Poezja – Poetry – Poesie / Tuwim

2013 to rok Tuwima. Niezależnie od tego, czy Sejm tak chciał (a w końcu jednak chciał), albo czy Młodzieszy Wrzehpolskiej się to podoba czy nie (się nie podoba).  Poeta urodził się w roku 1894, zmarł w 1953. Ale jest inny powód, dla którego obchodzimy rok tuwimowski. Przed stu laty – 6 stycznia 2013 roku – Kurier Warszawski opublikował wiersz Prośba. Autor miał wtedy 18 lat i była to jego pierwsza publikacja. Wiersz, który dziś publikuję – Berlin 1913 – powstał dopiero kilkanaście lat później, ale chyba jasne jest, dlaczego z całego bogactwa wierszy Tuwima wybrałam właśnie ten.

Julian Tuwim, Berlin 1913, śpiewa Leszek Długosz, muzyka Leszek Długosz albo Zygmunt Konieczny, źródła plączą się w zeznaniach.

O, smętne, śnieżne, nevermore!
Dni utracone, ukochane!
Widzę cię znów w Cafe du Nord
W mroźny, mglisty poranek.

Strach, słodki strach od stóp do głów,
Dygot błękitnych, czułych nerwów,
I sen był znów, i list był znów:
Mgła legendarnych perfum.

Lecz nie ma mnie i nie ma mnie,
I nigdy w życiu mnie nie będzie.
Zostanę w liście, zostanę w śnie,
W tkliwej, śnieżnej legendzie.

Nic o tym nie wiesz. Czekasz, drżąc.
Dzień sennie sypie się i szepce.
Ach, serce moje i młodość mą
W srebrnej nosisz torebce.

Wczoraj? A co to było? Tak:
Carmen, kareta, wino, walce…
Mignęło w oczach. Nie – to ptak,
Wyszyty na woalce.

Pusto i ciepło w tym Cafe.
Zima się w oknie szronem perli.
Nie przyjdę. Idź. Nie spotkasz mnie.
… Wielki, Wielki jest Berlin.

Wiersz powstał w roku 1926. Podobno poeta nie znał Berlina, ani w roku 1913 ani 1926. Podobno było to miasto symbol wolności twórczej i mit pięknej epoki.

Oh klägliches verschneites nevermore!
Verlorene geliebte Tage!
Ich seh´dich erneut im Café du Nord
An einem frostigen Morgen im Nebel.

Angst, süßer Angst, vom Scheitel bis zur Sohle.
Ein Zittern der blauen, empfindsamen Nerven.
Und der Traum war wieder da, und der Brief war wieder da:
Der Nebel der legänderem Pärfume.

Doch ich bin nicht da und bin nicht da,
und nie im Leben werde ich da sein.
Ich bleibe im Brief, ich bleibe im Traum,
in der zärtlichen, verschneiten Legende.

Nichts weißt du darüber. Du wartest zitternd.
Der Tag plätschert schlaftrunken dahin und flüstert.
Ach, mein Herz und meine Jugend
trägst du in einer silbernen Handtasche.

Gestern? Und was war das? Ja:
Carmen, Kutsche, Wein, Walzer…
Es blinkte in den Augen. Nein – es war ein Vogel,
Gestickt an einem Hutschleier.

Leer und warm ist´s in diesem Café.
Der Winter perlt am Fenster mit Rauhreif.
Ich komme nicht. Du triffst mich nicht.
… Groß, groß ist Berlin.

Übersetzt RL Andreas, wobei RL “Reiseleiter” bedeutet. Er ist nämlich einer.

Oh, dismal, snowy nevermore!
Days lost and adored!
I see you again in the Café du Nord
On a frosty, foggy morn.

Fear, sweet fear from head to toe,
The quiver of blue and tender nerves,
A dream came so, and a letter came so:
Fog of legendary perfumes.

Though I am not and I am not,
And I will never be.
In a letter caught; in a dream, caught
In a gentle, snowy mythology.

You know not of this. Only wait, trembling.
As the day sleepily spills and whispers.
Oh, this heart of mine, this youth,
You carry with you in your silver purse.

Yesterday? But what was that?
Carmen, coaches, wine, and waltzes…
Flash before my eyes. No – a bird,
Sewn onto the veil around your hat.

It’s empty and warm in this Café.
Winter frosts the glass like skin,
I won’t come. You won’t see me. Go away.
…Great, great is the city of Berlin.

Translation Pacze Moj

Eine alte Dame und das Boxen

RIMG0077Gestern habe ich beim Boxen gelesen, heute kann man es selber lesen und, falls gewünscht, selber boxen…
Ich danke Werner Kastor für seine wunderbare Idee, das Boxen und das Lesen zu verbinden
🙂

Photo: Krzysztof Pukański 28. Juni 2013 Ufer Studios

Ewa Maria Slaska, Eine alte Dame und das Boxen

Ich habe eingeheiratet in die Geschichte Polens. In vielerlei Hinsicht. Nehmen wir zum Beispiel Palatinen oder gar „comes palatinen“, das heißt Pfalzgrafen – also die „im Palast bzw. bei Hofe“. Die Familie meines Mannes gehörte seit dem 12. Jh. zu den polnischen Pfalzgrafen, dh. wäre der König krank oder tot, oder außer Landes, würde ein Pfalzgraf seine Funktion ausüben. Es wurde mir so nebenbei beim ersten Besuch bei der Geschlechtsältesten mitgeteilt. Nicht etwa, um damit zu protzen, um Gottes Willen! Einfach so. Allerdings war das verlorene Liebesmüh, weil ich zwar das Wort  kannte, aus dem Lateinischen, aber nicht wusste, was es wirklich bedeutet. Irgendwelche alte Römer…

Und das war so.

Vor dem ersten Besuch bei der Pfalzgräfin musste ich ernsthaft überlegen, ob ich tatsächlich nur eine Viertelstunde bleiben soll, da es immer hieß: „der erster Besuch darf nicht länger als 15 Minuten dauern, die Frau behält ihren Hut an und zieht nur die Handschuhe aus“.

Es war im kommunistischen Polen. Hut und Handschuhe wirkten – so wie sie waren – total altmodisch. Oder provinziell, wenn man`s will. Erst später, als ich schon zur Familie gehörte, wurde ich – wohlgemerkt von einer Familienschneiderin! –  belehrt, dass ab Mitte August ein Filzhut zu tragen wäre und Lederhandschuhe. Kein Organzakleid, sondern Tweed und dünne Wolle.

Phi, Organzakleid. Handschuhe glaceé. Filzhut. Ich saß an einem Biedermayer-Tisch, nippte den Tee aus breiten Porzellantassen und schaute die Frau, die mir gegenüber saß, im Geiste mit breitgeöffnetem Mund an. Solche Frauen gab es einfach nicht. Ihre Adlernase, die hohe Stirn, grüne Augen, weißer Spitzenkragen am schwarzen Seidenkleid, eine Kamee…

Ich habe meinen Mann an der Uni kennengelernt. So wie es sich gehört. Er war Bruder meiner Studienkommilitonin gewesen. Mädchen aus einem Adelshause lernten so ihre zukünftigen Ehemänner kennen. In der Bibliothek und nicht in der Diskothek.

Es ist mehr als 40 Jahre her. Ich weiß nicht mehr, weshalb ich bei diesem ersten Besuch total allein war. Aber ich war allein. Und unvorbereitet. Weder auf die Schwiegermutter meiner Schwiegermutter, noch auf das Abendbrot, und am wenigsten auf Boxen und Geschichte Polens.

Mindestens eine Sache hat sich an dem Abend sofort geklärt: Mir wurde gleich gesagt, dass ich zum Abendessen bleibe. Die Sache mit den 15 Minuten. Dies hätte auch geholfen, was ich mit dem Hut und den Handschuhen hatte machen sollen. Vorausgesetzt, ich  hätte welche angehabt… Nun, ich blieb also zum Abendbrot.

Schon um das Abendbrot zu beschreiben, muss ich weit ausholen. Und danach wieder einmal, noch weiter. Zum Essen gab es Brot und Butter, und Wurst, und Schinken, und Sülze, und Kessler…  Fleisch und Wurstware. Und Fleisch und Wurstware. Und Fleisch… Über dem Tisch ein Kelim, drauf die Säbel und Ahnen-Porträts, deren Augen mich vorwurfsvoll anschauten. Zu recht. Ich gehörte nicht hierhin. Ich war fremd. Jüdisch. Blasphemisch. Anarchistisch. Linksorientiert. Frech. Das alles wusste ich noch nicht, nicht desto trotz  warf es einen langen Schatten auf die Gegenwart und Zukunft.

Nach dem Essen schaltete die Großmutter das Radio an. Wir sollten versuchen, etwas über Boxen zu erfahren!

Boxen? Boxen? Eine total verpönte Sache. Eine brutale Männerangelegenheit für die Unterschicht, Schweiß, Blut, Sand. So waren die Zeiten. Sogar den Rocky gab es noch nicht. Der Film war erst 1976 Kassenschlager und gewann im Folgejahr drei Oscars.  Es war aber erst der 1. Oktober 1975. Muhammad Ali kämpfte gegen Joe Frazier.

„It’s gonna be a thrilla // and a chilla // and a killa // when I get the gorilla // in Manila“  – das war gerade dieser Kampf.

Bist du für Clay oder für Frazier? – fragt die elegante alte Dame, indem sie mir den Tee aus der Porzellankanne „Maria weiß” eingoss. Rosenthal, sagte sie. Offensichtlich hatte sie die Tatsache nicht wahrnehmen wollen, dass Cassius Clay  Mohammedaner wurde und jetzt Muhammad Ali hieß. Die weiße Maria war ein Hochzeitgeschenk… Irgendwann sollen wir es besitzen. Be-sitzen ist jedoch ein weites Feld. Jetzt sitze ich nur, ohne Be-, auf einem Biedermeier-Sofa, mir ist nach Pipi, habe aber keine Mut, danach zu fragen. Wie fragt man so was?

– Clay, antwortete ich.
Ja nie jestem Filip Clay, ja nie jestem Doris Day, ja nie jestem także Frank Sinatra – sang polnischer Liedermacher Bohdan Łazuka vor über zehn Jahren. 1967 als ich noch in der Schule war. Ich bin kein Philip Clay, ich bin keine Doris Day, ich bin gar kein Frank Sinatra…  Damals dachte ich, dass Łazuka über den Boxer Clay, also zukünftigen Muhammad Ali singt. Erst viel später wurde mir klar, dass Filip Clay ein französischer Sänger war.  Irrungen, Wirrungen …
Eine Stunde lang versuchen wir in BBC Berichte aus Araneta Coliseum zu erhaschen. Heute lese ich, dass in die ganze Welt gesendet wurde. Aber ob es in Polen zulässig war? Ich bezweifle es. Natürlich hätte Muhammad Ali in der VR Polen beliebt sein müssen – als derjenige, der gegen den Vietnamkrieg protestierte. War er es aber? Ich habe keine Ahnung und das  Internet hilft nicht dabei. Erst ein Boxen-Journalist hat mich darüber informiert, dass er tatsächlich der Regime-Liebling war. Nicht aber so Liebling, dass man seinen Kampf zeigte. Der Radioempfang war erbärmlich, es knirschte und rasselte. Der Kampf selbst entsprach all dem, was ich vom Boxen dachte. Blut, Schweiß, Ekel. Am Ende sagte der Reporter über Fraiziers Auge, „Jesus! Dieser Ali, ein richtiger gorilla in Manila“.

Ich glaube, ich hätte selber nicht gewagt, zu fragen, wie es möglich war, dass die feinste und vornehmste Dame, die ich je in meinem Leben traf – bis heute! – sich fürs Boxen interessierte. Aber gemeinsames Boxenzuhören hat uns näher gebracht. Nach dem Kampf, der… – übrigens, wer hat eigentlich damals gewonnen? Weiß es jemand? Ja klar, Muhammad Ali. Nein, nicht Frazier. Es gab 14 Runden!  Während des Berichts ging die Dame mal Pippi, d.h. ich konnte es auch. Und nach dem Kampf machte sie das Fenster auf und sagte, ich darf RAUCHEN!  Danach redeten wir miteinander. Stundenlang. Im Laufe dieses Abends, der allmählich Nacht wurde, erfuhr ich das ganze Ausmaß der Geschichte, in die ich einheiraten mochte, wollte, sollte, Angst hatte …

Sie hat ihren Mann schon vor dem Krieg geheiratet. Er war ein polnischer Offizier, sie ein Mädchen aus einem vornehmen adeligen Haus, Schwester seines Militärkameraden. Sie haben sich bei einer Hochzeit kennengelernt und als er um sie warb, haben sie bei einem Sommerspaziergang gemeinsam die Sternschuppen fallen sehen. Er dachte sich dabei, dass er sie gern heiraten würde. Und so kam es.  Sie haben ein Gut gekauft oder er hat es bereits gehabt, das weiß ich nicht mehr, und dort gewirtschaftet.  Nach dem Krieg mussten sie vor den Sowjets fliehen. Das Gut war sowieso hin wegen der sog. Boden-Reform. Sie landeten 400 Kilometer weiter, in Großpolen, wo er seit Januar 1946 Direktor der Staatlichen Landsgüter (Państwowe Nieruchomości Ziemskie) in Posen wurde. Nach zwei Jahren wurde er inhaftiert.  1949 begann ein Schauprozess gegen die ehemaligen adligen Guts- und Landbesitzer.  1951 wurde er zu 10 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Saß in Gefängnissen in Posen und Warschau und danach  in Wronki, wo einst auch Rosa Luxemburg gesessen hatte. Danach arbeitete er im Bergbau Andaluzja in Schlesien. Entlassen 1956, wurde er kurz danach rehabilitiert. Vom Entschädigungsgeld hat die Familie einen Fernseher gekauft. Einen der ersten, die man in der Volksrepublik Polen erwerben konnte. Das erste Mal in der VRP gab es ein TV-Programm am 25. Oktober 1952 um 19 Uhr – eine halbe Stunde Musik und Ballett. Aber es hat gedauert, bis sich das Volk einen Fernseher kaufen konnte.

1975 stand der Fernseher immer noch da.

Aber Boxen, frag ich die Gräfin, weshalb Boxen? Am längsten saß er in Wronki. Der Zug kam um 12:27 Uhr in Wronki an, die Besuchszeit begann um 17 Uhr. Sie musste fast fünf Stunden totschlagen. Besonders an Wintertagen könnte man sich nicht in einen Park hinsetzen und lesen. Es gab kein Café, nur ein Restaurant, in dem Wodka trinkende Männer saßen. Keine Frau wagte sich allein in den 50ern in ein Restaurant, in der Provinz schon gar nicht. Manchmal gab es im Kino eine Filmvorführung am Vormittag –  für Schulen, das aber sehr selten. Sie hat zig Mal einen Film gesehen, den ich ja auch kannte – September 1939. So war es. Und auch einen über Jungs, die in den Ruinen mit den Blindgängern spielten.

Und da war dort eine Boxhalle! Es war Amateurboxen, drei Runden. Es boxten Buchhalter und Schullehrer. So ein Fight Club in der Provinz vor einem halben Jahrhundert. Die Eintrittskarten waren billig, es war warm, die Leute, offensichtlich gewohnt, dass da Fremde rein kommen, um Zeit tot zu schlagen, friedlich. Irgendwann sickerte es durch, weshalb ihr Mann im Knast saß. Diese Menschen hätten selbst für Diebstahl schon Verständnis, und erst recht für politische Gefangene. Kein Mensch hatte was gesagt, aber es war klar, er war wer, sie war wer, er war ein Held, man hat ihr dünnen süßen Tee angeboten, manchmal sogar belegtes Brot mit Mettwurst und Zwiebel. Sie lernte es zu genießen. Sie mochte es, dort unter diesen einfachen netten Leuten zu sein.

Zu Hause in Posen war das Leben so unerträglich schwer. Die alte Mutter war da, eine kleine Tochter, noch in der Schule, und der Sohn, der jung geheiratet hatte und dann in einem Flugzeugunfall, dem ersten in Polen, ums Leben kam. Übrig geblieben ist die Witwe mit zwei Kindern. Alle wohnten sie zusammen in einer 2-Zimmer Wohnung.  Eine Zeitlang war sie die alleinige Ernährerin in diesem Haushalt, der voller allzu alter, zu kranker oder zu junger Menschen war. Sie war Ehefrau eines politischen Gefangenen, sie hatte keine Arbeit, verdiente das Geld in Heimarbeit, indem sie Pullover und Socken aus Nesselgarn strickte. Und dann irgendwann starb Stalin, irgendwann konnte man hoffen, dass die Gefangenen entlassen werden. Dann, als sie irgendwann beim Boxen zuschaute, kam jemand in die Halle, den sie bereits kannte: Ein  Boxer, der als Kesselarbeiter im Gefängnis arbeitete. Er kam auf sie zu und flüsterte, ihr Mann werde gleich entlassen, und er, der Boxer, werde sie dorthin begleiten. Und so gingen sie zusammen, der Boxer und die Dame…

Sie liebt Boxen. So einfach ist es.

Kunst und Kampf

Heute… Heute lese ich. Es ist diesmal eine merkwürdige Sache. Der Text, den ich heute lese, wird man morgen hier auf dem Blog finden.  Sonst…

boks-plakatKUNST UND KAMPF IM STUDIO 14

Fightnight Events und Boxring Promotions Ltd. – 28. Juni 2013
Ufer Studios Berlin

ROCKEN, LESEN, SCHAUEN & BOXEN

Die Kapelle Weyerer ist anders. Die Musik ist zwar eingängig, aber doch mit Anspruch. Die Texte sind mal lustig, mal sentimental, aber stets überlegt. Die Arrangements klingen irreführend einfach. Der „Professor“ am Schlagzeug gibt alles – und zwar mit Gefühl. Nick Flade am Keyboard  ist einfach phänomenal. Er hat virtuose Phasen, da sitzt man auf der Stuhlkante oder lehnt sich zurück und macht die Augen zu. Der Chef, Stefan Weyerer, ist eine ganz besondere Nummer. Er macht mit seiner Stimme, was man weder ihm noch ihr zugetraut hätte.Die Süddeutsche hat es in einem Satz zusammengefasst, was ihn ausmacht: “Da steht einer, der die Ungereimtheiten des Lebens besser in Worte fassen kann als alle Söhne Mannheims zusammen…”

Bilder sind jedermanns Sache, nur wenn es auf den Geschmack ankommt, wird es kritisch. Renate Herda hat sehr verschiedene Ansätze. Sie arbeitet heute vorwiegend in ihrem molekularen Stil, zeigt im Uferstudio 14 im Wedding aber Bilder aus mehreren ihrer Schaffensperioden, also unterschiedliche Stile. Meist haben ihre Bilder Witz, es gibt auch oft einen Clou, aber keine Programmbilder. Leider nicht dabei hat sie diesmal ihre Ikonen. Das sind sehr kunstvolle, wertvolle Arbeiten. Wer Spaß an Farben, Formen und Witz hat, der kann sich mit ihren gezeigten Bildern gut eine Weile beschäftigen. Wenn die Zeit nicht reicht, kann man sie auch kaufen.

Ewa Maria Slaska hat was, was vielen deutschen Autoren fehlt. Sie kann ernste Dinge mit Humor behandeln. Sie hat zum Beispiel einen sehr unterhaltsamen Aufsatz zum 60. Todestag Josef Stalins geschrieben. Ewa hat noch eine attraktive Eigenschaft als Autorin. Sie glaubt nicht, dass Unverständliches intellektuell wäre und hält Länge nicht unbedingt für Qualität. Freuen Sie sich auf polnischen Charme im Wedding.

Das Boxen ist exemplarisch im Studio. Wir unterscheiden – Kickboxen und englisches Boxen. Technik, Stile, Stärken, was setzt sich durch? Die Profis zeigen es uns unter lokaler Beteiligung. Kraft ist nicht alles, aber Mut braucht man in jedem Fall. Und Disziplin. Wir werden sehen.

Wiersze babci

Sigil of Scream, którego poznaliśmy już tu jako tajemniczego poetę i pełnego fantazji prozaika, tym razem w roli archeologa wartości kulturalnych.

Wiersze babci

Poniższe wiersze to swego rodzaju białe kruki. Są zapomnianymi perłami polszczyzny – ich szczególne piękno i liryzm nie pozwalają przejść obok nich obojętnie. Postanowiłem opublikować je tutaj, aby uchronić je od zaginięcia, albowiem sądzę, iż znane są aktualnie bardzo niewielu osobom. Wszystkie przedstawione tu wiersze zostały przeze mnie spisane z pamięci, tak jak przedstawiła je mi moja babka, Halina. Pochodzą one z czasów przedwojennych, przynajmniej część z nich znajdowała się wtedy w podręcznikach szkolnych. Dokładne datowanie, czy nazwiska autorów nie są mi jednak, niestety, znane – choć ostatni utwór, jak wierzę, jest autorstwa mojej babci. Sam staram się od kilku lat odnaleźć źródła tych tekstów, lub jakiekolwiek informacje związane z ich genezą – dotychczas jednak nie było mi to dane. W związku z powyższym, prosiłbym każdego z czytelników, który mógłby pomóc w ustaleniu tych informacji, o kontakt.

Przystępując do lektury, warto mieć na uwadze, iż wiele elementów tworzących formę tych utworów, mogło zaniknąć lub ulec przekształceniu w przekazie ustnym. Z tego powodu cała interpunkcja i wersyfikacja zostały przeze mnie powtórnie stworzone, dla potrzeb tego zapisu. Tytuły utworów mają także często charakter roboczy, ponieważ nie wiem, jak brzmiały w rzeczywistości. Miejscami teksty zostały zrekonstruowane, co zostało zaznaczone w nich przy pomocy nawiasów kwadratowych. Utwór Głód nastręczał w tej mierze największych trudności, z uwagi na swą nieharmonijną budowę – możliwe więc, iż nie udało mi się w nim zachować oryginalnego układu wersyfikacji. Moje wątpliwości dotyczą tutaj głównie budowy i położenia szóstej zwrotki. Przy wprowadzaniu własnych poprawek kierowała mną chęć podtrzymania unikalnego charakteru każdego z wierszy. Mam nadzieje, iż udało mi się to osiągnąć, właściwa ocena mych wysiłków należy jednak do czytelnika.

[Wiosna]

Ukołysałaś mnie, wiosno cicha,
Ukołysałaś…
Jestem jak lilia, co w polu wzdycha,
W zadumie cała.
W blaskach się słońca kąpię co rano,
W rosie przejrzystej.
I patrzę w przestrzeń
Łzami zalaną,
Lub w błękit czysty.

Z dala dochodzi cicha muzyka
Brzóz i topoli.
I cichy spokój duszę przenika,
Serce mniej boli.
Nad wodą zwiesza srebrzyste puchy
Wierzba płacząca
I senne brzozy – stoją jak duchy
W blaskach miesiąca.

A nad [głębiami], na ciemnym stawie
Łódź się kołysze.
Sen to, czy jawa?
Nie wiem już prawie
Idąc w tę ciszę…

Opale

Na wyświetlone poświatą dale
Kładą się złudnych blasków opale.
Przed ścichłym sercem kraina czarów
Urokiem błyska z nocnych oparów,

Ach, iść tak ciągle przed siebie nocą,
Kiedy na niebie gwiazdy się złocą!
W duszy nie zgasić swojej tęsknoty
I ukraść gwiazdom ich uśmiech złoty.

Marzenia swoje w blaskach zanurzyć
I nie dać szczęścia swojego zburzyć!
Uściskiem objąć ziemię ojczystą,
W błękitach przetrwać modlitwą czystą.

Rozmawiać nocą mową bez słowa,
Gdy księżyc swoją tarczę już schowa.
I oczy wysłać na senne dale
Gdzie świecą złudnych blasków opale.

 
Głód

Przyszedł…
Na progu chaty przywarował,
Ostatnie kęsy z ust wyjmował,
Przyszedł do naszej chaty głód.

I z każdym dniem,
I z każdą chwilką
Niedola w sercu jak płomień wzrasta.
Nie czas rozpaczać,
Trudno!
Trzeba iść do miasta…

Raz jeszcze wierzbę przytulić przed chatą
Jak za dawnych dni…
Jak za dawnych, minionych
I słonecznych dni…

 A potem? Cóż potem
W świat…
Przestańcież płynąć z oczu
[Natrętne], nieznośne łzy!

 Coraz dalej i dalej,
I sad czerniejący,
I ostre kolce przydrożnego głogu,
I dach słomiany, złotogłowy,
I matka stojąca jak posąg na progu…

Coraz dalej i dalej…
A w sercu ostał się jeno ten zagon ojcowy.
Nie moje ręce będą go orały,
W świat mnie wygnano,
Mnie, tej ziemi syna…
Więc nie bądź [mi gniewny] zagonie ojcowy,
Że ja, choć cię tak kocham, jednak odejść muszę.

Hej, przylecą z wiosną marcową bociany,
Radośnie w gnieździe swoim z rana zaklekocą!
Sroczka płochliwie na płocie zakracze,
Rozkołysze się sad [upojną] wonią wśród nocy!

Tylko ja tego nie będę już widział,
Tylko ja tego już nigdy nie zobaczę…

 O ziemio, która byłaś dla duszy mej chłopskiej
Jedyną prawdziwą i bliską kołyską!
Zostawiam tobie serce,
Proste i uczciwe,
Zostawiam tobie, ziemio moja, wszystko!
I może kiedyś ciężar z ramion moich zrzucę,
Na złoto się zmieni ma dola i praca –
A wtedy, jak bóg na niebie, do ciebie powrócę,
Ziemio matko, do której się zawsze powraca.

Artur-Grottger-GlodArtur Grottger, Głód (rysunek z cyklu Wojna, 1866-1867)

Halina Solska

Zima

Teraz, kiedy już pola bieleją,
Jak dobrze jest marzyć o wiośnie!
O łąkach zalanych słońcem,
O kwiatach pachnących radośnie.

I o tym wszystkim dalekim,
Co gdzieś za nami zostało.

Teraz, kiedy na ziemi
Tak cicho,
Tak pusto,
Tak biało…

PS.
Bóg nie mógł być wszędzie, więc stworzył babcię.
Autor nieznany

Julka auf dem FlowMarkt Neukölln

Jeden zweiten Sonntag / co drugą niedzielę
Textilienmarkt / pchli targ z tkaninami i ciuchami

Berlin Maybachufer

FlowMarkt

Julka (Julia Sokolnicka) ist dabei, vielleicht nicht immer, aber immer öfter und bietet Vintage Fashion an – na targu sprzedaje też Julia Sokolnicka. … to są za każdym razem inne sukienki, mówi, bo one są Vintage – używane, wyszukiwane.

Vintage3 Vintage1 Vintage2Ich gehe am Sonntag dorthin / wybieram się tam w niedzielę i Wam też radzę.

Puppen in Berlin

Eine Puppe gab es schon auf diesem Blog, die deutsche Puppe Adolfa in Danzig, ab heute werden sie öfter kommen. Vor allem dank Gertraud Pohl, Photographin. Heute erst einmal “Bukfenz” – eine kleine Puppe im Britzer Garten.

Es begann so wie auf dem Foto unten. Die Puppe lag zerbrochen auf einer alten Zeitung. Neue Ideen für die Zukunft wurden entwickelt. Die Puppe wurde zusammengeklebt und angezogen. Sie bekam einen Namen, Bukfenz, der auf Ungarisch Purzelbaum bedeutet. Sie bekam auch eigene Tasche, in der sie Gretraud begleitet. Immer wieder wird sie rausgeholt und darf sich die Welt anschauen.

Bukfenz-startWieder bereit für den Sprung

Bin alleine auf einen „Turm“ gestiegen,
es gab kein Zurück, ich konnte nicht fliegen.
Am „Sprungtuch“ wähnt´ ich Vertrauen, Moral
Und Ethik und Glaube, da wagt´ ich den Fall
Und wachte auf nach Jahren der Nacht
Und hab´ eine andre aus mir gemacht
Mit hydropneumatischer Kernfederung.
Wo ist jetzt ein Turm?
Bin bereit für den Sprung!

lalka3 lalka1 lalka2bukfenz-doppel0bukfenz-doppel2bukfenz-doppel1

Doru

Renata Borowczak-Nasseri: Doru (eine Radiosendung)

Musik

 Szene 1

Doru (erzählt):  Ich heiße Doru, bin 13 Jahre alt und komme aus Rumänien, deswegen nennten  mich alle  hier: “Dorumäne”. (Geräusche einer Großstadt-Straße, Autos fahren, hupen) Das hier ist meine Kreuzung.

(Geräusch- Autos bremsen)

Doru: Bitte, bitte, helfen bitte!

(eine Münze fällt klirrend in einen Plastikbecher, dann eine zweite und dritte)

Doru (erzählt): Am Anfang, als ich nach Deutschland gekommen bin, war ich sehr traurig, und habe meine Omi vermisst, aber jetzt finde ich es toll hier, weil ich jeden Tag bei Mc Donald esse!  Und immer, wenn ich ein bisschen traurig bin, schaue ich in meinen Taschenspiegel, welchen ich von meiner Omi bekommen habe, und gleich fühle ich mich besser. Da in dem Spiegel, wohnt mein Freund, er heißt auch Doru, so wie ich. Ich weiß, ihr denkt, dass ich doof bin, und in dem Spiegel mein eigenes Gesicht sehe. Aber ich weiß ganz genau, dass ich es nicht bin, weil immer wenn ich etwas klauen will im Supermarkt oder so, oder aber habe eine andere super coole Idee, schüttelt der Doru im Spiegel traurig den Kopf und verzieht sein Gesicht.

Erzähler:  Doru zückt aus seiner Hosentasche den Spiegel und produziert damit Lichtflecken auf einem aus Stahl und Glas gebauten Wolkenkratzer. Plötzlich blendet ihn die Sonne, die sich in der Glaswand des Hochhauses wiederspiegelt und Doru sieht vor seinen Augen sein Dorf in Rumänien, wie er auf einem gelben Fahrrad sitzend durch ein Kornfeld zu seiner Omi fährt. Die Ampel springt auf grün und die Autos fahren los. (Geräusche: Autos fahren, hupen)  Aber  Doru steht immer noch mitten auf der Kreuzung, sein Blick auf den Lichtfleck gerichtet. Wiktor, ein Geschäftsmann in Anzug und Krawatte, hat es heute sehr eilig. Sein Wagen fährt schnell auf die Kreuzung zu. Doru spielt mit seinem Taschenspiegel, ein Lichtfleck fällt auf Wiktors Gesicht und blendet ihn.

Geräusch: eine Bremsung, ein Reifenquietschen und ein Knall eines Körpers gegen die Karosserie eines Autos, 5 Sekunden Stille.

(laute Rufe)

Frau: Er ist überfahren worden, der Kleine oh, Gott! Hilfe! Polizei! Er hat den Jungen überfahren!

Mann: Ja, einer in Anzug und Krawatte. In einem grünen Nissan! Er hat den Jungen überfahren … und ist abgehauen!

Geräusch: die Sirene eines Krankenwagens.

Erzähler: Aus dem Krankenwagen kommt ein Arzt in weißem Kittel, bahnt sich den Weg durch die Menschenmenge. Doru liegt auf dem Asphalt, bewegt sich nicht.

Arzt: Gehen Sie zur Seite. Schwester, die Tragbahre! Schnell!

Erzähler: Doru wird vorsichtig auf die Bahre gehoben. Ein Polizist kommt, holt einen Notizblock heraus.

Polizist: Ich muss ein Protokoll aufsetzen. Wieder so ein kleiner Zigeuner, armes Ding!

Geräusch: die Bahre wird in einen Krankenwagen geschoben.

Arzt: Wir wissen nicht, ob er ein Roma ist.

Polizist: Wie alt mag er sein? Zehn?

Krankenschwester (kommt angerannt, keucht, aufgeregt): Herr Doktor, der Patient! Er ist nicht da, er lag gerade noch auf der Bahre und jetzt ist er verschwunden!

Arzt: Wie verschwunden?! Unmöglich! Er muss sofort ins Krankenhaus!

Musik wie oben (Ausblende)

Szene 2

Erzähler: Es ist vollkommen dunkel.

Geräusch: Tiefes Ein- und Ausatmen eines schlafenden Menschen, Schnarch -Geräusche, plötzlich ein Schmatzen, ein Rascheln

Wiktor: Oh mein Kopf, der tut höllisch weh.

Doru: Kein Wunder.

Wiktor: Ich fühle mich, als ob ich etwas gerammt hätte.

Doru: Ja, mich!

Wiktor (beunruhigt): Wer ist da?! Wo bin ich?

Doru: Bei dir zu Hause, im Schlafzimmer.

Geräusch: Rascheln, jemand versucht sich im Bett aufzurichten, vergeblich

Wiktor: Aber ich sehe nichts!

Doru: Dann, mach die Augen auf!

Erzähler: Wiktor macht langsam die Augen auf, zuerst das rechte Auge, dann das Linke, das Licht blendet ihn. Wiktor liegt auf einem Bett, in Schuhen, Krawatte und Anzug.  Doru sitzt auf Kopfhöhe hinter Wiktor, seine Beine sind fest um Wiktors Brust geklammert. Würde Wiktor aufstehen, würde Doru Huckepack auf seinen Schultern sitzen. Wiktor berührt Doru´ s Knie. (Geräusch: Doru kichert) Wiktor schreckt zurück.

Wiktor: Was ist das? Wer bist du?

Erzähler: Wiktor erhebt sich mühsam, auf seinem Rücken sitzt Doru. Wiktor streckt zögernd die Hand und berührt Doru´s Körper.

Doru: Hör auf, das kitzelt!

Erzähler: Wiktor schreckt wieder zusammen.

Wiktor (ängstlich, verwundert): Zum Teufel. Was geht hier ab!?

Doru (ruhig): Ich bin Doru, und werde auf deinen Schultern sitzen bist du meine Schwester gerettet hast! Sie ist in Ruslan´s Händen und er hat einen gefährlichen Hund und selber ist er auch ganz gefährlich. Du musst sie finden und zu Omi nach Rumänien bringen, (drohend) aber heil!… (traurig) Sie ist noch klein und jetzt… sie kommt alleine nicht zurecht!

FiveYearsGirlOnBeachInBlackSeaErzähler: Wiktor hüpft und reckt sich, versucht Doru abzuschütteln. Doru umklammert mit seinen Beinen fest Wiktors Brust.

Wiktor: Du, Kollege, runter mit dir! Verdammt! Was geht hier ab?!

Doru: Du musst Ouana retten, erst dann komme ich runter!

Wiktor (sauer): Das werden wir noch sehen! Warte mal! Ich werde dich abschütteln, wie… wie reife Pflaumen vom Baum!

Erzähler: Wiktor nimmt Anlauf und prallt mit dem Körper gegen die Wand.

(das Geräusch  des prallenden Körpers)

Wiktor: Au!

Doru: Du musst Ouana retten!

Wiktor:  Ouana, was ist das überhaupt für ein Name?

Erzähler: Wiktor nimmt noch mal Anlauf, plötzlich sieht er sein Spiegelbild in einem großen Spiegel an der Wand. Mit Erstaunen sieht er Doru auf seinem Rücken Huckepack sitzen, der Junge ist mager, schwarzhaarig, hat große abstehende Ohren und trägt sehr abgenutzte Tennisschuhe. Wiktor tritt verwundert an den Spiegel heran, seine Augen werden so groß wie Suppenteller.

Wiktor: Heiliger Strohsack!

Erzähler: Wiktor dreht sich schnell von seinem Spiegelbild ab.

Geräusch: Eine Tür fällt ins Schloss. Schritte – hochhackige Schuhe.

Anika: Hallo Liebling, bist du da? Beeile dich, sonst kommen wir zu spät zum Abendessen!

Wiktor (ängstlich): Das ist Anika, meine Freundin.

Erzähler: Wiktor versteckt sich hinter der Schlafzimmertür.

Doru: Keine Angst, sie kann mich nicht sehen. Außer Dir, können das nur sehr kleine Kinder, sonst niemand.

Musik wie oben (Ausblende)

 

Szene 3

Geräusche: Gespräche am Tisch, Geschirr klirrt.

Erzähler: Wiktor, seine Freundin Anika und ihre Freunde sitzen an einem festlich gedeckten Tisch, sie essen. Wiktor schafft es nicht gerade zu sitzen. Doru, der auf seinen Schultern sitzt, ist so schwer, dass Wiktor ab und zu von seinem Stuhl herunter gleitet.

Anika (zischt): Wiktor reiß dich zusammen, hast du zu viel getrunken?

Wiktor: Mir ist schlecht, ich muss auf die Toilette.

 

Szene 4

Geräusch: Toilette spülen.

Erzähler: Wiktor steht  im Bad. Mit zusammengekniffenen Augen betrachtet er Doru im Spiegel. Doru ist müde.

Geräusch: Doru gähnt.

Wiktor: Das ist unmöglich, das ist nicht wahr.

Doru: Doch, doch.

Wiktor: Ich bin verrückt geworden oder ich träume.

Doru: Hör doch auf, du bist Puddel-Wach.

Wiktor: Wie ist das mit dir? (Pause) Lebst du, oder nicht?

Doru: Du hast mich überfahren, also bin ich tot.

Wiktor: Wie kannst du dir so sicher sein? Du redest doch mit mir.

Doru: Ich glaube, ich bin tot, weil Ruslan mich noch nicht gefunden hat.

Wiktor: Ruslan? Wer zum Kuckuck ist Ruslan?

Doru: Er findet immer einen. (Doru lacht auf) Ruslan ist doof, er dachte Stettin liegt in Deutschland, und jedes Schulkind weiß doch, dass es in Polen ist. Und außerdem esse ich jeden Tag mit Ouana bei Mc Donald und er merkt das nicht! Mein Vater hat Geld von ihm bekommen für mich und meine Schwester und ich sollte hier arbeiten, mir ein gelbes Fahrrad kaufen und einen Pulli mit Käseausschnitt und  neue Schuhe… Ich stehe auf Adidas, weißt du. Und da du mich überfahren hast, wird wohl nichts aus meiner Karriere.

Wiktor: Ich wollte dich nicht überfahren, das war ein Unfall. Hörst du? Das wollte ich nicht. Du hast mitten auf der Straße gestanden.

Doru:  Und du bist zu schnell gefahren. Na gut, vergessen wir das. Das wichtigste ist: du musst meine Schwester retten. Ruslan hat Ouana, er ist… Er wird sie schlagen, wie mich, und andere Kids. Ich bin erwachsen und mir macht es nichts aus, aber sie ist klein! Sie kommt alleine nicht zurecht. Du wirst sie zu Omi nach Rumänien bringen.

Wiktor:  Ich habe keine Zeit für so was. Ich habe einen Job, muss arbeiten! Außerdem was geht mich das Ganze an? Komm runter! Sonst schüttle ich dich selber ab.

Doru (ruhig): Versuch mal.

Geräusch: Ein Klopfen an der Tür.

Anita (durch die Tür): Wiktor, geht´s dir gut? Lass den Unsinn, komm da raus, sofort!

Doru-Fortsetzung


Poezja – Poetry – Poesie – Poesía / Lorca

IGANCIO SANCHEZ MEJIAS – a las cinco de la tarde

Federico García Lorca „LAMENT NA ŚMIERĆ IGNACIA SANCHEZ MEJIAS” (Llanto por Ignacio Sánchez Mejías, 1934, wyd. 1936). Utwór uważany za najwybitniejsze dzieło poety, a może nawet za jeden z najważniejszych wierszy współczesnych w ogóle. Czteroczęściowa, pełna przejmującego bólu, elegia poświęcona sławnemu toreadorowi, a jednocześnie przyjacielowi poety, który zginął podczas walki. Irena Kuran-Bogucka, moja matka, tłumaczka Lorki, tak napisała w komentarzach do poezji poety (Wydawnictwo Morskie 1982): Ignacio Sanchez Meijas – słynny torero rodem z Sewilli, rówieśnik grupy poetów pokolenie 27, ich mecenas i serdeczny przyjaciel. Zginął na arenie w Manzanares w sierpniu 1934.

“Cios i śmierć” – refren “O piątej po południu” powtarza się tu 30 razy, jak bicie dzwonu, stanowiąc i litanijny odzew, i afisz corridy, i godzinę rozpoczęcia akcji i preludium tragicznego finału. Kolejne metafory stanowią zapowiedź śmierci, opis ran, agonię najpierw widzianą z zewnątrz, potem odczuwaną przez konającego torera, żałobę tłumu.

Poniżej Lament – wszystkie cztery części – po hiszpańsku w wykonaniu Germaine Montero, a potem tłumaczenia pierwszej części na polski, angielski i niemiecki / Aufnahme auf Spanisch, alle vier Teile, darunter Übersetzungen des 1. Teils ins  Polnische, Englische und Deutsche / All 4 parts of poem recorded in Spanish, beneath translations of part 1st – Polish, English, German

1. Cios i śmierć

O piątej po południu.
Była dokładnie piąta po południu.
Niósł mały chłopiec białe prześcieradło
o piątej po południu.
A reszta była śmiercią, tylko śmiercią
o piątej po południu.

Wicher unosił kłęby białej waty
o piątej po południu.
Tlen zgasił połysk niklu i kryształu
o piątej po południu.
Synogarlica już walczy z lampartem
o piątej po południu.
Żałobnym tonem zadźwięczały dzwony
o piątej po południu.
Dzwonił arszenik i dymy dzwoniły
o piątej po południu.
Stali w milczeniu ludzie na ulicach
o piątej po południu.
W sercu byk tylko miał triumf i radość!
o piątej po południu.
Kiedy pot w zimny chłód śniegu zastygał,
o piątej po południu.
Kiedy arena jodem się okryła,
o piątej po południu.
Śmierć zniosła jajka wprost w otwartą ranę
o piątej po południu.
O piątej po południu.
Równo
o piątej po południu.

W trumnę na kołach przemienia się łoże
o piątej po południu.
W uszach mu dźwięczą flety i piszczele
o piątej po południu.
Byk już zaryczał wewnątrz jego czoła
o piątej po południu.
Pokój się mienił tęczami agonii
o piątej po południu.
Z niezmiernej dali już idzie gangrena
o piątej po południu.
W zieleni pachwin ostre trąby lilii
o piątej po południu.
Rany płonęły jak ogromne słońca
o piątej po południu.
Szyby pękały pod naporem tłumów
o piątej po południu.
Ach, jak straszliwa piąta po południu!
Wybiła piąta na wszystkich zegarach.
Wybiła czarna godzina piąta.

Tłumaczyła Irena Kuran-Bogucka

grobISM-SewillaSewilla – Grób/ Grab / Grave – Ignacio Sanchez Meijas

1. Cogida and death

At five in the afternoon.
It was exactly five in the afternoon.
A boy brought the white sheet
at five in the afternoon.
A frail of lime ready prepared
at five in the afternoon.
The rest was death, and death alone.
at five in the afternoon.

The wind carried away the cottonwool
at five in the afternoon.
And the oxide scattered crystal and nickel
at five in the afternoon.
Now the dove and the leopard wrestle
at five in the afternoon.
And a thigh with a desolated horn
at five in the afternoon.
The bass-string struck up
at five in the afternoon.
Arsenic bells and smoke
at five in the afternoon.
Groups of silence in the corners
at five in the afternoon.
And the bull alone with a high heart!
at five in the afternoon.
When the sweat of snow was coming
at five in the afternoon.
when the bull ring was covered with iodine
at five in the afternoon.
Death laid eggs in the wound
at five in the afternoon.
At five in the afternoon.
At five o’clock in the afternoon.

A coffin on wheels is his bed
at five in the afternoon.
Bones and flutes resound in his ears
at five in the afternoon.
Now the bull was bellowing through his forehead
at five in the afternoon.
The room was iridiscent with agony
at five in the afternoon.
In the distance the gangrene now comes
at five in the afternoon.
Horn of the lily through green groins
at five in the afternoon.
The wounds were burning like suns
at five in the afternoon.
and the crowd was breaking the windows
at five in the afternoon.
Ah, that fatal five in the afternoon!
It was five by all the clocks!
It was five in the shade of the afternoon!

Translated by Alan S. Trueblood

1. Hornstoß und Tod

Am Nachmittage um fünf Uhr.
Am Nachmittag war es um fünf Uhr genau:
Ein Knabe brachte das weiße Leintuch
am Nachmittage um fünf Uhr.
Ein Korb mit Kalk stand längst bereit
am Nachmittage um fünf Uhr.
Alles andre war Tod und nur Tod
am Nachmittage um fünf Uhr.

Der Wind trug die Watte hinweg
am Nachmittage um fünf Uhr.
Der Sauerstoff säte Kristall und Nickel
am Nachmittage um fünf Uhr.
Schon kämpfen Taube und Pardel
am Nachmittage um fünf Uhr.
Und ein Schenkel mit trostlosem Horn
am Nachmittage um fünf Uhr.
Die tiefsten der Saiten erbrummten
am Nachmittage um fünf Uhr.
Die Glocken des Dunsts, des Arsens
am Nachmittage um fünf Uhr.
An den Ecken Gruppen aus Schweigen
am Nachmittage um fünf Uhr.
Und der Stier nur erhobenen Herzens!
am Nachmittage um fünf Uhr.
Als dann der Schneeschweiß hervorbrach
am Nachmittage um fünf Uhr,
als mit Jod sich bezog die Arena
am Nachmittage um fünf Uhr,
legte Eier der Tod in die Wunde
am Nachmittage um fünf Uhr.
Am Nachmittage um fünf Uhr.
Am Nachmittage um fünf Uhr genau.

Ein Sarg ist, mit Rädern, das Bett
am Nachmittage um fünf Uhr.
Knochen und Flöten tönen im Ohr ihm
am Nachmittage um fünf Uhr.
Ihm brüllte der Stier in der Stirn schon
am Nachmittage um fünf Uhr.
Das Zimmer erschillert vor Todkampf
am Nachmittage um fünf Uhr.
Von weither kriecht schon der Wundbrand
am Nachmittage um fünf Uhr.
Lilienjagdhorn um grüne Weichen
am Nachmittage um fünf Uhr.
Die Wunden brannten wie Sonnen
am Nachmittage um fünf Uhr,
und die Leute zerbrachen die Fenster
am Nachmittage um fünf Uhr.
Am Nachmittage um fünf Uhr.
Ach welch gräßliche fünf Uhr nach Mittag!
Auf allen Uhren wars fünf Uhr.
In des Nachmittags Schatten wars fünf Uhr!

Übersetzung von Enrique Beck

 
Dziś była najpiękniejsza i najjaśniejsza pełnia księżyca w roku 2013, już druga zresztą – zdjęcie Kamila Dobosz. Dziękuję!

ksiezyc-kamiladobosz

Ein Maler, ein Grab, ein Rätsel

Das Rätsel wurde schon heute früh von Dariusz Kacprzak vom Stettiner Nationalmuseum gelöst.

Waldsee_im_Winter_(1892)Walter Leistikow, ein deutscher Maler und Graphiker, geboren 1865  in Bromberg, heute Bydgoszcz, gestorben1908 in Berlin, wo er sich erschossen hat. Dadurch hatte die Familie Schwierigkeiten, ihn begraben zu lassen, bis  endlich Friedhof Steglitz beschloß, seine Beerdigung zu gestatten. Bei diesem Anlass sprachen unter anderen Max Liebermann und Gerhard Hauptmann.

See_bei_Sonnenuntergang_(1895)

Er wurde von der Königlichen Kunstakademie unter Anton von Werner wegen „Talentlosigkeit“ entlassen.

haus-in-Daenemark 1898Wie hieß er?

leistikow-grabFotos: Wikipedia Commons & Slaska Commons

Und…
Auf dem Friedhof, wo Leistikow begraben liegt, befindet sich auch ein Tor mit zwei Sprüchen, die schon alte Römer kannten: “Vos qui transitis, nostri memores rogo sitis: quod sumus hoc eritis, fuimus quandoque quod estis.”
Ein römischer Epitaph B 799.
Auf Deutsch sieht es so aus:

wasihrward

1913. Święto wiosny. Frühlingsweihe.

Na całym świecie lato, u nas na blogu też, a tymczasem w Szczecinie wciąż jeszcze wiosna. Ale za to – jaka!

swietowiosny-pracawreWystawa jubileuszowa w stulecie otwarcia Gmachu Głównego Muzeum Narodowego / Ausstellung zum hundertjährigen Eröffnungsjubiläum des Hauptgebäudes des Nationalmuseums
Szczecin / Stettin    http://www.muzeum.szczecin.pl

Wernisaż / Vernissage:                  21.06.2013, 18.00

do / bis:                                                 08.09.2013

Podczas trwania ekspozycji wstęp do wszystkich oddziałów Muzeum Narodowego w Szczecinie jest wolny / Während der Ausstellung ist der Eintritt zu allen Abteilungen des Nationalmuseums Stettin frei.

Text auf Deutsch: 1913-Fruehlingsweihe

swietowiosny21czerwca-8wrzesnia Celem wystawy jest zarysowanie obrazu kultury sprzed stu lat w odniesieniu do problemu dziedzictwa. Rok 1913 okazał się wyjątkową datą. Nie tylko graniczną z punktu widzenia historii politycznej, jako ostatni moment pokoju przed wybuchem Wielkiej Wojny, ale także obfitującą w przełomowe dla XX wieku wydarzenia artystyczne. Na lata 1910–1913 przypadły prace nad merytorycznym i architektonicznym kształtem prezentacji zbiorów Muzeum Miejskiego w Szczecinie, przygotowywanej pod okiem doktora Waltera Riezlera. Temu cenionemu w Niemczech reformatorowi kulturalnemu, łączącemu pasje archeologa klasycznego, krytyka sztuki nowoczesnej i muzykologa, udało się zbudować galeryjną narrację w oparciu o zabytki starożytności, kultur pozaeuropejskich oraz malarskie, rzeźbiarskie i graficzne prace mistrzów zachodnioeuropejskiej awangardy. 1913. Święto wiosny to projekt wystawienniczy, który upamiętniając otwarcie gmachu przy ówczesnym Tarasie Hakena (dziś: Wały Chrobrego), przywołuje interdyscyplinarną metodę pierwszego dyrektora tamtej instytucji – zestawia arcydzieła sztuki pierwszych dekad XX wieku z ich archaicznymi, klasycznymi i prymitywnymi źródłami inspiracji.

Wyjątkowa, reprezentacyjna forma gmachu muzealnego, ukształtowana przez miejskiego architekta Wilhelma Meyera, nadała panoramie pomorskiej metropolii nowy akcent urbanistyczny, zmieniając zarazem sposób postrzegania polityki kulturalnej magistratu. Podtytuł szczecińskiej wystawy jubileuszowej nawiązuje do innego wydarzenia artystycznego tego samego czasu, czyli wiosny 1913 roku, tym razem o skali międzynarodowej – inauguracji paryskiego Théâtre des Champs-Élysées. Otworzył on swoje podwoje głośną premierą spektaklu Igora Strawińskiego Święto wiosny, wykonanego przez Balety Rosyjskie w choreografii Wacława Niżyńskiego i scenografii Nikołaja Roericha. Zarówno oskarżany o „germańskość” budynek teatru, projektowany przez Henry’ego van de Veldego i zrealizowany ostatecznie przez Auguste’a Perreta, jego dekoracje i wyposażenie (między innymi dłuta Antoine’a Bourdelle’a), jak i estetyka wystawianych na jego deskach dzieł scenicznych stanowiły przełom w dziejach sztuki, symbolicznie otwierając nowe stulecie. Do rangi podobnego symbolu urosła również wystawa Armory Show, zorganizowana dwa miesiące wcześniej w koszarach nowojorskiego regimentu – reprezentatywny przegląd współczesnej sztuki europejskiej większości kierunków awangardowych.

Ekspozycję 1913. Święto wiosny pomyślano jako przegląd kluczowych problemów „dzieła totalnego” około 1913 roku, który okazał się także dla szczecińskiego muzealnictwa swoistym „świętem wiosny”. Motywem przewodnim wystawy uczyniono taniec – metaforę witalności i wolności. Odwołanie do trzech wydarzeń – w Szczecinie, Paryżu i Nowym Jorku – pozwala na połączenie perspektywy globalnej, europejskiej i lokalnej. Prezentowane dzieła malarstwa, rzeźby, rysunku, grafiki i rzemiosła artystycznego pochodzą z kolekcji własnej oraz Muzeum Narodowego w Warszawie, Muzeum Narodowego w Gdańsku, Muzeum Sztuki w Łodzi, Muzeum Uniwersyteckiego w Toruniu, Georg-Kolbe-Museum w Berlinie, Akademie der Künste w Berlinie, Städtische Galerie w Dreźnie, Kunstsammlungen w Zwickau, Ernst Barlach Stiftung w Güstrow oraz zbiorów prywatnych. Obiekty te tworzą zazębiające się narracje, a opowieść o źródłach odnowy sztuki została podzielona na cztery części:
1. Baśń słowiańska. Rodzima egzotyka
2. Popołudnie fauna. Nowa Arkadia
3. Wiosna w Paryżu. Artystyczna stolica świata
4. Czarna muzyka. Awangarda i kultury prymitywne

Osią koncepcyjną wystawy jest zestawienie zabytków etnograficznych i archeologicznych z dziełami takich artystów  jak: Abram Jefimowicz Archipow, Ernst Barlach, Émile-Antoine Bourdelle, Béla Czóbel, Kees van Dongen, Xawery Dunikowski, Lyonel Feininger, Marcel Gromaire, Aristide Maillol, Tadeusz Makowski, Georg Kolbe, Max Pechstein, Toma Rosandić, Karl Schmidt-Rottluff, Paul Sérusier, Franz von Stuck, Maurice de Vlaminck, Wojciech Weiss, Eugeniusz Zak i wielu innych.

Kuratorzy / Kuratoren: Szymon Piotr Kubiak & Dariusz Kacprzak (na zdjęciu / auf dem Foto :-))

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PS.
A to na początek lata (21.06.2013):