Tanja Krüger & Johanna Rubinroth
wandern weiterhin durch Indien, schicken ihre Fotos und sind nach wie vor bei ihren Erklärungen sehr knapp (letztendlich kommt doch alles per WhatsApp). Ich glaube sie waren jetzt in einer Stadt, wo es 50 Tausend Einwohner gibt und 10 Tausend Tempel. Gokarna!? Vielleicht. Schaut euch die Fotos an, die Unterschrifte sammle ich drunter. Weil sie manchmal sogar besser sind als die Fotos. Versucht sie selber einzuordnen…
Gokarna! Auf dem Bahnhof. Auf dem Strand. Tempel im Bahnhof. Besucherinnen aus aller Welt. Tempel. Elephant aus den Blumen. Kolam. Kopf zum Banannenblatt statt Hand mit Löffel zum Mund. Sieben Becken zum Eintauchen bei einem Tempel. Müll. Ochse mit grünen Hörnern. Penis-Tempel. …. Schlafende. Selfie bei der Toilette. Singender Tempel-Automat auf dem Bahnhof. Tag und Nacht singen Blinden unter unseren Fenstern. Elefanten-Tempel. Tempelgucken vom Roof. Elefanten vor dem Tempel. Unglaublicher Tempel. …. Wassebüffel.
Gokarna. Stadt in Südindien.
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Ich schaue in der Wikipedia. Und das erste, was ich finde, ist eine Text über Gokarna auf Tschechisch. Gokarna, město poutníků, klidných pláží a skvělého jídla. Stadt der Pilger, Strände und des wunderbaren Essens. Ich schaue mir die Fotos an und denke, na ja, das ist eben genau das. Mehr braucht man nicht zu wissen. Ach, doch, vielleicht woillen wir doch wissen, was ein kolam ist. Die Wikipedia sagt etwas Erstaunliches: Kolam ist ein meist zentrisch symmetrisches Muster, das viele Frauen in Südindien täglich mit weißem oder auch gefärbtem Reismehl im Eingangsbereich ihres Hauses anfertigen.
Täglich!











Im Tempel hängt ein Bild von Krischna hinter einem Vorhang. Der wird nur alle ein paar Minutern geöffnet, weil man sonst in Ohnmacht fällt. Wenn der Vorhang geöffnet ist, drängelt man sich mit 1000 Indern nach vorne, reißt die Arme hoch, brüllt Gebete und wirft Blumenketten ungefähr in Richtung Statue – ein unvergessliches Erlebnis.





Frühstück im 

wo Reis an Menschen verteilt wird…





