Über Indien am Sonntag 3

Tanja Krüger & Johanna Rubinroth

.. aus Indien

Diesmal sind Unterschrifte ganz knapp: Frauen, im südindischem Dorf, Ausflug zu Heiliger Insel Rameshwarm. Daher greife ich zur Wikipedia zu:

Rameswaram (Tamil: இராமேஸ்வரம் Irāmēsvaram [(ɨ)ˈɾaːmeːsʋəɾʌm], auch Rameshwaram, Ramesvaram) ist eine Stadt im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Sie liegt im Distrikt Ramanathapuram auf der dem Festland vorgelagerten Insel Pamban in der Meerenge zwischen Indien und Sri Lanka. Als Ort, an dem Rama nach seiner Rückkehr aus Lanka den Gott Shiva verehrt haben soll, gilt Rameswaram als einer der heiligsten Orte des Hinduismus und ist daher einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Indiens.

Über Indien am Sonntag (2)

Tanja Krüger und Johanna Rubinroth

sind in Indien. Sie schicken mir per Whats App jede Menge Fotos mit lustigen Unterschriften. Ich dachte, ich könnte diese Fülle einordnen, bin aber gescheitert. Ich weiss nicht, wo sie sind. Indien halt. Viel Spaß!

Ach… Sie sind in Ayodhya, die Stadt mit 50.000 Einwohner und 10.000 Tempeln.

2 westlichen Touristinnen in heiliger Bemalung

Eigentlich wollte ich heute etwas über indische Frauen berichten (ist doch immer eine Art Oktave vom Frauentag). Zu diesem Foto gab es folgene Beschreibung: und ladies – manche so gebleacht, dass sie heller sind als wir.

Dann kommen die Russinnen. Zuerst ein bisschen Lektüre …

Dann diese zwei Fotos:

Und extatischer hare-gesang von erleuchteten russinnen, die nach dem plündern einiger india-shops aussehen wie kolchose-feld-arbeiterinnen

 Aber auch Indien wie wir sie kennen und lieben…

Dame mit Neon-Orange-farbenen Haarscheitel

Lord Ganesha, in Licht duschend bei einer Hochzeitparade…

Hier ist das Foto sparsam, die Unterschrift dazu desto köstlicher…

Da reingehen, eine Runde drehen, dabei in auf dem Boden gemalten 150 Lotosblüten treten, und in jeder Lotosnlüte stehen bleiben und sehr sehr schnell Murmeln: Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna hare Hare. RAM Hare RAM. RAM RAM Hare Hare. Hinterher nicht wundern wenn statt: Ich gehe mir mal die Hände waschen – rauskommt: Ich gehe mir mal Haare waschen. 

Im Tempel hängt ein Bild von Krischna hinter einem Vorhang. Der wird nur alle ein paar Minutern geöffnet, weil man sonst in Ohnmacht fällt. Wenn der Vorhang geöffnet ist, drängelt man sich mit 1000 Indern nach vorne, reißt die Arme hoch, brüllt Gebete und wirft Blumenketten ungefähr in Richtung Statue – ein unvergessliches Erlebnis.

Der Priester erklärt Tanja, dass dieser Stelle so heilig ist, weil hier der Gott Krishna sich ausgeruht hat, nachdem er seinen Onkel erschlagen hat.

Hare hare hare hare


1900 Jahre alte Ladies aus der Kushama Periode. Mit dem Papagei, mit Wein, mit Schwert. Alltag.

Und danach eine Runde obligatirische Selfies.

Über Indien am Sonntag (1)

Johanna Rubinroth & Tanja Krüger

Bye bye Berlin & Happy Hola

 

Und ab nach Mumbai…

Frühstück im Leopolds, das seit dem Buch Shantram unglaublich berühmt ist, auch für seine Einschusslöcher während der Anschläge 2006 und mit Taschenkontrolle.

… Ach und im Taxi ein LIPSTICK HIMMEL.

Wie Sonntag!

Abnkunft Allahabad

wo Reis an Menschen verteilt wird…

Sonntagsboot (oben) und (untern) Pilger und Dalits (die Kastenzugehörigen der Unberührbaren, die früher glöckchen tragen mussten damit der höher kastige sie nicht sehen, geschweige denn in IHREN SCHATTEN treten musste…) hausen…

Bei Indien Railways ist ein Essen im Ticket Preis mit inBegriffen.

Holy resten. (Holy das indische frühlings-begrüssungs-fest an dem alle alle mit giftiger farbe bewerfen) hier wurde es ein bisschen gefährlich: eine riesige staubige strasse, mit scheppernder blecherner musik aus lautsprechern, 400 halb nackte besoffene verdrogte pink beschmierte vor testosteron schäumende wild tanzende gewaltbereite männer… wir nicht nur die einzigen touristen – erst recht die einzigen frauen… flucht durch weitere staubige strassen mit auf motorrädern rasenden (3 pro motorrad) (in pulks von 3 – 7 motorrädern) halbnackten pink beschmierten typen… holy-horror-apokalypse…

Happy Holy! … und weil wegen holy alles geschlossen zum ende den majaradscha-spicy-burger im rindfleisch-freien mc-donalds.

Am nächsten Sonntag: Von den Frauen…

Christmas in Weißrussland/ Belarus/ Białoruś/ Беларусь

W samą wigilię Bożego Narodzenia (24 grudnia, czyli 6 stycznia według kalendarza juliańskiego), zwaną po rosyjsku soczelnikiem, obowiązuje prawosławnych najostrzejszy post w ciągu tych 6 tygodni. Powstrzymują się wówczas cały dzień od jedzenia. Wieczorem spożywa się kutię, zwaną biedną (postną). Kutia bogata ze specjalnymi dodatkami spożywana jest dopiero w noc noworoczną, czyli z 13 na 14 stycznia i w uroczystość Chrztu Pańskiego (19 stycznia).

Johanna Rubinroth & Tanja Krüger

Vom Siegesstern zum Weihnachtsstern / Od Gwiazdy Zwycięstwa do Gwiazdy Betlejemskiej

pszpsz

Achtung: unten Kultureller Ratschlag von Johanna und Tanja auf Deutsch.

To musiał być ciężki miesiąc, ten styczeń dwa lata temu. A jednak i z takich ciężkich miesięcy można się otrząsnąć…

Honti

point
8 stycznia 2011

chleb
do szczęścia
potrzebuje
ust,

nie masła.

są światy,
których
mi
nie
możesz
dać.

– – –

tęcza
zagasła.

mimo
11 stycznia 2011

opowiedz mi
czemu
myśli
jak ptaki

ruszają z dwóch
brzegów
by się
mgłami
rozminąć

opowiedz mi
czym się karmi
wspomnienia
puszczone
na
wolność

o, powiedz mi
jak daleko
do
twojej
miłości

ryss
12 stycznia 2011

rozbijam wzrok
o lustro
twej złości

patrząc wstecz
ścigam cię
zwielokrotniona
płaczem

zagryzam
kanapką
z
ciszą

ból
nieistnienia

Pomost
20 stycznia 2011

odwiedź mnie

odśnież
odczaruj
odczytaj

zdmuchnij pył,
co w płatkach smutku
zakwita

odwiedź mnie

choćby
we
śnie

pszpsz
21 stycznia 2011

zakochane duchy
tańczą w parku walca –

który wygra turniej
może zjeść padalca

i zanurzyć piętę
w migdałowym sosie

by rozśmieszyć muchy
harcujące w nosie

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Tanja und Johanna über den Film “Mitternachtskinder” (Spiegel: Die Regisseurin Deepa Mehta hat Salman Rushdies magischen Roman für das Kino adaptiert)

Geschichte Indiens, von 1917-1977, allerdings mit Verwebung von Fantasie-Geschichten, göttlichen Gleichnissen und Realität – im fliegenden Wechsel – durch und durch indische Erzählweise.Viele märchenhafte Elemente. Drei Schwestern, vertauschtes Kind, geisterhafte Begegnungen, eine Hexe, die zaubern kann. Indira Gandhi, die Kinder mit besonderen Fähigkeiten fürchtet, jagt und vernichtet. Und grünes Chutney bringt schließlich das Happyend. Schöne Farben, geschmeidige Bilder, auch im Slum. Gesangseinlagen fast a la Bollywood. Leute haben im Laufe des Films graue Haare gekriegt, sonderliche charakterliche, Veränderungen hat aber niemand durchgemacht. Nicht so schlimm wie die Verfilmung von “Die Liebe in den Zeiten der Cholera”, aber das Buch garantiert besser.
Today is full moon. So look! Marvellous full moon in New Zaeland – video made by Mark Gee.
http://vimeo.com/markg/fullmoonsilhouettes