Frauen in Kreuzberg. Ein Spaziergang.

Sprachcafé Polnisch & ewamaria.blog

Im Rahmen des Literaturprojekts von Elżbieta Kargol, Krystyna Koziewicz & Ewa Maria Slaska laden wir am Samstag, 21. Oktober 2023 um 12:00 Uhr zu einem Spaziergang ein.

Quest for Women
Kreuzberg

Wir treffen uns am Samstag, 21. Oktober 2023 um 12:00 Uhr vor dem Kino Sputnik an der Hasenheide 54 in 10967 Berlin (U-Bahn Südstern).

Wir werden Frauen “begegnen“, die in Kreuzberg tätig waren bzw. noch sind. Manche von ihnen werden Euch überraschen. Der Spaziergang endet um 15 Uhr im Café Strauss, einem Friedhofscafé in der Bergmannstraße.

Das Kreuzberg-Walking wurde von Anna Krenz (Grafik) und Ewa Maria Slaska (Biografien) konzipiert.
Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden zugunsten vom Sprachcafé Polnisch – willkommen!

Polnisch – siehe unter dem Bild.


Polska Kafejka Językowa i ewamaria.blog

Elżbieta Kargol, Krystyna Koziewicz & Ewa Maria Slaska zapraszają na spacer w sobotę, 21 października 2023 roku o godzinie 12:00

Quest for Women
Kreuzberg

Spotykamy się przed Kinem Sputnik na ulicy Hasenheide 54 / 10967 Berlin (U-Bahn Südstern).

„Spotkamy” kobiety, które działały w przeszłości lub wciąż jeszcze działają na Kreuzbergu. Niektóre z nich Was zaskoczą. Spacer zakończymy o godzinie 15 w kawiarni Strauss na cmentarzu przy Bergmannstrasse.

Spacer po Kreuzberg stworzyły Anna Krenz (grafika) i Ewa Maria Slaska (biografie).
Udział w spacerze jest bezpłatny, datki na rzecz Polskiej Kafejki Językowej – mile widziane.

Professor Brückner

… und sein Erbe

Pod tym tytułem dziś i jutro odbywa się na Uniwersytecie im. Humboldtów, czyli tam, gdzie profesor działał przez 44 lata, konferencja poświęcona profesorowi.

Am 16. und 17.10.2023 wird an der Humboldt Universität zu Berlin eine internationale Tagung: „Aleksander Brückner und sein Erbe. Studien zur polnischen Kulturgeschichte und Slawistik in Deutschland und anderen europäischen Ländern vom 19. bis ins 21. Jahrhundert“ stattfinden. Sie wird vom Institut für Slawistik und Hungarologie der HU und dem ZHF PAN Berlin in Kooperation mit der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“, des Aleksander-Brückner-Zentrums für Polenstudien in Halle/Jena, Institut Artes Liberales der Universität Warschau und des Gießener Zentrums Östliches Europa der Justus-Liebig-Universität Gießen veranstaltet.
Festsaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin, jeweils 9:00 – 20:00 Uhr

Aleksander Brückner (1856–1939) war einer der bekanntesten Erforscher der polnischen Literatur und Kultur des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Seine lange akademische Karriere begann mit dem Studium an der Lemberger Universität und setzte sich fort über Leipzig, Berlin und Wien bis hin zu seiner langjährigen Professur (1881-1924) an der Berliner Universität. Hier schuf Brückner auf Polnisch und Deutsch den Großteil seiner wissenschaftlichen Werke zur Slawistik und zur altpolnischen Kulturgeschichte. Als Professor der Berliner Universität entdeckte er in den Jahren 1889-1890 in der St. Petersburger Bibliothek die Heiligenkreuzer Predigten (Kazania świętokrzyskie) – den ältesten bekannten Prosatext in polnischer Sprache, dessen Entstehung auf Ende des 13. bis Mitte des 14. Jh. datiert wird. Seine Forschungen standen in einem breit angelegten, vergleichenden Kontext: Neben der polnischen Geschichte, Sprache und Literatur befasste er sich auch mit dem mittelalterlichen Litauen und der Kiewer Rus’, wie auch mit anderen slawischen Völkern.

Die internationale Tagung „Aleksander Brückner und sein Erbe. Studien zur polnischen Kulturgeschichte und Slawistik in Deutschland und anderen europäischen Ländern vom 19. bis ins 21. Jahrhundert” an der Humboldt-Universität zu Berlin soll nicht nur an Brückners wissenschaftliche Errungenschaften erinnern, sondern zu ihrer wissenschaftlich-kritischen Reflexion im historischen Kontext ihrer Entstehungszeit einladen. Daneben möchten wir den Blick vergleichend auch auf weitere wichtige Vertreter:nnen der Osteuropäischen Geschichte und Slawistik in Europa vom 19. bis ins 21. Jahrhundert lenken. Ziel der Konferenz ist schließlich auch eine gemeinsame Reflexion über den aktuellen Stand und die Entwicklungsmöglichkeiten einer weit gefassten Polonistik und polnischen kulturgeschichtlichen Forschung in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Wir laden Expert:nnen auf den genannten Gebieten ein, ihre Forschungsergebnisse und ihre modernen Perspektiven auf Themen, die einst schon Aleksander Brückner beschäftigten, zu präsentieren. Eine zentrale zu diskutierende Frage betrifft die Verortung polonistischer und slawistischer Forschung im Gesamtbild der internationalen East European Studies angesichts des fortdauernden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.

Die Konferenz findet in deutscher und polnischer Sprache statt und wird simultan gedolmetscht.

Veranstaltet vom Institut für Slawistik und Hungarologie der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung”

Partner: Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien in Halle/Jena, Institut Artes Liberales der Universität Warschau, Gießener Zentrum Östliches Europa der Justus-Liebig-Universität Gießen

Die Veranstaltung wird von der Kanzlei des Vorsitzenden des Ministerialrats der Republik Polen im Rahmen des Projekts „Überführung der sterblichen Überreste von Professor Aleksander Brückner nach Polen, Beisetzung auf dem Rakowicki-Friedhof in Krakau und Organisation von Begleitveranstaltungen” finanziert, das von der Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung durchgeführt wird.

Konferenzprogramm

Erster Tag: 16.10.2023

8:30 – 9:00 Ankunft und Registrierung der Teilnehmer:innen

9:00 – 9:30 Eröffnung der Konferenz: Botschafter der Republik Polen in Deutschland Dariusz Pawłoś, Jakub Deka (Vorstandsvorsitzender der Stiftung für Polnisch-Deutsche Aussöhnung), Wojciech Labuda (Bevollmächtigter des Ministerpräsidenten für administrative Reformen im Bereich Bevölkerungsbewegung und Gedenkorte); Prof. Roland Meyer (Direktor des Instituts für Slawistik und Hungarologie der Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Igor Kąkolewski (Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften)

9:30 – 10:20 Keynote:  Prof. em. Michael G. Müller (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): „Völkerverbindende Wissenschaft“? Gedanken zu Aleksander Brückner (auf Deutsch)

10.20 – 10:50 Kaffeepause

Panel 1: Aleksander Brückner und seine Zeitgenossen

Moderation: Prof. em. Christian Lübke (GWZO Leipzig)

10:50 – 11:30 Prof. em. Alicja Nagórko, Dr. Hanna Burkhardt (Humboldt-Universität zu Berlin):  Aleksander Brückners Etymologisches Wörterbuch des Polnischen und zeitgenössische Forschungen zur Etymologie (auf Polnisch)

11.30 – 12:10 Prof. Hieronim Grala (Uniwersytet Warszawski): Aleksander Brückner und andere zeitgenössische polnische Historiker und Slawisten in St. Petersburg Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts (auf Polnisch)

12:10 – 12:50 Prof. Isabel Röskau-Rydel (Uniwersytet Pedagogiczny KEN in Kraków): Aleksander Brückner – zwischen Akkulturation und Assimilation: Karrieren und Lebenswege deutsch-österreichischer Beamtenfamilien in Galizien (auf Deutsch)

12:50 – 14:00 Mittagspause

Panel 2: Altpolnische Kultur – Forschungen Aleksander Brückners als Ausgangspunkt und heutige Perspektiven (Mittelalter)

Moderation: Prof. Dariusz Andrzej Sikorski (Uniwersytet Adama Mickiewicza in Poznań)

14:00 – 14:40 Prof. Leszek Słupecki (Instytut Archeologii i Etnologii PAN, Warszawa): Aleksander Brückner und Aleksander Gieysztor. Zwei Visionen des heidnischen Glaubens bei den Slawen (auf Polnisch)

14:40 – 15:20 Prof. em. Christian Lübke (GWZO Leipzig): Forschungen zur „Ansiedlung“ im Gebiet der Elb- und Ostseeslaven in der Zeit des Wirkens von Aleksander Brückner (auf Deutsch)

15:20 – 15:50 Kaffeepause

Panel 3: Altpolnische Kultur – Forschungen Aleksander Brückners als Ausgangspunkt und heutige Perspektiven (Frühe Neuzeit)

Moderation: Prof. em. Michael G. Müller (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

15:50 – 16.30 Prof. Hans-Jürgen Bömelburg (Universität Gießen): Die altpolnische Kultur aus der Perspektive der global history (auf Deutsch)

16:30 – 17:10 Prof. Jürgen Heyde (GWZO Leipzig): Mittendrin statt außen vor. Migrantische Perspektiven für eine inklusive Geschichte Polen-Litauens in der Frühen Neuzeit (auf Deutsch)

17:10 – 17:30 Kurze Umbaupause

17:30 – 19:00 PodiumsdiskussionNeue Perspektiven auf polnische Kulturgeschichte im Rahmen der Polish Studies in Europa

Moderation: Prof. Igor Kąkolewski (Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften)

Teilnehmer:innen: Dr. Anna Kalinowska (Instytut Historii PAN i Muzeum Historii Polski, Warszawa), Prof. Jan Stanisław Ciechanowski (Uniwersytet Warszawski), Bozhena Kozakevych, Interdisziplinäres Zentrum für Polen- und Ukrainestudien an der Europäischen Universität Viadrina, Frankfurt/O), Christof Schimsheimer (Deutsches Polen Institut, Darmstadt)

(auf Deutsch und Polnisch)

19:00 – Grußwort der Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Julia von Blumenthal

***

Zweiter Tag: 17.10.2023

Panel 4: Der Beitrag Aleksander Brückners zur historischen Philologie der slawischen Sprachen

Moderation:

Prof. Ruprecht von Waldenfels (Aleksander Brückner-Zentrum Halle/Jena)

9:00 – 09:40 Prof. Paweł Stępień (Uniwersytet Warszawski) – Die Geschichte der Erforschung der Kazania świętokrzyskie – von der Entdeckung der Handschrift durch Aleksander Brückner bis heute (auf Polnisch)

09:40-10:20 Dr. Markus Eberharter (Uniwersytet Warszawski) – Der Büchernachlass von Aleksander Brückner (auf Deutsch)

10:20 – 11:00 Prof. Marek Łaziński (Uniwersytet Warszawski) – Brückner und Anredeformen. Aus der Geschichte der menschlichen Eitelkeit (auf Polnisch)

11:00 – 11:20 Kaffeepause

11:20 – 12:00 Prof. Jan Fellerer (Oxford University) – Die polnische Sprache in Lemberg aus der Sicht von Aleksander Brückner (auf Polnisch)

12:00 – 12:40 Prof. Imke Mendoza (Universität Salzburg) – Sprachkontaktforschung im Wandel: Der deutsch-polnische Sprachkontakt im Werk von Aleksander Brückner (auf Deutsch)

12:40 – 14:00 Mittagspause

Panel 5: Neue Perspektiven der slawistisch-polonistischen Forschung in Deutschland und Österreich – Gegenwart und Zukunft

Moderation: Prof. Alexander Wöll

14:00 – 14:40 Prof. Alfrun Kliems (Humboldt-Universität zu Berlin) – Anregungen eines Unzeitgemäßen für eine zeitgemäße Literaturgeschichte: Aleksander Brückner als Mitteleuropäer (auf Deutsch)

14:40 – 15:20 Prof. Björn Wiemer (Universität Mainz) – Die Funktionen von niech und niechaj im Polnischen vom 16. Jahrhundert bis heute (auf Polnisch)

15:20 – 16:00 Prof. Roland Meyer & Dr. Robert Hammel (Humboldt-Universität zu Berlin) – Brückner und das Tschechische (auf Polnisch)

16:00 – 16:20 Kaffeepause

16:20 – 17:50 Podiumsdiskussion: Neue Perspektiven der slawistisch-polonistischen Forschung in Deutschland und Österreich – Gegenwart und Zukunft

Moderation: Prof. Roland Meyer (Humboldt-Universität zu Berlin)

Teilnehmer:innen: Prof. Anna Artwińska (Universität Leipzig, angefragt), Prof. Imke Mendoza (Universität Salzburg), Prof. Ruprecht von Waldenfels (Universität Jena), Prof. Alexander Wöll (Universität Potsdam) (auf Deutsch)

18:00 Abschluss der Konferenz

Liczenie głosów, czyli Sprawa Polska

Jestem dziś w nocy obserwatorką liczenia głosów. Nie mam wpływu na nic, tylko patrzę, a potem zapisuję i komunikuję.

Siłą rzeczy rozmyślam o tym, co mam obserwować, czyli o liczeniu głosów. Jest to zawsze podstawowy problem każdych wyborów. To ten moment, w którym wszyscy wszystkich mogą podejrzewać, że dopuścili się tu machinacji, a przy tym niestety nie ma tu co liczyć na maszyny. Po pierwsze dlatego, że ich nie ma. Po drugie – bo, jak wiemy zwłaszcza z doświadczeń amerykańskich – i one zawodzą.

Maszyna. Przyjemna myśl.

Pierwszą maszynę do liczenia głosów wynalazł we Francji w roku 1848 były powstaniec listopadowy, matematyk i wynalazca, Jan Józef Baranowski (1808-1888). Maszyna mogła liczyć głosy w głosowaniu prostym i głosowaniu złożonym. Baranowski w tym czasie mieszkał we Francji i liczył na to, że Francja go uhonoruje i wynagrodzi za ten super wynalazek. Francja tego nie zrobiła, Baranowski się obraził i wyjechał do Londynu. Maszyna wylądowała w jakimś muzeum techniki.


Maszyn zatem nie mamy, możemy je sobie pooglądać na obrazku. Ale mimo to – głosujmy z sensem. A przede wszystkim – GŁOSUJMY!

Begriffe des Krieges 2: Hisbollah (Reblog)

Flagge der Hisbollah. Die obere Zeile über dem ausgestreckten Gewehr ist ein Zitat aus Sure 5:56: „Die Partei Gottes sind die Obsiegenden.“ Die untere Zeile bedeutet: „Der islamische Widerstand im Libanon“.

Die Hisbollah (arabisch حزب الله Hizbullah, ‚Partei Gottes‘) ist eine islamistisch-schiitische Partei und Miliz im Libanon. Als „Staat im Staat“ kontrolliert die Hisbollah den Libanon über ihre Miliz nicht nur militärisch, sondern über ihre Partei auch politisch. Die Gruppe wird von vielen Ländern als Terrororganisation bezeichnet und ist in Großbritannien, Japan, Kanada, den Niederlanden, den USA und Deutschland verboten.

Die Hisbollah entstand ab 1982 als eine aus dem Untergrund operierende paramilitärische Organisation durch den Zusammenschluss verschiedener schiitischer Gruppen beim Widerstand gegen die damalige israelische Invasion. An ihrer Spitze stehen schiitische Gelehrte; als oberste geistliche Autorität wird der Revolutionsführer der Islamischen Republik Iran, Ali Chamene’i, angesehen. Generalsekretär und Oberbefehlshaber der Hisbollah-Milizen ist Hassan Nasrallah. Der Name Hisbollah ist erst ab 1985 im Gebrauch.

Seit 1992 ist die Hisbollah auch in der libanesischen Nationalversammlung vertreten. Seitdem hat sie sich zu einem militärischen, sozialen und politischen Machtfaktor entwickelt. Sie stellt ca. 10 % der Parlamentsabgeordneten und war schon in mehreren Kabinetten der libanesischen Regierung vertreten.

Die Hisbollah ist für zahlreiche Anschläge gegen die israelische Armee verantwortlich. Im anhaltenden syrischen Bürgerkrieg unterstützt die Gruppe den syrischen Diktator Baschar al-Assad. Im westlichen Ausland wurde die Hisbollah vor allem durch Anschläge gegen die israelische Armee bekannt, wie ZB 1992 und 1994 in Buenos Aires, wo entsprechend 20 und 85 Menschen starben oder Burgas (Bulgarien), wo 2012 israelische Touristen starben.

Zugleich aber, genauso wie Hamas, entwickelte sie Hisbollach im Lebanon selber zur eine sozial orientierten Partei, die zwischen 1988 und 1989 viele Projekte im wirtschaftlichen, sozialen, edukativen und medizinischen Bereich einführte. Die Gründung von Genossenschaften, Kliniken, Apotheken, Krankenhäusern und Sportanlagen brachte ihr viele Anhänger.

Bei den Parlamentswahlen von 1992 gewann die Hisbollah acht Sitze, vier für Baalbek, einen für den Libanonberg, einen für Beirut und zwei für den Süden.  Nach diesem Erfolg änderte sich auch die soziale Zusammensetzung der Organisation: Während vorher die schiitische Unterschicht ihre Hauptstütze war, wurde sie danach zunehmend auch bei schiitischen Geschäftsleuten beliebt, die sie als ein geeignetes Mittel für die politische Repräsentation betrachteten.

Bei der Parlamentswahl 2005 gewann sie 14 Sitze im libanesischen Parlament, die verbündete Amal 9. Die Unterstützung der Palästinenser ist seit der Gründung der Hisbollah ein wichtiger Bestandteil ihres Programms. Weitere Festigung der Positions Hisbollah in Libanen entstand infolge des Libanonkriegs 2006. Sie wurde sogar von Christen im Libanon und in Syrien unterstützt. 

Die Finanzierung ihrer Politik und sozialen Einrichtungen erreicht Hisbollah u.a. durch Drogen und Waffenhandel nicht nur in Nahen Osten sondern z.B. auch in Latein Amerika.

2019 beteiligte sich Hisbollah an der Regierungsbildung in Libanon.

In Oktober 2023 als Hamas Israel angegriffen hat, hies es zuerst, dass sie den Angriff begrußt und als „heroisch“ bezeichnet. Aber schon ein Tag später gab es Meldungen, dass Hissbollah die Ziele in Israel angegriffen hat. Bisher in überschaubarem Rahmen. Die Entwicklung könnte allerdings auch dort schnell außer Kontrolle geraten.

Smoke rises from Halta village as seen from Ibl al-Saqi village in southern Lebanon


„Wenn sie Gaza angreifen, dann werden wir voll in diesen Krieg eingreifen“, sagte gestern die Führung von Hissbollah. Und “sie” haben Gazastreifen angegriffen. Und erwarten jetzt, dass binnen 24 Stunden eine Million Einwohner aus Gaza evakuiert werden soll.

Das bedeutet sofort auch Eskalation des Konflikts Israels nicht nur mit der Hisbollah, sondern somit auch mit deren Verbündeten, Iran, Russland und Syrien. Und wenn es außer Kontrolle geraten wird, “dann”, schreibt die Deutsche Welle, “könnte sich schnell ein regionaler Flächenbrand entwickeln.”

Vergessen wir nicht, dass “die Hamas am vergangenen Wochenende rund 5000 Raketen auf Israel gefeuert hat. Die Hisbollah jedoch habe bereits vor fünf Jahren über ein Arsenal von mindestens 150.000 Raketen verfügt. (…) Wer weiß schon”, so die DW weiter, ” wie viele sie heute haben?”

Und wie sie sie einsetzen?


Begriffe des Krieges 1: Hamas (Reblog)

Hamas, Naher Osten, Palästinensa

© ddp / APAImages / Polaris Images


Ein erklärtes Hauptziel der radikalislamischen Hamas ist die Zerstörung Israels durch Waffengewalt und die Errichtung eines islamischen Staates in dessen Gebiet. Wo hat die palästinensische Organisation, die sich vor 16 Jahren an die Macht im Gazastreifen putschte, ihren Ursprung?

Die Hamas gilt als palästinensischer Ableger der sunnitischen, in Ägypten gegründeten Muslimbruderschaft, die mittlerweile im ganzen Nahen Osten verbreitet ist. Der Name Hamas ist das arabische Akronym für Islamische Widerstandsbewegung. Im Bild trägt ein Hamas-Anhänger die Flagge der Organisation.

© ddp / APAImages / Polaris/APAImages

Gegründet Ende der 80er Jahre, versteht sich die Hamas als Gegenpol zu der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) Jassir Arafats, die anders als die Hamas nicht-religiös ist und das Existenzrecht Israels anerkennt. Als die PLO in den 90er Jahren Friedensgespräche mit Israel startete, lehnte die Hamas diese ab. Arafat links im Bild neben Hamas-Gründer Ahmed Jassin.

© ddp/Apaimages/Polaris/Ali Jadallah

Die Popularität der Hamas unter den Palästinensern wuchs rasant. Die Hamas galt als weniger korrupt als die PLO und die Fatah, deren stärkste Fraktion. Gleichzeitig gründete sie Schulen und Krankenhäuser, reparierte Straßen und unterstützte arme Palästinenser finanziell. Im Foto eine von Hamas gegründete Schule in Gaza im Jahr 2006.

© ddp/UPI/UPI

Die Hamas besteht aus einem politischen, einem wohltätigen sowie einem bewaffneten Zweig, den sogenannten Essedin-al-Kassam-Brigaden (Bild). Diese sind in der Europäischen Union, den USA und zahlreichen anderen Staaten als Terrororganisation eingestuft.

© ddp / APAImages / Polaris Images

Hamas-Kämpfer verübten seit den 90er Jahren zahlreiche Terroranschläge in Israel, auch gegen Zivilisten, wie bei diesem Selbstmordanschlag in einem öffentlichen Bus in der Stadt Bat Jam nahe Tel Aviv im Dezember 2013.

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Die Hamas gewann 2006 mit absoluter Mehrheit die Wahlen zum palästinensischen Parlament. Ismail Hanija (Hamas), links im Bild neben Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (Fatah), wurde zum Ministerpräsidenten. Aufgrund des internationalen Drucks trat die Hamas-Regierung nach wenigen Monaten zurück und ging eine Koalition mit Fatah ein.

© ddp/Polaris/Polaris Images

Allerdings verschärften sich die Rivalitäten zwischen der Hamas und der Fatah und es kam zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Palästinenserfraktionen im Gazastreifen mit zahlreichen Toten. Im Juni 2007 übernahm die Hamas schließlich die Macht im Gazastreifen. Im Westjordanland regiert seitdem hingegen eine Notstandregierung unter Führung von Abbas.

© ddp / Polaris/Naaman Omar

Der Gazastreifen ist ein Küstengebiet am östlichen Mittelmeer zwischen Israel und Ägypten von nur etwa 40 mal zehn Kilometer. Dort leben mittlerweile zwei Millionen Palästinenser. Es gehört somit zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Erde. Das Foto zeigt ein aktuelles Bild von Gaza-Stadt.

© ddp/abaca press/AA

Israel zog sich 2005 aus dem Gazastreifen zurück. Alle Soldaten wurden abgezogen, jüdische Siedlerfamilien evakuiert, wie hier in der Siedlung Tel Katifa. Die sogenannte israelische “Abkopplung” des Gazastreifens sollte den Frieden mit den Palästinensern vorantreiben. Diese sorgte allerdings für starke Proteste unter der israelischen Bevölkerung.

© ddp/Polaris/Ziv Koren

Hanija (links im Vordergrund) ist seit 2007 der politische Hamas-Chef im Gazastreifen. Ein weiterer wichtiger Hamas-Führer ist der im Exil in Damaskus lebende Chalid Maschal, rechts im Bild bei einem Besuch im Gazastreifen im Dezember 2012.

© ddp/UPI/UPI

Nach dem Putsch der Hamas 2007 verhängte Israel eine strenge Luft-, See- und Landblockade des Gazastreifens. Exporte sind verboten, Einfuhren stark eingeschränkt und werden von Israel streng kontrolliert. Im Bild ein palästinensischer Protest an der Grenzanlage des Gazastreifens.

© ddp/SOPA IMAGES

Seitdem dürfen nur Palästinenser mit Sondergenehmigung in Gaza ein- und ausreisen. Dafür müssen sie sich aufwendigen Sicherheitskontrollen unterziehen, wie hier am Grenzübergang Erez im Norden des Gazastreifens.

© ddp/SIPA USA

Hauptangriffswaffe der Hamas gegen Israel sind die Kassam-Raketen, wie hier im Bild. Die Hamas feuert sie bis zu hundertfach pro Tag auf israelische Städte in der Nähe des Gazastreifens ab. Die Reichweite ist im Laufe der Jahre deutlich gewachsen. Die neueren Kassams sollen bis zu vierzig Kilometer fliegen und damit den Ballungsraum von Tel Aviv erreichen können.

© ddp/ZUMA/Ashraf Amra

Für den Bau der Kassams nutzen Hamas-Kämpfer unter anderem Abflussrohre aus Stahl. Die Treibstoffmischung besteht unter anderem aus Zucker und Salpeter. Als Sprengstoff wird eingeschmuggeltes TNT benutzt, bis zu 15 Kilo pro Rakete.

© ddp / APAImages / Polaris/Abed Rahim Khatib

Am stärksten von den Raketenangriffen betroffen ist die benachbarte israelische Stadt Sderot. Dort wurden Luftschutzbunker an den Bushaltestellen installiert. Alarmsignale warnen von dem Abschuss von Raketen. Das geschieht selbst zu ruhigen Zeiten mehrmals am Tag. Die Raketen verursachen in Sderot materielle Schäden und immer wieder auch menschliche Opfer.

© ddp/UPI/UPI

2010 nahm Israel das Raketenabwehrsystem Iron Dome in Betrieb. Damit wird ein Großteil der aus dem Gazastreifen abgeschossenen Kassam-Raketen in der Luft abgeschossen und zerstört.

© ddp/abaca press/AA


Eine mobile Iron-Dome-Batterie in der Nähe von Sderot.

© ddp/SOPA Images

Die Palästinenser umgehen die israelische Blockade vor allem mit dem Bau von Tunneln an der Grenze zu Ägypten. Dadurch werden Menschen, Lebensmittel und Waren aller Art eingeschmuggelt, darunter wohl auch Waffen. Die Szenen aus den letzten Tagen haben Fragen aufgeworfen, wie die Hamas an schwere Waffen und komplexe Waffensysteme gekommen ist.

© ddp/eyevine

Mittlerweile ist es der Hamas auch gelungen, geheime Tunnel an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel zu bauen. Diese werden von der Hamas streng bewacht, wie hier im Bild, und vor allem benutzt, um Menschen illegal zu schmuggeln.

© ddp/abaca press/AA

Durch einen dieser Tunnel wurde der israelische Soldat Gilad Schalit 2006 von Hamas-Kämpfer entführt und in den Gaza-Streifen verschleppt. Schalit (Bild) wurde an einen unbekannten Ort in Gaza gebracht und fünf Jahre später gegen mehr als 1.000 inhaftierte Palästinenser ausgetauscht. Jetzt soll es um mehrere Dutzende entführter Israelis gehen.

© ddp/UPI/UPI

Keine der bisherigen Auseinandersetzungn hat annähernd so viele israelische Opfer gekostet, wie der neue Überraschungsangriff der Hamas. Ein gleichzeitiger Hamas-Angriff auf Israel per Luft und Boden mit Hunderten von israelischen Toten und Entführungen hatte es bis dato noch nicht gegeben.

© ddp/Xinhua/eyevine

Umarł…

Umarł Ireneusz Kania. Wszyscy jesteśmy w żałobie, bo wszyscy kiedyś trafiliśmy na książki, które zaważyły na naszym życiu, a które On przetłumaczył. Dla mnie to była Tybetańska Księga Umarłych.
Na Facebooku Andrzej Saramonowicz napisał o nim najpiękniej chyba z nas wszystkich:

Andrzej Saramonowicz

Umarł Ireneusz Kania, jeden z najciekawszych polskich umysłów ostatniego półwiecza, przenikliwy intelektualista i wybitny tłumacz.

Dzięki Niemu polska kultura zyskała dziesiątki wspaniałych książek tłumaczonych z licznych języków, od portugalskiego do sanskrytu.

Czytam właśnie „Suttanipātę. Zbiór nauk buddyzmu pierwotnego” – jeden z najważniejszych tekstów buddyzmu, spisany na Cejlonie w I wieku przed Chrystusem. Ireneusz Kania przetłumaczył go z języka palijskiego, opatrzył również przedmową i przypisami. Rzecz w Polsce świeża, tegoroczna.

Czytam te sutty niespiesznie, wracam do nich, rozważam i za każdym razem myślę z wdzięcznością o Ireneuszu Kani. Żałuje, że nigdy nie miałem okazji, by mu podziękować za wszystko, co mi – dzięki swojemu talentowi i swojej pracy – ofiarował.

Poniżej dwie zwrotki „Sutty o nosorożcu” – pierwsza i ostatnia.

Przemocy się wyrzekłszy nad wszystkim, co żyje,
Krzywdy nie czyniąc żadnej z istot,
Niepragnący synów, a tym bardziej towarzysza,
Niech żyje samotnie, jak nosorożec.

(…)

Ludzie obcują z innymi ze względu na własne dobro;
Bezinteresownemu trudno uczciwą drogą zdobyć majętności.
Interesowność jednak mąci im umysły,
Żyj więc samotnie, jak nosorożec.

Fot. Bartosz Bańka

***

O Ireneuszu Kani w Wikipedii.

I znów, i znów

Teresa Rudolf

Liść jesienny

I znów w ręku 
liść jesienny
jak co roku,
…zwinięty
w rulon…

To list do mnie?
Skąd przyleciał?
A co w nim dziś?
Strach, czy radość?
Otwierać, nie otwierać?

Zamykam dziś oczy…
pod palcami czytam;
potwory ludzkie szaleją,
bez wytchnienia piszą
historię zagłady świata…

Otwieram oczy…
patrzę, jeżyk mały
przechodzi koło nogi,
patrzy, patrzy ciekawy,
bezwarunkowo mi ufając.

Zamykam oczy
i dalej czytam:
co możesz, 
zmień, 

a jeśli się nie daje,
to zostań jeżem,
zaufaj temu 
co musisz…
a jest tutaj
pod ręką…

Już po słonecznikach

I znów przychodzi
ten smutek jesienny,
zostawia ciepły uśmiech
za tym, co już przeminęło.

Za dzień, za dwa, trzy,
zacznę znowu popychać
zielonozłote liście w parku,
nie depcząc, by gdzieś uleciały…

Niech lęcą, lecą,
w daleki świat,
wysoko, kolorowo, 
jak ptaki piękne,
ciche i bezśpiewne.

“Znachor” a sprawa kobieca (reblog)

Film jest na Netflixie od niespełna tygodnia i już przez niektórych został okrzyczany jako najlepszy film polski wszechczasów. No więc nie przesadzajmy, film jest dobry, dobrze się go ogląda, ale najlepszy?!
Tak czy owak, obejrzyjcie 🙂

Radość z ciała. Barbarella.pl

 O wyższości Znachora nad Barbie. Mamy polski film, który jest feministyczny, nie jest niszowy i dociera do szerokiej publiczności. Barbie ze swoim motywem nieszczęśliwej kobiety, która nie potrafi, czy nie chce, niczego w swoim życiu zmienić, oprócz opłakiwania czasów, kiedy mogła bawić się wychudzonymi lalkami, może się schować przy biorących sprawy w swoje ręce, kobiecych bohaterkach polskiej produkcji. Jeżeli ktoś twierdzi, że Barbie jest feministyczna, to Znachor deklasuje amerykańską produkcję i pokazuje, że można nakręcić świetny film o kobietach, które chcą i potrafią sobie w życiu radzić i o mężczyznach, którzy niczego z tego powodu nie tracą, a tylko zyskują.

Może wydawać wam się, że jak każdy w tym kraju, znacie fabułę Znachora na pamięć. Otóż zdziwicie się. Tytułowi wbrew, najważniejsze postacie w filmie to te kobiece: młynarzowa i córka Wilczura. Obie mają w życiu pod górkę, ale zamiast czekać, aż ktoś je wyratuje, polegają na swoim rozumie i swoich siłach. I te sceny seksu! bo w tym filmie, jest seks. I to taki, że będziecie palce lizać. W Znachorze kobiety są aktywne i w życiu, i w seksie. Biorą odpowiedzialność za swoje sprawy i wychodzą z inicjatywą także w przestrzeni seksualnej. Nareszcie ktoś pokazał kobiety, które są bystre, odpowiedzialne i lubią też seks.

To jest też film o fajnych facetach. Jest tu motyw szczerej przyjaźni damsko-męskiej, bez żadnych podtekstów seksualnych. Jest tytułowy Znachor, który ma i głowę i serce, brakuje mu w filmie tylko pamięci. Hrabia też potrafi stanąć na wysokości zadania.

Jest w filmie wątek męskiej przyjaźni przedstawionej jako konkurencja na śmierć i życie (dosłownie). To grubo wbrew stereotypom, bo zazwyczaj męska przyjaźń jest wzorem szlachetnych i bezinteresownych relacji. W przeciwieństwie do tej między kobietami, która rzekomo jest naszpikowana zazdrością i walką o najwyższe trofeum: mężczyznę. A w Znachorze kobiety nie boją się innych kobiet, mają inne sprawy na głowie niż poszukiwania faceta, co nie przeszkadza im korzystać z dobrych okazji. Warto odpalić Netflixa w ten weekend #znachor#dobryfilm#kino

Holenderskie wiatraki

Ewa Maria Slaska

Gdy jakiś czas temu, z tęsknoty za Don Kichotem i Baratarią, opublikowałam wpis właściwie bez słów, gdzie były tylko wiatraki, Monika Wrzosek-Müller, natychmiast powiedziała:
– Idź na wystawę Wolken und Licht do Muzeum Barberini w Poczdamie, tam jest pełno wiatraków.

Pod koniec września wreszcie tam dotarłam. Wystawa nazywa się Chmury i światło i jest zachwycająca. Wiem, że porządny krytyk sztuki nie używa takich słów, bo nie ma mówić, że coś jest ładne, ma mówić coś innego, a czytelnik ma z tego czegoś innego zrozumieć, że to, co obejrzy, będzie ładne. A może nawet nie “ładne”, bo to pojęcie drobnomieszczańskie i spostponowane, tylko “interesujące”, “dające do myślenia” i dostarczające “wartościowych przeżyć estetycznych”.

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