania porozumień, kiedy robotnicy opuszczali stocznię witami oklaskami i skandowanym „Dzię-ku-je-my”, a tłum dwoma palcami pokazywał „victorię”. I tak rozpoczęło się niezapomnianych kilkanaście miesięcy marzeń o życiu w lepszym państwie.
W czasie strajków na mojej uczelni w Poznaniu byłam na spotkaniu z Jackiem Kuroniem, który opowiadał nam o życiu opozycjonisty w PRL-u. Słuchaliśmy jego historii z zapartym tchem: te aresztowania na 48 godzin, podsłuchy, obserwacje – to działo się jakby w jakimś innym, oddalonym od nas o lata świetlne wszechświecie Podkreślał kilkakrotnie, że nie jest sam, że są setki odważnych ludzi, żyjących w każdym zakątku kraju i świetnie zorganizowanych w walce o lepsze życie. Nie wiedziałam, w jakim ci ludzie żyją od lat napięciu. A przecież większość z nich miała rodziny, narażali więc nie tylko siebie samych lecz również swoje żony, dzieci, rodziców.
Gdy wyjeżdżałam z Polski w czerwcu 1981 roku z zamiarem spędzenia roku w Anglii nikt nie przypuszczał, czym skończą się te miesiące wolności – przyzwyczailiśmy się do codziennych pogróżek i manifestacji siły tracącej swoją pozycję władzy i do pustych sklepów. Znalazłam w Londynie pracę jako au-pair i spędziłam wiele miesięcy na poznawaniu tego kolorowego i pulsującego o każdej porze dnia i nocy miasta, tak bardzo różnego od miast, które znałam z Polski. Mój plan powrotu do domu pokrzyżowało wprowadzenie w Polsce stanu wojennego. Oglądane na BBC informacje były koszmarem – przemówienie Jaruzelskiego, czołgi jeżdżące po ulicach Warszawy, aresztowania, kopalnia Wujek, przerwane połączenia telefoniczne z Polską…. Margaret Thatcher drżącym głosem zamartwiała się w telewizji o los Polski i „tego biednego narodu”. Równocześnie brytyjski Home Office nie przedłużał nam wiz, skazując nas na pobyt nielegalny lub też na powrót do kraju. Jedynym miejscem na świecie, do którego mogłam się udać bez wbitej w paszport wizy był Berlin Zachodni. I tak zaczęła się moja ponad trzydziestoletnia przygoda z tym miastem.
Czytałam kiedyś, że podświadomie powtarzamy błędy naszych rodziców, które tkwią w nas jak zapis DNA lub też jak gen, przekazywany z jednego pokolenia na drugie – podobnie jak przekazuje się niebieskie lub zielone oczy czy choroby. Może więc te marzenia o prawdzie i życiu w kraju, z którego można być dumnym, wszystkie te sny wielu pokoleń, sny strajkujących wtedy w stoczni są genem, którego brakuje innym narodom. Opuszczając swój kraj nie wiedziałam, że ten rok tak pełen nadziei skończy się wojną z własnym narodem, nie wiedziałam też, że zapłacę cenę, którą płaci każdy emigrant – tracąc kraj z którego wyjechałam – i że gdy odwiedzę Polskę po ośmiu latach pobytu za granicą, znajdę się w zaniedbanym mieście, pełnym nieznanych twarzy – obcym, nie moim.
Czekało mnie wiele rozmów na temat naszego zrywu z mieszkańcami krajów, w których mieszkałam. Rozmów pełnych arogancji, z ludźmi żyjącymi w dobrobycie, w systemie szanującym swoich obywateli, wynagradzającym pracę godziwymi zarobkami, pozwalającym na wypowiadanie myśli bez retuszy i wykreśleń, szczęśliwców mających możliwość obejrzenia całego świata i mieszkania we własnym mieszkaniu oraz perspektywy na tak samo dobre a może nawet lepsze życie dla swoich dzieci.
Próbowałam opowiadać moim dzieciom o tamtym dniu. Ale nie da się tego, czego wtedy tak bardzo pragnęliśmy, wytłumaczyć pokoleniu, które nie widziało tych obsikanych klatek schodowych, nie funkcjonującej komunikacji miejskiej, niedogrzanych mieszkań, wiecznych kolejek przed sklepami, w których nie było nic i mieszkania razem z rodzicami i dzieckiem w M-3.Nie da się im wytłumaczyć mojego uczucia obcości w nowym miejscu zamieszkania, dla nich to przecież dom. Cieszę się, że chętnie jeżdżą do Polski na wakacje. Bo dla nich jest to już tylko kraj wakacji – wesołych, beztroskich dni.
Myślę często o kobietach, w których wieku jestem teraz, o mojej nieraz zrezygnowanej, przepracowanej mamie, z tą jej zmarszczką rezygnacji w kąciku ust. O wiecznie zmartwionych twarzach zaniedbanych starszych pań i panów, o studentach stojących za pieniądze godzinami w kolejkach po mięso albo papier toaletowy, o dramacie jakim było zgubienie kartek na cukier albo mięso. Myślę o godzinach, które moja mama, podobnie jak tysiące innych polskich mam i babć, spędziła na wystawaniu w kolejkach, o wyjazdach na wieś w poszukiwaniu jedzenia, o krajobrazie pustych sklepów z octem na półkach. Nikt im tego czasu nie zwróci, nie zdążyłam mamie podziękować za tą inwestycję we mnie.
Atmosferę tamtego dnia pod stocznią udało mi się przeżyć jeszcze kilka razy w Berlinie. Podczas demonstracji przed Misją Wojskową chodziliśmy po grudniowym mrozie z naszymi transparentami – łatwiej było nam razem znieść przerażenie tym, co dzieje się w Polsce. Nie wiedzieliśmy, czy kiedykolwiek jeszcze będziemy mogli zobaczyć nasz kraj, co dzieje się z naszymi rodzinami, co nas czeka w tym obcym mieście. Pomagaliśmy później naszym rodzinom oraz ludziom walczącym w podziemiu o wolne słowo i prawdę, co odważniejszym udało się przemycić do Polski nawet sprzęt drukarski. Jesteśmy takimi samymi cegiełkami tego nowego, wspólnego domu jak ci odważni i zdesperowani stoczniowcy i inni strajkujący w całej Polsce.
Żyliśmy w tym mieście „jak u Pana Boga za murem” – jak w ciepłej poczekalni, bo większość z nas czekała na wyjazd do Australii, Kanady albo USA lub też nie wiedziała, co przyniosą dalsze lata w tym mieście, które oficjalnie tylko nas tolerowało. Dostawaliśmy świadczenia społeczne, nie mieliśmy prawa do podejmowania pracy, wielu z nas straciło te lata bezpowrotnie na czekaniu. Byliśmy i jesteśmy w tym mieście miniaturką Polski, przeglądem wszystkich warstw społecznych – od dziennikarzy, nauczycieli, lekarzy i historyków, poprzez kucharzy, rzemieślników, mechaników samochodowych po złodziei samochodów.
Rodziny przyjeżdżające do nas od lipca 1983 roku, opowiadały nam o walce z pałkami milicyjnymi i ZOMO. Z tych historii najbardziej utkwiła mi w pamięci wzruszająca historia ojca kolegi (musiał mieć już dobrze po siedemdziesiątce) o bitwie, jaką stoczył razem z innymi kolegami-rencistami z milicjantami na jednym z placyków Wrocławia – „Pani, to był kawałek wolnej Polski”. W jego oczach zobaczyłam atmosferę tamtego dnia pod stocznią, nadzieję, że i jego życie, które przecież dużymi krokami zbliżało się do końca, nabrało nowego sensu i na kilka chwil wróciła do niego młodość. O tym samym kawałku wolnej Polski mówił przecież pod stocznią starszy pan z Białegostoku.
Witaliśmy internowanych, przyjeżdżających od roku 1983 z paszportami w jedną stronę, ze smutnymi i pełnymi niepewności oczami. Wprowadzaliśmy ich do naszej poczekalni, dla nas w międzyczasie już mniej obcej. Spotkałam kilku uczestników tamtych dni, usłyszałam, jak bardzo chwilami się bali – nie wytrzymaliby tylu dni strajku bez świadomości, że przed bramą stoją tłumy, które na nich liczą i których nie można zawieść.
Zaczęliśmy wrastać w to miasto, wychodzić z poczekalni, uczyć się języka, z poczekalni zrobił się z niego dom, bardzo kolorowy, ciepły, wygodny i bezpieczny dom, stojący na szczęście blisko Polski. Przeżywaliśmy miłości, romanse, małżeństwa, urodziny dzieci, rozwody i rozczarowania, wpadaliśmy w nałogi, chorowaliśmy, traciliśmy pracę, niektórzy nie wytrzymywali psychicznie, tracili kontakt z rzeczywistością lub popełniali samobójstwa. Pełna gama ludzkich losów, ciekawe jak te życiorysy przebiegłyby w Polsce. Wielu z nas poleciało do innych krajów świata – z pewnością w państwach, w których prawie każda rodzina miała w życiorysie historię wielotygodniowej podróży statkiem w poszukiwaniu innego życia, było im łatwiej niż nam – pozostających w Europie pełnej uprzedzeń, nieprzychylności lub też po prostu obojętności dla przybyszy z zewnątrz. Ja zostałam w tym mieście, latami poznawałam jego każdy zakątek i prawie każde dziwactwo jego mieszkańców, zrozumiałam sposób ich myślenia, nauczyłam się nie wychylać i płynąć z prądem.
Przestało mnie dziwić rozczarowanie na twarzy rozmówcy, pytającego o mój trudny do umiejscowienia akcent, w chwili gdy dowiadywał się, że jestem z Polski. Zdarzały się zresztą również reakcje euforii: „Solidarność, Walesa!” – i to jak bumerang powracające zdanie „Za dużo chcieliście, to nie mogło się udać”. Przestała mnie dziwić drobiazgowość i powierzchowność, złość na spóźnienia i niedociągnięcia, nierzetelnych rzemieślników, psujące się urządzenia – te grzechy główne w kraju, w którym wszystko funkcjonuje z tą jedyną na świecie i godną do naśladowania niemiecką perfekcją.
Tamten dzień pod stocznią był ze mną w tamtą okropnie zimną noc 9 listopada 1989, kiedy dużą polską grupką wybraliśmy się na Bornholmer Strasse, aby zobaczyć, czy ten odwiecznie stojący mur naprawdę runął. Patrzyłam na twarze ludzi przychodzących z tamtej strony muru, twarze pełne nadziei, pogody i ufności w lepsze jutro, bo ten mur nagle przestał istnieć: Bez tamtego, mojego dnia nie spełniłyby się i ich marzenia.
Musiałam też myśleć o tym dniu podczas podróży do Brazylii. W okolicach Iguazu zwiedzałam kopalnię opali „Wanda” w miasteczku założonym przez polskich osadników. Nasz przewodnik z dumą opowiadał legendę o Wandzie, o tym jak jego dziadkowie karczowali dżunglę, aby zbudować sobie dom, podejmując walkę z dziką i pełną niebezpieczeństw przyrodą. Zbudowane przez jego dziadków i innych polskich emigrantów miasteczko składało się z biednych, małych i rozpadających się domków, a w oknach wisiały tonące w kwiatach obrazy Matki Boskiej Częstochowskiej i ta pogodnie uśmiechająca się twarz naszego Papieża, którą widziałam wtedy na bramie stoczni. Skąd ci ludzie na drugim końcu świata mieli taką tęsknotę za Polską? Żyli tam już w drugim lub trzecim pokoleniu, wyglądali jak smagli tubylcy – bez niebieskich oczu i słowiańskiego uśmiechu, zgubili gdzieś do niczego im tam niepotrzebny język, ale pamiętali o Matce Boskiej Częstochowskiej i o kraju, z którego przyjechali ich rodzice lub dziadkowie. Wszyscy ci smagli i czarnoocy Dąbrowscy, Gąsiorowscy i Nowakowie stali tamtego dnia razem z nami pod stocznią.
Od tamtego dnia pod stocznią minęło ponad trzydzieści lat, w Polsce urodziło się nowe pokolenie, które jeździ po świecie, zna języki i nie ma tych wszystkich tamtych naszych potwornych kompleksów prowincji Europy. Myśląc o Polsce, myślę często o tamtym dniu, ale też i o tym, jak daleko jest młodość, Polska, którą znałam, rodzice, których już nie ma. Myślę o przyjaźniach, które nie wytrzymały próby czasu i pękły jak bańka mydlana i o przyjaźniach, które wytrzymały odległość i nadal trwają. O tym, co jeszcze chciałabym przeżyć i zobaczyć, i jak wiele na świecie udało mi się poznać. Myślę o tym, czy moje wnuki, tak jak wnuki emigrantów z Brazylii, będą znały legendę o Wandzie, Matkę Boską Częstochowską i Papieża, i o tym, czy będę mogła z nimi rozmawiać po polsku. Wszystkie te myśli piętrzą mi się w głowie podczas spacerów wzdłuż plaży z Orłowa do Sopotu. Morze – tak jak przed laty – uspakaja, wycisza wszystkie małe tęsknoty za tym, co było. Tylko ono się nie zmieniło w ciągu tych ponad trzydziestu lat.
***
Joanna jest finalistką konkursu dla Polaków na emigracji, zatytułowanego “Jeden dzień”. Lista nagrodzonych i pełna lista finalistów znajduje się TU.
Reblog: Jetzt bin ich also Deutsch
Jetzt bin ich also deutsch
Beitrag ausgezeichnet mit dem Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2014
Warum entscheiden sich Menschen anderer Nationen für die deutsche Staatsbürgerschaft und wie fühlen sie sich mit der neuen Nationalität? Daniel Tkatch, 33, und Karolina Golimowska, 28, berichten von ihren Erfahrungen.
Daniel Tkatch
Ich hätte auf meinem Reisepass lieber einen Bären als den Bundesadler. Nicht den Bären von der Berliner Flagge – mit den roten Krallen, Zähnen und herausgestreckter Zunge –, sondern so einen patinagrünen, wie den kleinen bronzenen auf dem Mittelstreifen der A115 am ehemaligen Grenzkontrollpunkt Dreilinden. Wie angenehm lässt es sich ihn doch grüßen, wenn ich Berlin verlasse oder hier wieder ankomme. Was stört mich eigentlich an dem armen Bundesadler? Ich gucke ihn an und muss dabei an meine russische Großmutter denken. In unserer Familiengeschichte hat im Zweiten Weltkrieg keiner unter den Deutschen direkt gelitten. Sie aber, die 1931 in einem Dorf in Inguschetien geboren wurde, musste als Kind vor der sich nähernden Kaukasusfront evakuiert werden, und ihr Vater wich dem Krieg aus, indem er sich seine rechte Handfläche mit einem Gewehr durchschoss. In meiner Erinnerung hat der Urgroßvater immer ein Taschentuch um die rechte Hand gewickelt. Meine Großmutter bemühte sich, mich zu einem weltoffenen Menschen zu erziehen: „Feind ist mir jeder böse Mensch, jeder gute aber ist mir wie ein Bruder, und mag er auch ein Tschetschene oder gar ein Deutscher sein“, hat sie ihren eigenen Großvater immer zitiert. Auch deshalb würde ich mich über mein Deutschwerden sehr gerne mit meiner Großmutter unterhalten. Leider war sie neun Jahre vor dem Frühling gestorben, in dem ich mir ein Retourflugticket nach Deutschland kaufte und die Rückflugkarte verfallen ließ. So muss ich mich dem Thema Adler allein stellen, und ich für meine Person finde ihn zu heraldisch, zu patriotisch.
Deutschsein. Fast lieber wäre es mir, ein europäischer Staatsbürger zu werden. So wäre ich von Anbeginn von der Idee eines jeden Nationalstaats befreit. Die „europäische Idee“ ließe für mich eine Identifikation mindestens oberflächlich leichter zu. (…)
Witerlesen hier: http://www.thegermansmagazine.com/jetzt-bin-ich-also-deutsch/
Daniel Tkatch wurde 1979 in Kasachstan geboren und wuchs in Israel auf. Er studierte Physik am Technion in Haifa sowie Kunstgeschichte und Philosophie an der FU Berlin. Neben seinem Studium in politischer Philosophie und Ästhetik an der KU Leuven ist er als Author und Redakteur u.a. für cafébabel, The European tätig.
Karolina Golimowska
(…)
Deutschland ist für mich vor allem Berlin. Hier habe ich studiert, von hier aus habe ich ein Stipendium nach London bekommen, hierhin kam ich zurück. Hier arbeite ich an meiner Promotion, hier sind meine Freunde, hier ist mein Leben. Berlin bedeutet Stuck an den Decken, große Parks, Frauen mit unrasierten Waden. Berlin ist Straßendemos und Flohmärkte, Ost-West-Kontraste, Sonntagsbrunchs und Weißweinschorle. Berlin ist Fahrrad, mein erster Job, mein erstes Geld, meine erste Mietwohnung. Berlin bedeutet auch die ersten Diskriminierungserfahrungen und kritischen Blicke auf Polen von außen. Und Berlin ist tolle Bäckereien und riesige Joghurtauswahl in den Supermärkten.
Berlin und Warschau verbindet ein Zug – der Berlin-Warszawa-Express. Er fährt zwischen meiner Kindheit und dem Erwachsensein hin und her, drei Mal am Tag, sieben Tage die Woche. (…)
Weiterlesen: http://www.thegermansmagazine.com/jetzt-bin-ich-also-deutsch-teil-2/

Karolina Golimowska wuchs in Warschau auf, studierte u.a. Anglistik und Neuere deutsche Literatur in Berlin und London. Sie arbeitet als Autorin und Journalistin und ist Doktorandin und Lehrbeauftragte am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Humboldt Universität zu Berlin.
90 lat / 90 Jahre / 90 лет / 90 წლის
Bułat Okudżawa / Bulat Okudschawa / Булат Окуджава / ბულატ ოკუჯავა
9.05.1924 – 12.06.1997
Простите пехоте, что так неразумна бывает она:
Всегда мы уходим когда над землею бушует весна,´
И шагом неверным – по лестничке шаткой, спасения нет;
Лишь белые вербы, как белые сестры глядят тебе вслед.
Не верьте погоде, когда проливные дожди она льет,
Не верьте пехоте, когда она бравые песни поет,
Не верьте, не верьте, когда по садам закричат соловьи:
У жизни и смерти еще не окончены счеты свои.
Нас время учило: живи по-привальному, дверь отворя.
Товарищ мужчина, а все же заманчива доля твоя:
Весь век ты в походе, и только одно отрывает от сна:
Чего ж мы уходим, когда над землею бушует весна?
Wybaczcie piechocie
Że tak nierozumna czasami bez tchu
My zawsze w pochodzie
Gdy wiosna nad ziemią szaleje od bzu
Jak długo tak można?
Bezdroża, mokradła i błoto i piach
I wierzba przydrożna
Jak siostra pobladła zostaje we łzach
Nie wierzcie pogodzie,
gdy deszcze trzydniowe zaciągnie wśród drzew,
Nie wierzcie piechocie,
gdy w pieśni bojowej odwaga i gniew.
Nie wierzcie, nie wierzcie,
gdy w sadach słowiki zakrzyczą co sił –
wy jeszcze nie wiecie,
co komu pisane i kto będzie żył.
Uczyłaś ojczyzno,
że żyć trzeba umieć słyszeć twój gos…
Kolego mężczyzno,
a jednak niezgorszy przypada ci los.
My zawsze w pochodzie
i tylko to jedno nie zrywa ze snu;
dlaczego w pochodzie,
gdy wiosna nad ziemią szaleje od bzu?
Dlaczego w odwrocie,
gdy wiosna nad ziemią szaleje od bzu?…
Go down, Moses…

Moses – Ein Experiment
von
Barbe Maria Linke
Was für ein Roman! Man mag es nicht glauben, dass die in Berlin lebende Autorin Barbe Maria Linke – 1944 in Köslin/Pommern geboren, in der DDR aufgewachsen, Theologiestudium an der Humboldt-Universität Berlin, oppositionelle Arbeit in der DDR, Mitbegründerin der Gruppe ‚Frauen für Frieden‘, 1983 Ausreise nach Westberlin, Arbeit in der Klinikseelsorge und in der politischen Bildung, seit 1993 freiberuflich arbeitend, Gedichte, Essays, Erzählungen verfasst, mit Moses ihren Debütroman vorlegt. Ein Roman, der sprachlich und gestalterisch die Grenzen des literarisch Alltäglichen sprengt, inhaltlich eine hochintellektuelle und doch für jeden Leser nachvollziehbare Auseinandersetzung um die „Frage von Zuneigung und Wahrhaftigkeit, von der Erfahrung menschlicher Grenzen und von der Umkehrung des Gesetzes in Liebe“, wie die Autorin es selbstformuliert.
Zentraler Protagonist des Romans ist zum einen Moses, der aus seiner dreieinhalbtausend Jahre alten Geschichte, die im Roman in Episoden immer wieder eingewoben ist, hinauskatapultiert wird und sich plötzlich in einem Flugzeug Richtung Schweiz wiederfindet.
„Ein Traum im Traum, gibt es das?“ Er drückt den Kopf an die Lehne, grinst seine Nachbarin an. „Sie sind ja ein Poet“, sagt sie und lächelt. „Wer soll ich sein?“ Genau das weiß er nicht mehr. Das ist ja das Erregende an diesem Experiment. Das also die Ausgangssituation. Ein Experiment, bei dem der Betroffene nicht weiß, was die Absicht des Experiments ist, warum Jahwe ihn von seiner Aufgabe der Herausführung seines Volkes aus Ägypten plötzlich in eine andere Zeit hineinversetzt.
Moses trifft im Flugzeug bereits auf die zweite Protagonistin des Romans, Kati, Theologiestudentin und Redakteurin aus Bern, die ihn zu sich nach Hause einlädt. Beide entdecken ihre Zuneigung füreinander. Moses unterliegt rasch der Versuchung, die neue Lebenssituation für das gelobte Land zu halten. Er reißt die Arme hoch, was für ein Leben! Tag für Tag musste ich für andere da sein. Was sag ich? Jahr für Jahr. Unzählbare Jahre. Jahrzehnte, in denen er unterwegs war, ohne das Ziel zu erreichen. Nicht weniger Kati, die sich fasziniert zeigt von der gelebten Moses-Gestalt. Wozu habe ich Theologie studiert? War es Neugier, Wissbegier? Im Grunde hoffte ich, hinter die Buchstaben vorzudringen. Es ist mir nicht geglückt. Nichts habe ich von dem Mythos begriffen, den der ausstrahlt, der in weißem Hemd und dunklen Jeans vor mir steht.
Doch Moses täuscht sich, als ihn seine Zuneigung zu Kati und seiner neuen Lebenssituation zu der Aussage treiben lässt: Es gibt kein Davor, kein Danach, weiß er, als wäre eine Tür aufgesprungen. Es gibt nur diesen Augenblick. Nur er ist wirklich.
Doch ihrer beider Geschichte und Realität ermöglicht vorerst keine tiefe Lebensgemeinschaft. Sie gehen auf Distanz zueinander, erfahren Geschichte und Realität auf neue Art und Weise. Moses erfährt über Simon, den Schmied, über die unfassbaren Verbrechen im Holocaust. Kati gerät über die Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit ihres Vaters sogar in eine Identitätskrise.
In einem Gespräch schlussfolgert Moses: „Das Böse besitzt Macht über uns, und gleichzeitig ist es ein Teil von uns. Es geht darum, das zu erkennen.“ Moses weiß, wovon er redet, ist er doch in seiner eigenen Vergangenheit zum Mörder geworden.
Im Roman spitzt sich das Geschehen dramatisierend zu. Kati stürzt während einer Feier in Berlin, wohin sie mittlerweile gegangen ist, von einem Balkon, wird aufgrund ihrer psychischen Verfassung in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Moses findet sie nach einer verzweifelten Suche schließlich in einer Reha-Klinik. Gemeinsam kehren sie in die Schweiz zurück. Kati befreit sich von ihrer Identitätskrise durch einen Brief an den Vater. Erst danach steht der Verbindung der beiden nichts mehr im Weg.
„Dann feiern wir ein Fest, wie du es dir wünschst. Wichtig sind nicht der Ort, nicht das Land in dem wir leben werden. Wichtig ist, dass du geborgen und ohne Angst bist.“
Ein Roman, dessen komplexe, mehrschichtige Handlung und bis ins letzte sprachliche Detail durchkomponierte Gestaltung faszinieren – selbst Randfiguren sind feinfühlig und empfindsam dargestellt – führt jeden Leser an die Fragen eigener Verantwortung gegenüber sich, gegenüber dem Partner/der Partnerin, gegenüber der Gesellschaft, dem historischen und aktuellen Geschehen, ohne dabei das faszinierende Handlungsgeschehen des Romans aus den Augen zu verlieren.
Bleibt die abschließende Frage: Was ist es nun für ein Experiment, das uns gezeigt wird? Vielleicht ein theologisch-philosophisches Experiment zur Bewusstwerdung von wirklicher Humanität – der eines Moses, de reiner Kati und der von uns Lesern?
Ein Roman, der sicherlich viele Diskussionen und Gespräche anregen wird.
Alfred Büngen
Leiter des Geest-Verlags
***
Ein Textfragment:
„Wenn alles ein Traum war bislang, was ist jetzt?” „Realität“, antwortet die Junge Frau.
Wenn sein Körper auch derselbe geblieben ist, so scheint sich der Geist verjüngt zu haben.
Das Leben ist ein Spiel! Wie oft hat Ramses diesen Satz gerufen, dazu in die Hände geklatscht, als wollte er seine Lebensart auf Moses übertragen.
Ich saß auf einem Stein und wartete auf Naba… Irritiert schaut Moses hoch. Wieso möchte ich der Unbekannten von mir erzählen? Dann sagt er doch: „Ein Adler kreiste und kreiste, bis er im Dunst verschwand. Dann, wie aus dem Nichts, war er wieder da, glitt dahin, ohne mit den Flügeln zu schlagen. Es könnte aber auch sein, dass mir das gleißende Licht den Adler nur vorgegaukelt hat. Woran ich mich jedoch genau erinnern kann, war etwas Leuchtendes am Horizont, das sich auf mich zubewegte.”
***
Go down, Moses, way down in Egypt land
Tell old Pharaoh
To let my people go.
Now when Israel was in Egypt land
(Let my people go)
Oppressed so hard they could not stand
(Let my people go)
So the Lord said:
Go down, Moses
way down in Egypt land
Tell old Pharaoh
To let my people go.
So Moses went to Egypt land
(Let my people go)
He made old Pharaoh understand
(Let my people go)
Yes the Lord said:
Go down, Moses
way down in Egypt land
Tell old Pharaoh
To let my people go.
Thus spoke the Lord, bold Moses said,
(Let my people go)
If not I’ll smite your firstborn dead
(Let my people go)
‘Cause the Lord said:
Go down Moses
Way down in Egypt land
Tell old Pharaoh
To let my people go
Tell old Pharaoh
To let my people go
Kubicki und Hufeisensiedlung
Ausstellung im Hufeisen-Café
1. – 18. Mai 2014
Info-Station Fritz-Reuter-Allee 44
Berlin Britz
Freitag / Samstag / Sonntag 14.00 – 18.00
Stanisław Kubicki
– ein deutsch-polnischer Avantgardist aus der Hufeisensiedlung
Stolperstein, Onkel-Bräsig-Straße 46, in der Hufeisensiedlung
Der Graphiker, Maler und Dichter Stanisław Kubicki, ein wichtiger Vertreter des Expressionismus und Konstruktivismus, wohnte von 1927 bis 1934 in der Hufeisensiedlung , bevor er von den Nazis bedroht in seine polnische Heimat zurück ging. Dort schloß er sich 1939 dem polnischen Widerstand an. 1941 von der Gestapo in Warschau verhaftet, wurde er 1943 im Gefängnis Pawiak ermordet.
Die Ausstellung wird begleitet vom Rahmenprogramm.
Donnerstag, 1. Mai, 15:00 Uhr
Ausstellungseröffnung und Treffen mit Dr. Stanislaw Karol Kubicki – der Sohn des Künstlers wird einen Einblick in die Persönlichkeit seines Vaters und einen Überblick über seinen Lebensweg geben
Sonntag, 4. Mai, 15:00 Uhr
Dr. Lidia Głuchowska hält einen Vorträg über Bilder des Künstlers
Achtung! andere Adresse:
Seniorenfreizeitstätte Bruno Taut
Fritz-Reuter-Allee 50
12359 Berlin
Sonntag, 11. Mai, 15:00
Przemysław Walkowiak & Laura Schwickerat tragen zweisprachig Gedichte des Künstlers, die er 1919-1921 auf Deutsch und Polnisch schrieb bzw. jeweils selbst in die andere Sprache übersetzt
Sonntag, 18. Mai, 15:00 Uhr
Dr. Andreas Hüneke hält einen Vorträg mit dem Titel “Verfemt und vernichtet. Das Schicksal von Künstlern und ihren Werken in der NS-Zeit”
Es gibt die Möglichkeit während der Ausstellung die Bücher von Frau Dr. Lidia Głuchowska, herausgegeben vom Verein WIR zur Förderung der Deutsch-Polnischen Literatur, über den Künstler zu kaufen:
Zum Weiterlesen:
Der deutsch-polnische Avantgardist Stanisław Kubicki ist dem Leser dieses Blogs bestens bekannt. Wir schrieben viel über ihn.
Längere Texte nur über ihn wie hier:
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/04/29/artifex-doctus/
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/04/01/mojzesz/
Oder auch über ihn im Kontext seiner Epoche:
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/08/26/zdroj/
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/03/20/yiddishland/
Auch seine Gedichte gab es schon hier zum Lesen:
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/04/02/der-brennende-dornbusch/
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/11/17/poezja-poesie-stanislaw-kubicki/
Und da gab es auch, acht Wochen lang, die Erinnerungen seines Sohns an seine Kindheit unter den polnischen adeligen Familien – der erste Beitrag wurde am 2. September 2013 veröffentlicht und dann immer Montags:
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/09/02/immer-montags-der-polnische-adel/
Tod eines Friedensforschers
Dieser Beitrag ist zum teil auch auf Deutsch. Einfach runter scrollen.
Viktoria (Viki) Korb napisała kilka dni temu w mailu:
Halo Ewa, będę miala 11 kwietnia o godzinie 19.30 prezentację mojego kryminalu (wraz z filmem o nim z RBB) w tej instytucji podanej poniżej. Trzeba się zameldować. Najlepiej by bylo, abyś zamieściła informacje z ich strony internetowej w swym blogu (mam nadzieję, że zechcesz?) Ja niestety nie potrafię jej skopiować z google i wkleic w mojego maila, ale może Ty potrafisz.
Tu informacja z foto w google:
Kunstforum Belziger 1 eV
kfb1ev.de – 030 78001469
Otóż oczywiście potrafię i to zrobię, i w ogóle zachęcam, bo kryminał ciekawy i śmieszny, ale zanim wejdę na stronę Kunstforum, patrzę sobie na tę informację i rozmyślam o tajemniczych różnicach pomiędzy umysłem niemieckim, a polskim (a tego też dotyczy kryminał Viki). Kunstforum Belziger 1 eV. Potrzebuję czasu, żeby zrozumieć, że Kunstforum mieści się na ulicy Belziger numer 1 i ma prawną formę Stowarzyszenia Zarejestrowanego czyli e.V. A zatem to pod spodem – kfb1ev.de – to zapewne adres strony internetowej. Wszystko skrócone do maksimum i zakończone dot de.
I zaiste! Strona internetowa i na dodatek kolorystyczny majstersztyk. Czuję się jak pszczoła w rurze odpływowej mojej zmywarki.

Also jetzt auf Deutsch. Viki Korb wird am 11. April um 19.30 Uhr im Kunstforum in Schöneberg aus ihrem witzigen deutsch-polnischen Kriminalroman lesen. Diejenige, die teilnehmen wollen, bitte auf die Internetseite gehen, um sich anzumelden:
Und hier eine kleine dafür aber buchstäbliche Kostprobe aus dem Buch:
„Ja, machen wir mal zur Abwechslung ein Abendessen bei mir“, schlug Gloria vor.
Knut wollte wissen, was sie denn Schönes zu essen machen würden.
„Wieso?“ fragte ihn Gloria erstaunt. „Endlich das, was sie wirklich mögen – keine ´nouvelle cousine´, keinen modischen Schnickschnack, den sie mühsam in sich hineinzwängen und dann hungrig nach Hause gehen.“
„Also soll es tatsächlich Schweinebraten mit Bratkartoffeln sein?“ wunderte sich Knut. „Traust du dir zu, so gegen die Mode zu gehen? Und hast du keine Angst vor bösen Zungen?“
„Ich war schon immer eine Provokateurin. Wir machen auch einige Alibisalate, ich wette aber, dass sie uns fast vollständig erhalten bleiben, im Gegensatz zum Ferkel.“
„Sehen wir mal“, sagte Knut unsicher. „Du bist ganz schön mutig. Ich werde mich aber opportunistisch mit Salat anrichten beschäftigen.“
Gloria erwiderte, dass sie schließlich in Polen verfolgt worden war und so Zivilcourage gelernt hatte. Sie bestand auf ihrem Experiment.
(…) Alle Eingeladenen nahmen zuerst ein wenig Salat und lehnten Schweinebraten und Bratkartoffeln kategorisch ab, wobei sie heftige Protestgesten mit ihren Händen vollführten.
„Wir sind strikte Vegetarier“, verkündete stolz Erdmuthe von Kupke. „Als Arztfrau weiß ich, was Cholesterin bei einem Menschen anrichten kann. Und die BSE-Gefahr…“
„Und denkt an die armen Tiere, die gequält werden“, unterstützte sie Udo Knarsch. Claude Eckel verkündete auch, dass er gesund und umweltbewusst lebte, nicht zuletzt musste er auf seine Linie achten.
„Ihr solltet euch an denen ein Beispiel nehmen“, sagte Hasso Schuja und deutete auf Gloria und Knut, die genüsslich den Braten verzehrten.
„Wer weiß schon, was wirklich gesund ist?“ sinnierte Gloria mitleidig. „Bis vor kurzem waren die Kartoffeln verdammt, und jetzt sind sie voll rehabilitiert. Es gibt sogar eine Kartoffeldiät zum Abspecken.“
„Da ist was Wahres dran“, stimmte Balthasar von Kupke zu, „ich bin auch im Prinzip Vegetarier, aber könnte ich etwas von diesem Braten probieren?“
„Gern“, bot Gloria an, „du kannst in aller Ruhe probieren, denn wir haben die Vita des Ferkels von der Wiege an aufs genaueste geprüft. Es hat ausgezeichnete Referenzen. Aber vielleicht noch jemand?“ fragte sie.
Aus allen Ecken meldeten sich jetzt leicht verschämte Stimmen, die murmelten:
„Probieren, probieren, probieren…“
Mehrere Hände reckten sich gierig in Richtung Braten. Knut beruhigte sie:
„Es reicht für alle.“
Nach einer halben Stunde war von Schweinebraten und Bratkartoffeln keine Spur mehr zu sehen. Gloria war sogar immer noch etwas hungrig – sie hatte den Appetit ihrer Gäste aufs verhasste Fleisch unterschätzt, und Claude Eckel nahm ihr das letzte Stück vor der Nase weg.
Für die Polen hier ein Fragment des Buches auf Polnisch/ TU link do innego fragmentu (ale też o jedzeniu) po polsku.
Ralf guckt Fußball. Ich auch.
Brygida Helbig
Eine Erinnerung an die Fußballweltmeisterschaft von 2006
Sie werden doch sowieso verlieren. Und ich werde wohl den deutschen Kommentar dazu nicht ertragen. Dachte ich mir und wollte dieses Spiel eigentlich gar nicht sehen. Doch irgendetwas zog mich magisch zum Bildschirm, mich, die ich doch nie Fußball gucke, die ich kaum einen Namen eines Fußballers kenne, keine einzige Spielregel, außer der, dass man Tore schießen soll. Polen gegen Deutschland, dass musste ich doch miterleben, trotz aller Ängste und Bedenken. Das sind doch zwei Länder, mit denen mich ein starkes Band verbindet, manchmal denke ich, ein gleich starkes – lebe ich doch schon um einige Jahre länger in Deutschland als ich in Polen gelebt habe, fließt doch in meinen Adern teilweise deutsches Blut… Also kaufte ich Nachos mit zweierlei Dippsoßen, holte mir eine Flasche Kristallweizen und kein Glas dazu, knallte mich aufs Sofa und ließ mir die Fernbedienung von meiner Tochter erklären. Irgendwie möchte man doch nicht ganz abseits stehen, möchte man etwas von dieser Karnevalsstimmung und Ausgelassenheit haben, einmal mitten im Leben stehen, mitreden, mitsingen, mit ausflippen. Noch gar nicht 21 Uhr und schon geht es los, dabei musste ich schnell noch auf Toilette. Zu lange an der Fernbedienung rumgefummelt, beinahe zu spät angefangen. Sie singen schon die Nationalhymne, fast hätte ich das Wichtigste verpasst – wie sich mein Herz bei der polnischen Hymne weitet, wie es bei der Melodie der deutschen Hymne zusammenzuckt, ähnlich wie beim Wörtchen „Halt“, das bei mir, obwohl ich lange nach dem Krieg geboren bin, eine Krise hervorruft.
„Und schon ist Polen verloren“, hieß es nach dem unglückseligen Spiel Polens gegen Ecuador vor einigen Tagen in der Zeitung. Was für eine Schadenfreude. Was für ein Pech, dass sich der erste Satz der polnischen Nationalhymne, „noch ist Polen nicht verloren“, im Deutschen so schön reimt und damit so blöd klingt und für Späße sorgt. Warum weiß keiner, worum es sich bei dem Lied eigentlich handelt, und dass auch Preußen bei diesem drohenden Verloren-Sein eine weiß Gott nicht nebensächliche Rolle spielte?
Und dann ging das Spiel los. Wenn ich die polnischen Jungs sehe, geht mir das schon zu Herzen. Smolarek, Krzynówek und wie sie alle heißen. Manche spielen in deutschen Clubs und mussten gegen ihre Kumpels kämpfen. Sie sind nicht unbedingt schön, aber allesamt gute, liebe Jungs, das spüre ich, wohlwissend, dass ich idealisiere, dass sie in der Freizeit bestimmt ihre Frauen verprügeln und alles Mögliche entwenden. Und doch erscheinen sie mir sanfter, feinfühliger und vertrauter als die Deutschen. Vielleicht sind sie etwas zierlicher, vielleicht sind ihre Frisuren nicht ganz so auf der Höhe, aber gerade das macht sie in meinen Augen liebenswert. „Trotz des besseren Wissens“ weigerte sich der Kommentator, ihre Namen mit der richtigen, für das Polnische typischen Betonung auf der vorletzten Silbe auszusprechen. Und ich habe ihm sofort verziehen, obwohl man so etwas mit französischen Namen niemals anstellen würde.
Die Post ging ab, und ich wurde mächtig stolz auf unsere Jungs. Ich schrie bei jedem Beinahe-Tor vor Angst oder Euphorie und wurde ungehalten wie Angela Merkel, nur unter umgekehrtem Vorzeichen. Ich bewunderte den geschickten polnischen Torwart. Ich spekulierte darauf, dass der spanische Schiedsrichter mehr Sympathie den Polen entgegenbringen würde. Viel Aufmerksamkeit schenke ich nicht nur Elch (Łoś) und Hummel (Bąk) – sondern auch zwei Spielern aus der deutschen Mannschaft, Klose und Podolski, aus Gründen, die man sich denken kann. Auch wenn es mich ein wenig störte, wie Podolski beim Grinsen etwas schräg die Zähne zeigte – ich fand die beiden Jungs einfach klasse, und es fiel mir auf, dass vor allem sie für deutsche Torchancen sorgten. Fast hatten sie mit ihrem Charme mein Herz für die deutsche Mannschaft höher schlagen lassen. Ich fand es rührend, wie sich Klose (der doch so polnisch aussieht) und zwei polnische Fußballspieler herzlichst auf die Schulter klopften. Irgendwie sind die nationalen Kriterien bei diesen Spielen in ein erfrischendes Durcheinander geraten. Die Presse berichtete, Klose und Podolski würden manchmal untereinander Polnisch sprechen. Und sie hätten beide polnische Frauen, weil diese aus irgendwelchen Gründen besser für diese Rolle geeignet sein sollen. Was ja unter deutschen Männern eine weit verbreitete Illusion zu sein scheint.
Hin und wieder schaute ich mir die beiden Trainer an. Der polnische saß verkrampft da, guckte finster, seine Lippen und Hände zuckten. Der deutsche fuchtelte mit den Armen, sah viel sportlicher, attraktiver, eleganter aus – Mensch, so eine gute Figur, so dynamisch und emotional! Ich dachte, er wäre dreißig, meine Tochter aber äußerte den Verdacht, er könnte genauso gut fünfzig sein, Deutsche wären eben auch in hohem Alter noch so fit und blond. Nun gut, zugegeben, er sah ganz passabel und sympathisch aus, doch die düstere Nervosität des Polen ging mir auch nahe.
In der Pause tätigte ich einen Anruf: „Für wen bist du?“ fing ich streng an. „Für die Deutschen“, gab Ralf schuldbewusst zu, „aber die Polen sind doch auch toll, Mäuschen.“ „Mensch, wie kannst du denn für die Deutschen sein?“ – fragte ich verzweifelt und spürte, wie plötzlich ein Graben zwischen uns aufgerissen wurde. „Das ist doch ein entscheidender Unterschied zwischen uns!“, stellte ich mit Entsetzen fest. „Ich hätte nie gedacht, dass du nach zehn Jahren, die du mit mir auf Deine ostdeutsche Art verbracht hast, für Deutschland sein würdest“, fügte ich wütend-resigniert hinzu und knallte mit dem Hörer. Mir selbst war allerdings noch bis vor einer Stunde gar nicht bewusst, wie sehr ich mich mit dem Land identifiziere, in dem ich groß geworden bin, auch wenn ich mich dort heute fremder fühle als hier…
Tja, so gespannt und lebendig wie bei diesem Spiel war ich schon lange nicht mehr. Vielleicht 1974, als die Polen den historischen dritten Platz gewonnen haben, mit Trainer Górski, der Legende meiner Kindheit. Eine dunkle Erinnerung steigt in mir auf – LATO? TOMASZEWSKI? Oder als sie bei der Moskau-Olympiade ihr Bestes gaben, da war ich noch ein junges Mädel, und ich kann mich an einen Namen und einen netten Mann dazu erinnern – BONIEK! Doch diesmal sollten die Polen mal wieder verlieren. „Die Polen haben immer Pech“, singt die polnische Band „Big-Cyc“, „niemals haben wir eine Weltmeisterschaft, niemals die Eurovision gewonnen“… Böses ahnte ich bereits, als der deutsche Trainer Stirn an Stirn mit einem schwarzen Spieler im Blickfeld erschien und diesen mit beschwörenden Worten in den Kampf schickte, die sich ungefähr so angehört haben müssen: „Odonkor, du bist die letzte Rettung der Nation!“
Und das war er offensichtlich auch – Mensch, wie kann man nur so schnell sein? Da kann kein Pole doch mithalten, vor allem sind sie jetzt nur noch zu zehnt… Und es kam, wie es kommen musste. Tränen und Zähneknirschen – musste das Tor gerade in den letzten Minuten fallen? Und auch nicht mal von Klose oder Podolski…? Wo man sich schon an den Gedanken an einen Gleichstand, der einen Sieg bedeuten würde, gewöhnte? Wo man sich schon gefreut hat, dass Deutsche in ihrem leichten Größenwahn gebremst werden? „Na endlich“, seufzte Ralf erleichtert am anderen Ende der Stadt. „Nein, nein, nein!“ – schrie ich zur gleichen Zeit an meinem Ende. Draußen knallte es schon. Dann wurde ich ruhig wie Kaczyński als ihm Angela nach dem Spiel die Hand reichte und ihren Arm mit einer Freundschafts-Überlegenheits-Geste jovial um seinen Arm legte. Podolski tröstete den tapferen polnischen Torwart. Der deutsche Trainer strahlte wie der liebe Gott. Den polnischen haben sie gar nicht mehr gezeigt.
Das Telefon klingelte: „Mäuschen, es tut mir leid.“ „Ich will dich nie wieder sehen…“- zischte ich erbost.
Autorin (links) nach dem Lesen ihres Fußball-Texts bei dem Projekt Female Kick 2012 während der Europa Fußballmeisterschaft (Berlin, ehemaliges Amerika Haus); im Hintergrund Ausstellung über schlesische Fußballer in den deutschen Mannschaften






