von der Niemand weiß, woher sie gekommen ist!
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Am Berliner Stadtrand Polizei sucht nach frei laufender Löwin
Stand: 20.07.2023 18:00 Uhr / Heute, also am 21.07.2023, um 15:00 Uhr ist die Löwin immer noch nicht gefangen. Die Polizei aber meldet, dass sie nicht mehr sucht und dass die vermeintliche Löwin, wohl ein Wildschwein gewesen ist!
So.
Hier: Liveticker https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2023/07/brandenburg-berlin-freilaufende-loewin-wild-raubtier-liveticker.html
An Berlins Stadtgrenze läuft offenbar eine Löwin frei herum. Die Polizei ist mit Hubschraubern und Drohnen im Einsatz. Die Behörden warnten die Bevölkerung im Süden der Hauptstadt vor einem “freilaufenden gefährlichen Wildtier”.
- Raubkatze in Kleinmachnow, südlich von Berlin gesichtet – vermutlich eine Löwin
- Menschen in der Region sollen Häuser nicht verlassen und Haustiere nicht ins Freie lassen
- Tier am Nachmittag offenbar erneut in Kleinmachnow gesehen
- Sichtung in Berlin-Zehlendorf nicht bestätigt
Player: videoFreilaufende Löwin: Polizei bestätigt Sichtung von Wildtier südlich von Berlin

Freilaufende Löwin: Polizei bestätigt Sichtung von Wildtier südlich von Berlin
Mit einem Großaufgebot suchen Einsatzkräfte seit der Nacht zu Donnerstag rund um Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) nach einer entlaufenen Raubkatze. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei dem Wildtier um eine Löwin handelt, wie eine Sprecherin der Polizei in Brandenburg an der Havel sagte.
Es seien bei der Suche zahlreiche Beamte, eine ganze Hundertschaft, Drohnen und Hubschrauber mit Wärmebildkameras im Einsatz, sagte die Sprecherin weiter. Auch das Veterinäramt mit Tierärzten und Jägern ist eingeschaltet worden.
Ein Video aus Kleinmachnow im Landkreis Potsdam-Mittelmark zeigt das mutmaßliche Wildtier zwischen Bäumen und Büschen. Der Kleinmachnower Bürgermeister Michael Grubert (SPD) betonte, dass dieses Video als echt eingestuft werde.
Warnung für Kleinmachnow, Stansdorf, Teltow und Süd-Berlin
Die Brandenburger Behörden gaben am frühen Donnerstagmorgen eine Warnung für Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow heraus – auch über Warn-Apps. Die Bevölkerung ist aufgerufen, zu Hause zu bleiben sowie Haus- und Nutztiere in Sicherheit zu bringen.
Auch die Berliner Feuerwehr sprach für den Süden eine Warnung aus. Konkret ist darin die Rede von dem “Bereich der südlichen Landesgrenze Berlins”. Ein Feuerwehrsprecher sagte dem rbb, dass dies eine Vorsichtsmaßnahme sei, weil es eine direkte räumliche Nähe zum aktuellen Suchort auf Brandenburger Seite im Raum Kleinmachnow gebe. Der Ort liegt direkt an der Berliner Stadtgrenze.
Von Zeugen gefilmt, von Polizei und Feuerwehr gesichtet
Am Nachmittag wurde das Tier möglicherweise erneut in Kleinmachnow gesichtet. Zwei Feuerwehrleute hätten das Tier gesehen, teilte die Polizeidirektion West auf rbb-Anfrage mit. Die Polizei würde das überprüfen.
Die Brandenburger Polizei hatte nach eigenen Angaben von dem Wildtier zunächst durch Zeugen erfahren. “Gegen Mitternacht kam bei uns die Meldung rein, die wir uns alle nicht vorstellen konnten. Da haben zwei Passanten ein Tier gesehen, das einem anderen nachrennt”, sagte Polizeisprecher Daniel Keip dem rbb. “Das eine war ein Wildschwein und das andere war offensichtlich eine Raubkatze, eine Löwin. Die beiden Herren haben auch ein Handyvideo aufgenommen und auch erfahrene Polizisten mussten bestätigen, es handelt sich wahrscheinlich um eine Löwin”, so Keip weiter.
Nach der Erstmeldung durch den Zeugen habe auch die Polizei in der Nacht das Tier gesichtet, sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstagmittag: “Es gibt eine gesicherte Wahrnehmung der Polizei.”
Sichtung in Berlin nicht bestätigt
Das gesuchte Raubtier wurde später nach Angaben der Berliner Polizei im Süden der Hauptstadt gesichtet. Es könnte sich in Zehlendorf befinden, teilte die Polizei auf Twitter mit. Das Berliner Veterinäramt und der Stadtjäger seien informiert worden. Die Sichtung habe sich nicht bestätigt, sagte Polizeisprecherin Beate Ostertag später auf rbb-Anfrage. Man wisse nicht, ob das Tier wirklich auf Berliner Seite war.
Laut Polizei gab es Hinweise, dass sich das Tier im Bereich des Waldfriedhofs Zehlendorf aufgehalten haben könnte. Am Nachmittag war der Königsweg am Friedhof weiträumig abgesperrt, wie ein dpa-Reporter berichtete. Der Waldfriedhof befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Kleinmachnow.

Liveticker zur freilaufenden Löwin: Raubtier in Berlin-Zehlendorf nicht gefunden
In der Nacht zum Donnerstag wurde in Kleinmachnow eine freilaufende Löwin gesichtet. Die Polizei sucht nach dem Tier, bisher ist es aber noch nicht gefunden. Die aktuellen Entwicklungen gibt es hier im Liveticker. Das rbb Fernsehen sendet um 20:15 Uhr und 21:45 Uhr jeweils ein Spezial zum Thema.mehr
Unklar, wo das Tier herstammt
Trotz der intensiven Suche ist das Tier bislang noch nicht gefunden worden. Aktuell vermutet die Polizei, dass sich die Löwin in einem kleinen Waldgebiet befindet und schläft. Anwohner in Kleinmachnow berichten, dass ein Waldstück in der Nacht von Suchkräften mit Scheinwerfern hell erleuchtet wurde. Ein Polizeisprecher sagte einer rbb-Reporterin, dass noch mehr Polizeikräfte für die Suche nach dem Raubtier angefordert wurden.
Woher das Tier stammt, sei derweil unklar. “Weder Tierpark, Zoo noch Zirkusse vermissen ein entsprechendes Tier”, sagte der Polizeisprecher dem rbb. Auch habe man aktuell keine Hinweise darauf, dass Privatleute aus Kleinmachnow so ein Tier gehalten haben. “Wir sind da genauso ahnungslos wie das Veterinäramt, wo diese Löwin herstammt.”
In Brandenburg ist die Haltung von 23 Löwen angemeldet. Das teilte das Landesumweltamt am Donnerstag auf Anfrage mit. Dabei handle es sich um drei Zirkusunternehmen, zwei Zoos und eine private Haltung. Die private Haltung von Wildtieren ist nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums im Tierschutz- und im Naturschutzrecht geregelt. Die Haltung exotischer Tiere wird darüber hinaus teilweise durch Vorschriften zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung geregelt – das ist Ländersache. In Berlin ist die private Haltung zum Beispiel verboten, in Brandenburg nicht.
Polizei durchkämmt systematisch
Keip erklärte, dass die Polizei bei der Suche nach dem Raubtier auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen sei. “Wenn man Beobachtungen macht, kann man gerne den Notruf wählen, aber auch nur dann”, unterstrich der Polizeisprecher. Selbst sei man mit genügend Beamten gerade im Einsatz und durchkämme systematisch die angrenzenden Bereiche, “wo wir entsprechende Vermutungen haben”. So ist eine gesamte Einsatzhundertschaft sowie Beamte aus der Polizeidirektion West auf Löwensuche.
Man stehe in enger Abstimmung mit dem Veterinäramt und Tierärzten, so Keip. Wenn das Tier gesichtet werde, solle es zunächst betäubt und anschließend in eine Tierschutzeinrichtung gebracht werde. Wenn eine Gefahr für Leib und Leben bestünde, “müsste man über andere Möglichkeiten nachdenken”, sagte Keip.
Eine Sprecherin des Landkreises Potsdam-Mittelmark sagte, es sei eine Tierärztin mit vor Ort und zwei Jäger mit Waffen. Wenn man das Tier finde, werde entschieden, ob man mit Betäubung arbeite oder es erschießen müsse. “Das wird je nach Situation entschieden.” Die Suche nach dem Raubtier sei eine große Herausforderung, so die Sprecherin.
Die Sprecherin der Berliner Polizei, Beate Ostertag, kein Polizist werde das Tier erschießen oder betäuben. Dafür seien die Jäger beziehungsweise Veterinäre zuständig.
Kampf mit Wildschwein?
In welchem Zustand sich das Tier befindet, ist unklar. Laut einer rbb-Reporterin soll es Spuren der Löwin im Ort geben, etwa von einem Kampf mit einem Wildschwein, aber auch an Autos.
Die Polizei hat bislang allerdings noch kein totes oder verletztes Wildschwein entdeckt. “Es gab eine Spurenlage, aber ein Wildschwein haben wir nicht gefunden”, sagte ein Sprecher der brandenburgischen Polizeidirektion.
Gemeinde Kleinmachnow hält Kitas offen
Die Bürgerinnen und Bürger sollten ihre Aktivitäten außerhalb des Hauses allerdings zurückfahren, sagte der Kleinmachnower Bürgermeister Michael Grubert (SPD) rbb|24. “Ich würde nicht joggen”, nannte er ein Beispiel. Kinder sollten auch nicht mit dem Rad rausfahren. Er gehe aber davon aus, dass für die Bürger in der Gemeinde Kleinmachnow keine direkte Gefahr herrsche und die Polizei die Lage im Griff habe.
In Berlin und Brandenburg sind derzeit Schulferien. Dem Bürgermeister zufolge hat das die Lage am Morgen erleichtert. “Dadurch hatten wir das Problem von Kindern auf dem Weg zur Schule ab 7.00 Uhr nicht.”
Die Gemeinde Kleinmachnow selbst halte die Kitas geöffnet, die Kinder dürften dort aber nicht raus in den Garten. Auch das Rathaus bleibe offen. Den Händlern am Markt sei empfohlen worden, keine Stände aufzubauen, sagte Grubert.
Expertin: Bei einer Sichtung auf keinen Fall wegrennen
Die Biologin Constanze Mattes vom Großkatzenzentrum Barnim hält es durchaus für möglich, dass es sich bei dem gesuchten Raubtier um eine Löwin oder einen Puma handelt. “Das ist anhand der Videoaufnahmen sehr schwer zu sehen. Wir haben es uns mehrfach angeschaut. Es könnte durchaus eine Raubkatze sein”, sagte Mattes am Donnerstag dem rbb.
Im Moment sei eine illegale Haltung oder ein bei der Durchreise entflohenes Tier denkbar. Das Tier sei vermutlich hochgestresst wegen der ungewohnten Umgebung, aber “dass das Tier losgeht und auf Jagd geht, ist sehr unwahrscheinlich”, so Mattes. Es sei trotzdem sehr gefährlich.
Bei einer Sichtung solle man auf keinen Fall sich umdrehen und wegrennen, sondern rückwärts von dem Tier weggehen und Blickkontakt halten. Hunde sollten an der kurzen Leine gehalten werden.
Screenshot der Katwarn-Meldung:

Der Screenshot der Warn-App NINA zeigt eine Warnung vor einem freilaufenden gefährlichen Wildtier. – Bereich der südlichen Landesgrenze Berlins.
Sendung: Radioeins, 20.07.2023, 07:10 Uhr

Vielleicht ist sie die egyptische Göttin Sakhmet…
“Der Screenshot der Warn-App NINA zeigt eine Warnung vor einem freilaufenden gefährlichen Wildtier.”
beim nächsten mal wird es ein Elephant
– aber schon heute seid gewarnt alle Porzellanläden!
Ich glaube, es war ein happening, ich glaube, man kann keinen Wildschwein für eine Löwin halten, kann aber absichtlich alles so arrangieren, dass es auf einem Film wie eine Löwin aussieht. Es bleibt eine Frage – war es nur ein Jux, oder eine Provokation? Und was, wenn jemand wollte, nachprüfen wie schnell man ganze Berliner Polizei weit weg vom Zentrum bekommt, um dort freihand etwas zu veranstalten…
Ich war in Polen, wo diese Aktion plus dann ein Leguan auf dem Baum im Wirtschaftsministerium für Gelächter und Gespött sorgte, leider zurecht.
Eigentlich ist es kein Wildschwein, sieht man es deutlich.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/gesuchte-l%C3%B6win-weiter-zweifel-an-wildschwein-theorie-filmemacher-spricht/ar-AA1eem9K?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=172e5df3733845289e468daa152ac774&ei=14&fullscreen=true#image=1