Puppendienstag reloaded! Nadine

Nadine original.webGertraud Pohl hat mir doch etwas zu Puppendienstag zur Verfügung gestellt! Ich freue mich sehr, ich habe mich schon gewöhnt, dass am Dienstag diese originelle und einmalige Puppen kommen und ich glaube, auch die Leser warten immer ungeduldig auf neue Geschichten aus dem Puppenland.

Heute Nadine. Rechts: Nadine wie sie in Original ausgesehen hat.

Liebe Ewa,

es gibt natürlich noch genug Puppengeschichten in meinem Fundus – und eine ganz neue Teilnehmerin an diesem Reigen. Sie stammt ursprünglich aus dem Altstadtcafé Cöpenick, ich hatte sie mir ausgeliehen, um sie zu fotografieren, und habe mich verliebt in das Ergebnis meiner Verwandlungskünste. Und so konnte ich keine Ruhe geben, bis sie von mir adoptiert werden durfte.

Nadinedoppel1Habe ich ein passendes Gedicht für diese Situation?

Nadinedoppel2Vielleicht dies:

Der innigste Wunsch jedes Menschen auf Erden:
wie er ist, geliebt und verstanden zu werden.
Keine Angst oder Scham empfinden zu müssen,
unersetzbar zu sein und das auch zu wissen,
Geist, Seele, Körper – alles zu geben,
im Schutze der Liebe geborgen zu leben.
Nie Zweifel zu haben und niemals zu hassen,
vertrauensvoll beiden die Freiheit zu lassen.
Mit sich und der Schöpfung im Einklang zu leben
kann allein dieser Sehnsucht Befriedigung geben.

Nadinedoppel3

Immer Montags: Der polnische Adel… (2)

Wir begannen vor einer Woche und werden noch Montage lang Fragmente eines Texts von Stanislaw K. Kubicki lesen, gespickt mit Anekdoten und Familiengeschichten aus der Welt, die es nicht mehr gibt.

Wenn im Text von “Kubicki” aber auch ggf. von “Staś” die Rede ist, gemeint ist der Maler, der Autors Vater war. “Janina” ist wiederum die ältere Schwester des Autors, die Malers Tochter. Und “Kubicka” ist die Mutter, Margarete Kubicka, ebenfalls eine Malerin.

Der Polnische Adel aus dem Blickwinkel eines 1936 10-jährigen deutschen Knirpses

Familie Mycielski

Die Freundschaft der Familien Mycielski und Kubicki war schon seit Generationen solide, die der Ur-Großväter-Generation recht intensiv, die unseres Großvaters Witalis mit seinen Generationspartnern unter den Mycielskis allerdings etwas gelockert, dafür aber die der beiden Staś’s – der nun folgenden Berichte – schon seit ihrer Jungend wieder sehr kompakt. Man traf sich vor dem Ersten Weltkrieg auch in Berlin, denn die Mycielskis besaßen damals eine Wohnung am Kurfürstendamm.

Kubicki verbrachte die kulturell und politisch aufregenden zwanziger Jahre in Berlin, doch die Beziehungen rissen deswegen nicht ab. 1922 besuchte Staś Mycielski die Familie im Atelier im Tiergartenviertel und brachte – ganz Junggeselle – der gerade einmal dreijährigen Tochter Janina rote Bälle zum Jonglieren mit, und – wohl wirklich etwas verfrüht – Cognacbohnen. Sie genoß diese, sich von oben bis unten beschmierend, und demonstrierte damit eine durchaus bemerkenswerte Trinkfestigkeit, denn sie reagierte auf den Alkohol offensichtlich überhaupt nicht.

1933 kamen die Nazis, und im September 1934 emigrierte Kubicki dann nach Polen und fand dort sofort wieder Kontakte zur Familie Mycielski. Schon im  Dezember vermeldete er seiner Frau nach Berlin:

Die Feiertage über werde ich wahrscheinlich bei Władek Mycielski ver­brin­gen, der mit seiner Frau, die krank ist, und seinen Kindern zu Hause bleibt.

Damit begann eine bis zum Kriegsbeginn reichende Aera, in der die Mitglieder der Familie – vor allem die Brüder Stanisław und Wojciech – ihm mezaenatisch zur Seite standen, indem sie ihm Domizile in Posen und auf dem Lande sicherten.

Staś’s Gut – Kobylepole – grenzte östlich an Posen und ist heute nur noch ein Bezirk der ausgeuferten Stadt. Dort lebte er mit seiner Mutter, einer eleganten Frau, die es verstand, Natürlichkeit und Damenhaftigkeit in so lockerer Weise miteinander zu verbinden, dass Janina sie sich zum Vorbild erkor.

Zur Zeit des Großvaters der drei Mycielski-Brüder wurde das Schloß einmal – aus welchen Gründen auch immer – zum Seuchenlazarett umfunktioniert. Als es dann wieder frei gegeben wurde, ließ es der alte Graf total abreißen und baute ein neues im italienisch-klassizistischen Stil.

In dem Park errichtete Vater 1936 auf Bitten von Staś My­cielski das nebenstehen­de Denkmal für den 1935 verstorbenen Marschall Piłsudski. Im Hintergrund sind noch Turm und ein Hauch des Schlosses zu sehen.

pomnikpilsudskiSeiner Frau schrieb er Ende 1936 nach Berlin:

Das Denkmal in Kobylepole ist schon lange fertig und enthüllt. Die Zeitungen in Warschau, Krakau und Posen haben darüber berichtet, haben Photographien und Zeichnungen gebracht – leider habe ich nichts aufgehoben – nur vom Illustrierten Krakauer Kurier habe ich einige Abzüge bekommen, von denen ich Dir einen sende. Das ganze Ding ist karminrot mit grauen Gesimsen und Einfassungen, mit grün patiniertem Blech gedeckt und vorn mit Rasen eingefaßt. Das beste aber ist, daß man mir dafür einen wirklich anständigen Orden – Polonia restitue – angeboten hat, den ich dankend abgelehnt habe.

Dafür traf er sich lieber mit dem Hellseher des Marschalls, einem Herrn von Ossowiecki!

Hielt sich unser Vater in Posen auf – was häufig der Fall war – wohnte er auf Kobylepole. Selbstredend stand ihm dort ein kleines Appartment zur Verfügung.

Insgesamt schien sich der Vater nach der Emigration in Posen schnell wieder eingelebt zu haben, traf die alten Bunt– und Zdrój-Freunde Skotarek und Wroniecki wieder und wurde umgehend in den Vorstand des Posener Schriftstellerverbandes berufen. Für den Januar wurde er daselbst zu einem Vortrag über Kunst verpflichtet, und publizierte bereits Artikel und Gedichte. Außerdem hatte er eine Einladung vom Vizeminister Piasecki nach Warschau und wollte sich dort mit Wacław Berent treffen, dem er schon geschrieben hatte. Keine schlechte Bilanz für zwei Monate.

Kubicki traf in Posen in Windeseile auf alte und neue Freunde. Der älteste war wohl der Musikprofessor v. Kamiński, mit dem er sich während der Berliner Studienzeit in Charlottenburg eine Bude geteilt hatte. Von Kamiński war ein Professor, wie man ihn besser nicht karikieren konnte. In seinem Arbeitszimmer mußte man über Stöße vom Mamunskripten steigen, – und er war ständig beschäftigt.

Auch zu Jerzy Hulewicz – der seinen Grundbesitz der Kunst, dem Verlag Ostoja und der avangardistischen Zeitschrift Zdrój geopfert hatte – nahm er wieder Kontakt auf, auch wenn sich mit den Jahren unterschiedliche Anschauungen über die Kunst eingestellt hatten.

hrabiamycielskiWenn wir – Vater und ich – in Posen weilten, wohnten wir allerdings nicht in Kobylepole, sondern im Hotel oder – ich einmal – bei seiner Schwester Hania. Bei Staś Mycielski waren wir nur gelegentlich. Er erschien mir groß, fast etwas massig, und war an mir völlig desinteressiert. Ich nahm es nicht übel, sondern einfach hin. Das war mit Wojciech Mycielski ganz anders. Der war schlanker als sein Bruder, drahtig elegant, und sah ein wenig aus wie König Edward der VIII. von England, nur etwas besser. Auf dem Bild nebenan ist er überzeugender getroffen als auf dem Photo mit Hans von Riesen [darüber weiter]. Interessant daran ist nur, dass beide sich kannten. Vater war aber auch mit Hans von Riesen eng befreundet. Dieser heiratete eine Schülerin der Kubicka und lud mit seinem Bruder Alexander 1927 den weltberühmten Suprematisten Kasimir Malewitsch nach Berlin ein. Der wohnte bei ihnen. Beide waren in Moskau aufgewachsen und sprachen perfekt russisch. Vater nahm mich später, als 4-6jährigen Knopp, mehrfach zu von Riesens mit.

Aber zurück nach Posen. Noch im Dezember 1934 nistete sich Vater auch auf Wydawy ein. In einem Brief berichtet er seiner Frau nach Berlin:

Mein ständiges Quartier ist ziemlich weit weg von Posen, auf dem Lande bei dem Bruder von Staś. Meine Adresse: Poniec Wojciech hr. Mycielski – maj. Wydawy.

Das Mäzenatentum der Brüder griff also schon sehr früh.

Graf Wojciech war fürsorglich um Kubickis und seiner Familie Belange bemüht. 1935 wurden die Nürnberger Rassegesetze erlassen, und Muttter mußte als Lehrerin und Beamtin nachweisen, dass sie und ihr Mann „arisch“ seien. Dazu brauchte sie auch die Unterlagen aus Polen. Aber Kubicki nahm solche Dinge nicht so ernst und ließ sie erst einmal schmoren. In einem Brief von 1936 schrieb er:  „Außerdem fragte ich eine Nichte meines Vaters [eigentlich ja wohl dann seine Kusine] aus, aber die hatte keine Ahnung von Zeit und Aufenthaltsort meines Großvaters, außer daß er in Sohrau einige Jahre lebte und dort eine Baronin Schlaterbach heiratete, darauf (wann?) nach Posen ging.“ Mehr Aufwand schien ihm die Sache nicht wert zu sein. Deswegen gar Kontakt mit seiner Schwester Hania und seinem Bruder Jurek aufzunehmen, dazu hatte er absolut keine Lust.

Statt dessen plante er mit der Kubicka – die wegen des Ariernachweises schon Ostern 1935 nach Posen kommen wollte – eine Reise nach Winnogora zur Frau von Turnow, mit der er sich gleich 1935 angefreundet hatte, und dann nach Krakau, wo er hoffte den Baron Puget als Cicerone anheuerm zu können. Auch wollte er sie mit der Frau Połczyńska bekannt machen, deren Sohn der bekannte Weltreisende Aleksander Janta-Połczyński war. Und natürlich wäre da auch noch die Gräfin Żółtowska, die er gerade in Wargowo aufgesucht habe, und die die Mutter unbedingt kennen lernen müsse.

briefmycielskiAußerdem war ich mit dem polnischen Admiral zusammen und sah Frau von Unruh, der wir in Poznan durchaus einen Besuch machen müssen. So plauderte er über die brennenden Probleme hinwig. Die ernsten Dinge ig­norierte er oder überließ er dem Grafen Wojciech. Der half der Mutter einstweilen mit einer Ei­des­stattlichen Erklärung aus, die den deutschen Beamten si­cher impo­niert haben dürfte, denn auf dem Briefkopf war vermerkt:

Wojciech hr. Mycielski

MAJĘTNOŚĆ PONIEC

was so viel bedeutet, wie „Wojciech Graf Mycielski – Herr vom Gut Poniec“. Und obendrein hatte der Brief auch noch ein gräfliches Dienstsiegel, auf dem stand: „Wydawy * Powiat Gostyński *“ [Wydawy * Kreis Gostyń *].

Das half vorübergehend.

Fortsetzung folgt


Frühere Bezüge auf diese Erinnerungen befinden sich in den Publikati-onen von Lidia Głuchowska:

1. Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945. Gebr.-Mann Verlag. Berlin 2007
2. (Trans)regionalne uniwersum. „Rodzinna Europa” i Paneuropa – arystokracja i awangarda = (Trans)regionales Universum. „Familie Europa” und Paneuropa – Aristokratie und Avantgarde. Pro Libris 2 (31) (2010), S. 6-12.
3. Worek cukru, czyli o awangardzie i nie tylko artystycznych cudach współpracy polsko-niemieckiej = Ein Sack Zucker. Über die Avantgarde und die nicht nur künstlerischen Wunder der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Pro Libris 3 (28) (2009), S. 70-81.

Poetry – Poezja – Poesie / Shakespeare

361px-Romeoandjuliet1597W sprawie much / about flies / von Fliegen

Romeo & Julia

ROMEO:
‘Tis torture, and not mercy. Heaven is here,
Where Juliet lives; and every cat and dog
And little mouse, every unworthy thing,
Live here in heaven and may look on her;
But Romeo may not. More validity,
More honourable state, more courtship lives
In carrion flies than Romeo. They may seize
On the white wonder of dear Juliet’s hand
And steal immortal blessing from her lips,
Who, even in pure and vestal modesty,
Still blush, as thinking their own kisses sin;
But Romeo may not- he is banished.
This may flies do, when I from this must fly;
They are free men, but I am banished.
And sayest thou yet that exile is not death?
Hadst thou no poison mix’d, no sharp-ground knife,
No sudden mean of death, though ne’er so mean,                        1st Page of 1st Edition
But ‘banished’ to kill me – ‘banished’?
O friar, the damned use that word in hell;
Howling attends it! How hast thou the heart,
Being a divine, a ghostly confessor,
A sin-absolver, and my friend profess’d,
To mangle me with that word ‘banished’?

Romeo_and_juliet_brownFord Maddox Brown (1821 – 1893), Delaware Art Museum

ROMEO:
To jest tortura, nie łaska. Tu niebo,
gdzie Julia żyje; kot każdy, pies każdy,
Nawet mysz drobna, która tutaj żyje,
Przebywa w niebie mogąc na nią patrzeć.
A ja nie mogę? Więcej więc wartości,
Więcej znaczenia, więcej szczęśliwości
Muchy mieć mają niż ma ich Romeo?
Im wolno siadać na przeczystej dłoni,
Na wargach Julii kraść najczystsze szczęście
Z tych ust dziewiczych pełnych pocałunków
Niedopełnionych; mnie tego nie wolno,
Bom jest wygnany. Muchom więcej wolno…
One swobodne, ja jestem wygnany. […]

Przełożył
Jarosław Iwaszkiewicz

Francesco Hayez (1791 – 1882), Villa Carlotta, Tremezzo

Romeo_and_juliet_hayez***
ROMEO:
Nein, Folter; Gnade nicht! Hier ist der Himmel,
Wo Julia lebt, und jeder Hund und Katze
Und kleine Maus, das schlechteste Geschöpf,
Lebt hier im Himmel, darf ihr Antlitz sehn;
Doch Romeo darf nicht. Mehr Würdigkeit,
Mehr Ansehn, mehr gefällge Sitte lebt
In Fliegen als in Romeo. Sie dürfen
Das Wunderwerk der weißen Hand berühren
Und Himmelswonne rauben ihren Lippen,
Die sittsam in Vestalenunschuld stets
Erröten, gleich als wäre Sünd ihr Kuß.
Dies dürfen Fliegen tun, ich muß entfliehn;
Sie sind ein freies Volk, ich bin verbannt.
Und sagst du noch, Verbannung sei nicht Tod?
So hattest du kein Gift gemischt, kein Messer
Geschärft, kein schmählich Mittel schnellen Todes,
Als dies “Verbannt”, zu töten mich? Verbannt!
O Mönch! Verdammte sprechen in der Hölle
Dies Wort mit Heulen aus; hast du das Herz,
Da du ein heilger Mann, ein Beichtiger bist,
Ein Sündenlöser, mein erklärter Freund,
Mich zu zermalmen mit dem Wort Verbannung?

Übersetzt von August Wilhelm von Schlegel

Ausflug in Berlin 2 – Dahme

Als wir vor ein paar Tagen über (Geburtstags) Ausflug in Berlin schrieben, haben wir versprochen, dass wir öfter solche Vorschläge veröffentlichen werden. Heute also ein Ausflug zur Dahme. Jeder Berliner weiß, dass Berlin an der Spree und Havel liegt. Manche kennen noch Panke (mal auch rote Panke genannt) und fast jeder hat auch den Landswehrkanal gesehen, den, wo Rosa und Karl ermordet wurden. Aber Dahme? Wobei: es ist ein schöner Fluß, wo im Spätsommer eine Regatta der originellen Wasservehikel organisiert wird. Dahme ist 95 Kilometer lang und fließt in Köpenick, also südöstlich von Berlin, vom Seddinsee zur Spree. Bis 1938 hieß sie Wendische Spree.

dahme5 dahme1 dahme2 dahme3Bei Fontane findet man Beschreibung der Dahme:

An der Brücke zu Cöpenick treffen zwei Flüsse beinahe rechtwinklig zusammen: die «eigentliche» Spree und die «wendische» Spree, letztere auch «die Dahme» geheißen. Die wendische Spree, mehr noch als die eigentliche, bildet eine große Anzahl prächtiger Seeflächen, die durch einen dünnen Wasserfaden verbunden sind. Ein Befahren dieses Flusses bewegt sich also in Gegensätzen, und während eben noch haffartige Breiten passiert wurden, auf denen eine Seeschlacht geschlagen werden könnte, drängt sich das Boot eine Viertelstunde später durch so schmale Defilés, daß die Ruderstangen nach rechts und links hin die Ufer berühren. Und wie die Breite, so wechselt auch die Tiefe. An einer Stelle Erdtrichter und Krater, wo die Leine des Senkbleis den Dienst versagt, und gleich daneben Pfuhle und Tümpel, wo auch das flachgehendste Boot durch den Sumpfgrund fährt. So diese Wasserstraße.

Auf der heutigen Schlossinsel in Berlin-Köpenick am Zusammenfluss von Dahme und Spree bestand im Mittelalter eine Slawenburg. Mitte des 12. Jahrhunderts residierte hier der Fürst des slawischen Stammes der Spreewaner – Jaxa von Köpenick, der sich Albrecht dem Bären, dem Gründer der Mark Brandenburg, wiedersetzte. Er wurde nach langem Krieg am 11. Juni 1157 besiegt, am Tag also der bis heute als Gründungstag der Mark Brandenburg gilt.

Hier ein Porträt von Jaksa (Jacza) z Kopanicy (so der polnische Name des Fürsten) aus dem Museum in Krakau (18. Jahrhundert). Den Jaksa kennt jeder Pole, weil er der erste slawische Fürst war, der eigenes Geld prägte – sog. Brakteat (eine Münze die nur vor einer Seite geprägt war):

Plik:Jaxa Brakteat.JPG

Idee des Beitrags und Fotos von Dahme-Regatta – Thomas, Rest – Ewa Maria Slaska und Wikipedia.

Dlaczego Kresy?

Roman Brodowski

Aby odpowiedzieć sobie na to pytanie, powinienem najpierw odpowiedzieć na inne, a mianowicie – czym były i czym są (do dzisiaj) dla wielu z nas, dla mnie – Kresy?
Dzisiaj, coraz częściej dla większości Polaków, zwłaszcza tych z najmłodszych pokoleń słowo „kresy“ nie oznacza niczego szczególnego, poza tym, że odnosi się do terenów przygranicznych byłej Rzeczpospolitej, leżących obecnie poza jej terytorium, zarówno na Wschodzie jak i na południu (Zaolzie), oraz że używane jest w pojęciu sensu stricto historycznym, geograficznym, politycznym oraz mentalnym. Fakt ten świadczy o małej wiedzy historycznej społeczeństwa i braku zainteresowania tymi, jakże bliskimi dla tysięcy naszych rodaków, terenami, będącymi często kolebką ich rodów, miejscem ich dzieciństwa, czy też dawno opuszczonym gniazdem, po którym pozostały tylko wspomnienia.
Pradziadkowie 2Wiedzą historyczną dotyczącą Kresów niech zajmują się historycy (ale tylko ci obiektywni, rzetelni). Politycy niech nie przeszkadzają w szukaniu społecznego porozumienia pomiędzy tymi którzy na kresach dawno temu żyli, a tymi którzy dzisiaj te tereny zamieszkują, lecz niechaj im w tym pomagają. A poeci, pisarze…, niech piszą o tej kresowej ziemi, o jej mieszkańcach, ich kulturze, tradycji, patriotyzmie. Niech utrwalają w swoich wierszach, poematach, powieściach, piękno przyrody i architektury. Niech przekażą swoim czytelnikom swoje emocje, swoje oddanie, swoje uczucia…, na pamiątkę dla przyszłych pokoleń.

Na Wołyniu byłem tylko raz, i to przed wielu laty. Pamiętam ziemię łucką jak przez mgłę. Może to i dobrze, że dzisiaj nie szukam w przeszłości tamtych emocji, towarzyszących mi podczas podróży po terenie, który czasami pojawiał się we wspomnieniach moich odeszłych już przodków, a który podobnie jak oni, dzisiaj istnieje już tylko w moich sentymentalnych emocjach.
Tak jak po moich przodkach pozostały, znaczone przez czas, kamienie na cmentarnych kopcach, tak i w dalekim, ukraińskim (od lat), pejzażu Wołynia, po starym przysiółku z drewnianym dworkiem, postawionym na kamiennej podmurówce, pozostało kilka obrośniętych mchem granitowych brył oraz resztki zmurszałej studni – niemi świadkowie dawnej świetności.

Siosta pradziadkaCzasami, kiedy zamknę oczy, wydaje mi się, że widzę tamten czas, dramat moich przodków i tysięcy im podobnych, zmuszonych do pozostawienia swoich gniazd, do ucieczki (najpierw) z zaboru rosyjskiego, do innych zaborów w obawie przed zsyłkami, potem (w okresie późniejszym) w głąb świeżo odrodzonej Drugiej Rzeczypospolitej, przed komunistami, aż w końcu w okresie wojennym i powojennym do Polski, przed ukraińskimi „sąsiadami“. Wydaje mi się wówczas, że czuję tamtą atmosferę, głosy tamtych ludzi, ich płacz i ich śmiech, ich siłę i niemoc, ich miłość i nienawiść, ich szarą uwikłaną w naszą historię, rzeczywistość.

Nasz rodowy exodus rozpoczął się już w 1906-7 roku, kiedy to mój pradziadek, wraz z młodą żoną oraz pięcioletnim wówczas dzieckiem (po latach moim dziadkiem) musiał uciekać przed carską policją, po tym, jak podczas rewizji znaleziono u niego „bibułę“ międzynarodówki socjalistycznej. Co prawda pradziadek nigdy nie należał do żadnej organizacji lewicowej, a ulotka mogła być pozostałością po jednym z gości, których zgodnie z zasadą „ gość w dom, Bóg w dom“ przewijało się wielu, to jednak za posiadanie tego typu druków (nawet nieświadomie) groziło zesłanie na Sybir. Na szczęście, podczas rewizji pradziadka nie było w domu, co uchroniło go przed katorgą, ale skazało na ucieczkę. Osiedlił się z rodziną w Radomiu, gdzie mieszkał aż do uzyskania przez Polskę niepodległości. W 1925 roku przeprowadził się do Lublina, gdzie rok później przyszedł na świat mój ojciec.

Na Kresach pozostała jeszcze jego siostra i rodzice, którzy musieli również uciekać do Polski. Tym razem przed bolszewizmem i oprawcami z czerwoną gwiazdą na sztandarach, niosącymi wyzwolonym spod kapitalizmu narodom swoją ideologię, śmierć oraz nienawiść do tak zwanych kułaków i (jak to oni nazywali) burżuazji, począwszy od najdrobniejszej szlachty zaściankowej, a na rodach magnackich skończywszy. Było to w styczniu 1919 roku, zaraz po zakończeniu pierwszej wojny światowej i zajęciu części Wołynia przez bolszewików.

Tak – dla nas Polaków ziemia wołyńska, ostatnie (powiedzmy) dwieście pięćdziesiąt lat, począwszy od zaborów, a na rzezi dokonanej podczas ostatniej wojny na ludności polskiej, skończywszy, stała się ziemią przeklęta, ziemią użyźnioną polską krwią, polskimi łzami, polską tragedią. Tej ziemi ze względu na pamięć naszych przodków nie wolno nam nigdy zapomnieć.
Nie oznacza to jednak, że mamy wypominać i szukać pomsty. Wprost przeciwnie. Dzisiaj musimy poszukiwać tego, co łączy, a nie dzieli, co chroni, a nie naraża, co pozwala żyć w pokoju i w spokoju sumienia, a nie wyzwala nienawistne emocje.
Dlaczego o tym piszę i dlaczego tak wiele czasu poświęcam Kresom? Może dlatego, by spłacić dług wdzięczności moim przodkom, dzięki którym jestem, kim jestem. To dzięki ich informacjom, zapisanym w genach, poczułem sympatię do ich gniazda i silną więź z tymi, o których zwykliśmy mówić – Kresowiacy.
To prawda, – jestem genetycznie spłodzonym Kresowiakiem. Odnalazłem swoją kresową tożsamość i jest mi z tym dobrze.

Berlin, 2013

Tyle po nich zostało

W opuszczonej zagrodzie
Historia śpi spokojnie
Czekając przebudzenia
Kolejnego aktu prawdy

Dziko rosnąca jabłoń
Od zawsze wierna ziemi
Na której kwitło życie
Rodzi ocet w owocach.

Stary zwalony żuraw
Zagląda do pustej studni
Zginając zmurszały kark
Trwa w pozie żebraczej

Gliniany pusty dzbanek
Leżący obok krzyża
Okryty wilgotnym mchem
Przypomina o przemijaniu

A Mur z ciemnego kamienia
Podobny do ściany płaczu
Wciąż prosi o proste psalmy
W intencji dawno odeszłych

I tylko w starym dębie
Niby duchy przeszłości
Wołają głosy sumienia
Których dziś nikt nie słyszy

Tyle po Nich zostało,
Ile pozostało ich w nas

Wiersz poświęcam miejscom na Wołyniu, w których kiedyś kwitło życie, a które pozostały dzisiaj tylko w ludzkiej pamięci
Berlin, listopad 2010

Serce dla Grodna

Stanąłem bosymi stopami
Na skąpanym w słońcu
Złotopiaszczystym brzegu
Leniwie płynącego Niemna.

W niespokojnym nurcie,
Jak w otwartej księdze,
Zobaczyłem przeszłość
Zapisaną znakami czasu.

Historię ludzkiego losu
Na wieczność połączyła,
W niezmiennym korycie,
Kresowa, wierna rzeka.

I to miasto, wspaniałe,
Jak zawsze dumne,
Nasiąknięte duchem
W sercach zrodzonej
Naszej polskiej kultury.

Na każdym rogu ulicy,
W każdej otwartej bramie,
Gościnne słowa grodzian,
Polskojęzyczne – witamy!

Odcisnąłem bosymi stopami,
Na złotopiaszczystym brzegu
Leniwie płynącego Niemna,
Znak mojego „ jestem”
Moją małą, polską tęsknotę.

Berlin 04.12. 2008

A nad Bugiem…

A nad Bugiem unosi się mgiełka
I nikt nie pyta do kogo należy
Po jednej stronie płacząca wierzba
Po drugiej zapach rosnącej macierzy.

Nad brzegami słońce leży cieniem
I nikt promieni o paszport nie prosi
Po jednej stronie ptaki wiją gniazda,
Po drugiej…, stada żubrów, łosi.

Zaś w jego lustrze niebo się przegląda
Nikt mu nie zabrania, całe lustro wolne.
Po jednej stronie księżyc srebrny płowy
Po drugiej gwiazdy, niby wojsko polne.

I tylko melodia z każdego brzegu inna
Nikt jej nie może zagłuszyć, wyciszyć
Po jednej stronie tęsknota za Polską
A po tej drugiej, polską mowę słyszysz.

Berlin, 27.09.2009

Wilno

Te małe, brukowe uliczki
Żywe w słowie wieszcza
Kamienie nieco wytarte
Po którym stąpał Adam
Ku swojej wielkiej sławie
Pachnące duchem epoki.

Ta „Ostra święta Brama”
Ostoja Panienki Wileńskiej
Schody nieco skrzypiące
Od wieków takie same,
Niosące radość wiernym
Spieszącym ku światłu.

Te polskowierne kościoły,
Domy spowite modlitwą.
Miejsca wiecznej ciszy
Gdzie czasem słychać głosy
Szeptu dawnej już historii,
W psalmach dziękczynnych.

I ten grób pośród Krzyży.
Napis na czarnej płycie
-„Matka i Serce Syna” –
Ten śpiący snem pokoju
Symbol polskiego świtu,
Twórca naszych Legionów.

Jakże znaną polszczyzną
Rozmawia historia Wilna
Karmiąc chlebem wiślanym,
Pachnąc maciejką po zmroku
Lub jaśminem o poranku.
Powtarzając z tęsknotą.
„Panno, co jasnej bronisz…”

I to jest właśnie Wilno.

Berlin, 11.03. 2009

Krawaty / Krawatten

P1170191To drzewo krawatów jest dziełem Artusa Unival i umieszczone zostało przez artystę na Böhmischer Platz w Berlinie jako zachęta do dziwienia się – za mało się dziwimy, stwierdził Unival i powiesił na wieszaku 777 krawatów. Są one jednak również protestem. “Krawat symbolizuje człowieka władzy – bankiera, menadżera, inwestora. To oni sprawili, że Berlin, a teraz akurat okolica Richard Platz pada właśnie ofiarą gentryfikacji”.

Artus Unival hätte gern, dass Menschen sich mehr wundern, Dinge wieder infrage stellen. Also hat er in Berlin-Neukölln Krawatten aufgehängt. „Der Schlips sei Metapher für Machtmenschen wie Manager, Politiker und Immobilienmakler. Denen haben wir zu verdanken, dass die Mieten steigen und die Gentrifizierung auch in Rixdorf angekommen ist“.

P1170192O gentryfikacji Berlina już tu pisałam, bo sama padłam jej ofiarą. Pisałam też już o tej ślicznej niezwykłej dzielnicy naszego miasta, zwanej Rixdorf czyli Ryszardowo. Ponieważ jednak tekst ukazał się na moim poprzednim blogu, pozwolę go tu sobie jeszcze raz zamieścić.

P1170193Rixdorf ma też drugą nazwę – Czeska Wioska – Böhmisches Dorf. Gdy w zeszłym roku postanowiłam ją (po raz kolejny zresztą) opisać, pojechałam zobaczyć, co się w Czeskiej Wiosce przez lata zmieniło. Zaczęło się od rozczarowania, bo nie znalazłam szyldu z nazwą ulicy “Mala ulica”. NIE BYŁO! Och, Los naprawdę bywa paskudny.

Rixdorf6_KirchgasseCS

To właśnie była, w czasach braci morawskich i do niedawna (znowu) “Mala ulica”.

Podobno na ów szyld wjechał samochód i go zniszczył. Tak mi powiedziały panie w starej szkole braci morawskich, gdzie od kilku lat mieści się muzeum. Poza tym na Rixdorfie niewiele się zmienia.  Będzie inaczej jak na dobre wejdą gentryfikatorzy, a za nimi ich bogaci sponsorzy. Unival już to czuje, ja, człowiek z zewnątrz, jeszcze nie.

“Rixdorf czyli Ryszardów to jedna z licznych wsi berlińskich – i proszę mnie nie poprawiać! – berlińskich a nie podberlińskich. Jak każde wielkie miasto tak i Berlin rozrastał się, pożerając okoliczne wioski i miasteczka, ale w Berlinie ta ongiś wiejska struktura wcale nie zaniknęła.  Kilkanaście dzielnic Berlina nosi wiejskie nazwy, a wcale często są to rzeczywiste wioski zakonserwowane wewnątrz organizmu miejskiego: Britz, Rudow, Wittenau, Reinickendorf, Lübars, Glienicke, Kladow, Zehlendorf, Dahlem… Centrum takiej miejskiej wioski jest mały kościół z cmentarzem, rozległy plac ocieniony wielkimi drzewami, wioskowa knajpa, zwana zazwyczaj “Krug” czyli dzbanek, pobliski dwór i kilka lub kilkanaście niewielkich domów, ni to wiejskich ni miejskich.
Rixdorf leży w samym sercu Nowej Kolonii czyli dzielnicy Neukölln, nazywał się kiedyś Richardsdorp i został założony w średniowieczu przez mnichów-rycerzy z zakonu Joannitów, do których należało prawie całe dzisiejsze Neukölln, podobnie jak pobliski Tempelhof należał do Templariuszy. Jednakże Rixdorf w swej dzisiejszej postaci powstał kilkaset lat później, dokładnie 14 czerwca 1737 roku, kiedy to król Fryderyk Wilhelm osadził tu uciekających z Czech przed prześladowaniami braci morawskich. Nadał im ziemię, prawo budowy miasta i zagwarantował wolność religijną.

Rixdorf1755

Tak na marginesie nasuwa się uwaga, że państwo pruskie, które w historii Polski tak źle się zapisało, cechowała nie pozbawiona wprawdzie kupieckiej kalkulacji, ale jednak znamienna tolerancja. Kolejni królowie pruscy przygarniali pod swe opiekuńcze skrzydła różnych prześladowanych: starowierów czyli filiponów na Mazurach, hugonotów i braci czeskich czyli morawian w Brandenburgii. Rixdorf do dziś nazywa się w języku ludowym “czeską wioską” (böhmisches Dorf), co zresztą miało ongiś pejoratywny wydźwięk. Wioska czeska (podobnie jak zamek w Hiszpanii) była z jednej strony synonimem polskiego zamku na lodzie, z drugiej jednak czegoś dziwacznego i nieznanego, istnieje też określenie “böhmisch einkaufen” – kupować po czesku czyli… kraść.

Jeżeli chcemy zwiedzić Rixdorf, musimy dojechać linią metra numer 7 do stacji Rathaus Neukölln i stąd pójść na piechotę Richardstrasse do Richard Platz. U wejścia na Richardstrasse wisi szyld: Rixdorf. Po drodze miniemy maleńki kościółek braci morawskich – uwaga! wcale nie wygląda jak kościół, tylko jak piętrowy domek XVIII-wieczny z wolnostojącą drewnianą dzwonnicą. Pastor Krebs – doktor historii – jest wielkim przyjacielem Polaków, zajmuje się historią kościołów w Europie Wschodniej i … gra na rogu. O 10 rano w niedzielę można przyjść na mszę i w małej salce, która służy jako kaplica przeczytać po czesku maksymę Jana Husa, patrona morawian: Verny křestane hledej pravdy, slyš pravdu, uč se pravdě, miluj pravdu, prav pravdu, drž pravdu, braň pravdu až do smrti.
Nic dodać, nic ująć!

Od Richardstrasse odchodzi wąski i długi zaułek zwany dziś Kirchengasse, który, jak głosi tablica, do roku 1912 nazywał się po czesku “Mala ulica”. Na zakręcie Małej ulicy stoi budynek parafialny i szkolny braci, dziś już nie używany w tej funkcji, a przed nim pomnik dobrego króla Fryderyka Wilhelma-Dobroczyńcy, wzniesiony przez wdzięcznych potomków uciekinierów. Na rogu Małej ulicy i Richardstrasse – kamień pamiątkowy ku czci Comeniusa-Komeńskiego, najważniejszego przywódcy duchowego morawian. Richardstrasse dochodzimy do wielkiego placu, ze znakomicie zachowaną i do dziś czynną kuźnią. Na południowej pierzei placu znajduje się niemal równie stare przedsiębiorstwo wynajmu powozów i kolejny kościół, tym razem ewangelicko-luterańsko-morawski. W sumie w maleńkim Rixdorfie jest 7 różnych parafii – dwie większe: katolicka i ewangelicka i aż 5 różnych tzw. wolnych kościołów protestanckich.

Z Richard Platz przez Karl-Marx-Platz wracamy do ‘normalnego’ miasta. Na zakończenie niedzielnego spaceru możemy zjeść ‘brunch’ w ‘Cafe Rix’, najładniejszej knajpce w całym Neukölln (Karl-Marx-Str. 141) albo, kawałek dalej i cztery razy taniej, kupić sobie pierwszego w Berlinie jarskiego kebaba.”

17 czerwca 2012 roku, Rixdorf obchodził 275 lat istnienia.

Tekst został opublikowany latem 2012 roku na blogu Qra czyli Nowa Kura, kuchnia i kultura. Blog już nie istnieje.

Zdjęcia krawatów i pomysł na wpis: Dorota Cygan, tekst i zdjęcia z czeskiej wioski: Ewa Maria Slaska

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Schanah towah! Shanah Tovah & Hag sameach!Gutes neues Jahr! Good Year! Gut Johr!
Schanah towah umetukah! Gutes und süßes neues Jahr!
A Good and Sweet Year.
Radosnego i spokojnego świętowania!

Leschana towa tikatewu!
Möget ihr eingeschrieben werden (ins Buch des Lebens) für ein gutes Jahr!
May you be inscribed (in the Book of Life) for a good year.
Abyście byli zapisani na dobry rok

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Mascha Kaléko, Kadisz

Krwawy krzyk wznoszą maki nad Polski zielony step
W czerni leśnych ostępów Polski czai się śmierć.
Pożółkłe stogi gniją,
Ci, co je siali, nie żyją,
Bledną matki tułacze,
Dzieci wołają z płaczem
O chleb

Ze swych gniazd wygnane ptaki umilkły, żaden nie śpiewa.
Wznosząc w górę gałęzie lamentują drzewa,
A gdy ku Wiśle się chylą z szeptem i szelestem
Na wschód wicher unosi ich rozpaczliwą pieśń,
Z brodatych Żydów modlitewnym gestem.
Drżą rozległe, krwią nasiąkłe ziemie,
Płaczą kamienie.

Kto w tym roku dąć będzie w szofar, jak każe prawo,
Zamilkłym błagalnikom, pod zwiędłą murawą,
Setkom tysięcy, co imion nie mają na grobie,
A tylko Bóg jedyny wie, jak kto się zowie.
Siadłszy na sądzie, trwa z niezłomną mocą,
Aby każdego z Księgi Życia skreślić.
Panie, niech drzew wołanie do ciebie doleci.
Ostatnie światło zapalmy dziś nocą.

Tłumaczyła Irena Kuran-Bogucka

Gierymski_Feast_of_trumpets_IAleksander Gierymski, Święto trąbek I (1884), Muzeum Narodowe w Warszawie

Puppendienstag: Olga (2)

sarahEine Mail von Gertraud Pohl:

Liebe Ewa,

die Wahrheit ist, daß alle Träume, die sich für mich mit 18 an diese kleine Puppe Olga gebunden hatten, längst “verblüht” sind und daß allenfalls noch ein Kopf übrig ist, der sich an der Wirklichkeit stößt!

Diese meine Wirklichkeit gleicht zur Zeit derjenigen der alten Gorilla-Dame im Berliner Zoo, die die Gemeinschaft nur von Ferne noch betrachten kann und sich begnügen muß mit den Mahlzeiten, die ihr gereicht werden. Ansonsten ist sie Schauobjekt und wird mit einer “Sprache” überschwemmt, die sie nicht versteht.

Dies ist das Ende der Puppen-Show – wenn sich keine realen Menschen in meinem Leben einfinden, fotografiere ich keine “Köpfe” mehr.

Sehr liebe Grüße

Gertraud

olga-gorilla Und hier meine Antwort:

Liebe Gertraud, ich kann natürlich meine/unsere LeserInnen nicht zwingen, dass sie deine Puppen kommentieren, aber schon bei erstem Post hat sich Anne gemeldet und geschrieben, dass sie von dir und deiner Puppen unheimlich inspiriert ist. Du hast ihr gar geantwortet, dass ihr etwas zusammen machen könnt. Sieh mal: https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/06/25/puppen/

Mach doch was zusammen!

Bei Christine hat Anne wieder geschrieben: https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/07/09/puppendienstag-christine/

Und von mir noch ein Bildchen für dich:

statystyki
Das sind bildlich dargestellte Besucher-Statistiken. Siehst du den höhsten Punkt? Höhesten überhaupt! Das ist der Puppendienstag: Gala & Co:
https://ewamaria2013texts.wordpress.com/2013/08/13/puppendienstag-gala-co/

Ich werde mich freuen, wenn Du dies doch als Anerkennungszeichen siehst und bei uns mit deinen Puppen bleibst. Ich bitte auch die LeserInnen, um Zusprüche. Ich kann den Verdruß verstehen – man schreibt, man bemüht sich, man macht sich Gedanken darüber, was euch gefallen mag und… Ihr schweigt. Schluchz.

Eure

Ewa Maria Slaska

Immer Montags: Der polnische Adel… (1)

Montage lang werden wird jetzt Fragmente eines Texts von Stanislaw K. Kubicki lesen, gespickt mit Anekdoten und Familiengeschichten aus der Welt, die es nicht mehr gibt. Merkwürdigerweise werden im Text auch Slaski & Co vorkommen, meine Schwiegermutter meint jedoch, dass es nicht “unsere Slascy” sind, sondern die aus Großpolen, die nicht zur Familie gehören, da unsere allesamt, obwohl sie nach dem Krieg in Großpolen wohnten, aus Kleinpolen stammen.

Wenn im Text von “Kubicki” die Rede ist, gemeint ist der Maler, der Autors Vater war.

Der Polnische Adel aus dem Blickwinkel eines 1936 10-jährigen deutschen Knirpses

Der alte Taczanowski

Den alten Grafen Taczanowski habe ich natürlich nicht mehr kennen gelernt; er dürfte in den Zwanzigern das Zeitliche gesegnet haben. So kann ich nur weitergeben, was in der Familie so kursierte. Die Verbindung der Familie Kubicki zum alten Taczanowski ist mir unbekannt, verlief aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über unseren Großvater Witalis.

Stanisław Kubicki, mein Vater, verbrachte als Oberschüler und junger Mann etliche Urlaube auf dem Gut des alten Grafen in Ostrowo. Von dort meldete die lokale Presse mitunter sensationelle Ereignisse, beispielsweise, daß der junge Kubicki auf seinem Pferd stehend durch die Stadt geritten sei. Das las auch Großvater Witalis, der not amused war, weil solchen Kindereien weniger zugeneigt als der alte Graf, der selbst Gegenstand etlicher skandalöser Ereignisse gewesen sein soll.

Taczanowski war enorm reich und soll in Pariser Casinos einige seiner Güter verspielt haben, angeblich nur, um den Prince of Wales auszustechen. Schließlich sei er teilentmündigt worden, um wenigstens etwas für die Erben zu retten. Ostrowo war darunter.

In Posen stand er einmal – so die Fama – vor Gericht, weil er mit seinem Monokel im Auge und in gebückter Haltung, um besser sehen zu können, die nackten Fesseln – mehr war eh nicht entblößt – einer Dekorateuse im Schaufenster inspiziert hatte. Den Richter, der ihn einen „alten geilen Bock“ nannte, verklagte er angeblich wegen „alt“ – „geil“ blieb hingegen unbeanstandet.

Noch deftiger war ein Ereignis auf einer Fahrt von Posen nach Berlin. Er, der Graf, kannte die Strecke und wußte, daß der Zug in Bentschen einen längeren Aufenthalt haben würde. Also zog er schon mal eine Zigarre aus seinem Etui und bereitete sie vor. Ein Mitreisender beschwerte sich, daß er im Nichtraucher paffen wolle. Der Graf bemerkte zurecht, daß er das ja gar nicht tue, doch der andere insistierte: „Aber Sie machen doch die Anstalten dazu.“ Die Bahn hielt, der Graf stieg aus und qualmte – wie gewohnt – auf dem Perron; der andere holte sich eine Zeitung. Als der Zug wieder anfuhr, breitete dieser sein Journal aus, und der Graf empörte sich nun seinerseits lauthals, „Es sei doch ungeheuerlich, hier im Abteil scheißen zu wollen.“ Der andere war entsetzt. Wie er denn darauf käme? Und der Graf beteuerte: „Aber Sie machen doch die Anstalten dazu.“ Das mag sich ziemlich stark anhören, aber der Graf war so gebaut, daß die Dinge als glaubhaft kolportiert werden können.

Seinen vermutlich letzten Urlaub in Ostrowo verbrachte Kubicki im Sommer 1914. Er berichtete darüber seiner späteren Frau:

[…] Hier ist alles sehr feudal, der alte Graf mit Monokel – schreib durchaus “Comte” auf die Adresse, die Leute legen Wert darauf. Außer dem Alten, zwei Söhne und eine Tochter (verheiratet) mit zwei allerliebsten Kindern. Schöner Park, Wald und angenehme Gegend. Schloß ist altertümlich, ein Teil barock, der andere gotisch; ich wohne wie im Kloster im gotischen Flügel. Ich schreib alles so durcheinander, daß Du Dich kaum zurecht finden wirst, schadet nichts!

Ich hab’ noch eine Bitte: schick’ mir doch sofort folgende Bücher, wenn Du sie nicht selbst brauchst:  Strindberg die 4 Bde. / Bierbaum „Stilpe“, „Irrgärten und Reife Früchte“ [gemeint ist wohl: „Irrgarten der Liebe“] / Wyspianski (was da ist) / Ibsen die 3 Bde. (einen hat Janek). Ich will Propaganda für Moderne machen. […]

Kubicki fühlte sich dort also durchaus zuhause.

Der alte Graf war im übrigen dafür bekannt, ein Gourmet par excellence gewesen zu sein. Wenn das Essen besonders gut war – so wurde berichtet – ließ er die Köchin kommen, schnalzte deutlich mit der Zunge und schnipste links mit Daumen und Zeigefinger: „Vorzüglich!“ war sein höchstes Lob. Als die Köchin eines Tages einen Briefträger heiratete, setzte er, um seine Fee nicht zu verlieren, durch, daß dieser nach Ostrowo versetzt wurde.

Der Graf soll schließlich beim Verzehr einer besonders leckeren Birne verstorben sein. Als er zubeißen wollte, bemerkte er auf ihr eine aggressive Wespe, die ihm unmittelbar – noch bevor er den Mund schließen konnte – in den Rachen stach. Der schwoll an, und der Graf erstickte. Eine scheußliche Vorstellung. Gott verzeihe diesem Original alles…!

Fortsetzung folgt


Frühere Bezüge auf diese Erinnerungen befinden sich in den Publikati-onen von Lidia Głuchowska:

1. Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanislaw Kubicki 1910-1945. Gebr.-Mann Verlag. Berlin 2007
2. (Trans)regionalne uniwersum. „Rodzinna Europa” i Paneuropa – arystokracja i awangarda = (Trans)regionales Universum. „Familie Europa” und Paneuropa – Aristokratie und Avantgarde. Pro Libris 2 (31) (2010), S. 6-12.
3. Worek cukru, czyli o awangardzie i nie tylko artystycznych cudach współpracy polsko-niemieckiej = Ein Sack Zucker. Über die Avantgarde und die nicht nur künstlerischen Wunder der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Pro Libris 3 (28) (2009), S. 70-81.

Poetry – Poezja – Poesie / Seamus Heaney

Seamus Heaney. Received the Nobel Prize for Literature in 1995. Two years ago he died in age of 74.

Do we know his poetry? Says it us something, when reading, that “Irish prime minister Enda Kenny compares him to Joyce, Yeats, Shaw and Beckett”. Prime ministers are obliged to says things like that. Or like taht: “His poetry detailed Ireland’s rural past and its violent sectarian strife”.

What we know about Ireland at all? Green green are the fields of Ireland. Stone churches. Elves. Bombs. Big famine. Saint Patrick Day. Blommsday. Green. Joyce. Rain. Rain. Rain.

Rain. Big famine. Potatos in a hand of father. The cold smell of potato mould.

Digging

Between my finger and my thumb
The squat pen rests; snug as a gun.

Under my window, a clean rasping sound
When the spade sinks into gravelly ground:
My father, digging. I look down

Till his straining rump among the flowerbeds
Bends low, comes up twenty years away
Stooping in rhythm through potato drills
Where he was digging.

The coarse boot nestled on the lug, the shaft
Against the inside knee was levered firmly.
He rooted out tall tops, buried the bright edge deep
To scatter new potatoes that we picked,
Loving their cool hardness in our hands.

By God, the old man could handle a spade.
Just like his old man.

My grandfather cut more turf in a day
Than any other man on Toner’s bog.
Once I carried him milk in a bottle
Corked sloppily with paper. He straightened up
To drink it, then fell to right away
Nicking and slicing neatly, heaving sods
Over his shoulder, going down and down
For the good turf. Digging.

The cold smell of potato mould, the squelch and slap
Of soggy peat, the curt cuts of an edge
Through living roots awaken in my head.
But I’ve no spade to follow men like them.

Between my finger and my thumb
The squat pen rests.
I’ll dig with it.

***
Kopać

Pomiędzy kciukiem a wskazującym palcem
Tkwi przysadziste pióro; jak spluwa w garści.

Pod oknem przenikliwie zgrzyta
Wbijana w piach i żwir łopata –
To ojciec, kopie. Ja z góry patrzę

Aż jego naprężony wśród rabatek grzbiet
Zegnie się – i podniesie młodszy o dwadzieścia lat
I będzie się pochylał w rytmie kartoflanych bruzd,
Gdzie chodził kopać.

But stawiał na krawędzi, trzonek
Oparty o kolano był mocną dźwignią.
A on obrywał łęty, wbijał błyszczące ostrze
I wysypywał młode kartofle, któreśmy zbierali –
Lubiliśmy ich twardość oraz chłód.

Bóg świadkiem, staruszek umiał trzymać szpadel.
Tak jak i jego ojciec.

Tyle torfu co dziadek w jeden dzień
Nie wyciął żaden kopacz na Tonerowym bagnie.
Kiedyś zaniosłem mu butelkę mleka
Zakorkowaną byle jak papierem. Przerwał
Żeby je wypić, i dalejże znakować torf
I ciąć na równe kostki, i rzucać darń
Za siebie, i schodzić coraz głębiej
Po dobry torf. I kopać.

Ten zimny zapach kartofliska, plaskanie i chlupoty
Namokłego torfu, i ciach-ciach przecinanie
Żywych korzeni, to wszystko staje przed oczami.
Ale ja nie mam szpadla, żeby robić to, co oni.

Pomiędzy kciukiem a palcem wskazującym
Tkwi przysadziste pióro.
Nim będę kopać.

Przełożył Piotr Sommer

***
Graben

An Daumen und Finger schmiegt sich sehr
Stämmig die Feder; fest wie ein Gewehr.

Ein sauberes Scharren klingt zu mir herein.
Ein Spaten dringt in kiesigen Boden ein:
Mein Vater beim Graben. Ich guck, bis sein

Angespannter Rumpf zwischen den Blumenbeeten
Sich beugt, sich wieder hebt vor zwanzig Jahren:
Sein Auf und Ab in Kartoffelfurchen,
Wo er damals grub.

Der grobe Stiefel trat das Blatt, der Stiel,
Innen ans Knie geschmiegt, hebelte wuchti.
Er stemmte hohes Kraut um, rammte den blanken Szahl
Und legte neue Knollen bloß. Wir lasen sie,
Liebten die kühle Härte in unseren Händen.

Bei Gott, der Alte wußte den Spaten zu führen.
Genau wie sein Alter.

Großvater stach mehr Torf an einem Tag
Als irgend jemand sonst in Toners Moor.
Einmal brachte ich ihm eine Flasche Milch,
Nur mit Papier verpfropft. Er reckte sich.

Trank aus, und dann legte er sofort wieder los,
Hob sauber zugeschnittene Soden ab, warf sie
Über die Schulter, bohrte sich tief und tiefer,
Bis hin zum guten Torf. Er grub.

Der kalte Duft von Humus, der Quaatsch und Schmatz
Durchweichten Torfs, das Hacken einer Schneide
In Wurzelfleisch werden in mir wach.
Doch um ein Mann wie sie zu sein, fehlt mir der Spaten.

An Daumen und Finger schmiegt sich sehr
Stämmig die Feder.
Mit ihr werde ich graben

übersetzt von Giovanni Bandini und Ditte König /Ausgewählte Werke, Carl Hanser Verlag 1995