Über Indien am Sonntag (2)

Tanja Krüger und Johanna Rubinroth

sind in Indien. Sie schicken mir per Whats App jede Menge Fotos mit lustigen Unterschriften. Ich dachte, ich könnte diese Fülle einordnen, bin aber gescheitert. Ich weiss nicht, wo sie sind. Indien halt. Viel Spaß!

Ach… Sie sind in Ayodhya, die Stadt mit 50.000 Einwohner und 10.000 Tempeln.

2 westlichen Touristinnen in heiliger Bemalung

Eigentlich wollte ich heute etwas über indische Frauen berichten (ist doch immer eine Art Oktave vom Frauentag). Zu diesem Foto gab es folgene Beschreibung: und ladies – manche so gebleacht, dass sie heller sind als wir.

Dann kommen die Russinnen. Zuerst ein bisschen Lektüre …

Dann diese zwei Fotos:

Und extatischer hare-gesang von erleuchteten russinnen, die nach dem plündern einiger india-shops aussehen wie kolchose-feld-arbeiterinnen

 Aber auch Indien wie wir sie kennen und lieben…

Dame mit Neon-Orange-farbenen Haarscheitel

Lord Ganesha, in Licht duschend bei einer Hochzeitparade…

Hier ist das Foto sparsam, die Unterschrift dazu desto köstlicher…

Da reingehen, eine Runde drehen, dabei in auf dem Boden gemalten 150 Lotosblüten treten, und in jeder Lotosnlüte stehen bleiben und sehr sehr schnell Murmeln: Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna hare Hare. RAM Hare RAM. RAM RAM Hare Hare. Hinterher nicht wundern wenn statt: Ich gehe mir mal die Hände waschen – rauskommt: Ich gehe mir mal Haare waschen. 

Im Tempel hängt ein Bild von Krischna hinter einem Vorhang. Der wird nur alle ein paar Minutern geöffnet, weil man sonst in Ohnmacht fällt. Wenn der Vorhang geöffnet ist, drängelt man sich mit 1000 Indern nach vorne, reißt die Arme hoch, brüllt Gebete und wirft Blumenketten ungefähr in Richtung Statue – ein unvergessliches Erlebnis.

Der Priester erklärt Tanja, dass dieser Stelle so heilig ist, weil hier der Gott Krishna sich ausgeruht hat, nachdem er seinen Onkel erschlagen hat.

Hare hare hare hare


1900 Jahre alte Ladies aus der Kushama Periode. Mit dem Papagei, mit Wein, mit Schwert. Alltag.

Und danach eine Runde obligatirische Selfies.

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